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Bund unterstützt Länder mit 200 Millionen Euro beim Infektionsschutz an Schulen und Kitas

Region/Berlin – Die Bundesregierung stellt den Ländern 200 Millionen Euro zur Verfügung, um sie bei der Beschaffung von mobilen Luftreinigern für Schulen und Kitas zu unterstützen. Im Fokus stehen vor allem Einrichtungen mit Kindern unter 12 Jahren, für die derzeit kein Corona-Impfstoff zur Verfügung steht. Gemeinsames Ziel ist es, die Kinderbetreuung und den Präsenzunterricht mit bestmöglichen Infektionsschutz aufrechtzuerhalten. Bund und Länder haben sich auf den Abschluss der notwendigen Verwaltungsvereinbarungen verständigt, die die Unterstützung durch den Bund regeln.

Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie: „Unser Ziel ist es, in diesem Herbst und Winter den Präsenzunterricht aufrechtzuerhalten. Dafür ist neben den Impfungen auch ein wirksamer Infektionsschutz an Schulen und Kitas zentral. Wir stellen den Ländern 200 Millionen Euro für den Kauf mobiler Luftreiniger zur Verfügung. Die Verwaltungsvereinbarungen mit den Ländern sind finalisiert. Damit steht ein weiterer wichtiger Baustein zur Pandemiebekämpfung, der die Förderung für stationäre raumlufttechnische Anlagen ergänzt.“

Britta Ernst, Ministerin für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg und derzeitige Präsidentin der Kultusministerkonferenz: „Es ist gut, dass die finanzielle Unterstützung des Bundes kommt. Mobile Luftreiniger helfen den Schulen und Kitas Räume mit eingeschränkter Lüftungsmöglichkeit besser zu nutzen.“

In 16 Einzelvereinbarungen wird festgelegt, dass der Bund die Länder bei der Beschaffung von mobilen Luftreinigern für Räume mit eingeschränkter Lüftungsmöglichkeit in Einrichtungen finanziell unterstützt, die auch oder ausschließlich von Kindern unter 12 Jahren besucht werden. Die 200 Millionen Euro des Bundes werden nach dem Königsteiner-Schlüssel zwischen den Ländern aufgeteilt, wobei eine Kofinanzierung durch die Länder zwingend ist. Das Antragsverfahren wird sich nach den jeweiligen landesrechtlichen Regelungen richten.

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Unwetter Bernd: Westnetz repariert exponierten Strommasten zur Versorgung von Altenahr-Kreuzberg

Altenahr – Systematische Instandsetzung des Stromnetzes angelaufen. Schäden durch Hochwasser an Strommasten werden behoben. Überflutete Strommasten, abgeknickte Leitungen und beschädigte Ortsnetzstationen und Umspannanlagen: Das Hochwasser hat an der Ahr große Schäden an der Infrastruktur hinterlassen. Daher treiben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Westnetz seit über einem Monat die systematische Instandsetzung des Stromnetzes voran.

Aus diesem Grund waren Monteure im Auftrag von Westnetz am vergangenen Wochenende von Freitag bis Sonntag mit Steigern im Einsatz, um einen durch die Flut beschädigten Strommasten im Vischeltal von Altenahr zu reparieren. „Der Betonmast ist Bestandteil der Mittelspannungsfreileitung, welche die Stromversorgung von der Umspannanlage Altenahr über rund 3,2 Kilometer bis nach Altenahr-Kreuzberg sichert. Der Mast wurde als Folgeschaden des Hochwassers so stark beschädigt, dass wir diesen zur dauerhaften Sicherung der Versorgungssicherheit von rund 650 Anwohnern wieder instand setzen mussten“, erklärt Instandhaltungsplaner Hans-Josef Adams von Westnetz.

Bei dem aufwendigen Verfahren bestiegen die Monteure den in Mitleidenschaft gezogenen Masten und reparierten den entstandenen Torsionsschaden. „Nach der Aktion kann die für die Versorgung von Altenahr-Kreuzberg wichtige Freileitung nun wieder sicher betrieben werden“, stellt Hans-Josef Adams zufrieden fest.

