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Mechernicher Delegation reiste in die Partnerstadt Nyons

Mechernich/Nyons – Le droit de Citoyen d‘Honneur – Mechernicher Delegation reiste in die Partnerstadt Nyons, um Bürgermeister Pierre Combes die Ehrenbürgerschaft zu überreichen – Eine Reise geprägt von großer Gastfreundschaft und intensiver Verbundenheit – Gegenbesuch für September geplant.

Für Bürgermeister Pierre Combes dürfte sich damit ein familiärer Kreis schließen. Nach Pierre Jullien, seinem Großvater mütterlicherseits, ist das Stadtoberhaupt von Nyons nun offiziell Ehrenbürger der Stadt Mechernich. Zur feierlichen Überreichung der Urkunde war jüngst eine Delegation um Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick in die südfranzösische Partnerstadt gereist.

Pierre Jullien gehörte zu den Gründungsvätern der Städtepartnerschaft zwischen Nyons und Mechernich. Auf französischer Seite war er ein engagierter Streiter für eine Verschwisterung der beiden Städte, die nunmehr seit 1967 Bestand hat. Ein zartes Pflänzchen der Völkerverständigung und Versöhnung war geboren, das immer wieder engagierte Menschen braucht, die es hegen pflegen. „Es braucht Menschen, wie Pierre Combes, der das Erbe seines Großvaters nicht nur angenommen hat, sondern auch aktiv daran mitwirkt, dass das Erbe für künftige Generationen fortbesteht“, würdigte Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick die Verdienste seines französischen Amtskollegen.

Weltoffene, herzliche Art

Der Freundeskreis Mechernich-Nyons hatte in seinem Antrag zur Verleihung der Ehrenbürgerschaft der Stadt Mechernich an den Bürgermeister der Stadt Nyons geschrieben: „Von Beginn seiner Amtszeit an hat Pierre Combes in vielfältiger Weise gezeigt, wie sehr ihm die deutsch-französische Freundschaft und die Beziehung zu den Mechernicher Bürgern am Herzen liegt. Von seiner weltoffenen, herzlichen Art konnten sich im Laufe der Jahre viele Menschen vom Bleiberg überzeugen.“

Dazu brauche es noch nicht einmal eine gemeinsame Sprache. „Deine herzliche Art und dein französisches Naturell, das so wunderbar zu unserer rheinischen Lebenseinstellung passt, sind auch ohne große Worte spürbar und immer präsent“, so Dr. Hans-Peter Schick in seiner Laudatio im Rat der Stadt Nyons.

Der Mechernicher Bürgermeister bedankte sich bei seinem Amtskollegen auch für die moralische und finanzielle Unterstützung nach der Flutkatastrophe. Damals hatte sich Pierre Combes umgehend gemeldet und im Namen der Stadt Nyons seine Verbundenheit, Hilfsbereitschaft und Solidarität mit den Menschen in Mechernich zum Ausdruck gebracht.

Wunderbare Partnerstadt

Auf seine Initiative hin hatte die Stadt Nyons zudem 100.000 Euro für die Betroffenen der schlimmen Katastrophe gespendet. „Für dieses Engagement sind wir allen Nyonser Bürgerinnen und Bürgern überaus dankbar. Dankbar sind wir auch dafür, dass wir Dich unseren Freund nennen dürfen, dass Nyons unsere wunderbare Partnerstadt ist. Wir hätten uns keine bessere Partnerstadt und keinen besseren neuen Ehrenbürger wünschen können“, so Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick.

Anschließend überreichte er eine von Mechernichs Archivar Stephan Meyer kunstvoll gestaltete Urkunde an den neuen Ehrenbürger. Darauf wird die Partnerschaft durch die Stadtwappen, eine Skizze der Pont de Nyons sowie durch Eichen- und Olivenzweige symbolisiert. Zudem ist der Urkundentext Dank der Übersetzung von Wilfried Hamacher zweisprachig verfasst, so dass aus dem Ehrenbürgerrecht der Stadt Mechernich im Französischen „le droit de Citoyen d’Honneur de la ville de Mechernich“ wird. Als weiteres Geschenk erhielt Pierre Combes ein Bronzerelief der alten Kirche Mechernich, das die Familie Frank/Lebert gestiftet hatte.

„Pierre Combes hat sich sehr gefreut über die Verleihung der Ehrenbürgerwürde“, gibt Ralf Claßen seine Eindrücke von der Reise nach Nyons wieder. Der Mechernicher Dezernent und Kämmerer gehörte ebenso zur Delegation wie Dr. Peter Schweikert-Wehner als Vorsitzender des Ausschusses für Bildung, Kultur und Soziales sowie der Vorsitzende des Freundeskreises Mechernich-Nyons, Wilfried Hamacher, und dessen Stellvertreter Andreas Sack.

Älteste Seifenmanufaktur

Gemeinsam genossen sie ein interessantes Programm, das die französischen Gastgeber für sie organisiert hatten. Dazu gehörte zum Beispiel die Besichtigungen der Savonnerie in Nyons, der ältesten Seifenmanufaktur Frankreichs. La Savonnerie de Nyons ist ein Unternehmen aus der Provence, das mit „altem“ Knowhow hochwertige Seifen und Kosmetika kreiert und herstellt. Zudem stand der Besuch der Brauerei Bivouak, die auf Zutaten aus lokaler Produktion setzt, auf dem Programm.

