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Vier Monate geschlossen – Jetzt reichts! – DEHOGA: Außengastronomie sofort öffnen – Osterurlaub ermöglichen

Region/Bad Kreuznach, 02.03.2021 – Mit drei stillen Mahnwachen in den großen rheinland-pfälzischen Städten Trier, Mainz und Koblenz in dieser Woche, mit über 600 Teilnehmern, hat der DEHOGA Rheinland-Pfalz ein Ausrufezeichen gesetzt. „Auf den Tag genau am 2. März sind unsere Betriebe im zweiten Lockdown 4 Monate geschlossen. Jetzt reichts!“ Anfang dieser Woche finden Mahnwachen auch in zahlreichen weiteren DEHOGA Landesverbänden statt, um bundesweit vor der nächsten Bund-Länder-Konferenz, an sämtliche politische Türen auf Landes- und Bundesebene zu klopfen. Wir wollen als DEHOGA gemeinsam für unsere Branche das Bestmögliche erreichen: Lasst uns endlich wieder öffnen!

Die folgenden Spitzenpolitiker werden ein Statement abgeben:

Doris Ahnen, MdL, Finanzministerin und stellvertretende SPD-Vorsitzende,

Christian Baldauf, MdL, Fraktionsvorsitzender und CDU-Spitzenkandidat,

Daniela Schmitt, Wirtschafts-Staatssekretärin und FDP-Spitzenkandidatin,

Jutta Blatzheim-Roegler, stellv. Fraktionsvorsitzende der B90/GRÜNEN

Dr. Joachim Streit, Landrat und Spitzenkandidaten der Freien Wähler

Erste Politiker fordern eine Öffnung der Außengastronomie, das ist gut, richtig und wichtig! Infektiologisch spricht alles dafür, die Außengastronomie so schnell wie möglich zu öffnen und nicht bis Ostern zu warten.

DEHOGA Präsident Gereon Haumann: „Das Wochenende hat doch erneut gezeigt, dass es gerade bei schönem Wetter die Menschen nach den dunklen Wintermonaten nach draußen zieht. Dies führt teilweise zu enormen Ansammlungen an wenigen Begegnungspunkten im öffentlichen Raum. Dort wird sich unkontrolliert, ungeordnet und in unbegrenzter Menge getroffen. Es werden keine Hände desinfiziert, kein Abstand gehalten, keine Masken getragen und auch keine Kontakte erfasst.! Mit dem sofortigen Öffnen der Außengastronomie werden unkontrollierte Ansammlungen im öffentlichen wie im privaten Raum vermieden und Begegnungspunkte entzerrt!“

Bereits im letzten Frühjahr hat das Gastgewerbe bewiesen, dass die Hygienekonzepte mit Abstand, Gästeregistrierung und Kontaktbeschränkungen einwandfrei funktionieren. So lassen sich mehr sichere Plätze anbieten und Infektionsgefahren reduzieren. Konzepte für ein behutsames und stufenweises Öffnen haben wir mehrfach vorgelegt und sind intelligenter als pauschale Dauer-Lockdowns.

„Wir fordern die umgehende Öffnung des Außengastronomie; spätestens zum 15.03.21 und die Öffnung der Hotels auch wieder zu touristischen Zwecken ab dem 22.03.21, so dass Osterurlaub in Rheinland-Pfalz möglich wird!“ So lautet die klare Erwartung von DEHOGA-Präsident Haumann an die Ministerpräsidentin Malu Dreyer vor der nächsten MPK am Mittwoch und weiter: „Dies ist verantwortliches politisches Handeln, da wir nicht die Ursache, sondern Teil der Lösung des Problems sind!“

Man sollte den Menschen mehr zutrauen und dabei auch endlich die Chancen der Digitalisierung und auch der Möglichkeiten von Schnelltests aktiv nutzen.“

Haumann hatte bereits bei den Mahnwachen in der vergangenen Woche in Trier, Mainz und Koblenz gefordert: „Die Politik muss jetzt Verantwortung zeigen und handeln. Wir wollen einen konkreten Öffnungsplan mit verbindlichen und dauerhaften Perspektiven für das Gastgewerbe in Rheinland-Pfalz! Der DEHOGA fordert einen Fahrplan mit klaren und nachvollziehbaren Kriterien, wann, wer, unter welchen Bedingungen dauerhaft wieder öffnen darf.“ Es geht um die wirtschaftliche Existenz der 13.500 Gastgeber-Familien und ihre 150.000 Beschäftigten. Jede vierte Familie bezieht in Rheinland-Pfalz ein Haupt- oder Nebeneinkommen aus dem Tourismus. Über 90% der Unternehmer sind bereits in zweiter oder dritter Generation als Gastgeber tätig.