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Richtfest an der Grundschule Brander Feld in Aachen

Aachen – Mit dem Erweiterungsbau kann die Grundschule von zwei auf 2,5 Züge erweitert werden. Das JuB, Jugend- und Begegnungszentrum, zieht teilweise in den Neubau. Im kommenden Sommer soll das Gebäude fertig gestellt sein.

Ein wichtiger Baustein an der Gemeinschaftsgrundschule Brander Feld wurde am vergangenen Freitag, dem 20. August gesetzt: das Richtfest für den Erweiterungsneubau. Außerdem wird es bald noch eine neue Mensa im bereits bestehenden Gebäude geben. Bezirksbürgermeister Peter Tillmanns, freut sich über die Weiterentwicklung des Wohngebietes und der Schule: „Dieses Gebäude ist in erster Linie für die Kinder da und ich bin dankbar, dass wir es hier im Bezirk Aachen-Brand geschafft haben, dieses Projekt auf die Beine zu stellen.“

Klaus Schavan, technischer Geschäftsführer des städtischen Gebäudemanagements, zum Richtfest, 14 Monate nach Baubeginn: „So ein Richtfest ist etwas ganz Besonderes. Wir müssen aufpassen, dass wir diese Traditionen beibehalten. Lassen Sie uns auch den halben Weg feiern.“ Denn bereits im kommenden Sommer soll dann schon die Einweihung der zusätzlichen über 900 Quadratmeter stattfinden. Schulleiterin Anke Schürings ist zufrieden mit der Zusammenarbeit zwischen Schule, Stadt, Baufirmen, Architekten und dem Jugend- und Begegnungszentrum (JuB): „Es hat alles wunderbar geklappt. Und es war schön und spannend, dass Gebäude wachsen zu sehen.“

Nach Umsetzung des rund 4,7 Millionen Euro teuren Bauvorhabens werden dann nicht nur eine neue Mensa für 200 Essen pro Tag im Bestandsgebäude, sondern auch zusätzliche Mehrzweckräume und Differenzierungsräume als Ergänzung der bisherigen Schule und Offenen Ganztagsschule entstanden sein. Damit kann die Schule von zwei auf 2,5 Züge erweitert werden.

Heinrich Brötz, Leiter des städtischen Fachbereichs Kinder, Jugend und Schule der Stadt Aachen: „Dieses Gebäude ist richtungsweisend. Hier sind Schule, Offene Ganztagsschule, Jugendhilfe unter einem Dach untergebracht. Und das Gebäude öffnet sich auch sehr stark zum Sozialraum, zum Stadtteil.“ Der Neubau befindet sich auf dem Grundstück Schagenstraße 40, leicht versetzt hinter dem gemeinsamen Bestandsgebäude der Grundschule Brander Feld und des JuB, dass mit dem Café in den Neubau einzieht und mit Büro und Verwaltung im Altbau bleibt.

Dipl.-Ing. Architekt Georg Platen, zuständiger Projektleiter im städtischen Gebäudemanagement zur Anbindung des Neubaus: „Das Schulgebäude als Solitär und die freistehende Sporthalle bilden ein Ensemble zwischen dem sich der Schulhof aufspannt. In logischer Konsequenz dazu ergänzt die Erweiterung das Ensemble in dem es sich in zweiter Reihe hinter dem Hauptgebäude als ‚kleine Schwester‘ oder ‚kleiner Bruder‘ aufstellt.“ Ebenso wie das Hauptgebäude sitzt die Erweiterung zwischen dem oberen Schulhof auf Straßenniveau und dem unteren Hof des JuB. Durch eine Überdachung werden Bestand und Erweiterung im Souterrain baulich verbunden. Der Zugang zur Schulerweiterung und der Zugang zur Mensa erfolgen beide über eine Gitterrostbrücke. In der Verzahnung der beiden Gebäude spannt sich so ein kleiner geschützter Eingangshof auf, der das Ensemble um eine weitere Komponente bereichert.

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Ministerpräsident Armin Laschet verleiht den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen an 13 Bürgerinnen und Bürger

Region/Düsseldorf – Ministerpräsident Armin Laschet hat am gestrigen Montag, 23. August 2021 – dem 75. Landesgeburtstag – 13 Persönlichkeiten mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Die Verleihung fand im Ständehaus K21 in Düsseldorf statt. Mit dem Orden ehrt die Landesregierung traditionell ehrenamtlich besonders engagierte Bürgerinnen und Bürger für ihre herausragenden Verdienste um das Gemeinwohl und um das Land Nordrhein-Westfalen.