Ein besonderes Erlebnis war auch der Besuch des Markts von Nyons. Einerseits wegen der Vielfalt an regionalen Spezialitäten, die dort angeboten werden, andererseits wegen des Besuchs am Stand des Zeitungsverlags Le Dauphiné libéré. „Die Zeitung wurde an diesem Tag auf ein kleineres Format umgestellt“, berichtet Ralf Claßen. Das Bild, das dort am Stand gemacht wurde, fand anschließend sogar Eingang in eben diese Zeitung.

Eine rundum gelungene Reise in die Partnerstadt also, die der Mechernicher Kämmerer wie folgt zusammenfasste: „Wir hatten eine tolle Zeit, haben eine überaus würdige Überreichung der Ehrenbürgerschaft an Pierre Combes erlebt, eine große Gastfreundschaft genossen und sehr gute Gespräche geführt. Dank Wilfried Hamacher und Andreas Sack und ihrer hervorragenden Französisch-Kenntnisse hat auch die Verständigung bestens funktioniert.“

Alles beste Voraussetzungen, um die Partnerschaft Mechernich-Nyons fortleben zu lassen. Zwar dürfte sich für Pierre Combes persönliche Familiengeschichte mit dem jetzigen Besuch der Mechernicher Delegation ein Kreis geschlossen haben. Schließlich hat er die Ehrenbürgerwürde nun mit seinem Großvater Pierre Jullien gemeinsam. „Für unsere gemeinsame Geschichte, die Geschichte einer wunderbaren Freundschaft zwischen Nyons und Mechernich, schließt sich der Kreis hoffentlich noch lange nicht“, betonte Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, der sich bereits darauf freut, Pierre Combes samt einer französischen Delegation Anfang September in Mechernich begrüßen zu dürfen.

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10 Jungjägerinnen und Jungjäger bestehen „grünes Abitur“

Wittlich – Zehn Jagdscheinanwärter legten in Großlittgen eine erfolgreiche Jägerprüfung ab. Nach einer Ausbildungszeit von rund sechs Monaten legten am 12. Mai 2023 im Kloster Himmerod in Großlittgen zehn Jagdscheinanwärter eine erfolgreiche Jägerprüfung ab. Vorausgegangen war die theoretische und praktische Ausbildung, die durch die Kreisgruppe Bernkastel-Wittlich des Landesjagdverbandes Rheinland-Pfalz durchgeführt wurde.

Die Prüfung, die vor dem Jägerprüfungsausschuss des Landkreises Bernkastel-Wittlich unter dem Vorsitz des Kreisjagdmeisters Franck Neygenfind abgelegt wurde, gliederte sich in eine Schießprüfung auf dem Schießstand in Bernkastel-Kues, gefolgt von einer schriftlichen Prüfung und der mündlich-praktischen Prüfung im malerischen Ambiente des Klosters in Himmerod. Neben den zu erbringenden Schießleistungen, mussten die Prüflinge ihr Wissen in sechs Sachgebieten unter Beweis stellen. Diese reichten von Jagd- und Waffenrecht über die Wildbiologie bis hin zu den Grundzügen des Tier- und Naturschutzes.

In einer kleinen Feierstunde überreichte der Kreisjagdmeister die von der unteren Jagdbehörde ausgefertigten Zeugnisse an die Prüflinge.  Außerdem erhielten alle den Jägerbrief des Landesjagdverbandes von der stellvertretenden Vorsitzenden der Kreisgruppe Bernkastel-Wittlich im Landesjagdverband, Diana Wißmann.

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DEKRA sucht Testkunden für Werkstatt-Tests im Auftrag von Herstellern und Autohäusern

Region/Stuttgart – Teilnehmer sparen in der Regel einen Großteil der Inspektionskosten – Die DEKRA Automobil GmbH sucht Testkunden für Werkstatt-Tests. Im Auftrag von Fahrzeugherstellern oder Autohäusern überprüft die Expertenorganisation regelmäßig die Qualitätsstandards von Werkstätten.

Der Kunde wünscht sich von seiner Werkstatt im Prinzip das gleiche wie der Autohersteller von seinem Vertrags-Autohaus: erstklassigen Service und beste Qualität. Um das zu gewährleisten, beauftragen viele Hersteller – aber zunehmend auch Autohäuser selbst – die DEKRA Experten mit Werkstatt-Tests.

Dafür werden an den jeweiligen Kundenfahrzeugen einige kleine Veränderungen vorgenommen, die im Rahmen der fälligen Inspektion behoben werden sollten. Nach dem Test wird das Auto nochmals durch DEKRA geprüft und, wenn nötig, die Veränderungen wieder zurückgebaut. Für seinen zeitlichen Aufwand bekommt der Testkunde in der Regel einen Großteil der Inspektionskosten erstattet.

Wer sich dafür interessiert, mit seinem Fahrzeug an einem solchen Test teilzunehmen, kann sich online unter www.inspektion-kostenlos.deals Testkunde registrieren. Dort gibt es auch ein Erklärvideo mit allen Informationen, wie ein solcher Werkstatt-Test aus Kundensicht abläuft. Alternativ können Interessenten unter der Telefonnummer 0711.7861-1919 direkt im DEKRA Service Center anrufen.