„Die Gesundheit und Sicherheit der Gäste, Mitarbeiter und Gastgeber haben für uns weiter oberste Priorität! Es gibt kein einziges signifikantes Infektionsgeschehen in einem Gastgewerbebetrieb in Rheinland-Pfalz. Die Gäste waren und sind auch zukünftig in den DEHOGA Betrieben jederzeit sicher aufgehoben. Lasst uns öffnen – Ohne Gastgeber wird‘s sonst trostlos, geschmacklos und schlaflos!“, so Präsident Gereon Haumann abschließend.

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Vergangene Kulturen erleben! Wanderbare Pellenz

Plaidt/Kretz, 02.03.2021 – Auf den Pfaden der Vergangenheit wandern! Vom Römerbergwerk Meurin in Kretz geht es in den Ortskern nach Nickenich und dann weiter zur Permakulur in Andernach-Eich.

Gestartet wird an der kleinen Pfarrkirche St. Marien in Kretz, von der aus es die Hauptstraße runter und dann zweimal rechts in den Hahnenwiesenweg geht. Idyllisch wandern Sie entlang des Krufter Bachs bis der Weg eine Kurve macht und Sie unter einer Unterführung hindurch auf die Mühenstraße führt. Hier folgen Sie dem Weg immer geradeaus bis zum Parkplatz des Römerbergwerks Meurin mit Antiker Technikwelt. Es lohnt sich eine kleine Pause einzulegen und sich das sagenhafte Bergwerk einmal anzuschauen.

Staunen Sie über das größte erhaltene römische Tuffbergwerk nördlich der Alpen und wandeln Sie in den begehbaren Abbauschächten umher. Nach dem Besuch verlassen Sie den Parkplatz rechtsherum und folgen dem kleinen Weg über die Gleise. Immer geradeaus entlang der herrlichen Felder, nehmen Sie den fünften Weg links hoch. Über die Landstraße hinweg folgen Sie der Straße „Im Breitholz“ bis zur „Permakulur“, wo nachhaltige und moderne Landwirtschaft nach den Prinzipien der Permakultur betrieben wird. Gehen Sie den Weg ein Stück zurück und biegen Sie hinter den Hallen erst rechts und dann links ab.

Der Weg führt Sie bei sagenhafter Aussicht nach Nickenich. Vorbei an einer beeindruckenden Abbaugrube biegen Sie an der Kirche St. Arnulf, die 1848 nach Plänen von Lassaulx erbaut wurde, links ab. Überqueren Sie die Andernacher Straße und halten Sie sich erst links und dann rechts. Die Plaidter Straße führt Sie über die Landstraße hinweg zurück in die Felder Richtung Kretz. An der dritten Wegkreuzung geht es rechts zurück über die kleine Brücke zum Römerbergwerk Meurin.

Fakten zur Strecke
Länge: 14,0 km
Dauer: 3,30h
Steigung/Gefälle: 140 m
Start/Parkmöglichkeit: Kirche, Hauptstraße 13, Kretz
Anspruch: mittel

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SGD Nord und Stadt Gerolstein starten Ziegen-Beweidungs-Projekt

Gerolstein, 01.03.2021 – Die Felsen der Munterley sind nicht nur ein Wahrzeichen der Stadt Gerolstein und von besonderer geologischer Bedeutung, sie sind wegen ihrer exponierten Lage auch der Lebensraum einer Vielzahl von wärmeliebenden Tier- und Pflanzenarten. Um diesen Biodiversitäts-Hotspot zu erhalten, startet die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord nun zusammen mit der Stadt Gerolstein ein Ziegenbeweidungsprojekt. „Indem die Ziegen die Sträucher fressen, halten sie die Landschaft offen und sorgen somit dafür, dass die dort zu
findenden Tier- und Pflanzenarten weiterhin die Bedingungen vorfinden, die sie zum Leben brauchen“, sagt Uwe Hüser, der Präsident der SGD Nord, die das Projekt fachlich begleitet und finanziell unterstützt.

Der Bau des notwendigen, etwa 14.000 Euro teuren Zauns wird über die SGD Nord vom Land bezahlt. Und auch die Kosten für die Beweidung werden von ihr zur Verfügung gestellt. Die Stadt übernimmt die Kosten für eine Fotovoltaik-Stromanlage, ein Wasserfass und das Freischneiden der Trassen. „Für die Stadt Gerolstein sind die Felsen der Munterley ein besonderer Ort. Wir sind froh, dass wir den hier zu findenden Artenreichtum auf diese Weise erhalten können und freuen uns über die Zusammenarbeit mit der SGD Nord“, erklärt Stadtbürgermeister Uwe Schneider.

