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Kostenfreie Abfuhr von Sperrmüll und Bauschutt in Stolberg bis zum 1. Oktober verlängert

Stolberg – Container können über die Stadt bestellt werden. Müll kann weiterhin auch lose an die Straßen gestellt werden. Nach wie vor laufen die Aufräumarbeiten auch im privaten Bereich auf Hochtouren. Entsprechend hoch ist auch weiterhin das Müllaufkommen. Aus diesem Grund hat die Kupferstadt Stolberg nach vielen Anfragen aus der Bevölkerung die kostenfreie Abfuhr des Sperrmülls und des Bauschutts bis zum 1. Oktober 2021 verlängert.

Eigentlich endete die kostenfreie Abfuhr am 3. September. Der Hochwassermüll kann also weiterhin in den bereitgestellten Containern entsorgt oder lose an die Straße gestellt werden und wird nach und nach abgefahren. Es ist unbedingt darauf zu achten, den Müll ohne Gefährdung für Fußgänger, Radfahrer und PKW an der Straße zu lagern. Darüber hinaus wird die Kupferstadt Stolberg stichprobenartig kontrollieren, dass es sich bei dem Müll auch tatsächlich um Hochwassermüll handelt. Nur die Entsorgung von Müll und Schutt, der im Zuge des Hochwassers angefallen ist, ist ohne Anmeldung zulässig.

Die Kupferstadt Stolberg bietet darüber hinaus Container an, in die der Müll verbracht werden kann. Alle Interessierten können sich unter der Rufnummer 02402 1223 15 ( Mo.-Fr., 9-12 Uhr) melden, um einen entsprechenden Container zu bestellen. Die Kupferstadt Stolberg bittet bereits vorab um Verständnis, dass die Verfügbarkeit begrenzt ist und es deshalb zu Wartezeiten kommen kann. Die Anfragen werden in der Reihenfolge des Eintreffens bearbeitet.

Darüber hinaus haben alle Betroffenen auch weiterhin die Möglichkeit, den Müll eigenständig zum Sammelpunkt Camp Astrid (Königinnen-Astrid-Straße, an der Rechtskurve linke Einmündung in Richtung Saubach) zu bringen.

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Musikalische Lesung im Burgenmuseum Nideggen am Freitag 10. September: Viola d’amore and more

Düren/Nideggen – Ein zauberhaftes und historisches Instrument erklingt am Freitag, 10. September, um 19.30 Uhr im Bergfried der Burg Nideggen. Die Viola d’amore hält Einzug mit wunderbaren Klängen. Gespielt wird das markante Instrument von Gertrud Schmidt.

Gertrud Schmidt liest und spielt Wissens- und Hörenswertes um die Viola d’amore in der historischen Kapelle des Bergfriedes. Die Texte, werden von wunderbarer Musik ergänzt und bilden eine harmonische Einheit. Getrud Schmidt studierte Bratsche in München und Salzburg, sowie in Aachen bei Hariolf Schlichtig, wo sie ihr Studium 1987 mit dem Diplom abschloss. Sie spielte von 1987 bis 2000 im Sinfonieorchester Aachen. Danach begann sie, sich auch mit der Viola d’amore zu beschäftigen und besuchte Kurse bei Marianne Rônez und Thomas Georgi. Gertrud Schmidt konzertiert mit verschiedenen Kammermusikensembles und Orchestern, auch solistisch. Seit 1985 unterrichtet sie Bratsche und Geige und seit 2005 auch Viola d’amore. Von 2006 bis 2013 leitete sie verschiedene Kinderchöre und arbeitete als Musiklehrerin am Gymnasium

2001 entdeckte sie die Viola d’amore. Besonders interessant findet sie die vielfältigen Möglichkeiten, da  das Instrument nicht nur in der Barockzeit eine große Rolle spielte, sondern auch in der Musik des 20. Jahrhunderts immer wieder verwendet wird. 2014 gelang es ihr, zusätzlich zu ihrem modernen Instrument zwei alte Instrumente zu erwerben. Diese Instrumente kommen als Zeitzeugen und Hauptakteure der Entwicklung und Geschichte der Viola d’amore in ihren Erläuterungen zu Wort und unterstützen Gertrud Schmidt sowohl beim Spielen der passenden Musik als auch beim Erzählen der Geschichte tatkräftig.

Getrud Schmidt präsentiert neben aufschlussreicher Musikgeschichte Musik von Christian Petzold aus dem 17. Jahrhundert, Melodien von Bernardo Lorenziti (18. Jahrhundert), Kompositionen von Henri Casadesus (19. und 20. Jahrhundert) sowie Klänge von Yuri Mazchenko und Michael Töpel (20. und 21. Jahrhundert). Die Musikerin Gertrud Schmidt entführt mit der Viola d’amore in einen verzauberten Abend. Einlass ist ab 19 Uhr. Es wird ein Getränk gereicht. Der Preis pro Person beträgt 8 Euro (ermäßigt 6 Euro). Aufgrund der pandemiebedingten Vorgaben ist eine Anmeldung notwendig. Teilnehmen können vollständig geimpfte und genesene Personen. Jugendliche ab 15 Jahren werden gebeten, einen Schülerausweis oder einen Corona-Negativ-Test mitzubringen (nicht älter als 48 Stunden).

Informationen gibt es im Burgenmuseum unter 02427/6340 oder per Mail: burgenmuseum@kreis-dueren.