Vor dem nächsten Werkstatt-Test in der jeweiligen Region nimmt DEKRA mit Besitzern entsprechender Fahrzeuge Kontakt auf, die dann endgültig entscheiden, ob sie teilnehmen wollen. Aktuell werden beispielsweise Fahrzeuge der Marken VW Nutzfahrzeuge (z.B. Caddy, T5/T6, Amarok, Crafter), aber auch alle Modelle der Marken VW Pkw, Škoda, Seat und Cupra (jeweils inkl. Hybrid-/Elektrofahrzeuge) für Werkstatt-Tests gesucht.

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Tierschutzverein Kall und die Hilfsgruppe Eifel freuen sich über Spende

Kall – 5000 Euro gespendetAnlässlich der Übergabe seiner Immobilien-Firma an Klaus Midden unterstützt Günter Wolter den Tierschutzverein und die Hilfsgruppe Eifel – Mit 73 in den Ruhestand – Glückwünsche des Bürgermeisters. Über Spenden von je 2500 Euro von der Kaller Firma „Immobilien Günter Wolter e. K.“ konnten sich dieser Tage der Tierschutzverein Kall und die Hilfsgruppe Eifel freuen. Anlässlich der Übergabe seiner Firma an den Nachfolger Klaus Midden hatte der zukünftige Ruheständler Günter Wolter im Beisein von Kalls Bürgermeister Hermann-Josef Esser die Spenden an Tierschutzverein-Vorsitzenden Markus Schmitz-Bongardt und Hilfsgruppen-Sprecher Reiner Züll übergeben, um deren vielfältige Projekte zu unterstützen. „Bei beiden Organisationen bin ich gewiss, dass die Hilfe dort ankommt, wo sie benötigt wird“, sagte Günter Wolter.

Im Eifeler Immobiliengeschäft gilt Günter Wolter mit fast 40jähriger Berufs-Erfahrung als ein „alter Hase“. Er ist nun aber zu der Erkenntnis gekommen, dass es im Alter von 73 Jahren langsam Zeit für den Eintritt in den Ruhestand werde.  Mit Klaus Midden und dessen Ehefrau Miriam Sachs habe er zuverlässige Nachfolger gefunden.

Viele Jahre sei Günter Wolter bei der VR-Bank Nordeifel im Immobiliengeschäft tätig gewesen, ehe er sich am 1. April 2003 in Kall   selbstständig gemacht habe. In den 20 Jahren sei er mehrmals innerhalb von Kall umgezogen. Zuletzt nach der schlimmen Flut im Juli 2021, als seine Geschäftsstelle in der Bahnhofstraße vom Hochwasser zerstört worden sei.

Ein Umzug nach Broich sei die Konsequenz gewesen, doch habe er sich stets zum Ziel gesetzt, wieder nach Kall, zurückzugehen. „Ich habe immer die Nähe zu meinen Kunden gesucht“, so Wolter, der stets seinem Motto „In der Region für die Region“ treu geblieben sei. Im Frühjahr sei er mit seiner Firma wieder in die Bahnhofstraße in Kall zurückgekehrt, und dann zu dem Entschluss gekommen, das Unternehmen in jüngere Hände zu geben.

Mit dem Ehepaar Midden-Sachs habe er die Nachfolger gefunden, wie er sie sich vorgestellt habe. Beide seien gelernte Bank-Betriebswirte und Experten in Baufinanzierung und Immobilien. Genau wie er hätten sie beiden ihre Ausbildung bei Volks- und Raiffeisenbanken absolviert.

In Kürze soll der Umzug aus dem Kölner Raum nach Kall erfolgen. Denn eine Wohnung für sie hat ihr Vorgänger Günter Wolter auch schon gefunden. In erster Zeit wird Günter Wolter seinen Nachfolgern bei Bedarf noch mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Bei der Übergabe der Geschäftsräume durch Günter Wolter sprach auch Bürgermeister Hermann-Josef Esser dem Ehepaar Midden-Sachs seine Glückwünsche aus. Er sei froh, dass die Firma wieder in den Zentralort Kall zurückgekehrt sei. Auch für die Gemeinde seien künftig bezüglich der Unterbringung von Geflüchteten Fragen rund um Immobilien ein Thema. „Wir werden uns auch mit dem Ankauf von Immobilien beschäftigen müssen“, so der Bürgermeister. (Reiner Züll)

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Emotionaler Premierensieg für Frikadelli und Ferrari beim ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring

Nürburgring – 235.000 Zuschauer feiern eine großartige Party am Nürburgring – Emotionale Doppel-Premiere bei den ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring: Das Frikadelli-Team hat zum ersten Mal den „Eifel-Marathon“ gewonnen und damit auch Ferrari den ersten Erfolg bei dem Langstrecken-Klassiker beschert. Nach 24 Stunden durch die „Grüne Hölle“ steuerte der Brite David Pittard den neuen Ferrari 296 GT3 der Lokalmatadoren als Erster über die Ziellinie.