Die Ursprünge der sogenannten Gerolsteiner „Dolomiten“ liegen im warmen Mitteldevonmeer. Dort entstand ein Korallenriff, das durch das Einwaschen von magnesiumhaltigem Wasser verhärtete und dolomitisierte. In späteren Erdzeitaltern entstanden so Geländehebungen und Auswaschungen. Zu der außergewöhnlichen Biodiversität hat auch der Mensch durch seine frühe und kontinuierliche Besiedlung des Bereiches beigetragen. Das zeigt die Siedlungsgeschichte der Buchenlochhöhle, des Juddekirchhofes und der Villa Sarabodis: Die Weidetiere der frühen Bewohner sorgten dafür, dass die Landschaft offen gehalten wurde. Die kargen Hänge der Munterley waren dabei bevorzugtes Weideland der Ziegen, die als wahre Kletterkünstler auch schwer zugängliches Weidefutter nutzten. Im Volksmund wird die Magdalenenhöhle an der Munteley-Felswand heute noch „Jeesdeppe“ genannt, weil sich dort vermutlich die Weideziegen vor schlechtem Wetter schützten.

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Burgkonzept vor der Umsetzung: Stolberger Burg wird zum Touristen-Magneten

Stolberg, 26.02.2021 – Die Burg Stolberg ist zweifelsohne eines der größten und bekanntesten Wahrzeichen und zudem Namensgeberin der Stadt. Im 12. Jahrhundert erbaut verfiel sie nach und nach, bis sie durch den Stolberger Metallfabrikanten Moritz Kraus 1808 erworben, restauriert und 1909 der Kupferstadt Stolberg geschenkt wurde. Seitdem baut die Stadt die Angebote in und rund um die Burg immer weiter aus. Viele Veranstaltungen wie die Kupferstädter Weihnachtstage oder das Open-Air-Kino „SCHAU!BURG“ finden dort inzwischen statt, es gibt das Torburgmuseum sowie Gastronomie. Nicht umsonst heiraten immer mehr auch auswärtige Paare in dieser schönen Kulisse.

Um die Burg für Einheimische und Touristen noch erlebbarer und attraktiver zu machen, setzt die Kupferstadt Stolberg nach dem Beschluss des Ausschusses für Schule, Kultur, Sport und Toruismus nun das groß angelegte „Burgkonzept“ um. Das Konzept richtet sich im touristischen Bereich insbesondere an Fahrrad-Touristen.

Was soll konkret passieren?

– Entwicklung einer App mit Augmented Reality-Elementen, mit der ihr während des Rundganges auf euren Handys die reale Welt mit vielen realistische historischen Bildern der Burg ergänzt bekommt. Zu sehen sein werden Einblicke in die Baugeschichte der Burg oder in die Burgstollen. Ebenfalls  begegnen werdet ihr Moritz Kraus, dem Stifter der Burg

– Eine Neukonzeption und Neugestaltung der Torburg

– Installation eines Rundganges über das Burggelände mit festen Info-Stationen sowie der Ausstattung des Geländes z.B. mit Bänken, Relax-Liegen, Spielmöglichkeiten oder einem Fahrrad-Service für Fahrrad-Touristen. Natürlich wird es auch einen Rundgang speziell für Kinder geben – Leit- und Informationssystem in der Burg sowie Entwicklung von kleineren Ausstellungseinheiten und mehrerer interaktiver Medienstationen

– Kletterangebote an den Burgfelsen

„Mit der Umsetzung des Burgkonzeptes werden wir die Attraktivität der Burg, des Torburgmuseums und der Burggastronomie erheblich steigern und die Burg als Veranstaltungsort und als Touristenmagneten nochmal deutlich attraktiver machen. Das hat sicherlich auch belebende Effekte für den Einzelhandel und die Gastronomie in der Altstadt“, ist Bürgermeister Patrick Haas überzeugt.

Das erstellte Feinkonzept wurde im Austausch u.a. mit dem Förderverein Heimat- und Handwerksmuseum in der Torburg e.V., der Burggastronomie, dem Stadtarchiv der Kupferstadt Stolberg, dem Museum Zinkhütter Hof sowie weiteren Fachleuten entwickelt. Die Arbeitsgemeinschaft der Büros Gestaltungskomitee (Ricarda Quest und Thomas Dietz) und Zeitkontext (Anke Asfur) wurde mit der Weiterentwicklung des Burgkonzepts bzw. der Erstellung des Feinkonzeptes und der Ausführungsplanung beauftragt. Die weiteren Planungen zur Erstellung des Feinkonzeptes erfolgten auf Basis der von beiden Büros erstellten Machbarkeitsstudie, die Grundlage für den Förderantrag der RWP-Mittel war.

