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IHK Trier warnt vor neuer Betrugsmasche in der Region Trier

Region/Trier – Ein oder mehrere Betrüger haben vermutlich die Ausgangspost eines Trierer Unternehmens abgefangen und in mindestens einem Fall eine Rechnung manipuliert. Die Betrüger änderten die Kontonummer und verschickten die manipulierte Rechnung dann an den eigentlichen Empfänger. Besonders perfide: Der Rechnung war in dem konkreten Fall sogar ein gefälschtes Begleitschreiben beigefügt, das den Wechsel der Kontodaten glaubhaft machen sollte.

Das betroffene Unternehmen berichtete in der gestrigen Sitzung des IHK-Ausschusses für Wirtschafts- und Regionalentwicklung von dem Fall. Darauf meldete sich ein weiteres Unternehmen, das von einem ähnlichen Fall berichtete. Inzwischen gibt es erste Hinweise, dass es in jüngster Vergangenheit zu weiteren Fällen in der Region gekommen sein könnte. Die IHK Trier rät daher dringend, die Ausgangspost aktuell nicht über einen Ausgangsbriefkasten zu versenden, sondern direkt an den Briefträger zu übergeben oder die Post erst kurz vor der Abholung in den Briefkasten zu legen.

Unternehmen, denen Unstimmigkeiten bei erhaltenen Rechnungen auffallen, werden gebeten, sich mit dem rechnungsstellenden Betrieb in Verbindung zu setzen. Erhärtet sich dadurch der Verdacht der Manipulation, melden Sie sich umgehend bei der zuständigen Polizeiinspektion. Für den Rechnungsempfänger kann die manipulierte Rechnung besonders ärgerlich werden. Wird der Rechnungsbetrag fälschlicherweise an einen Betrüger überwiesen, erlischt dadurch nicht die Schuld gegenüber dem Rechnungssteller und der Betrag muss erneut auf das korrekte Konto überwiesen werden.

Weitere Fragen beantwortet: IHK Trier, Asta Heesen-Sturmhöfel, Telefon: 0651 9777-411, E-Mail: heesen@trier.ihk.de

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Kreisjugendring Mayen-Koblenz feiert 30-jähriges Bestehen

Region/Mayen-Koblenz – Der Kreisjugendring Mayen-Koblenz (KJR) bildet, mit einer Vielzahl von Vereinen und Verbänden, das Fundament der Jugendarbeit in MYK. Er vertritt die Jugendverbände und -organisationen, mit dem Ziel, die Interessen von Kindern und Jugendlichen zu fördern, diese zu formulieren und nach außen hin zu kommunizieren. Mit einem Sommer-Grill-Fest in Vallendar feierte der KJR jüngst mit zahlreichen Gästen sein 30-jähriges Bestehen.

Landrat Dr. Alexander Saftig gratulierte dem Kreisjugendring sowie dem 1. Vorsitzenden Thomas Christ herzlich zum runden Geburtstag und dankte allen Ehrenamtlern für ihren unermüdlichen Einsatz. „Es ist mir ein Herzensanliegen zu betonen, wie wichtig der Kreisjugendring und die dort Engagierten für unseren Landkreis sind. Gerade in unserer schnellen, sich verändernden Welt ist es wichtig, dass junge Menschen feste Werte erfahren“, bekräftigte Landrat Dr. Saftig.

Für den Landkreis Mayen-Koblenz ist die Jugendarbeit eine unerlässliche Daueraufgabe. „Mit seinen zahlreichen örtlichen Vereinen, dem Kreisjugendring, den Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen ist der Kreis gut aufgestellt“, erklärte der Kreischef. Gemeinsam mit den freien Trägern der kommunalen Jugendarbeit, insbesondere im ländlichen Raum, schaffen alle Beteiligten ein facettenreiches Angebot für junge Menschen. „Die zahlreichen engagierten Trainer, Betreuer und Fachkräfte leisten eine hervorragende Arbeit und begeistern stets aufs Neue mit innovativen Projekten und sinnvollen Maßnahmen zur Förderung von jungen Menschen“, betonte Landrat Dr. Alexander Saftig abschließend.

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Offizieller Start der Umbau-Maßnahmen am Nachbarschafts-Zentrum „Gut Branderhof“ in Aachen

Aachen – Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen übernimmt den ersten Spatenstich für das Projekt am Branderhofer Weg 55. Mit einem symbolischen ersten Spatenstich gab Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen jetzt das Zeichen zum offiziellen Start der Umbaumaßnahmen am Nachbarschaftszentrum „Gut Branderhof“. Alle Nachbar*innen, Akteur*innen und Interessierte waren eingeladen und konnten sich nach dem Spatenstich auf ein buntes Rahmenprogramm mit Rikscha-Fahrten rund um den Hof, den Circus Configurani, Mitmach-Aktionen für Groß und Klein und vieles mehr freuen.

