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DEHOGA begrüßt „wichtiges Signal in angespannter Lage!“ Präsident Haumann: „Und Ostern müssen die Hotels folgen!“

Region Eifel/Bad Kreuznach, 20.03.2021 – Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Rheinland-Pfalz begrüßt die Entscheidung der Landesregierung, dass ab Montag, 22.03.2021 die Außengastronomie in Rheinland-Pfalz wieder geöffnet werden darf! DEHOGA-Präsident Gereon Haumann sieht darin einen wichtigen Beitrag, das Infektionsgeschehen in Deutschland zu senken.
Die Ministerpräsidentin habe Wort gehalten; dies sei für die gebeutelte Branche ein wichtiges Signal. Der DEHOGA erwarte dies nun auch für die Zusage der Ministerpräsidentin, Hotels und Restaurants an Ostern eine Öffnungsperspektive zu geben. Diese müsse am Montag realisiert werden.

Der DEHOGA Rheinland-Pfalz hatte bereits am Vormittag darauf hingewiesen, dass aus Sicht der Wissenschaft die Ansteckungsgefahr im Freien gegen Null tendiert. Außen kann allenfalls eine 1:1 Ansteckung durch „Tröpfchen-Infektion“ erfolgen. Prof. Kekule: „Im Freien hätte sich das Virus niemals zu einer Pandemie entwickeln können!“ Aus Sicht der Experten ist es virologisch sinnvoll, die Außengastronomie mit festen Sitzplätzen, Abstand und DEHOGA RLP Präsident Gereon HaumanHygiene sowie Kontakterfassung zu öffnen.

Präsident Haumann: „Nun können die Menschen endlich wieder in unseren Betrieben die rheinland-pfälzische Gastfreundschaft genießen. Und das ohne Ansteckungsgefahr; die Gäste waren und sind in den DEHOGA Betrieben sicher! Dies gilt im Biergarten, auf der Terrasse und auch in Restaurants und Hotels.“

Es gibt kein einziges signifikantes Infektionsgeschehen im rheinland-pfälzischen Gastgewerbe. Deshalb ist es dringend notwendig, die Menschen endlich wieder in die öffentlichen Wohnzimmer der Gastgeber-Betriebe zu lassen, anstatt sie noch länger einzusperren. Die letzten Monate haben doch gezeigt, dass dicht gedrängt am Küchentisch, in kaum gelüfteten Partyräumen und auf dem Ausziehsofa viel gefährlicher sind und die Infektionszahlen nach oben getrieben haben.

„Die Politik muss endlich die richtigen Entscheidungen treffen und sinnvolle Anreize setzen, um das Infektionsgeschehen zu senken.  Wir erleben jetzt seit Monaten, dass der Schuss nach hinten los geht, wenn man die Bevölkerung einsperrt und sich Menschen deshalb heimlich in privaten Räumen treffen!“, so DEHOGA Präsident Gereon Haumann.

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IHKs legen konkreten Plan zur behutsamen Öffnung im Gastgewerbe vor

Region Eifel/Trier, 20.03.2021 – Die vier Industrie- und Handelskammern in Rheinland-Pfalz fordern die rheinland-pfälzische Landesregierung auf, in ihrer Kabinettssitzung am Freitag die Öffnung von Hotellerie und Gastronomie zu beschließen. Dafür unterbreiten die vier Kammern konkrete Vorschläge, wie das behutsame Öffnen von Gastronomie und Beherbergungsbetriebe aussehen kann.

So soll ab dem 22. März die Bewirtung im Außenbereich wieder erlaubt sein, ab dem 29. März – also noch vor Ostern – würde dann die Innengastronomie und die privaten Übernachtungen als nächster Öffnungsschritt folgen. „Es geht nicht darum, wo sich Menschen aufhalten, sondern wie sie sich dort verhalten. Daher sind pauschale Auflagen und Verbote dann entbehrlich, wenn es Lösungsansätze gibt, die das Pandemiegeschehen nicht gefährden und das Einverständnis der Bevölkerung finden. Das Gastgewerbe braucht nun dringend eine Perspektive, wie und wann die Betriebe wieder öffnen dürfen“, so Arne Rössel, Sprecher der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz und Hauptgeschäftsführer der IHK Koblenz.

