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Lehren und Lernen mit digitalen Medien in Nordrhein-Westfalen

Region/Düsseldorf – Die neue Bildungsmediathek NRW bietet Schulen einfachen Zugang zu digitalen Medien für einen modernen Unterricht. Das Ministerium für Schule und Bildung teilt mit: Zum neuen Schuljahr geht die „Bildungsmediathek NRW“ an den Start. Das neue Internetportal stellt Lehrerinnen und Lehrern, sowie Schülerinnen und Schülern ein umfangreiches Angebot an digitalen Lernmitteln von A wie Anatomie bis Z wie Zahlen zur Verfügung. Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer erklärte: „Die Landesregierung hat in den vergangenen Jahren die größte digitale Ausstattungsoffensive in der Geschichte unseres Landes gestartet. Für das Lehren und Lernen mit digitalen Medien brauchen wir aber nicht nur die Hardware, sondern auch gute, pädagogisch wertvolle Inhalte, die den Unterricht sinnvoll bereichern. Die Bildungsmediathek NRW bietet unseren Schulen den Zugang zu einer Vielzahl an Bildungsmedien und ist damit ein wichtiger Baustein für einen modernen Unterricht.“

In der Bildungsmediathek NRW sind sowohl frei verfügbare Medien, die unter offenen Lizenzen veröffentlicht werden, als auch lizenzpflichtige Medien zu finden. Alle Materialien sind für die Schulen kostenfrei. Die Medien können als Download oder direkt als Streaming im Unterricht sowie beim eigenständigen Lernen eingesetzt werden. Das Angebot umfasst verschiedene Medienarten und bietet darüber hinaus eine Vielzahl an nützlichen Zusatzmaterialien zum direkten Einsatz im Unterricht an.

Die Bildungsmediathek NRW bündelt die bewährten Plattformen „EDMOND NRW“ der Landschaftsverbände (LVR und LWL) und der kommunalen Schulträger und „learn:line NRW“ des Landes Nordrhein-Westfalen. Eine intuitive Navigation mit verbesserter Suche und Filteroption in neuem Design sowie der Zugriff auf die für alle Bundesländer entwickelte Datenbank Sodix erweitern die Nutzung.

Die Städte, Kreise und Gemeinden hatten den Betrieb der Plattform „EDMOND NRW“ ihrerseits unter anderem mit erheblichen finanziellen Eigenmitteln unterstützt und begleitet. Um den Bereich der Landeslizenzen künftig noch stärker in den Blick zu nehmen, hat das Land Nordrhein-Westfalen für die Beschaffung von Lizenzen für kostenpflichtige Medien 2,6 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

„Seit vielen Jahren betreiben wir als Landschaftsverbände die Plattform EDMOND NRW für die kommunalen Medienzentren, die über diese Plattform die erworbenen lizensierten Materialen den Schulen zur Verfügung stellen,“ sagte Ulrike Lubek, Landesdirektorin des Landschaftsverbandes Rheinland. Der Landesdirektor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe Matthias Löb betonte: „Insbesondere in der Pandemie sind die Nutzungszahlen bei EDMOND NRW in die Höhe geschnellt. Die Kommunalen Medienzentren haben alles getan, um die Schulen und Lehrkräfte beim Distanzunterricht zu unterstützen.“

„Mit der Bildungsmediathek NRW werden die von den Kommunen seit vielen Jahren beschafften, lizensierten und geprüften Unterrichtsmedien und Medienangebote des Landes auf einer Plattform zusammengeführt und den Lehrkräften für den Unterricht zur Verfügung gestellt“, so der Beigeordnete Klaus Hebborn vom Städtetag NRW für die kommunalen Spitzenverbände. „Mit dem neuen Portal können die Schulen die in den letzten Jahren beschaffte technische Ausstattung sinnvoll im Unterricht nutzen“, ergänzt der Beigeordnete Dr. Kai Zentara vom Landkreistag NRW für die kommunalen Spitzenverbände.

