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Zeit, „Danke“ zu sagen

Mechernich-Bleibuir – Wer die Flutnacht vom 14. auf den 15. Juli miterlebt hat, der verbindet mit den Eindrücken von Dunkelheit und Wasser auch das ständige Heulen der Feuerwehrsirenen. „Wir möchten die Löschgruppe Bleibuir unterstützen, die in der Flutnacht für uns alle im Einsatz war, während manchem der Feuerwehrleute selbst zu Hause der Keller oder das Auto vollgelaufen ist“, sagt Andrea Kratz, die zusammen mit einigen Bürgern aus Bleibuir und Umgebung eine Dankeschön-Aktion auf die Beine gestellt hat. Am Sonntag, 29. August, soll es ab 11 Uhr am Feuerwehrhaus in Bleibuir Currywurst und Fritten sowie ein Kuchenbuffet zungunsten der Löschgruppe Bleibuir geben.

Der gesamte Erlös aus dem Verkauf der Speisen soll der Löschgruppe zugute kommen, auch Spenden werden gerne entgegengenommen. Eine Finanzspritze kann die Bleibuirer Löschgruppe gerade gut gebrauchen, denn durch das Hochwasser wurde auch das Feuerwehrhaus zerstört.

Die Organisatoren freuen sich über jegliche Unterstützung, helfende Hände, Kuchenspenden oder finanzielle Hilfe. Melden kann man sich dazu bei Andrea Kratz (Tel. 02443-1258), Heike Braun (Tel. 02443-8660), Stefanie Braun (Tel. 01577-4321521) oder Anne Ruhroth (Tel. 0176-76622319). Sie sind sich einig: „Wir denken, es ist jetzt einfach mal Zeit, »Danke« zu sagen!“

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Bundesregierung stuft Niederlande nicht länger als Hochrisikogebiet ein

Region/Düsseldorf/Berlin – Ab Sonntag 0.00 Uhr gelten die Niederlande nicht mehr als Hochrisikogebiet. Das hat die Bundesregierung vor dem Hintergrund der deutlich rückläufigen Inzidenzwerte in dem Land beschlossen. Damit treten für Reisende wieder einige Erleichterungen in Kraft.

Nordrhein-Westfalens Europaminister Dr. Stephan Holthoff-Pförtner reagiert erfreut auf die Entscheidung, die das RKI heute bekanntgab: „Die Zahl der Corona-Infizierten bei unseren niederländischen Nachbarn ist deutlich zurückgegangen. Folgerichtig stuft die Bundesregierung die Niederlande nun nicht länger als Hochrisikogebiet ein.“ Der Minister weiter: „Es freut mich, dass sich die Corona-Lage in den Niederlanden bessert und es für die Menschen im Grenzraum nun einige Erleichterungen im Alltag gibt. Angesichts der Delta-Variante müssen wir dabei weiter vorsichtig sein. Wir gehen verantwortungsvoll mit unseren offenen Grenzen um.“

Ab Sonntag gelten einige Auflagen für die Niederlande nicht mehr, die zum 27. Juli in Kraft getreten waren. Sowohl die Anmelde- als auch die Quarantänepflichten entfallen wieder. Allerdings müssen Reisende nach wie vor grundsätzlich schon bei ihrer Einreise nach Deutschland einen Nachweis über eine vollständige Impfung, die Genesung von einer Erkrankung mit dem Corona-Virus oder ein negatives Testergebnis vorlegen. Für den Grenzverkehr gibt es weitreichende Ausnahmen: Wer sich nicht länger als 24 Stunden in den Niederlanden aufgehalten hat oder für weniger als 24 Stunden nach Deutschland einreist, ist von der Testpflicht befreit. Dies gilt auch für Grenzpendler und Grenzgänger.