Bei all den Vorschlägen gelten strenge Hygieneregeln und Auflagen, wie etwa die vorherige Terminbuchung oder eine Begrenzung der Personenanzahl auf zwei Haushalte und maximal fünf Personen. Solange der Inzidenzwert unter 100 ist, soll für den Besuch von Biergärten oder Terrassen kein Corona-Test notwendig sein. Anders ist es im Innenbereich von Restaurants oder bei Übernachtungen: Da soll ein maximal 48 Stunden alter Schnell- oder Selbsttest vorgelegt werden. „Wenn Urlaub auf Mallorca wieder möglich ist, muss das auch für Rheinland-Pfalz gelten. Mit diesen Vorschlägen schaffen wir eine Grundlage, auf der die Landesregierung der Branche im touristisch geprägten Rheinland-Pfalz ohne großes Risiko eine seriöse Perspektive geben kann. Die Betriebe haben in der Vergangenheit gezeigt, dass sie sinnvolle Hygienekonzepte umsetzen können und die Sicherheit ihrer Gäste ernst nehmen“, so Rössel.

Die konkreten Vorschläge der IHKs für eine behutsame Öffnung sind:

  1. Ab 22. März 2021: Öffnung der Außengastronomie („sit and enjoy“)
    • Max. fünf Personen pro Tisch aus zwei Hausständen
    • Terminbuchung
    • bei einer 7-Tage-Inzidenz von unter 100 Öffnung ohne tagesaktuellen negativen Schnell- oder Selbsttest
    • Bereits bekannte (und erprobte) Hygieneregelungen sind einzuhalten
  2. Ab 29. März 2021: Öffnung der Innengastronomie („click and eat“)
    • Zugangsvoraussetzung ist ein max. 48 h alter Selbst- oder Schnelltest (dieser könnte bspw. bei einer der 450 Teststellen in Rheinland-Pfalz gemacht werden)- Terminbuchung
    • Max. fünf Personen pro Tisch aus zwei Hausständen
    • Bereits bekannte (und erprobte) Hygieneregelungen (bspw. Tischabstände) gelten unverändert
  3. Ab 29. März 2021: Öffnung der Beherbergungsbetriebe (inkl. Camping) für private Übernachtungen („test and sleep“)
    • Zugangsvoraussetzung ist ein max. 48 h alter Selbst- oder Schnelltest (dieser könnte bspw. bei einer der 450 Teststellen in Rheinland-Pfalz gemacht werden)
    • Testpflicht gilt dann auch für dienstlich veranlasste Übernachtungen (und unverändert für Gäste aus dem Ausland)
    • Bereits bekannte (und erprobte) Hygieneregelungen (bspw. Auflagen beim Frühstück) gelten unverändert
    • Bei einem Aufenthalt im Beherbergungsbetrieb von mehr als 72 Stunden ist ein erneuter (negativer) Selbst- oder Schnelltest erforderlich, der am Aufenthaltsort (!) gemacht werden kann
    • Die Betriebe sollten auf freiwilliger Basis Selbsttests zur Verfügung stellen, um die Sicherheit des Gastes zu erhöhen

Weitere Fragen beantwortet: IHK Trier, Albrecht Ehses, Telefon: (06 51) 97 77-2 01, E-Mail: ehses@trier.ihk.de

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Ein Parkhaus für die Landes-Gartenschau in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Bad Neuenahr-Ahrweiler, 19.03.2021 – Ende Januar hat der Stadtrat in seiner ersten Sitzung 2021 den Bau eines neuen zentralen Parkhauses im Herzen von Bad Neuenahr beschlossen, auch mit den Stimmen der
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Die Planungen waren notwendig geworden, da ein ursprünglich auf der Südseite der Ahr, am
Krankenhaus Maria-Hilf gelegenes Parkhaus, nicht realisiert werden konnte.

Ebenso wird ein im Verkehrskonzept zur Landesgartenschau noch eingeplantes Parkhaus in Ahrweiler nicht entstehen. Die Pläne zur Stärkung des ÖPNV bis bzw. während der Zeit der LAGA werden nur mit einer 3. Fahrt der Ahrtalbahn pro Stunde umgesetzt. Der neue Haltepunkt Neuenahr-Mitte oder zusätzlicher klimaneutraler Busverkehr sind nicht in Sicht.

