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Delegation aus China besucht Landkreis Bernkastel-Wittlich

Wittlich – Wie kann eine zukünftige, wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen China und dem Landkreis Bernkastel-Wittlich aussehen? Darüber tauschten sich Landrat Gregor Eibes und die Bürgermeister mit Vertretern der China International Investment Promotion Agency (CIIPA) aus.

„Die letzten 30 Jahre der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen chinesischen und deutschen Unternehmen sind geprägt von deutschen Investitionen in China. In den nächsten 10 bis 20 Jahren wird sich dieser Trend umkehren und Unternehmen aus China werden verstärkt in Deutschland investieren“, so bringt es der aus Hasborn stammende, international renommierte Unternehmensberater und emeritierte Wirtschaftsprofessor Hermann Simon auf den Punkt. Auf seine Initiative hin war Anfang Mai 2023 eine Delegation der China International Investment Agency (CIIPA) zu Gast im Landkreis Bernkastel-Wittlich. Die CIIPA ist das deutsche Büro der Investitionsförderungsagentur des chinesischen Handelsministeriums. Ihr Ziel ist die Stärkung der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und China.

Im Mittelpunkt des Besuchs, an dem neben Landrat auch die Bürgermeister der Verbandsgemeinden, der Stadt Wittlich und der Einheitsgemeinde Morbach teilnahmen, stand der gemeinsame Austausch. Landrat Gregor Eibes hob dabei die zentrale Lage des Landkreises in Europa und die gute verkehrliche Anbindung als Standortvorteil für chinesische Mittelständler hervor. Neben dem Landkreis Bernkastel-Wittlich stellten sich auch die chinesischen Provinzen Shandong und Jiangsu vor. Frank Xu, Direktor der CIIPA mit Sitz in Frankfurt am Main, freute sich über den Besuch und sah gute Aussichten für eine wirtschaftliche Zusammenarbeit, insbesondere für chinesische Mittelständler.

Über die Daten des Wirtschaftsstandorts hinaus, konnten sich die Gäste bei einem Besuch der Kellerei Peter Mertes und des St. Nikolaus-Hospitals in Bernkastel-Kues einen Eindruck von Wirtschaft, Tourismus und Kultur im Landkreis Bernkastel-Wittlich machen.

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Der traditionelle Adenauer Racing Day setzte einen gelungenen Auftakt für das Wochenende

Nürburgring – Bereits seit Montag strömen die Besucher zur Nordschleife, und die Bedarfscampingplätze füllen sich zusehends, sodass die Camper bereits auf Plätze am Grand-Prix-Kurs ausweichen mussten. Kein Wunder also, dass am Mittwoch ein dichtes Spalier von Fans die Straßen von Adenau säumte, als ein Korso von 30 Boliden durch die Rennstadt in der Eifel fuhr: Der traditionelle Adenauer Racing Day setzte einen gelungenen Auftakt für das Wochenende, bei dem Fahrer, Fans und Funktionäre ein stimmungsvolles Come-Together zelebrierten. „Die Veranstaltung ist wieder einmal der Hammer“, freute sich Ex-DTM-Champion Timo Scheider, der sich am Wochenende einen Audi R8 LMS GT3 evo II mit den beiden ehemaligen DTM-Gesamtsiegern Mike Rockenfeller und Martin Tomczyk teilt: „Einfach toll, wie die Fans das hier leben und lieben.“

Auch in den kommenden Tagen ist das Fan-Programm am Ring prall gefüllt. Ob Fan-Meile auf dem ring°boulevard, Autogrammstunde mit Pitwalk sowie Falken-Drift-Show am Freitagabend oder auch das RAVENOL-Riesenrad als zentraler Blickfang im Fahrerlager: Zu erleben gibt es reichlich an diesem Wochenende. Infos über Attraktionen und Zeitpläne sowie viele News und Besucherinfos gibt es auf der offiziellen Homepage unter www.24h-rennen.de.

