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Die Eifel geht mit 200 neuen Angeboten in die Tourismussaison 2021

Prüm, 04.03.2021 – Die Eifel steht mit mehr als 200 Angeboten in den Startlöchern zur Tourismussaison 2021. Ein neues Printmagazin „Auf Tour“ sowie vier neue Landingpages, welche eng mit den Landesmarketingorganisationen Rheinland-Pfalz Tourismus und Tourismus NRW verzahnt sind, präsentieren jahreszeitlich gestaffelt neue buchbare Urlaubsangebote.

Nach wie vor stehen die großen Themen Naturerleben, Wandern und Radfahren im Mittelpunkt – die Eifel erweist sich als ideale Destination für Aktivurlaub und für alle Altersklassen. Dabei haben sich die mit der Eifel Tourismus GmbH kooperierenden Gastgeber voll auf den weiter verstärkten Trend zu kurzfristigen Anfragen und Planungen eingestellt. Entsprechend aktuell ist die Konzeption der Angebote.

Sie sind damit in der Lage, Wertschöpfung direkt in die Region zu bringen und zu erhöhen. Zugleich ist optimale Besucherlenkung ein Thema der Angebote – sie bietet Sicherheit in Pandemiezeiten und vor allem auch eine komfortable Orientierung für die Gäste. Dabei unterstützen zunehmend digitale Lösungen. „Die Digitalisierung sehen wir als Motor, um die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe abzusichern“, erläutert Klaus Schäfer, Geschäftsführer der Eifel Tourismus GmbH, die Rahmenbedingung für eine Weiterentwicklung der Tourismusregion Eifel.

Sehr zuversichtlich zeigt sich auch der scheidende Aufsichtsratsvorsitzende der Eifel Tourismus GmbH Heinz-Peter Thiel. Er bringt die Kernbotschaft der Eifel so auf den Punkt: „Der Lockdown und die damit verbundenen Verluste können den Tourismus in der Eifel nicht in die Knie zwingen. Alle Partner sind hier näher zusammengerückt, packen die zukunftsfähigen Projekte gemeinsam an und antworten auf die Herausforderungen der kommenden Jahre“.

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DEHOGA Präsident Haumann fordert Landesregierung auf: Ihre Versprechen einzulösen und einen eigenen Rheinland-Pfalz-Weg zu ermöglichen

Region/Bad Kreuznach, 04.03.2021 – DEHOGA Präsident Gereon Haumann fordert die rheinland-pfälzische Landesregierung auf, die Versprechungen einzulösen und einen eigenen „Rheinland-Pfalz-Weg“ zu ermöglichen:

a) die Außengastronomie sofort (spätestens 15.03.21) zu öffnen, um wildes Picknick im Weinberg oder auf Parkbänken/-Tischen zu verhindern. Dort wird weder die Kontaktbeschränkung noch der Abstand eingehalten, auch keine Maske getragen und es werden keine Hände desinfiziert eben so wenig Kontakte analog oder digital erfasst.

b) die Hotels eine Woche später zu öffnen, um Familienbesuche an Ostern geordnet ablaufen zu lassen, anstatt den Besuch auf dem Ausziehsofa übernachten zu lassen.

Haumann: „Nun kann die Landesregierung eine Woche vor der Wahl zeigen, ob sie Wort hält und die Außengastronomie und die Hotels rechtzeitig vor Ostern öffnet. Das Infektionsgeschehen in Rheinland-Pfalz ist besser als in fast allen anderen Bundesländern und lässt das zu!“

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Haltepunkte der Erfttalbahn werden auf Vordermann gebracht

Bad Münstereifel, 04.03.2021 – Die Stationen der Bahnstrecke zwischen Kreis- und Kurstadt sollen alle bis 2026 modernisiert sein.
Möglich machen das verschiedene Förderprogramme. Die Nutzer der Bahnverbindung von Bad Münstereifel nach Euskirchen dürfen sich über den Ausbau der Haltepunkte freuen. Über das Programm „BahnhofskonzeptPlus“ des Bundesverkehrsministers sollen auch 111 kleinere Stationen deutschlandweit von einer Modernisierung
profitieren.