Gemeinsam mit Earl Bamber, Nick Catsburg und Felipe Fernandez Laser stellte er auch einen Distanzrekord auf: Noch nie hatte seit der Premiere des Rennens 1970 ein Siegerteam 162 Runden zurückgelegt. Nach 4.085,858 Kilometern hatte der Frikadelli-Ferrari 26,911 Sekunden Vorsprung vor dem Rowe-BMW #98. Der bisherige Rekord lag bei 159 Runden mit 4.035,102 Kilometern aus den Jahren 2014 und 2022. Überschattet wurde das Wochenende vom Tod eines Sportwarts, der am Sonntagvormittag während seines Einsatzes kollabiert war und trotz sofortiger ärztlicher Versorgung und Transports ins Krankenhaus in Mayen verstorben ist.

„Der Blutdruck ist jetzt im Moment vielleicht etwas hoch, aber natürlich geht es mir jetzt sehr gut. Heute Abend gibt es ein Kölsch“, sagte Frikadelli-Teameigner Klaus Abbelen im ersten Überschwang direkt nach dem Erfolg. „Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Ich bin einfach unglaublich stolz auf alle. Das ist mein erster richtig großer Erfolg. Sabine Schmitz hat uns vom Himmel aus geholfen. Ich freue mich auch sehr für den lieben Klaus“, meinte Fernandez Laser: „Unglaublich, was für ein Sieg“, erklärte Nick Catsburg. Für den Niederländer war es schon der zweite Sieg nach 2020, damals noch im Rowe-BMW. Eine Premiere ist der Sprung auf die oberste Stufe des Siegerpodests für seine Teamkollegen Felipe Fernadez Laser, den Briten David Pittard und Earl Bamber aus Neuseeland, der schon zweimal die 24 Stunden von Le Mans sowie einmal die 24 Stunden von Spa gewonnen hat.

Im Rowe-BMW #98 holten Marco Wittmann und Sheldon van der Linde wie schon 2021 Platz zwei beim „Eifel-Marathon“. Diesmal wurden sie unterstützt von Maxime Martin und Dries Vanthoor, der 2022 noch in einem Audi triumphiert hatte. Das Siegerpodest vervollständigten Raffaele Marciello, Luca Stolz und Philip Ellis in der #4 aus dem Mercedes-AMG Team Bilstein. Insgesamt verfolgten am Wochenende 235.000 Zuschauer den Langstrecken-Klassiker. Die 52. Auflage der 24h Nürburgring steigt vom 9. bis 12. Mai 2024.

Seit Sonnenaufgang hatten sich der Frikadelli-Ferrari und der Rowe-BMW #98 durch den Boxenstopp-Unterschied von zwei Runden immer wieder an der Spitze abgewechselt. Bereinigt lag allerdings ein deutlicher Vorteil bei der Ferrari-Crew, die lediglich in der Anfangsphase ein wenig Zeit durch einen Reifenschaden wenige Kilometer vor der Box verloren hatte. Die #98 dagegen war nach einem Ausritt im Top-Qualifying 1 nur von Startplatz 31 ins Rennen gegangen, arbeitete sich dann aber mit einem fehlerfreien Auftritt schon nach wenigen Stunden in die Spitzengruppe vor. Den letzten Boxenstopp absolvierte der Frikadelli-Ferrari 61 Minuten vor Ablauf der 24 Stunden. 44 Minuten vor Schluss ging Dries Vanthoor mit knapp einer Minute Rückstand auf die Strecke, kam aber nicht mehr entscheiden heran. „Letzlich können wir total zufrieden sein. Wir sind von Platz 31 gestartet und damit in der letzten Reihe unserer Startgruppe. Um ehrlich zu sein, hätten wir nie gedacht, dass wir so weit nach vorne kommen“, sagte Wittmann. „Aber wenn man in letzten Renndrittel so nah am Sieg dran ist, dann will man auch gewinnen. Aber dafür ist der Ferrari zu schnell. Wir haben keine Fehler gemacht im Rennen und haben uns deswegen auch nichts vorzuwerfen.“

Bester Porsche im Endklassement war die #96 von Rutronik auf Rang fünf, bestplatziertes Modell aus Ingolstadt war der Land-Audi #39 als Sechster. Das Revival der drei ehemaligen DTM-Champions Mike Rockenfeller, Timo Scheider und Martin Tomczyk im Scherer-PHX-Audi #40 endete auf Platz zwölf. Es war zudem das letzte 24h-Rennen des scheidenden Teamchefs Ernst Moser, der mit Phoenix sechs Gesamtsiege beim „Eifel-Marathon“ feierte.

Nachdem Marciello zunächst noch seine am Freitagabend erkämpfte Pole-Position behauptet und das Feld als Erster auf die Nordschleife geführt hatte, war zunächst Marco Mapelli der Mann der ersten Runden. Der Italiener schob sich im Abt-Lamborghini #27 beim Start zunächst von Platz drei auf Position zwei vor und überholte in der dritten Runde auch Marciello. Damit bescherte er den Äbten bei ihrer 24h-Rückkehr mit dem neuen Hersteller gleich die ersten Führungsrunden. Ein früher Reifenschaden warf das Team aber schon bald danach deutlich zurück, am Ende reichte es zu Rang neun.