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Comedian Kai Kramosta am Samstag, 11. und Sonntag 12. September 2021 zu Gast in Spessart

Niederzissen/Spessart – Die ultimative Handwerker-Comedy schlägt zurück – was nicht passt, wird passend gemacht!  Mit seinem neuen Soloprogramm „Dat war schon vorher kaputt“ garantiert das lustige Schwergewicht am 11. September um 19.30 Uhr und am 12. September um 18.00 Uhr in der Mehrzweckhalle Spessart wieder jede Menge Lachmuskulatur!

Handwerker zu sein, ist nicht einfach. Für diesen Job konnte Gott nur die Besten gebrauchen. Und neben technischer Gewandtheit („Man mag es kaum glauben, mit dem Hammer kann man auch schrauben.“) stattete er sie auch mit akkurater Schärfe aus („Schaum und Silikon ersetzt die Präzision.“). Diese liebenswerten Bau-Athleten kennt jeder und hat jeder schon erlebt.

Nach dem fulminanten Erstlingsprogramm „Normal müsste dat halten“ wird es nun wieder Zeit, dem Handwerk aufs Mundwerk zu schauen. Kai Kramostas zweites Kabarettprogramm: „Dat war schon vorher kaputt“ – Betreten der Lachbaustelle erlaubt, hier bleibt kein Neubau trocken: Handwerkerpower, heftig smart & deftig zart…und das mit HP – Handwerker Peters. Er macht keine Pausen, er gibt dem Werkzeug nur Zeit, sich zu erholen und hält dabei die ehrenwerte Fahne der Handwerkerzunft hoch. HP erzählt in schönster Dorf-Mundart von seinem alltäglichen Bauwahnsinn und leutseligem Lebenskosmos – seine Art ist liebenswert naiv & heimatlich vertraut.

Hinter HP steckt der Komiker Kai Kramosta (Fernsehauftritte u.a. bei WDR & ARD, Radiocomedy u.a. bei SWR3; ausgezeichnet als „Comedian & Kabarettist des Jahres“ vom Deutschen Künstlermagazin). Die Eifelaner Comedykugel zeigt Alltags- und Figurencomedy at their best. Man findet seinen Ehepartner, seinen Schwager, seinen örtlichen Handwerker oder gar sich selbst wieder. Hier fühlt sich jeder wohl und wie zuhause. Fehler der Handwerker gucken sich weg, aber dieses zweistündige Programm guckt man sich an. Denn am Ende weiß jeder. „Hier steht der Bau in seiner ganzen Pracht – wir haben‘s wieder schwarz gemacht!“

Karten zum Vorverkaufspreis von 10,00 Euro sind bei der Tourist-Info Vulkanregion Laacher See in Niederzissen, Tel. 0 26 36 – 1 94 33, info@vulkanregion-laacher-see.de, www.vulkanregion-laacher-see.de oder an der Abendkasse für 12,00 Euro erhältlich (Reservierung unbedingt erforderlich). Corona-Hinweis: Es gelten die aktuellen Hygienebestimmungen.

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Rettungsschirm für Kulturschaffende in Aachen wird bis Ende Dezember verlängert

Aachen – Erstmals im August des vergangenen Jahres hat der Rat der Stadt Aachen einen so genannten „Rettungsschirm für Kulturschaffende“ verabschiedet, mit dem die Stadt ihre Veranstaltungsstätten für Aktivitäten der freien Kulturszene kostenlos und befristet zur Verfügung stellt.

Dieser Beschluss wurde in der Folge am 4. November 2020 sowie letztmalig am 10. März 2021 bestätigt. Die einschlägigen Entgeltordnungen zur Vergabe von Räumlichkeiten aufgrund der Corona-Pandemie wurden zunächst bis zum 30.06.2021 außer Kraft gesetzt. Aufgrund der Verlängerung der Maßnahmen zur Corona-Pandemie hat der Rat der Stadt in seiner Sitzung vom 1. September 2021 einstimmig den Rettungsschirm und die “Außerkraftsetzung der einschlägigen Entgeltordnungen“ nun bis zum 31. Dezember 2021 verlängert.

Zu den genannten Veranstaltungsstätten gehören unter anderem der Tivoli, das Eurogress, das Waldstadion und das Ludwig Forum. Der Krönungssaal und andere Räume im Aachener Rathaus bleiben besonderen städtischen repräsentativen Zwecken vorbehalten, der bisherige Entgelttarif bleibt daher für diese Räume weiterhin gültig.

Weitere Informationen gibt der Kulturbetrieb der Stadt Aachen unter den Telefonnummern 0241 432-4920 bis -4925 oder der Mailadresse kulturservice@mail.aachen.de.

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Pflegeschule am Standort St. Elisabeth Krankenhaus Mayen bietet Ausbildung mit Perspektive

Mayen – 3. Jahrgang der generalistischen Pflegeausbildung hat begonnen. Sie verbindet ein gemeinsames Ziel: Pflegefachmann werden. 35 junge Menschen im Alter von 16 bis 30 Jahren haben ihre Ausbildung an der Pflegeschule am Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, Standort St. Elisabeth Mayen, begonnen. Es ist bereits der dritte Ausbildungskurs der in die generalistische Pflegausbildung startet. Diese Ausbildung löst die bisherigen drei unterschiedlichen Ausbildungsberufe zum Gesundheits- und Krankenpfleger, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger und Altenpfleger ab. Ziel der Änderungen ist es, die Pflegeberufe zukunftsgerecht weiterzuentwickeln und dem europäischen Anspruch gerecht zu werden.

