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Die ITB 2021 präsentiert sich als Online-Plattform für Aussteller und Fachbesucher ab 09. März

Region Eifel/Berlin, 09.03.2021 – Die Internationale Tourismusbörse (ITB) 2021 findet vom 9. bis zum 12. März 2021 in digitaler Form statt. Hierbei sind über 3.500 Aussteller aus 120 Ländern sowie Fachbesucher und Medienvertreter aus allen touristischen Bereichen auf der ITB Berlin NOW Plattform unterwegs. Großen Zuspruch erfährt der ITB Berlin Kongress, der größte Fachkongress der Tourismusbranche, trotz oder vielleicht gerade dank des in diesem Jahr rein digitalen Formats.

Thomas Bareiß, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und Beauftragter der Bundesregierung für Tourismus: „Die Menschen und Unternehmen brauchen wieder eine Perspektive. Der Sommer rückt näher, die Sehnsucht wieder zu verreisen, nimmt zu. Das aktuelle Infektionsgeschehen verlangt erhöhte Vorsicht. Aber ich bin überzeugt, dass die verstärkte Nutzung von Tests auch das Reisen wieder schneller ermöglichen kann. Kompliment an die Messe Berlin – sie zeigt mit der ITB Berlin NOW, was digital möglich ist und unterstreicht die Bedeutung von Fachmessen auch in dieser Zeit.“

Dass die ITB in diesem Jahr virtuell stattfindet, ist ein wichtiges Signal in die internationale Reise-Community. Die vielfältigen digitalen Formate bieten nicht nur eine hervorragende Möglichkeit des fachlichen B2B-Austauschs, auch die Beteiligung der Führungsebenen wichtiger Unternehmen und Verbände an einzelnen Programm­punkten ist hoch und zeigt, dass der Dialogbedarf groß ist.

Die internationale, aber auch die deutsche Tourismuswirtschaft blicken auf ein hartes Jahr zurück. Die ökonomische Lage ist weiterhin angespannt. In Deutschland blieben im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2019 fast zwei Drittel der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland aus. Die Reisewirtschaft – Reiseveranstalter und Reisebüros, zumeist im sog. Outgoing-Geschäft – schätzt für 2020 ihre Umsatzeinbußen sogar auf 80%.

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Nordrhein-Westfalen stellt Weichen für den Tourismus der Zukunft

Region Eifel/Düsseldorf, 09.03.2021 – Landesweiter Data Hub startet und stellt touristische Informationen über Regionen und Betriebe zur Verfügung – Nützliche Tipps über „Dein NRW“ auf dem Smartphone. Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie teilt mit:

Nordrhein-Westfalen stellt die Weichen für den Tourismus der Zukunft. Mit einem landesweiten Data Hub sollen künftig wichtige Informationen über Regionen und touristische Betriebe für Unternehmen, Verbände und Organisationen frei verfügbar sein. Das teilte Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart in Düsseldorf mit. Zum offiziellen Start bündelt der neue Data Hub rund 1500 frei und kostenlos nutzbare Datensätze mit Öffnungszeiten, Beschreibungen, Adress- und Kontaktdaten von Gastronomiebetrieben, Wander- und Radwegen sowie Bildern von Sehenswürdigkeiten. Auf diese Daten können beispielsweise Apps, Suchmaschinen und touristische Anbieter zugreifen. Künftig sollen zudem auch Unterkünfte und ÖPNV-Daten dazukommen. Bis Jahresende rechnet Tourismus NRW mit 15.000 Datensätzen im Hub, die Nordrhein-Westfalen dann flächendeckend abbilden.

Die erste eigene Anwendung des Data Hubs ist eine landesweite Progressive Web App (PWA): Mit „Dein NRW“ erhalten Gäste erstmals ein Tool, das sie auf ihrer Reise durch Nordrhein-Westfalen begleitet und mit aktuellen Daten aus der Umgebung versorgt. Sie können damit unter anderem sehen, welche Sehenswürdigkeiten sich in der Nähe befinden und wie sie am besten dorthin kommen. Künftig soll die Anwendung zudem zur Besucherlenkung genutzt werden und Nutzern per Ampelsystem anzeigen, wie stark besucht ein Ort gerade ist. Sie soll ihnen auch Alternativangebote empfehlen, die ihren Interessen entsprechen. Wer die „DeinNRW“-PWA nutzen möchte, gibt „entdecken.nrw-tourismus.de“ in den Browser des Smartphones ein, öffnet die Seite und fügt sie dem Startbildschirm hinzu.

