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PCR-Testzentrum auf dem Gelände der Deutschen Mechatronics läuft nach Umzug erfolgreich

Mechernich – Das PCR-Testzentrum des Roten Kreuz im Kreis Euskirchen läuft vom Start weg erfolgreich am neuen Standort auf dem Gelände der Mechatronics, Peterheide 4. „Wir sind gestern das erste Mal über 200 Beprobungen gegangen. In der ersten Woche haben wir hier 1100 Beprobungen absolviert“, zieht Thomas Moll, Leiter des Testzentrums, eine erste, zufriedene Zwischenbilanz.

Faktisch geht sogar noch mehr. „Die Testung von 200 Menschen hat uns keine Probleme bereitet. Wir haben hier jederzeit die Möglichkeit das Team aufzustocken und einen dritten Back-up-Platz hinzuzuschalten. Wir können also auch zeitnah und sehr flexibel reagieren, auch bei einer vierten Welle“, so Thomas Moll weiter. Geöffnet ist das PCR-Testzentrum montags bis freitags von 8 bis 15 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen von 9 bis 12 Uhr.

Das Gebäude, ehemals Autohaus Schäfer, wurde von der Mechatronics dem Roten Kreuz im Kreis Euskirchen bereitgestellt. Der DRK-Bereichsleiter Einsatzdienste, Thomas Heinen, ist glücklich mit der Lage des Standortes: „Für uns war besonders wichtig, ortsnah zum bisherigen Standort am Burger-King in Mechernich zu bleiben.“ Gleich die ersten Gespräche mit dem Mechatronics-Geschäftsleiter Jürgen Carl seien sehr angenehm verlaufen. „Wir haben uns hier sofort wohlgefühlt. Die Mechatronics hat uns sehr gut empfangen und jegliche Unterstützung gegeben“, so Heinen.

Gut erreichbar

Auch Moll ist froh „in Mechernich geblieben zu sein“. Die Lage im Herzen und Zentrum des Kreises Euskirchen sei ideal, weil das Testzentrum so für alle Testwillige und -pflichtige gut erreichbar ist. Auch gebäudetechnisch bieten sich beste Voraussetzungen, berichtet Jürgen Carl: „Als wäre es dafür gebaut worden.“ Die DRK-Mitarbeiter stehen gleich hinter der gläsernen Tür des Testzentrums an den Teststationen bereit. Direkt neben dem Eingang finden sich zehn Parkplätze, für mehr Bedarf gibt es Reserven bzw. ein ausgeklügeltes Konzept.

„Dann werden wir in einen Schleifen-Modus gehen und den weitläufigen Platz hinter dem Gebäude für die Autoschlange nutzen “, erklärt Thomas Heinen. Ordner weisen den Autofahrern dann den Weg nach einem eigens dafür ausgearbeiteten Konzept. Wer in Mechernich einen PCR-Test machen möchte, benötigt eine Überweisung nach „OEGD“ (Öffentlichen Gesundheitsdienstes) seines Hausarztes oder eine Überweisung des Gesundheitsamtes. Selbstzahler zahlen 128,23 Euro.

„90 Sekunden“-Taktmaß

Das Taktmaß bleibt dem „Fast-Food-Prinzip“ treu. „Nach 90 Sekunden ist man wieder raus“, so Moll. Dafür sorgt ein ausgeklügeltes System wo Beprobung und Bearbeitung der Unterlagen parallel ablaufen. „Dennoch machen wir das nicht am Fließband. Wer mehr Zeit benötigt, bekommt sie auch, wie Kinder zum Beispiel“, betont Moll.

„Wenn jemand – aus welchen Gründen auch immer – nicht zum PCR-Test reinkommen kann, können wir in solchen Ausnahmefällen draußen direkt am Auto testen“, erklärt Thomas Heinen. Sogar bei Fragen rund um den PCR-Test und Procedere stehe man telefonisch parat (Telefon: 02443/91 27 654) und gebe gerne Hilfestellung. Häufig gefragt werde zum Beispiel: Wann kann ich denn das zweite Mal zum Testen kommen?