Die neuen Auszubildenden werden in den nächsten drei Jahren Kompetenzen erwerben, um die verantwortungsvolle Arbeit mit und am Menschen in der Pflege durchzuführen. Dazu wird eine Menge Einfühlungsvermögen benötigt, um Pflegebedürftige in kritischen Lebenssituationen und in unterschiedlichen Versorgungsstrukturen mit Kopf, Herz und Hand beizustehen. „Für ihren neuen Lebensabschnitt wünsche ich Ihnen in der Umsetzung, dass Sie die Kunst der kleinen Schritte berücksichtigen, nach Saint-Exupéry“, so Margit Surwehme bei der Begrüßung der angehenden Pflegefachkräfte. Sie ist Sektorleiterin der schulischen und akademischen Ausbildung am Bildungs- und Forschungsinstitut des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein Die stellvertretende Schulleiterin in Mayen, Simone Weber, wünschte dem neuen Kurs viel Erfolg und freut sich auf die gemeinsame Zeit.

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Finanzentwicklung der GKV im 1. Halbjahr 2021

Region/Berlin – Die 103 gesetzlichen Krankenkassen haben im 1. Halbjahr 2021 ein Defizit von 1,9 Mrd. Euro verbucht. Hierbei ist berücksichtigt, dass die Krankenkassen in diesem Jahr pro Quartal rund 2 Mrd. Euro ihrer Finanzreserven an den Gesundheitsfonds abführen. Die Finanzreserven der Krankenkassen betrugen Ende Juni 2021 rund 14,8 Mrd. Euro und entsprechen damit im Durchschnitt 0,6 Monatsausgaben. Die gesetzlich vorgesehene Mindestreserve für die einzelnen Krankenkassen beträgt 0,2 Monatsausgaben.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn: „Die Pandemie hat auch im 1. Halbjahr 2021 die Einnahmen- und Ausgabenentwicklung der gesetzlichen Krankenversicherung deutlich geprägt. Trotzdem ist es uns gelungen, für 2021 die Zusatzbeitragssätze der Krankenkassen stabil und damit die Sozialabgaben unter 40 Prozent zu halten. Das ist auch das gesetzlich festgelegte Ziel für 2022. Sobald im Oktober eine aktuelle Finanzprognose für die GKV vorliegt, prüfen wir, ob der von der Koalition beschlossene ergänzende Bundeszuschuss von sieben Mrd. Euro angepasst werden muss. Klar ist: Die Bundesregierung steht zur gesetzlichen Sozialgarantie.“

Den Einnahmen der gesetzlichen Krankenkassen in Höhe von rund 138,4 Mrd. Euro standen Ausgaben von rund 140,3 Mrd. Euro gegenüber. Die Ausgaben für Leistungen und Verwaltungskosten verzeichneten bei nahezu konstanten Versichertenzahlen einen Zuwachs von 6,4 Prozent. Der durchschnittlich von den Krankenkassen erhobene Zusatzbeitragssatz war im 1. Halbjahr stabil bei 1,28 Prozent und damit leicht unterhalb des Ende Oktober 2020 für das Jahr 2021 bekannt gegebenen durchschnittlichen Zusatzbeitragssatzes von 1,3 Prozent.

Unterschiedliche Finanzentwicklung nach Krankenkassenarten

Die Landwirtschaftliche Krankenkasse, die aufgrund ihrer Sonderstellung im System der GKV keine Finanzreserven an den Gesundheitsfonds abführt, erzielte einen Überschuss von 22 Mio. Euro. Alle anderen Krankenkassenarten verzeichneten Defizite in unterschiedlichen Höhen. So betrug das Defizit der Allgemeinen Ortskrankenkassen rund 1,6 Mrd. Euro, das der Ersatzkassen 14 Mio. Euro, die Innungskrankenkassen verzeichneten ein Defizit von 25 Mio. Euro, die Betriebskrankenkassen 235 Mio. Euro und die KNAPPSCHAFT buchte ein Defizit von 18 Mio. Euro. Einzelkassenbezogen verbuchten 72 Krankenkassen Defizite und 30 Krankenkassen Überschüsse. In dieser Heterogenität der Finanzergebnisse spiegelt sich auch die unterschiedliche Verteilung der Finanzreserven der einzelnen Krankenkassen als Maßstab für die Vermögensabführung wider. Von den rund 4 Mrd. Euro, die dem Gesundheitsfonds von allen gesetzlichen Krankenkassen im 1. Halbjahr zugeführt und als Zuweisungen wieder an die Krankenkassen ausgezahlt wurden, haben die AOKen etwa 2,1 Mrd. Euro, die Ersatzkassen etwa 1,1 Mrd. Euro, die Betriebskrankenkassen rund 400 Mio. Euro, die Innungskrankenkassen 240 Mio. Euro und die KNAPPSCHAFT knapp 100 Mio. Euro aufgebracht.

Ergebnis des Gesundheitsfonds

Der Gesundheitsfonds, der zum Stichtag 15. Januar 2021 über eine Liquiditätsreserve in einer Größenordnung von rund 5,9 Mrd. Euro verfügte, verzeichnete im 1. Halbjahr 2021 ein Defizit von 311 Mio. Euro.

