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Grünes Nummernschild für landwirtschaftliche Fahrzeuge soll erhalten bleiben

Region/Koblenz – Die Landesregierung spricht sich für eine Beibehaltung der Steuerbefreiung bei der Kraftfahrzeugsteuer und für den Fortbestand des „grünen Nummernschildes“ aus. Das betonte die rheinland-pfälzische Finanzministerin Doris Ahnen auf die Anfrage aus dem Landtag, wie die Landesregierung zur Forderung des Bundesrechnungshofes zum Wegfall der „grünen Nummer“ und des Steuervorteils für landwirtschaftliche Fahrzeuge stehe. Es sei bei einem Wegfall der „grünen Nummer“ für land- und forstwirtschaftlich genutzte Fahrzeuge nicht auszuschließen, so Ahnen, dass sich eine erhöhte Steuerbelastung negativ auf die Preisgestaltung und Preisentwicklung der betroffenen Unternehmer auswirken werde. Damit würden auch die Kosten für die Verbraucherinnen und Verbraucher weiter steigen.

Der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Ökonomierat Michael Horper, begrüßt die Position der Landesregierung, die damit ein klares Bekenntnis für die rheinland-pfälzischen land- und forstwirtschaftlichen Betriebe abgegeben habe. Die Landwirte seien mit ihren Fahrzeugen weniger auf den Straßen und vielmehr auf landwirtschaftlichen Nutzflächen unterwegs. Auch deshalb sei eine Befreiung sachgerecht, erinnert Horper. Die Kfz-Steuer diene schließlich dazu, die Verkehrsinfrastruktur mitzufinanzieren. Die nutze die Landwirtschaft jedoch kaum. Der Präsident schloss sich außerdem der Aussage des Steuerzahlerbundes an, der erklärt habe, jetzt sei nicht der Zeitpunkt für eine solche Forderung, da die Landwirte ohnehin schon durch hohe Kosten, z.B. für Energie, belastet seien.

Der Bundesrechnungshof fordert hingegen die Streichung der Steuerbefreiung für land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge. Als Begründung nennt die Behörde, dass Dieselkraftstoff dem Klima schade und dessen Nutzung nicht weiter gefördert werden sollte. Außerdem könnte die Bundesregierung dadurch zusätzlich rund ca. eine Milliarde Euro einnehmen.

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Lebenswichtig – Blut spenden! – Die nächsten Termine des Roten Kreuzes Montag 20. März

Weilerswist/Nettersheim – Dass Blutspenden lebensnotwendig sind, hat sich herumgesprochen. „Die Menschen im Kreis Euskirchen sind im Landes- und Bundesdurchschnitt gesehen sogar besonders vorbildlich“, sagte Rotkreuz-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker der Presse: „Der langjährige Rückgang an Blutspendern scheint zwischen Weilerswist und Losheimer Graben gestoppt.“

Die nächsten Gelegenheiten, mit 500 Milliliter des eigenen Lebenssaftes anderer Menschen Leben zu retten, bietet sich am Montag, 20. März, von 17 bis 20 Uhr in der Mehrzweckhalle, Löwener Straße, in Weilerswist-Lommersum und am Sonntag, 26. März, von 8.30 bis 12.30 Uhr in der Zingsheimer Schule, Petrusstraße.

Blutplättchen halten nur vier Tage lang

„Die Versorgung der Patientinnen und Patienten mit Blutpräparaten ist ein Gemeinschaftswerk von vielen Menschen, die Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen“, so die Blutspende-Beauftragte und stellvertretende DRK-Kreisvorsitzende Edeltraud Engelen: „Ohne Blutspender läuft nämlich nichts in der medizinischen Grundversorgung – Blut wird jeden Tag aufs Neue benötigt.“

Sei das benötigte Ziel an Blutspenden heute erreicht, fange der Blutspendedienst morgen wieder bei Null an, so Rolf Klöcker: „Allein der DRK-Blutspendedienst West ist werktäglich auf 3000 – 3500 Blutspendenden angewiesen, um Hunderte Krankenhäuser mit Blutpräparaten zu versorgen.“

Engelen: „Blutspender beweisen mit ihrem selbstlosen Handeln, dass sie wichtige Vorbilder für die Gesellschaft sind. Bedingt durch die kurze Haltbarkeit von Blut können keine Reserven aufgebaut werden. So sind die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) 42 Tage, die Blutplättchen sogar nur bis zu vier Tage haltbar.“

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Erster bundesweiter Trikottag am 14. Juni 2023

Region/Mainz – Im Rahmen der Kampagne „Dein Verein: Sport, nur besser“, ruft der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) gemeinsam mit allen Sportbünden zum ersten bundesweiten Trikottag am 14. Juni 2023 auf.