Insoweit ist absehbar, dass für die Landesgartenschau 2022 zusätzlicher Parkraum benötigt wird, da der Großteil der Besucher*innen mit dem PKW anreisen wird. Im Bau- und Planungsausschuss hat sich die Fraktion von Bündnis 90/Die GRÜNEN mit ihrem Sprecher
Wolfgang Schlagwein, den Architekten Udo Heimermann und Hans-Peter Schmidt für ein zukunftsorientiertes sowie nachhaltiges Parkhaus eingesetzt. Auf der Südseite wird ein breites Solarfeld zur Gewinnung von Solarstrom über die gesamten 4 Stockwerke installiert, die erste vertikale Photovoltaik-Anlage im Stadtgebiet.

Über Fassadenbegrünung, Büsche und Baumpflanzungen wird das Grünvolumen ergänzt. Das Gebäude soll Ladestationen, gesicherte Fahrradstellplätze und einen Fahrradverleih beherbergen. Die Anzahl der Parkplätze, die Größe wie auch die Kosten des Projektes bleiben jedoch überambitioniert. Es ist verständlich, dass die Verwaltung das massive Verkehrsaufkommen der Landesgartenschau abfedern möchte.

Die Stadt begründet das damit, dass sie trotz einer zusätzlichen Bahnverbindung pro Stunde im Zeitraum der Landesgartenschau, einer Verbesserung der Radwege an der Ahr, einem Inklusionshotel direkt neben dem Bahnhof und Mietfahrradverleih für den Lückenschluss vom Neuenahrer Bahnhof bis zum Haupteingang der Landesgartenschau mit einem großen Anteil von Besuchern, die mit dem eigenen Auto anreisen, rechnet.

Dieser Bau kann nur dann auch nachhaltig ein Erfolg sein, wenn durch ihn andere bereits versiegelte Flächen wieder nutzbar gemacht werden. Deshalb muss die Forderung sein nach der Landesgartenschau die Chance nutzen, den Parkplatzsuchverkehr und seine damit verbundenen Emissionen zu verringern. Kleinere Parkplätze sollten umgewidmet werden. Hier muss man offen für Anregungen von Bürgerinnen und Bürgern sein, die ihre Stadt auch im Interesse einer Klimaschutzverantwortung nachhaltig gestalten wollen.

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Mit erprobten Konzepten, BMW M-Partnerschaft und Fan-Radio: Nürburgring startet in die Veranstaltungs-Saison 2021

Nürburg, 18.03.2021 – Der Motorsport kehrt zurück in der Grünen Hölle. Mit dem ersten Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie wird am 27. März die Event-Saison 2021 auf der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt eröffnet. Bis in den November warten viele verschiedene Veranstaltungen. Erprobte Zuschauerkonzepte sollen wieder dafür sorgen, dass die Fans das Geschehen auch live an der Strecke verfolgen können. Gemeinsam mit RPR1 wird zudem „Radio Nürburgring“ neu konzipiert und garantiert, dass die Rennaction erstmals auch weltweit via Internetradio verfolgt werden kann. Zudem kann der Nürburgring sich ab dieser Saison über einen neuen starken Partner freuen: Die Performance-Marke BMW M erweitert ihr Engagement an der geschichtsträchtigen Rennstrecke. Trotz vieler Unwägbarkeiten in Corona-Zeiten fühlen die Verantwortlichen sich gut aufgestellt für die kommende Saison.


Der Kalender des Nürburgrings ist 2021 gut gefüllt. Das alleine wäre keine Neuigkeit. In Zeiten der Pandemie aber ist dies besonders bemerkenswert. Seit einem Jahr beherrschen die Corona-Maßnahmen die Eventbranche. Und auch wenn Rock am Ring bereits abgesagt werden musste, gibt es gute Nachrichten: Der Motorsport kann stattfinden. Hierzu zählen Veranstaltungen wie das ADAC TOTAL 24h-Rennen, die DTM, der ADAC Truck-Grand-Prix oder der AvD-Oldtimer-Grand-Prix. Genauso aber auch die zahlreichen Trackdays oder Fahrtrainings, wie die Nürburgring Formel-Kurse. „Trotz Corona ist unsere Rennstrecke bis Mitte November ausgebucht – sieben Tage die Woche, von Montag bis Sonntag“, erklärt Nürburgring-Geschäftsführer Mirco Markfort, der den Nürburgring gemeinsam mit einem Team von 200 Festangestellten und rund 1.100 Aushilfen durch die Krise steuert. Und dennoch räumt auch er ein: „So wirklich garantieren kann man in diesen Zeiten nichts.“

Obwohl der Nürburgring unter den Rahmenbedingungen verhältnismäßig erfolgreich arbeitet, ist der wirtschaftliche Erfolg nicht mit den Jahren vor der Pandemie zu vergleichen. Und dennoch versucht der Nürburgring vieles wieder möglich zu machen, um seine Rolle als Wirtschaftsmotor einer gesamten Region weiterhin einzunehmen. „Wir haben mit unseren Konzepten im vergangenen Jahr dafür gesorgt, dass viele Veranstaltungen und Angebote stattfinden konnten. Damit haben wir geholfen, Arbeitsplätze in der Region und in der gesamten Branche zu erhalten. Dieser Verpflichtung werden wir weiterhin nachkommen“, erklärt Markfort.