Die Bildungsmediathek NRW ist eine gemeinsame Initiative des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes NRW, der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe, der Medienberatung NRW und der Kommunalen Medienzentren in NRW. Durch die Möglichkeit der Einbindung des Portals in bestehende Systeme wie LOGINEO NRW wird es leichter, die digitalen Lerninhalte direkt für Schülerinnen und Schüler nutzbar zu machen.

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Katastrophen-Fall im Kreis Euskirchen aufgehoben

Euskirchen – Die seit der Flutkatastrophe formell bestehende Katastrophenfall nach BHKG (Gesetz über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz) wurde im Kreis Euskirchen inzwischen aufgehoben.

Die Kriterien für die Feststellung des Katastrophenfalls sind inzwischen nicht länger gegeben. Aufgabenbereiche, die sich nun als Folge der Hochwasserlage ergeben, wie beispielsweise die Entsorgung des Sperrmülls, die Kontaminierung der Böden, Fragen des Hochwasserschutzes oder auch etwaige gesundheitliche Folgen für die Bevölkerung, gehören zu den Kernaufgaben der Kreisverwaltung und können in den Regelstrukturen weiterbearbeitet werden. Daher hat der Krisenstab des Kreises Euskirchen beschlossen, dass der Katastrophenfall mit Ablauf des 29. August 2021 um 24:00 Uhr aufgehoben wird. Der Krisenstab bleibe jedoch schon wegen des Fortbestandes der pandemischen Lage weiterhin aktiv.

„Die Aufhebung des Katastrophenfalls bedeutet nicht, dass wir alles überstanden haben. Es gibt noch viel zu tun. Selbstverständlich werden wir die Menschen und Kommunen im Kreis auch weiterhin unterstützen. Jetzt rückt vor allem der Wiederaufbau in den Fokus und hieran werden wir mit ganzer Kraft arbeiten“, so Landrat Markus Ramers.

Der Kreis Euskirchen war die letzte Gebietskörperschaft in Nordrhein-Westfalen, die den Katastrophenfall in Folge des Hochwasser-Ereignisses aufrechterhalten hat. Die Feststellung eines Katastrophenfalls hat genauso wie dessen Aufhebung keine Auswirkungen auf die Kostenregelungen des § 50 BHKG.

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Wirtschaft

Technologie-Pionier Sebastian Thrun wird mit dem Aachener Ingenieurpreis ausgezeichnet

Aachen – Professor Sebastian Thrun ist ausgewiesener Experte für Künstliche Intelligenz und wurde von der US-Fachzeitschrift Foreign Policy auf Platz vier der hundert einflussreichsten Denker der Welt eingereiht. Angefangen hat alles mit einem Informatikstudium an den Universitäten in Hildesheim und Bonn, wo er 1995 promovierte.

Drei Jahre später ging er als Assistant Professor an die Carnegie Mellon University in Pittsburgh, Pennsylvania, bevor 2003 der Umzug nach Kalifornien erfolgte – als Associate Professor und später Full Professor sowie Leiter des Artificial Intelligence Lab an der Stanford University. Er entwickelte mit dem Stanford Racing Team den autonom fahrenden VW Touareg „Stanley“, der 2005 die mit zwei Millionen US-Dollar dotierte DARPA Grand Challenge gewann. Kaum im Silicon Valley angekommen, kam Thrun in Kontakt mit Google-Gründer Larry Page, der vom visionären Entwicklergeist Thruns beeindruckt war. 2011 wechselte er dann zu Google und wurde mit dem Aufbau der Forschungsabteilung „Google X“ betraut, in der „Google Street View“, die Datenbrille „Google Glass“ und das selbstfahrende Auto entwickelt wurden.

Für sein herausragendes visionäres Wirken wird Professor Sebastian Thrun nun am Freitag, 3. September 2021, 17 Uhr, in einem festlichen Akt von RWTH und Stadt Aachen im Krönungssaal des Rathauses mit dem Aachener Ingenieurpreis ausgezeichnet. Die Preisverleihung war im vergangenen Jahr Pandemie-bedingt abgesagt worden.