Die Mittel zur Umsetzung des Burgkonzeptes in Höhe von knapp 900.000 Euro wurden von der Bezirksregierung Köln bewilligt. Die Eigenanteile der StädteRegion und der Kupferstadt Stolberg betragen jeweils 10 %.

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Neuer Internetauftritt für den Vulkanpark – Welt der Eifelvulkane auf neuer Webseite erleben und entdecken

Plaidt, 25.02.2021 – Auch wenn alle Vulkanpark-Museen und Bergwerke seit Anfang November geschlossen haben, sei es aufgrund der Corona-Maßnahmen oder der regulären Winterpause, wurde im Hintergrund weiter gearbeitet. So wurde beispielsweise die Website des Vulkanparks technisch und optisch neu gestaltet und informiert nun übersichtlich und emotional über die vielfältigen Ausflugsmöglichkeiten, die der Vulkanpark bietet.

Die neue Website www.vulkanpark.com wurde von der Agentur MEID MEID + Partner umgesetzt.  Es erfolgte ein Wechsel des Content-Management-Systems von TYPO3 auf WordPress. Die Website ist nun auf dem neuesten Stand und bietet auf jedem Endgerät die passende Ansicht und Funktionalität. Gerade die mobile Optimierung wird dem Nutzerverhalten gerecht, denn die Mehrheit greift über Smartphone auf die Website zu. Auch die Bildsprache hat sich verändert. So werden Aufnahmen ab sofort groß in Szene gesetzt und nehmen die Nutzer mit zu den schönsten Orten der vulkanischen Osteifel. Eine Karte vereinfacht die Orientierung und Ausflugsplanung, denn der Vulkanpark erstreckt sich auf einem Gebiet von über 200 km2.

Wer also erstmal online die Landschaftsdenkmäler kennen lernen möchte oder schon vor der Öffnung der Museen einen Blick in die Ausstellungen werfen mag, der kann auf der Website in die Welt der Eifelvulkane eintauchen und sich für kommende Ausflüge inspirieren lassen. Und wer sich für den Newsletter einträgt erhält zudem stets aktuelle Informationen aus dem Vulkanpark.

Der Vulkanpark ist ein einmaliger dezentraler Park im Landkreis Mayen-Koblenz. 5 Informations- und Erlebniszentren, 3 Besucherbergwerke und 17 Natur-, Kultur- und Industriedenkmäler laden zu einer spannenden Reise in die Welt der Eifelvulkane ein. Der Vulkanpark – seit 25 Jahren…natürlich einzigartig.

Die neue Website ist ab sofort erreichbar über www.vulkanpark.com

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Stadtgärtnerei Aachen pflanzt 116.000 Frühlingsblumen

Aachen, 25.02.2021 – Die Mitarbeiter*innen der Stadtgärtnerei machen im Gewächshaus sorgfältig eine Blume nach der anderen aus: „Blumen ausmachen“ – ein Fachbegriff, den der Leiter der Stadtgärtnerei, Paul Gronen, gern erläutert: „Wir holen gerade die Blumen aus ihren Töpfen und legen sie in Mehrwegschalen, damit die Kolleg*innen vor Ort nicht noch erst austopfen müssen, bevor sie die Blumen pflanzen können.“

Kümmert sich um die Blumen: Paul Gronen, Leiter der Stadtgärtnerei. Foto: Copyright: Stadt Aachen/Merve Polat

Eine dieser Mitarbeiterinnen ist Ricarda Rombach, auszubildende Gärtnerin im dritten Lehrjahr. Sie und ihre Kolleg*innen sorgen dafür, dass die bunten Veilchen Kiste für Kiste auf ein Rollregal kommen und fertig für den Transport sind. Denn der Frühling kommt – und das bedeutet für die Stadtgärtnerei: Frühlingsblumen im Stadtgebiet pflanzen.

Beete sauber machen und gießen

Etwa 116.000 Blumen werden innerhalb von voraussichtlich 14 Tagen im Stadtgebiet in Beetflächen, Kübeln, Kästen und den städtischen Friedhöfen gepflanzt – zum Beispiel an der Vaalser Grenze, am Seilgraben, an der Blondelstraße, der Komphausbadstraße und am Münsterplatz.