Am 14. Juni 2023 steht der Sportverein im Mittelpunkt. An diesem Tag – dem ersten bundesweiten Trikottag – sollen Sportvereinsmitglieder in ganz Deutschland Werbung für ihren Sportverein vor Ort machen, indem sie ihr Trikot tragen und damit die Verbundenheit zu ihrem Verein zeigen. Ein Tag, der in Rheinland-Pfalz in den vergangenen Jahren vom Landessportbund und den regionalen Sportbünden Rheinland, Pfalz und Rheinhessen erfolgreich praktiziert wird, soll nun auch bundesweit Durchschlagskraft entwickeln.

„Wir wollen mit dieser Aktion Sichtbarkeit für die 87.000 Sportvereine schaffen, für das, wofür sie stehen und für das, was sie tagtäglich leisten“, erklärt DOSB-Präsident Thomas Weikert. „Sportvereine sind Orte der Gemeinschaft, der Vielfalt, der Integration und der Inklusion, sie fördern gesellschaftlichen Zusammenhalt. Deswegen möchte ich jedes unserer 27 Millionen Mitglieder dazu ermutigen, am 14. Juni das Trikot oder den Trainingsanzug mit dem Vereinsemblem zu tragen und so Flagge zu zeigen – für ihren Sportverein und für die Gemeinschaft.“

Sportministerin Nancy Faeser bekräftigt: „Der erste bundesweite Trikottag ist eine gute Gelegenheit, um für den eigenen Verein Flagge zu zeigen. Hier bringt man sich ein, begegnet sich auf Augenhöhe und mit Respekt – teilt Niederlagen und Erfolge, aber in jedem Fall die gleiche Leidenschaft. Der Vereinssport hat in den vergangenen Jahren herbe Einschränkungen erlebt. Wir unterstützen den Breitensport jetzt mit 25 Millionen Euro, um Menschen zurück in die Vereine zu bringen. Denn hier gelingt Integration und Teilhabe, unabhängig von Herkunft und Geldbeutel. Ich trage am 14. Juni das Trikot meines Vereins und hoffe, dass viele Menschen mitmachen.“

„Der Trikottag soll den Fokus noch stärker auf den Vereinssport legen und so Mitglieder für die Vereine gewinnen“, freut sich Wolfgang Bärnwick, Präsident des LSB Rheinland-Pfalz. „Es ist ein tolles Signal, dass nun auch der DOSB und alle Landessportbünde an Bord sind, um gemeinsam mit allen Mitgliedern im Land ein sichtbares Zeichen für den Vereinssport zu setzen.“

„Sportvereine sind der Motor der Gesellschaft und mit dem Trikottag bringen wir den Sportverein noch präsenter in den Alltag der Menschen –beim Einkaufen, im Büro und in der Schule“, erklärt die Präsidentin des Sportbundes Rheinland, Monika Sauer, den Hintergrund des Tages, der in Rheinland-Pfalz erstmals im Jahr 2020 ausgerufen worden war. „Auch bei denen, die noch kein Mitglied sind.“

Sportvereine zu stärken ist auch ein Ziel des ReStart-Programms von DOSB und BMI und der begleitenden Bewegungskampagne „Dein Verein: Sport, nur besser“. Darüber hinaus zielen die Maßnahmen darauf ab, neue Vereinsmitglieder zu gewinnen und zeitgleich das Ehrenamt zu fördern. Die Menschen in Deutschland sollen nach der Corona-Pandemie wieder in Bewegung kommen und für den Vereinssport begeistert werden.

Sportvereine können zur Bewerbung des Trikottags über die Toolbox der ReStart-Kampagne Vorlagen herunterladen und auf ihre Bedürfnisse anpassen. Lasst uns gemeinsam den 14. Juni zum Trikottag machen!