Die Laudatio hält Prof. Armin B. Cremers vom Bonn-Aachen International Center for Information Technology, Doktorvater des Preisträgers an der Universität Bonn. Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und Volker Kefer, Präsident des Vereins Deutscher Ingenieure sprechen Grußworte.

Der Aachener Ingenieurpreis ist eine gemeinschaftliche Auszeichnung der RWTH und der Stadt Aachen – mit freundlicher Unterstützung des Vereins Deutscher Ingenieure VDI als Preisstifter. Jährlich ausgezeichnet wird eine Persönlichkeit, die mit ihrem Schaffen einen maßgeblichen Beitrag zur positiven Wahrnehmung oder Weiterentwicklung des Ingenieurwesens geleistet hat. Die Auszeichnung wird bereits zum siebten Mal verliehen. Erster Preisträger war Professor Berthold Leibinger (gestorben 2018), Gesellschafter der TRUMPF GmbH + Co. KG. Es folgten Professor Franz Pischinger, Gründer der Aachener FEV Motorentechnik GmbH, der Astronaut Thomas Reiter, der langjährige Direktor am Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen, Professor Manfred Weck, Professorin Emmanuelle Charpentier als Mikrobiologin und Miterfinderin der Gen-Schere CRISPR-Cas9 und dafür mittlerweile mit dem Nobelpreis ausgezeichnet, und im vergangenen Jahr der Unternehmer Hans Peter Stihl.

Partner des Ingenieurpreises

VDI

Mit rund 145.000 Mitgliedern ist der Verein Deutscher Ingenieure VDI der größte technisch-wissenschaftliche Verein Deutschlands. Seit 160 Jahren gibt er wichtige Impulse für neue Technologien und technische Lösungen, für mehr Lebensqualität, eine bessere Umwelt und mehr Wohlstand. Der VDI ist Stifter einer Skulptur der Künstlerin Mariana Castillo Deball, die der Preisträger erhält.

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50 motivierte Nachwuchskräfte im Kita-Bereich durch Landrat Spelthahn begrüßt

Düren – Gleich 50 motivierte Nachwuchskräfte der Kreismäuse AöR (Anstalt des öffentlichen Rechts) des Kreises Düren konnte Landrat Wolfgang Spelthahn in diesem Monat willkommen heißen. Sie werden zum neuen Kitajahr in den Einrichtungen des Kreises beruflich durchstarten.

Um sich bestmöglich vorzustellen und die Nachwuchskräfte zu empfangen, veranstaltet die Kreismäuse AöR in jedem Jahr einen Kennenlerntag, an dem nicht nur die Nachwuchskräfte und Landrat Wolfgang Spelthahn teilnehmen, sondern sich auch der Träger ausgiebig vorstellt. Vertreten durch Elke Ricken-Melchert, Leiterin des Amtes für Demografie, Kinder, Jugend, Familie und Senioren des Kreises Düren, sowie Christoph Siebertz, Geschäftsführer der Kreismäuse AöR, erläuterte der Vorstand das Leitbild, die pädagogische Haltung, die Erfolgsgeschichte der Kreismäuse sowie die Bedeutung des Berufs als pädagogische Fachkraft. „Die Ausbildung nimmt bei uns einen sehr hohen Stellenwert ein. Uns liegen die Motivation, Begeisterung und vor allem die Entwicklung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr am Herzen“, sagte Elke Ricken-Melchert. Landrat Wolfgang Spelthahn ergänzte: „Es ist schön zu sehen, dass so viele motivierte Menschen diesen so wichtigen Berufsweg einschlagen. Kinder sind unsere Zukunft, daher möchten wir sie im Kreis Düren bestmöglich betreut wissen.“

Deutlich wurde beim Kennenlerntag auch, welche zahlreichen Vorteile die Ausbildung bei den Kreismäusen bietet. „Wir haben gute Rahmenbedingungen durch die Beschäftigung im öffentlichen Dienst und können eine sichere Zukunftsperspektive bieten“, so Christoph Siebertz. Hinzu kommen aussichtsreiche Aufstiegsmöglichkeiten für die Nachwuchskräfte bis hin zu Führungspositionen, die gerne mit dem qualifizierten Personal aus den eigenen Reihen besetzt werden.