Bis zur Rennhalbzeit gab es einige sehenswerte Zweikämpfe, aber auch bei einbrechender Dunkelheit zunächst kaum größere Zwischenfälle. Die zahlreichen Fans rund um die Nordschleife sorgten mit Grillduft, Musik und gewohnt skurrilen Aufbauten an den beliebten Hotspots wie Hatzenbach, Brünnchen oder Schwalbenschwanz für eine großartige Stimmung. Am frühen Morgen überschlugen sich dann etwas die Ereignisse, als sich innerhalb von kurzer Zeit mehrere Siegaspiranten vorzeitig verabschiedeten. So drehten sich beispielsweise die beiden Scherer-PHX-Audi mit der #1 und der #5 fast synchron auf einer Ölspur von der Strecke, den Schwesterauto mit der #16 warf eine Zeitstrafe von 4:36 Minuten für insgesamt drei Flaggenverstöße weit zurück. Der Rowe-BMW #99 schied nach einer Kollision beim Überrunden aus, später wurde auch der Junior-BMW #72 wegen eines Aufhängungsschadens zurückgezogen. Frühzeitig Feierabend hatte auch der „Grello“ – der Manthey-Porsche #911 hatte nach einem frühen Reifenschaden immer wieder Probleme. Mercedes-AMG verlor frühzeitig die #3 um den aus der ersten Reihe gestarteten Maro Engel.

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Doppel-Pole für Mercedes-AMG in der Eifel

Nürburgring – Mercedes-AMG hat sich bei 51. ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring die komplette erste Startreihe gesichert. Raffaele Marciello stellte mit einer Bestzeit von 8:09,058 Minuten das Fahrzeug #4 vom Mercedes-AMG Team Bilstein auf die Pole-Position. Der Italiener hatte im Top-Qualifying 2 am Ende 0,422 Sekunden Vorsprung vor Markenkollege Maro Engel im Schwesterfahrzeug #3 vom Mercedes-AMG Team GetSpeed. Engel verpasste damit knapp seine vierte Glickenhaus-Trophy nach 2016, 2019 und 2020, der Wanderpokal für den schnellsten Fahrer in der „Grünen Hölle“ geht zum ersten Mal an „Lello“.

Pole-Sitter Marciello bleibt gewohnt gelassen

„Ehrlich gesagt: Das Qualifying-Ergebnis ist fein, aber es bedeutet nicht so viel. Ich stand in Spa-Francorchamps viermal auf der Pole und konnte nur einmal gewinnen. Man muss die Ausgangslage eben erstmal umsetzen“, sagte Marciello gewohnt gelassen. „Klar: Es ist immer gut, von vorne zu starten. Aber unser Fokus liegt jetzt schon ganz klar auf dem Rennen. Wir haben eine gute Ausgangsposition und werden sehen, war wir daraus machen können.“ Engel haderte ein bisschen mit der vergebenen Chance auf seine vierte Pole-Position. „Die Nordschleife mit freier Strecke und neuen Reifen ist immer etwas besonderes. Das Auto war super. Dieses Mal nur der zweite Platz, das ist ein bisschen schade. Ich hätte gerne ganz vorne gestanden. Aber Glückwunsch an Lello und seine Mannschaft.“

Zweite Startreihe für zwei italienische „Neuwagen“

Die zweite Startreihe für das Rennen am Samstag besetzen zwei „Neuwagen“ aus Italien. Rang drei sicherte sich Kelvin van der Linde im neuen Abt-Lamborghini #27, der sich als einziger der Spitzenfahrer in der zweiten fliegenden Runde noch auf 8:10,498 Minuten verbessert hatte. Platz vier holte Nick Catsburg im Frikadelli-Ferrari #30 in 8:10,518 Minuten. Schnellster Audi-Pilot war Frank Stippler in der #5 von Scherer Sport PHX als Fünfter direkt vor Nico Menzel im Falken-Porsche #44 als bestem Fahrzeug aus Stuttgart-Zuffenhausen. Bester BMW-Pilot war Augusto Farfus im Rowe-BMW #99 auf Rang elf.

Feller, Sims, Keilwitz, Schiller und Drudi sichern das Weiterkommen

Vor dem finalen Showdown hatten im Top-Qualifying 1 noch fünf Fahrer ihren Teams die letzten freien Plätze bei der Jagd nach der Glickenhaus-Trophy und den besten Startplätzen gesichert. Dabei setzten sich Ricardo Feller im #16 Scherer-PHX-Audi mit der bis dahin schnellsten Zeit des Wochenendes von 8:10,046 Minuten, Alexander Sims im Schwesterauto mit der #5, Daniel Keilwitz im #20 Wochenspiegel-Ferrari und Mattia Drudi im Vorjahressieger-Audi #1 ebenfalls vom Scherer Sport PHX durch. Damit bescherten sie jeweils einem Teamkollegen das Erlebnis von zwei freien Runden durch die „Grüne Hölle“. „Die Runde war schon extrem gut. Die Strecke ist der Hammer. Der Bereich im Hatzenbach war mega rutschig. Aber das Auto hat sich gut angefühlt. Ich bin super happy und freue mich aufs Rennen“, sagte DTM-Pilot Feller.

Top-Qualifying 1 nach heftigem Unfall für 29 Minuten unterbrochen

Das Top-Qualifying 1 musste zunächst mit einer Roten Flagge unterbrochen werden, noch bevor ein Fahrer seine erste schnelle Runde beendet hatte. Christian Krognes war auf einer schmutzigen Stelle im Bereich Hatzenbach mit dem #102 Walkenhorst-BMW heftig in die Reifenstapel der Streckenbegrenzung geflogen. Der Norweger blieb unverletzt. Nach einer Pause von 29 Minuten wurde der erste Durchgang des Top-Qualifyings komplett neu gestartet, allerdings verkürzt auf eine statt zwei schneller Runden.

