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Sehenswertes Naturspektakel: „Die Rausch“

Martental/Leienkaul, 19.02.2021 – Als Naturdenkmal „Die Rausch“ wird der Wasserfall im Martental bei Leienkaul genannt, über den etwa 8 Meter tief der Endertbach stürzt. Besonders beeindruckend sieht dieses Naturschauspiel im Winter aus, wenn sich Eis in mächtigen Zapfen von oben herab gebildet hat und darüber das Wasser ins Tal hinabfällt.

Über den Wasserfall führt eine Holzbrücke zu der Wallfahrtskirche Maria Martental, die zum gleichnamigen Kloster gehört. In der Kategorie Touren wurde der Wanderweg „Im Tal der Wilden Endert“, der am Endertbach entlang führt, durch die Fachzeitschrift Wandermagazin zu Deutschlands schönstem Wanderweg 2019 gekürt.

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Der Zincoli-Kamin in Stolberg-Münsterbusch soll als Landmarke und Leuchtturmprojekt entwickelt werden

Stolberg, 18.02.2021 – Die Kupferstadt Stolberg plant, den weithin sichtbaren Zincoli-Kamin in Münsterbusch als Zeugnis der Vergangenheit und als einen Ort der Identifikation mit der Industriegeschichte der Stadt zu erhalten und zu inszenieren. Zudem soll der den Kamin umgebende Freiraum auf dem Zincoli-Gelände als Gewerbegebiet entwickelt und attraktiv gestaltet werden.

Deswegen hat die Stadt Ende letzten Jahres ein Planungswettbewerb europaweit ausgelobt, betreut vom Büro ISR aus Düsseldorf. Zehn Teams aus Architekten, Freiraumplanern und Künstlern haben sich an dem Wettbewerb beteiligt und ihre Entwurfsideen für den Kamin und den umgebenden Freiraum eingereicht. Das mit renommierten Fachplanern der verschiedenen Disziplinen und Fachleuten der Verwaltung besetzte Preisgericht hat am 27.01.2021 getagt und einen Sieger ermittelt:

Der erste Preis geht an das Studio MRA (Architekt Manuel Rausch) aus Ostfildern mit Stefan Link aus Leinfelden-Echterdingen und Jochen Damian Fischer. Das Studio MRA hat mit einer künstlerisch und gestalterisch überzeugenden Idee gewonnen. Der Entwurf des Studios MRA sieht vor, in einer Achse des Kamins Grünflächen mit hoher Aufenthaltsqualität einzurichten. Von der Mauerstraße bis zum Zinkhütter Hof können sich die Menschen sich in attraktiven Flächen, die zum Verweilen einladen, bewegen. Der Kamin soll in jede Himmelsrichtung jeweils mit einem Fenster versehen werden, die nachts weithin sichtbar beleuchtet werden. Auch der Kamininnenraum wird betretbar und durch ein interessantes Beleuchtungskonzept erlebbar sein. Insgesamt entsteht so in unmittelbarer Nähe des Dienstleistungszentrums eine attraktive Fläche für innovative Unternehmen, die sich in diesem Bereich in einem produktiven Arbeitsumfeld ansiedeln können.

Wie geht es jetzt weiter? Nachdem die Entscheidung durch die politischen Gremien gelaufen ist, beginnen die Planungen zum Bau und zur Vermarktung der Grundstücke. Die Kupferstadt Stolberg geht davon aus, dass sie Anfang nächsten Jahres Planungsrecht hat und mit der Vermarktung beginnen kann. Voraussichtlich in 2023 können die Unternehmen, die ein Grundstück erworben haben, mit dem Bau beginnen. Darüber hinaus wird die Stadt entsprechende Fördermittel aus dem Programm „Heimat-Zeugnis“ des Landes NRW für die Inszenierung des Kamins beantragen.

Eine Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten soll vor Ort in den Räumlichkeiten des Zinkhütter Hofes stattfinden, sobald die aktuelle Corona-Lage Veranstaltungen dieser Art wieder zulässt.

Der nordwestliche Stadtteil Münsterbusch ist seit dem frühen 19. Jahrhundert industriell geprägt und hat sich erst später zum Wohnstandort entwickelt. Hier befindet sich das sogenannte Zincoli-Gelände. Auf den heute brachliegenden Flächen wurde früher Zink verarbeitet und Messing hergestellt, heute verweist nur noch der mit ca. 80 Metern Höhe imposante Schornstein, der der Ableitung giftiger Rauchgase diente, auf die frühere Nutzung des Geländes.