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500 Euro gabs von den „einheimischen Künstlern Mechernich“ für die städtische Tafel

Mechernich – „Lokal etwas Gutes unterstützen“ – Ein „Art-Basar“ mit Kunstwerken bis 50 Euro, eine Spendenbox und ein Malworkshop. Bei der Ausstellung „Kunst im Oktogon“ im Rahmen von „Kunst im GAT“ trafen all diese Dinge auf regen Absatz und den Willen zu helfen – und bescherten der Mechernicher Tafel eine Spende über ganze 500 Euro. Möglich gemacht hatten es der Arbeitskreis der „einheimischen Künstler Mechernich“ um Ela Rübenach, Donata Reinhard und Petra Hansen.

Nun waren Rübenach und Reinhard in den Mechernicher Hallen von Tafel-Chef Wolfgang Weilerswist zu Gast, übergaben die Spendensumme an ihn sowie Tafelkassiererin Manuela Pütz und bekamen einen Einblick in das momentan nicht einfache Dasein der Hilfsorganisation. Vor Ort betonte Rübenach: „Wir haben mehrfach von der Not der Tafeln gelesen und uns dazu entschieden, zu helfen.“ Und Reinhard ergänzte: „Gerade auch lokal zu unterstützen und etwas Gutes zu tun, war uns dabei ein großes Anliegen!“

Wolfgang Weilerswist: „Wir sind auch wirklich sehr dankbar für solche Hilfen, gerade weil wir sie im Moment so dringend benötigen!“ Er führte weiter aus: „Derzeit haben wir im Schnitt 150 Prozent mehr Leute, die auf die Mechernicher Tafel angewiesen sind – aus den verschiedensten Gründen. Diese immense Steigerung von mehr als dem Doppelten hat uns dazu gebracht, die Ausgabetage zu splitten. Leider sind es mittlerweile noch mehr Hilfsbedürftige an diesen Tagen als früher insgesamt, was uns vor sehr große Herausforderungen stellt.“

Täglich mindestens zehn Ehrenamtler im Einsatz

Rund zehn bis zwölf Leute engagieren sich pro Tag ehrenamtlich für die Mechernicher Tafel, am Wochenende sogar oftmals um die 25 bis 30. Zwei Autos mit Kühlfunktion fahren öfter die Geschäfte in Mechernich und Umgebung ab um zu sehen, was übriggeblieben ist oder gespendet wird. Auch weiter führen die Wege, beispielsweise nach Aachen zur Fabrikationsstädte der Edelschokoladen von „Lindt“.

Donata Reinhard und Ela Rübenach zeigten sich schließlich nach weiteren Ausführungen Weilerswists beeindruckt von dem massiven Orga-Aufwand im Hintergrund und bemerkten die gute Vernetzung und Verteilung unter den Tafeln. Anders wäre diese Mammut-Aufgabe, gerade bei den momentanen Herausforderungen, auch gar nicht zu stemmen. Aber der Appell bleibt. Wer kann: Spenden, spenden, spenden.

 

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Friseur-Innung Bernkastel-Wittlich bezaubert mit Mode-Event – Über 200 Gäste bei der „Hair & Style Night“

Prüm/Hetzerath – „Das war richtig wow“, hörte man aus dem Publikum. Die Gäste der Hair & Style Night waren begeistert von der Show, die ihnen am vergangenen Sonntag im Hetzerather Bürgerhaus geboten wurde. Zur Modeveranstaltung eingeladen hatte die Friseur-Innung Bernkastel-Wittlich. Die Moderation führte Obermeisterin Sabine Schömann-Kuhnen, die nicht nur fachlich durch das Programm begleitete, sondern durchaus auch Stand-up-Comedy Qualität bewies.

Für die Innung war es die dritte Veranstaltung in diesem Format, welches sich an modebewusste Kunden als auch an Friseure selbst richtete. Von der typgerechten Frisur, über das perfekte Make-up, bis hin zu den aktuellen Frühjahr-Sommer-Fashionstyles, dazu handwerklich gefertigte Schmuckkreationen. Bei den Live-Stylings begeisterte Nadine Palm. Die junge Friseurmeisterin aus Baden-Württemberg hat schon weltweit Erfolge gefeiert. Unter anderem holte sie den Vizeweltmeistertitel in New York.