Der Anstoß für das Projekt am Branderhofer Weg 55 erfolgte vor acht Jahren und geht auf die Initiative engagierter Bürger*innen in der Beverau zurück. Der leerstehende Reiterhof mitten im Ortskern der Beverau drohte zu diesem Zeitpunkt zu verfallen. Eine Initiative –bestehend aus fünf engagierten Bürger*innen – wandte sich mit der Idee, aus dem Gutshof ein Nachbarschafts- und Begegnungszentrum zu entwickeln, an die Stadt Aachen. Mit dieser Umgestaltung des ehemaligen Reiterhofs wollte man den Hof langfristig als öffentlichen Ort für die Bürger*innen zugänglich und erlebbar machen. Die Stadtverwaltung sah das Potential dieser Idee – vor allem als generationenübergreifenden sozialen Treffpunkt, als Mittelpunkt im Quartier. Da der Gutshof an ein zukünftiges Wohnbaugebiet angrenzt, soll er zudem eine wichtige Scharnierfunktion zwischen altem und neuem Quartier einnehmen sowie nachhaltig zur Stärkung neuer Nachbarschaften beitragen.

Der Schulterschluss mit der Stadt Aachen 2015 war gleichzeitig die Geburtsstunde des „Gut! Branderhof e.V.“ Der Verein zählt heute über 400 Mitglieder. Der Branderhof ist dank des Engagements des Vereins mit zahlreichen sozialen Projekten und Veranstaltungen bereits jetzt ein bedeutendes soziokulturelles Zentrum in der Beverau. Mit dem Baustart soll die nötige Infrastruktur entstehen, um die sozialen Impulse mit einer baulichen Entwicklung des Quartiersmittelpunkts zu verzahnen.

Das Projekt wird mit Mitteln der Städtebauförderung des Landes NRW und des Bundes sowie mit Mitteln der NRW-Stiftung gefördert.

Weitere Infos gibt es im Internet unter www.gutbranderhof.de und unter www.aachen.de/Branderhof .

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Eifelkreis Bitburg-Prüm tritt Kommunalem Klimapakt des Landes bei

Bitburg – Der Eifelkreis gehört zu den ersten 50 Kommunen, die dem Kommunalen Klimapakt (KKP) des Landes Rheinland-Pfalz beigetreten sind und erhält somit noch in diesem Jahr eine Intensivberatung durch die Energieagentur RLP und das Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen. Im Gegenzug verpflichten sich die teilnehmenden Kommunen zu den Klimaschutzzielen des Landes und verstärken ihre Aktivitäten im Klimaschutz und der Klimawandelanpassung.

Am 22.06.2023 fand das erste Fachgespräch im Beisein von Landrat Andreas Kruppert, Mitarbeitern der Verwaltung und Vertretern der Energieagentur Rheinland-Pfalz statt. Prioritäre Maßnahmen für den Eifelkreis sind die Einführung eines Energiemanagements und die Erstellung von Sanierungsfahrplänen für die kreiseigenen Liegenschaften. Weiterhin sollen schrittweise auf allen geeigneten Dächern der eigenen Gebäude Photovoltaik-Anlagen errichtet werden. „Ein weiterer Schwerpunkt ist die Etablierung eines Controllingkonzeptes auf dem Weg zu einer treibhausgasneutralen Verwaltung bis zum Jahr 2030, dieses Ziel wurde vom Kreistag im Jahr 2019 beschlossen. Als Mitglied des Kommunalen Klimapaktes hat der Eifelkreis Anspruch auf umfassende Beratungsleistungen, auch mit Blick auf mögliche Förderungen für Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel“, benennt Landrat Andreas Kruppert die Vorteile. Unmittelbare finanzielle Pflichten sind mit dem Beitritt nicht verbunden.

Im Rahmen des Fachgesprächs wurde ein auf die Maßnahmen des Eifelkreis abgestimmter Beratungsfahrplan erarbeitet, der in den kommenden Monaten Schritt für Schritt umgesetzt werden soll.

Hintergrund: Kommunaler Klimapakt
Der Kommunale Klimapakt soll den Kommunen dabei helfen, ihre Klimaschutzziele zu erreichen und sich effektiv an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Der Pakt wurde federführend vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität in Abstimmung mit dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau sowie dem Ministerium des Innern, dem Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen und der Energieagentur Rheinland-Pfalz mit den kommunalen Spitzenverbänden und dem Verband kommunaler Unternehmen erarbeitet.