Davon befinden sich drei in unserem Kreis. Bis 2026 sollen die
Bahnsteige in Bad Münstereifel-Arloff, -Iversheim und Euskirchen-Zuckerfabrik vollständig neu und barrierefrei gebaut werden. Das hat jetzt der Kreistagsabgeordnete Thilo Waasem (SPD) erfahren. „Wir setzen uns schon lange für Verbesserungen der Schienenanbindung
in die Kurstadt ein. Umso mehr freuen wir uns, dass die Planungen und die Finanzierrungen nun stehen.“ so Waasem.

Sein Genosse Karl Michalowski ergänzt: „Vorgesehen ist auch, dass die vollständige Bahnsteigmöblierung erneuert wird. Zudem werden die Bahnsteige verlängert, damit künftig auch längere Triebwageneinheiten
eingesetzt werden können.“

Nach Informationen der Sozialdemokraten sind die Haltepunkte Euskirchen-Stotzheim und -Kreuzweingarten bereits in einem anderen Erneuerungsprogramm „Modernisierungsoffensive 3“ enthalten
und sollen in den nächsten Jahren gleichermaßen ausgebaut werden.

Für die Endstation der Bahnlinie in Bad Münstereifel steht ebenso der Ausbau an. Dort soll ein neuer Kombi-Bahnsteig mit Überdachung entstehen, sodass der Umstieg von der Bahn in den Bus komfortabel und barrierefrei gestaltet ist. Die Genossen haben nun eine Anfrage an die Verwaltung über den Realisierungssachstand gestellt. „Wir freuen uns darüber, dass alle Stationen bis 2026 auf Vordermann gebracht sein sollen. Weiterhin setzen wir uns für eine Elektrifizierung und Ertüchtigung der Bahnanlage für schnellere Reisegeschwindigkeiten ein.“ so SPD-Fraktionschef Michalowski.

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Endlich wieder Motorengeräusche! Kontaktlose Touristenfahrten eröffnen die Nürburgring-Saison

Nürburg, 03.03.2021 – Die kontaktlosen Touristenfahrten eröffnen am kommenden Wochenende (6. und 7. März) die Nürburgring-Saison 2021. Zum ersten Mal in diesem Jahr kann die geschichtsträchtige Nordschleife wieder umrundet werden. Wer sein Fahrzeug hier bewegt, benötigt besonderes Geschick und Umsicht – denn die anspruchsvollste Rennstrecke der Welt wartet mit einer Länge von 20,832 Kilometern, 73 Kurven und 300 Metern Höhenunterschied pro Runde. Damit jeder diese Faszination selbst und nach einheitlichen Regeln erfahren kann, gilt während der Touristenfahrten die Straßenverkehrsordnung. Zudem setzt der Nürburgring wieder auf das erprobte Konzept der „kontaktlosen Touristenfahrten“, das sich bereits im vergangenen Jahr bewährt hat. Die geöffneten Parkplätze an der Nordschleife sollen Fahrern den nötigen Raum für Ruhepausen geben. Ordner kontrollieren hier die Einhaltung der Regeln wie Abstand und Maskenpflicht. Alle Termine gibt es unter: www.nuerburgring.de/greenhelldriving


Die Corona-Regeln wie Maskenpflicht und das Abstandsgebot gelten auch auf den geöffneten Parkplätzen an der Nordschleife. Foto: Nürburgring

Die Rückkehr der Motorengeräusche ist jedes Jahr ein besonderer Moment am Nürburgring. In Zeiten der Pandemie steht aber vielmehr die Gesundheit aller Beteiligten im Mittelpunkt. Seit vergangenem Jahr gibt es deshalb die „kontaktlosen Touristenfahrten“. Das Konzept gilt als erprobt, denn keine einzige Corona-Infektion im Landkreis Ahrweiler ist auf das Fahrangebot zurückzuführen. Damit dies auch so bleibt, gelten am Nürburgring weiterhin einheitliche Regeln. So sind Guthaben und Tickets ausschließlich online erhältlich – auf der Webseite des Nürburgrings und im Green-Hell-Driving-Portal, von Zuhause am PC oder von unterwegs mit dem Handy. Vor Ort gelingt die Zufahrt zur Strecke kontaktlos per vorgehaltenem QR-Code oder per Karte. Analog der Corona-Regeln ist die Teilnahme an den Touristenfahrten maximal zu zweit pro Fahrzeug möglich.

