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Situation im Bereich des Blaustein-Sees Eschweiler

Eschweiler, 24.02.2021 – Aufgrund der Erfahrungen des vergangenen Jahres wurde die Situation in dem Bereich „Plaza an der Seebühne“ und „Parkplatz P 3“ an der Alsdorfer Straße Nähe des Kreisverkehres Dürwiß durch Mitarbeiter*innen des Ordnungsamts an verschiedenen Tagen und zu verschiedenen Uhrzeiten überprüft. Der Parkplatz wurde an allen Tagen bereits frühzeitig in Anspruch genommen. Im Bereich der Seebühne einschließlich umgehender Plaza befanden sich aufgrund des guten Wetters viele Besucher*innen – es handelte sich fast ausnahmslos um Kleinstgruppen zu zwei bis drei Personen, die auch die notwendigen Abstände einhielten.

Am Samstagabend wurde der Kommunale Ordnungsdienst durch die Polizei über größere Personenansammlungen auf dem Parkplatz P 3 informiert; bei der anschließenden Kontrolle wurden erfreulicherweise keine Verstöße gegen Maßnahmen nach der Coronaschutzverordnung festgestellt.

Am Sonntagabend hingegen wurden auf dem Parkplatz mehrere größere Personengruppen festgestellt, die sich dort u. a. zum Grillen versammelten.

Da dies im vergangenen Jahr mehrmals der Fall war, war eine letztendliche Schließung des Parkplatzes in letzter Konsequenz unumgänglich.

Es ist verständlich und nachvollziehbar, dass die Beschränkungen der vergangenen Monate und das (nun) gute Wetter die Menschen dazu veranlassen, sich ins Freie zu begeben. Der Stadt Eschweiler ist auch nicht daran gelegen, dies (wie im Vorjahr) zu unterbinden oder einzuschränken – das Gegenteil ist der Fall.

Gerade deswegen werden die Besucher*innen gebeten, sich an die geltenden Regelungen und Umgangsformen zu halten.
Das betrifft einerseits die Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus, andererseits aber auch die Regelungen und Umgangsformen, die für ein Miteinander in unserer Heimatstadt unerlässlich sind.

Hierzu zählt insbesondere die Nutzung von Parkplätzen als eben solche (so ist das Grillen in diesem Bereich wie auch auf anderen städtischen Bereichen wie z.B. dem Eingangsbereich zum Freibad verboten) und die Rücksicht auf andere Menschen – beispielsweise haben die in der Ortslage Dürwiß wohnenden Bürger*innen ein Recht auf Einhaltung der Nachtruhe.

Das Ordnungsamt der Stadt Eschweiler wird die Situation in der nächsten Zeit verstärkt beobachten und -sofern nötig- entsprechende Maßnahmen veranlassen.

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Museums-Ausstellungen in Mayen digital erleben!

Mayen, 24.02.2021 – Die Corona-Pandemie hat dem Eifelmuseum mit den drei Ausstellungen EifelTotal, Deutsches Schieferbergwerk und Erlebniswelten Grubenfeld einen Digitalisierungsschub gegeben. „Die Zeiten des Lockdowns im Frühjahr 2020 wie auch im Winter 20/21 haben wir genutzt um neue, digitale Angebote zu schaffen“, so Museumsdirektorin Alina Wilbert-Rosenbaum.

Selbst in Zeiten geschlossener Museumspforten muss man nicht komplett auf ein wenig „Museumsfeeling“ verzichten. Denn unter www.eifelmuseum-mayen.de konnte man bereits alle Einrichtungen über ein YouTube-Video entdecken und in einem 3-D-Rundgang am heimischen PC besuchen. Reinschnuppern in das Angebot an interaktiven Elementen und spannenden Ausstellungsstücken ist somit bereits vorab möglich.

Auch für die bisher genutzten klassischen Audioguide-Führungen wurde eine moderne und digitale Alternative geschaffen: Auf die spannende Zeitreise am Rande des Mayener Grubenfeldes, im Deutschen Schieferbergwerk unter der Genovevaburg und in der Ausstellung EifelTotal kann man sich nun via Smartphone begeben.