Autogrammstunde und Gridwalk für die Fans am Freitagabend

Nach dem Kampf um die Pole-Position ging es am Vorabend der 51. 24h Nürburgring für die Fans spannend weiter: Der Gridwalk durch die Boxengasse mit großer Autogrammstunde aller Teams war bestens besucht, in der Müllenbachschleife brachte traditionell die Falken Drift Show die Zuschauer auf den vollbesetzten Rängen zum Toben. Viele weitere Attraktionen auf und neben der Strecke machen den Besuch aber auch am Samstag und Sonntag attraktiv: Karten sind rund um den Ring und die Nordschleife an den geöffneten Tageskassen erhältlich.

Volles Programm vor Ort, umfangreiche Liveberichte

Nachdem die Positionen für den Start der 24h Nürburgring bezogen sind, kann das „große Rennen“, wie es viele Fahrer nennen, am Samstag um 16:00 Uhr endlich losgehen. Bevor es für die 134 Teilnehmer aber in den spektakulären Fight durch Tag und Nacht geht, erwartet die Zuschauer am Nürburgring ein volles Programm. Auf der Strecke gibt es spannenden Motorsport mit den ADAC 24h-Classic ab 9:10 Uhr und den Tourenwagen Legenden ab 14.00 Uhr. Auch das Ravenol-Riesenrad im Fahrerlager und viele weitere Angebote und Aktionen von Partnern machen den Besuch mehr als lohnenswert. Wer das Geschehen am Ring von zu Hause aus verfolgen möchte, ist bei Free-TV-Partner NITRO richtig, der ab 14:45 Uhr in eine 26-stündige Non-Stop-Liveübertragung beginnt. Ebenfalls durchgehend auf Sendung sind die offiziellen Livestreams bei YouTube (www.YouTube.com/24hNBR) und auf der offiziellen Veranstaltungshomepage (www.24h-rennen.de/live).

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Tausende Zaungäste beim Oldtimer-Traktorentreffen in Mechernich-Lückerath zu Gast

Mechernich-Lückerath – Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick zog Christina Schmitz aus Nettersheim als Gewinnerin eines Holder B 10 – Feldgottesdienst und Traktorensegnung am Freitag. Christi Himmelfahrt in Lückerath gilt seit einem Jahrzehnt als Geheimtipp für Liebhaber alter landwirtschaftlicher Fahrzeuge und Geräte. Diesmal waren etwa 170 Zugmaschinen beim Oldtimertreffen am Start, so Ralf Henning von den Traktorfreunden.

„Mehrere tausend Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche haben uns besucht“, ergänzte Heinz Rolf Meyer. „Es wurden tausend Liter Bier ausgegeben“, bilanziert Maximilian Münster – ohne die flüssige Wegzehrung im Fahrerlager. Letzteres wurde bereits am Mittwoch von 60 Gespannen bezogen. Das gemeinsame Frühstück ist bereits Tradition.

Anschließend feierte Diakon Manni Lang mit Traktorfahrern und Anhang am Freitag einen Geldgottesdienst, ehe sich die Unimogs, Bulldogs, Deutz, Schlüters, Fendts, Mc Cormicks und Hanomags hintereinander zur Fahrzeugsegnung vom Lanz-Geräteträger aus einreihten. Eine 15 Kilometer lange gemeinsame Ausfahrt führte zum Picknick am früheren Kolpingheim im Bleibuirer Feld.

„Zehn-plus-Eins-Jubiläum“

Die meisten Teilnehmer kamen aus dem Kreis Euskirchen, aber auch aus der südlichen Eifel bis zur Mosel und dem Hunsrück. Kennzeichen vom Niederrhein wurden ebenso gesichtet wie aus dem Bergischen Land.  35 „Traktorfreunde Lückerath“ hatten alle Hände voll zu tun, um das Fest organisatorisch zu stemmen. Ihr Zusammenhalt funktioniert bereits seit elf Jahren („Zehn-plus-Eins-Jubiläum“), ohne dass sie sich jemals als Verein organisiert oder einen Vorstand gewählt hätten.

Neben den Traktoren waren auch einige Aussteller, Karussells und eine Hüpfburg für den Nachwuchs aufgefahren worden, dazu für Liebhaber alter Arbeitstechniken und Maschinen ein mobiles Sägewerk von anno dazumal. Bei der Tombola gab es einen Holder B 10 zu gewinnen. Er ging an Christina Schmitz, die Lebensgefährtin eines Landwirts im Dorf.

Als Glücksbringer hatten die Traktorfreunde Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick verpflichtet, der seinerseits ein Kind zur Glückstrommel hochhob. Es herrschte eine ausgesprochen heitere und gelöste Atmosphäre, während Gottesdienst und Segnung auch sehr versammelte und andächtige Stimmung.

www.traktorfreundelueckerath.de

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„Kühle Böden, kühle Stadt“ – Aachens Böden arbeiten wie Klimaanlagen

Aachen – Böden sind eine wertvolle und nicht vermehrbare Ressource. Nur über einen schonenden und nachhaltigen Umgang mit den Böden kann es gelingen, diese für künftige Generationen als notwendige Existenz- und Lebensgrundlage zu erhalten und zu sichern. Eine nachhaltige Flächenentwicklung lebt davon, dass weniger Flächen als bisher genutzt, industrielle Brachflächen wiederverwertet und besonders wertvolle und schutzwürdige Böden besser geschützt werden.