Schnelltests werden im PCR-Testzentrum allerdings keine vorgenommen, darauf weist Thomas Moll ausdrücklich hin: „Um das Risiko einer „Vermischung“ zu vermeiden. Die, die einen Schnelltest brauchen für einen Kino-, Konzert- oder Restaurantbesuch, möchten wir nicht, mit potentiell Positiven, die wir hier im PCR-Testzentrum haben, in Kontakt bringen.“ Maximal zwei bis drei Testpersonen sollen sich neben den Rotkreuz-Mitarbeitern in dem Gebäude aufhalten.

Das bislang bei der Mechatronics beheimate Schnelltestzentrum der Glück-Auf-Apotheke ist ausgezogen. In Zukunft werden die Schnelltests nur noch in der Apotheke (Rathergasse) selbst vorgenommen.

2004 gekauft

Das großflächige Areal mitsamt Gebäuden, wie ehemals Autohaus Schäfer und Autowerkstatt Schoddel/Thimm, war 2004 von der Deutschen Mechatronics gekauft worden, als das Unternehmen noch zum RWE-Konzern gehörte. Eine Brennstoffzellenfertigung sollte in den Hallen aufgebaut werden. „Da brauchte man Platz“ so Jürgen Carl. Inzwischen baut man dort für „Sanifair“ eine neue Generation von Zugangssystemen für öffentliche Toiletten an Autobahnraststätten mit neuem Bezahlsystem.

Jürgen Carl berichtet, dass die Hochwasserkatastrophe die Verantwortlichen bei der Deutschen Mechatronics nicht „kalt“ gelassen habe, sondern das international tätige Unternehmen heimischen Betroffenen seine Hilfe angeboten hat. So zogen fremde Firmen in bereitgestellte Büroräume ein, Werke einheimischer Künstler wurden zwischengelagert, das Schulkolleg Eifel nutzt Besprechungsräume nun als Klassenräume. Für betroffene Mitarbeiter hatte das Unternehmen ein separates Spendenkonto eingerichtet.

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SGD Nord: Naturschutz im Landkreis Bernkastel-Wittlich wurde 2020 mit rund 298.000 Euro unterstützt

Region/Wittlich/Koblenz – Die Artenvielfalt in Deutschland geht immer weiter zurück. Viele Tier- und Pflanzenarten finden bei uns keinen geeigneten Lebensraum mehr. Das kann zahlreiche Gründe haben: die Bebauung von Flächen, die sich verändernde landwirtschaftliche Nutzung, die Umweltverschmutzung oder auch den Klimawandel. Umso wichtiger ist es, diese Entwicklung ernst zu nehmen und ihr entgegenzuwirken. Der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord fällt als Oberer Naturschutzbehörde hierbei eine entscheidende Rolle zu – auch im Landkreis Bernkastel-Wittlich.

„Wir müssen unsere Natur unbedingt schützen, nicht nur, um heimische Tier- und Pflanzenarten vor dem Aussterben zu bewahren, sondern auch, um künftigen Generationen ein Leben in einer lebenswerten Umwelt zu ermöglichen“, sagt SGD-Nord-Präsident Wolfgang Treis. „Die SGD Nord hat einen großen Anteil daran, dass wichtige Naturschutzprojekte umgesetzt werden können, indem sie diese fachlich begleitet und dafür sorgt, dass sie vom Land auch finanziell unterstützt werden.“

Im Jahr 2020 sind für Naturschutzmaßnahmen im Kreis Bernkastel-Wittlich durch die SGD Nord und im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Fördermittel in Höhe von rund 298.000 Euro ausgezahlt worden. „Das Geld hilft dabei, Ökosysteme und Lebensräume zu erhalten oder wiederherzustellen“, so Wolfgang Treis.

Im Kreis Bernkastel-Wittlich wurde zum Beispiel zur Gewinnung von regionalem Saatgut Heudrusch betrieben. Hierfür wurden artenreiche Flächen wie etwa die Maarhochfläche bei Meerfeld mit einem speziellen Mähdrescher gedroschen. Anschließend wurde das Saatgut in einer Biogasanlage schonend getrocknet, um es haltbar zu machen. Durch dieses Saatgut können Acker und ähnliche Flächen in artenreiches Grünland umgewandelt werden. Eingesetzt wurde es zum Beispiel aber auch, um Wildschadensflächen am Mosenberg und im Liesertal zu regenerieren.