Direkt angrenzend befindet sich der seit 1996 als Museum genutzte Zinkhütter Hof, ein architektonisches Ensemble aus der Zeit der Industrialisierung. Die Gebäude der ehemaligen Glashütte sind umfassend und hochwertig zum „Museum für Industrie-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte“ umgestaltet worden.

Der ZINCOLI-Kamin ist einer der letzten seiner Art in Stolberg und symbolisiert weithin sichtbar als Identifikationspunkt die Geschichte dieses Ortes, das industrielle Erbe und damit auch die Geschichte der Menschen vor Ort. Bereits heute ist er ein (über-) regionaler „Leuchtturm“, der nun als Heimatzeugnis in angemessener Form seine historische Bedeutung an weitere Generationen vermitteln soll.

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Den nächsten Urlaub in Deutschland planen: Broschüren und Flyer bei der Stadt Mayen online bestellen oder downloaden

Mayen, 18.02.2021 – Auch wenn die Pandemielage noch keinen Urlaub ermöglicht, für Planungen ist es nie zu früh und Urlaub in Deutschland ist gerade aktuell beliebter denn je. Deswegen bietet auch die Tourist-Information der Stadt Mayen bereits jetzt ihren Informations- und Beratungsservice – natürlich kontaktlos und damit Corona-konform.

Wer Lust hat, in der Region Urlaub bzw. Tagesausflüge zu machen, kann sich bereits heute unter www.mayen.de/Touristinfo kostenlos Flyer und Broschüren bestellen oder herunterzuladen. Dort findet man den Link zur „Prospektbestellung“ und kann sich ganz bequem von Zuhause aus informieren. Entweder man lädt sich die Flyer und Broschüren direkt als PDF-Dateien herunter, oder man bestellt sie bei der Tourist-Information.

Stadtplan, Flyer zu den Museen, Traumpfade und Traumpfädchen Übersichtskarten und weitere Prospekte stehen zur Auswahl. Auch zu den Sehenswürdigkeiten rund um Mayen gibt es diverse Informationen, um eine Eifel-Tour zu planen.

Auch für Unterkunftsanfragen und Tipps zu Aktivitäten in der Region steht die Tourist-Information per Telefon unter 02651-903004 und per E-Mail an touristinfo@mayenzeit.de zur Verfügung.

Auf der Homepage www.mayen.de findet man in der Rubrik „Kultur und Tourismus“ und danach „Tourist-Info“ ein Formular zur Onlinebestellung von Prospekten.

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Kommunen aus der „Osteifel“ dürfen am Wettbewerb zur Anerkennung als LEADER-Region für die EU-Förderperiode 2021-2027 teilnehmen

Adenau/Mayen, 16.02.2021 – Die Verbandsgemeinden Adenau, Brohltal, Vordereifel und die Stadt Mayen sind seit dem Jahr 2016 Bestandteil der LEADER Region Rhein-Eifel und somit Teil einer von 20 anerkannten LEADER-Regionen in Rheinland-Pfalz. Im Januar 2021 haben die Kommunen per Letter of Intent bekundet, sich gemeinsam für die kommende Förderperiode als LEADER-Region, unter dem Arbeitstitel „Osteifel“ bewerben zu wollen. Nun kam das positive Signal aus Mainz: Die Kommunen dürfen am Wettbewerb zur Anerkennung als LEADER-Region teilnehmen. „Voraussetzung zur Anerkennung ist eine sogenannte Lokale, Integrierte, Ländliche Entwicklungsstrategie, kurz: LILE“, erläutert Guido Nisius, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau und Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe Rhein-Eifel. „Diese Strategie erarbeiten wir nun gemeinsam mit den Akteuren vor Ort. So können wir selbst bestimmen, welche Entwicklungen für unsere Region am besten sind“, so Nisius weiter.

Zentral in jeder LEADER-Region ist die Lokale Aktionsgruppe (LAG), die sich aus Vertreter:innen unterschiedlicher sektoraler Bereiche zusammensetzt – etwa aus Kommunen, Vereinen, dem Wirtschafts- und Sozialbereich. Die LAG bestimmt den LEADER-Prozess in der Region und entscheidet auf Grundlage der LILE darüber, welche Projekte gefördert werden. Seit dem Jahr 2016 sind in der Region Rhein-Eifel rund 1,5 Millionen Euro in über 30 Projekte geflossen.