Ministerpräsident Armin Laschet: „Am 75. Geburtstag unseres Landes Nordrhein-Westfalen den Verdienstorden zu verleihen, ist mir eine besondere Ehre und Freude. Denn die 13 Persönlichkeiten, die wir heute auszeichnen, stehen für einen herausragenden Einsatz für unsere Gesellschaft und für unser Land. Menschen wie sie tragen ein großes Stück dazu bei, Nordrhein-Westfalen lebenswerter zu machen. Sie stehen für den Zusammenhalt und die Solidarität in Nordrhein-Westfalen, die Offenheit, die Vielfalt – für all das, was unser Land ausmacht. Für dieses beeindruckende Engagement bedanke ich mich von Herzen.“

Über den Landesverdienstorden

Der Verdienstorden des Landes ist eine der höchsten Auszeichnungen und wurde 1986 aus Anlass des 40. Geburtstages des Landes Nordrhein-Westfalen vom damaligen Ministerpräsidenten Johannes Rau gestiftet. Als Anerkennung ihrer außerordentlichen Verdienste für die Allgemeinheit wird er an besonders engagierte Persönlichkeiten verliehen.

Ausgezeichnet mit dem Landesverdienstorden am 23. August 2021 wurden:

  • Jürgen Büssow, Düsseldorf

Jürgen Büssow war von 1995 bis 2010 Regierungspräsident des Regierungsbezirks Düsseldorf und hatte sich zuvor als Mitglied des Landtags einen Ruf als versierter Medienpolitiker erworben. Er ist Mitgründer und Ehrenvorsitzender des „Vereins 701“ zur Förderung von Künstlerinnen und Künstlern und engagiert sich im Düsseldorfer Verein „grenzenlos“ für sozial benachteiligte Menschen.

  • Wolfgang Drösser, Brühl

Der frühere Studiendirektor und langjährige Vorsitzende des Vereins für Orts- und Heimatkunde in Wesseling ist seit Jahrzehnten engagierter Heimatforscher und Autor mehrerer heimatkundlicher Standardwerke zu den Städten Brühl und Wesseling und zur christlichen Münzgeschichte.

  • Hans-Joachim Fasel, Leverkusen

Sein herausragendes ehrenamtliches Engagement gilt vor allem dem Altenberger Dom. Bereits seit 2001 ist er Vorstandsvorsitzender der „Stiftung Altenberg“. Zugleich kümmert er sich um die historische Sammlung der „Stadtgeschichtlichen Vereinigung Leverkusen“, engagiert sich bei der Lebenshilfe in Leverkusen und unterstützt den Verein „Leverkusen hilft krebskranken Kindern“.

  • Henrik Hanstein, Zülpich

Der Leiter des renommierten und international tätigen Kunsthauses Lempertz in Köln war 25 Jahre lang Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Kunsthochschule für Medien in Köln, organisierte Benefizauktionen zu ihren Gunsten und etablierte den „Großen Kunstpreis der Freunde der KHM“. Heute ist er ihr Ehrensenator.

  • Britta Heidemann, Köln

Die erfolgreiche ehemalige Sportlerin – unter anderem war sie Olympia-Siegerin – engagiert sich für Kinder und Jugendliche in aller Welt, etwa in Uganda und Brasilien. Sie ist Ehren-Botschafterin der Aktion von „Bewegung gegen Krebs“, Botschafterin der „Stiftung Lesen“ sowie Patin des Vereins „KIDsmiling“, eines Projekts für hilfsbedürftige Kinder und Jugendliche.

  • Norbert Hüsson, Düsseldorf

Der langjährige Bundesvorsitzende der Handwerksjuroren war maßgeblich an der Einführung des „Meister-BAföG“ beteiligt und ist bis heute unter anderem Mitglied der Vollversammlung der Handwerkskammer Düsseldorf. Seit 2002 setzt er sich als langjähriger Vorsitzender für das Kinder- und Jugendhospiz „Regenbogenland“ in Düsseldorf ein. Durch die Gründung seiner Stiftung ermöglichte er unter anderem einen komplett aus Spenden finanzierten Erweiterungsbau.