Das Aussteigen auf dem Areal der Nordschleifen-Zufahrt ist wie im vergangenen Jahr nicht erlaubt. Hier bleibt der gesamte Parkbereich gesperrt. Lediglich der Besuch des regelmäßig desinfizierten WCs ist möglich. Für Notfälle und Probleme sind das Büro an der Nordschleife und eine Clearingstelle auf dem Parkplatz gegenüber der Nordschleifen-Zufahrt besetzt – auch hier wurden die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen für den Schutz aller Beteiligten getroffen. An der zweiten Zufahrt im Adenauer Stadtteil Breidscheid bleibt die Schranke weiterhin geschlossen.

Geöffnete Parkplätze bieten Raum für Erholung
Rund um die Nordschleife werden die Parkplätze an den Streckenabschnitten Brünnchen und Pflanzgarten sowie der Parkplatz „In der Acht“ gegenüber der Nordschleifen-Zufahrt geöffnet sein. Neben Wanderern und Radfahrern, die bereits in den vergangenen Wochen diese Flächen nutzten, stehen sie ab kommendem Wochenende auch den Touristenfahrern als Erholungsraum zur Verfügung. Hier gelten die allgemeinen Corona-Regeln wie das Abstandsgebot und eine Maskenpflicht. Für die Einhaltung der Verhaltensrichtlinien sorgen durch den Nürburgring eingesetzte Ordner. Zudem bittet die Rennstrecke ihre Fans auch weiterhin die „Stay at home“-Regel zu beachten und nicht ausschließlich zum Zuschauen anzureisen. Dabei setzen die Betreiber neben dem durchdachten Konzept auch auf die Eigenverantwortung eines jeden einzelnen. Um die gestiegenen Personalkosten zu refinanzieren hat sich der Nürburgring entschlossen, eine Parkgebühr von zwei Euro pro Fahrzeug zu erheben. Der Parkschein gilt den ganzen Tag auf allen geöffneten Parkplätzen.

Weitere Informationen gibt es unter: www.nuerburgring.de

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Vier Monate geschlossen – Jetzt reichts! – DEHOGA: Außengastronomie sofort öffnen – Osterurlaub ermöglichen

Region/Bad Kreuznach, 02.03.2021 – Mit drei stillen Mahnwachen in den großen rheinland-pfälzischen Städten Trier, Mainz und Koblenz in dieser Woche, mit über 600 Teilnehmern, hat der DEHOGA Rheinland-Pfalz ein Ausrufezeichen gesetzt. „Auf den Tag genau am 2. März sind unsere Betriebe im zweiten Lockdown 4 Monate geschlossen. Jetzt reichts!“ Anfang dieser Woche finden Mahnwachen auch in zahlreichen weiteren DEHOGA Landesverbänden statt, um bundesweit vor der nächsten Bund-Länder-Konferenz, an sämtliche politische Türen auf Landes- und Bundesebene zu klopfen. Wir wollen als DEHOGA gemeinsam für unsere Branche das Bestmögliche erreichen: Lasst uns endlich wieder öffnen!

