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Mayen-Koblenz lädt zum Familienimpftag am Samstag 28. August nach Polch

Polch/Mayen-Koblenz -Das Impfzentrum in der Maifeldhalle Polch ist am morgigen Samstag, 28. August, von 10 bis 17 Uhr geöffnet – Impfungen sind ohne Termin möglich. Wenn beim landesweiten Familienimpftag am morgigen Samstag, 28. August, die Impfzentren und Impfbusse in Rheinland-Pfalz die Türen öffnen, um Kindern und Jugendlichen, ihren Eltern und Verwandten eine unkomplizierte Möglichkeit zum Impfen zu geben, ist das Impfzentrum Mayen-Koblenz selbstverständlich mit von der Partie. Zwischen 10 und 17 Uhr sind die Pforten der Maifeldhalle für Impfinteressierte geöffnet. Impfungen gegen das Coronavirus werden ohne vorherige Anmeldung und ohne lange Wartezeiten durchgeführt.

„Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele junge und erwachsene Mayen-Koblenzer dieses Angebot annehmen. Denn es bleibt weiterhin unverzichtbar, dass wir wachsam bleiben und uns mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln dem Coronavirus entgegenstellen“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig.

Geimpft werden alle impfinteressierten Personen ab 12 Jahren, die noch keine Erstimfpung erhalten haben. Auch wenn der Familienimpftag namensgemäß ein spezielles Angebot für Kinder und ihre Eltern ist, können am Samstag selbstverständlich auch Einzelpersonen ohne Termin ins Impfzentrum (Vormaystraße/Ecke Heinz-Gries-Straße, 56751 Polch) kommen und sich gegen das Coronavirus impfen lassen.

Erwachsene, die am Familienimpftag teilnehmen möchten, müssen ihren Personalausweis oder Reisepass und die Gesundheitskarte ihrer Krankenversicherung mitbringen sowie – falls vorhanden – den Impfausweis.

Personen unter 18 Jahren müssen ihre Gesundheitskarte und – falls vorhanden – einen Personalausweis und Impfausweis mitbringen. Außerdem müssen sie von einer sorgeberechtigten Person zur Impfung begleitet werden oder eine schriftliche Vollmacht inklusive Kopie des Personalausweises des Sorgeberechtigten vorlegen.

Im Impfzentrum in der Maifeldhalle in Polch kommen am Familienimpftag mRNA-Impfstoffe zum Einsatz, also Biontech oder Moderna. Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 12 und 17 Jahren erhalten ausschließlich den für sie zugelassenen Biontech-Impfstoff. Es erfolgen ausschließlich Erstimpfungen, wobei die Geimpften anschließend einen Termin für die Zweitimpfung erhalten, die ebenfalls in der Maifeldhalle durchgeführt wird.

 

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Tourismus

„Nachhaltig gärtnern “ – im LVR-Freilichtmuseum Kommern am Samstag 28. und Sonntag 29. August

Mechernich-Kommern – Die Bedeutung biologischer Vielfalt wird den meisten Menschen immer bewusster. Welch vielfältigen, teils simplen und doch effektiven Möglichkeiten es gibt, sich für die Natur im eigenen Garten und selbst bei geringen Platzverhältnissen zu engagieren, möchten wir unseren Besuchenden gerne anschaulich zeigen: Bei „Nachhaltig gärtnern“ am 28. und 29. August 2021, jeweils von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr präsentieren zahlreiche Akteur*innen ihre Ideen und Lebensphilosophien für kreativen Umweltschutz. Für jeden ist etwas dabei!