„Ich bin so stolz, dass wir als kleine Innung solch tolle Gäste bei uns haben. Stolz bin ich auch besonders auf unser Modeteam der Innung. Nur gemeinsam lässt sich solch eine wunderbare Veranstaltung zaubern“, erzählt Schömann-Kuhnen. „Wir sind alle begeistert von dem was wir tun. Das spüren unsere Kunden und die Gäste.“

Im Modefachteam der Innung aktiv sind:

Christyn Anton, Frisör Creativ, Monzelfeld
Julia Arnold, Frisör Creativ, Monzelfeld
Agata Burgmer, Friseurteam Schömann, Hetzerath
Michaela Thiesen, Salon Lamberty, Salmtal
Jasmin Pitsch, Salon Lamberty, Salmtal
Jutta Thiesen, Outfit Haarstudio, Zeltingen-Rachtig
Veronika Ruf, Salon Ruf, Longkamp
Jana Laux, Ehlen – Die Friseure, Wittlich
Ina Fehres, Friseursalon Monika, Mülheim

Die Aussteller und Sponsoren der Tombola Gewinne:

Hyper Menswear & Sneaker, Bitburg
Ellert Inpetto Boutique, Trier
Die Reisewerkstatt GmbH, Hetzerath
Veranstaltungsservice Tischkultur, Anja Schröder, Hetzerath
Fotografin Claudia Weber-Gebert, Naurath
Coccoon – Günnis Barcatering, Bernkastel-Kues
Sylvies Café-Bar, Bernkastel-Kues
Schmuckwerkstatt Annette Magunia, Wittlich
Optiker Lix Fleischer, Neumagen-Dhron
Ringana Partner, Sophia Heringer, Kruft
Weingut Dirk Doppelhamer, Neumagen-Dhron
Agentur Frauenfabrik, Sylvia Bergmann-Böhmer, Großlittgen

Über den Hauptpreis, ein Reisegutschein im Wert von 300 Euro, durfte sich Dörte Krohn aus Bernkastel freuen.

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NetAachen stattet 24 unterversorgte Adressen in Stolberg mit Glasfaser-Infrastruktur aus

Stolberg – NetAachen beendet ein weiteres Ausbauprojekt zur Förderung von Digitalisierung und Breitbandausbau in der Region. Im Stolberger Stadtgebiet wurden 19 Schulen sowie das Krankenhaus inklusive Schulungszentrum an das moderne Glasfasernetz des regionalen Telekommunikations- und IT-Dienstleister angeschlossen.

Die insgesamt 24 Gebäude von Schulen und Krankenhaus erhalten im Rahmen des geförderten Ausbaus von Bund, Land und Kommune den Zugang zu mindestens 1000 Mbit/s symmetrischer Breitbandverbindung.

Frisches Highspeed-Internet aus regionalem Anbau. Für 19 Stolberger Schulstandort sowie das Krankenhaus stehen nun Breitbandverbindungen im Gigabit-Bereich zur Verfügung. NetAachen schließt somit weitere wichtige Infrastruktureinrichtungen an die digitale Zukunft an. Nach etwa eineinhalb Jahre Bauzeit sowie vor- und nachlaufender Planung ist das Förderprojekt „Stolberger Schulen“ beendet und liegt im Zeitplan. Das Förderprojekt wurde nach dem Materialkonzept des Bundes mit Ausbaukosten von etwa 4 Millionen Euro geplant. Im Zuge geringerer Baukosten, vor allem dem Entfall von Kosten für die Beseitigung von Bodenkontaminierungen, konnte NetAachen die abschließenden Projektkosten auf 2,2 Millionen nahezu halbieren. Im Bereich der Innenstadt konnten durch Rückgriff auf einige Bestandsanlagen der NetAachen weitere Aufwendungen eingespart werden.

Baumaßnahmen und Besonderheiten

Insgesamt wurden im Rahmen des Förderprojekts etwa 22 Kilometer neue Trasse im gesamten Stadtgebiet Stolberg verlegt, von Zweifall bis ins nördliche Atsch. Als Alternative zum „offenem Bau“ wurde auch in diesem Projekt das effektivere „Spülbohrverfahren“ angewendet. Im Bereich des Stolberger Stadtteils Werth konnten die Randbereiche von Wirtschaftswegen und Straßen genutzt werden. Im südlichsten Stadtteil Zweifall stellte eine Gewässerkreuzung der Glasfaserleitung eine besondere Herausforderung dar. Das Glasfasernetz wurde unter „Open Access“-Vorgaben gebaut, sodass sich potenziell jedes Telekommunikationsunternehmen in die Netznutzung einmieten kann. So besteht für Kundinnen und Kunden Entscheidungsfreiheit bei der Anbieterwahl.