Und natürlich zählt auch der Spaß bei der Arbeit. Daher gab es beim Kennenlerntag neben Fingerfood auch musikalische Beiträge – natürlich alles unter den geltenden Corona-Regeln.

Ab September werden dann schon wieder Nachwuchskräfte für das Ausbildungsjahr 2022/2023 gesucht. Bewerbungsmöglichkeiten und weitere Informationen gibt es unter www.kreis-dueren.de/kreismaeuse.

Zudem bietet die Kreismäuse AöR am Samstag, 11. September, von 9 bis 11 Uhr ein coronakonformes Job-Speeddating in der Kita Burgmäuse in Nörvenich, Dresdener Straße 2. Dort bietet sich für alle Interessierten die Gelegenheit, die Kreismäuse als Arbeitgeber und Träger von 31 Kindertageseinrichtungen im Kreis Düren in ungezwungener Atmosphäre kennenzulernen. Auch dazu gibt es weitere Infos auf www.kreis-dueren.de/kreismaeuse

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Top-Events

Benefizevent „Klangwelle fürs Ahrtal“ im Oktober in Bonn

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Klangwelle in Bad Neuenahr-Ahrweiler wegen Flutkatastrophe nicht möglich. Bonner „fünfdrei eventagentur“ will Benefiz-Klangwelle am Post Tower organisieren. Bereits erworbene Tickets für Klangwelle 2021 im Kurpark Bad Neuenahr behalten Gültigkeit für 2022. Sie sollte ein Event-Highlight für den diesjährigen Herbst im Ahrtal sein: Die Klangwelle Bad Neuenahr-Ahrweiler. Nachdem die Show in 2020 bereits Corona-bedingt abgesagt werden musste, waren die Verantwortlichen bei der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH voller Zuversicht, mit entsprechendem Hygienekonzept im kommenden Oktober wieder Besucher im Kurpark mit einer perfekten Mischung aus Wasser, Feuer, Laser, Licht und Musik zu bezaubern.

Die Flutkatastrophe im Ahrtal, die auch den Kurpark Bad Neuenahr völlig verwüstet hat, hat diesen Plan in einer Nacht zunichte gemacht. Statt der ursprünglichen Klangwelle Bad Neuenahr-Ahrweiler  soll es im Oktober eine Benefiz-Veranstaltung „Klangwelle fürs  Ahrtal“ mit mehreren Terminen auf einem Gelände am Post Tower in Bonn geben.

Geschäftsführer Jan Ritter erklärt: „Wir werden uns im gesamten Ahrtal noch lange Zeit im Katastrophenmodus befinden. Eine Großveranstaltung wie die Klangwelle ist daher leider für 2021 nicht durchführbar. Dennoch ist uns wichtig zu zeigen, dass das Ahrtal noch da ist, dass  wir mit großem Elan wiederaufbauen werden und besonders wichtig, dass wir hierbei auch noch sehr viel Unterstützung benötigen.“

Benefiz-Klangwelle für das Ahrtal

Daher entstand in Zusammenarbeit mit den Klangwelle-Machern von „Consortium“ aus Wien und mit den Klangwelle-Technikern von „Eventures“ aus der Grafschaft die Idee, die Klangwelle trotzdem zu spielen – an einem anderen Ort und als Benefizveranstaltung, deren Einnahmen dem Ahrtal zugutekommen sollen. Die „fünfdrei eventagentur GmbH“ aus Bonn mit Julian Reininger an der Spitze zeigte sich sofort begeistert von der Idee. Er und sein Team wollen mit entsprechender diesjähriger Rechte-Übertragung durch die Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH nun das große Show-Event als Veranstalter in Bonn durchführen. „Für uns eine Ehrensache, mit der wir auch noch zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Wir können mit entsprechendem Hygienekonzept Tausenden Besuchern das Erlebnis Klangwelle präsentieren und gleichzeitig Spenden sammeln, die dem Ahrtal und somit den Betroffenen zukommen“, freut sich Reininger.