Zu beachten ist, dass die neue Corona-Schutzverordnung einen Besuch im Freilichtmuseum grundsätzlich nur ermöglicht, wenn die Besuchenden entweder geimpft, genesen oder getestet sind (3Gs). Dies muss entsprechend nachgewiesen werden. Kinder im Schulalter können als Nachweis den Schülerausweis vorzeigen. Der vorgelegte Schnelltest darf nicht älter als 48 Stunden sein. Als besonderen Service besteht an diesem Wochenende auch vor Ort die Möglichkeit einen Schnelltest durchführen zu lassen. Bitte beachten Sie auch die Hinweise auf der Internetseite des LVR-Freilichtmuseums Kommern. Durch die Umsetzung der 3G-Regel sind wieder viele Kurse, Projekte und Vermittlungsangebote ohne Einschränkungen durchführbar.

Angefangen beim Museumsimker, Saatgut für die Vielfalt, dem richtigen Kompostieren, „Kräuterführungen“, den vielfältigen Methoden zum „Haltbarmachen von Obst und Gemüse“ bis hin zum „Plastikfreien Gärtnern“, wird den Besuchenden im gesamten Außenbereich des Freilichtmuseums an diesem Tag viel geboten.

Viele weitere, spannende Themen, wie „Fledermausschutz an Gebäuden“, „Gärten bei Nacht“ oder „Lichtverschmutzung“, werden präsentiert und können mit Fachleuten diskutiert werden. Eine Märchenerzählerin bietet mit spannenden Tiergeschichten Spaß und Unterhaltung für jüngere und jung gebliebene Interessierte. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt!

Die Aktion ist eine Kooperation zwischen dem LVR-Freilichtmuseum Kommern und dem LEADER-Projekt „Na-Tür-lich Dorf“ der Biologischen Stationen der Kreise Euskirchen, Düren, Bonn/ Rhein-Erft und der StädteRegion Aachen.

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Erdgaskunden im Ahrtal erhalten am morgigen Samstag 28. August Besuch

Bad Neuenahr – Erdgasanschlüsse müssen verschlossen werden. Um die Wiederinbetriebnahme von Erdgas-Netzanschlüssen in einigen Gebieten des Ahrtals vorzubereiten, sind am morgigen Samstag, 28. August, Teams der Energienetze Mittelrhein (enm) unterwegs.

Die Mitarbeiter sind in Heimersheim, Beul, Kirchdaun, Gimmigen, Bachem, Ramersbach, Bad Neuenahr-Süd und Bengen unterwegs. Sie werden Gaszähler und Regler kontrollieren und gegebenenfalls demontieren. Außerdem verschließen sie die Gasanschlüsse.

Diese Arbeiten sind notwendig, bevor demnächst die Gasversorgung wieder aufgenommen werden kann. Einige Kunden, die bereits aufgesucht wurden, müssen zudem erneut besucht werden, um weitere notwendige Arbeiten durchzuführen. Die Mitarbeiter der enm können sich ausweisen.

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Top-Events

Start am heutigen Freitag 27. August: 3. Food & Beer Festival und verkaufsoffener Sonntag in Mayen

Mayen – In Mayen darf vom 27. bis 29 August wieder auf dem Mayener Marktplatz geschlemmt werden. Das Food & Beer Festival beginnt am heutigen Freitag ab 17 Uhr und öffnet Samstag sowie Sonntag ab 12 Uhr seine Pforten. Dank einer intensiven und guten Zusammenarbeit der Fuchs-Konzeptfabrik und der Stadtverwaltung Mayen kann in diesem Jahr das Festival zum dritten Mal auf dem Mayener Marktplatz durchgeführt werden.

An 14 verschiedenen Drink- und Food-Ständen können Genießer in entspannter Atmosphäre besondere Leckereien entdecken, ausgefallene Bier-Kreationen ausprobieren und sich von den kulinarischen „Artisten“ verwöhnen lassen.

Und da zu gutem Essen und Trinken auch gute Musik gehört, sorgt Freitag- und Samstagabend ab ca. 17 Uhr Livemusik für eine rundum schöne Atmosphäre beim gemütlichen Schlemmen.

Zudem ist am 29. August verkaufsoffener Sonntag und von 13 bis 18 Uhr darf fleißig gebummelt werden.