Die folgenden Spitzenpolitiker werden ein Statement abgeben:

Doris Ahnen, MdL, Finanzministerin und stellvertretende SPD-Vorsitzende,

Christian Baldauf, MdL, Fraktionsvorsitzender und CDU-Spitzenkandidat,

Daniela Schmitt, Wirtschafts-Staatssekretärin und FDP-Spitzenkandidatin,

Jutta Blatzheim-Roegler, stellv. Fraktionsvorsitzende der B90/GRÜNEN

Dr. Joachim Streit, Landrat und Spitzenkandidaten der Freien Wähler

Erste Politiker fordern eine Öffnung der Außengastronomie, das ist gut, richtig und wichtig! Infektiologisch spricht alles dafür, die Außengastronomie so schnell wie möglich zu öffnen und nicht bis Ostern zu warten.

DEHOGA Präsident Gereon Haumann: „Das Wochenende hat doch erneut gezeigt, dass es gerade bei schönem Wetter die Menschen nach den dunklen Wintermonaten nach draußen zieht. Dies führt teilweise zu enormen Ansammlungen an wenigen Begegnungspunkten im öffentlichen Raum. Dort wird sich unkontrolliert, ungeordnet und in unbegrenzter Menge getroffen. Es werden keine Hände desinfiziert, kein Abstand gehalten, keine Masken getragen und auch keine Kontakte erfasst.! Mit dem sofortigen Öffnen der Außengastronomie werden unkontrollierte Ansammlungen im öffentlichen wie im privaten Raum vermieden und Begegnungspunkte entzerrt!“

Bereits im letzten Frühjahr hat das Gastgewerbe bewiesen, dass die Hygienekonzepte mit Abstand, Gästeregistrierung und Kontaktbeschränkungen einwandfrei funktionieren. So lassen sich mehr sichere Plätze anbieten und Infektionsgefahren reduzieren. Konzepte für ein behutsames und stufenweises Öffnen haben wir mehrfach vorgelegt und sind intelligenter als pauschale Dauer-Lockdowns.

„Wir fordern die umgehende Öffnung des Außengastronomie; spätestens zum 15.03.21 und die Öffnung der Hotels auch wieder zu touristischen Zwecken ab dem 22.03.21, so dass Osterurlaub in Rheinland-Pfalz möglich wird!“ So lautet die klare Erwartung von DEHOGA-Präsident Haumann an die Ministerpräsidentin Malu Dreyer vor der nächsten MPK am Mittwoch und weiter: „Dies ist verantwortliches politisches Handeln, da wir nicht die Ursache, sondern Teil der Lösung des Problems sind!“

Man sollte den Menschen mehr zutrauen und dabei auch endlich die Chancen der Digitalisierung und auch der Möglichkeiten von Schnelltests aktiv nutzen.“

Haumann hatte bereits bei den Mahnwachen in der vergangenen Woche in Trier, Mainz und Koblenz gefordert: „Die Politik muss jetzt Verantwortung zeigen und handeln. Wir wollen einen konkreten Öffnungsplan mit verbindlichen und dauerhaften Perspektiven für das Gastgewerbe in Rheinland-Pfalz! Der DEHOGA fordert einen Fahrplan mit klaren und nachvollziehbaren Kriterien, wann, wer, unter welchen Bedingungen dauerhaft wieder öffnen darf.“ Es geht um die wirtschaftliche Existenz der 13.500 Gastgeber-Familien und ihre 150.000 Beschäftigten. Jede vierte Familie bezieht in Rheinland-Pfalz ein Haupt- oder Nebeneinkommen aus dem Tourismus. Über 90% der Unternehmer sind bereits in zweiter oder dritter Generation als Gastgeber tätig.

„Die Gesundheit und Sicherheit der Gäste, Mitarbeiter und Gastgeber haben für uns weiter oberste Priorität! Es gibt kein einziges signifikantes Infektionsgeschehen in einem Gastgewerbebetrieb in Rheinland-Pfalz. Die Gäste waren und sind auch zukünftig in den DEHOGA Betrieben jederzeit sicher aufgehoben. Lasst uns öffnen – Ohne Gastgeber wird‘s sonst trostlos, geschmacklos und schlaflos!“, so Präsident Gereon Haumann abschließend.