„Ich verfolge LEADER schon lange und freue mich, als Oberbürgermeister der Stadt Mayen nun Teil der Lokalen Aktionsgruppe zu sein und damit aktiv an der Projektauswahl mitzuwirken. Ich finde es klasse, dass so viele verschiedene Akteure aus unterschiedlichen Bereichen für eine positive Entwicklung unserer Region zusammenarbeiten“, freut sich Dirk Meid auf seine Aufgabe als neuer Oberbürgermeister der Stadt Mayen.

Neben den größeren LEADER-Projekten hat die LAG bisher auch über 40 Kleinstprojekte fördern können. „Ein besonderes Highlight bei LEADER sind für mich die sogenannten ehrenamtlichen Bürgerprojekte“, erläutert Alfred Schomisch, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vordereifel. „Mit diesem Wettbewerb können wir unkompliziert die ehrenamtliche Arbeit in der Region stärken. Für die besten Ideen gibt es einen Sachkostenzuschuss, wenn die Arbeit ehrenamtlich erfolgt. So konnten die Einwohner:innen kleinere Verschönerungsmaßnahmen in ihren Dörfern vornehmen, ein Dorf-Kino auf die Beine stellen oder den Jugendraum aufmöbeln, nur um einige Beispiele zu nennen.“

„Mir gefällt an LEADER die Vernetzung ganz besonders gut. Nicht nur die landkreisübergreifende Zusammenarbeit innerhalb unserer LAG funktioniert super, sondern auch die Zusammenarbeit mit anderen LEADER-Regionen“, hebt Johannes Bell, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Brohltal, hervor. „In den letzten Jahren haben wir einige Kooperationen aufbauen und vertiefen können. Wir arbeiten beispielsweise eng mit den LEADER-Regionen innerhalb der Gebietskulisse der Eifel zusammen und haben eine Kooperation mit einer thüringischen Aktionsgruppe, die wir regelmäßig besuchen oder begrüßen. Der gemeinsame Austausch und das voneinander Lernen ist ein absoluter Mehrwert“.

Voraussichtlich Anfang März startet die Erarbeitung der Lokalen Integrierten Ländlichen Entwicklungsstrategie. „LEADER ist ein voller Erfolg in unserer Region. Ich freue mich darauf in eine neue Förderperiode zu starten und bin gespannt, welche innovativen Projekte noch auf uns warten“, blickt Guido Nisius positiv in die Zukunft.

 

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Michels Wohlfühlhotel in Schalkenmehren mit dem “HolidayCheck Special Award 2021” ausgezeichnet

Schalkenmehren, 15.02.2021 – Trotz der aktuellen Umstände wird auch in diesem Jahr wieder die Auszeichnung von HolidayCheck für die beliebtesten Hotels Deutschlands verliehen. Aber da 2020 ein unvergleichbares Jahr wahr, bekommt auch der Award dieses Jahr einen anderen Namen: “HolidayCheck Special Award”.
Ein HolidayCheck Special Award geht dieses Jahr ins GesundLand Vulkaneifel: Michels Wohlfühlhotel in Schalkenmehren darf sich freuen, als zweitbeliebtestes Hotel in Rheinland-Pfalz ausgezeichnet zu werden! Erst vor Kurzem hatte Gastgeberfamilie Drayer in 30 zusätzliche Betten und den Wellnessbereich mehrere Millionen Euiro investiert.

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Zukünftiger Intendant der Mayener Burgfestspiele unter Vertrag!

Mayen, 15.02.2021 – Es ist besiegelt: Alexander May ist ab dem 01. September 2021 neuer Intendant der Mayener Burgfestspiele! Am vergangenen Mittwoch trafen sich Oberbürgermeister Dirk Meid und der designierte Intendant im Rathaus zur Vertragsunterzeichnung. Der gebürtige Trierer, der mit Ehefrau und zwei kleinen Söhnen in München lebt, beschäftigt sich ab sofort mit den umfangreichen Planungen zu seiner ersten Spielzeit, die er unter dem vielversprechenden Motto „QUERKÖPFE“ präsentieren wird.

Oberbürgermeister Dirk Meid freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem erfahrenen Theatermacher, der mit der Region und den Menschen darin bestens vertraut ist und ist überzeugt, dass mit Alexander May die perfekte Wahl für die neue künstlerische Leitung der Mayener Burgfestspiele getroffen wurde. Unter nahezu 70 Bewerbungen für die neu zu besetzende Stelle der Intendanz überzeugte Alexander May mit seinem kreativen und innovativen Konzept.