Die Beitragseinnahmen (ohne Zusatzbeiträge) stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,3 Prozent. Dieser Anstieg blieb damit weiter hinter den Veränderungsraten der Jahre vor Beginn der Covid-19-Pandemie mit durchschnittlich über vier Prozent zurück.

Der Anstieg der gesamten Einnahmen des Gesundheitsfonds um 15,6 Prozent geht zu einem großen Teil auf die Erstattungen des Bundes im Rahmen der Covid-19-Pandemie zurück. Diese beliefen sich im 1. Halbjahr 2021 auf ca. 10,7 Mrd. Euro.

Entwicklungen bei den Ausgaben

Bei den Krankenkassen gab es im 1. Halbjahr 2021 einen absoluten Ausgabenzuwachs bei Leistungen und Verwaltungskosten von 6,4 Prozent. Die Leistungsausgaben stiegen um 6,7 Prozent, die Verwaltungskosten um 0,3 Prozent. Bei der Interpretation dieser Veränderungsraten ist allerdings zu berücksichtigen, dass die Ausgabenzuwächse des 1. Halbjahrs auf einen sehr niedrigen Ausgabensockel des entsprechenden Vorjahreshalbjahres aufsetzen, der insbesondere im 2. Quartal des vergangenen Jahres während des ersten Lockdowns von erheblichen Rückgängen bei den von den Krankenkassen zu tragenden Ausgaben in einer Reihe von Leistungsbereichen geprägt war. Da der Ausgabensockel des 2. Halbjahres 2020 deutlich höher lag als im 1. Halbjahr, ist tendenziell zu erwarten, dass sich die Zuwachsraten im weiteren Jahresverlauf wieder abflachen werden.

Zweistellige Ausgabenzuwächse gab es im 1. Halbjahr 2021 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum vor allem bei Heilmittel (+23,4 Prozent), bei zahnärztlicher Behandlung (+13,2 Prozent) und beim Zahnersatz (+22,1 Prozent) sowie bei ärztlichen Früherkennungsmaßnahmen (+13,4 Prozent). Diese hohen Zuwächse sind zum einem Teil auf Einbrüche im Leistungsgeschehen des Vergleichshalbjahres zurückzuführen, zu einem anderen Teil auf deutliche Preisanhebungen beispielsweise bei Heilmitteln oder auf Leistungsausweitungen beim Zahnersatz (höhere Zuschüsse).

Auch die großen Ausgabenbereiche haben sich deutlich auf einer niedrigen Ausgangsbasis des Vorjahreszeitraums dynamisch entwickelt. So sind die Ausgaben der Krankenkassen für Krankenhausbehandlungen um 5,7 Prozent, für ambulant-ärztliche Behandlungen um 6,8 Prozent und für Arzneimittel um 4,1 Prozent gestiegen. Die Dynamik ist basisbedingt bei den Krankenhausausgaben auf den starken Belegungsrückgang im ersten Lockdown im Frühjahr 2020 zurückzuführen. Aus Bundesmitteln haben die Krankenhäuser bzw. Vorsorge- und Reha-Einrichtungen von Januar bis Juni 2021 insgesamt rund 5,2 Mrd. Euro an Ausgleichszahlungen erhalten.

Die Krankengeldausgaben stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,5 Prozent. Die darin enthaltenen Aufwendungen für Kinderkrankengeld, die allerdings lediglich rund 4 % der gesamten Ausgaben für Krankengeld ausmachen, haben sich hingegen mehr als verdoppelt. Dies ist vor allem auf die Erweiterung des Anspruchs für Eltern, die ihre Kinder pandemiebedingt zu Hause betreuen, und die Verlängerung der möglichen Anspruchsdauer zurückzuführen.

Bei der Interpretation der Daten des 1. Halbjahres ist grundsätzlich zu berücksichtigen, dass die Ausgaben in vielen Leistungsbereichen, v. a. bei Ärzten und Zahnärzten, von Schätzungen geprägt sind, da Abrechnungsdaten häufig noch nicht oder nur teilweise vorliegen.

Weitere Entwicklung

Mit dem GVWG hat der Gesetzgeber bereits einen ergänzenden Bundeszuschuss von 7 Mrd. Euro für das Jahr 2022 beschlossen. Ferner ist das Bundesministerium für Gesundheit verpflichtet, per Rechtsverordnung im Einvernehmen mit dem Bundesministerium der Finanzen und Zustimmung des Bundestages bis Jahresende die Höhe des ergänzenden Bundeszuschusses für 2022 so anzupassen, dass der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz stabil bei 1,3 Prozent und somit der Gesamtsozialversicherungsbeitragssatz auch im kommenden Jahr unter 40 Prozent bleibt. Die Höhe des Anpassungsbedarfs wird nach Auswertung der Ergebnisse des GKV-Schätzerkreises, der im Oktober zusammenkommt, festgelegt. Der Schätzerkreis, der sich aus den Finanzexperten des Bundesamts für Soziale Sicherung, des GKV-Spitzenverbands und des Bundesministeriums für Gesundheit zusammensetzt, hat die gesetzliche Aufgabe, die Ausgaben und Einnahmen der GKV für das laufende und das kommende Jahr auf Basis dann vorliegender aktuellster Erkenntnisse zu prognostizieren.