Erprobte Konzepte für Zuschauer an der Strecke
Deshalb sei es wichtig, dass der Nürburgring aktiv auf den erprobten Konzepten aufbaut und langfristig auch Zuschauer zurück an die Strecke bringt. „Die Fans sind der emotionale Rahmen, die jedes Event besonders machen. Darüber hinaus sind Ticketverkäufe ein existenzieller wirtschaftlicher Faktor für jeden Veranstalter“, erklärt der Geschäftsführer. Die kontaktlosen Zuschauer-Konzepte wurden deshalb mit den gleichen Gesundheitsexperten wie 2020 weiterentwickelt. Eine entscheidende Rolle hierbei spielten wieder das Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit der Universität Bonn, das MVZ Labor Koblenz sowie das Deutsche Rote Kreuz Kreisverband Ahrweiler. Auch deshalb schaut Markfort optimistisch in die Zukunft. „Wir fühlen uns gut aufgestellt und stehen bezüglich unserer Konzepte mit den Behörden in Kontakt. Wir werden nun die Entwicklung der Pandemie genau beobachten und weiterhin das Gespräch suchen – im Sinne des Sports, der Fans, der Motorsport-Teams und Unternehmen, der Region und natürlich für den Nürburgring.“

BMW M – Ausbau der Partnerschaft am Nürburgring
Grund zur Freude hat der Nürburgring bereits an anderer Stelle. Mit der Performance Marke BMW M gibt es ab dieser Saison den Ausbau einer langjährigen Partnerschaft. Nürburgring-Fans kennen bereits die BMW M Power Tribüne an der Grand-Prix-Strecke und die Werbebande an der „alten Boxengasse“ der Nordschleife. Unverkennbar gehört ebenfalls die BMW-Brücke über der Start-Zielgeraden zum Bild des Nürburgrings. Diese wurde bereits gut sichtbar in den Farben von BMW M neu gestaltet. Bei den Fahraktivitäten gehört der Automobilhersteller mit seiner Driving Experience ebenfalls zu den intensivsten Nutzern der Rennstrecke. Nun möchte BMW M den Nürburgring als Heimat der Marke etablieren. Herzstück der neuen Kooperation, die zunächst bis einschließlich 2025 dauert, ist ein BMW M Showroom im ring°boulevard, der für die Besucher des Nürburgrings zu ausgewählten Terminen öffnet. Darüber hinaus
soll es auch weitere Veranstaltungen geben – zum Beispiel im Rahmen des 50. Geburtstags von BMW M im Jahr 2022.

Radio Nürburgring ab sofort weltweit empfangbar
Das Geschehen am Nürburgring können alle Fans in Zukunft weltweit per Radio verfolgen. Bislang war Radio Nürburgring unter der Frequenz 87,7 lediglich im Umfeld der Rennstrecke zu empfangen. Durch den Ausbau der Partnerschaft mit dem rheinland-pfälzischen Radiosender RPR1 schafft das „Ring-Radio“ nun den Sprung ins Internet. Hier wird das Geschehen am Nürburgring in Zukunft auf den gängigen Radioplattformen, als Webchannel auf rpr1.de und in der RPR1-App an verschiedenen Veranstaltungswochenenden zu hören sein. Zusätzlich wird es den Stream „Streckensprecher Nürburgring“ auf der Webseite des Nürburgrings geben – für all diejenigen, die einfach den Streckensprechern zuhören möchten. Die erste Übertragung wird es beim zweiten Saisonrennen der Nürburgring Langstrecken-Serie am 17. April geben.