Hierzu lädt man sich einfach die App „Hearonymus“ und über einen QR-Code vor Ort im Museum die dort hinterlegte Tour durch die Ausstellung kostenfrei herunter. Einmal gedownloadet, steht sie dann auch ohne Internetverbindung dauerhaft zur Verfügung. Die einzelnen Stationen sind mit kleinen Audio-Dateien hinterlegt, damit man mit den nötigen Informationen versorgt wird, die sonst in einer Museumsführung auch vermittelt werden. So kann man sich ganz individuell über die drei verschiedenen Ausstellungen des Eifelmuseums informieren.

Gefördert wurden diese Digitalisierungsmaßnahmen aus Mitteln des Förderprogramms „NEUSTART. Sofortprogramm für Corona-bedingte Investitionen“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Mehr Infos gibt es unter www.eifelmuseum-mayen.de.

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Das Eifel Gastgewerbe im Corona Zeitalter: Heute „ Der Freistaat Eifel in Nettersheim “

Nettersheim, 23.02.2021 – Der Freistaat Eifel in Nettersheim ist eines der wenigen Restaurants in der Eifel, das praktisch ausschließlich auf regionale Produkte von kleinen Erzeugern setzt. Inhaber und Küchenchef Recky Reck betont: “Wir bieten unseren Gästen eine kreative Eifeler Landküche aus Produkten, die wir allesamt von kleinen, nachhaltigen Produzenten oder vom heimischen Jäger beziehen.” Zum stetig wechselnden Angebot gehören gegrillte Forellen, Wild- oder Kaninchenschnitzel, Nettersheimer Knudeln in verschiedenen Variationen und vieles mehr. Auch für Vegetarier findet sich immer etwas.

Das Getränkeangebot erstreckt sich ebenso größtenteils auf Regionales. Eine ausreichend große Auswahl an Top-Weinen zum kleinen Preis von Ahr und Mosel wird ergänzt durch Eifeler Biere und Viez. Der Service ist unaufgeregt, aber kompetent und aufmerksam; die Atmosphäre in den kleinen Gasträumen ist dank der teilweise antiken Einrichtung gemütlich und entspannt.

Der Freistaat Eifel wurde im Sommer 2011 in einem alten Bauernhof aus Bruchstein und Fachwerk eröffnet. Foto: Recky Reck

Der Freistaat Eifel wurde im Sommer 2011 in einem alten Bauernhof aus Bruchstein und Fachwerk eröffnet und hat sich seitdem einen überregionalen Ruf erarbeitet. Das Restaurant hat sich seit langem als Anfahrtip für Tagesausflügler aus dem Umland sowie als Zwischenstopp für Wohnmobilisten und Urlaubern aus ganz Europa etabliert. Mit gerade 45 Plätzen im Innen- und 45 Plätzen im Außenbereich ist ohne Reservierung kaum ein Tisch zu bekommen.

Natürlich leidet der Freistaat Eifel wie alle inhabergeführten Gastronomien extrem unter den Auswirkungen der Pandemie. Recky Reck: “Es ist schlimm genug, dass wir seit dem Ausbruch der Pandemie entweder nur mit beschränktem Platzangebot oder sogar gar nicht arbeiten dürfen. Was uns aber den Rest gibt, ist die Tatsache, dass uns die staatlichen Hilfen wegen zu hoher Hürden teilweise, wie im Sommer, gar nicht erreicht haben, oder aber um Monate verzögert eintreffen. Die neue Überbrückungshilfe ersetzt uns lediglich 90% der laufenden Kosten, aber die meisten kleineren Gastronomien haben keine Rücklagen mehr, um die restlichen 10% abzufangen. Mieten, Steuern etc. sind zum Teil gestundet. So schieben wir inzwischen einen stetig anwachsenden Berg an Schulden vor uns her, ohne zu wissen, wie wir den jemals wieder abbauen können.” Der Küchenchef zählt sich zu denjenigen, die die Schließungen für alternativlos halten, auch wenn sie in seinen Augen halbherzig waren. “Die Politik hat ganz offensichtlich Angst vor dem Unmut der Bevölkerung. Der Lockdown Light im November war zu kurz gegriffen und hat die Gastronomie wesentlich mehr belastet als alle anderen Branchen. Ein kürzerer, heftigerer Lockdown hätte sicherlich mehr gebracht und wäre zudem billiger geworden. So haben wir jetzt seit vier Monaten die Hütte zu und starren auf die Zahlen. Ich befürchte, dass uns just in dem Moment, wo wir wieder öffnen könnten, die Mutationen um die Ohren fliegen. Ich rechne fast nicht mehr damit, vor dem Sommer wieder kochen zu können.”