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Vergangene Kulturen erleben! Wanderbare Pellenz

Plaidt/Kretz, 02.03.2021 – Auf den Pfaden der Vergangenheit wandern! Vom Römerbergwerk Meurin in Kretz geht es in den Ortskern nach Nickenich und dann weiter zur Permakulur in Andernach-Eich.

Gestartet wird an der kleinen Pfarrkirche St. Marien in Kretz, von der aus es die Hauptstraße runter und dann zweimal rechts in den Hahnenwiesenweg geht. Idyllisch wandern Sie entlang des Krufter Bachs bis der Weg eine Kurve macht und Sie unter einer Unterführung hindurch auf die Mühenstraße führt. Hier folgen Sie dem Weg immer geradeaus bis zum Parkplatz des Römerbergwerks Meurin mit Antiker Technikwelt. Es lohnt sich eine kleine Pause einzulegen und sich das sagenhafte Bergwerk einmal anzuschauen.

Staunen Sie über das größte erhaltene römische Tuffbergwerk nördlich der Alpen und wandeln Sie in den begehbaren Abbauschächten umher. Nach dem Besuch verlassen Sie den Parkplatz rechtsherum und folgen dem kleinen Weg über die Gleise. Immer geradeaus entlang der herrlichen Felder, nehmen Sie den fünften Weg links hoch. Über die Landstraße hinweg folgen Sie der Straße „Im Breitholz“ bis zur „Permakulur“, wo nachhaltige und moderne Landwirtschaft nach den Prinzipien der Permakultur betrieben wird. Gehen Sie den Weg ein Stück zurück und biegen Sie hinter den Hallen erst rechts und dann links ab.

Der Weg führt Sie bei sagenhafter Aussicht nach Nickenich. Vorbei an einer beeindruckenden Abbaugrube biegen Sie an der Kirche St. Arnulf, die 1848 nach Plänen von Lassaulx erbaut wurde, links ab. Überqueren Sie die Andernacher Straße und halten Sie sich erst links und dann rechts. Die Plaidter Straße führt Sie über die Landstraße hinweg zurück in die Felder Richtung Kretz. An der dritten Wegkreuzung geht es rechts zurück über die kleine Brücke zum Römerbergwerk Meurin.

Fakten zur Strecke
Länge: 14,0 km
Dauer: 3,30h
Steigung/Gefälle: 140 m
Start/Parkmöglichkeit: Kirche, Hauptstraße 13, Kretz
Anspruch: mittel

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SGD Nord und Stadt Gerolstein starten Ziegen-Beweidungs-Projekt

Gerolstein, 01.03.2021 – Die Felsen der Munterley sind nicht nur ein Wahrzeichen der Stadt Gerolstein und von besonderer geologischer Bedeutung, sie sind wegen ihrer exponierten Lage auch der Lebensraum einer Vielzahl von wärmeliebenden Tier- und Pflanzenarten. Um diesen Biodiversitäts-Hotspot zu erhalten, startet die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord nun zusammen mit der Stadt Gerolstein ein Ziegenbeweidungsprojekt. „Indem die Ziegen die Sträucher fressen, halten sie die Landschaft offen und sorgen somit dafür, dass die dort zu
findenden Tier- und Pflanzenarten weiterhin die Bedingungen vorfinden, die sie zum Leben brauchen“, sagt Uwe Hüser, der Präsident der SGD Nord, die das Projekt fachlich begleitet und finanziell unterstützt.

Der Bau des notwendigen, etwa 14.000 Euro teuren Zauns wird über die SGD Nord vom Land bezahlt. Und auch die Kosten für die Beweidung werden von ihr zur Verfügung gestellt. Die Stadt übernimmt die Kosten für eine Fotovoltaik-Stromanlage, ein Wasserfass und das Freischneiden der Trassen. „Für die Stadt Gerolstein sind die Felsen der Munterley ein besonderer Ort. Wir sind froh, dass wir den hier zu findenden Artenreichtum auf diese Weise erhalten können und freuen uns über die Zusammenarbeit mit der SGD Nord“, erklärt Stadtbürgermeister Uwe Schneider.