Eröffnet hatte das längste Motorsport-Wochenende des Jahres am Donnerstagmorgen traditionell die Rundstrecken-Challenge-Nürburgring. Bei Temperaturen um drei Grad, aber sonnigen Bedingungen nahmen 175 Teilnehmer die Mischung aus Gleichmäßigkeit und Sprintrunden unter die Räder. Der Sieg ging an das Duo Volker Wawer und Stefan Schmickler mit ihrem Porsche Cayman.

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Stadt Mayen erhält Spenden für die Bepflanzung in der Innenstadt

Mayen – Kreissparkasse und Volksbank Mayen spenden für eine bienenfreundliche Bepflanzung in der Innenstadt – Sie machen die Innenstadt nicht nur noch schöner als sie ohnehin schon ist, sondern auch bunter und floraler: Die Bepflanzung der Blumenampeln an den Straßenlaternen ist eine optische Aufwertung. Zwei Institutionen, denen die Verschönerung der Innenstadt am Herzen liegt, fördern diese Bepflanzung gerne. Sowohl die Volksbank als auch die Kreissparkasse Mayen haben die Beschaffung der Blumen finanziell großzügig unterstützt.

Frische Blumen machen Mayen noch attraktiver und lebendiger. Darum nahmen Oberbürgermeister Dirk Meid mit Udo Lohner der Kreissparkasse Mayen, Oliver Engels der Volksbank RheinAhrEifel, Dr. Wolfgang Schlags von der MY-Gemeinschaft und Sarah Stern, die im Bereich Wirtschaftsförderung der Stadt Mayen tätig ist, die neue Bepflanzung auf dem Marktplatz in Augenschein.

Die Winterbepflanzung wurde am 2. und 3. Mai durch die Sommerbepflanzung ausgetauscht – diese kann nun bis November bestaunt werden. Die farbenfrohe Neugestaltung bringt somit neuen Glanz in die Mayener Innenstadt.

„Ich freue mich sehr, dass unsere schöne Innenstadt mit den bunt bepflanzten Blumenampeln jetzt auch dekorativ die Sommerzeit einläutet. Danke an die Institutionen für die großzügige Spende“, so Oberbürgermeister Dirk Meid.

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Bundesweit einzigartiger Verkehrsversuch im Kreis Düren – In der Eifel erstmalig erprobt

Düren – Bundesweit einzigartiger Verkehrsversuch zur Sicherheit von Motorradfahrenden auf der Panoramastraße beginnt – Die „Panoramastraße“ in der Gemeinde Hürtgenwald im Kreis Düren hat neue Fahrbahnmarkierungen bekommen, die bundesweit einzigartig sind und für mehr Sicherheit bei Motorradfahrenden sorgen sollen. Es handelt sich um einen einjährigen Verkehrsversuch. Zum offiziellen Start dieser Probephase hat sich NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer am Mittwoch, 17. Mai gemeinsam mit Landrat Wolfgang Spelthahn und Vertreterinnen und Vertretern vom Landesbetrieb Straßen.NRW und der RWTH Aachen ein Bild von den Ellipsen gemacht, die nun die kurvenreiche L218 zwischen Vossenack und Schmidt zieren.

Die rundlichen Markierungen in zwei Linkskurven sollen dafür sorgen, dass Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer diese an der rechten Seite umfahren, auf ihrer Spur bleiben und die Kurven nicht schneiden. Das soll verhindern, dass sie mit Kopf und Oberköper auf die Gegenfahrbahn geraten. Zusammenstöße mit entgegenkommenden Fahrzeugen werden vermieden.