  • Gesine Klack, Versmold

Gesine Klack organisierte in den letzten zwei Jahrzehnten gemeinsam mit der Stadtbibliothek Versmold rund 250 Veranstaltungen wie Autorenlesungen, Vorträge und Konzerte. Sie setzt sich für die Leseförderung von Kindern ein und führt in Zusammenarbeit mit der Stadt­bibliothek, den Versmolder Kindergärten und Grundschulen zahlreiche Veranstaltungen und Projekte durch, um die Lesekompetenz bei Kindern und Jugendlichen zu fördern.

  • Heribert Knecht, Hallenberg

Heribert Knecht engagiert sich seit 1963 in verschiedenen Funktionen für die Freilichtbühne Hallenberg, die nach mittlerweile rund 100 Inszenierungen mit 1,1 Millionen Besucherinnen und Besuchern seit 1946 zu den erfolgreichsten deutschen Freilichtbühnen gehört. Seit 2012 ist er Vorsitzender – zur Zeit Vize-Vorsitzender – des Verbandes Deutscher Freilichtbühnen Region Nord und Mitglied im Präsidium des Bundes Deutscher Amateurtheater.

  • Alfonso López García, Siegen

Der studierte Sozialarbeiter gehörte 1984 zu den Gründern des heutigen Integrationsrates Siegen und war bis 1999 dessen Vorsitzender. Bis heute ist er aktives Mitglied des Seniorenbeirats Siegen. 1997 gründete er den „Förderverein für die spanischsprachige Gemeinde Siegerland e.V.“, dem er bis heute vorsitzt, ebenso dem „Interkulturellen Seniorennetzwerk“ zur Förderung der Integration zugewanderter älterer Menschen. 2009 gründete er den „Interkulturellen Chor Siegerland“.

  • Vassilios Nikitakis, Köln

Vassilios Nikitakis gehörte 1992 zu den Initiatoren des Kölner Bündnisses von Künstlerinnen und Künstlern, das sich gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zusammenschloss. Zum Auftaktkonzert unter dem bundesweit bekannten Motto „Arsch huh, Zäng ussenander“ kamen 100.000 Menschen. Er schrieb die Musik des gleichnamigen Songs, Texter war Wolfgang Niedecken. Seither engagiert er sich bei Flüchtlingsprojekten und in Schulen für kulturelle Vielfalt, Integration und die Rechte von Minderheiten.

  • Manfred Rekowski, Wuppertal

Für den ehemaligen Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland standen stets die Menschen, vor allem die sozial schwachen und benachteiligten, im Mittelpunkt und noch vor der Amtskirche. Bei grundsätzlichen oder hoch aktuellen Themen wie Ökumene, Flüchtlingsfrage und Kirchenasyl befolgte der Seelsorger diesen Grundsatz seines Handelns konsequent und glaubwürdig. Ein Herzensanliegen war ihm außerdem, vor allem junge Menschen zum Engagement für ihre und in ihrer Kirche zu gewinnen und zu ermutigen.

  • Dr. Wolfgang Schumacher, Mechernich

Der ehemalige Professor für Geobotanik und Naturschutz in Bonn gilt als „Vater des Naturvertragsschutzes“. Ihm gelang es früh und zunächst in der Eifel, die Interessen von Naturschützern und Landwirten in Einklang zu bringen, um wertvolle Biotope zu bewahren und zu schützen, mittlerweile sogar deutschland- und europaweit. Er ist seit über 30 Jahren im Vorstand der NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege aktiv, seit 2002 ist er ihr Vizepräsident.

  • Jost Springensguth, Münster

Seit 1998 ist der Journalist und Kommunikationsberater Geschäftsführer der „Wirtschaftlichen Gesellschaft für Westfalen und Lippe“, die seitdem den „Internationalen Preis des Westfälischen Friedens“ verleiht – an bekannte Persönlichkeiten ebenso wie immer auch an junge Menschen. Zu den Preisträgern gehörten Helmut Kohl und Helmut Schmidt, Kofi Annan und Kurt Masur, aber auch die Sternsinger oder die „Aktion Sühnezeichen“. Ebenso Mitglied der Jury und des Kuratoriums des „Theodor-Wolff-
Preises“ engagiert er sich im Westfälischen Heimatbund.