Die Ursprünge der sogenannten Gerolsteiner „Dolomiten“ liegen im warmen Mitteldevonmeer. Dort entstand ein Korallenriff, das durch das Einwaschen von magnesiumhaltigem Wasser verhärtete und dolomitisierte. In späteren Erdzeitaltern entstanden so Geländehebungen und Auswaschungen. Zu der außergewöhnlichen Biodiversität hat auch der Mensch durch seine frühe und kontinuierliche Besiedlung des Bereiches beigetragen. Das zeigt die Siedlungsgeschichte der Buchenlochhöhle, des Juddekirchhofes und der Villa Sarabodis: Die Weidetiere der frühen Bewohner sorgten dafür, dass die Landschaft offen gehalten wurde. Die kargen Hänge der Munterley waren dabei bevorzugtes Weideland der Ziegen, die als wahre Kletterkünstler auch schwer zugängliches Weidefutter nutzten. Im Volksmund wird die Magdalenenhöhle an der Munteley-Felswand heute noch „Jeesdeppe“ genannt, weil sich dort vermutlich die Weideziegen vor schlechtem Wetter schützten.

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Burgkonzept vor der Umsetzung: Stolberger Burg wird zum Touristen-Magneten

Stolberg, 26.02.2021 – Die Burg Stolberg ist zweifelsohne eines der größten und bekanntesten Wahrzeichen und zudem Namensgeberin der Stadt. Im 12. Jahrhundert erbaut verfiel sie nach und nach, bis sie durch den Stolberger Metallfabrikanten Moritz Kraus 1808 erworben, restauriert und 1909 der Kupferstadt Stolberg geschenkt wurde. Seitdem baut die Stadt die Angebote in und rund um die Burg immer weiter aus. Viele Veranstaltungen wie die Kupferstädter Weihnachtstage oder das Open-Air-Kino „SCHAU!BURG“ finden dort inzwischen statt, es gibt das Torburgmuseum sowie Gastronomie. Nicht umsonst heiraten immer mehr auch auswärtige Paare in dieser schönen Kulisse.

Um die Burg für Einheimische und Touristen noch erlebbarer und attraktiver zu machen, setzt die Kupferstadt Stolberg nach dem Beschluss des Ausschusses für Schule, Kultur, Sport und Toruismus nun das groß angelegte „Burgkonzept“ um. Das Konzept richtet sich im touristischen Bereich insbesondere an Fahrrad-Touristen.

Was soll konkret passieren?

– Entwicklung einer App mit Augmented Reality-Elementen, mit der ihr während des Rundganges auf euren Handys die reale Welt mit vielen realistische historischen Bildern der Burg ergänzt bekommt. Zu sehen sein werden Einblicke in die Baugeschichte der Burg oder in die Burgstollen. Ebenfalls  begegnen werdet ihr Moritz Kraus, dem Stifter der Burg

– Eine Neukonzeption und Neugestaltung der Torburg

– Installation eines Rundganges über das Burggelände mit festen Info-Stationen sowie der Ausstattung des Geländes z.B. mit Bänken, Relax-Liegen, Spielmöglichkeiten oder einem Fahrrad-Service für Fahrrad-Touristen. Natürlich wird es auch einen Rundgang speziell für Kinder geben – Leit- und Informationssystem in der Burg sowie Entwicklung von kleineren Ausstellungseinheiten und mehrerer interaktiver Medienstationen

– Kletterangebote an den Burgfelsen

„Mit der Umsetzung des Burgkonzeptes werden wir die Attraktivität der Burg, des Torburgmuseums und der Burggastronomie erheblich steigern und die Burg als Veranstaltungsort und als Touristenmagneten nochmal deutlich attraktiver machen. Das hat sicherlich auch belebende Effekte für den Einzelhandel und die Gastronomie in der Altstadt“, ist Bürgermeister Patrick Haas überzeugt.