Verkehrsminister Oliver Krischer betonte: „Wir wollen die Verkehrssicherheit für die Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer verbessern. Durch die hier in der Eifel erstmalig erprobten Markierungen hoffen wir, einen Unfallschwerpunkt nachhaltig in den Griff zu bekommen. Dies kommt allen Verkehrsteilnehmenden zugute.“

Das NRW-Verkehrsministerium begleitet den Versuch. Die L218 gilt als Unfallschwerpunkt. Die Landesstraße liegt in Zuständigkeit des Landesbetriebs Straßen.NRW, der den Streckenabschnitt für den Verkehrsversuch zur Verfügung gestellt und die Anbringung der Markierung zwischen Vossenack und Schmidt übernommen hat. Vor allem während der Motorradsaison kommt es hier immer wieder zu schweren Zusammenstößen. Landrat Wolfgang Spelthahn, der sich für die Genehmigung des Verkehrsversuchs eingesetzt hat, hofft, dass die neuen Markierungen zu einer sicheren Fahrweise beitragen werden und der Verkehrsversuch erfolgreich ist. „Wenn durch diese Ellipsen auch nur ein schwerer Unfall vermieden werden kann, dann ist unser Ziel schon erreicht. Diese Neuerung kann Vorbild für viele Straßen in Deutschland sein, wo sich Unfälle häufen. Wir sind stolz darauf, dass wir hier im Kreis Düren Vorreiter sein können“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

Jeweils rund 30 beziehungsweise 40 Ellipsen unterschiedlicher Breite sind in den Kurven beider Fahrbahnen aufgebracht und die Anwesenden zeigten sich beeindruckt, von dieser Innovation. Die Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, der örtlich zuständigen Verkehrsverwaltungen und Wissenschaft konnten sich am Nachmittag von der angedachten Fahrweise überzeugen, denn Fahrerinnen und Fahrer aus dem Motorradteam von Straßen.NRW, die im Landesbetrieb für die Biker-Streckenkontrolle zuständig sind, demonstrierten die ideale Kurvenfahrt vor Ort, die auch ein langsameres Fahrverhalten zur Folge hat.

„Zweiradsicherheit ist für Straßen.NRW ein wichtiges Thema. Mit Schutzeinrichtungen wie Unterfahrschutz an Schutzplanken oder flexiblen Fahrbahnteilern erhöhen wir die Bikersicherheit an zahlreichen unserer Bundes- und Landesstraßen“, erklärt Straßen.NRW Direktor Dr. Sascha Kaiser und ergänzt: „Als Motorradfahrer weiß ich aus eigener Erfahrung, wie wichtig eine sicherere Kurvenführung ist. Wir hoffen, dass die Unfallzahlen mithilfe dieser Markierungen reduziert werden können.“ Das Institut für Straßenwesen der RWTH begleitet den Verkehrsversuch wissenschaftlich und wird untersuchen, inwieweit die Ellipsen zu einer Veränderung des Fahrverhaltens und somit auch zu einer Unfallvermeidung beitragen können. Mehrere Wärmebildkameras im Bereich einer Kurve zeichnen ausschließlich das Fahrverhalten auf. Kennzeichen und Gesichter sind im Wärmebild nicht sichtbar, dadurch werden keine personenbezogenen Daten erhoben.

„Wir freuen uns, dass wir uns an der Konzeption der neuartigen Markierung zur Erhöhung der Sicherheit beteiligen konnten. Unsere KI-basierten Analysemethoden bieten insbesondere bei der Bewertung von neuen Infrastrukturelementen vielfältige Möglichkeiten“, sagt Dr. Dirk Kemper, Leiter Verkehrstechnik am RWTH-Institut. Die Ergebnisse der Erprobung sollen als Grundlage für die Entscheidung dienen, ob und in welchem Umfang solche Markierungen dauerhaften Eingang in die straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften finden.