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Digitale Veranstaltungs-Reihe ‚Mein Europa‘ am Mittwoch 25. August

Aachen – EUROPE DIRECT Aachen setzt die interaktive digitale Veranstaltungsreihe ‚Mein Europa‘ fort. In dieser berichten junge Menschen aus verschiedenen Ländern über Europa und ihre persönlichen Herzensthemen. Am morgigen Mittwoch, 25. August um 19 Uhr, nimmt der 29-jährige Janne Koivisto die Gäste mit auf eine Reise nach Finnland.

Der aus dem östlichen Teil Finnlands stammende Koivisto arbeitet derzeit bei der größten Einzelhandelskette des Landes als Designer. Er wird eine kurze Einführung in das Land Finnland geben und die Gäste können ihr Wissen über das skandinavische Land in einem Quiz testen.

Der Schwerpunkt des Abends liegt auf einem Thema, das Janne besonders am Herzen liegt: Finnland stand seit den 1990er Jahren stark unter dem Einfluss von Nokia, denn lange Zeit war Nokia der dominierende Hersteller in der Telekommunikationsbranche. Und dennoch änderte sich das 2007, als Apple das iPhone auf den Markt brachte. In seinem Vortrag wird Janne beleuchten, wie Nokia in Finnland vor und nach seiner Expansion eine ganze Generation verändert und geprägt hat.

Die englischsprachige Veranstaltung wird von Carlotta Diederich moderiert. Die kostenlose Anmeldung erfolgt online unter www.mein-europa.eu . Die Zugangsdaten werden dann per E-Mail zugeschickt.

Die weiteren Veranstaltungen finden immer am vierten Mittwoch eines Monats statt. Die Reihe wird von folgenden Partnern organisiert: AEGEE Aachen, Deutsch-Französisches Kulturinstitut Aachen, JEF Aachen, JEF Köln, Karlspreisstiftung, Karlspreis Academy, EUROPE DIRECT Ostbelgien und EUROPE DIRECT Aachen.

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Stadt Mayen erhält weitere Spenden für Hochwasser-Opfer

Mayen – Die Stadtverwaltung Mayen erhielt in den letzten Tagen weitere Spendenbeträge vom Land, den Banken und Mayener Gewerbetreibenden sowie Privatpersonen, die den Hochwasseropfern und den betroffenen Vereinen zugutekommen soll. Die Stadt Mayen hat aus der Unterstützung des Landes einen Gesamtbetrag von rund 166.000 € auf den Fond „Mayener helfen Mayener“ einzahlen können.

Die derzeitige Spendensumme, die sich durch Beträge vom Land, den Banken, den Mayener Gewerbetreibenden, Konzerten, Veranstaltungen sowie Privat – oder Vereinsspenden auf dem Fonds „Mayener helfen Mayener“ befindet, beläuft sich derzeit auf rund 246.000 €.

Die Stadt Mayen bittet diejenigen Hochwasseropfer –die sich noch nicht gemeldet haben- bzgl. der Spendenaufteilung bei Frau Stefanie Frank unter Stefanie.Frank@Mayen.de oder Tel. unter 02651 – 88 4014 zu melden. Mit den erhaltenen Spenden können bereits geplante Zuteilungen aufgestockt und weitere Hilfe geleistet werden.

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Aktion STADTRADELN – Mendig ist dabei

Mendig – Ab dem 6. September startet die internationale Kampagne STADTRADELN im Landkreis Mayen-Koblenz und die Stadt Mendig ist mit dabei. Jeder kann sich an dieser Aktion beteiligen und innerhalb von 21 Tagen möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurücklegen und dabei Kilometer für sich, sein Team und seinem Landkreis sammeln.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger, die an der Aktion teilnehmen möchten, können sich bereits jetzt schon unter stadtradeln.de über ein eigenes Team, dem Team der Stadt Mendig oder des Landkreises anmelden und so während des Aktionszeitraums die gefahrenen Kilometer gutschreiben. Somit wird es allen, die in der Mendig und Umgebung wohnen, arbeiten, zur Schule gehen ermöglicht, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Ansprechpartner für die Stadt Mendig ist der erste Beigeordnete Achim Grün, der auch als Initiator für das Team Mendig schon fleißig unterwegs ist. „Wie wir in den letzten Wochen gesehen haben, sind klimatische Änderungen in unserem Alltag gegenwärtig und zukünftig  ein ganz wichtiger Punkt in unserer Heimat. Die Stadt Mendig möchte nicht nur zusehen, sondern auch aktiv unterstützen. Ich freue mich über jeden einzelnen Teilnehmer, der uns hilft, ganz viele Kilometer zusammen zu bekommen.“, so Achim Grün, 1. Beigeordneter der Stadt Mendig.