NetAachen freut sich besonders, einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Digitalisierung für die Schulen der Region gegangen zu sein!

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Eifeler HRT-Team schickt erstmals drei Rennfahrzeuge in die neue Nürburgring Langstrecken-Saison

Drees/Nürburgring/München – Startklar für die grüne Hölle – In der Saison 2023 der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) wird das Haupt Racing Team erstmals mit drei Rennfahrzeugen in drei unterschiedlichen Wertungsklassen vertreten sein. Den zwei hochkarätig besetzten Mercedes-AMG GT3s schließt sich ein Mercedes-AMG GT4 mit ebenfalls starkem Fahrer-Line-up an. Mit dem Saisonstart auf der Nordschleife beginnt für das erfolgreiche GT-Team aus Drees auch die heiße Phase der Vorbereitung auf das 24-Stunden-Highlight Ende Mai.

  • Hubert Haupt, Jordan Love und Arjun Maini im Mercedes-AMG GT3 #6
  • Luca Stolz, Raffaele Marciello und Philip Ellis im Mercedes-AMG GT3 #8
  • Nordschleifen-Premiere für HRT mit dem Mercedes-AMG GT4 #189

Wie bereits im Vorjahr treten die Mercedes-AMG GT3 von HRT in markanten Designs auf dem legendären Eifelkurs an. Hinter dem Steuer der Startnummer #8, die unter der Nennung Mercedes-AMG Team BILSTEIN fährt, teilen sich beim ersten Saisonlauf der Nürburgring Langstrecken-Serie am 18. März Luca Stolz (GER) und Raffaele Marciello (SUI) das Cockpit in der SP9/Pro-Klasse. Philip Ellis (SUI) wird das Duo bei weiteren Einsätzen verstärken. Beim NLS-Saisonauftakt kommt damit auch erstmals ein in Zusammenarbeit mit BILSTEIN entstandenes, neues gelb-blaues Design zum Einsatz, welches als Basis für zukünftige Fahrzeug-Liveries des GT-Teams aus Drees dienen soll.

Im grün-weiß-schwarzen Mercedes-AMG von Mobilitäts-Partner Merbag wechseln sich Teambesitzer Hubert Haupt (GER), Jordan Love (AUS) und Arjun Maini (IND) ab, die gemeinsam auch schon in der Saison 2022 am Start waren. Dieses Fahrzeug mit der Startnummer #6 startet in der SP9/ProAm-Kategorie.

Eine Neuheit in der Saison 2023 ist die erstmalige Nennung eines Mercedes-AMG GT4, der in der Wertungsklasse SP10 eingeschrieben ist und die Startnummer #189 trägt. Mit dem Einsatz des GT4 über die gesamte NLS-Saison baut das Haupt Racing Team sein Kundensport-Angebot weiter aus und startet damit in drei unterschiedlichen Wertungsklassen auf der Nordschleife. Das erste Saisonrennen werden Tobias Wahl und Reinhold Renger (beide GER) bestreiten – die im weiteren Saisonverlauf noch Unterstützung von Florian Wahl erhalten werden.

Die 68. ADAC Westfalenfahrt ist der Auftakt zur Nürburgring Langstrecken-Serie 2023 und dient dem Team vorrangig als Testeinsatz für das ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring, das vom 18. bis 21. Mai stattfindet.

Luca Stolz, Mercedes-AMG Team BILSTEIN #8:
„Rennen auf der Nordschleife sind immer ein besonderes Erlebnis. Gleichzeitig können wir die NLS-Einsätze als Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen im Mai nutzen. Die Erfahrung im Team und das starke Line-up sind ideale Voraussetzungen, um erfolgreich in die Saison zu starten und in unserer schicken blau-gelben BILSTEIN-Livery regelmäßig gute Platzierungen einzufahren.“

Raffaele Marciello, Mercedes-AMG Team BILSTEIN #8:
„Ich freue mich, auch diese Saison wieder für HRT auf der Nordschleife an den Start zu gehen. Die Strecke ist immer wieder eine Herausforderung, aber mit Luca, Philip und dem erfahrenen Team sind wir stark genug aufgestellt, um regelmäßig gute Ergebnisse mit nach Hause zu nehmen. Wir gehen mit großen Ambitionen in die neue Saison.“