Innovations- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Mit innovativen Ideen und dem großen Engagement aller touristischen Akteure können wir gemeinsam die Krise bewältigen. Digitale Tools können nicht nur dabei helfen, die Pandemie einzudämmen, wir können sie auch nutzen, den vielen touristischen Betrieben in unserem Land einen erfolgreichen Neustart zu ermöglichen. Der Data Hub leistet einen wichtigen Beitrag zur Digitalen Transformation. Damit geht ein Leuchtturmprojekt an den Start, das uns helfen wird, Privat- und Geschäftsreisenden über alle Kanäle Lust auf das Reiseland Nordrhein-Westfalen zu machen!“

Dr. Heike Döll-König, Geschäftsführerin von Tourismus NRW: „Mit dem Data Hub stellt Nordrhein-Westfalen die Weichen für das Reisen der Zukunft. Wir stellen gebündelt aktuelle touristische Daten aus ganz NRW zur Verfügung, die von jedem frei genutzt werden können und maschinenlesbar sind. Das heißt, sie können auf allen Kanälen ausgespielt und von Gästen dort genutzt werden, egal ob in Suchmaschinen, Apps oder per Sprachassistent. Außerdem bietet die Maschinenlesbarkeit Möglichkeiten für künftige KI-Anwendungen, die einzelne Daten automatisch verbinden und damit Mehrwert schaffen.“

Die Aktualität der Daten wird durch das Prinzip „einmal pflegen – überall ausspielen“ gewährleistet, denn die Daten müssen lediglich dort aktualisiert werden, wo sie entstehen: in den Betrieben oder Regionen vor Ort. Der Hub und alle Anwendungen, die Daten beziehen, erhalten die aktualisierten Informationen dann automatisch.

Auch externe Partner greifen bereits auf das Angebot des Data Hubs zu. So nutzt der ADAC die Daten für seine reichweitenstarke Trips-App, das Verkehrsministerium verwendet sie für die Rad- und Wanderroutenplaner NRW. Auch Start-ups können die offenen Inhalte nutzen und dadurch neue digitale Services schaffen. Der Audioguide-Anbieter Maqnify verknüpft die Daten mit touristischen Hinweisschildern an Autobahnen und bietet im Vorbeifahren Audio-Informationen zu den Sehenswürdigkeiten. Nordrhein-Westfalen ist als erstes Bundesland flächendeckend und mit umfangreichem Inhalt in dem Erlebnisguide vertreten.

Für die touristischen Betriebe bringt der Data Hub ebenfalls viele Vorteile. Sie erhalten nicht nur zusätzliche Sichtbarkeit und Reichweite für ihre Angebote, sie können auch selbst Daten nutzen und damit ihren Gästen ohne großen Aufwand zusätzliche Infos und Services bieten – beispielsweise Ausflugstipps.

Der Data Hub ist Teil des Starterprojekts „Touristisches Datenmanagement NRW – offen, vernetzt, digital“, das vom Land und der EU über die Projektlaufzeit von drei Jahren mit 3,2 Millionen Euro gefördert und von Tourismus NRW gemeinsam mit den touristischen Regionen im Land und mit Unterstützung des Fraunhofer-Instituts für Software- und Systemtechnik umsetzt wird.

Künftig soll der Data Hub an den sogenannten „Knowledge Graph“ der Deutschen Zentrale für Tourismus, ein ähnliches Projekt wie der Data Hub auf Bundesebene, angebunden werden. Auch nicht-touristische Datenbanken wie Wetterdatenbanken sollen künftig unkompliziert angebunden werden können und nutzbar sein, um die Datenbasis zu erweitern. Der Data Hub ist unter datahub.touristiker-nrw.de zu finden.

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Wanderbare Pellenz – Sakrale Bauten und weite Felder erwarten Sie!