Alle Kommunen in Rheinland-Pfalz können sich dem Kommunalen Klimapakt anschließen. Mit Unterzeichnung der Beitrittserklärung bekennen sich die Kommunen zu den Klimaschutzzielen der Landesregierung und erhalten dazu umfassende, maßgeschneiderte Beratung hinsichtlich Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Seit dem 1. März 2023 sind bereits mehr als 100 Kommunen dem Kommunalen Klimapakt (KKP) beigetreten. Die ersten 50 erhalten noch dieses Jahr eine an die kommunalen Bedarfe angepasste Beratung.
Mehr unter: https://www.energieagentur.rlp.de/angebote/kommune/kommunaler-klimapakt-kkp/

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7. Kinderfest am 8. Juli in Mayen – Viele Attraktionen werden geboten!

Mayen – Am 2. Juli Wochenende ist es wieder soweit und die Mayener Innenstadt steht ganz im Zeichen der Kinder, denn die Eifelstadt lädt von 10 bis 16 Uhr Groß und Klein zum Kinderfest ein. Institutionen und Vereine haben sich auch in diesem Jahr wieder viel einfallen lassen, um ein buntes Programm für den Nachwuchs auf die Beine zu stellen und keine Langeweile aufkommen zu lassen. An verschiedenen Stationen, die in der gesamten Innenstadt verteilt sind, ist Action und Spaß für den Nachwuchs garantiert. An diesen Stationen können die Kinder wieder Stempel sammeln. Zur Belohnung für das Mitmachen winken tolle Preise.

Stelzenläufer sind ein weiteres Highlight, die auf die kleinen Gäste beim Kinderfest warten. Auch ein tolles Kinderkonzert, bei dem der beliebte Familienliedermacher, Texter und Komponist Daniel Dorfkind zum Mitsingen und -tanzen einlädt, erwartet die großen und kleinen Besucher. Gute Laune und strahlende Gesichter sind hier garantiert.

Das Kinderfest wird von der Stadt Mayen, der MY-Gemeinschaft und der Brückengemeinschaft durchgeführt.

Auch das Eifelmuseum wird am 8. Juli mit einem Stand auf dem Marktplatz vertreten sein und den kleinen und großen Besuchern zeigen, wie spannend und erlebnisreich ein Museumsbesuch ist.

„Wir freuen uns auf eine weitere Auflage unseres Kinderfestes und hoffen, viele große und vor allem natürlich kleine Besucher*innen in der Mayener Innenstadt begrüßen zu dürfen“, zeigen sich Christina Wolff, Mitarbeiterin bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Mayen, Jürgen Nett, Vorstandsvorsitzender der MY-Gemeinschaft, erwartungsvoll. „Klein und Groß, die Brückengemeinschaft freut sich auf euch,“ bekräftigt auch Ayla Rozera von der Brückengemeinschaft.

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Feierliche Altarweihe in der Klinik Jülich in Bad Neuenahr-Ahrweiler – Ein kleiner Meilenstein

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Zwei Jahre nach der Flutkatastrophe in der Eifel ist in der Klinik Jülich in Bad Neuenahr-Ahrweiler der Altar der hauseigenen Kapelle geweiht worden. Es gibt Anlässe und Momente, die erlebt man vielleicht nur einmal in seinem Leben – so ein Moment hat am 30. Juni in der Klinik Jülich in Bad Neuenahr-Ahrweiler stattgefunden.

Die Klinik Jülich liegt mit ihrer hauseigenen Kapelle direkt gegenüber der Ahr und wurde durch die Flutkatastrophe vom 14. Juli 2021 stark beschädigt. Der Wiederaufbau der Klinik und die Wiederherstellung der Blasiuskapelle sind nun, fast zwei Jahre nach der verheerenden Katastrophe, fast beendet. Schon bald öffnet die Klinik wieder ihre Tore für Menschen mit orthopädisch-rheumatologischen Erkrankungen und auch die Blasiuskapelle wartet auf ihr Erwachen.

„Viele von Ihnen werden sich fragen, warum wir als Rehaklinik eine eigene Kapelle brauchen. Diese Frage ist natürlich sehr berechtigt. Der Besuch von Gottesdiensten und Andachten steht nicht auf dem Therapieplan und kann nicht verordnetet werden; aber unsere Bücher dokumentieren, wie wichtig diese Kapelle für unsere Patienten und Patientinnen ist“, berichtete Günther Kill, geschäftsführender Gesellschafter der Klinik. Weiter führt Kill aus, dass die Menschen ihre Sorgen vor Gott tragen und Hoffnung für ihre Genesung finden.