Die Untere Bodenschutzbehörde im Fachbereich Klima und Umwelt lässt zurzeit in Zusammenarbeit mit dem Aachener Ingenieurbüro ahu eine Karte der potentiellen Kühlleistung von Böden im Aachener Stadtgebiet erstellen. Dazu werden bis Ende Mai Fachleute der Bodenkartierung in den Parkanlagen der Stadt Aachen unterwegs sein.

Sie arbeiten im Elisengarten, Ferberpark, im Burtscheider Kurgarten Burtscheid, im Westpark, im Kurgarten am Eurogress, im Farwickpark an der Passstraße, in den Parks an der Burg Frankenberg und am Moltkebahnhof, an der Freifläche am Kreisverkehr Hermann-Löns-Allee, im Von-Halfern-Park, im Kaiser-Friedrich-Park am Hangeweiher, im Gillesbachtal und im Kennedypark.

Alle Erkenntnisse über kühlleistungsstarke Böden, die bekannten Kaltluftentstehungsgebiete und die Bewegung kälterer Luft über die bekannten Kaltluftschneisen werden später zusammengetragen und aufbereitet. Mit dieser neuen Datengrundlage lässt sich Bedeutung des Schutzguts Boden für das lokale Stadtklima noch besser und genauer in städtische Planungsprozesse einbringen als bisher. Wo gibt es in der Stadt Hitzeinseln? Wo lassen sich Böden so verbessern, dass sie als Wasserspeicher genutzt werden können?

Die aktuelle Bodenkartierung und die anschließende Auswertung werden gefördert. Das Projekt soll bis Ende 2023 abgeschlossen werden.

Eine nachhaltige Stadt- und Siedlungsentwicklung muss sich auch mit den absehbaren Auswirkungen des Klimawandels auf den Siedlungsraum auseinandersetzen. Böden spielen dabei eine zentrale Rolle im Klimageschehen. Immer dann, wenn aus einem Boden Wasser verdunstet, wirkt dieser Boden wie eine Klimaanlage und kühlt die umgebende Luft.

Der Verbrauch von Energie in Form von Wärme bei der Verdunstung wird als Verdunstungskälte und im Fall der Verdunstung aus Böden auch als Kühlleistung von Böden bezeichnet. Urbanes Grün und urbane Böden haben für die Verdunstung und die Kühlung der Städte eine hohe Bedeutung.

Eine Grünfläche in einem Stadtpark heizt sich ohne ausreichende Wasserversorgung im Sommer fast genauso auf wie eine Asphaltfläche. Derartige Grünflächen können gekoppelt mit bodenverbessernden Maßnahmen und nachhaltigen Lösungen für die Wasserspeicherung zu sehr effektiven „Kühlschränken der Stadt“ werden.

Denn auch für Aachen werden in Zukunft laut einer Prognose für die Zeit von 2031 bis 2060 im Durchschnitt 48 Sommertage und 10 bis 20 Hitzetagen pro Jahr erwartet (Landesamt für Umwelt und Verbraucherschutz, Deutscher Wetterdienst). Die Fachwelt spricht von „Sommertagen“ bei Höchsttemperaturen von mehr als 25 Grad Celsius und von „Hitzetagen“, wenn die Höchsttemperaturen auf mehr als 30 Grad Celsius ansteigen.

Die Dienstleistung eines Bodens für das Ökosystem lässt sich auch konkret berechnen. Die Kühlleistung einer 10.000 Quadratmeter (1 Hektar) großen Bodenfläche mit einer hohen Verdunstungsleistung im Sommerhalbjahr entspricht bei einem Strompreis von 0,43 Euro pro Kilowattstunde einer Kühlleistung im Wert von ca. 1,6 Millionen Euro pro Hektar und Jahr an Strom. Der Boden einer Parkanlage übernimmt die Dienstleistung „Verdunstung“ zusammen mit der Vegetation und kühlt die Umgebung kostenfrei (Berechnung der ahu GmbH).

Die Natur liefert der Bürgerschaft Aachens eine Reihe wertvoller Geschenke. Die Bodenkühlleistung von Wiesen und Wäldern, von Parkanlagen und Gärten muss genauso geschützt und gefördert werden wie die Abflussströme von Kaltluft über die vielen Bachtäler und Grünfinger-Zonen der Stadt Aachen.