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In Rheinland-Pfalz werden Böden werden nach Extremwetter-Katastrophe umfangreich untersucht

Region/Mainz/Koblenz – Vor allem sensible Flächen wie Spielplätze im Ahrtal und in der Westeifel stehen im Fokus / Auswahl der Areale in Zusammenarbeit mit den Kommunen. Nach der verheerenden Extremwetterkatastrophe ist es wichtig, dass gerade an gefährdeten Flächen untersucht wird, ob diese von Schadstoffen belastet sind. Deswegen hat das Klimaschutz- und Umweltministerium gemeinsam mit der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord Untersuchungen beauftragt, die diese Woche gestartet sind. „Durch die Fluten wurden nicht nur Häuser und Fabriken unter Wasser gesetzt, sondern durch die Zerstörung auch Schadstoffe freigesetzt.

Wir müssen deshalb genau prüfen, ob sich auch im Boden Schadstoffe abgesetzt haben. Unser Augenmerk liegt dabei vor allem auf sensiblen Bereichen wie Kinderspielplätzen. Denn gerade dort, wo Kinder hoffentlich bald wieder spielen können, ist es wichtig, dass die Böden nicht belastet sind. Um die richtigen Stellen zu beproben, setzt die SGD Nord auf die Zusammenarbeit mit den Kommunen. Denn die Menschen vor Ort kennen die Situation im Katastrophengebiet am besten“, sagte Klimaschutz- und Umweltministerin Anne Spiegel.

„Durch die starken Regenfälle vor dem Flutereignis waren die Böden schon sehr wassergesättigt. Deshalb muss nicht grundsätzlich von einer Aufnahme von schädlichen Stoffen ausgegangen werden. Wir wollen aber Sicherheit und sorgen durch die Auftragsvergabe für belegbare Analyse-Ergebnisse“, so Wolfgang Treis, Präsident der SGD Nord.

Das Beprobungskonzept sieht vor, dass rund 120 Flächen im Ahrtal und der Westeifel untersucht werden. Die Festlegung der konkreten Flächen erfolgt nach Rücksprache mit den Kommunen und einer Ortsbegehung innerhalb der nächsten Wochen. Die vor Ort gezogenen Proben werden dann auf unterschiedliche Schadstoffe untersucht, wie zum Beispiel Mineralöl-Kohlenwasserstoffe, also Heizöl. Erste Ergebnisse sollen in den kommenden Wochen vorliegen.

Erste Ergebnisse der Gewässerproben innerhalb des Sondermessprogramms an der Ahr und den Westeifelflüssen sind bereits veröffentlicht unter: https://sgdnord.rlp.de/de/wasser-abfall-boden/wasserwirtschaft/erste-ergebnisse-der-gewaesserproben-der-ahr-und-den-westeifelfluessen/

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Musicalprojekt für Jugendliche bringt „High School Musical“ auf die Bühne in Alsdorf

Alsdorf – Wer kennt es nicht in der jungen Generation, „das High School Musical“? Mit großer Begeisterung verfolgten meist Jugendliche die gesangs- und tanzgeballte Musicalverfilmung. Dies nehmen die Trainerinnen des HipHop-Kurses des Städtischen Jugendtreffs „Altes Rathaus“ zum Anlass, ein Musicalprojekt für Jugendliche ab zwölf Jahren zu starten. Gesucht werden Tänzer (ausdrücklich auch männliche Tänzer!), Tänzerinnen mit Vorerfahrung, Sänger/innen und Darsteller/innen.

Unter Leitung von Milena Kandetzki und Nina Depczinsky können interessierte Jugendliche in der ersten Herbstferienwoche vom 11 bis 15. Oktober täglich von 10 bis 16 Uhr im KuBiZ an den Proben teilnehmen. Genaue Probezeiten werden vor Ort bekannt gegeben, weil der Tag sich aufteilt in Tanz-, Gesangs- und Darstellerproben.

Die Tanzproben beginnen zum Teil bereits innerhalb des HipHop-Kurses, der jeweils mittwochs von 19.15 bis 20 Uhr in der Gymnastikhalle des Berufskollegs stattfindet. Aber auch wer hieran nicht teilnehmen kann, hat die Möglichkeit, in den Herbstferien zu den täglichen Proben hinzuzustoßen. Die Aufführung ist für Dezember geplant. Die Teilnahme ist beitragsfrei! Weitere Infos und Anmeldungen per Mail unter dagmar.schaefer@alsdorf.deoder telefonisch unter 02404/65125. (apa)

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Verdiente Mayen-Koblenzer mit Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz geehrt

Region/Mayen-Koblenz – Landrat Dr. Alexander Saftig überreichte Auszeichnung in Polch. In einer Feierstunde hat Landrat Dr. Alexander Saftig im Auftrag von Ministerpräsidentin Malu Dreyer verdienten Persönlichkeiten aus dem Landkreis Mayen-Koblenz die Ehrenadel des Landes Rheinland-Pfalz ausgehändigt. Zu den Geehrten gehören Dr. Bernhard Koll aus Münstermaifeld, Ursula Kruber aus Rüber, Dieter Möhring aus Lehmen, Heribert Scherhag aus Rüber, Günter Schnitzler aus Polch sowie Achim Weidung aus Münstermaifeld.