Die Naturparks Vulkaneifel und Saar-Hunsrück, die zum Teil ebenfalls auf dem Gebiet des Landkreises liegen, wurden 2020 mit rund 127.000 beziehungsweise rund 123.000 Euro unterstützt.

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Job-Speedcasting der DGA am 21. und 23. September: Servicemitarbeiter in der Arena Kreis Düren gesucht

Düren – Die Dürener Gesellschaft für Arbeitsförderung (DGA) veranstaltet am 21. und 23. September ein Job-Speedcasting. Das gemeinnützige Unternehmen des Kreises Düren sucht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Service in der Arena Kreis Düren.

Wer mindestens 18 Jahre alt ist, mit stressigen Situationen gut umgehen kann und Lust hat, Comedy-Veranstaltungen, Konzerte oder Volleyballspiele der Spitzenklasse live zu erleben, kann sich beim Job-Speedcasting als zukünftiges Mitglied des Serviceteams vorstellen. Da der Umgang mit Lebensmitteln und alkoholischen Getränken zum Job-Bild dazugehört, ist ein gültiges Gesundheitszeugnis erforderlich. Eine Kostenübernahme ist möglich. Das Job-Speedcasting beginnt an beiden Tagen um 14 Uhr und endet um 17 Uhr in der Arena Kreis Düren, Nippesstraße 4, Düren. Weitere Infos geben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DGA unter arena@dga-dueren.de oder telefonisch unter 02421/4955914.

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Stadt Aachen lädt ein zum zweiten Wohnprojektetag am Samstag, 25. September

Aachen – Bereits zum zweiten Mal findet in Aachen der Wohnprojektetag statt, diesmal am Samstag, 25. September. Organisiert wird die Veranstaltung von der städtischen „Koordinationsstelle Bauen und Wohnen in Gemeinschaft“ des Fachbereichs Wohnen, Soziales und Integration. Der Wohnprojektetag fördert den Austausch und die Vernetzung zwischen Interessierten, Initiativen, Projektgruppen und Expert*innen rund um das Thema Bauen und Wohnen in Gemeinschaft

Es wird ein digitales Angebot und eine Präsenzveranstaltung geben. Die beiden Formate haben unterschiedliche Programmpunkte. Das digitale Programm startet am 25. September um 10 Uhr und dauert bis 13 Uhr. Die Präsenzveranstaltung wird nachmittags von 14 bis 17 Uhr im Depot in der Talstraße 2 stattfinden. Es gilt die 3G-Regel: geimpft, genesen oder getestet. Wer teilnimmt, kann Aktive vor Ort kennenlernen. Außerdem wird bei beiden Formaten ein Kurzfilm über die Aachener Wohnprojekte gezeigt.

In Aachen bewegt sich etwas beim gemeinschaftlichen Bauen und Wohnen. Verschiedene neue Projekte entstehen gerade oder befinden sich in der Planung, Umsetzung und im Bau. Die Initiativgruppen stellen ihre Projekte beim Aktionstag vor und sind vor Ort ansprechbar. Auch Projekte, die noch in der Konzeptphase sind und bei denen noch Grundstücke gesucht werden, sind zu sehen. Die Stadt Aachen wird ein Konzeptverfahren als neues Vergabeinstrument für Grundstücke vorstellen. Damit können die Chancen für Baugemeinschaften bei der Grundstückssuche deutlich verbessert werden.

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen eröffnet im Depot an der Talstraße den „Markt der Möglichkeiten“ mit Informationen rund um das Thema Bauen und Wohnen in Gemeinschaft. Expert*innen wie Projektberater*innen, Moderator*innen, finanzierende Banken und Architekt*innen werden am 25. September vor Ort für Fragen zur Verfügung stehen. Hier können Interessierte erste Kontakte knüpfen und im Austausch mit Baugruppen mehr über deren Projekte und Gruppen erfahren.

Weitere Informationen zum Programm, Zugangsdaten zum Webinar und zur Anmeldung für die Präsenzveranstaltung finden Interessierte auf folgender Internetseite www.aachen.de/wohnprojektetag

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Schweinehaltung in Gefahr – Lebensmittel-Einzelhandel bekommt den Rachen nicht voll

Region/Koblenz – Der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Michael Horper, ist erbost über das Verhalten des Lebensmitteleinzelhandels (LEH): „Der LEH bekommt den Rachen nicht voll.“.