Am Münsterplatz konnten Bürger*innen bereits vor einiger Zeit Veilchen bestaunen. „Die haben wir coronabedingt gepflanzt, weil wir von ausgefallenen Veranstaltungen noch Blumen übrighatten“, erläutert Paul Gronen. Normalerweise wird der Münsterplatz über den Winter nicht bepflanzt, da dann der Weihnachtsmarkt stattfindet und die Stadtgärtnerei verhindern will, dass Pflanzen kaputtgetreten werden. Aber da dieser wegen der Pandemie ebenfalls ausgefallen ist, stand der Bepflanzung nichts im Weg.

Dort am Münsterplatz sind die Kolleg*innen bereits am frühen Morgen dabei, die Erde in den Beeten zu fräsen und die Ballen der Herbst-Blumen zu entfernen. „Dann werden noch Hornspäne als Dünger in der Erde verteilt und schließlich werden mit Spaten Veilchen eingesetzt“, erläutert Gärtnerin Ulrike Schellenberger vor Ort.

Anschließend geht es ans Beet sauber machen und angießen. „Danach werden die Blumen natürlich weiter von uns versorgt und je nach Temperatur ein bis zwei Mal die Woche gegossen“, sagt Schellenberger. Insgesamt 2.100 lila, gelbe, weiße und violette Veilchen pflanzen die Mitarbeiter*innen der Stadtgärtnerei an diesem Morgen am Münsterplatz, Fischmarkt und im Domgarten.

Sommerpflanzen aussäen

„Veilchen sind besonders beliebt, weil man mit ihnen viele verschiedene Farbkompositionen bekommt – noch dazu sind sie sehr widerstandsfähig“, erläutert Paul Gronen, im Gewächshaus an der Krefelder Straße. Darüber hinaus kommen im Stadtgebiet Vergissmeinnicht, Primeln und Bellis zum Einsatz.

Die Resonanz ist überwiegend positiv, „auch wenn das Farbempfinden der Menschen unterschiedlich ist“, sagt Paul Gronen und schmunzelt, wenn er daran denkt, dass einige Bürger*innen zum Beispiel mit gelben Blumen überhaupt nichts anfangen können, wenn gleich daneben ein rosafarbener Magnolienbaum steht. „Aber wenn die Beete blühen, ist das wie ein innerliches Aufatmen für die Menschen – vor allem in der aktuellen Pandemiezeit“, berichtet der Leiter der Stadtgärtnerei.

Während er über die Rückmeldungen der Bürger*innen spricht, ist Auszubildende Ricarda Rombach immer noch dabei, fleißig die Blumen für sämtliche Kolonnen vorzubereiten, die nicht nur in der Aachener Innenstadt, sondern in verschiedenen Stadtbereichen und Bezirken wie Kornelimünster, Brand und Laurensberg unterwegs sind. Aber auch wenn sie fertig ist, warten bereits neue Aufgaben in der Stadtgärtnerei: Denn einige Kolleg*innen sind bereits dabei, die Sommerpflanzen wie zum Beispiel Männertreu auszusäen.

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Situation im Bereich des Blaustein-Sees Eschweiler

Eschweiler, 24.02.2021 – Aufgrund der Erfahrungen des vergangenen Jahres wurde die Situation in dem Bereich „Plaza an der Seebühne“ und „Parkplatz P 3“ an der Alsdorfer Straße Nähe des Kreisverkehres Dürwiß durch Mitarbeiter*innen des Ordnungsamts an verschiedenen Tagen und zu verschiedenen Uhrzeiten überprüft. Der Parkplatz wurde an allen Tagen bereits frühzeitig in Anspruch genommen. Im Bereich der Seebühne einschließlich umgehender Plaza befanden sich aufgrund des guten Wetters viele Besucher*innen – es handelte sich fast ausnahmslos um Kleinstgruppen zu zwei bis drei Personen, die auch die notwendigen Abstände einhielten.

Am Samstagabend wurde der Kommunale Ordnungsdienst durch die Polizei über größere Personenansammlungen auf dem Parkplatz P 3 informiert; bei der anschließenden Kontrolle wurden erfreulicherweise keine Verstöße gegen Maßnahmen nach der Coronaschutzverordnung festgestellt.

Am Sonntagabend hingegen wurden auf dem Parkplatz mehrere größere Personengruppen festgestellt, die sich dort u. a. zum Grillen versammelten.

Da dies im vergangenen Jahr mehrmals der Fall war, war eine letztendliche Schließung des Parkplatzes in letzter Konsequenz unumgänglich.

Es ist verständlich und nachvollziehbar, dass die Beschränkungen der vergangenen Monate und das (nun) gute Wetter die Menschen dazu veranlassen, sich ins Freie zu begeben. Der Stadt Eschweiler ist auch nicht daran gelegen, dies (wie im Vorjahr) zu unterbinden oder einzuschränken – das Gegenteil ist der Fall.