Sponsoren gesucht

Um ein solches Event mit enormen Produktions- und Technikkosten so durchführen zu können, dass auch Spendengelder übrigbleiben, sei er auf der Suche nach Sponsoren, so Reininger weiter. Bislang hätten bereits die Deutsche Telekom, die Deutsche Post und der Bayer-Konzern ein Sponsoring zugesagt. „Wir benötigen jedoch noch weitere Unterstützung!“ Bei Interesse können Interessierte sich an agentur@fuenfdrei.de wenden.

Ticketing für bereits erworbene und neue Tickets

„Die Benefiz-Klangwelle in Bonn soll in diesem Jahr eine Sonderveranstaltung sein“, macht Geschäftsführer Christian Senk deutlich. „Im Herbst 2022 soll die Klangwelle wieder im Kurpark Bad Neuenahr spielen, dort, wo sie seit 2014 zu Hause ist und bleiben wird!“ Die Klangwelle Bad Neuenahr-Ahrweiler 2021 muss somit erneut verschoben werden auf 2022. Die bereits erworbenen Tickets für die Spieltage im Kurpark Bad Neuenahr behalten ihre Gültigkeit für 2022. Die Benefiz-Veranstaltung „Klangwelle fürs Ahrtal“ ist ein Sonderevent, für das ein eigenes Ticketing erfolgen wird. Weitere Infos hierzu folgen auf www.die-klangwelle.de.

Guido Orthen, Bürgermeister der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, zeigte sich ebenfalls erfreut über diesen neuen Lichtblick: „Wir im Ahrtal sind begeistert und dankbar für die Hilfe, die uns von so vielen Seiten erreicht. Die Klangwelle ist ein erneutes Beispiel für die Solidarität, die dem Ahrtal nach wie vor entgegengebracht wird. Mit der Benefizveranstaltung möchten wir zeigen: Es wird im Ahrtal weitergehen und wir werden uns wiedersehen!“

Weitere Infos unter www.die-klangwelle.de

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Top-Themen

100.000.- € Spenden aus Cuxhaven ermöglichen die Gründung des DRK-Beratungs- und Servicezentrums Vulkaneifel

Daun – Die Flutopfer in der Eifel haben deutschlandweit Menschen bewegt und Spendenaufrufe haben enorme Resonanz gefunden. Das DRK Cuxhaven/Hadeln hat gemeinsam mit den Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung bis jetzt insgesamt 100.000.- € Spendengelder gesammelt und als regionalen Partner für die Umsetzung von notwendigen Hilfsmaßnahmen den DRK Kreisverband Vulkaneifel e.V. ausgewählt.

Volker Kamps, Geschäftsführer des DRK Cuxhaven/Hadeln war aus dem Norden in die Vulkaneifel gekommen, um die Spende persönlich zu übergeben: „Wir haben vom ersten Moment an bei der Zusammenarbeit ein sehr gutes Gefühl gehabt und wollten eigentlich versuchen, insgesamt eine Summe von 20.000.- € zur Verfügung zu stellen. Dieses Ziel war schon am ersten Tag erreicht und wurde deutlich übertroffen. Und es geht mit einigen Aktionen noch weiter bis Ende September.“

Dieter Demoulin, stellvertretender Präsident des DRK-Kreisverbandes Vulkaneifel e.V., hatte mit einer derart großen Hilfsbereitschaft niemals gerechnet. „Dass wir so eine riesige Unterstützung von den Bürgerinnen und Bürgern aus Cuxhaven bekommen ist überwältigend und ein unbeschreiblich gutes Gefühl. Ich danke Volker Kamps und dem Geschäftsführer der Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe Zeitung, Ralf Drossner, sowie den vielen Spenderinnen und Spendern für diese Unterstützung sehr. Für uns ist heute am 24. August „Weihnachten“ schon vier Monate früher!“

Das Hochwasser hat die Existenzgrundlage vieler Bürgerinnen und Bürger nachhaltig beschädigt oder zerstört – das war nicht nur eine materielle Belastung.  Für die Verwendung der Gelder haben beide DRK Geschäftsführer deshalb ein konkretes Projekt erarbeitet, mit dem die betroffenen Menschen der Region während der noch andauernden Akutphase sowie in der Phase der materiellen wie auch sozialen Regeneration begleitet werden.