Einzelheiten zu den Entscheidungen der Bunderegierung sind hier zu finden: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

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Neubau der Gasleitung startet am kommenden Montag 09. August

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Zwischen Lohrsdorf und Heppingen kommt es für sechs Wochen zu Verkehrsbehinderungen. Nachdem die Energienetze Mittelrhein (enm) nach der Flutkatastrophe in Bad Neuenahr-Ahrweiler den Stadtteil Lohrsdorf wieder mit Erdgas versorgen konnten, stehen nun die nächsten Schritte an. Am Montag, 9. August, beginnen die Netzexperten der enm mit den Arbeiten an einer neuen Gastransportleitung zwischen den Stadtteilen Lohrsdorf und Heppingen. „Dieser Leitungsabschnitt ist durch die Flut vollständig zerstört worden und muss neu gebaut werden“, erläutert Pressesprecher Marcelo Peerenboom.

Im Zuge dieser Bauarbeiten muss die Landskroner Straße von Dienstag, 17. August, an für eine Dauer von fünf bis sechs Wochen halbseitig gesperrt werden. Hierzu wird eine Baustellenampelanlage installiert. „Dies ist für uns die einzige Möglichkeit, unsere Leitungen in diesem Nadelöhr zwischen den Weinbergern und der Bahntrasse entlangzuführen“, berichtet Peerenboom. Die Arbeiten sind mit der Deutschen Bahn und dem Landesbetrieb Mobilität abgestimmt. Der Neubau dieser Gasleitung trägt dazu bei, die Erdgasversorgung in weiteren Teilen der stark betroffenen Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler wiederherzustellen. Der enm-Sprecher ergänzt: „Glücklicherweise konnten wir erreichen, dass die notwendigen betonummantelten Stahlrohre bereits geliefert sind, sodass wir direkt starten können.“

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Drei Landkreise unterzeichnen in der Vulkaneifel-Keisstadt Daun einen Letter of Intent

Daun – Interkommunale Zusammenarbeit BKS/WIL, COC/ZEL und DAU gestartet. Landrätin Julia Gieseking und die Landräte Gregor Eibes und Manfred Schnur haben den Letter of Intent für das Modellprojekt „Interkommunale Zusammenarbeit Eifel-Mosel-Hunsrück“ der Landkreise Bernkastel-Wittlich, Cochem-Zell und Vulkaneifel unterzeichnet und damit das Projekt gestartet. In den kommenden zwei Jahren wollen die Projektpartner in den Arbeitsfeldern Digitalisierung, Softwarenutzung und personelle Ressourcen mit Unterstützung des Ministeriums des Innern und für Sport verstärkt zusammenarbeiten.

Die Verwaltungsleitungen verständigten sich in der Sitzung insbesondere auf die Organisation des Modellprojektes. Es wurde neben dem Lenkungskreis, dem die Landrätin und die Landräte angehören, auch ein Steuerungskreis gebildet, dem die Büroleitungen der drei Verwaltungen sowie beratend auch die Vorsitzenden der jeweiligen Personalräte und die Leiter der Arbeitsgruppen aus den genannten Arbeitsfeldern angehören.

Unterstützt werden die jeweiligen Ebenen auch durch externe Experten, insbesondere durch eine wissenschaftliche Begleitforschung, die sich besonders auf die Übertragbarkeit auf andere Kommunen konzentriert.

In der kommenden Sitzung des Lenkungskreises sollen unter anderem die Bürgermeister der Verbandsgemeinden und verbandsfreien Gemeinden eingeladen werden. Diesen soll das Projekt näher vorgestellt werden, mit dem Ziel mögliche gemeinsame Ansatzpunkte zu finden, um den kreisangehörigen Bereich punktuell in das Projekt einzubinden.

Weitere Informationen zum Projekt sind auf der Internetseite des Projektträgers, der Kreisverwaltung Cochem-Zell, unter www.cochem-zell.de/ikzemh  zu finden.