Gerade deswegen werden die Besucher*innen gebeten, sich an die geltenden Regelungen und Umgangsformen zu halten.
Das betrifft einerseits die Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus, andererseits aber auch die Regelungen und Umgangsformen, die für ein Miteinander in unserer Heimatstadt unerlässlich sind.

Hierzu zählt insbesondere die Nutzung von Parkplätzen als eben solche (so ist das Grillen in diesem Bereich wie auch auf anderen städtischen Bereichen wie z.B. dem Eingangsbereich zum Freibad verboten) und die Rücksicht auf andere Menschen – beispielsweise haben die in der Ortslage Dürwiß wohnenden Bürger*innen ein Recht auf Einhaltung der Nachtruhe.

Das Ordnungsamt der Stadt Eschweiler wird die Situation in der nächsten Zeit verstärkt beobachten und -sofern nötig- entsprechende Maßnahmen veranlassen.

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Museums-Ausstellungen in Mayen digital erleben!

Mayen, 24.02.2021 – Die Corona-Pandemie hat dem Eifelmuseum mit den drei Ausstellungen EifelTotal, Deutsches Schieferbergwerk und Erlebniswelten Grubenfeld einen Digitalisierungsschub gegeben. „Die Zeiten des Lockdowns im Frühjahr 2020 wie auch im Winter 20/21 haben wir genutzt um neue, digitale Angebote zu schaffen“, so Museumsdirektorin Alina Wilbert-Rosenbaum.

Selbst in Zeiten geschlossener Museumspforten muss man nicht komplett auf ein wenig „Museumsfeeling“ verzichten. Denn unter www.eifelmuseum-mayen.de konnte man bereits alle Einrichtungen über ein YouTube-Video entdecken und in einem 3-D-Rundgang am heimischen PC besuchen. Reinschnuppern in das Angebot an interaktiven Elementen und spannenden Ausstellungsstücken ist somit bereits vorab möglich.

Auch für die bisher genutzten klassischen Audioguide-Führungen wurde eine moderne und digitale Alternative geschaffen: Auf die spannende Zeitreise am Rande des Mayener Grubenfeldes, im Deutschen Schieferbergwerk unter der Genovevaburg und in der Ausstellung EifelTotal kann man sich nun via Smartphone begeben.

Hierzu lädt man sich einfach die App „Hearonymus“ und über einen QR-Code vor Ort im Museum die dort hinterlegte Tour durch die Ausstellung kostenfrei herunter. Einmal gedownloadet, steht sie dann auch ohne Internetverbindung dauerhaft zur Verfügung. Die einzelnen Stationen sind mit kleinen Audio-Dateien hinterlegt, damit man mit den nötigen Informationen versorgt wird, die sonst in einer Museumsführung auch vermittelt werden. So kann man sich ganz individuell über die drei verschiedenen Ausstellungen des Eifelmuseums informieren.

Gefördert wurden diese Digitalisierungsmaßnahmen aus Mitteln des Förderprogramms „NEUSTART. Sofortprogramm für Corona-bedingte Investitionen“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Mehr Infos gibt es unter www.eifelmuseum-mayen.de.

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Das Eifel Gastgewerbe im Corona Zeitalter: Heute „ Der Freistaat Eifel in Nettersheim “

Nettersheim, 23.02.2021 – Der Freistaat Eifel in Nettersheim ist eines der wenigen Restaurants in der Eifel, das praktisch ausschließlich auf regionale Produkte von kleinen Erzeugern setzt. Inhaber und Küchenchef Recky Reck betont: “Wir bieten unseren Gästen eine kreative Eifeler Landküche aus Produkten, die wir allesamt von kleinen, nachhaltigen Produzenten oder vom heimischen Jäger beziehen.” Zum stetig wechselnden Angebot gehören gegrillte Forellen, Wild- oder Kaninchenschnitzel, Nettersheimer Knudeln in verschiedenen Variationen und vieles mehr. Auch für Vegetarier findet sich immer etwas.

Das Getränkeangebot erstreckt sich ebenso größtenteils auf Regionales. Eine ausreichend große Auswahl an Top-Weinen zum kleinen Preis von Ahr und Mosel wird ergänzt durch Eifeler Biere und Viez. Der Service ist unaufgeregt, aber kompetent und aufmerksam; die Atmosphäre in den kleinen Gasträumen ist dank der teilweise antiken Einrichtung gemütlich und entspannt.