2012 hätte der LEH bei Schweinefleisch über eine Spanne von 3,80 Euro pro Kilogramm verfügt, mittlerweile seien es über 6 Euro, während die Bauernfamilien keine Chance mehr hätten, ein ausreichendes Familieneinkommen zu erzielen, von Investitionen in moderne und tierfreundliche Stallhaltungen ganz zu schweigen.

„Gerade die schweinehaltenden Betriebe haben unter den Auswirkungen der Afrikanischen Schweinepest, der Corona-Pandemie, verbunden mit dem wirtschaftlichen Einbruch in der Gastronomie sowie unter der schwachen Grillsaison stark gelitten. In dieser Situation erwarte ich von Marktpartnern, dass diese auch eine nachhaltige Partnerschaft leben. Genau das geschieht hier nicht. Der LEH macht weiterhin seine gewinnbringenden Geschäfte und lässt die Bauern links liegen. Die Schweinehalter benötigen dringend preisliche Perspektiven, die verlässlich bleiben müssen. Ansonsten sind die zusätzlichen Auflagen des Staates und des Handels nicht zu schultern. Die Betriebe hören auf und die regionale Versorgung und Frische ist dahin. Das kann keiner wollen“, so Präsident Horper abschließend.

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Smart energy 4.4 – Fachkräfte praxisorientiert qualifizieren – Lehrgang zur Servicekraft Klima- und Kältetechnik gestartet

Region/Trier – Vor zwei Monaten wurde die Kooperationsvereinbarung mit der Bundesfachschule Klima-Kälte-Technik aus Hessen unterzeichnet – in der letzten Woche folgte die praktische Umsetzung. Das Interreg-Projekt smart energy 4.4, das federführend vom Landkreis Trier-Saarburg koordiniert wird, startet nun eine neue Weiterbildungsmöglichkeit zur Servicekraft für den Bereich der Klima- und Kältetechnik. Landrat Günther Schartz begrüßte die elf Teilnehmenden im kreiseigenen Balthasar-Neumann-Technikum in Trier.

Die Schulung ist vor allem für Quereinsteiger gedacht, die eine Anstellung in der Großregion anstreben. Die Klima- und Kältetechnik ist ein stark wachsender Markt. Folglich ist der Bedarf an qualifizierten Fachkräften in diesem Bereich enorm. Derzeit gibt es aber nur wenige Qualifizierungsmöglichkeiten in der Region Trier. Der neue Kurs soll das Angebot nachhaltig erweitern.

Da die abzulegenden Prüfungen auf europäischen Normen beruhen, werden diese grundsätzlich auch in anderen Ländern anerkannt. Damit steht die Schulung auch für Fachkräfte aus den Partnerländern von smart energy 4.4 Luxemburg, Frankreich und Belgien offen. In dem ersten Lehrgang ist ein Teilnehmer aus Luxemburg vertreten. „Wir sind zuversichtlich, dass in der nächsten Schulungsreihe auch Teilnehmende aus Belgien dabei sind. Unser Projektpartner in Eupen hat bereits Interesse signalisiert“, sagt Martin Meyer, der das Projekt bei der Kreisverwaltung betreut.

Ein zweiter Lehrgang soll im kommenden Jahr starten. Insgesamt sind 12 Wochen Blockunterricht aus Theorie und Praxis verteilt auf 14 Monate vorgesehen. Themenbereiche sind beispielsweise „Umgang mit Kältemitteln“, „Grundlagen der Elektrotechnik“ oder „Installation und Wartung von Wärmepumpen“. Die Teilnehmenden tragen lediglich die Kosten für die Prüfungen sowie eine Kostenpauschale für Material.