Philip Ellis, Mercedes-AMG Team BILSTEIN #8:
„Unser Ziel für die Saison auf der Nordschleife ist klar: Eine gute Vorbereitung für das 24-Stunden-Rennen abliefern. Nachdem wir letztes Jahr schon gute Chancen auf einen Sieg hatten, haben wir uns für dieses Jahr viel vorgenommen und werden alles daransetzen, die hoch gesteckten Ziele zu erreichen. Der Nürburgring gehört zu meinen Lieblingsstrecken und ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit Luca und Raffaele ein paar sportliche Erfolge für das Mercedes-AMG Team BILSTEIN zu holen.”

Hubert Haupt, Teambesitzer, Haupt Racing Team #6:
„Nachdem wir diesen Monat erst in unsere neue Race Base in unmittelbarer Nähe zum Nürburgring umgezogen sind, wollen wir den neuen Standort natürlich mit Erfolg einweihen und gleich ein paar Trophäen von der Nordschleife für den Showroom mitbringen. Ich freue mich auf eine gute Saison!“

Jordan Love, Haupt Racing Team #6:
„Ich freue mich sehr, wieder mit HRT auf der Nordschleife zu fahren. Die letzte Saison mit dem Team hat mir Lust auf mehr gemacht, und ich kann es kaum erwarten, noch mehr Erfahrung auf einer so legendären Strecke zu sammeln. Der Nürburgring ist vergleichsweise neu für mich, aber schon jetzt einer meiner Lieblingsorte, um mit dem Mercedes-AMG GT3 zu fahren und mich weiter zu verbessern.“

Arjun Maini, Haupt Racing Team #6:
„2022 war ich bereits im Mercedes-AMG GT3 von HRT auf der Nordschleife im Einsatz und freue mich deshalb umso mehr, auch diese Saison wieder mitzufahren. Gemeinsam mit Hubert und Jordan werde ich die NLS-Rennen nutzen, um mich optimal auf das 24-Stunden-Rennen vorzubereiten.“

Tobias Wahl, Haupt Racing Team #189:
„Ich habe bisher einen sehr guten Eindruck vom Team HRT und deren Arbeitsweise gewinnen können. Jetzt wird es ernst und ich freue mich sehr auf unseren ersten Renneinsatz mit dem neuen Rennfahrzeug. Es wird sicher eine spannende Saison mit einem starken Paket auf der legendärsten Rennstrecke der Welt.“

Florian Wahl, Haupt Racing Team #189:
„Mit dem Mercedes-AMG GT4 und HRT gibt es dieses Jahr gleich zwei spannende Neuheiten für meinen Bruder und mich. Ich freue mich darauf, mit so einem motivierten und erfahrenen Team an den Start zu gehen.”

Reinhold Renger, Haupt Racing Team #189:
„Vor uns liegt eine spannende Nordschleifen-Saison mit dem Mercedes-AMG GT4. Ich bin gespannt, was wir gemeinsam mit Tobias und Florian bei den geplanten neun Wertungsläufen abliefern können.”

Sean Paul Breslin, Teamchef Haupt Racing Team:
„Wir starten in die neue NLS-Saison, nachdem wir erst vor kurzem in unsere neue Race Base in Drees, direkt neben Meuspath, umgezogen sind. Als Team haben wir einige große Herausforderungen vor uns und sind top motiviert gemeinsam mit unseren Partnern und den fantastischen Fahrern alles zu geben, um direkt ein paar Trophäen für den neuen Showroom zu holen.“

Über HRT
HRT steht für HAUPT RACING TEAM. Das Motorsport-Team wurde im Juli 2020 von dem Rennfahrer und Unternehmer Hubert Haupt gegründet und hat sich innerhalb kürzester Zeit als feste Größe im internationalen GT3-Sport etabliert. So sicherte sich HRT bereits in seiner zweiten Motorsport-Saison die Fahrermeisterschaft in der DTM. 2022 geht das Team unter anderem in der DTM, der Nürburgring Langstrecken-Serie, im Endurance Cup der GT World Challenge Europe und bei den 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring sowie in Spa-Francorchamps an den Start – teilweise mit Werksunterstützung durch Mercedes-AMG. Unternehmenssitz der Haupt Racing Team GmbH ist Grünwald bei München, die HRT Race Base liegt im Gewerbegebiet Drees in unmittelbarer Nachbarschaft zum Nürburgring. HRT engagiert sich auch im professionellen Sim Racing und ist gefragter Partner für technische Entwicklungsprojekte sowie Motorsport-Events aller Art.