„Ich freue mich sehr, dass wir eine weitere Veranstaltung Ende August mit der Fuchs-Konzeptfabrik aus Andernach durchführen können“, so die Mitarbeiterin der Wirtschaftsförderung Christina Wolff. „Kommen Sie vorbei und genießen Sie lecker Food & Beer bei Livemusik auf dem Mayener Marktplatz und dem Bummeln am verkaufsoffenen Sonntag steht sicher auch nichts im Weg“, so Wolff weiter.

Mehr Informationen zur Veranstaltung erhält man unter mayen.de oder fuchs-konzeptfabrik.de.

Das Food & Beer Festival Mayen findet unter Einhaltung der gültigen Hygieneverordnung und -regeln statt. Eine Reservierung ist nicht notwendig. Derzeit ist auch kein negativer Corona-Test oder eine entsprechende Registrierung notwendig. Im Wartebereich und in den Bereichen, wo die Abstandsregeln nicht eingehalten werden können, besteht Maskenpflicht. Am Platz kann die Maske natürlich abgenommen werden.

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Top-Events

Ein Euro für „Mordeifel“-Lesung in Mechernich am Sonntag 29. August

Mechernich – Die Feuerwehr Mechernich setzt ein Zeichen und den Eintrittspreis auf symbolischen Wert – „Bevölkerung hat genug gelitten und soll ein bisschen abschalten von Sorgen und Nöthen“ – In Mechernich liest Sänger, Komödiant und Autor Sascha Gutzeit am Sonntag, 29. August aus seinem Buch „Alarm am Apfelbaum“ – Karten über Ticket-Regional.

Die Feuerwehr hat den Eintrittspreis für die „Mordeifel“-Lesung an der Feuerwache von Sascha Gutzeit am Sonntag, 29. August, auf einen Euro pro Person gesenkt. Die Bevölkerung habe genug gelitten und solle bei der Lesung ein bisschen abschalten. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Die „Mordeifel“ steht trotz kaum einer ruhigen Minute in den Wochen seit dem Hochwasser weiterhin auf dem Plan der Mechernicher Feuerwehrleute. Sascha Gutzeit liest am Sonntag, 29. August, ab 14.30 Uhr (Einlass: 14 Uhr), in der Feuerwache. Aber der Eintrittspreis ist nun bewusst ein anderer und hat mit einem Euro pro Person eher symbolischen Charakter.

„Wir verzichten auf den ursprünglich angesetzten Eintrittspreis von drei und fünf Euro, weil die Bevölkerung in den letzten Wochen genug gelitten hat“, sagt Löschzugführer Hussein Yassine: „Die Menschen sollen zur Feuerwehr kommen, um einfach auf andere Gedanken zu kommen und ein bisschen abschalten von den Sorgen und Nöten, die das Hochwasser gebracht hat.“ Das sagt wohlbemerkt einer der ehrenamtlichen Feuerwehrleute, die seit Tagen und Wochen unermüdlich für andere im Einsatz sind und sogar ihr Leben in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten für andere aufs Spiel gesetzt haben.

Familien-Lesung mit Hüpfburg

„Neben der Vorlesung wird von uns außerdem eine Fahrzeug-Ausstellung geboten und eine Hüpfburg für die Kinder aufgebaut mit diversen Attraktionen. Es soll einfach eine Veranstaltung für Groß und Klein werden“, so Yassine einladend, der hinzufügt: „Wenn die Bevölkerung möchte und kann, würden wir uns über eine kleine Spende für unsere Feuerwehr freuen.“ Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt (geringer Selbstkostenpreis).