In coronafreien Zeiten öffnet der Freistaat Eifel von donnerstags bis sonntags, 17:30 – 21:00 Uhr, sonntags auch 12:00 – 14:30 Uhr. Solange die Infektionsschutzmaßnahmen gelten, nur freitags bis sonntags. Reservierung über mahlzeit@freistaat-eifel.de oder 02486-802 75 63.

Facebook: ReckysFreistaatEifel

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DEHOGA Mahnwache „Wir wollen. Wir können. Lasst uns öffnen!“

Region/Bad Kreuznach, 23.02.2021 – Verantwortung zeigen und handeln: Jetzt eine verantwortungsvolle und dauerhafte Öffnungsperspektive für das Gastgewerbe umsetzen
Mittwoch (24.02.21) in Mainz, 11-12 Uhr, Auf dem Marktplatz.

Nach dem Auftakt am 22.02.2021 am Trierer Hauptmarkt, überreicht der rheinland-pfälzische Hotel- und Gaststättenverband auch in Mainz den Landespolitikern und Spitzenkandidaten zur Landtagswahl symbolisch einen übergroßen Schlüssel zur Öffnung der Betriebe. Ihr Kommen bereits zugesagt haben Ministerpräsidentin und Spitzenkandidatin der SPD Malu Dreyer, der Oppositionsführer und CDU-Spitzenkandidat Christian Baldauf, Dr. Joachim Streit, der als Spitzenkandidat der Freien Wähler für den Landtag kandidiert als auch die Mainzer Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz. Mit der stillen Mahnwache setzt der DEHOGA ein Ausrufezeichen: „Die Politik muss jetzt Verantwortung zeigen und handeln. Wir wollen einen konkreten Stufenplan mit verbindlichen und dauerhaften Öffnungsperspektiven für das Gastgewerbe in Rheinland-Pfalz“, so DEHOGA Präsident Gereon Haumann.

„Wir können. Wir wollen. Lasst uns öffnen!“ am Mittwoch, 24.02.2021 in Mainz, 11-12 Uhr – Auf dem Marktplatz – angefragt

Aufgrund der besonderen corona-bedingten Vorgaben für Veranstaltungen benötigen wir vorab Ihre verbindliche Anmeldung.
Diese richten Sie bitte an Ihre DEHOGA Landesgeschäftsstelle, 
via Mail an anmeldung@dehoga-rlp.de

Wir können: „Das Gastgewerbe hat bereits nach dem ersten Lockdown die jeweils geltenden Schutz- und Hygienekonzepte erfolgreich umgesetzt. Es gab in der Gastronomie und Hotellerie keine signifikanten Infektionsgeschehen. Durch jüngste Investitionen in modernste Lüftungstechniken, digitale Kontakterfassung und Zutrittssteuerung als auch durch das Angebot von Schnelltests wird die Sicherheit weiter erhöht. Die Gäste waren und sind in unseren DEHOGA-Betrieben jederzeit sicher. Das gilt auch zukünftig!“, so der rheinland-pfälzische DEHOGA Präsident Gereon Haumann. Der DEHOGA hat sich seit Beginn der Pandemie bei der branchenspezifischen Konkretisierung und Kommunikation der AHA+L-Regeln aktiv eingebracht und bietet das auch weiterhin an.

Wir wollen: In einem gemeinsamen Beschluss hat der DEHOGA Rheinland-Pfalz mit den benachbarten DEHOGA Landesverbänden Hessen und Nordrhein-Westfalen sowie dem DEHOGA Bayern einen DEHOGA 4-Stufenplan zur Wiedereröffnung des Gastgewerbes vorgelegt.  Präsident Haumann fordert von der rheinland-pfälzischen Landesregierung, den harten Lockdown umgehend zu beenden. „Wir fordern einen Fahrplan mit klaren und nachvollziehbaren Kriterien, wann, wer, unter welchen Bedingungen dauerhaft wieder öffnen darf“. Dabei müssen nachhaltige Perspektiven für alle Betriebstypen des Gastgewerbes geschaffen werden.