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Die Besten kommen aus Wachtberg

Wachtberg-Berkum – „Hervorragend! Sie machen mich und die Gemeinde Wachtberg stolz!“, derart begeistert gratulierte Bürgermeister Jörg Schmidt jüngst Laura Heinrichs und Tamara Schneider zu deren überragenden Abschlussergebnissen. Die beiden jungen Mitarbeiterinnen haben mit Bestnoten die Qualifizierung zur Verwaltungsfachwirtin und damit den Aufstieg in den gehobenen Dienst erlangt.

Fast drei Jahre haben die beiden dafür am Rheinischen Studieninstitut für kommunale Verwaltung in Köln studiert und ihre verwaltungstechnischen Kenntnisse weiter vertieft. Und das neben ihrer Arbeit im Wachtberger Rathaus und der Familie zu Hause. Tamara Schneider: „Es hat Spaß gemacht, aber es war auch ‘ne Hausnummer!“ Verständlich, sie hat zwei kleine Kinder. Sie und Laura hätten beide viel gelernt und oft gemeinsam gebüffelt. Wegen Corona sei der Unterricht zudem nur online möglich gewesen, was es nicht leichter gemacht hätte. Laura Heinrichs, auch sie eine junge Mutter, sprach dann beiden aus der Seele: „Alle sind froh, dass wir’s geschafft haben!“

Herzlichen Glückwunsch!

Und wie sie es geschafft haben. Mit „Sehr gut“ – als Lehrgangsbeste! Das lässt ihre Augen leuchten. Selbst bei den Erinnerungen an die vielen Fächer blitzt der Ehrgeiz bei beiden wieder durch. Staats- und Europarecht, Allgemeines Verwaltungsrecht, Kommunalrecht, Recht der Gefahrenabwehr, Sozialrecht, Bürgerliches Recht, Personalrecht, Verwaltungsmanagement, Kommunales Finanzmanagement inkl. Buchführung und Abgabenrecht, Kosten- und Leistungsrechnung inkl. Investitionsrechnung und Controlling standen auf dem Lehrplan. Sozialrecht und Personalrecht habe ihnen besonders viel Spaß gemacht, die vielen alltäglichen Beispiele hätten den Themenkomplex gut veranschaulicht. Aber auch in punkto Methoden- und Sozialkompetenzen hätten sie viel vermittelt bekommen. Auf die Frage, wie es ihnen gelungen sei, in allen Fächern derart gute Noten zu erzielen und welche Tipps sie gerne weitergeben möchten, waren sich die jungen Verwaltungsfachwirtinnen einig: Im Unterricht aufmerksam sein und den Lernstoff möglichst schon dort verstehen, zu Hause und in Lerngruppen dann alles vertiefen und zuletzt, eine schöne Umgebung zum Lernen sei auch wichtig. Wenn’s so einfach wäre…(mm)

 

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Die Burgmäuse in Nörvenich sind eine ausgezeichnete „Faire Kita“

Düren/Nörvenich – Die Kita Burgmäuse in Nörvenich freut sich über den Titel „Faire Kita“. Sie legt besonders viel Wert darauf, Produkte aus fairem Handel zu verwenden und den Kindern die damit einhergehenden Werte spielerisch zu vermitteln. Damit ist sie die erste Kita in Trägerschaft der Kindertagesbetreuung Kreismäuse AöR, Anstalt des öffentlichen Rechts, die diesen Titel trägt.

 Das Thema „Fair Trade“ ist im Kita-Alltag fest verankert. Beim Frühstück gibt es beispielsweise Säfte oder Obst aus fairem Handel. Gesprächsrunden mit den Kindern vermitteln wertvolle Informationen, woher die Lebensmittel kommen, wer sie anbaut und warum sie so wichtig sind. Die Kinder lernen, dass auch Taschen oder Kleidung unter fairen Bedingungen hergestellt werden können. Woher sie stammen und wie sie zu uns nach Deutschland kommen, ist ebenfalls Thema bei den regelmäßigen Fair-Trade-Aktionen in der Kita.