Plaidt, 06.03.2021 – Von Kapellen über Kirchen und Kreuzwege bis hin zu weiten idyllischen Feldern und Wiesen. Direkt beim Einstieg in die Rundtour, auf dem Parkplatz, erblicken Sie die kleine Marienkapelle. Nach mündlicher Überlieferung wurde an der Stelle bereits 1790 eine Kapelle gestiftet. Dem folgte eine spannende Zeit voller baulicher und damit optischer Veränderungen bis zur heutigen Kapelle. Nehmen Sie die Hauptstraße hinab, wo eine ganz besondere „Perle“, die Barockkirche St. Cäcilia“, wartet. Sie wurde im Auftrag der Adelsfamilie der Grafen von der Leyen vom berühmten Architekten Balthasar Neumann (1687-1753) erbaut.

Am Friedhof mit der hübschen kleinen Friedhofkapelle biegen Sie rechts ab. Folgen Sie der Friedhofstraße und dem anschließenden Feldweg hinauf bis zu einer Unterführung. Dort halten Sie sich zweimal links und gelangen in die weiten Saffiger Felder. Entlang dieser idyllischen landwirtschaftlichen Felder führt der Weg zu einer Landstraße, an der Sie ein kleines Stück entlanglaufen und diese anschließend überqueren. Auf Feldwegen geht es weiter, wobei Sie sich an der kommenden Gabelung links halten. Dem Weg folgend, werden Sie hinab auf eine Wiese in ein kleines Wäldchen geleitet, wo eine Überraschung wartet! Dort erblicken Sie eine imposante „Säulenhalle“, bevor Sie den „Kreuzberg“ entlang herrlicher Bildstöcke weiter bergab wandern.

Nehmen Sie den zweiten Fußweg rechts rein und genießen Sie die schöne Aussicht auf den Ort Saffig und die Barockkirche. Am Ende halten Sie sich zweimal links und folgen dem Pfand entlang einer Wiese in einen kleinen hübschen Park. Diesen durchqueren Sie und gelangen so auf die Pöschstraße, wo das Café-SB-Restaurant „Zum Schätzchen“ zu einer Rast einlädt. Halten Sie sich hier rechts, bevor es links die Neuwieder Straße hinab zurück zum Dorfplatz geht.

Flyer und GPX-Datei dieser Wanderung auf
https://www.vulkanregion-laacher-see.de/a-baumpfad
Weitere Wanderwege auf
https://www.vulkanregion-laacher-see.de/wandern

Fakten zur Strecke
Länge: 6,0 km – Dauer: 1,25h – Anspruch: leicht
Steigung/Gefälle: 100 m
Start/Parkmöglichkeit: Peter-Friedhofen-Platz, Saffig

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Euskirchener Stadtmuseum erhält als erstes Museum in NRW einen Museumskoffer

Euskirchen, 05.03.2021 – Spurensicherung in der Geschichte. Besucht man ein Museum, so bekommt man nur einen Ausschnitt der Sammlung zu sehen. Eine Auswahl, die zur aktuellen Ausstellung – oder eben zur Dauerausstellung passt. Doch hinter den Kulissen besitzen die Museen noch eine Vielzahl von Objekten, die natürlich alle inventarisiert und sicher gelagert werden müssen. Doch das ist keine so einfache Aufgabe.

Eine Umfrage der LVR-Museumsberatung im Projekt „Provenienzforschung in NRW“ an die rund 1100 Museen in Nordrhein-Westfalen hat ergeben, dass über die Hälfte der antwortenden Museen Objekte besitzt, die noch nicht inventarisiert worden sind. „Deshalb haben wir einen Dokumentationskoffer als Hilfestellung entwickelt“, erzählt Annika Flamm, wissenschaftliche Referentin bei der LVR-Museumsberatung.

Diesen Koffer verteilt der LVR nun an die Museen im Rheinland, um ihnen die Inventarisierung zu erleichtern.

Als erstes Museum in NRW bekam nun das Euskirchener Stadtmuseum einen solchen Koffer überreicht. Das passt ganz hervorragend, denn die Zeit des Lockdowns wird im Kulturhof genutzt, um die Inventarisierung intensiv voranzubringen.

Dabei ist das Team des Euskirchener Museums schon vorbildlich unterwegs.

„Bei jedem Objekt, was uns zukommt, werden sofort alle Informationen notiert, die uns zur Verfügung stehen“, erzählt die Leiterin Dr. Heike Lützenkirchen. Mit dem Eingangsbuch aus dem LVR-Koffer wird dieser Arbeitsschritt noch einmal einfacher. Ist das Objekt im Museum erfasst, werden in einer digitalen Kartei die Herkunft, Geschichte und auch das Material festgehalten.