Für den Präsident des DEHOGA Rheinland-Pfalz ist klar: „Diese müssen spätestens am 3. März vorliegen und bei rückläufigen Inzidenzwerten eine Öffnung der gastgewerblichen Betriebe vorsehen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die rheinland-pfälzische Landesregierung bei Inzidenzen um die 35 unsere Betriebe weiter geschlossen hält“, sagt Haumann.

Lasst uns öffnen! Der DEHOGA 4-Stufenplan zeigt ein Szenario, dass dem Gastgewerbe eine dringend notwendige Öffnungsperspektive gibt, ohne dabei den erfolgreichen Kampf gegen das Coronavirus zu gefährden.

„Es gibt keinen Grund die Wurst jede Woche immer wieder höher zu hängen. Die über 13.500 gastgewerblichen Betriebe, dabei vor allem die zahlreichen Familien-Betriebe als auch die 150.000 Mitarbeiter im Gastgewerbe haben sich nach Monaten der harten Einschränkungen die verantwortungsvolle Öffnung hart erkämpft und somit auch verdient. Auch die Gäste wollen jetzt endlich wieder bedient und verwöhnt werden. Die Gesundheit und Sicherheit der Gäste, Mitarbeiter und Gastgeber haben für uns weiter oberste Priorität! Die Gäste waren und sind auch zukünftig in den DEHOGA Betrieben jederzeit sicher aufgehoben. Lasst uns öffnen – Ohne Gastgeber wird‘s sonst trostlos, geschmacklos und schlaflos!

DEHOGA 4-Stufenplan für die Wiedereröffnung der Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe

Stufe 1: Wenn eine 7-Tage-Inzidenz von 75 und kleiner über eine Woche lang erreicht wird, dann:
Öffnung der Beherbergung und Außengastronomie

Stufe 2: Wenn eine 7 Tage-Inzidenz von 50 und kleiner über eine Woche lang erreicht wird, dann:
Öffnung der Speisen-Gastronomie und Möglichkeit für Tagungen und Veranstaltung ausschließlich in gastgewerblichen Betrieben


Stufe 3: Wenn eine 7-Tage-Inzidenz von 35 und kleiner über eine Woche lang erreicht wird, dann:
Öffnung der Getränke-Gastronomie
.

Stufe 4: Wenn eine 7-Tage Inzidenz von 20 und kleiner  über eine Woche lang erreicht wird, dann:
Öffnung von Bars, Clubs und Diskotheken

Wenn Bars, Clubs und Discotheken geführt werden wie die „Getränke-Gastronomie“, also auch über entsprechende Konzessionen verfügen, dürfen diese Betriebe bereits ab einer Inzidenz von 35 und kleiner öffnen, wenn diese über eine Woche lang erreicht wird.

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Sehenswertes Naturspektakel: „Die Rausch“

Martental/Leienkaul, 19.02.2021 – Als Naturdenkmal „Die Rausch“ wird der Wasserfall im Martental bei Leienkaul genannt, über den etwa 8 Meter tief der Endertbach stürzt. Besonders beeindruckend sieht dieses Naturschauspiel im Winter aus, wenn sich Eis in mächtigen Zapfen von oben herab gebildet hat und darüber das Wasser ins Tal hinabfällt.

Über den Wasserfall führt eine Holzbrücke zu der Wallfahrtskirche Maria Martental, die zum gleichnamigen Kloster gehört. In der Kategorie Touren wurde der Wanderweg „Im Tal der Wilden Endert“, der am Endertbach entlang führt, durch die Fachzeitschrift Wandermagazin zu Deutschlands schönstem Wanderweg 2019 gekürt.

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Der Zincoli-Kamin in Stolberg-Münsterbusch soll als Landmarke und Leuchtturmprojekt entwickelt werden

Stolberg, 18.02.2021 – Die Kupferstadt Stolberg plant, den weithin sichtbaren Zincoli-Kamin in Münsterbusch als Zeugnis der Vergangenheit und als einen Ort der Identifikation mit der Industriegeschichte der Stadt zu erhalten und zu inszenieren. Zudem soll der den Kamin umgebende Freiraum auf dem Zincoli-Gelände als Gewerbegebiet entwickelt und attraktiv gestaltet werden.