Die Kinder machten im Zuge der Zertifizierung eine gedankliche Reise nach Afrika, bemalten Taschen aus fairem Handel, backten mit Fair-Trade-Kakao oder klebten Fotocollagen und lernten so nebenbei mehr über die weltweiten Zusammenhänge. Bei Hilfsaktionen, wie zuletzt für Ukrainische Kinder, haben die Kinder Baby- und Puppenmützen aus fair gehandelter Wolle gestrickt. Somit wird das Thema bei jeder Aktion mitgedacht.

In NRW hat sich der Förderkreis FaireKITA e.V. gegründet, der seit 2021 das landesweite Projekt „FaireKITAS – eine nachhaltige Zukunft gemeinsam gestalten“ anbietet und Kitas zertifiziert. Das Projekt wird gefördert von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW.

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7. Euskirchener Friedenstag am Sonntag 19. März – Die Welt zu Gast in Euskirchen

Euskirchen – Der 7. Euskirchener Friedenstag im Kreishaus bietet wieder ein vielfältiges Programm aus Musik, Tanz und Mitmachaktionen für die ganze Familie. Nach drei Jahren der Corona-Zwangspause ist es endlich wieder soweit: Der Euskirchener Friedenstag kann wieder stattfinden.

Am kommenden Sonntag, 19. März, erwartet die Besucher im Euskirchener Kreishaus von 11 bis 18 Uhr ein ebenso buntes wie vielfältiges Programm mit Musik und Tanz, mit Unterhaltung für die ganze Familie und mit einer kulinarischen Reise rund um den Globus.
„Wir bringen auch diesmal wieder die ganze Welt nach Euskirchen“, sagt Nevin Sezgin, die den Friedenstag 2009 initiiert hat und seitdem mit großer Leidenschaft weiterentwickelt. „Der Friedenstag dient dazu, die kulturelle Vielfalt im Kreis Euskirchen zu zeigen, die Menschen zusammenzubringen, sich besser kennenzulernen, miteinander zu reden und zu feiern – und das alles in entspannter Atmosphäre. Das Festival soll zeigen, wie wir alle verständnis- und rücksichtsvoll miteinander leben können.“

Ihr Dank gilt den vielen Mitstreitern, die im Orga-Team mitanpacken. Als Kooperationspartner sind dies das DRK, die Caritas Euskirchen, der Verein Frauen helfen Frauen, der Jugendmigrationsdienst Euskirchen und die Kreisverwaltung. „Nur gemeinsam können wir solch ein Festival stemmen“, betont Nevin Sezgin.

Was erwartet die Gäste? Das Bühnenprogramm ähnelt einer musikalischen Reise rund um die Welt – von der „Mitra Band“ mit türkisch-kurdischer Musik über eine Tanzgruppe aus Eritrea bis hin zu „Schohnzeit“ mit Pop- und Rockmusik. Selbstgemachte Speisen aus den Küchen dieser Welt sowie aus dem Pizzaofen der Kreisverwaltung und viele Mitmachaktionen für Kinder runden das abwechslungsreiche Programm ab. Der Eintritt ist natürlich frei.

Schirmherr des Friedenstages ist Landrat Markus Ramers. „Das ist eine großartige Veranstaltung, die über den Tag hinauswirkt. Wir sind als Kreisverwaltung gerne Gastgeber und freuen uns auf viele Besucher.“ Er erinnerte daran, dass der Friedenstag 2020 leider kurzfristig abgesagt werden musste, weil unmittelbar davor die erste Corona-Infektion bekannt wurde.

„Danach war die Welt eine andere. Umso mehr freue ich mich über den Neustart in diesem Jahr!“

Auch DRK-Geschäftsführer Rolf Klöcker zeigt sich begeistert, dass die beliebte Veranstaltung nun ein Comeback feiert. Ganz besonders freut er sich über das diesjährige Motto „Menschlichkeit“: „Das ist ja auch der oberste Grundsatz des Roten Kreuzes“. Der Erlös des Friedenstages kommt übrigens zwei Hilfsprojekten zugute: Sanjeviini Vision (Hilfe für Betroffene der Flutkatastrophe in Südindien) und Aktion Deutschland hilft (Erdbeben Türkei und Syrien). Wer den Friedenstag noch mit eigenen Speisen bereichern möchte, erhält nähere Infos bei Nevin Sezgin, Tel. 0173 / 4533 787.