„Die wichtigsten Dinge im Leben kann man nicht mit Geld kaufen. Liebe, Gesundheit, Freundschaft und: Ehrenamt. Ehrenamt ist das Herz und der Puls unserer Gesellschaft“, sagte Landrat Dr. Alexander Saftig, der stolz darauf ist, wie stark das ehrenamtliche Herz von Mayen-Koblenz schlägt. Statistisch gesehen sind mehr als 40 Prozent der Bürger des Landkreises in einem Ehrenamt tätig und engagieren sich auf diese Weise in ihrer Freizeit für das Gemeinwohl der Gesellschaft.

Dr. Bernhard Koll aus Münstermaifeld engagiert sich seit Jahrzehnten ehrenamtlich im kommunalpolitischen Bereich, in der Seniorenfürsorge sowie in der Kultur und Brauchtumspflege. „Durch Ihre vielseitigen Tätigkeiten haben Sie sich in herausragender Art und Weise verdient gemacht“, betonte der Landrat in seiner Laudatio.

Als „Powerfrau der besonderen Art“ und „Vorbild in Sachen Menschlichkeit und Miteinander“ bezeichnete der Landrat Ursula Kruber aus Rüber in seiner Rede. Seit mehreren Jahrzehnten engagiert sie sich über das übliche Maß hinaus ehrenamtlich für ihre Mitmenschen in Rüber. Zum einen in der Kommunalpolitik, zum anderen im Vereinsleben und Karneval.

Dieter Möhring aus Lehmen wurde für sein langjähriges, leidenschaftliches Engagement und seinen Einsatz zum Wohle seines Heimatortes sowie seiner vielseitigen Tätigkeiten in verschiedenen Bereichen, wie etwa der Brauchtumspflege ausgezeichnet. „Sie haben sich und Ihre Freizeit komplett dem Wohlergehen Ihrer Gemeinde und auch dem Wohlergehen der Menschen jenseits der Gemeindegrenzen verschrieben“, lobte Landrat Saftig Möhrings Engagement.

Heribert Scherhag aus Rüber zählt aufgrund seines Einsatzes in Kommunalpolitik, Vereinswesen und bei der Freiwilligen Feuerwehr zweifelsohne zu denjenigen Menschen im Landkreis, die mit ihrem Wirken das Rückgrat der Gesellschaft bilden und Zeit und Energie einsetzen, um andere Menschen zu unterstützen und ihnen zu helfen. „Ihr Wirken für unseren Landkreis, für seine Menschen und für die Lebensqualität verdient hohe Anerkennung“, sagte der Landrat in seiner Laudatio.

Für seine verdienstvolle Arbeit für die Gemeinschaft und die Stadt Polch, überreichte der Landrat Günter Schnitzler aus Polch die Ehrennadel. Seit Jahrzehnten ist Schnitzler nicht nur kommunalpolitisch, sondern auch im Karneval überaus aktiv und längst zum festen Bestandteil der Stadt Polch geworden. „Ihre Unabhängigkeit im Urteil, Ihr Sachverstand, Ihre Menschenkenntnis und Ihr Verantwortungsbewusstsein für unser Gemeinwesen in der langen Zeit Ihres Wirkens bleiben über den Tag hinaus wirksam“, betonte Landrat Saftig.

Achim Weidung aus Münstermaifeld wurde für seinen jahrzehntelangen, herausragenden Einsatz, für sein vielfältiges und leidenschaftliches Engagement auf kommunaler, sozialer und kultureller Ebene sowie für großen Verdienste rund um das Wohl der Stadt Münstermaifeld und ihrer Bürger ausgezeichnet. „Die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz kann kaum die abertausenden Stunden aufwiegen, die Sie für Ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten in die Waagschale geworfen haben. Aber sie ist der Versuch, Ihnen für Ihren großen Dienst die höchste Anerkennung auszusprechen“, sagte Dr. Alexander Saftig und lobte in seinem Schlusswort noch einmal das Engagement aller Geehrten: „Eine Lebensweisheit sagt: ,Man kann von einer besseren Welt träumen oder aufwachen und anpacken.‘ Sie alle gehören zu denen, die aufgewacht sind und anpacken.“

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Wirtschaft

Das Wirtschafts- und Digitalministerium kürte die besten digitalen Start-ups 2021 aus Nordrhein-Westfalen

Region/Düsseldorf – Landespreis OUT OF THE BOX.NRW. Gewinner kommt aus Aachen. NRW Minister Pinkwart: Das Finale des OUT OF THE BOX.NRW verdeutlicht, in welch beeindruckender Vielfalt unsere Start-ups die Digitalisierung vorantreiben – von der Industrie, über die Medizin bis hin zur Sozialarbeit. Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie teilt mit:

Mit dem Wettbewerb OUT OF THE BOX.NRW (OOTB) hat das Wirtschafts- und Digitalministerium auch in diesem Jahr digitale Start-ups aus Nordrhein-Westfalen gesucht, die „OUT OF THE BOX“ denken und handeln. Am Mittwoch, dem 1. September 2021, leisteten sich die elf Finalisten einen spannenden Showdown auf der OUT OF THE BOX.NRW Award Night im Rahmen des PIRATE LIVE. Die drei Gewinner erhielten ein Preisgeld von insgesamt 50.000 Euro.