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Neuerungen im Waffenrecht: Meldefrist läuft am 1. September 2021 ab

Region/Mayen-Koblenz – Im Waffenrecht ist es im vergangenen September zu Neuerungen gekommen, die insbesondere Sport- und Salutschützen betreffen. Als Waffenbehörde weist die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz daher noch einmal explizit darauf hin, dass aufgrund des dritten Waffenrechtsänderungsgesetz (3. WaffRÄndG) bis zum 1. September 2021 die davon betroffenen Waffen oder Magazine der Kreisverwaltung angezeigt oder der Behörde oder einer Polizeidienststelle überlassen werden müssen.

Das gilt für Sportschützen:

Neuerungen für Sportschützen haben sich aus dem Waffenrechtsänderungsgesetz bei der Bedürfnisüberprüfung und der Waffenanzahl ergeben. Konkret bedeutet das: Seit dem 1. September 2020 überprüft die Waffenbehörde alle fünf Jahre, ob bei Sportschützen das Bedürfnis für den Besitz von Schusswaffen noch fortbesteht. Dabei wird der Bedürfnisnachweis insofern erleichtert, als dass Schießnachweise nur noch für die ersten beiden Wiederholungsprüfungen des Bedürfnisses – also nach fünf beziehungsweise zehn Jahren – erbracht werden müssen. Zudem wird bei den Schießnachweisen nicht mehr auf jede einzelne Waffe, sondern nur noch auf die Waffenkategorie, also auf Kurz- oder Langwaffe abgestellt. Darüber hinaus sind pro Waffenkategorie in den 24 Monaten vor der Überprüfung nur noch ein Schießtermin pro Quartal oder sechs Schießtermine pro Zwölf-Monats-Zeitraum nachzuweisen. Erleichternd kommt hinzu: Sind mehr als zehn Jahre seit erstmaliger Erlaubniserteilung vergangen, genügt für den Nachweis des Fortbestehens des Bedürfnisses eine Mitgliedsbescheinigung des Schießsportvereins.

Die Regelungen zum Bedürfnisnachweis beim Erwerb von Waffen sind derweil unverändert geblieben. Aber: Die Zahl der auf die sogenannte Gelbe Waffenbesitzkarte zu erwerbenden Waffen wurde auf zehn Stück begrenzt. So soll verhindert werden, dass Waffen gehortet werden. Für Sportschützen, die bereits mehr als zehn Waffen auf die Gelbe Waffenbesitzkarte erworben haben, gibt es eine Besitzstandswahrung.

Das gilt für Salutschützen:

Salutwaffen sind nach Paragraf 39a des Waffengesetzes erlaubnispflichtig oder gegebenenfalls verbotenen und müssen der Waffenbehörde gemeldet werden. Erworben und besessen werden dürfen Salutwaffen von Personen und Vereinen, die ein Bedürfnis dafür vorweisen können. Das heißt, wenn der Antragsteller diese Waffen beispielsweise für Theateraufführungen, Foto-, Film- oder Fernsehaufnahmen oder für die Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen oder Veranstaltungen der Brauchtumspflege benötigt. Jeder, der bereits vor Inkrafttreten des dritten Waffenrechtsänderungsgesetzes im Besitz einer entsprechenden Salutwaffe war, muss diese spätestens bis zum 1. September 2021 bei der Waffenbehörde anmelden bzw. eine Ausnahmegenehmigung gemäß Paragraf 40, Absatz 4 beim Bundeskriminalamt beantragen.