„Täglich bieten wir auch von 16 bis 17 Uhr Orgelmusik aus französischen Kathedralen an“, so Kill, der sich auf die ersten Patienten und Patientinnen in der nächsten Woche freut.

Dekan Peter Strauch, Mitglied des Leitungsteams im Pastoralen Raum Bad Neuenahr-Ahrweiler, eröffnete die Weihefeierlichkeiten in der Jülich Kapelle: „Die Wiederherstellung der Blasiuskapelle und die Weihe eines neuen Altares ist sicher nur ein kleiner Meilenstein in der geschundenen Heimat, aber dieser Meilenstein zeigt doch in die richtige Richtung, es geht nach vorn!“

Ein Zeichen der Hoffnung sei es, so der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann am Beginn des Gottesdienstes, dass die Kapelle wieder einen Altar erhalte. Dieser Altar stehe damit nicht nur für menschliche Kräfte, namentlich das Ehepaar Kill, sondern auch für die Kraft und den Segen Gottes. „Wir wollen heute den Segen Gottes erbitten für alle Menschen, nicht nur für die, die heute hier versammelt sind, sondern für alle, die hier herkommen werden, die Heilung und Kräftigung suchen und diejenigen, die die Menschen dabei unterstützen und in diesem Hause arbeiten“, betonte der Bischof.

„Die Weihe einer Kapelle ist ein Statement“, so Ackermann. „Wir alle wissen, wie knapp Ressourcen sind, ob das finanzielle oder personelle Ressourcen sind, aber in Einrichtungen herrscht natürlich auch immer eine Knappheit von Räumen.“ Eine Kapelle in einer Klinik zu weihen, so meinte Bischof Ackermann, sei nicht notwendig und sei mit Blick auf die Knappheit von Räumen ein Luxus. Aber genau hier setze das Ehepaar Kill in der Jülich Klinik einen Kontrapunkt.

In seiner Predigt machte Bischof Ackermann deutlich, wie wichtig die Nähe Jesu sei. In dem Zusammenhang nahm er auch Bezug auf den Auftrag der Klinik, die Menschen zurück ins Leben zu begleiten. Eine solche Kapelle sei dabei nämlich ein wichtiger Ort für die Fragen der Menschen: „Warum ist mir das passiert? Warum bin ich gerade so gehandicapt? Wie soll es weitergehen? Diese Kapelle kann ein Ort sein, wo Menschen mit sich ringen können. Ein Ort also, der eine Perspektive eröffnet, der Raum gibt für das Hadern und Ringen mit Gott. Ein Ort, der ebenso die Gegenwart Gottes gemeinsam mit menschlicher Unterstützung erfahrbar macht.“

An die Predigt schloss sich der Ritus der Altarweihe an. Dabei handelt es sich um eine Messfeier, innerhalb derer Riten vollzogen werden, die zum Teil seit dem 4. Jahrhundert belegt sind.

Zunächst wurden Reliquien von Heiligen in den Altar beigesetzt, was die urchristliche Tradition der Märtyrergräber birgt. In Altar der Kapelle wurden neben dem verschlossenen Reliquiar aus Rom, die Blasius Reliquie sowie Reliquien von Papst Pius V., Karl Barromäus, Liborius, Ubald, Villanie und Donatus von Münstereifel eingelassen; zudem die Weiheurkunde von 2010, welche die Flut überlebt hat. Edgar Rader aus der Kunstschmiede der Abtei Maria Laach verschloss die Reliquien anschließend. Es folgten die Besprengung des Altares mit Weihwasser, die Salbung des Altares mit Chrisamöl und das Verbrennen von Weihrauch auf dem Altar. Im Anschluss wurde der Altar mit dem Altartuch gedeckt und die Kerzen entzündet.

Zum Abschluss der Feierlichkeiten lud das Ehepaar Kill noch zur Begegnung im wiederaufgebauten Speisesaal ein. Günter Kill bedankte sich für die vielfältige Unterstützung aus Politik, Architektur und Seelsorge. Sein besonderer Dank galt den Mitarbeitenden, die teilweise unter Einsatz ihres Lebens in der Flutnacht Patientinnen und Patienten gerettet haben. So sei er froh, dass in der nächsten Woche endlich wieder Menschen das Angebot der Klinik und vor allem der Kapelle in Anspruch nehmen können.