Minister Pinkwart: „Mit dem Landespreis OUT OF THE BOX.NRW zeichnen wir mutige und kreative Köpfe aus, die mit ihren unternehmerischen Ideen die digitale Welt von morgen gestalten. Es ist mir eine Freude, die inspirierenden Leistungen der Start-ups zu honorieren.“

Gewinner des OUT OF THE BOX.NRW 2021 und einem Preisgeld von 25.000 Euro ist die Clinomic GmbH aus Aachen: Das Start-up verfolgt das Ziel, die intensivmedizinische Versorgung von Patientinnen und Patienten zu optimieren. Das Assistenzsystem „mona“ verringert den dokumentarischen Aufwand für das Personal und unterstützt dabei, Behandlungsentscheidungen präziser, schneller und sicherer zu treffen.

Mit dem zweiten Platz und einem Preisgeld von 15.000 Euro wird das Start-up GREENbimlabs GmbH aus Aachen ausgezeichnet: Das Start-up ermöglicht mit seiner Lösung die Bewertung und Optimierung des Mittel- und Materialeinsatzes entlang des gesamten Gebäudelebenszyklus. Das Spin-off der RWTH Aachen verfolgt die Mission einer effizienten Kreislaufwirtschaft im Gebäudesektor, um Ressourcen für zukünftige Generationen zu schützen.

Platz drei und somit 10.000 Euro gehen an die ENLYZE GmbH aus Köln: Das Start-up bietet Industrieunternehmen Hard- und Softwarelösungen zur Optimierung ihrer Fertigungsprozesse. Mithilfe der webbasierten ENLYZE App kann Ausschuss minimiert und die Maschinenauslastung optimiert werden. Derzeit fokussiert sich das Team dabei auf Anwendungen in der Prozess- und Kunststoffindustrie.

Als Viertplatzierter erhält das Start-up adiutaByte GmbH aus Sankt Augustin Tickets für den Pirate Summit 2022 in Köln.

Insgesamt wurden knapp 100 Start-ups nominiert. Eine Fachjury und ein paralleles Online-Voting mit mehr als 4.000 Teilnehmern legte daraus neun Finalisten fest. Die letzten beiden Tickets für das OOTB-Finale wurden beim „OOTB Wildcard Pitch enabled by NRW.BANK“ am 14. April 2021 vergeben.

Die Jury des OUT OF THE BOX.NRW Awards 2021 setzte sich aus Vertretern des MWIDE, der NRW.BANK und international agierenden Risikokapitalgebern zusammen. Gleichzeitig fand auch im Finale eine Abstimmung durch das Online-Publikum statt.

Über den Wettbewerb

OUT OF THE BOX.NRW ist ein Wettbewerb für Start-ups aus Nordrhein-Westfalen, die ein digitales Geschäftsmodell verfolgen. Mit insgesamt 50.000 Euro Preisgeld ist der OOTB einer der am höchsten dotierten Start-up-Wettbewerbe in Deutschland. Darüber hinaus verschafft der Preis Start-ups die Möglichkeit, sich vor hochkarätigen Investoren zu präsentieren und damit vielfältige neue Kontakte zu knüpfen.

Über den OOTB Wildcard Pitch enabled by NRW.BANK

Die NRW.BANK hat in diesem Jahr den OOTB Wildcard Pitch zum Leben erweckt. Acht Start-ups, die es in der Jury- und Votingphase des OOTB nicht unter die ersten Neun geschafft haben, haben hierdurch eine zweite Chance und zugleich die Möglichkeit, sich doch noch für das große OOTB-Finale auf dem PIRATE Summit 2021 zu qualifizieren.

Die elf Finalisten:

adiutaByte GmbH,Sankt Augustin: Das Start-up bietet webbasierte Optimierungswerkzeuge, um die Erstellung von komplexen Touren- und Einsatzplänen zu erleichtern. Auf Basis von Künstlicher Intelligenz können Unternehmen aus den Bereichen Pflege, Pharma, Logistik und Entsorgung so ihre Fahrzeiten verkürzen und die Zuverlässigkeit ihrer Planung erhöhen.
Website: https://www.adiutabyte.de/
Video zum OOTB.NRW Award: https://www.youtube.com/watch?v=mUSVg3sCz2M

Cargoboard GmbH & Co. KG, Paderborn: Das Start-up betreibt eine digitale Spedition, die europaweit Stückgutsendungen abwickelt. Über eine digitale Plattform vernetzt es über 20.000 Kunden mit einem der führenden Transport- und Logistiknetzwerke.

Website: https://cargoboard.de/

Video zum OOTB.NRW Award: https://www.youtube.com/watch?v=NTo5-LW_5Fc

https://www.youtube.com/watch?v=NTo5-LW_5Fc

Clinomic GmbH, Aachen: Das Start-up verfolgt das Ziel, die intensivmedizinische Versorgung von Patientinnen und Patienten zu optimieren. Sein smartes Assistenzsystem „mona“ verringert den dokumentarischen Aufwand für das Personal und unterstützt dabei, Behandlungsentscheidungen präziser, schneller und sicherer zu treffen.
Website: https://www.clinomic.ai/de/
Video zum OOTB.NRW Award: https://www.youtube.com/watch?v=-PF3PVDqSn4

ENLYZE GmbH, Köln: Das Start-up bietet Industrieunternehmen Hard- und Softwarelösungen zur Optimierung ihrer Fertigungsprozesse. Mithilfe der webbasierten ENLYZE App kann Ausschuss minimiert und die Maschinenauslastung optimiert werden. Derzeit fokussiert sich das Team dabei auf Anwendungen in der Prozess- und Kunststoffindustrie.