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„Es geht voran“ – Wiederaufbau des Hauses der Begegnung in Kall für 1,3 Mio. Euro

Kall – Haus der Begegnung wurde bei der Flut in weiten Teilen zerstört – Wiederaufbau für gut 1,3 Mio. Euro – Neueröffnung für Anfang 2024 geplant. Ob es gelingen würde, für ein Foto vor dem von der Flut hart getroffenen „Haus der Begegnung“ (HDB) in die Kamera zu lächeln? „Ja“, waren sich Bürgermeister Hermann-Josef Esser, sein Allgemeiner Vertreter Markus Auel, der Teamleiter Bauamt Lothar Schatten und seine Mitarbeiterin Corinna Poensgen einig, denn: „Es geht voran.“

Allerdings, so berichtet der Bürgermeister: „Als wir das Haus der Begegnung nach der Flut erstmals betraten, war das schon sehr bitter.“ Ein Bild der Verwüstung habe sich geboten, als es endlich gelungen war, die demolierten Türen aufzubrechen. Lothar Schatten, der im Jahr 2018 die Planung und den Bau der Begegnungsstätte eng begleitet hatte, erinnert sich: „Das Erdgeschoss war total verwüstet, sogar Deckenplatten hatte die Wucht des Wassers herausgerissen, die Metallständer der Trockenbauwände waren zu Spiralen eingedreht.“

Gut 1,3 Millionen Euro wurden mit dem Wiederaufbauplan zur Wiederherstellung des Gebäudes bewilligt, die Verwaltung geht momentan davon aus, dass die Arbeiten am Haus selbst bis Ende des Jahres fertiggestellt werden können. Ab 2024 soll dann der Betrieb wieder starten. „Parallel gehen wir dann den Hof der Begegnung an“, so der Bürgermeister. Wie Teamleiter Schatten berichtete, wurde das Gebäude bereits neu gedämmt und verputzt, aktuell werden die Fliesen gelegt, es folgen Malerarbeiten. „Besonders wichtig ist uns auch, dass der Aufzug möglichst schnell wieder in Betrieb geht, denn er stellt die Barrierefreiheit des Rathauses sicher“, so Bürgermeister Hermann-Josef Esser. Die Bibliothek im Obergeschoss des Hauses konnte dank des Verbindungsganges zum Rathaus bereits kurz nach der Flut wieder öffnen. Mit dem Wiederaufbau wird gemäß politischem Beschluss das barrierefreie WC neben dem Haupteingang zum HDB in eine öffentlich zugängliche Toilette umgewandelt, der Bereich wird vom Rest des Erdgeschosses abgetrennt.

Die Flut kam nur gut zwei Jahre nach der feierlichen Einweihung des HDB, das mit NRW-Fördergeldern aus dem „Sonderprogramm Hilfen im Städtebau zur Integration von Flüchtlingen“ auf den drei konzeptionellen Säulen „Bildung, Kultur und Integration“ erbaut worden war. Neben dem Gebäude selbst wurde auch das gesamte Inventar im Erdgeschoss zerstört, darunter modernste Seminarmöbel und -technik, eine Küche und zwei Büros mit Equipment. Die rund 20 Partner/innen wie die GenoEifel eG; die VHS, die Euroschulen, das DRK, der Jugendmigrationsdienst und andere mussten sich nach der Flut kurzfristig alternative Räumlichkeiten suchen. Mittlerweile haben einige von ihnen bereits zugesagt, 2024 wieder ins Haus der Begegnung zurückzukommen.

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„Burgfest, Adieu!“ – Das große Fest auf dem Wasserschloss zu Pfingsten wird nicht mehr stattfinden

Mechernich-Eicks – Es hat eine lange Tradition in Eicks, doch nun ist es vorbei: „Über viele Jahre hat sich die Entscheidung entwickelt, die Durchführung des Burgfests in Frage zu stellen. Rückläufige Besucherzahlen, immer mehr Auflagen, viel Arbeit und große Kosten haben leider keine andere Wahl mehr gelassen“ erklärte Rudolf Voissel, Vorsitzender des „Musikvereins St. Martin Eicks“: „Nach vielen Überlegungen hat die Mitgliederversammlung nun abgestimmt. Das Ergebnis war eindeutig.“ So heißt es nun: „Burgfest, Adieu!“

Schweren Herzens habe man sich zu dem Entschluss durchgerungen. „Schließlich haben wir in all den Jahren viele nette Menschen getroffen, verrückte Sachen erlebt und wunderbare Erinnerungen geschaffen“ so der Vorsitzende. Im Jahr 2025 hätte das Fest sein 50-jähriges Bestehen gefeiert.