Bei seiner „Familienlesung“ liest und singt Sascha Gutzeit aus seinem Buch „Alarm beim Apfelbaum“. Karten können nur über Ticket-Regional (www.ticket-regional.de) bezogen werden. Gabi Schumacher von der Stadtverwaltung weist darauf hin: „Wer schon Tickets zu den vorherigen Preisen erworben hat, kann sich an dem Nachmittag bei mir an der Kasse melden. Derjenige, erhält dann bei Bedarf das zu viel gezahlte Geld zurück.“

Das Krimifestival „Nordeifel-Mordeifel 2021“ findet vom 28. August bis 5. September an Lesungsorten in und rund um die Stadt Mechernich statt. Vorgelesen wird in der Mechernicher Feuerwache, aber auch im Depot des Eifelparks Kronenburger See, auf dem Ultraleicht-Flugplatz Weilerswist und in der früheren Kapelle von Camp Vogelsang. Veranstalter sind die Nordeifel Tourismus GmbH und der Förderverein Eifelmuseum e.V. Das Festival findet zum fünften Mal statt.

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Gedenken an die Opfer der Flutkatastrophe – Ökumenischer Gottesdienst in Aachen am morgigen Samstag 28. August 2021

Aachen – Mit einem ökumenischen Gottesdienst im Aachener Dom wollen die evangelische und die katholische Kirche sowie die in der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) zusammengeschlossenen Kirchen am morgigen Samstag, dem 28. August 2021 um 10.00 Uhr der Opfer der Flutkatastrophe gedenken. Dieser wird vom Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, dem Vorsitzenden der ACK, Erzpriester Radu Constantin Miron, sowie mit Vertreterinnen und Vertretern anderer Religionen gestaltet.

„Die Flutkatastrophe hat Menschenleben ausgelöscht und Existenzen zerstört. Die vielen Toten, die Trauernden und alle, die jetzt vor den Trümmern ihrer Existenz stehen, sollen nicht vergessen sein. Im Gottesdienst wollen wir sie vor Gott bringen und ihn um seinen Beistand und Trost bitten“, erklären Landesbischof Bedford-Strohm und Bischof Bätzing. „Wir sind überwältigt von der Hilfe und Solidarität, die die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland und gerade auch aus dem Ausland den Menschen in den Flutgebieten entgegenbringen. Dafür wollen wir Gott danken. Wir haben den Ort Aachen gewählt, weil er zentral in Europa liegt. Damit wollen wir daran erinnern, dass auch unsere Nachbarn in den Niederlanden, Belgien und Luxemburg von der Flutkatastrophe betroffen waren und sind“, so Bischof Bätzing und Landesbischof Bedford-Strohm.

Zu dem Gottesdienst eingeladen werden Betroffene der Flutkatastrophe, Helferinnen und Helfer, Notfallseelsorgerinnen und -seelsorger sowie die Verfassungsorgane, Vertreterinnen und Vertreter der Bundesländer und Repräsentantinnen und Repräsentanten der betroffenen Nachbarländer.

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Innenminister Reul ordnet Trauer-Beflaggung für Samstag 28. August in Nordrhein-Westfalen an

Region/Düsseldorf – Gedenkveranstaltung am Samstag, den 28. August in Aachen zur Erinnerung an die Opfer der Unwetter-Katastrophe: Flaggen werden zum 28. August 2021 auf Halbmast gesetzt. Das Ministerium des Innern NRW teilt mit:

Innenminister Herbert Reul hat für Samstag, 28. August 2021, aus Anlass der Gedenkveranstaltung im Hohen Dom zu Aachen zur Erinnerung an die Opfer der Unwetter- und Hochwasserkatastrophe Trauerbeflaggung angeordnet. Die Anordnung gilt für alle Dienstgebäude des Landes, der Gemeinden und Gemeindeverbände sowie der übrigen Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, die der Aufsicht des Landes unterliegen.