Dazu Diana Peters, Geschäftsführerin des DRK Kreisverbandes Vulkaneifel e.V.: „Wir wissen, dass neben den materiellen und physischen Schäden enorme psychische Belastungen viele Menschen traumatisiert haben, die das Geschehene und Erlebte weder bearbeiten noch verarbeiten konnten. Hier ist professionelle, verlässliche und schnelle Hilfe erforderlich. Wir werden deshalb die Spendengelder nutzen, um von Oktober 2021 bis Ende 2022 ein ‚DRK-Beratungs- und Servicezentrum Vulkaneifel‘ mit beruflich erfahrenen Ansprechpartnern einzusetzen, um die Menschen in diesen auch absehbar noch schwierig bleibenden Zeiten zu begleiten. Eine entsprechende Stelle für eine Fachkraft Sozialarbeit wurde bereits ausgeschrieben.“

Die Stellenausschreibung finden Sie unter www.vulkaneifel.drk.de

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Ein Fest zum helfen

Mechernich-Breitenbenden – Am Ende kamen in Breitenbenden 1.300 Euro für die Mechernich-Stiftung zusammen sowie diverse Sach- und finanzielle Spenden – Kinder sammelten bereits vorher – Unterhaltung, Essen und Musik begeisterten rund 150 Besucher. Mit leckerem Essen, Live-Musik und viel Programm bewirteten und unterhielten engagierte Breitenbendener Hochwassergeschädigte ihre Helfer und Gäste. Der Erlös war für hochwasserbetroffene Breitenbendener sowie die Mechernich-Stiftung bestimmt.

Beginn war pünktlich um 11, das Ende um 17 Uhr, eine vorherige Anmeldung per Mail oder Telefon war wegen Corona nötig. Die Einlasskontrolle erfolgte nach der „3-G-Regel“, die Eingelassenen bekamen Armbändchen und Namensschilder.

Ort arbeitete Hand in Hand

Als Initiatoren des Helferfestes agierten der Bürgerverein Breitenbenden unter Jürgen Stürzenberger und seiner Tochter Sandra sowie Ortsvorsteher Bernd Wienand. Viele Breitenbendener sorgten bereits im Vorfeld dafür, dass der Schulplatz zum Feiern sauber und vom Schutt befreit wurde. Die Verpflegung war kostenlos, gespendet wurde unter anderem Bratwurst vom „Hofladen Sanden“, Tzatziki von der „Gaststätte Feytal“ und Sushi sowie diverse Salat- und Kuchen von Familie Lie („Mongolischer Hof“).

Zur Unterhaltung der Besucher standen verschiedene Spiele und eine Hüpfburg sowie Kinderschminken auf dem Programm. Höhepunkt für die „Pänz“ war der Auftritt von Kinderliedersänger Uwe Reetz aus Kommern. Gegen Ende der Veranstaltung gab es eine Tombola mit Sachspenden  Mechernicher Geschäfte. Diese Einnahmen, rund 1.300 Euro, gingen komplett an die gemeinnützige Mechernich-Stiftung.

Familien bekamen 680 Euro

Ein weiteres Highlight war die Spendenübergabe der Breitenbendener Kinder an Ortsvorsteher Bernd Wienand. Die Kleinen hatten bereits in der letzten Ferienwoche drei Tage lang Spenden im Ort gesammelt. Unter anderem verkauften sie selbstgebastelte Ketten und Armbänder. Hinzu kam der Verkauf von Limonade, Waffeln, Kuchen und Kaffee beim Helferfest, so dass die „Pänz“ am Ende 680 Euro für vom Hochwasser geschädigte Familien in Breitenbenden einnahmen.