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Kostenlose Abfall-Entsorgung für Hochwassermüll im Kreis Euskirchen

Euskirchen – Gebühren werden erstattet –  Abfallwirtschaftszentrum hat am heutigen Samstag länger geöffnet. Seit dem gestrigen Freitag ist die Entsorgung für alle Abfälle kostenlos, die durch das Hochwasser am 14./15. Juli 2021 im Kreis Euskirchen entstanden sind. Die Abfälle können an kommunale Sammelplätze oder an das Abfallwirtschaftszentrum (AWZ) in Mechernich-Strempt nach bestimmten Sortierhilfen angeliefert werden. Das gilt sowohl für private Haushalte wie auch für Gewerbebetriebe.

Was gilt für alle Abfälle aus dem Hochwasserschadensbereich, die seit dem 15. Juli über das AWZ entsorgt worden sind?

  • Die Gebühren werden den BürgerInnen und Gewerbebetrieben (AbfallerzeugerInnen) rückerstattet. Voraussetzung: Es ist keine Versicherung vorhanden!
  • Dazu ist der Entsorgungsnachweis (Wiegebeleg / Quittung) an folgende E-Mail-Adresse unter Angabe des Namens und der Kontodaten zu senden:

erstattung-abfall@kreis-euskirchen.de

Das Abfallwirtschaftzentrum (AWZ) hat am heutigen Samstag, 7. August, von 8 bis 16:30 Uhr geöffnet. Am Sonntag ist geschlossen!

Hinweise zu den Sammelplätzen

Im Zuge der Flutkatastrophe sind im Kreis Euskirchen gewaltige Müllmengen entstanden. Kreis und Kommunen haben zur Entsorgung der verschiedenen Abfallströme folgende Vorgehensweise festgelegt. Dabei ist von großer Bedeutung, dass die Abfälle sortiert und getrennt werden. Kreis und Kommunen sind sich bewusst, dass dies gerade in der jetzigen Situation mit erheblichem Aufwand verbunden ist. Es wird jedoch um Verständnis gebeten, weil die weiteren Entsorgungswege diese Trennung unbedingt erfordern.

Sammelplätze der Kommunen

Mineralischer Bauschutt

Wie muss mineralischer Bauschutt getrennt werden?

– Beton

– Estrich, Dachpfannen, Ziegel, … („normaler“ Bauschutt).

– Fliesen, Keramik

– Gasbeton, Gipsputz

– Bimsstein (auch mit Putzanhaftungen), Leichtbausteine

Kein teerhaltiges Material, kein Asbest

Keine Dämmwolle, keine Baumischabfälle etc.

Ast- und Strauchwerk / Treibgut

Hierzu können von den Kommunen Sammelplätze angelegt werden, meist ist dies schon geschehen.

Boden / Schlamm

Hierzu können von den Kommunen Sammelplätze angelegt werden.

Abfallwirtschaftszentrum (AWZ):

Sonstige „Hochwasserabfälle“

Am Abfallwirtschaftszentrum können aus den betroffen Hochwasserhaushalten Abfallstoffe kostenlos angeliefert werden.

  • Hier muss gemäß der Abfallsatzung getrennt werden.
  • Die Anlieferer müssen sich mit Namen und Adresse ausweisen.
  • Nicht getrennte Abfallanlieferungen können nicht angenommen werden.

Beispiele typischer (Bau)- Abfälle, die getrennt voneinander angeliefert werden müssen: 