Deswegen hat die Stadt Ende letzten Jahres ein Planungswettbewerb europaweit ausgelobt, betreut vom Büro ISR aus Düsseldorf. Zehn Teams aus Architekten, Freiraumplanern und Künstlern haben sich an dem Wettbewerb beteiligt und ihre Entwurfsideen für den Kamin und den umgebenden Freiraum eingereicht. Das mit renommierten Fachplanern der verschiedenen Disziplinen und Fachleuten der Verwaltung besetzte Preisgericht hat am 27.01.2021 getagt und einen Sieger ermittelt:

Der erste Preis geht an das Studio MRA (Architekt Manuel Rausch) aus Ostfildern mit Stefan Link aus Leinfelden-Echterdingen und Jochen Damian Fischer. Das Studio MRA hat mit einer künstlerisch und gestalterisch überzeugenden Idee gewonnen. Der Entwurf des Studios MRA sieht vor, in einer Achse des Kamins Grünflächen mit hoher Aufenthaltsqualität einzurichten. Von der Mauerstraße bis zum Zinkhütter Hof können sich die Menschen sich in attraktiven Flächen, die zum Verweilen einladen, bewegen. Der Kamin soll in jede Himmelsrichtung jeweils mit einem Fenster versehen werden, die nachts weithin sichtbar beleuchtet werden. Auch der Kamininnenraum wird betretbar und durch ein interessantes Beleuchtungskonzept erlebbar sein. Insgesamt entsteht so in unmittelbarer Nähe des Dienstleistungszentrums eine attraktive Fläche für innovative Unternehmen, die sich in diesem Bereich in einem produktiven Arbeitsumfeld ansiedeln können.

Wie geht es jetzt weiter? Nachdem die Entscheidung durch die politischen Gremien gelaufen ist, beginnen die Planungen zum Bau und zur Vermarktung der Grundstücke. Die Kupferstadt Stolberg geht davon aus, dass sie Anfang nächsten Jahres Planungsrecht hat und mit der Vermarktung beginnen kann. Voraussichtlich in 2023 können die Unternehmen, die ein Grundstück erworben haben, mit dem Bau beginnen. Darüber hinaus wird die Stadt entsprechende Fördermittel aus dem Programm „Heimat-Zeugnis“ des Landes NRW für die Inszenierung des Kamins beantragen.

Eine Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten soll vor Ort in den Räumlichkeiten des Zinkhütter Hofes stattfinden, sobald die aktuelle Corona-Lage Veranstaltungen dieser Art wieder zulässt.

Der nordwestliche Stadtteil Münsterbusch ist seit dem frühen 19. Jahrhundert industriell geprägt und hat sich erst später zum Wohnstandort entwickelt. Hier befindet sich das sogenannte Zincoli-Gelände. Auf den heute brachliegenden Flächen wurde früher Zink verarbeitet und Messing hergestellt, heute verweist nur noch der mit ca. 80 Metern Höhe imposante Schornstein, der der Ableitung giftiger Rauchgase diente, auf die frühere Nutzung des Geländes.

Direkt angrenzend befindet sich der seit 1996 als Museum genutzte Zinkhütter Hof, ein architektonisches Ensemble aus der Zeit der Industrialisierung. Die Gebäude der ehemaligen Glashütte sind umfassend und hochwertig zum „Museum für Industrie-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte“ umgestaltet worden.

Der ZINCOLI-Kamin ist einer der letzten seiner Art in Stolberg und symbolisiert weithin sichtbar als Identifikationspunkt die Geschichte dieses Ortes, das industrielle Erbe und damit auch die Geschichte der Menschen vor Ort. Bereits heute ist er ein (über-) regionaler „Leuchtturm“, der nun als Heimatzeugnis in angemessener Form seine historische Bedeutung an weitere Generationen vermitteln soll.

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Den nächsten Urlaub in Deutschland planen: Broschüren und Flyer bei der Stadt Mayen online bestellen oder downloaden

Mayen, 18.02.2021 – Auch wenn die Pandemielage noch keinen Urlaub ermöglicht, für Planungen ist es nie zu früh und Urlaub in Deutschland ist gerade aktuell beliebter denn je. Deswegen bietet auch die Tourist-Information der Stadt Mayen bereits jetzt ihren Informations- und Beratungsservice – natürlich kontaktlos und damit Corona-konform.