Den Veranstaltungskalender gibt es unter: www.nuerburgring.de/events

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Tourismus, Gastgewerbe & Einzelhandel: Jetzt Abstimmung zu „Deutschlands schönstem Wanderweg“ unterstützen

Daun, 17.03.2021 – Mit dem „VulkaMaar-Pfad“ nimmt das GesundLand Vulkaneifel auch dieses Jahr wieder am Wettbewerb des renommierten Wandermagazins für „Deutschlands schönster Wanderweg“ Teil. Der Zwischenstand ist vielversprechend: Der Weg liegt momentan auf Platz 1 im Wettbewerb.

„Dieses Zwischenergebnis wollen wir unbedingt halten, denn die Wahl geht ja noch bis Ende Juni“, erklärt Vera Merten, Geschäftsführerin bei GesundLand Vulkaneifel. „Hier sind wir auf Unterstützung von allen Seiten angewiesen, um möglichst viele Stimmen zu sammeln.“ Vor allem die Betriebe in Manderscheid, Daun, Ulmen und Bad Bertrich seien gefragt, um die Einheimischen zu erreichen. „Spätestens, wenn das Reisen wieder losgeht, können uns auch die Hotels und Restaurants tatkräftig unterstützen“, meint Merten. „Wenn alle dazu beitragen, kann der schönste Wanderweg Deutschlands 2021 im GesundLand Vulkaneifel liegen und den Tourismus in der Region ordentlich ankurbeln.“

Plakate und Abstimmungskarten zur Publikumswahl sind vor Ort bei den Tourist Informationen in Daun, Manderscheid und Bad Bertrich sowie beim Tourismusamt Ulmen erhältlich. Bei Bedarf von größeren Mengen bitte um Anmeldung bei Valerie Schneider über schneider@gesundland-vulkaneifel.de oder per Telefon: 06592 951 371.

Der VulkaMaar-Pfad ist eine mittelschwere Zweitages-Rundtour mit Start in Manderscheid über Bettenfeld und Meerfeld. Auch in der Kategorie Tagestouren ist ein Eifeler Weg nominiert: Der Felsenweg 6 – Teufelsschlucht der Ferienregion Südeifel. Für beide Wege kann auch online abgestimmt werden unter www.wandermagazin.de/wahlstudio.

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Vulkanpark Landschafts-Denkmäler im Rahmen der Qualitätssicherung überprüft

Plaidt, 16.03.2021 – Über 200 km2 Vulkanparkgebiet – 17 Landschaftsdenkmäler – 350 Infotafeln. Ein Besuch der Vulkanpark Landschaftsdenkmäler lädt dazu ein, bei einem Spaziergang oder einer Wanderung die Faszination der Erdgeschichte zu spüren und dabei verständlich über den Eifelvulkanismus und die bereits Jahrtausende andauernde Gesteinsabbaugeschichte informiert zu werden. Um dieses Erlebnis den Besuchern dauerhaft auf einem hohen Niveau bieten zu können, hat die Qualitätssicherung einen hohen Stellenwert im Vulkanpark.

Im Rahmen der Qualitätssicherung findet derzeit eine Begehung an allen Landschaftsdenkmälern statt und jede der insgesamt 350 Infotafeln wird kontrolliert. Foto: Vulkanpark GmbH

Zum Frühlingsbeginn werden daher die 17 Natur-, Kultur- und Industriedenkmäler von Mitarbeitern der Vulkanpark GmbH genauer unter die Lupe genommen und auf ihre Besuchertauglichkeit getestet. Sind die Wege begehbar, sind die Sichtachsen zu Sehenswürdigkeiten wie Grubenkran oder Abbauwand frei oder zugewachsen, sind alle Hinweisschilder und Infotafeln (noch) vorhanden?

Ein besonderes Augenmerk wird bei der Begehung auf die zahlreichen Infotafeln gelegt, die auf Basaltsäulen oder Eisenstelen entlang der Rundwege angebracht sind.  Sonne und Frost, vereinzelt auch Vandalismus, setzen den Tafeln über die Jahre hinweg zu, so dass in Abstimmung mit den jeweiligen Ortsgemeinden und Städten darüber entschieden wird ob Austauschbedarf besteht.

Pro Landschaftsdenkmal gibt es zwischen zwei und 53 Schautafeln. Die Infotafeln informieren den Besucher vor Ort über die Hintergründe bzw. Entstehungsgeschichte des jeweiligen Denkmals.