Website: https://www.enlyze.com/
Video zum OOTB.NRW Award: https://www.youtube.com/watch?v=dGQI5uDyGcY

GREENbimlabs GmbH, Aachen: Das Start-up ermöglicht mit seiner Lösung die Bewertung und Optimierung des Mittel- und Materialeinsatzes entlang des gesamten Gebäudelebenszyklus. Das Spin-off der RWTH Aachen verfolgt die Mission einer effizienten Kreislaufwirtschaft im Gebäudesektor, um Ressourcen für zukünftige Generationen zu schützen.
Website: https://www.greenbimlabs.com/
Video zum OOTB.NRW Award: https://www.youtube.com/watch?v=EYAJATdvk6k

IconPro GmbH, Aachen: Das Start-up ist spezialisiert auf Künstliche Intelligenz, Machine Learning und Data Mining in der Produktion. Mithilfe intuitiver Software werden Produktionsingenieure befähigt, anhand von Daten Produktionsprozesse zu optimieren, um so die Produktivität und Qualität der Produktion nachhaltig zu steigern.

Website: https://www.iconpro.com/

Video zum OOTB.NRW Award: https://www.youtube.com/watch?v=I_6PfaWEYXY

Lumoview Building Analytics GmbH, Köln: Das Spin-off des deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums bietet Gebäudeeigentümern eine effiziente Möglichkeit, ihre Gebäude digital abzubilden und energetisch zu analysieren. Mithilfe eines einfach zu handhabenden Messsystems werden sämtliche Gebäudedaten erfasst und daraus genaue Pläne und 3-D-Modelle erstellt.
Website: https://www.lumoview.com/

Video zum OOTB.NRW Award: https://www.youtube.com/watch?v=V2ifb7tS_el

re:edu GmbH & Co. KG, Münster: Das Start-up entwickelt digitale Open-Source-Lösungen für den Bildungssektor. Mit der senseBox bietet das Spin-off des Instituts für Geoinformatik der Universität Münster eine Umweltstation zum Selberbauen, mit der digitale Kompetenzen aufgebaut und das Umweltbewusstsein gestärkt werden können.
Website: https://reedu.de/
Video zum OOTB.NRW Award: https://www.youtube.com/watch?v=6nYdi4bdfzo

sentin GmbH, Bochum: Das Start-up bietet seinen Kunden eine Software zur automatisierten visuellen Kontrolle von Werkstoffen und Produkten. Die Software ermöglicht es, mithilfe von Künstlicher Intelligenz digitale Prüfer zu erstellen und auf diese Weise die Geschwindigkeit, Sicherheit und Genauigkeit zerstörungsfreier Prüfungen zu erhöhen.

Website: https://sentin.ai

Video zum OOTB.NRW Award: https://www.youtube.com/watch?v=uYn-PQI72PQ

Tremaze UG (haftungsbeschränkt), Dortmund: Das Start-up bietet sozialen Einrichtungen neue Ansätze der sozialen Arbeit mithilfe digitaler Kommunikation. Die Lösungen des Unternehmens ermöglichen einen kostengünstigen und barrierefreien Eintritt in die Digitalisierung, vereinfachen administrative Prozesse und statten teilnehmende Einrichtungen mit zeitgemäßen Apps und Websites aus.

Website: https://tremaze.de

Video zum OOTB.NRW Award: https://www.youtube.com/watch?v=5tTgUcq0b_0  

TrustCerts GmbH, Gelsenkirchen: Das Start-up verfolgt das Ziel, digitale Nachweise und Dokumente mithilfe der Blockchain-Technologie fälschungssicher zu machen. Ihr Vertrauensdienst erlaubt es Firmen, sensible Daten souverän mit Kunden und anderen Einrichtungen zu teilen.

Website: https://.trustcerts.de

Video zum OOTB.NRW Award: https://www.youtube.com/watch?v=KnJ22pPeBcs

Über den PIRATE Summit

Der PIRATE Summit gilt als außergewöhnlichste Start-up-Konferenz in Deutschland, zu der nicht zuletzt die gewählte Location im Kölner Odonien beiträgt. Die rund 1.000 Teilnehmenden vertreten vor allem Early-Stage-Startups sowie viele hochkarätige Investoren und Corporates. Nach dem Corona-Jahr 2020 hätte der PIRATE Summit in 2021 sein 10-jähriges Jubiläum feiern sollen. Stattdessen wurde die PIRATE Summit Community in diesem Jahr zum zweiten Mal auf einer digitalen Plattform vereint.

Aufgrund der pandemiebedingten Verschiebung des PIRATE Summit auf das Jahr 2022 fanden der finale Entscheid und die Preisverleihung von OUT OF THE BOX.NRW 2021 nun überwiegend digital im Rahmen des fünftägigen Events PIRATE Live statt, welches rund um die Themen Start-ups und Unternehmertum eine weltweite Teilnehmerschaft anlockt. Aufgesetzt von der Veranstaltungsagentur PIRATEx wird der Kerngedanke des OOTB weitergetragen und eine Plattform geschaffen, mit der viele Akteure der nordrhein-westfälischen Start-up-Szene zusammenfinden, um in digitalen Formaten voneinander zu lernen, innovative Ideen zu diskutieren und sich untereinander zu vernetzen.

Alle Infos zum Wettbewerb finden Sie unter: www.outofthebox.nrw