  • Altholz (I-III): Hölzer aus dem Innenbereich, wie z. B. OSB-Platten, Parkett, Bretter, Laminat
  • gemischte Bauabfälle: Gipskarton, Kunststoffrohre, Styropordämmung, Trittschalldämmung
  • Asbesthaltige Baustoffe (= gefährlicher Abfall; anzuliefern in mit dem Asbest-Logo gekennzeichneten Big-Bags oder Plattensäcken).
  • Dämmmaterial, wie Glaswolle, Steinwolle (Annahme als gefährlicher Abfall, anzuliefern in einem extra gekennzeichneten Transportsack „KMF“)
  • Heizöltank aus Kunststoff: Muss ausgewischt und einmal geteilt angeliefert werden. Die ölverschmutzten Putzlappen zählen zum Sonderabfall.
  • Elektroaltgeräte: Radio, Fernseher, Nachtspeicheröfen (Nachtspeicherheizeräte sind staubdicht zu verpacken. Kostenlose Anlieferung am AWZ nur unzerlegt)
  • Sonderabfälle (voneinander trennen): Batterien, Feuerlöscher, Lacke, Klebstoffe, Desinfektionsmittel, Pflanzenschutzmittel etc., Flyer Sonderabfälle siehe Link:
  • Bodenaushub aus der Mechernich-Kaller Bleibelastungszone (keine sonstigen Belastungen, wie Heizöl)

Schlamm kann im AWZ nicht angenommen werden, ebensowenig Ast- und Strauchwerk mit Boden- oder Schlammanhaftungen.

Der Entsorgungsweg von Abfällen, die in Gewerbe- oder Industriebetrieben durch das Unwetter entstanden sind, muss vorab mit der Abfallberatung des Kreises Euskirchen abgesprochen werden!

Kontakt: abfallberatung@kreis-euskirchen.de; Tel.: 02251-15-530

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Minister Schweitzer lädt Bundesminister Scheuer zu Gespräch über Wiederaufbau der Flutregionen ein

Region/Mainz – Von den Zerstörungen durch die Jahrhundertflut ist auch die Telekommunikationsinfrastruktur insbesondere in den Landkreisen Ahrweiler, Trier-Saarburg und Vulkaneifel betroffen. „Die Linderung des Leids und der Wiederaufbau der lebensnotwendigen Infrastrukturen hat jetzt höchste Priorität. Daher habe ich Bundesminister Andreas Scheuer zu einem Gespräch eingeladen. Ziel ist es, gemeinsam mit den Telekommunikationsunternehmen die Hilfsmaßnahmen von Bund und Land miteinander synchronisieren und so einen koordinierten Wiederaufbau der Telekommunikationsinfrastrukturen sicherzustellen. Bund und Land stehen hier gemeinsam in der Pflicht“, sagte Digitalisierungsminister Schweitzer in Bezug auf ein Schreiben, das er an Bundesminister Scheuer gerichtet hat.

In dem Schreiben betont Schweitzer, dass die Linderung der Not und die Kommunikation in den betroffenen Regionen für die Menschen und die dort ansässigen Unternehmen derzeit an vorderster Stelle beim Wiederaufbau der Infrastruktur steht. „Wir müssen den Blick aber bereits jetzt weiter nach vorne richten. So muss sichergestellt sein, dass das neu zu errichtende Telekommunikationsnetz ausschließlich auf zukunftsfähigen, redundanten und resilienten Infrastrukturen aufgebaut wird“, sagte Schweitzer.

Der Instandsetzung veralteter Technik erteilte der Minister in diesem Kontext eine Absage. Ein besonderes Augenmerk solle dabei auf die Mobilfunkmasten gelegt werden, denn deren Anbindung über Erdkabel habe zu den Totalausfällen beigetragen. Hier könnten im Zuge des Wiederaufbaus Lösungen über Richtfunk zum Tragen kommen. Auch sei es zwingend erforderlich, die Stromversorgung von Mobilfunkmasten im Falle von Stromausfällen beispielsweise per Batterieversorgung für eine längere Zeit sicherzustellen.

„Unser Ziel muss es sein, gemeinsam die betroffenen Regionen zu einer Modellregion für den Glasfaserausbau und einen krisenfesten Mobilfunk zu entwickeln“, sagte Schweitzer.