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RurUfer-Radweg in sehr gutem Zustand – Die Stadt Jülich dankt dem Kreis Düren

Jülich/Düren – „Die Stadt Jülich kriegt viel Lob für den RurUfer-Radweg, das wir direkt an den Kreis Düren und an Sie, Landrat Wolfgang Spelthahn, weitergeben möchten“, sagt Jülichs Bürgermeister Axel Fuchs und dankt dem Kreis Düren, dass dieser den Radwanderweg in der Herzogstadt schnell und sehr gut ausgebaut und renoviert hat.

 Nicht zuletzt durch das Hochwasser 2021 hat der Rad-Wanderweg stark gelitten. Eine neue, unempfindliche Fahrbahndecke prägt nun das neue Bild eines großen Teils des RurUfer-Radwegs in Jülich. Davon hat sich Landrat Wolfgang Spelthahn bei einem Ortstermin in Anwesenheit von Vertretern der Stadt, der örtlichen Politik und von Bürgerinnen und Bürgern überzeugen können.

 „Dank des Engagements der Bürgerinnen und Bürger, die sich für den Ausbau eingesetzt haben, und dank der guten Kooperation mit der Stadt können wir gemeinsam diesen Erfolg jetzt feiern. Ihnen gilt ebenfalls mein herzlichster Dank“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. „Ich wünsche allen, die den Radweg nutzen, allzeit eine gute Fahrt“. Rund zehn Kilometer führen ohne Unterbrechung bis nach Linnich, wovon die Jülicher und die Touristen gleichermaßen profitieren. „In Jülich machen viele Menschen Rast, um die gastronomischen und kulturellen Angebote in unserer Stadt zu nutzen“, sagt Ortsvorsteherin Margret Esser-Faber. „Das freut uns hier sehr.“

80 Kilometer, von Schwammenauel im Süden bis zur Kreisgrenze bei Linnich im Norden, erstreckt sich der Rad-Wanderweg, bei dem die landschaftliche Vielfalt des Kreises erlebbar wird. Nach dem Hochwasser 2021 wurden Teile des Weges schwer beschädigt. Mittlerweile ist er wieder instandgesetzt. Rund 170 Kilometer misst der Weg von der Quelle der Rur im Hohen Venn bei Botrange (Belgien) bis zu ihrer Mündung in die Maas bei Roermond (Niederlande).

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Ferienzeit in Aachen ist Sandkastenzeit -150 Tonnen neuer Spielsand

Aachen – Fünf Wochen buddeln im Archimedischen Sandkasten – Ein Team des Aachener Stadtbetriebs baut routiniert zum achten Mal Aachens größten Sandkasten auf dem Katschhof auf. Sommerzeit, Ferienzeit, Sandkastenzeit: Der Archimedische Sandkasten, ein Projekt im Rahmen des FutureLab Aachen, ist am Freitagmorgen, 30. Juni, innerhalb weniger Stunden routiniert von einem Team des Aachener Stadtbetriebs auf dem Katschhof aufgebaut worden. Pünktlich standen die ersten jungen Buddler*innen mit Schaufel und Eimer bereit, um direkt in einen Teil der insgesamt 150 Tonnen Spielsand einzutauchen. Und schließlich ist der Aufbau auch ein Spektakel. Da werden 160 Meter laufende Balken verlegt und mit 200 Schlossschrauben festgedreht, mit vier Kipplastern Sand angefahren, der schließlich mit dem Radlader und auch per Hand in der großen 324 Quadratmeter großen Holzkonstruktion verteilt wird.

150 Tonnen neuer Spielsand

„Wir haben 150 Tonnen Sand, davon sind 30 Tonnen aus Altbeständen und 120 Tonnen neuer Spielsand“, erklärt Christina Ganser, Teamleiterin der Spielplatzkontrolle des Aachener Stadtbetriebs. Sie leitet den Aufbau des Archimedischen Sandkastens und kann sich dabei auf ein Team von 16 eingespielten Kolleg*innen, darunter auch Auszubildende des Stadtbetriebs, verlassen. „Zwei Kollegen sind sogar schon seit dem ersten Jahr dabei, alle wissen genau was zu tun ist. Und ehemalige Kollegen im Ruhestand schauen gerne vorbei und verpflegen uns mit Brötchen und Getränken.“

Auch während der gesamten Sommerferien, bis einschließlich Sonntag, 6. August, wird der Sandkasten von Mitarbeitenden des Stadtbetriebs betreut, unter anderem werden Spielplatzkontrolleure jeden Morgen den Spielsand rechen und auf Verunreinigungen kontrollieren. Der Sand wird nach dem Abbau des Archimedischen Sandkastens eingelagert und über das Jahr auf Spielplätzen im Stadtgebiet verteilt.