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Zentrale Informations-Veranstaltung zur Flutkatastrophe in Euskirchen – Anmeldung bis Dienstag 31. August möglich

Euskirchen – Die Flutkatastrophe vom 14./15.07.2021 hat viele Menschen im Stadtgebiet Euskirchen hart getroffen. Immer noch gibt es viele Fragen rund um die Geschehnisse. Um die Situation in den ersten Tagen nochmals öffentlich zu erläutern und Fragen zu beantworten, lädt die Stadt Euskirchen interessierte Bürger/innen zu einer Informationsveranstaltung ein.

Sie findet statt am Donnerstag, 02.09.2021, 17 Uhr, im Alten Casino, Kaplan-Kellermann-Straße 1. Neben Bürgermeister Sacha Reichelt werden auch je ein Vertreter des Erftverbandes und der e-regio sowie weitere Vertreter der Stadt Euskirchen teilnehmen.

Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, wird um Anmeldung bis zum 31.08.2021 unter sschabacker@euskirchen.de oder 02251/14263 gebeten. Aufgrund der aktuellen Coronaschutzverordnung ist die Teilnahme nur unter Beachtung der 3G-Regel – geimpft, genesen oder getestet – möglich. Ein entsprechender Nachweis ist vor Eintritt vorzuzeigen.

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Ab dem heutigen Montag 30. August – Vom „Burger King“ zur Mechatronics

Mechernich – Drive-in-PCR-Testzentrum des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen zieht jetzt zur Peterheide 4 um – 46.160 Proben in knapp 18 Monaten – „Besondere Bedeutung in der Pandemiebekämpfung“ – Öffnungszeiten: montags bis freitags von 8 bis 15 Uhr, am Wochenende und an Feiertsgen von 9 bis 12 Uhr – DRK-Corona-Hotline weiterhin erreichbar unter (02251) 15800 von montags bis samstags von 8 bis 16 Uhr – 71.765 Anrufe bislang.

Das PCR-Testzentrum, das der DRK Kreisverband Euskirchen in Kooperation mit dem Kreis Euskirchen seit dem Frühjahr 2020 am „Drive-in“ betreibt, zieht um: vom „Burger King“ zur Mechatronics, Peterheide 4.

Ab dem heutigen Montag, 30. August, steht das Team des PCR-Testzentrums dort für Menschen bereit, die vom Gesundheitsamt Euskirchen eine Überweisung erhalten haben. Geöffnet ist der Standort von montags bis freitags von 8 bis 15 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 9 bis 12 Uhr. In dem bislang genutzten Burger-King-Gebäude wird ein „Subway“-Schnellrestaurant einziehen.

500 Tests an Spitzentagen

DRK-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker kann für den „alten“ Standort eine erfolgreiche Bilanz ziehen. „Bis Mitte August, also in knapp 18 Monaten, sind dort insgesamt 46.160 Proben für Corona-Tests entnommen worden“, so DRK-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker. Zu Beginn seien die Kapazitäten auf bis zu 200 Corona-Tests pro Tag ausgelegt gewesen. An Spitzentagen wurden später auch deutlich über 500 Beprobungen durchgeführt.

Während zu Beginn der Pandemie vor allem Hausärzte ihre Patienten an das Corona-Testzentrum überwiesen hatten, komme aktuell der Großteil der zu testenden Personen mit einem Gutschein vom Gesundheitsamt. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Testperson Corona-positiv ist, sei hier deutlich höher als in einem Schnelltest-Zentrum. Klöcker: „Das macht die Arbeit hier risikobehafteter, aber gibt ihr auch eine besondere Bedeutung in der Pandemiebekämpfung im Kreis Euskirchen.“

Keine Schnelltests

Der DRK-Kreis-Geschäftsführer betont: „Auch am neuen Standort werden keine Schnelltests angeboten.“ Der Kreis weist zusätzlich darauf hin, dass dort auch keine kostenlosen PCR-Tests für diejenigen Personen angeboten werden, die bei fehlender Immunität einen Nachweis zum Besuch von Disco oder Club benötigen. Alle bislang auf die Anschrift Georges-Girard-Ring ausgestellten Überweisungen behielten ihre Gültigkeit.