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Technisches Hilfswerk prüft Gebäude in Schleiden auf Standsicherheit – Anmeldung bis 31. August möglich

Schleiden – Eigentümer können ihre vom Hochwasser betroffenen Gebäude von Baufachberatern des Technischen Hilfswerks (THW) begutachten lassen. Bei der Flutkatastrophe in der Nacht zum 15. Juli 2021 wurden viele Gebäude vom Hochwasser in Mitleidenschaft gezogen. Einige Häuser wurden unmittelbar nach dem Ereignis von THW-Baufachberatern aufgesucht und begutachtet. Sollten Eigentümer von Objekten in der Stadt Schleiden, die von der Flutkatastrohe betroffen waren, Bedarf haben, dass ein THW-Baufachberater das Objekt in Augenschein nimmt, bittet die Stadt Schleiden dies unter hochwasser@schleiden.de bis spätestens Dienstag, 31. August 2021, 12:00 Uhr mitzuteilen.

In der E-Mail muss der Eigentümer mit Vor- und Zuname (und ggf. Anschrift, wenn nicht mit dem betroffenen Objekt identisch), Straße und Hausnummer des betroffenen Objektes im Stadtgebiet und Telefonnummer (möglichst Handynummer) angegeben werden.

Im Rahmen der Möglichkeiten werden dann die über die angegebene E-Mail gemeldeten Objekte in Absprache mit dem Eigentümer aufgesucht.

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Tourismus

400.000ster Besucher im Eifelmuseum Mayen begrüßt

Mayen – Sie stammen aus Hürth und sind die 400.000sten Besucher des Eifelmuseums in der Genovevaburg in Mayen: Ehepaar Kanngießer. Beim Besuch im modernen Themenmuseum wartete die Überraschung. Sie wurden von Oberbürgermeister Dirk Meid und Museumsdirektorin Alina Wilbert-Rosenbaum persönlich begrüßt und beglückwünscht.  Überreicht wurde den Museumsbesuchern ein Blumenstrauß, eine Flasche Wein und ein Präsent aus Schiefer.

Das Ehepaar befand sich eine Woche im Urlaub in Spessart in der Eifel und war für einen Tag nach Mayen gekommen um sich die Ausstellungen des Eifelmuseums in der Genovevaburg  – EifelTotal und Deutsches Schieferbergwerk im Stollen unter der Burg anzuschauen.

Von der Gestaltung und den Inhalten der Ausstellung war das Ehepaar begeistert: Viele interessante Fakten und Geschichten rund um die Eifel waren für sie neu. Das Bergwerk unter Tage faszinierte Familie Kanngießer durch seine ganz eigene Atmosphäre.

Sie waren bestimmt nicht zum letzten Mal im Eifelmuseum auf der Genovevaburg!

Mehr Informationen rund um das Museum gibt es online unter www.eifelmuseum-mayen.de

Zudem haben die Ausstellungen des Eifelmuseums – EifelTotal, Deutsches Schieferbergwerk und Erlebniswelten Grubenfeld zum Tag des offenen Denkmals am 11. September geöffnet: Es gelten Sondereintrittspreise für die Ausstellung EifelTotal sowie das Deutsche Schieferbergwerk von 10-18 Uhr und die Erlebniswelten Grubenfeld von 10 -17 Uhr. Die Basiskarte für Erwachsene kostet an diesem Wochenende nur 5 statt 6 Euro und für Kinder nur 2,50 Euro statt 3,50 Euro. Kombikarten für Erwachsene kosten 8 statt 9 Euro, für Kinder 4 statt 5 Euro. Und wer eine Premiumkarte für 11 statt 12 Euro bzw. 5,50 statt 6,50 Euro kauft, hat die Möglichkeit alle drei Einrichtungen zu besuchen. Die Museen müssen nicht alle am selben Tag besucht werden, die gekaufte Karte ist ein Jahr lang gültig.

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Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Wiederaufbau ist gemeinsame Verantwortung

Region/Mainz/Berlin – „Die Flutkatastrophe vom 14. Juli 2021 hat Rheinland-Pfalz ins Mark getroffen. Viele Menschen haben durch die reißenden Wassermassen ihr Leben verloren, wurden verletzt, haben ihr Zuhause, ihre Existenz verloren. Mit dem gestrigen Tag setzen Bund und Länder ein starkes Signal an alle Betroffenen, dass wir an ihrer Seite bleiben.“ Das erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer gestern in der Sondersitzung des Deutschen Bundestags anlässlich der ersten Beratung des Gesetzent­wurfes zur Errichtung eines Sondervermögens „Aufbauhilfe 2021“.