Noch vereinzelt freie Ferienspielplätze

Wesentlich zum Erfolg des Archimedischen Sandkastens – ein Projekt im Rahmen des FutureLab, um mit den Hochschulen und der Stadt Aachen die Wissenschaftsstadt Aachen sichtbarer zu machen – trägt die Archimedische Werkstatt bei, geleitet von der Bleiberger Fabrik. Zum diesjährigen Thema „Wasserspiel meets Rube-Goldberg-Maschine“ bauen die teilnehmenden Kinder unter der Anleitung des Künstlers Berthold Westhoff eine Konstruktion. „Die Kinder sollen spielerisch in Anlehnung an die Rube-Goldberg-Maschine lernen, wie Wasser etwas bewegen kann und, wie durch Wasser Energieerzeugung möglich ist“, erklärt die Leiterin der Bleiberger Fabrik, Birgit Frank. Das Wasser dafür kommt aus einem Hydranten am Rand des Katschhofes.

Insgesamt ist die Nachfrage nach Ferienspielplätzen sehr hoch, wie Renate Prömpeler vom Fachbereich Kinder, Jugend und Schule berichtet. „Ich bekomme auch weit nach Anmeldeschluss viele Anfragen. Aber die Plätze wurden hochgesetzt, auch noch einmal, als man die vielen Anmeldungen sah. Alle Träger und die auch die Stadt selbst haben ihre Plätze noch einmal aufgestockt. Es gibt also noch Restplätze, zum Beispiel in der Waldwoche, bei der Sternwarte und beim Schnupper-Tauchen. Das Tauchen ist in diesem Jahr auch in Begleitung eines Elternteils möglich.“ Die hohe Nachfrage zeigt sich auch bei der Archimedischen Werkstatt, wie Leiterin Birgit Frank erläutert. Schnell waren die verfügbaren Plätze ausgebucht. „Darüber hinaus bieten wir dieses Jahr wieder Tagesplätze an, das heißt, Kinder und Jugendliche können spontan zu uns kommen und mitmachen.“ Wie das Ergebnis am Ende auf dem Katschhof aussehen wird, da lässt sich auch die Leiterin überraschen. „Wir geben keine Richtung vor, hier trifft Kunst auf Wissenschaft, die sich frei entfalten soll.“

Besuch im Energy Research Center der RWTH

Thematisch und fachlich wird die Archimedische Werkstatt in diesem Jahr vom Lehrstuhl und Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft (IWW) der RWTH Aachen beraten. Dazu gehört unter anderem ein Besuch in der wasserbaulichen Versuchshalle des Instituts, wie Ina Schulte, wissenschaftliche Mitarbeiterin, erläutert: „Unsere Versuchshalle ist etwa sieben Mal so groß wie der Sandkasten. Dort werden wir den Kindern den aktuellen Forschungsstand zeigen, und die Begeisterung für Wasserthemen wecken.“

Mitarbeiter*innen des IWW werden auch am Aktionstag teilnehmen, der im Rahmen des FutureLab Aachen am Freitag, 28. Juli, von 10 bis 17 Uhr auf dem Katschhof stattfindet. „Hier kommen verschiedene wissenschaftliche Institute der RWTH und FH Aachen vorbei, um ihre aktuellen Forschungsergebnisse zu zeigen“, erläutert Elena Reinders vom Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing der Stadt Aachen. „Die Musikhochschule wird zum Abschluss des Aktionstages ein kleines Konzert anbieten, das im vergangenen Jahr bereits bei toller Atmosphäre sehr gut angekommen ist. Bei schlechtem Wetter findet der Aktionstag im Centre Charlemagne statt, wo kostenlose Familienführungen zu Kaiser Karl und der Wasserstadt Aachen angeboten werden.“ Das rollende Labor „exploregio-Mobil“ ist ebenfalls vor Ort, in dem Kinder eigene kleine Experimente durchführen können. Der Aktionstag ist am Motto der Archimedischen Werkstatt „Wasser“ angedockt: Es wird gezeigt, wie man sich vor Hochwasser schützt und Plastik aus dem Wasser fischen kann. Kinder können kleine Boote bauen, die mit Murmeln befüllt werden, um nach dem Archimedischen Prinzip zu testen, wie viele Murmeln darauf passen, bevor die Boote untergehen.

Das beliebte Guten-Morgen-Yoga, ein Angebot im Rahmen der Gesunden Verwaltung der Stadt Aachen, findet ebenfalls wieder statt: Jeweils montags von 7 bis 7.30 Uhr – keine Kosten, keine Anmeldung.