Wer Lust hat, in der Region Urlaub bzw. Tagesausflüge zu machen, kann sich bereits heute unter www.mayen.de/Touristinfo kostenlos Flyer und Broschüren bestellen oder herunterzuladen. Dort findet man den Link zur „Prospektbestellung“ und kann sich ganz bequem von Zuhause aus informieren. Entweder man lädt sich die Flyer und Broschüren direkt als PDF-Dateien herunter, oder man bestellt sie bei der Tourist-Information.

Stadtplan, Flyer zu den Museen, Traumpfade und Traumpfädchen Übersichtskarten und weitere Prospekte stehen zur Auswahl. Auch zu den Sehenswürdigkeiten rund um Mayen gibt es diverse Informationen, um eine Eifel-Tour zu planen.

Auch für Unterkunftsanfragen und Tipps zu Aktivitäten in der Region steht die Tourist-Information per Telefon unter 02651-903004 und per E-Mail an touristinfo@mayenzeit.de zur Verfügung.

Auf der Homepage www.mayen.de findet man in der Rubrik „Kultur und Tourismus“ und danach „Tourist-Info“ ein Formular zur Onlinebestellung von Prospekten.

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Kommunen aus der „Osteifel“ dürfen am Wettbewerb zur Anerkennung als LEADER-Region für die EU-Förderperiode 2021-2027 teilnehmen

Adenau/Mayen, 16.02.2021 – Die Verbandsgemeinden Adenau, Brohltal, Vordereifel und die Stadt Mayen sind seit dem Jahr 2016 Bestandteil der LEADER Region Rhein-Eifel und somit Teil einer von 20 anerkannten LEADER-Regionen in Rheinland-Pfalz. Im Januar 2021 haben die Kommunen per Letter of Intent bekundet, sich gemeinsam für die kommende Förderperiode als LEADER-Region, unter dem Arbeitstitel „Osteifel“ bewerben zu wollen. Nun kam das positive Signal aus Mainz: Die Kommunen dürfen am Wettbewerb zur Anerkennung als LEADER-Region teilnehmen. „Voraussetzung zur Anerkennung ist eine sogenannte Lokale, Integrierte, Ländliche Entwicklungsstrategie, kurz: LILE“, erläutert Guido Nisius, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau und Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe Rhein-Eifel. „Diese Strategie erarbeiten wir nun gemeinsam mit den Akteuren vor Ort. So können wir selbst bestimmen, welche Entwicklungen für unsere Region am besten sind“, so Nisius weiter.

Zentral in jeder LEADER-Region ist die Lokale Aktionsgruppe (LAG), die sich aus Vertreter:innen unterschiedlicher sektoraler Bereiche zusammensetzt – etwa aus Kommunen, Vereinen, dem Wirtschafts- und Sozialbereich. Die LAG bestimmt den LEADER-Prozess in der Region und entscheidet auf Grundlage der LILE darüber, welche Projekte gefördert werden. Seit dem Jahr 2016 sind in der Region Rhein-Eifel rund 1,5 Millionen Euro in über 30 Projekte geflossen.

„Ich verfolge LEADER schon lange und freue mich, als Oberbürgermeister der Stadt Mayen nun Teil der Lokalen Aktionsgruppe zu sein und damit aktiv an der Projektauswahl mitzuwirken. Ich finde es klasse, dass so viele verschiedene Akteure aus unterschiedlichen Bereichen für eine positive Entwicklung unserer Region zusammenarbeiten“, freut sich Dirk Meid auf seine Aufgabe als neuer Oberbürgermeister der Stadt Mayen.