Das Festspielpublikum kann sich auf einen spannenden Spielplan freuen, der eine Stückauswahl bietet, die mit Sicherheit zu gleich mehreren Theaterbesuchen verführen wird. Neben dem traditionellen Familientheater wird zukünftig auch ein Stück im Angebot sein, das insbesondere Jugendliche zu den Festspielen lockt. Neu wird – unter vielem anderen – auch die Schauspiel-Box sein, die auf kleinstem Raum großes Theater bietet. Musical, Schauspiel, Komödie, Klassiker und ein vielseitiges Extra-Programm sind die perfekten Zutaten für einen Theatersommer, auf den sich das Festspiel-Publikum freuen kann. May für Mayen – passt!

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Die Mausefalle in Neroth lässt sich auch im Lockdown nicht unterkriegen

Neroth, 15.02.2021 – Auch wenn es in diesem Jahr keinen Karnevalsumzug gibt, ist das Motto der „Mausefalle“ in diesem Jahr aktueller denn je und erinnert daran, dass wir unsere gesetzlich verbrieften Grundrechte nicht einfach abschreiben, bzw aufgeben sollten. Es kommen hoffentlich bald wieder bessere Zeiten !

Übrigens: Unter www.mausefalle-neroth.de kann man „TAKE AWAY“ Essen bestellen. Alles wird frisch gekocht. und kann vor Ort in Neroth abgeholt werden.

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Durch die Saffiger Felder streifen! Wanderbare Pellenz

Plaidt/Saffig, 15.02.2021 – Eine sensationelle Aussicht ins Rheintal erleben! Streifen Sie entlang von herrlichen Obstplantagen durch die Saffiger Felder und genießen Sie den atemberaubenden Blick ins Neuwieder Becken.

Am Dorfplatz in Saffig geht es los! Folgen Sie der Hauptstraße hinab, vorbei an der einzigartigen Barockkirche Saffig sowie dem angrenzenden Schlosspark mit Schlösschen. Die Barockkirche wurde im Auftrag der Adelsfamilie der Grafen von der Leyen errichtet, die im Saffiger Schlösschen ansässig waren. Baumeister war Balthasar Neumann (1687 – 1753), der für seine barocken Bauwerke bekannt war. Weiter der Straße entlang, biegen links in die Pöschstraße ein. Dort bietet Ihnen das Café/SB-Restaurant „Zum Schänzchen“ die Möglichkeit sich nochmal in Ruhe zu stärken oder sich mit Proviant für den Weg einzudecken.

Hinter dem Parkplatz geht es rechts in die Eichenstraße und anschließend links in die Lindenstraße, der Sie bis zur Kettiger Straße folgen. Der Weg führt an einem schönen Spielplatz vorbei und geht dort in einen Feldweg über. Der Pfad führt durch ein kleines idyllisches Wäldchen und direkt in offene Felder. Genießen Sie die Weite und folgen Sie dem Weg geradeaus bis zu einer Wegekreuzung, wo Sie sich links halten. Vorbei an hübschen Obstplantagen halten Sie sich an der nächsten Gabelung abermals links. Nun wartet ein beeindruckender Weitblick ins Neuwieder Becken auf Sie.

Weiter dem Weg Richtung Saffig folgend, bietet sich ein kleiner Schlenker zur Kreuzwegkapelle an. Bei diesem Heiligenhäuschen handelt es sich um einen quadratischen Bau aus dem Jahre 1848. Im Inneren befindet sich nach Schätzungen der Experten, ein barockes Kruzifix. Zurück auf dem Hauptweg, folgen Sie diesem geradeaus bis Sie zur Neuwieder Straße gelangen, der Sie bergab zurück zum Dorfplatz folgen.

Fakten zur Strecke:
Länge: 7,5 km
Dauer: 1,50 h
Steigung/Gefälle: 90 m
Start/Parkmöglichkeit: Peter-Friedhofen-Platz (Dorfplatz), SaffigAnspruch: leicht

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Burgfestspiele Mayen schreiben an den Kultusminister

Mayen, 11.02.2021 – Der Oberbürgermeister der Stadt Mayen, Dirk Meid, und Burgfestspiel-Intendant Daniel Ris haben den Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz, Prof. Dr. Konrad Wolf, gemeinsam auf die besondere Lage der Festspiele im Sommer 2021 aufmerksam gemacht. Mit dem Brief wurde dem Minister auch ein Positionspapier des Verbunds „Zehn Deutsche Festspielorte“ zugesandt.