Die Naturkatastrophe habe unvorstellbare Zerstörungen und unermessliches Leid gebracht. Der Wiederaufbau werde Jahre in Anspruch nehmen; doch mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung von Land und Bund wolle man trotz des Leids und der Schmerzen gemeinsam mit den Kommunen und der Bevölkerung ein Ahrtal mit Zukunft aufbauen. „Meine Landesregierung ist eng mit Fachleuten, mit den Kommunen und den Menschen vor Ort im Gespräch. Wir wollen den Betroffenen einen klaren Fahrplan für die Zukunft ihrer Heimat geben. Die Solidarität und die tatkräftige Unterstützung, die Rheinland-Pfalz dabei aus dem Kreis der Länder und des Bundes erfährt, berührt uns sehr. Als Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz danke ich den Abgeordneten des Deutschen Bundestages, dass sie mit der heutigen Sondersitzung so zügig die notwendige Gesetzgebung auf den Weg bringen. Ich danke der Bundesregierung für die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit in den letzten Wochen. Und ich danke den Regierungschefs und der Regierungschefin der Länder: Der kooperative und solidarische Föderalismus erweist sich heute erneut als wichtiges Rückgrat der Bundesrepublik Deutschland“, so die Ministerpräsidentin.

Der nationale Fonds „Aufbauhilfe 2021“ in Höhe von insgesamt 30 Milliarden Euro ist die Grundlage für die nachhaltige Zukunft der betroffenen Gebiete. Der Bund werde dabei zwei Milliarden Euro für die Infrastruktur des Bundes – wie Autobahnen und Bahngleise – allein tragen. Die übrigen 28 Milliarden Euro teilen sich Bund und Länder hälftig. Von den Hilfen profitieren private Haushalte, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen.

„Die materiellen Schäden sind so immens, dass einzelne Bundesländer sie nicht alleine bewältigen können“, betonte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Der Ministerrat hatte unbürokratische Soforthilfen gemeinsam mit dem Bund an Privathaushalte, Betriebe und die Kommunen ausgezahlt, um direkt nach der Katastrophe Einsatz-, Räumungs- und Reinigungskosten sowie Soforthilfen für erste Instandsetzungen – unter anderem der Energieversorgung – zeitnah und unbürokratisch zu tragen.

Der nationale Fonds ‚Aufbauhilfe 2021‘ soll nun „den Menschen die Möglichkeit geben, ihre Heimat nachhaltig wiederaufzubauen. Schnelle und passgenaue Hilfen stehen an allererster Stelle. Doch wird bei Hochwasserschutz, Besiedlung und Bauen auch Nachhaltigkeit ein wichtiger Maßstab sein. Ich weiß, dass die betroffenen Menschen sich wünschen, sofort Geld zu bekommen, um ihr Haus wiederaufzubauen, ihre verwüstete Wohnung zu sanieren oder ihren Betrieb wiederaufzubauen. Ich versichere Ihnen, wir arbeiten rund um die Uhr daran. Aber bei 30 Milliarden Euro Steuergeld müssen wir auch sicherstellen, dass das Geld dahin kommt, wo es gebraucht wird“, so die Ministerpräsidentin. Die Aufgabe für die Zukunft sei klar: „Wir müssen – und wir werden den Hochwasser- und den Katastrophenschutz weiterentwickeln. Der Klimawandel begünstigt die Entstehung von Extremwetter­ereignissen. Wir müssen daher noch viel mehr Anstrengungen unternehmen, um ihn zu begrenzen. Lassen Sie uns die Zukunft der betroffenen Regionen beherzt gestalten. Das geht nur gemeinsam, als Verantwortungsgemeinschaft aller Bundesländer und des Bundes.“