Wie alles begann…

Erstmalig fand es 1975 unter Mitwirkung der Musikvereine Floisdorf und Glehn statt. Nach und nach wurde der Besucherstrom größer und neue Ideen mussten her. Ein großes Zelt, ein großer Schwenkgrill, eine Bühne und viele fleißige Helfer im Hintergrund sorgten für einen gelungen Ablauf der Veranstaltung.

In den 1980er Jahren entwickelte sich das Burgfest zu einer Institution – am Samstagabend sorgten Tanzbands wie „New Barbados“ oder die „Tropicals“ für Stimmung und sonntags gab es ein buntes Familienprogramm. Mit den Kölner Urgesteinen Toni und Heli Steingass gewann man noch mehr Reichweite. Als im Jahr 1985 der befreundete „Trachtenverein Neuötting“ sowie das erste Regiment des „Hussard des Parachutistes“ das Fest mitgestalteten, gab es kein Halten mehr. Selbst prominente Besucher wie Ex-Fußball-Nationalmannschaftsspieler Toni Schumacher wurden beim Burgfest gesichtet. Im Laufe der folgenden Jahre konnten sogar die „Höhner“, die „Bläck Fööss“, Startrompeter Walter Scholz, Heino und „die Räuber“ für das Sonntagsprogramm gewonnen werden.

Kleineres Fest noch „Zukunftsmusik“

Doch Ende der 2000er Jahre entwickelt sich der Besucherstrom zurück. Daher entschied man sich im Jahr 2014, das Konzept für den Samstagabend anders zu gestalten. Die „Domstürmern“ und „Kasalla“ verhalfen zwar zu mehr Besuchern, aber die Entwicklung war nicht mehr aufzuhalten. „Kosten sparen“ lautete das Motto.

Schließlich entschied man sich, das Fest nur noch sonntags stattfinden zu lassen. Von der Organisation bis hin zum Aufbau, Einkauf, Kuchen backen, über das Fest selber und den Abbau waren schließlich mehr als 60 ehrenamtliche Helfer im Einsatz, die über eine Woche lang intensiv für einen reibungslosen Ablauf sorgten.

Im Jahr 2020 musste das Burgfest erstmals seit Bestehen aufgrund der Corona-Situation abgesagt werden, die darauffolgenden Jahre ebenso. Im vergangenen Jahr startete der Musikverein dann nochmals einen Versuch, doch das Wetter meinte es nicht gut und zu wenige Besucher fanden den Weg nach Eicks.

„Nun ist die Entscheidung gefallen“, so Rudolf Voissel: „Vielleicht werden wir – aus Liebe zur Tradition und zu unserem Dorf – irgendwann wieder ein Fest organisieren. Kleiner, und nicht an Pfingsten. Aber das ist im Moment Zukunftsmusik. Wir uns an dieser Stelle nochmals herzlich bei allen Helfern bedanken, die uns immer tatkräftig unterstützt haben. Danke unseren treuen Besuchern, die jedem Wetter getrotzt haben und mit uns das schöne Ambiente genossen haben. Und natürlich an Familie Bacher, die uns all die Jahre im Rund um die Burg willkommen geheißen hat. Vielen herzlichen Dank!“

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Zahlreiche Gäste bei der Frühjahrs-Tagung des Eifelvereins

Daun – Neben Neuwahlen standen Wanderungen, Ehrungen und Auszeichnungen auf dem Programm. Dr. Ralf Nolten, MdL im Landtag NRW, wurde auf der Frühjahrstagung des Eifelvereins am 13. Mai im Forum Daun einstimmig zum neuen Hauptvorsitzenden gewählt. Er löst damit Rolf Seel, der den Verein in den letzten vier Jahren mit Herz, Verstand und sicherer Hand durch schwierige Jahre (die Jahrhundertflut, Corona und der furchtbare Krieg in Europa) geführt hat und nicht mehr kandidierte, ab.