Das gilt für große Magazine:

Verboten sind seit Inkrafttreten der Gesetzesänderung Wechselmagazine für Zentralfeuermunition für Langwaffen mit einer Kapazität von mehr als zehn Schuss und für Kurzwaffen mit einer Kapazität von mehr als 20 Schuss. Gleichfalls ist der Umgang mit halbautomatischen Kurzwaffen für Zentralfeuermunition und halbautomatischen Langwaffen für Zentralfeuermunition verboten, die ein eingebautes Magazin mit der jeweils oben beschriebenen Magazinkapazität haben. Magazine, die sowohl in Lang- als auch in Kurzwaffen passen, gelten als Magazine für Kurzwaffen, es sei denn, der Besitzer verfügt auch über eine dazu passende Langwaffe. Personen, die die betroffenen Magazine vor dem 13. Juni 2017 erworben haben, dürfen diese behalten, wenn sie den Besitz bis zum 1. September der Waffenbehörde anzeigen. Entsprechende Vordrucke sind auf der Internetseite der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz unter www.kvmyk.de/formulare/. Sportschützen, die nachweisen können, dass sie die betroffenen großen Magazine für die Teilnahme an bestimmten Schießwettbewerben im Ausland benötigen, können diese nun auch mit einer Ausnahmegenehmigung des Bundeskriminalamts nutzen.

Das gilt für Besitzer von Deko-Waffen:

Bestimmter Umgang mit Dekorationswaffen ist anzeigepflichtig. Hierfür wurde ein bundeseinheitlicher Vordruck entwickelt, den es ebenfalls auf der vorgenannten Internetseite zu finden gibt.

Änderungen zu wesentlichen Waffenteilen:

Die Definitionen der wesentlichen Teile von Schusswaffen wurden ergänzt. Für Besitzer von Waffenteilen, die neu als wesentliche Teile eingestuft werden, muss bis spätestens 1. September 2021 eine Erlaubnis beantragt werden.

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Viele Denkmäler im Stadtgebiet Euskirchen vom Hochwasser betroffen

Euskirchen – Fünf Wochen ist die Hochwasserkatastrophe nun her – und immer noch ist die Wasserstandslinie an den Mauern des Alten Brauhauses in Kreuzweingarten deutlich ablesbar. Das Wasser hat in den wunderschön restaurierten Gebäuden des Bruchsteinhofes aus dem 19. Jahrhundert in Höhe von fast zwei Metern hochgestanden und ist immer noch nicht abgetrocknet.

Corinna Relles (2.v.r) und Regine Borschdorf (r.) von der Unteren Denkmalbehörde besuchten gemeinsam mit Dr. Hans-Stefan Bolz das Alte Brauhaus in Kreuzweingarten, in dem Marlies Stock mit den Folgen des Hochwassers kämpft. Foto: Kreisstadt Euskirchen

Das kontaminierte Wasser ist in alle Gebäude eingedrungen, so auch in den historischen Dorfsaal, berichtet Marlies Stock, Inhaberin des Alten Brauhauses. Auch die Brauerei stand voller Wasser, so dass die Kessel darin verkeilt aufeinander gestapelt zurückblieben. Man habe erst gar nicht gewusst, wie man die Geräte überhaupt aus dem Raum bekommen sollte. Auch der Innenhof, der Gastraum, das Standesamt und die Küche sind heftig vom Hochwasser betroffen. Holzböden und Wandputz müssen leider entfernt und erneuert werden, Möbel und Küchengeräte sind zerstört und nicht zuletzt ist das Büro von Marlies Stock komplett vollgelaufen, so dass alle Akten vernichtet sind. Laut einer groben Schätzung der Handwerker liege die Schadenssumme bei ca. 400.000 Euro, so Stock.

Unterstützung bekommt Marlies Stock nun von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Bonn, die ein Soforthilfe-Programm für von der Flut beschädigten Denkmäler aufgesetzt hat. „Die ersten 100 Anträge sind bereits eingegangen“, berichtet Dr. Hans-Stefan Bolz von der Dt. Stiftung Denkmalschutz. Er besuchte Anfang der Woche mit Corinna Relles und Regine Borschdorf von der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Euskirchen einige betroffene Denkmäler in der Kreisstadt, um sich vor Ort ein Bild zu verschaffen und die Unterstützungsmöglichkeiten der Stiftung weiter bekannt zu geben.