Das erstellte Feinkonzept wurde im Austausch u.a. mit dem Förderverein Heimat- und Handwerksmuseum in der Torburg e.V., der Burggastronomie, dem Stadtarchiv der Kupferstadt Stolberg, dem Museum Zinkhütter Hof sowie weiteren Fachleuten entwickelt. Die Arbeitsgemeinschaft der Büros Gestaltungskomitee (Ricarda Quest und Thomas Dietz) und Zeitkontext (Anke Asfur) wurde mit der Weiterentwicklung des Burgkonzepts bzw. der Erstellung des Feinkonzeptes und der Ausführungsplanung beauftragt. Die weiteren Planungen zur Erstellung des Feinkonzeptes erfolgten auf Basis der von beiden Büros erstellten Machbarkeitsstudie, die Grundlage für den Förderantrag der RWP-Mittel war.

Die Mittel zur Umsetzung des Burgkonzeptes in Höhe von knapp 900.000 Euro wurden von der Bezirksregierung Köln bewilligt. Die Eigenanteile der StädteRegion und der Kupferstadt Stolberg betragen jeweils 10 %.

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Neuer Internetauftritt für den Vulkanpark – Welt der Eifelvulkane auf neuer Webseite erleben und entdecken

Plaidt, 25.02.2021 – Auch wenn alle Vulkanpark-Museen und Bergwerke seit Anfang November geschlossen haben, sei es aufgrund der Corona-Maßnahmen oder der regulären Winterpause, wurde im Hintergrund weiter gearbeitet. So wurde beispielsweise die Website des Vulkanparks technisch und optisch neu gestaltet und informiert nun übersichtlich und emotional über die vielfältigen Ausflugsmöglichkeiten, die der Vulkanpark bietet.

Die neue Website www.vulkanpark.com wurde von der Agentur MEID MEID + Partner umgesetzt.  Es erfolgte ein Wechsel des Content-Management-Systems von TYPO3 auf WordPress. Die Website ist nun auf dem neuesten Stand und bietet auf jedem Endgerät die passende Ansicht und Funktionalität. Gerade die mobile Optimierung wird dem Nutzerverhalten gerecht, denn die Mehrheit greift über Smartphone auf die Website zu. Auch die Bildsprache hat sich verändert. So werden Aufnahmen ab sofort groß in Szene gesetzt und nehmen die Nutzer mit zu den schönsten Orten der vulkanischen Osteifel. Eine Karte vereinfacht die Orientierung und Ausflugsplanung, denn der Vulkanpark erstreckt sich auf einem Gebiet von über 200 km2.

Wer also erstmal online die Landschaftsdenkmäler kennen lernen möchte oder schon vor der Öffnung der Museen einen Blick in die Ausstellungen werfen mag, der kann auf der Website in die Welt der Eifelvulkane eintauchen und sich für kommende Ausflüge inspirieren lassen. Und wer sich für den Newsletter einträgt erhält zudem stets aktuelle Informationen aus dem Vulkanpark.

Der Vulkanpark ist ein einmaliger dezentraler Park im Landkreis Mayen-Koblenz. 5 Informations- und Erlebniszentren, 3 Besucherbergwerke und 17 Natur-, Kultur- und Industriedenkmäler laden zu einer spannenden Reise in die Welt der Eifelvulkane ein. Der Vulkanpark – seit 25 Jahren…natürlich einzigartig.

Die neue Website ist ab sofort erreichbar über www.vulkanpark.com

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Stadtgärtnerei Aachen pflanzt 116.000 Frühlingsblumen

Aachen, 25.02.2021 – Die Mitarbeiter*innen der Stadtgärtnerei machen im Gewächshaus sorgfältig eine Blume nach der anderen aus: „Blumen ausmachen“ – ein Fachbegriff, den der Leiter der Stadtgärtnerei, Paul Gronen, gern erläutert: „Wir holen gerade die Blumen aus ihren Töpfen und legen sie in Mehrwegschalen, damit die Kolleg*innen vor Ort nicht noch erst austopfen müssen, bevor sie die Blumen pflanzen können.“

Kümmert sich um die Blumen: Paul Gronen, Leiter der Stadtgärtnerei. Foto: Copyright: Stadt Aachen/Merve Polat

Eine dieser Mitarbeiterinnen ist Ricarda Rombach, auszubildende Gärtnerin im dritten Lehrjahr. Sie und ihre Kolleg*innen sorgen dafür, dass die bunten Veilchen Kiste für Kiste auf ein Rollregal kommen und fertig für den Transport sind. Denn der Frühling kommt – und das bedeutet für die Stadtgärtnerei: Frühlingsblumen im Stadtgebiet pflanzen.