Strandkorb, Bagger und Schaufeln

Als neuer Partner unterstützt die Inform GmbH das Projekt. „Wir haben dieses Jahr einen Strandkorb gestiftet, der auch die Eltern zum Verweilen einladen soll, während die Kinder im Sand buddeln“, sagt Sandra Schäfer von der Inform GmbH. Für die Kinder, die spontan zum Sandkasten kommen und kein eigenes Sandspielzeug dabeihaben, gibt es noch eine weitere gute Nachricht: In diesem Jahr stehen erneut kleine Schaufeln, Bagger und Pylone, gesponsert von der Stawag, zur Verfügung. Auch das große Sonnensegel wird aufgestellt. „Wir identifizieren uns mit dem Future Lab Aachen und sind seit dem ersten Jahr dabei“, betont Kirsten Haake von der Stawag.

Der Archimedische Sandkasten ist ein Projekt, bei dem Kunst auf Wissenschaft trifft. Hier wird bis Sonntag, 6. August wieder generationenübergreifend der Sommer genossen, rund um die Uhr im Herzen der Stadt.

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Widder laache, nie verjesse – Stephan Brings ist Schirmherr beim Sommerfest am 15. Juli in Kommern

Mechernich-Kommern – Irgendwann am frühen Abend wird die Liedzeile „Ich schwör Dir, mir verjesse nie, d’r veezehnte Juli“ erklingen. Gesungen von Stephan Brings, der auf der Bühne auf dem Kommerner Arenbergplatz den Auftakt eines Sommerfestes gestalten wird, zu dem der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) gemeinsam mit der Stadt Mechernich am Samstag, 15. Juli, ab 18 Uhr einlädt.

Mir verjesse nie – auch eine Liedzeile für die, die ihr Leben in der Flut gelassen haben? „Absolut“, sagt Stephan Brings im Gespräch mit dem Mechernicher Bürgerbrief. Nicht zuletzt deshalb habe er das Lied „14. Juli“ auch beim Gedenkgottesdienst im vergangenen Jahr in Kommern gespielt. Nach so einem schlimmen Ereignis wie der Flut braucht es eben auch ein würdiges Gedenken.

Passt dann ein fröhliches Konzert mit der Showband Ten Ahead zu einem zweiten Jahrestag? „Ich kann schon verstehen, wenn Menschen sagen, das macht man nicht. Diese Meinung muss man akzeptieren“, sagt Stephan Brings. Aber für den 57-Jährigen ist es genauso richtig und wichtig, wieder nach vorne zu blicken. „Die Menschen wollen wieder zusammenkommen und gemeinsam feiern. Das ist eben auch ein berechtigter Wunsch“, sagt der Brings-Bassist.

Intensive Verbundenheit

In seinem Flutlied bringt er es so auf den Punkt: „Endlich laache noh dem jroße Rään. Hoffnung, unger all d’r Stään. Ejal, wat mer verlore han, mer fange noch ens an!“ Weiter heißt es dann: „Endlich Morje noh ner lange Naach. Wenn et räänt, jo do bliev ich waach.“ Eine Liedzeile für das Trauma, das den Menschen in der Region widerfahren ist.

Stephan Brings weiß, wovon er redet. Als Wahl-Hosteler hat er die Flutnacht hautnah miterlebt. „Ich bin den Hof gegangen und konnte kaum noch atmen, so viel Wasser war in der Luft“, berichtet er. Wenn dann nach einer langen Trockenheit Gewitter und Regen angesagt sind, dann blickt auch er sorgenvoll in den Himmel.

Das gemeinsam Erlebte hat seine Verbundenheit zu den Menschen in Mechernich und der Region noch einmal intensiviert. „Für mich war es daher keine Frage, die Schirmherrschaft für das Sommerfest in Kommern zu übernehmen“, sagt Stephan Brings, der Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick als weiteren Schirmherr an seiner Seite weiß.

Live-Musik mit „Ten Ahead“

Beide werden in Kommern auf der Bühne sein, der eine mit einer Rede, der andere mit seiner Musik. Neben dem Flutlied wird Stephan Brings auch noch andere Lieder der Kölschrock-Band spielen. Die genaue Auswahl steht noch nicht fest und vielleicht wird ihn auch noch der ein oder andere Musiker unterstützen. „Das Beste an Kommern ist, dass nie wirklich etwas geplant ist, aber am Ende immer etwas richtig Gutes bei rauskommt. Daher wäre ich beim Sommerfest auch dabei gewesen, wenn ich keinen Auftritt hätte“, sagt Stephan Brings, der sich in seiner Wahl-Heimat offenbar sehr wohlfühlt.