Das DRK betreibt seit März 2020 für den Kreis außerdem die Corona-Hotline. Sie ist für ratsuchende Bürgerinnen und Bürger montags bis samstags von 8 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer (02251) 15800 zu erreichen. Rolf Klöcker: „Dort werden täglich nach wie vor rund 160 Anfragen beantwortet. Insgesamt wurden bis heute 71.765 Anrufe entgegengenommen. In Spitzenzeiten waren es bis zu 746 Anrufer am Tag, die beraten wurden.“

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Neue Sportanlage für 1,59 Millionen Euro am Südpark in Alsdorf

Alsdorf – Die neue Sportanlage bietet am Südpark beste Voraussetzungen für Vereine und Schulen. Der Bau ist beendet, der Ball kann wieder rollen: Nach neunmonatiger Bauzeit ist der Kunstrasenplatz am Südpark bereit für die Sportlerinnen und Sportler. Rund 1,59 Millionen Euro hat der Bau der modernen Sportanlage gekostet, auf der die erfolgreichen Mannschaften der Alemannia Mariadorf ihre Spiele austragen können. Nicht nur höchsten sportlichen Ansprüchen wird der Kunstrasenplatz gerecht. Auch die Umwelt war beim Bau im Blick. So wird auf dem Platz beispielsweise nicht das üblicherweise verwendete Kunststoffgranulat genutzt, sondern Korkgranulat. „Hier ist eine Anlage auf neuestem Stand der Technik entstanden“, sagte Bürgermeister Alfred Sonders bei der Übergabe, die zum Start der Spielzeit von vielen Zuschauern und Vertreterinnen und Vertretern des Rates der Stadt Alsdorf begleitet wurde.

„Seit über 100 Jahren steht die Alemannia Mariadorf für hervorragende Nachwuchsarbeit und hat zahlreiche bekannte Fußballer hervorgebracht.“ Dass dort nicht nur der heutige Star der Fußballnationalmannschaft – Kai Havertz – das Kicken gelernt hat, spricht für sich. Im Seniorenbereich kämpfen die Landalemannen stets mindestens in der Bezirksliga um Punkte, aktuell ist der klassenhöchste Alsdorfer Fußballclub in der Landesliga vertreten. Beinahe 600 Mitglieder hat die Alemannia und ist damit der größte Fußballverein in Alsdorf, der von den Bambini bis zur A-Jugend auch alle Jugendmannschaften besetzt. „Die Stadt Alsdorf unterstützt in vielen Bereichen die ehrenamtliche Arbeit ihrer Bürgerinnen und Bürger. So war es uns auch ein Anliegen, die logistischen Voraussetzungen für eine erfolgreiche zukünftige Arbeit im Fußball und besonders im Jugendbereich der Alemannia mit einem Kunstrasenplatz zu unterstützen“, sagte Alfred Sonders. Darüber freute sich der Vorsitzende der Alemannia, Guido Lenz. „Das Interesse am Verein ist wieder größer geworden“, sagte er mit Blick auf die mit Corona verbundenen Einschränkungen. „Wir freuen uns auf neue Mitglieder und blicken mit diesem Platz optimistisch in die Zukunft.“

Nicht nur der Verein Alemannia Mariadorf war beim Bau im Blick. Gemäß der Entscheidung des Rates der Stadt Alsdorf, allen Schülerinnen und Schülern gleiche sportliche Voraussetzungen zu bieten, wurden bereits an den weiterführenden Schulstandorten Gustav-Heinemann-Gesamtschule und Johannes-Rau-Kultur und Bildungszentrum Kunstrasenplätze mit Leichtathletikanlagen geschaffen. Eine moderne Leichtathletikanlage gibt es nun auch in Mariadorf. Eine vollwertige Dreikampf-Sportanlage ist entstanden. Eine breite Umlauffläche mit Weitsprunganlage und Kugelstoßanlage steht neben dem Schulsport auch den vielen Mitgliedern der Vereine zur Verfügung. (apa)