Beete sauber machen und gießen

Etwa 116.000 Blumen werden innerhalb von voraussichtlich 14 Tagen im Stadtgebiet in Beetflächen, Kübeln, Kästen und den städtischen Friedhöfen gepflanzt – zum Beispiel an der Vaalser Grenze, am Seilgraben, an der Blondelstraße, der Komphausbadstraße und am Münsterplatz.

Am Münsterplatz konnten Bürger*innen bereits vor einiger Zeit Veilchen bestaunen. „Die haben wir coronabedingt gepflanzt, weil wir von ausgefallenen Veranstaltungen noch Blumen übrighatten“, erläutert Paul Gronen. Normalerweise wird der Münsterplatz über den Winter nicht bepflanzt, da dann der Weihnachtsmarkt stattfindet und die Stadtgärtnerei verhindern will, dass Pflanzen kaputtgetreten werden. Aber da dieser wegen der Pandemie ebenfalls ausgefallen ist, stand der Bepflanzung nichts im Weg.

Dort am Münsterplatz sind die Kolleg*innen bereits am frühen Morgen dabei, die Erde in den Beeten zu fräsen und die Ballen der Herbst-Blumen zu entfernen. „Dann werden noch Hornspäne als Dünger in der Erde verteilt und schließlich werden mit Spaten Veilchen eingesetzt“, erläutert Gärtnerin Ulrike Schellenberger vor Ort.

Anschließend geht es ans Beet sauber machen und angießen. „Danach werden die Blumen natürlich weiter von uns versorgt und je nach Temperatur ein bis zwei Mal die Woche gegossen“, sagt Schellenberger. Insgesamt 2.100 lila, gelbe, weiße und violette Veilchen pflanzen die Mitarbeiter*innen der Stadtgärtnerei an diesem Morgen am Münsterplatz, Fischmarkt und im Domgarten.

Sommerpflanzen aussäen

„Veilchen sind besonders beliebt, weil man mit ihnen viele verschiedene Farbkompositionen bekommt – noch dazu sind sie sehr widerstandsfähig“, erläutert Paul Gronen, im Gewächshaus an der Krefelder Straße. Darüber hinaus kommen im Stadtgebiet Vergissmeinnicht, Primeln und Bellis zum Einsatz.

Die Resonanz ist überwiegend positiv, „auch wenn das Farbempfinden der Menschen unterschiedlich ist“, sagt Paul Gronen und schmunzelt, wenn er daran denkt, dass einige Bürger*innen zum Beispiel mit gelben Blumen überhaupt nichts anfangen können, wenn gleich daneben ein rosafarbener Magnolienbaum steht. „Aber wenn die Beete blühen, ist das wie ein innerliches Aufatmen für die Menschen – vor allem in der aktuellen Pandemiezeit“, berichtet der Leiter der Stadtgärtnerei.

Während er über die Rückmeldungen der Bürger*innen spricht, ist Auszubildende Ricarda Rombach immer noch dabei, fleißig die Blumen für sämtliche Kolonnen vorzubereiten, die nicht nur in der Aachener Innenstadt, sondern in verschiedenen Stadtbereichen und Bezirken wie Kornelimünster, Brand und Laurensberg unterwegs sind. Aber auch wenn sie fertig ist, warten bereits neue Aufgaben in der Stadtgärtnerei: Denn einige Kolleg*innen sind bereits dabei, die Sommerpflanzen wie zum Beispiel Männertreu auszusäen.