Gerade die unterschiedlichen Materialien stellen die Museumsmitarbeiter vor einige Herausforderungen, denn wenn man etwas inventarisieren will, muss es schließlich auch mit einer erkennbaren und haltbaren Nummer versehen sein.

„Das muss aber so gemacht werden, dass keine Beschädigungen am Objekt entstehen“, erklärt Annika Flamm.

Deshalb finden sich in dem Dokumentationskoffer eine Vielzahl von Hilfsmitteln, um diese Nummern anzubringen. Bei einem alten Stoff beispielsweise wird die Nummer mit wenigen Stichen angenäht, bei einem Silberpokal wird der Zettel mit Lack befestigt, der sich vollends wieder ablösen lässt.

„Der Koffer erinnert an die Werkzeuge der Spurensicherung in einem Krimi. In diesem Falle ist es eben die Spurensicherung in der Geschichte“, so Alfred Jaax, Erster Beigeordneter der Stadt Euskirchen, bei der offiziellen Übergabe des Koffers.

Das Stadtmuseum besitzt Sammlungsstücke aus Stoff, Metall, Holz, Papier, Porzellan, Glas und Plastik. Und die Sammlung aus Objekten, die einen direkten Bezug zu Euskirchen oder den Menschen, die hier leben, haben, soll weiterwachsen.

„Wenn jemand ein Objekt hat, welches er dem Stadtmuseum anbieten will, freuen wir uns darüber natürlich sehr“, sagt Museumsleiterin Dr. Heike Lützenkirchen. Wer ein Objekt abzugeben hat, kann sich an das Museum wenden unter Tel.: 02251-6507438 oder per Mail unter museum@euskirchen.de

Die perfekten Möglichkeiten für die Inventarisierung hat man nun ja.

Für das Team des LVR hat die Verteilaktion gerade erst begonnen. „In den nächsten Wochen erhalten dank der LVR-Museumsförderung noch 64 weitere Museen den Dokumentationskoffer“, so Annika Flamm.

Alle Informationen zum Inhalt des Koffers sowie ergänzende Materialen erhalten Sie hier: www.museumsberatung.lvr.de

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Kostenlose MeldeApp Eifel jetzt mit erweiterten Funktionen

Prüm, 05.03.2021 – Termin-Shopping ist zum wichtigen Bestandteil der aktuellen Lockerungen im Rahmen der Corona-Pandemie geworden. Millionen Einzelhändler haben damit wieder eine Umsatzperspektive. Mit der MeldeApp Eifel können die Termine schnell und einfach digital vergeben werden.

Die MeldeApp Eifel ist seit letztem Sommer im Einsatz. Etwa 300 Betriebe, Vereine und Organisationen nutzen sie zur digitalen Erfassung von Gästen, Besuchern und Kunden in der Corona-Pandemie. Pünktlich zu den gerade beschlossenen Lockerungen in Rheinland-Pfalz wurde von der Agentur shapefruit, die diese App entwickelte, ein großes Update veröffentlicht: Die MeldeApp Eifel ermöglicht nun direkte Terminreservierungen.

Einzelhändler und andere Branchen haben nun die Möglichkeit, in festen Zeitfenstern Termine anzubieten. Sie können von den Kunden einfach online eingesehen und reserviert werden. Es entfällt umständliches Abstimmen via Telefon oder E-Mail: Der Kunde sieht sofort, welche Termine verfügbar sind und kann direkt seine Daten hinterlegen. Der Unternehmer spart Zeit und Aufwand – so kann er sich voll auf seine Kunden konzentrieren. Das System berücksichtigt automatisch Lüftungszeiten zwischen den Terminen und eine Maximalanzahl parallel anwesender Haushalte.

Die erfassten Daten werden datenschutzkonform vier Wochen gespeichert, um gegebenenfalls Kontaktverfolgungen durch die Gesundheitsämter zu ermöglichen. Danach werden sie automatisch gelöscht. Die MeldeApp Eifel ist komplett webbasiert. Es ist keine Softwareinstallation notwendig und sowohl für Händler als auch die Kunden kostenlos nutzbar.

Alle, die mit Gäste- oder Besucherkontakten arbeiten, können von der App profitieren: das Eiscafé ebenso wie der Wildpark, der Landgasthof ebenso wie der Sportverein und nun auch der Einzelhandel.