Vor der Neuwahl würdigte Heinz-Peter Thiel (stellvertr. Hauptvorsitzender) den über die Landesgrenzen hinweg hochangesehenen Seel für seinen unermüdlichen Einsatz. Entsprechend gedankt wurde auch dem langjährigen Geschäftsführer Manfred Rippinger, der Ende August in den wohlverdienten Ruhestand gehen wird. In der Laudatio von Rolf Seel und später bei seinen eigenen Abschiedsworten wurde klar, dass der Eifelverein für Manfred Rippinger nicht nur Beruf, sondern seine Berufung war. Rippinger erhielt dafür von den zahlreich erschienenen Mitgliedern und Gästen „Standing Ovations“. Ebenfalls neu in den Vorstand gewählt wurden: Markus Ramers, Landrat Kreis Euskirchen (zweiter stellvertr. Vorsitzender), Ingo Pfennings, Bürgermeister von Schleiden (Beisitzer) und André Uzulis, Journalist (Hauptwegewart Süd). All diejenigen, die zum Teil lange Jahre dem Vorstand angehörten und nicht mehr kandidierten, wurden herzlich verabschiedet- denn es ist klar: Sie werden auch künftig dem Eifelverein ihre Treue halten.

Wie es sich für eine Frühjahrstagung gehört, wurden zudem Preise in den Kategorien: Kultur, Naturschutz und Mitgliedergewinnung vergeben. Hauptkulturwart Prof. Wolfgang Schmid überreichte den Wolf-von Reis-Kulturpreis an die Ortsgruppe (OG) Bornheim für den neu errichteten „Bornheimer Quellen-Weg“, der eindrucksvoll über die Geschichte der Wasserversorgung informiert. Der Konrad-Schubach Naturschutzpreis wurde von Hauptnaturschutzwart Hanns-Jörg Pohlmeyer an die OG Daun für ihren Einsatz im Landschaftsschutz hinsichtlich der Auswirkungen der Rohstoffausbeutung verliehen. Auch die anderen Preisträger hatten hervorragende Ideen und Projekte umgesetzt, die es zu würdigen galt. Geehrt wurde ebenfalls die OG Nideggen für den größten Mitgliederzuwachs.

In dem Zusammenhang machte die designierte Geschäftsführerin Dr. Petra Holz auf das erfolgreich angelaufene Projekt: „Bäume pflanzen für neue Mitglieder“ aufmerksam. Wer bis Ende September Mitglied im Eifelverein wird, sichert einen Baum im Wald der Zukunft. Für den neuen Vorsitzenden Ralf Nolten ist klar – Wandern ist ein Zukunftstrend und wer in der Eifel wandert, ist im Eifelverein bestens aufgehoben. Mit seiner Vision 2030 gehe der Eifelverein die Chancen und Herausforderungen des Themas Wandern konsequent an: sei es in den Bereichen Nachhaltigkeit, Aus- und Fortbildung, Digitalisierung oder neue Wanderformate wie das Konzept MITWandern mit den Eifel-Experten. Nolten hat vor, hier eigene Akzente zu setzen, was er mit dem Hinweis auf seine Position zum Thema Freiflächen-Photovoltaik bereits angedeutet hat.

Nachdem etliche Mitglieder wegen ihrem Einsatz und der Verbundenheit zum Verein ausgezeichnet wurden, dankten die Verantwortlichen den Gastgebern der OG Daun. Deren Rahmenprogramm mit attraktiven Wanderungen mit unterschiedlichen Streckenführungen, der guten Verköstigung der Teilnehmenden, sowie Musikeinlagen machten die Tagung zu einem Ort, der viele Menschen, die alle die Liebe zur Eifel in sich tragen, zusammengeführt hat.