Der Digitalisierungsminister würdigt in seinem Schreiben auch die Ausbauleistungen der Mobilfunknetzbetreiber. „Dank eines engagierten und zeitintensiven Handelns der Unternehmen ist es gelungen, innerhalb kürzester Zeit die Versorgung der Regionen mit Mobilfunk nahezu vollständig wiederherzustellen. Nun geht es darum, gemeinsam mit allen Beteiligten den Wiederaufbau der Telekommunikationsinfrastrukturen zu koordinieren und zukunftsfest zu machen. Hierzu braucht es einen Austausch gerade auch mit der Bundesebene“, sagte Schweitzer.

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Per Skateboard durch die Sommerferien

Zülpich – Zülpicher Jugend lernt skaten von den Profis. Westenenergie und skate-aid bieten Workshops für Kinder und Jugendliche an
Quirlig ging es zu beim diesjährigen Skater-Workshop, der im Rahmen der Stadtranderholung am 05. und 06. August stattfand. Rollende Räder, heiße Tricks, hinfallen, aufstehen und wieder neu versuchen, das macht den Skateboard-Workshop aus. In Kooperation mit der Stadt Zülpich, dem Energieunternehmen Westenergie und der Organisation skate-aid aus Münster fand inmitten der Sommerferien der zweitägige Workshop für Kinder und Jugendliche unter Federführung von echten Profis statt.

Ottmar Voigt, Beigeordneter der Stadt Zülpich, Annette Jülich-Meiser, Teamleiterin Jugend-arbeit und SAJUS, und Achim Diewald, Kommunalmanager bei Westenergie, besuchten den Workshop. Bevor es auf die Bretter ging, baute jedes Kind unter fachmännischer Anleitung das eigene Skateboard zusammen und dann wagten sie unter Anleitung erste Fahrversuche auf den rollenden Brettern. „Der Workshop findet zum dritten Mal in Zülpich statt, und es ist toll zu beobachten, wie schnell die Kinder in diesen beiden Tagen Fortschritte machen und mit welcher Leidenschaft sie dabei sind! Wir freuen uns, dass wir gerade in dieser schwierigen Zeit gemeinsam mit Westenergie das Ferienprogramm in Zülpich bereichern können“, freute sich Voigt.
Unter der Anleitung von zwei erfahrenen Coaches wurden die Teilnehmenden nicht nur in die Grundlagen des Skate- und Longboardens eingeführt.

Im Fokus standen die Bewegung auf den schnellen Brettern und die Förderung von Selbstvertrauen und Gemeinschaftsbewusstsein. Die Eigenverantwortung der Jugendlichen ist gestärkt worden, sie lernten spielerisch erste Tricks und erfuhren Interessantes zu Materialpflege und Aufbau des Boards. „Ich freue mich, dass diese Aktion in Zülpich so gut angenommen wird. Damit die begeisterten Kids dranbleiben können, dürfen sie ein eigenes Skateboard und ein T-Shirt mit nach Hause nehmen“, sagte Achim Diewald.

Der Workshop geht auf eine Initiative von Westenergie und der Organisation skate-aid zurück. skate-aid wurde von Skateboardpionier Titus Dittmann 2009 ins Leben gerufen. Die Organisation hilft weltweit benachteiligten Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihrer sozialen und kulturellen Herkunft zu einer besseren Zukunft.

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Um noch mehr Menschen zu erreichen: Kreis Düren setzt zweiten Impfbus ab Dienstag 10. August ein

Düren – „Wir sind auf einem guten Weg, aber noch nicht am Ziel“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn angesichts der aktuellen Impfzahlen. Mittlerweile haben mehr als 148.700 Menschen im Kreis Düren den vollständigen Impfschutz. Um diejenigen zu erreichen, die noch keine Impfung erhalten haben, setzt der Kreis Düren einen weiteren Impfbus ein.