Nach seinem Auftritt kann er den Abend jedenfalls noch genießen. Denn die Organisatoren haben einen weiteren Kracher für die Bühne engagieren können. „Die Band ,Ten Ahead‘ wird ein vierstündiges Live-Musikprogramm der Extraklasse bieten“, verspricht Björn Schäfer vom Kommerner Vereinskartell.

Die Vereine im Ort sind es dann auch, die mit Muskelkraft und Manpower Aufbau, Abbau und Bewirtung mit Kaltgetränken stemmen werden. Außerdem wird es ein Angebot für das leibliche Wohl geben, so dass das Sommerfest alles zu bieten hat – Musik, Speis und Trank ebenso wie einige Aktionen für die Kinder. So wird zum Beispiel der ASB Witten kommen und Blumenkränze binden anbieten.

„Wir wollen den Zusammenhalt feiern, den wir alle in der Flut erlebt haben und der so wichtig für uns alle war“, betont Mechernichs Kämmerer und Dezernent Ralf Claßen. Kein Wunder also, dass auf dem Plakat der Slogan „mir halde zesamme!“ besonders ins Auge sticht.

 

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Kreis Düren richtet wieder Westdeutsche Beachvolleyball-Meisterschaften aus

Düren – Bereits zum siebten Mal richtet der Kreis Düren die Westdeutschen Beachvolleyball-Meisterschaften bei dem 22. Rur-Beach-Cup aus. Landrat Wolfgang Spelthahn und Hubert Martens, Präsident des Westdeutschen Volleyball-Verbandes, besiegelten dies bei der Vertragsunterzeichnung.

Am Samstag und Sonntag, 26. und 27. August, kämpfen auf dem Schlossplatz in Jülich wieder die besten Damen- und Herren-Teams um die Siegerpokale des Westdeutschen Volleyball-Verbandes (WVV). „Ich freue mich auf spannende Spiele und das hochkarätige Turnier, das eine sportliche Aufwertung des Kreises Düren repräsentiert. Wir wollen ein guter Gastgeber für alle Athletinnen und Athleten sein“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn bei der feierlichen Unterzeichnung des Ausrichtungsvertrages. Auch WVV-Präsident, Hubert Martens, freut sich auf den Cup: „Es ist eine Ehre, mit dem Kreis Düren einen so vertrauensvollen Partner an der Seite zu haben. Am wichtigsten ist, dass sich die Spielerinnen und Spieler wohlfühlen – das ist auf dem Schlossplatz in Jülich definitiv möglich.“ Landrat Wolfgang Spelthahn drückt – nicht nur den Sportlerinnen und Sportlern – die Daumen: „Beachvolleyball lebt von den äußeren Rahmenbedingungen. Wir bemühen uns, die Regenwolken fernzuhalten und hoffen auf strahlenden Sonnenschein.“

Ebenfalls unter der Schirmherrschaft von Landrat Wolfgang Spelthahn findet am Freitag, 25. August, der SWJ-Cup, also Stadtwerke Jülich-Cup, für Freizeit- und Hobbymannschaften statt. Jede Mannschaft besteht aus beliebig vielen Spielerinnen und Spielern – auf dem Feld stehen jeweils zwei Damen und zwei Herren. Insgesamt können sich 20 Mannschaften noch bis Mittwoch, 9. August, unter bit.ly/Rur-Beach-Cup2023 für den SWJ-Cup anmelden. Die Startgebühr beträgt 30 Euro pro Team und die Summe wird am Spieltag gegen Verzehr-Gutscheine erstattet. Wettkampfleiter Bernd Werscheck ist voller Vorfreude: „Dieses Wochenende ist das sportliche Highlight des Sommers. Die ausgelassene Stimmung auf dem Platz und vom Publikum ist einfach herrlich.“

Für den Rur-Beach-Cup werden knapp 1000 Tonnen Quarz-Sand aufgeschüttet, die danach unter anderem an Kindergärten und Vereine gespendet werden. An allen Tagen sind Zuschauerinnen und Zuschauer bei freiem Eintritt herzlich zum Anfeuern und Mitfiebern eingeladen. Sie können sich am Sonntag, 27. August, zudem über ein Highlight der SWD Powervolleys Düren freuen. Der neue Geschäftsführer Tomáš Kocian-Falkenbach (neben Benjamin Kaulen) stellt das Team der nächsten Saison vor und Personen aus dem Publikum können Gewinne absahnen. Der Rur-Beach-Cup 2023 findet dank der Unterstützung der Rurtalbus GmbH, indeland GmbH, Sparkasse Düren, Stadtwerke Jülich, des Kreissportbundes Düren e.V. und des Unternehmens F&S Solar statt.