Der Freistaat Eifel wurde im Sommer 2011 in einem alten Bauernhof aus Bruchstein und Fachwerk eröffnet. Foto: Recky Reck

Der Freistaat Eifel wurde im Sommer 2011 in einem alten Bauernhof aus Bruchstein und Fachwerk eröffnet und hat sich seitdem einen überregionalen Ruf erarbeitet. Das Restaurant hat sich seit langem als Anfahrtip für Tagesausflügler aus dem Umland sowie als Zwischenstopp für Wohnmobilisten und Urlaubern aus ganz Europa etabliert. Mit gerade 45 Plätzen im Innen- und 45 Plätzen im Außenbereich ist ohne Reservierung kaum ein Tisch zu bekommen.

Natürlich leidet der Freistaat Eifel wie alle inhabergeführten Gastronomien extrem unter den Auswirkungen der Pandemie. Recky Reck: “Es ist schlimm genug, dass wir seit dem Ausbruch der Pandemie entweder nur mit beschränktem Platzangebot oder sogar gar nicht arbeiten dürfen. Was uns aber den Rest gibt, ist die Tatsache, dass uns die staatlichen Hilfen wegen zu hoher Hürden teilweise, wie im Sommer, gar nicht erreicht haben, oder aber um Monate verzögert eintreffen. Die neue Überbrückungshilfe ersetzt uns lediglich 90% der laufenden Kosten, aber die meisten kleineren Gastronomien haben keine Rücklagen mehr, um die restlichen 10% abzufangen. Mieten, Steuern etc. sind zum Teil gestundet. So schieben wir inzwischen einen stetig anwachsenden Berg an Schulden vor uns her, ohne zu wissen, wie wir den jemals wieder abbauen können.” Der Küchenchef zählt sich zu denjenigen, die die Schließungen für alternativlos halten, auch wenn sie in seinen Augen halbherzig waren. “Die Politik hat ganz offensichtlich Angst vor dem Unmut der Bevölkerung. Der Lockdown Light im November war zu kurz gegriffen und hat die Gastronomie wesentlich mehr belastet als alle anderen Branchen. Ein kürzerer, heftigerer Lockdown hätte sicherlich mehr gebracht und wäre zudem billiger geworden. So haben wir jetzt seit vier Monaten die Hütte zu und starren auf die Zahlen. Ich befürchte, dass uns just in dem Moment, wo wir wieder öffnen könnten, die Mutationen um die Ohren fliegen. Ich rechne fast nicht mehr damit, vor dem Sommer wieder kochen zu können.”

In coronafreien Zeiten öffnet der Freistaat Eifel von donnerstags bis sonntags, 17:30 – 21:00 Uhr, sonntags auch 12:00 – 14:30 Uhr. Solange die Infektionsschutzmaßnahmen gelten, nur freitags bis sonntags. Reservierung über mahlzeit@freistaat-eifel.de oder 02486-802 75 63.

Facebook: ReckysFreistaatEifel

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DEHOGA Mahnwache „Wir wollen. Wir können. Lasst uns öffnen!“

Region/Bad Kreuznach, 23.02.2021 – Verantwortung zeigen und handeln: Jetzt eine verantwortungsvolle und dauerhafte Öffnungsperspektive für das Gastgewerbe umsetzen
Mittwoch (24.02.21) in Mainz, 11-12 Uhr, Auf dem Marktplatz.

Nach dem Auftakt am 22.02.2021 am Trierer Hauptmarkt, überreicht der rheinland-pfälzische Hotel- und Gaststättenverband auch in Mainz den Landespolitikern und Spitzenkandidaten zur Landtagswahl symbolisch einen übergroßen Schlüssel zur Öffnung der Betriebe. Ihr Kommen bereits zugesagt haben Ministerpräsidentin und Spitzenkandidatin der SPD Malu Dreyer, der Oppositionsführer und CDU-Spitzenkandidat Christian Baldauf, Dr. Joachim Streit, der als Spitzenkandidat der Freien Wähler für den Landtag kandidiert als auch die Mainzer Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz. Mit der stillen Mahnwache setzt der DEHOGA ein Ausrufezeichen: „Die Politik muss jetzt Verantwortung zeigen und handeln. Wir wollen einen konkreten Stufenplan mit verbindlichen und dauerhaften Öffnungsperspektiven für das Gastgewerbe in Rheinland-Pfalz“, so DEHOGA Präsident Gereon Haumann.