So erzählen die Infotafeln an der Wingertsbergwand bei Mendig beispielsweise von dem Inferno vor 13.000 Jahren, als der Laacher See Vulkan ausbrach und hier bis zu 50 Meter mächtige Bimsschichten ablagerte: Das Volumen der herausgeschleuderten Partikel betrug 20 km3, weit mehr als bei der Vesuv-Eruption, die 79 n.Chr. Pompeji verschüttete.

Die heutigen grünen Gruben der Steinbruchreviere Mayener Grubenfeld, Kottenheimer Winfeld und Ettringer Lay haben ihren Ursprung vor ca. 200.000 Jahren durch Ausbrüche des Bellerberg-Vulkankomplexes. Die Infotafeln entlang der Rundwege informieren über diese drei Lavaströme und die jeweilige Gesteinsabbaugeschichte. In der Ettringer Lay wird der Wandel vom Steinbruch hin zum Klettergarten beschrieben, im Winfeld erfährt der Gast alles über die ältestes „Lay“ im Revier und die insgesamt 53 Infotafeln im Grubenfeld erzählen u.a. vom Exportschlager der Reib- und Mühlsteine.

Dank der vielfältigen Informationen ist ein Besuch der Landschaftsdenkmäler auf eigene Faust jederzeit, und auch kostenfrei, möglich. Für Gäste, die die Landschaftsdenkmäler jedoch einmal unter fachkundiger Führung kennen lernen möchten bietet die Veranstaltungsreihe „Unterwegs im Vulkanpark – auf zu den schönsten Orten der Osteifel“ an ausgewählten Terminen Gelegenheit dazu.

Weitere Informationen zu allen Landschaftsdenkmälern und den geführten Touren unter www.vulkanpark.com.

Der Vulkanpark ist ein einmaliger dezentraler Park im Landkreis Mayen-Koblenz. 5 Informations- und Erlebniszentren, 3 Besucherbergwerke und 17 Natur-, Kultur- und Industriedenkmäler laden zu einer spannenden Reise in die Welt der Eifelvulkane ein. Der Vulkanpark – seit 25 Jahren…natürlich einzigartig.

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Seehotel Maria Laach unter neuer Leitung

Maria Laach, 15.03.2021 – Seit dem 1. März 2021 steht das traditionsreiche 4-Sterne Seehotel unter neuer Führung. Kerstin Wingold ist neue Direktorin des über 155 Jahre bestehenden Haus am Laacher See.

Mit großer Auslandserfahrung ist es Kerstin Wingold daran gelegen, Bestehendes im Haus zu kultivieren und zu modernisieren als auch gleichzeitig neue Wege zu gehen. „Bisher wurde das Seehotel kommissarisch durch Frau Kerstin Wingold geleitet. Dies hat sie in herausfordernden Zeiten – für sie persönlich, als auch pandemie- und umbaubedingt – gemeinsam mit ihrem Team mit Bravour gemeistert“ lässt Philipp Lohse, Geschäftsführer der Abtei Maria Laach,
Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Brüder der Abtei in einer internen Mitteilung wissen. Kerstin Wingold ist die erste Frau an der Spitze des 4-Sterne Seehotels.

Derweil machen die Renovierungsarbeiten im Seehotel gute Fortschritte: Das Erdgeschoss befindet sich bereits auf der Zielgeraden. Kerstin Wingold und das Seehotel-Team fiebern einer Eröffnung gemäß den Vorgaben der Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie zum Ende des Monats bereits entgegen; so es denn die gesetzlichen Bestimmungen erlauben.

Seit über 920 Jahren besteht die Abtei Maria Laach als Kloster des Benediktiner-Ordens. Das katholische Kloster zählt zu den geistigen und spirituellen Zentren im nördlichen Rheinland-Pfalz. Rund 30 Mönche leben in dem Klostergebäude.

Die Begegnungsstätte für Kunst, Kultur, Erholung und Musik bietet Angebote für jeden Geschmack. Ausstellungen, Lesungen oder Konzerte werden Kulturinteressierten regelmäßig angeboten. Darüber hinaus laden die Wanderwege rund um den Laacher See zu Bewegung ein. Die Abtei gilt als eines der attraktivsten Ausflugs-Ziele in Rheinland-Pfalz. Jährlich besuchen rund 700.000 Interessierte die abwechslungsreiche Klosteranlage.