„Das Angebot ist für die Dienstleister, welche die MeldeApp nutzen, kostenfrei… und zwar unabhängig davon, ob sie Partner der Eifel Tourismus GmbH sind“, unterstreichen der Aufsichtsratsvorsitzende der Eifel Tourismus GmbH, Heinz-Peter Thiel und der Geschäftsführer Klaus Schäfer einen wichtigen Aspekt zur Unterstützung der Eifeler Wirtschaft.

Mit der MeldeApp Eifel werde ein niedrigschwelliges IT-Angebot umgesetzt, das gerade in Coronazeiten helfen kann, die Belastungen der Gastronomen, Veranstalter, Vereine und auch im Einzelhandel abzufedern und wichtige personelle oder zeitliche Ressourcen dort freier einzusetzen, wo sie Umsatz bringen: beim Gast, beim Besucher, beim Zuschauer und beim Kunden.

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Rekordverdächtig: Längste Bank der Eifel?

Schalkenmehren, 05.03.2021 – Entsteht am Schalkenmehrener Maar bald die längste Parkbank der Eifel? Die Hecken rund um das Maar sind bereits geschnitten. Der Frühling kann kommen. Am geteerten Maar-Rundweg, unweit des Angelvereins, liegt ein ca. 35 Meter langer Fichtenstamm, der Länge nach in zwei Hälften geschnitten. Für Brennholz zu machen viel zu Schade. Der Stamm ist so kerzengerade gewachsen, dass man sich durch vorstellen kann, dass hier eine rekordverdächtige Parkbank entstehen könnte. Das gegenüber liegende Gelände zum Maarufer ist bereits vollständig vom wilden Gestrüpp befreit worden.

Die wahrscheinlich längste Parkbank der Eifel würde freie Sicht aufs Maar garantieren. Die Idee könnte sich Kettensägenschnitzer Konrad Scholzen ausgedacht haben. Er ist ein wahrer Künstler mit der Kettensäge. Seine Skulpturen zieren Parkanlagen und Vorgärten in ganz Deutschland. Und für Schalkenmehren wäre die „Rekordbank“ zweifellos eine clevere Marketing-Idee. Ob in Schalkenmehren tatsächlich die längste Bank der Eifel entsteht, wissen wir noch nicht. Vorstellbar wäre es jedenfalls. Das Geheimnis wird sicherlich bald der Ortsbürgermeister lüften.

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Die Eifel geht mit 200 neuen Angeboten in die Tourismussaison 2021

Prüm, 04.03.2021 – Die Eifel steht mit mehr als 200 Angeboten in den Startlöchern zur Tourismussaison 2021. Ein neues Printmagazin „Auf Tour“ sowie vier neue Landingpages, welche eng mit den Landesmarketingorganisationen Rheinland-Pfalz Tourismus und Tourismus NRW verzahnt sind, präsentieren jahreszeitlich gestaffelt neue buchbare Urlaubsangebote.

Nach wie vor stehen die großen Themen Naturerleben, Wandern und Radfahren im Mittelpunkt – die Eifel erweist sich als ideale Destination für Aktivurlaub und für alle Altersklassen. Dabei haben sich die mit der Eifel Tourismus GmbH kooperierenden Gastgeber voll auf den weiter verstärkten Trend zu kurzfristigen Anfragen und Planungen eingestellt. Entsprechend aktuell ist die Konzeption der Angebote.

Sie sind damit in der Lage, Wertschöpfung direkt in die Region zu bringen und zu erhöhen. Zugleich ist optimale Besucherlenkung ein Thema der Angebote – sie bietet Sicherheit in Pandemiezeiten und vor allem auch eine komfortable Orientierung für die Gäste. Dabei unterstützen zunehmend digitale Lösungen. „Die Digitalisierung sehen wir als Motor, um die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe abzusichern“, erläutert Klaus Schäfer, Geschäftsführer der Eifel Tourismus GmbH, die Rahmenbedingung für eine Weiterentwicklung der Tourismusregion Eifel.

Sehr zuversichtlich zeigt sich auch der scheidende Aufsichtsratsvorsitzende der Eifel Tourismus GmbH Heinz-Peter Thiel. Er bringt die Kernbotschaft der Eifel so auf den Punkt: „Der Lockdown und die damit verbundenen Verluste können den Tourismus in der Eifel nicht in die Knie zwingen. Alle Partner sind hier näher zusammengerückt, packen die zukunftsfähigen Projekte gemeinsam an und antworten auf die Herausforderungen der kommenden Jahre“.