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McDonald’s kommt nach Zülpich

Zülpich – Restaurant-Kette baut Filiale in exponierter Lage an der Römerallee – Eröffnung des Schnellrestaurants ist bereits für Herbst 2023 geplant. Die Unternehmen im Gewerbegebiet „An der Römerallee“ in Zülpich bekommen einen prominenten Nachbarn. Auf einem bislang unbebauten Grundstück direkt an der Römerallee wird McDonald’s voraussichtlich noch in diesem Jahr eines seiner weltberühmten Schnellrestaurants eröffnen. Bei einem Ortstermin auf dem Grundstück, wo schon in Kürze die Arbeiten zum Bau der neuen Filiale beginnen werden, übergaben Bürgermeister Ulf Hürtgen und der Beigeordnete und Kämmerer Ottmar Voigt nun die Baugenehmigung an McDonald’s-Projektmanager Matthäus Zaik.

Blick von der Römerallee auf die neue McDonald’s-Filiale in Zülpich: Die Eröffnung des Schnellrestaurants ist für Herbst 2023 geplant. Visualisierung: McDonald’s

McDonald’s plant an der Römerallee auf einer Fläche von rund 3.800 Quadratmetern den Bau eines modernen Drive-Restaurants mit etwa 120 Sitzplätzen. Die Planungen sehen außerdem rund 35 Stellplätze vor, die teilweise mit E-Ladesäulen ausgestattet werden. Für die Bestellung im Drive-In werden zwei Terminals zur Verfügung stehen, so dass eine schnellere Abfertigung der Bestellungen möglich ist. Nicht zuletzt wird ein etwa 15 Meter hoher Werbepylon auf das Schnellrestaurant aufmerksam machen. Nach Angaben von Matthäus Zaik werden bis zu 40 Arbeitsplätze am neuen McDonald’s-Standort in Zülpich entstehen.

„Wir freuen uns auf die Ansiedlung von McDonald’s“, so Bürgermeister Ulf Hürtgen. „Damit erreichen wir in exponierter Lage eine Bereicherung des gastronomischen Angebots in unserer Stadt.“ McDonald’s-Projektmanager Matthäus Zaik: „Wir freuen uns auf die Eröffnung eines modernen McDonald’s- Restaurants in Zülpich und bedanken uns für die Unterstützung der Politik und der Verwaltung, welche dieses Vorhaben von Anfang an unterstützt haben.“

Die Eröffnung des McDonald’s-Restaurants in Zülpich ist bereits für Herbst 2023 geplant.

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Edelstahl vom Feinsten und der Meckenheimer Bürgerverein e.V. war dabei!

Meckenheim – Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Stationen deutscher Industriekultur“ ging die 22. Etappe dieser Reihe am 16.05.2023 nach Radevormwald und Lennep. In Radevormwald wurde die Edelstahlgießerei Klaus Kuhn besichtigt. Das Familienunternehmen besteht seit 60 Jahren und nimmt eine herausgehobene Spitzenstellung im Schleuderguss und in der Zerspanungstechnik ein. Im Schleudergussverfahren wird durch die Fliehkraft, die die Rotation von Kokillen erzeugt, flüssiger Stahl verdichtet und es entsteht hochwertiger Edelstahl in Zylinderform.

Die Exkursionsteilnehmer in Lennep.

Der Standort Radevormwald hat ca. 300 MitarbeiterInnen, wobei es heute nicht einfach ist, junge Leute zu finden, die den Beruf des Gießers oder Zerspaners erlernen wollen und viel in Vorleistung erbracht werden muss, damit SchulabgängerInnen hier anfangen. Die Gießerei hat ein großes Produktspektrum und ist internationaler Anbieter. Sie produziert einbaufertige Schlüsselkomponenten u.a. Ringe für Motoren, Dichtungen für Pumpen sowie Armaturen und Trommeln, vielfach für die Lebensmittelindustrie. Im Bereich Marinetechnik werden die eigenen Produkte mit Teilen anderer Hersteller „gekuhnt“.