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Trotz Corona: Höchste Gäste-Zufriedenheit in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Bad Neuenahr-Ahrweiler, 15.03.2021 – 2020 war bedingt durch die Corona-Pandemie ein besonderes Jahr für den Tourismus. Der Zufriedenheit der Gäste in Bad Neuenahr-Ahrweiler hat dies jedoch keinen Abbruch getan, wie die seit Kurzem vorliegenden Ergebnisse einer Gästeumfrage zeigen. Der von der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH sowie der Stadt beauftragte Vergleichende Gästemonitor wurde von der Marktforschungsagentur Benchmark Services GmbH durchgeführt. An ihm nehmen jedes Jahr Orte aus ganz Deutschland teil. Mit der Note 1,4 bei der Gesamtzufriedenheit erreicht Bad Neuenahr-Ahrweiler im Vergleich einen der höchsten jemals gemessenen Zufriedenheitswerte bei der Marktforschungsagentur. Die Umfrage richtete sich sowohl an Tages- als auch Übernachtungsgäste im Stadtgebiet.

„Erholung/Entspannung“, „in der Natur sein“ und „Abstand zum Alltag gewinnen“ waren die Top drei der genannten Reisemotive.  „Spazierengehen“, „Wandern“, „regionaltypische Speisen und Getränke genießen“ sowie „Flanieren und Bummeln“ standen bei den vor Ort unternommenen Freizeitaktivitäten daher hoch im Kurs. 91 Prozent der Befragten gaben an, mit ihrem Aufenthalt in Bad Neuenahr-Ahrweiler zufrieden bis sehr zufrieden gewesen zu sein. So erhielten die zu bewertenden Angebotsfaktoren wie beispielweise Atmosphäre/Flair, Gastfreundschaft, Unterkunft, Gastronomieangebot, ÖPNV oder Gesundheits- und Wellnessangebot Bestnoten. Einzig das Schlecht-Wetter-Angebot hat mit der Note 2,8 noch Luft nach oben. „Diese Benotung wird womöglich der coronabedingten Schließung von Museen, Thermen, Kinos und weiteren geschuldet sein“, vermutet Dania Münch, projektbetreuende Referentin bei der Marketing GmbH. „Um dies allerdings prüfen zu können, sind wir natürlich froh, wenn wir ein Normaljahr als Vergleichsjahr hinzuziehen können. Das werden wohl hoffentlich die Jahre 2022 und 2023 dann zeigen können“, fügt sie hinzu.

93 Prozent der Befragten gaben außerdem an, in den nächsten drei Jahren sicher bis ganz sicher einen erneuten Aufenthalt in Bad Neuenahr-Ahrweiler zu verbringen. Bereits zwei Drittel der Befragten haben Bad Neuenahr-Ahrweiler dabei schon öfter als drei Mal besucht und kommen immer wieder gerne her. Als Reiseziel weiterempfehlen werden Bad Neuenahr-Ahrweiler 95 Prozent der Befragten.

„Wir sind zufrieden, wenn unsere Gäste es sind! Die überdurchschnittliche Gesamtnote von 1,4 zeigt uns, dass die Gastgeber, Gastronomen, Einzelhändler und viele weitere Akteure vor Ort sowie wir als Tourismusorganisation vieles richtig und vieles gut machen“, merkt Christian Senk, Geschäftsführer der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH, stolz an. „Um die Zahlen der erstmalig durchgeführten Gäste-Umfrage aber zu untermauern und zu bestätigen, sind natürlich weitere Umfragen notwendig. Daher führen wir auch in 2021 wieder eine Gästebefragung durch. Ein kontinuierliches Monitoring wird die touristische Entwicklungsarbeit zielgerichtet voranbringen“, ergänzt er abschließend.

Alle Gastgeber, die die Gäste-Umfrage 2021 bewerben möchten, können die Links und QR-Codes zum Online-Fragebogen in den Tourist-Informationen in Bad Neuenahr und Ahrweiler unter info@ahrtal.de kostenfrei erhalten.

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Die Burg Stolberg und das Museum Zinkhütter Hof öffnen die Pforten – Zutritt mit Voranmeldung

Stolberg, 12.03.2021 – Mit Terminanmeldung kann die Burg Stolberg ab Sonntag, 14. März und das Museum Zinkhütter Hof ab Dienstag, 16. März 2021 unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen wieder besucht werden.