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DEHOGA Präsident Haumann fordert Landesregierung auf: Ihre Versprechen einzulösen und einen eigenen Rheinland-Pfalz-Weg zu ermöglichen

Region/Bad Kreuznach, 04.03.2021 – DEHOGA Präsident Gereon Haumann fordert die rheinland-pfälzische Landesregierung auf, die Versprechungen einzulösen und einen eigenen „Rheinland-Pfalz-Weg“ zu ermöglichen:

a) die Außengastronomie sofort (spätestens 15.03.21) zu öffnen, um wildes Picknick im Weinberg oder auf Parkbänken/-Tischen zu verhindern. Dort wird weder die Kontaktbeschränkung noch der Abstand eingehalten, auch keine Maske getragen und es werden keine Hände desinfiziert eben so wenig Kontakte analog oder digital erfasst.

b) die Hotels eine Woche später zu öffnen, um Familienbesuche an Ostern geordnet ablaufen zu lassen, anstatt den Besuch auf dem Ausziehsofa übernachten zu lassen.

Haumann: „Nun kann die Landesregierung eine Woche vor der Wahl zeigen, ob sie Wort hält und die Außengastronomie und die Hotels rechtzeitig vor Ostern öffnet. Das Infektionsgeschehen in Rheinland-Pfalz ist besser als in fast allen anderen Bundesländern und lässt das zu!“

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Haltepunkte der Erfttalbahn werden auf Vordermann gebracht

Bad Münstereifel, 04.03.2021 – Die Stationen der Bahnstrecke zwischen Kreis- und Kurstadt sollen alle bis 2026 modernisiert sein.
Möglich machen das verschiedene Förderprogramme. Die Nutzer der Bahnverbindung von Bad Münstereifel nach Euskirchen dürfen sich über den Ausbau der Haltepunkte freuen. Über das Programm „BahnhofskonzeptPlus“ des Bundesverkehrsministers sollen auch 111 kleinere Stationen deutschlandweit von einer Modernisierung
profitieren.

Davon befinden sich drei in unserem Kreis. Bis 2026 sollen die
Bahnsteige in Bad Münstereifel-Arloff, -Iversheim und Euskirchen-Zuckerfabrik vollständig neu und barrierefrei gebaut werden. Das hat jetzt der Kreistagsabgeordnete Thilo Waasem (SPD) erfahren. „Wir setzen uns schon lange für Verbesserungen der Schienenanbindung
in die Kurstadt ein. Umso mehr freuen wir uns, dass die Planungen und die Finanzierrungen nun stehen.“ so Waasem.

Sein Genosse Karl Michalowski ergänzt: „Vorgesehen ist auch, dass die vollständige Bahnsteigmöblierung erneuert wird. Zudem werden die Bahnsteige verlängert, damit künftig auch längere Triebwageneinheiten
eingesetzt werden können.“

Nach Informationen der Sozialdemokraten sind die Haltepunkte Euskirchen-Stotzheim und -Kreuzweingarten bereits in einem anderen Erneuerungsprogramm „Modernisierungsoffensive 3“ enthalten
und sollen in den nächsten Jahren gleichermaßen ausgebaut werden.

Für die Endstation der Bahnlinie in Bad Münstereifel steht ebenso der Ausbau an. Dort soll ein neuer Kombi-Bahnsteig mit Überdachung entstehen, sodass der Umstieg von der Bahn in den Bus komfortabel und barrierefrei gestaltet ist. Die Genossen haben nun eine Anfrage an die Verwaltung über den Realisierungssachstand gestellt. „Wir freuen uns darüber, dass alle Stationen bis 2026 auf Vordermann gebracht sein sollen. Weiterhin setzen wir uns für eine Elektrifizierung und Ertüchtigung der Bahnanlage für schnellere Reisegeschwindigkeiten ein.“ so SPD-Fraktionschef Michalowski.