Ab kommendem Dienstag, 10. August, fährt einer der beiden Busse (Bus 1) zunächst die gleichen Haltestellen wie vor vier Wochen an. Diejenigen, die vor einem Monat im Bus die Impfung bekommen haben, erhalten nun nämlich an gleicher Stelle die Zweitimpfungen. Erstimpfungen in diesem Impfbus sind aber auch weiterhin möglich.

Der neu eingesetzte zweite Bus (Bus 2) wird unter anderem die Gemeinden Hürtgenwald und Linnich ansteuern, aber auch neue und bewährte Ziele im Kreis Düren anfahren. „Wir haben nun mit dem zweiten Bus die Möglichkeit, in allen Kommunen im Kreis Düren ein niedrigschwelliges Impfangebot vor Ort machen zu können“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Hier sind auch Zeitimpfungen möglich.

Ein Termin ist nicht erforderlich. Es kann im Impfbus bei der Erstimpfung zwischen dem Impfstoff von Biontech und Johnson & Johnson gewählt werden. Mitgebracht werden sollte der Personalausweis und (wenn vorhanden) der Impfpass.

Die Haltestellen des Impfbusses (Bus 1) in der kommenden Woche:

(Es sind die gleichen Haltestellen wie vor vier Wochen)

Dienstag, 10.08.2021

10-13 Uhr Düren – Neue Jülicher Straße – Haltestelle Bretzelnweg

14-17 Uhr Düren – Satellitenviertel – Nörvenicher Straße 42

Mittwoch, 11.08.2021

14-18 Uhr – Linnich – Place de Lesquin – Bürgerbegegnungsstätte

Mittwoch, 11.08.2021

9-13 Uhr Heimbach – Parkplatz an der Laag

14-17 Uhr Nideggen – Dürener Tor – Bushaltestelle

Donnerstag, 12.08.2021

8-13 Uhr Düren – Marktplatz

14-17 Uhr Mariaweiler – Schulhof/Busspur Anne-Frank Gesamtschule

Freitag, 13.08.2021

9-12:30 Uhr Huchen-Stammeln – Rurbenden – Supermärkte

13:30-16 Uhr Moschee Veldener Str. – auf Werkgelände Fa. Brück

Samstag, 14.08.2021

9-13 Uhr Düren – Miesheimer Weg/ Zülpicher Str.

14-18 Uhr Jülich – Am Walramplatz

Sonntag, 15.08.2021

8-13 Uhr Jülich – Brückenkopfpark – Rurauenstraße

14-18 Uhr Düren – Annakirmesplatz

Die Haltestellen des Impfbusses (Bus 2) in der kommenden Woche:

 Dienstag, 10.08.2021

10-13 Uhr – Titz – Heinrich-Gossen-Straße – Supermärkte

14-18 Uhr – Aldenhoven – Am alten Bahnhof – Supermärkte

Mittwoch, 11.08.2021

10-13 Uhr – Jülich – Am Walramplatz

Donnerstag, 12.08.2021

10-13 Uhr – Hürtgenwald – Zum Steinbruch 2 – Supermärkte

14-18 Uhr – Kreuzau – Parkplatz MonteMare/Festhalle

Freitag, 13.08.2021

10-13 Uhr – Nörvenich – Am Kreuzberg 13 – Aldi Supermarkt

14-18 Uhr – Düren – Euskirchener Straße 99 – Aldi Supermarkt

Samstag, 14.08.2021

10-18 Uhr Düren – Marktplatz

Sonntag, 15.08.2021

10-13 Uhr Heimbach – Parkplatz an der Laag

14-18 Uhr Heimbach – Rurtalsperre Schwammenauel

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Schulunterricht kann stattfinden

Mechernich – In Summe vermeldet die Stadtverwaltung Mechernich für die insgesamt 200 städtischen Gebäude „Schäden in Millionenhöhe“ nach dem Hochwasser am 14. Juli – Dorfgemeinschaftshäuser, Feuerwehrhäuser und Sportlerheime im Stadtgebiet gleichermaßen betroffen – Schwer beschädigt wurde auch die zurzeit geschlossene dreigruppige Kita in Firmenich – Schulbus aus Richtung Antweiler und Wachendorf fährt weiterhin bis vor die Haustür der Satzveyer Grundschule.