Hierzu wurden sowohl in der Burg als auch im Museum Zinkhütter Hof Möglichkeiten geschaffen, um auf eigene Faust Burg-Abenteuer zu erleben und frische Museumsluft zu schnuppern

Auf der Burg Stolberg gibt es einen ausgeschilderten Rundgang für die Besucherinnen und Besucher. Mit einem neugestalteten Flyer können alle Geheimnisse der Burg in Eigenregie entdeckt werden. Für Familien mit Kindern ist die Burg-Rallye mit spannenden Aufgaben eine spielerische Abwechslung. Kulturliebhabern steht in der Zeit vom 14. bis 28. März die Artibus- Ausstellung No. 2 „Achim Kegel & Friends present Pop Art & more“ in der Burggalerie zur Verfügung. Weitere Informationen unter www.stolberg-erleben.de

Die Zeit der Schließung ist im Museum Zinhütter Hof ebenfalls nicht ungenutzt geblieben: den Besucherinnen und Besuchern werden Tablets zur Ausleihe angeboten, so dass mit einer eigens entwickelten App das Haus erforscht werden kann. Zur besseren Orientierung wurde ein farbiges Leitsystem installiert.

Auch für Familien gibt es eine interaktive, erlebnisreiche Museumsrallye auf den ausleihbaren Tablets. Auf der auf Internetseite www.zinkhuetterhof.de finden Interessierte zudem unter der Rubrik „Digitales Museum“ kleine Videos, die „Appetit“ auf das Museum machen.

Die Terminanmeldung für die Burg Stolberg erfolgt über die Stolberg Touristik. In der Zeit von Montag bis Freitag von 10:00 bis 17:00 Uhr werden- mit mindestens einem Tag Vorlaufzeit- die Termine auf der Burg vergeben. Die Burg kann donnerstags bis samstags von 15:00 bis 18:00 Uhr und sonntags von 12:00 bis 15:00 Uhr besichtigt werden.

Anmeldungen bitte an die Stolberg Touristik, Tel. 02402/ 999 00 80 oder per Mail: touristik@stolberg.de

Die Terminanmeldung für das Museum Zinkhütter Hof erfolgt direkt über das Museum.

Anmeldungen bitte an: Petra Grüttemeier, Tel. 02402/ 90 31 310 oder per Mail: Petra.gruettemeier@museumstolberg.de

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Land unterstützt UNESCO Natur- und Geopark Vulkaneifel mit rund 127.000 Euro

Daun/Trier, 12.03.2021 – Sieben Naturparks gibt es in Rheinland-Pfalz. Bei diesen handelt es sich um großräumige Gebiete, die eingerichtet wurden, um die Interessen des Landschafts- und Naturschutzes und die Erschließung für Erholungssuchende aufeinander abzustimmen. Zudem soll die Regionalentwicklung durch die Parks gefördert werden. Der UNESCO Natur- und Geopark Vulkaneifel liegt wie alle anderen Naturparks des Landes im Zuständigkeitsbereich der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord.

Im vergangenen Jahr wurde dieser mit rund 127.000 Euro unterstützt. Insgesamt flossen in die sieben Naturparks mehr als 800.000 Euro. „Es ist wichtig, die Naturparks finanziell zu unterstützen, damit die Verantwortlichen dort handlungsfähig bleiben“, sagt Uwe Hüser, der Präsident der SGD Nord. „Gerade mit Blick auf den Klimawandel und auf künftige Generationen sollten wir unser Möglichstes tun, um die biologische Vielfalt zu sichern und die Natur zu schützen.“ Daher werde das Land die sieben Naturparks im Zuständigkeitsbereich der SGD Nord im Jahr 2021 sogar mit 1,5 Millionen Euro unterstützen.

Die finanziellen Mittel des Landes werden Jahr für Jahr genutzt, um die Landschaft in den Parks zu pflegen und zu entwickeln. Hierdurch soll eine naturnahe und naturverträgliche Erholung sichergestellt werden. Ein wichtiges Projekt ist auch die Umweltbildung. „Insbesondere Kindern soll auf diesem Weg der Zugang zur Natur ermöglicht und ein verantwortungsvoller Umgang mit dieser vermittelt werden“, erklärt SGD-Nord-Vizepräsidentin Nicole Morsblech, die die Abteilung Raumordnung, Naturschutz und Bauwesen leitet. Der Naturpark Vulkaneifel besteht seit 2010. Er liegt auf dem Gebiet der Landkreise Vulkaneifel, Cochem-Zell und Bernkastel-Wittlich. Mit einer Fläche von rund 98.000 Hektar ist er der größte Naturpark im Land. Zudem ist er seit 2015 auch als „UNESCO Global Geopark“ anerkannt.