„Wir können. Wir wollen. Lasst uns öffnen!“ am Mittwoch, 24.02.2021 in Mainz, 11-12 Uhr – Auf dem Marktplatz – angefragt

Aufgrund der besonderen corona-bedingten Vorgaben für Veranstaltungen benötigen wir vorab Ihre verbindliche Anmeldung.
Diese richten Sie bitte an Ihre DEHOGA Landesgeschäftsstelle, 
via Mail an anmeldung@dehoga-rlp.de

Wir können: „Das Gastgewerbe hat bereits nach dem ersten Lockdown die jeweils geltenden Schutz- und Hygienekonzepte erfolgreich umgesetzt. Es gab in der Gastronomie und Hotellerie keine signifikanten Infektionsgeschehen. Durch jüngste Investitionen in modernste Lüftungstechniken, digitale Kontakterfassung und Zutrittssteuerung als auch durch das Angebot von Schnelltests wird die Sicherheit weiter erhöht. Die Gäste waren und sind in unseren DEHOGA-Betrieben jederzeit sicher. Das gilt auch zukünftig!“, so der rheinland-pfälzische DEHOGA Präsident Gereon Haumann. Der DEHOGA hat sich seit Beginn der Pandemie bei der branchenspezifischen Konkretisierung und Kommunikation der AHA+L-Regeln aktiv eingebracht und bietet das auch weiterhin an.

Wir wollen: In einem gemeinsamen Beschluss hat der DEHOGA Rheinland-Pfalz mit den benachbarten DEHOGA Landesverbänden Hessen und Nordrhein-Westfalen sowie dem DEHOGA Bayern einen DEHOGA 4-Stufenplan zur Wiedereröffnung des Gastgewerbes vorgelegt.  Präsident Haumann fordert von der rheinland-pfälzischen Landesregierung, den harten Lockdown umgehend zu beenden. „Wir fordern einen Fahrplan mit klaren und nachvollziehbaren Kriterien, wann, wer, unter welchen Bedingungen dauerhaft wieder öffnen darf“. Dabei müssen nachhaltige Perspektiven für alle Betriebstypen des Gastgewerbes geschaffen werden.

Für den Präsident des DEHOGA Rheinland-Pfalz ist klar: „Diese müssen spätestens am 3. März vorliegen und bei rückläufigen Inzidenzwerten eine Öffnung der gastgewerblichen Betriebe vorsehen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die rheinland-pfälzische Landesregierung bei Inzidenzen um die 35 unsere Betriebe weiter geschlossen hält“, sagt Haumann.

Lasst uns öffnen! Der DEHOGA 4-Stufenplan zeigt ein Szenario, dass dem Gastgewerbe eine dringend notwendige Öffnungsperspektive gibt, ohne dabei den erfolgreichen Kampf gegen das Coronavirus zu gefährden.

„Es gibt keinen Grund die Wurst jede Woche immer wieder höher zu hängen. Die über 13.500 gastgewerblichen Betriebe, dabei vor allem die zahlreichen Familien-Betriebe als auch die 150.000 Mitarbeiter im Gastgewerbe haben sich nach Monaten der harten Einschränkungen die verantwortungsvolle Öffnung hart erkämpft und somit auch verdient. Auch die Gäste wollen jetzt endlich wieder bedient und verwöhnt werden. Die Gesundheit und Sicherheit der Gäste, Mitarbeiter und Gastgeber haben für uns weiter oberste Priorität! Die Gäste waren und sind auch zukünftig in den DEHOGA Betrieben jederzeit sicher aufgehoben. Lasst uns öffnen – Ohne Gastgeber wird‘s sonst trostlos, geschmacklos und schlaflos!

DEHOGA 4-Stufenplan für die Wiedereröffnung der Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe

Stufe 1: Wenn eine 7-Tage-Inzidenz von 75 und kleiner über eine Woche lang erreicht wird, dann:
Öffnung der Beherbergung und Außengastronomie

Stufe 2: Wenn eine 7 Tage-Inzidenz von 50 und kleiner über eine Woche lang erreicht wird, dann:
Öffnung der Speisen-Gastronomie und Möglichkeit für Tagungen und Veranstaltung ausschließlich in gastgewerblichen Betrieben


Stufe 3: Wenn eine 7-Tage-Inzidenz von 35 und kleiner über eine Woche lang erreicht wird, dann:
Öffnung der Getränke-Gastronomie
.

Stufe 4: Wenn eine 7-Tage Inzidenz von 20 und kleiner  über eine Woche lang erreicht wird, dann:
Öffnung von Bars, Clubs und Diskotheken

Wenn Bars, Clubs und Discotheken geführt werden wie die „Getränke-Gastronomie“, also auch über entsprechende Konzessionen verfügen, dürfen diese Betriebe bereits ab einer Inzidenz von 35 und kleiner öffnen, wenn diese über eine Woche lang erreicht wird.