Das Papier fasst Erkenntnisse zusammen, die inzwischen über die geringere Ansteckungsgefahr bei Freiluftveranstaltungen vorliegen und schildert, welche Maßnahmen sich bereits als besonders sinnvoll für einen möglichst sicheren Vorstellungsbetrieb erwiesen haben. Darüber hinaus hebt das Anschreiben an den Minister auch speziell auf die Mayener Situation ab. Dirk Meid und Daniel Ris führen aus, dass die Stadt Mayen den Zuschuss zum Etat der Burgfestspiele bereits verdoppelt hat, um ggf. auch im Sommer noch notwendige Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Zusätzlich bitten Ris und Meid für die Burgfestspiele um verbindliche Nennung der Regelungen des Landes Rheinland-Pfalz bezüglich der Schutzmaßnahmen, die ab dem Probenbeginn am 26. April einzuhalten sind.

Eine rechtzeitige Sicherheit über die geltenden Regeln kann dann einen reibungslosen und gut geplanten Ablauf für Team und Zuschauer in der Saison 2021 gewährleisten: Mit Sicherheit – Theater! Mehr Informationen zu den Festspielen finden Sie unter https://www.burgfestspiele-mayen.de

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Nürburgring investiert weiter in Digitalisierung: Erstmals Maßnahme auf der Nordschleife

Nürburg, 08.02.2021 – Erstmals bekommt ein Streckenabschnitt der Nürburgring-Nordschleife eine digitale Infrastruktur. Die Döttinger Höhe wird auf einer Länge von 2,7 Kilometern mit Kameras, Anzeigesystemen und intelligenter Software ausgestattet. Die Baumaßnahme verbindet den 1927 eröffneten Kurs mit der modernen Infrastruktur der Grand-Prix-Strecke und der neuen Racecontrol. Die neue Technik soll bereits in der anstehenden Saison zum Einsatz kommen.


Bauarbeiten am Nürburgring. Kein ungewöhnliches Bild zur aktuellen Jahreszeit auf der längsten permanenten Rennstrecke der Welt: Regelmäßig sind im Winter Baufahrzeuge auf der Nordschleife unterwegs – zum Beispiel wenn der Asphalt erneuert wird. Doch anstatt der sonst üblichen Straßenfertiger oder –walzen ist dieses Jahr zunächst ein überdimensionaler Pflug am Nürburgring unterwegs. Mit seiner Hilfe verlegen die Facharbeiter dort etliche Kilometer Leerrohre, in die später Leitungen und Kabel eingebracht werden können.

Das sogenannte „Digital Marshalling“ soll ebenfalls weiter ausgebaut werden. Hierbei werden Signale und wichtige Informationen dem Fahrer direkt auf dem Display im Cockpit angezeigt. Foto: Nürgburgring

„Digital Marshalling“ bringt Flaggensignale direkt ins Auto
2021 wird der Nürburgring nun hier unterschiedliche Systeme testen. Zahlreiche Kameras werden dabei das Bild direkt in die neue Racecontrol bringen. Eine neue Software mit künstlicher Intelligenz soll helfen Gefahren schneller zu erkennen. Zudem soll das sogenannte „Digital Marshalling“ weiter ausgebaut werden. Mit digitalen Anzeigepanels, die auch Flaggensignale darstellen, können die Verantwortlichen das Geschehen auf der Strecke steuern. Darüber hinaus werden die Signale und wichtige Informationen dem Fahrer direkt auf dem Display im Cockpit angezeigt. Wichtiger Bestandteil der Maßnahme auf der Döttinger Höhe ist ebenfalls der Test verschiedener Möglichkeiten der Stromversorgung des gesamten Systems.

Aus dem gesamten Testlauf sollen sich auch Rückschlüsse ergeben, welche Anforderungen eine Digitalisierung weiterer Streckenabschnitte der Nordschleife mit sich bringen würde. Mit ihrer Länge und Topografie bringt die anspruchsvollste Rennstrecke der Welt besondere Anforderungen mit sich. Hier gibt es unzählige Quadratkilometer Wald, eine hügelige Landschaft und ein Streckenlayout mit vielen Kurven, starken Steigungen und Gefällen. Das, was den Nürburgring so weltberühmt gemacht hat, würde insbesondere die Stromversorgung sowie die Datenverarbeitung und –weitergabe zu einer großen Aufgabe machen.

In knapp vier Wochen soll die Maßnahme auf der Döttinger Höhe abgeschlossen sein. Schließlich warten am ersten März-Wochenende die ersten kontaktlosen Touristenfahrten des Jahres 2021.