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„Mehr als nur grün“ – KSK Mayen unterstützt Projekt des Landkreises MYK

Mayen/Region – Kindergärten der Region erhalten bis 2025 je ein befülltes Hochbeet geschenkt. Im Rahmen des Projekts „Mehr als nur grün“, das der Landkreis Mayen-Koblenz ins Leben gerufen hatte,  konnte in der Kita St.-Veit in Mayen kürzlich das erste von 15 befüllten Hochbeeten für 2023 übergeben werden. Gemeinsam mit Landrat Dr. Alexander Saftig trafen sich Udo Lohner als stv. Vorstandsmitglied der Kreissparkasse (KSK) Mayen, Stefan Weber als KSK-Vertriebsleiter und Michaela Schneider, die bei der KSK Mayen den Jugendmarkt betreut, sowie Werner Schneider als Geschäftsführer der Komm-Aktiv GmbH Mayen zur offiziellen Übergabe des ersten Hochbeetes an die Kinder der Kita St.-Veit in Mayen. Kitaleiterin Doreen Strödel und Erzieherin Irina Scheiber als Gruppenleiterin der Sonnengruppe bedankten sich für die Unterstützung sowohl im Namen der Kinder der Kita St.-Veit als auch stellvertretend für die weiteren Kitas in der Region, die in den diesen Tagen mit einem befüllten Hochbeet ausgestattet werden.

Landrat Dr. Alexander Saftig freute sich ebenfalls über das Engagement der KSK und erläuterte die Hintergründe, vor denen das Projekt Kreises ins Leben gerufen wurde: „Naturnahe Erfahrungs- und Bildungsangebote fördern die kleinkindliche Entwicklung in allen Bereichen. Aber trotz langjähriger wissenschaftlicher Erkenntnisse gibt es immer noch vergleichsweise wenige Kitas, die über ein naturnahes Außengelände verfügen. Die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz verfolgt daher mit dem groß angelegten Projekt „Mehr als nur grün“ in erster Linie das Ziel, die biologische Vielfalt in naturnahen Bildungsräumen zu fördern und somit eine langfristigen Trendentwicklung zu Außengeländegestaltung und -entwicklung von Kitas in der Region anzustoßen.“ Hierzu unterstützt der Kreis u.a. Kitas bei der naturnahen Umgestaltung der Außenanlagen mit Fachvorträgen, Planungstipps, Workshops und der professionellen Beratung durch Landschaftsgärtner.

Das Kuratorium der KSK Stiftung „Für unsere Jugend“ hat vor diesem Hintergrund beschlossen, das Projekt des Landkreises Mayen-Koblenz bis 2025 zu begleiten, indem jedem teilnehmenden Kindergarten ein Hochbeet inklusive Befüllung gespendet wird. „So werden in diesem ersten Jahr bereits 15 Kitas ein befülltes Hochbeet erhalten, um damit aktiv arbeiten können. Zusätzlich zu den Hochbeeten erhalten die Kitas jeweils ein Buch über Bienen und die Umwelt-sheriffs der PAW-Control. Als Partner für Lieferung und den Aufbau der Beete konnte die Komm-Aktiv GmbH Mayen, vertreten durch Werner Schneider gewonnen werden,“ freut sich KSK-Jugendmarktbetreuerin Michaela Schneider.

„Mit unserem aktuellen Engagement begleiten wir das Projekt „Mehr als nur grün“ aber auch, um bei den Kindern den Sinn für ein nachhaltiges Handeln für Umwelt und Klima zu schärfen,“ ergänzt Udo Lohner als stv. KSK-Vorstandsmitglied. Er unterstreicht dabei auch, dass es ein stetiges Anliegen der Kreissparkasse Mayen sei, die Kindergärten der Region bei vielen ihrer Vorhaben, Projekte und Aufgaben zu unterstützen, die im Rahmen derer regulären Planungen vielleicht nicht immer realisierbar sind und dass die KSK mit der Stiftung „Für unsere Jugend“ hierbei immer gerne Hilft, wo es nötig ist.

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Dr. med. Frank Dittmar ist neuer Ärztlicher Direktor im St. Elisabeth Krankenhaus Mayen

Mayen – Zum 1. September 2019 ist er im St. Elisabeth als Chefarzt der Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin, Schmerztherapie gestartet, nun übernimmt er auch das Amt des Ärztlichen Direktors: Dr. med. Frank Dittmar. Der 59-Jährige ist Facharzt für Anästhesie und trägt die Zusatzbezeichnungen Notfallmedizin, spezielle Schmerztherapie, anästhesiologische Intensivmedizin, Akupunktur und Palliativmedizin. Zusätzlich hat er das Fernstudium Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen absolviert. „Ich freue mich sehr über das entgegengebrachte Vertrauen des  bisherigen Direktoriums und meiner Chefarztkollegen.

Mein Ziel ist es, das gute und vertrauensvolle Miteinander der verschiedenen Berufsgruppen zu erhalten und die
Zusammenarbeit mit externen Kollegen zu fördern. „Angesichts der vielfältigen Herausforderungen wollen wir gemeinsam an tragfähigen Lösungen im Krankenhausalltag  arbeiten, um stets unsere Kernaufgabe, die Versorgung der uns anvertrauten Patienten, im Blick zu halten“, betont Dr. med. Frank Dittmar.

Das Amt übernimmt er von Dr. med. Cvijetin Branding-Cvijanovic. Der Chefarzt der Viszeralmedizin hat sich neben der professionellen Begleitung der neuen Chefarzternennungen insbesondere bei der Bewältigung der Corona-Pandemie verdient gemacht. „Wir danken Herrn Branding-Cvijanovic für sein großes Engagement und wünschen dem neuen Ärztlichen Direktor und seinem Stellvertreter Dr. med. Horst Kray, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie, viel Erfolg im neuen Amt“, betont der Kaufmännische
Direktor Markus Bunzel.