Nach einer sehr freundlichen Begrüßung durch den Geschäftsführer wurde die 49-köpfige Reisegruppe in vier Kleingruppen aufgeteilt und sehr kompetent von Mitarbeitern durch die verschiedenen Bereiche der Gießerei geführt. Da für die meisten TeilnehmerInnen das Thema Stahlgießen neu war, wurden viele Fragen gestellt und beantwortet, u.a. auch zum Thema: Strom- und Gasverbrauch und evtl. Umstellungsoptionen auf Wasserstoff. Dies sei prinzipiell möglich, ist aber in den nächsten 10-15 Jahren noch nicht zu sehen.

Nach drei Stunden fuhr die Reisegruppe zum Mittagessen nach Lennep, ältester und pittoresker Stadtteil von Remscheid, der schon 1170 erstmals urkundlich erwähnt wurde. In einer sehr unterhaltsamen Torwächter-Führung wurde den Besuchern danach die Geschichte Lenneps als wichtiger Handelsort im Bergischen Land nahegebracht und die Moderne nicht ausgelassen: eine Tony Cragg-Stele aus Edelstahl, die den Pilgerweg nach Santiago de Compostela als Thema aufnimmt. Zum Schluss mussten alle Exkursionsteilnehmer das „Bergische Heimatlied“ anstimmen, bevor – gestärkt mit einer Bergischen Waffel – wieder die Rückfahrt angetreten wurde.

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Kita Purzelbaum aus Jülich vertritt Kreis Düren beim Deutschen Kita-Preis 2023

Düren/Jülich – Das Familienzentrum Purzelbaum in Jülich war bei der Preisverleihung des Deutschen Kita-Preises am Dienstag, 16.Mai 2023 in Berlin vertreten und hat auf einen Platz auf dem Siegertreppchen gehofft.

Die Jülicher Kita war die Einzige aus Nordrhein-Westfalen, die zu den zehn Finalisten des Deutschen Kita-Preises 2023 gehörte. Trotzdem hat es leider nicht für einen der ersten Plätze gereicht. Der Preis wurde von Bundesfamilienministerin Lisa Paus und der Geschäftsführerin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, Anne Rolvering, bekanntgegeben.

„Ich möchte dem Familienzentrum Purzelbaum trotzdem für die Nominierung gratulieren, denn allein dies ist eine große Ehre und zeigt einmal mehr, wie herausragend die Kinderbetreuung und die geleistete Arbeit der Mitarbeitenden in den Kitas ist. Die Kita Purzelbaum in Jülich steht mit ihrer inklusiven und professionellen Kinderbetreuung stellvertretend für den gesamten Kreis Düren und darauf bin ich sehr stolz“, betont Landrat Wolfgang Spelthahn. Kita-Leiterin Stefanie Kleinermanns war mit ihrem Team, Vertreterinnen des Elternbeirats, Elke Ricken-Melchert und Christoph Siebertz vom Träger-Vorstand der Kreismäuse AöR in Berlin vor Ort. Die Kinder und Mitarbeitenden des Familienzentrums Purzelbaum müssen – trotz des verpassten Gewinns – bei weitem nicht traurig sein, denn auch die Kitas und lokalen Bündnisse, die nicht gewonnen haben, erhielten jeweils 1.000 Euro als Anerkennung für ihre Arbeit.

Durch die Preisverleihung des Deutschen Kita-Preises führte Moderatorin Barbara Schöneberger und für musikalische Unterhaltung sorgten der Singer-Songwriter JORIS sowie der Kinderchor der Al-Farabi Musikakademie. Der erste Platz in der Kategorie „Kita des Jahres“ und damit 25.000 Euro Preisgeld gingen an die Kita Heide-Süd in Halle, Sachsen-Anhalt.