„Wir sehen viele betroffene Gebäude, zerstörte Mauern oder komplett geflutete Fachwerkhofanlagen sowie durchnässte Kirchen und Kapellen“, erzählt die Architektin Corinna Relles, die die Schäden für die Stadt Euskirchen aufnimmt und die Inhaber vor Ort fachlich berät. 300 Denkmäler im Stadtgebiet seien betroffen, so die erste Schätzung. In manchen Gebäuden ist „nur“ der Keller nass, in anderen Gebäuden hat das Wasser auch die Erdgeschoss-Ebenen komplett geflutet.

Heftig betroffen seien Denkmäler im Ortsteil Wißkirchen und im Ortskern Schweinheim, so Relles. In Schweinheim sind einige historische Gebäude stark beschädigt. Gerade erst war der Ortsteil als Golddorf im Kreiswettbewerb ausgezeichnet worden, als das Hochwasser den mit viel ehrenamtlicher Arbeit hergerichteten Dorfplatz zerstörte.

„In der Dt. Stiftung Denkmalschutz haben wir einen verlässlichen Partner, der unbürokratisch hilft und erste Gelder wurden bereits ausgezahlt, um Fachgutachter oder Hilfsmaßnahmen einzuleiten“ so berichtet Relles. „Wir gehen derzeit davon aus, dass wir mit diesen Spenden zunächst alle Baudenkmäler sichern können.“

Unterstützung für die Inhaber denkmalgeschützter Gebäude gibt es von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Wer sich über die verschiedenen Hilfsangebote informieren will, findet weitere Informationen unter www.denkmalschutz.de/hochwasser-sofortfoerderung

Die Stiftung hat zudem ein Sonderkonto für die vom Hochwasser geschädigten Baudenkmale eingerichtet. Wer den Wiederaufbau dieser betroffenen Gebäude unterstützen will, kann seine Spende an das folgende Konto senden:

Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Spendenkonto Soforthilfe Hochwasserkatastrophe

IBAN DE78 3804 0007 0555 5552 00

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Stadt Meckenheim geht auf Hochwasser-Geschädigte zu – 1. Bürgerdialog am Donnerstag 26. August

Meckenheim – Bürgerdialoge an drei Terminen und Orten. Bürgermeister Holger Jung und die Stadtverwaltung gehen auf die Betroffenen der Hochwasserkatastrophe zu. Im Rahmen eines Bürgerdialoges informiert die Stadt Meckenheim gleich an drei unterschiedlichen Terminen und Orten:

  • Donnerstag, 26. August, 18 Uhr, Mehrzweckhalle, Altendorf-Ersdorf
  • Dienstag, 31. August, 18 Uhr, Aula der Evangelischen Grundschule, Meckenheim
  • Dienstag, 7. September, 18 Uhr, Mehrzweckhalle, Lüftelberg

Gemeinsam mit Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern aus verschiedenen Fachbereichen wird die Verwaltungsleitung einen Rückblick auf das Geschehene geben und auf mögliche Lösungen für die Zukunft eingehen. Überdies beantworten Expertinnen und Experten aus der Stadtverwaltung die individuellen Fragen der Bürgerinnen und Bürger und nehmen in Einzelgesprächen die Anregungen auf.

Die aktuelle Corona-Situation und das Hygieneschutzkonzept erfordern eine Anmeldung für den Besuch des Bürgerdialogs vorzugsweise per E-Mail unter desiree.bergmann@meckenheim.de (Telefon 02225-917211).

Der Besuch der Veranstaltung ist ausschließlich mit einem 3G-Nachweis – Geimpft/Genesen/Getestet – möglich. Das heißt: Es ist ein zertifizierter negativer Test einer öffentlichen Teststelle (nicht älter als 48 Stunden), ein Impfausweis mit vollständiger Impfung (letzte erforderliche Impfung muss mindestens 14 Tage zurückliegen) oder ein „Genesenen-Nachweis“ (Erkrankung muss mindestens 28 Tage und darf maximal sechs Monate zurückliegen) vorzulegen. Ebenso ist das Tragen einer medizinischen Maske (OP oder FFP2) verpflichtend.

Parallel zu den Bürgerdialogen informiert die Stadt Meckenheim die Hochwassergeschädigten über Handzettel. Sie enthalten wichtige Daten und Hilfsangebote und erreichen die Haushalte in den besonders stark betroffenen Gebieten der Stadt Meckenheim und ihrer Ortsteile.