„Unsere städtischen Gebäude hat es zwar verhältnismäßig leicht erwischt, trotzdem sind Schäden in Millionenhöhe zu verzeichnen“, konstatiert Christoph Breuer vom Team Gebäudemanagement nach dem verheerenden Hochwasser am 14. Juli in Summe für die rund 200 Standorte. Letztlich seien Dorfgemeinschaftshäuser, Feuerwehrhäuser, Sportlerheime gleichermaßen betroffen.

Grünes Licht kann indes aber für die schulischen Einrichtungen gegeben werden. „Der Schulunterricht kann an allen Grundschulen und weiterführenden Schulen Mechernichs starten. Wenn überhaupt, ist höchstens der Sportunterricht in der alten Dreifachturnhalle im Schulzentrum tangiert.“ Dort ist noch nicht klar, ob der Hallenboden tatsächlich schwer beschädigt ist und ausgetauscht werden muss. „Das wird in den kommenden Tagen mit Sachverständigen geklärt werden müssen“, sagt Christoph Breuer.

Lösung für Kita-Kinder

Definitiv schwer getroffen hat es aber das Gebäude der dreigruppigen AWO-Kita in Firmenich. Dazu der Gebäudemanager: „Die Kita ist komplett vom Hochwasser überflutet worden. In Absprache mit der AWO gelingt es aber, die Kinder in den Übergangs-Container-Kitas in Firmenich und Mechernich-Nord durch Überbelegungen unterzubringen und zu betreuen.“ Die Eltern seien bereits informiert.

Die gerade erst frisch aufgestellten Kita-Container nahe der Satzveyer Straße sind allerdings ebenso von den Wassermassen nicht verschont geblieben, sollen aber bis zum regulären Kindergartenstart wieder bezugsfertig sein. Darin müssten „nur“ die Böden erneuert werden, so Christoph Breuer: „Das ist in einem Container deutlich einfacher. Da muss man nichts trocknen, einfach raus, rein, fertig.“

Ein wenig umdisponieren muss man indes beim Schülertransport aus Richtung Antweiler und Wachendorf nach Satzvey, da die Brücke an der L11 und damit die südliche Hauptzufahrt in den Ort nahe dem Bahnübergang durch die Kraft der Wassermassen komplett zerstört worden ist. Nach ersten Gesprächen mit Grundschulleitung und Schäfer-Reisen, die den Transport der Schüler im Stadtgebiet Mechernich stemmen, konnte jedoch schon eine gute Lösung gefunden werden. Der zuständige städtische Teamleiter Willi Göbbel erläutert: „Die Grundschule wird weiterhin bis vor die Haustüre angefahren. Der Bus muss dafür zwar einen Umweg fahren. Aber so können wir vermeiden, dass die Schüler vom Bahnübergang aus durch den Ort bis zu ihrer Schule laufen müssen.“

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Staatsanwaltschaft Koblenz suchte am heutigen Freitag 06. August die Kreisverwaltung Ahrweiler auf

Ahrweiler – Die Kreisverwaltung Ahrweiler teilt mit: „Die Staatsanwaltschaft Koblenz und das Landeskriminalamt haben heute Vormittag im Zuge eines Ermittlungsverfahrens gegen Landrat Dr. Jürgen Pföhler und ein weiteres Mitglied des Krisenstabs im Zusammenhang mit der Flutkatastrophe am 14. auf den 15. Juli 2021 die Kreisverwaltung Ahrweiler aufgesucht.

Die Kreisverwaltung hat alle seitens der Staatsanwaltschaft und des Landeskriminalamtes gewünschten Daten, Unterlagen und Materialien sofort und kooperativ bereitgestellt.“