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Endlich wieder Motorengeräusche! Kontaktlose Touristenfahrten eröffnen die Nürburgring-Saison

Nürburg, 03.03.2021 – Die kontaktlosen Touristenfahrten eröffnen am kommenden Wochenende (6. und 7. März) die Nürburgring-Saison 2021. Zum ersten Mal in diesem Jahr kann die geschichtsträchtige Nordschleife wieder umrundet werden. Wer sein Fahrzeug hier bewegt, benötigt besonderes Geschick und Umsicht – denn die anspruchsvollste Rennstrecke der Welt wartet mit einer Länge von 20,832 Kilometern, 73 Kurven und 300 Metern Höhenunterschied pro Runde. Damit jeder diese Faszination selbst und nach einheitlichen Regeln erfahren kann, gilt während der Touristenfahrten die Straßenverkehrsordnung. Zudem setzt der Nürburgring wieder auf das erprobte Konzept der „kontaktlosen Touristenfahrten“, das sich bereits im vergangenen Jahr bewährt hat. Die geöffneten Parkplätze an der Nordschleife sollen Fahrern den nötigen Raum für Ruhepausen geben. Ordner kontrollieren hier die Einhaltung der Regeln wie Abstand und Maskenpflicht. Alle Termine gibt es unter: www.nuerburgring.de/greenhelldriving


Die Corona-Regeln wie Maskenpflicht und das Abstandsgebot gelten auch auf den geöffneten Parkplätzen an der Nordschleife. Foto: Nürburgring

Die Rückkehr der Motorengeräusche ist jedes Jahr ein besonderer Moment am Nürburgring. In Zeiten der Pandemie steht aber vielmehr die Gesundheit aller Beteiligten im Mittelpunkt. Seit vergangenem Jahr gibt es deshalb die „kontaktlosen Touristenfahrten“. Das Konzept gilt als erprobt, denn keine einzige Corona-Infektion im Landkreis Ahrweiler ist auf das Fahrangebot zurückzuführen. Damit dies auch so bleibt, gelten am Nürburgring weiterhin einheitliche Regeln. So sind Guthaben und Tickets ausschließlich online erhältlich – auf der Webseite des Nürburgrings und im Green-Hell-Driving-Portal, von Zuhause am PC oder von unterwegs mit dem Handy. Vor Ort gelingt die Zufahrt zur Strecke kontaktlos per vorgehaltenem QR-Code oder per Karte. Analog der Corona-Regeln ist die Teilnahme an den Touristenfahrten maximal zu zweit pro Fahrzeug möglich.

Das Aussteigen auf dem Areal der Nordschleifen-Zufahrt ist wie im vergangenen Jahr nicht erlaubt. Hier bleibt der gesamte Parkbereich gesperrt. Lediglich der Besuch des regelmäßig desinfizierten WCs ist möglich. Für Notfälle und Probleme sind das Büro an der Nordschleife und eine Clearingstelle auf dem Parkplatz gegenüber der Nordschleifen-Zufahrt besetzt – auch hier wurden die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen für den Schutz aller Beteiligten getroffen. An der zweiten Zufahrt im Adenauer Stadtteil Breidscheid bleibt die Schranke weiterhin geschlossen.

Geöffnete Parkplätze bieten Raum für Erholung
Rund um die Nordschleife werden die Parkplätze an den Streckenabschnitten Brünnchen und Pflanzgarten sowie der Parkplatz „In der Acht“ gegenüber der Nordschleifen-Zufahrt geöffnet sein. Neben Wanderern und Radfahrern, die bereits in den vergangenen Wochen diese Flächen nutzten, stehen sie ab kommendem Wochenende auch den Touristenfahrern als Erholungsraum zur Verfügung. Hier gelten die allgemeinen Corona-Regeln wie das Abstandsgebot und eine Maskenpflicht. Für die Einhaltung der Verhaltensrichtlinien sorgen durch den Nürburgring eingesetzte Ordner. Zudem bittet die Rennstrecke ihre Fans auch weiterhin die „Stay at home“-Regel zu beachten und nicht ausschließlich zum Zuschauen anzureisen. Dabei setzen die Betreiber neben dem durchdachten Konzept auch auf die Eigenverantwortung eines jeden einzelnen. Um die gestiegenen Personalkosten zu refinanzieren hat sich der Nürburgring entschlossen, eine Parkgebühr von zwei Euro pro Fahrzeug zu erheben. Der Parkschein gilt den ganzen Tag auf allen geöffneten Parkplätzen.

Weitere Informationen gibt es unter: www.nuerburgring.de