Neben den größeren LEADER-Projekten hat die LAG bisher auch über 40 Kleinstprojekte fördern können. „Ein besonderes Highlight bei LEADER sind für mich die sogenannten ehrenamtlichen Bürgerprojekte“, erläutert Alfred Schomisch, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vordereifel. „Mit diesem Wettbewerb können wir unkompliziert die ehrenamtliche Arbeit in der Region stärken. Für die besten Ideen gibt es einen Sachkostenzuschuss, wenn die Arbeit ehrenamtlich erfolgt. So konnten die Einwohner:innen kleinere Verschönerungsmaßnahmen in ihren Dörfern vornehmen, ein Dorf-Kino auf die Beine stellen oder den Jugendraum aufmöbeln, nur um einige Beispiele zu nennen.“

„Mir gefällt an LEADER die Vernetzung ganz besonders gut. Nicht nur die landkreisübergreifende Zusammenarbeit innerhalb unserer LAG funktioniert super, sondern auch die Zusammenarbeit mit anderen LEADER-Regionen“, hebt Johannes Bell, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Brohltal, hervor. „In den letzten Jahren haben wir einige Kooperationen aufbauen und vertiefen können. Wir arbeiten beispielsweise eng mit den LEADER-Regionen innerhalb der Gebietskulisse der Eifel zusammen und haben eine Kooperation mit einer thüringischen Aktionsgruppe, die wir regelmäßig besuchen oder begrüßen. Der gemeinsame Austausch und das voneinander Lernen ist ein absoluter Mehrwert“.

Voraussichtlich Anfang März startet die Erarbeitung der Lokalen Integrierten Ländlichen Entwicklungsstrategie. „LEADER ist ein voller Erfolg in unserer Region. Ich freue mich darauf in eine neue Förderperiode zu starten und bin gespannt, welche innovativen Projekte noch auf uns warten“, blickt Guido Nisius positiv in die Zukunft.

 

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Michels Wohlfühlhotel in Schalkenmehren mit dem “HolidayCheck Special Award 2021” ausgezeichnet

Schalkenmehren, 15.02.2021 – Trotz der aktuellen Umstände wird auch in diesem Jahr wieder die Auszeichnung von HolidayCheck für die beliebtesten Hotels Deutschlands verliehen. Aber da 2020 ein unvergleichbares Jahr wahr, bekommt auch der Award dieses Jahr einen anderen Namen: “HolidayCheck Special Award”.
Ein HolidayCheck Special Award geht dieses Jahr ins GesundLand Vulkaneifel: Michels Wohlfühlhotel in Schalkenmehren darf sich freuen, als zweitbeliebtestes Hotel in Rheinland-Pfalz ausgezeichnet zu werden! Erst vor Kurzem hatte Gastgeberfamilie Drayer in 30 zusätzliche Betten und den Wellnessbereich mehrere Millionen Euiro investiert.

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Zukünftiger Intendant der Mayener Burgfestspiele unter Vertrag!

Mayen, 15.02.2021 – Es ist besiegelt: Alexander May ist ab dem 01. September 2021 neuer Intendant der Mayener Burgfestspiele! Am vergangenen Mittwoch trafen sich Oberbürgermeister Dirk Meid und der designierte Intendant im Rathaus zur Vertragsunterzeichnung. Der gebürtige Trierer, der mit Ehefrau und zwei kleinen Söhnen in München lebt, beschäftigt sich ab sofort mit den umfangreichen Planungen zu seiner ersten Spielzeit, die er unter dem vielversprechenden Motto „QUERKÖPFE“ präsentieren wird.

Oberbürgermeister Dirk Meid freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem erfahrenen Theatermacher, der mit der Region und den Menschen darin bestens vertraut ist und ist überzeugt, dass mit Alexander May die perfekte Wahl für die neue künstlerische Leitung der Mayener Burgfestspiele getroffen wurde. Unter nahezu 70 Bewerbungen für die neu zu besetzende Stelle der Intendanz überzeugte Alexander May mit seinem kreativen und innovativen Konzept.

Das Festspielpublikum kann sich auf einen spannenden Spielplan freuen, der eine Stückauswahl bietet, die mit Sicherheit zu gleich mehreren Theaterbesuchen verführen wird. Neben dem traditionellen Familientheater wird zukünftig auch ein Stück im Angebot sein, das insbesondere Jugendliche zu den Festspielen lockt. Neu wird – unter vielem anderen – auch die Schauspiel-Box sein, die auf kleinstem Raum großes Theater bietet. Musical, Schauspiel, Komödie, Klassiker und ein vielseitiges Extra-Programm sind die perfekten Zutaten für einen Theatersommer, auf den sich das Festspiel-Publikum freuen kann. May für Mayen – passt!