Weitere Informationen zu dem Projekt sowie ein Überblick zu allen angebotenen Schulungen findet sich unter www.smartenergy44.de

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Flutnacht im Ahrtal – Entsorgung von Schlamm, Bauschutt & Co. im Kreis Ahrweiler – Erste Zwischenbilanz

Ahrweiler – Umweltabteilung zieht erste Zwischenbilanz zur Hochwasserkatastrophe. Zahlreiche Gebäude und Grundstücke mussten nach der Flutkatastrophe von Schlammmassen befreit werden. Alleine im Auftrag der Kreisverwaltung Ahrweiler waren daher mehr als 50 Saug- und Spülfahrzeuge im Einsatz. Außerdem wurden an verschiedenen Stellen im Kreisgebiet Sediment-Container aufgestellt, die eine fachgerechte Zwischenlagerung von Öl-Schlamm- sowie Öl-Wasser-Gemischen ermöglichten. Hierdurch konnte zum einen die Frequenz der Räumungen erhöht und zum anderen die fachgerechte Entsorgung der kontaminierten Flüssigkeiten sichergestellt werden, um weitere Eingriffe in die Umwelt zu verhindern.

Die getrockneten Schlämme wurden zunächst auf verschiedenen Zwischenlagern gesammelt. Nach einer entsprechenden Analyse wurden diese teilweise gesiebt und können gegebenenfalls zum Wiederaufbau – beispielsweise im Straßen- und Wegebau –verwendet werden. Andere Teile des Schlamms mussten aufgrund ihres Belastungsgrades fachgerecht in entsprechende Deponien entsorgt werden

Nach wie vor ist vielerorts das Abpumpen beziehungsweise Beseitigen der Schlämme notwendig und macht den Einsatz von Saug- und Spülfahrzeugen im Krisengebiet noch immer erforderlich.

Darüber hinaus wurden rund 3.750.000 Liter der anfallenden Heizöl-Wasser-Gemische in einer durch das THW betriebenen SEPCON-Anlage (Wasser-Öl -Seperationsanlage) filtriert. So konnten circa 1.700.000 Liter 98-prozentiges Heizöl zurückgewonnen und einer Raffinerie zugeführt werden.

Aufgrund der hohen Zahl an einsturzgefährdeten Gebäuden und Bauwerken, die abgerissen werden mussten, sind immense Mengen an Bauschutt entstanden. Auch dieser wird aktuell auf Zwischenlagern gesammelt und soll – sofern möglich – recycelt werden. Sobald die Einsatzmöglichkeiten des erzeugten Recyclingmaterials durch Analysen bestimmt sind, werden diese Produkte zum Wiederaufbau angeboten. Nähere Informationen hierzu wird die Kreisverwaltung in Kürze veröffentlichen.

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Erstklässlerinnen und Erstklässler freuen sich über Trinkflaschen und Schulheft-Pakete von Westenergie

Daun/Gerolstein/Kelberg – Energieunternehmen überrascht Schülerinnen und Schüler der  Grundschulen in den Verbandsgemeinden Daun, Gerolstein und Kelberg. Nachhaltig hergestellte Präsente für Unterricht und Freizeit. Kurz nach dem Start des neuen Schuljahrs dürfen sich die Erstklässlerinnen und Erstklässler der Grundschulen aus den Verbandsgemeinden Daun, Gerolstein und Kelberg über Schulheftpakete und Trinkflaschen von Westenergie freuen.

Rund 14.200 Schulheftpakete und über 13.200 Trinkflaschen verteilt das Energieunternehmen in diesem Jahr an Kinder in Nordrhein-Westfalen, Niedersachen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein. Thomas Scheppe, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Daun, Hans-Peter Böffgen, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Gerolstein und Johannes Saxler, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kelberg übergaben die Trinkflaschen und Schulheftpakete gemeinsam mit Kommunalmanager Thomas Hau von Westenergie an die Erstklässlerinnen und Erstklässler Grundschulen Gillenfeld, Gerolstein, Kelberg und Uersfeld. Alle Beteiligten haben dabei selbstverständlich die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln eingehalten.

„Auch in diesem Jahr sind Nachfrage und Zuspruch von den Grundschulen erfreulich hoch. Es ist schön zu sehen, dass wir einen Beitrag leisten können, um den Kindern einen besonderen Start in den neuen Lebensabschnitt zu ermöglichen“, erklärte Kommunalmanager Thomas Hau von Westenergie.

Für Westenergie hat die Erstklässleraktion inzwischen Tradition: Seit 2006 konnten sich Mädchen und Jungen bereits über 869.200 Präsente freuen. In diesem Jahr führt Westenergie eine Neuerung ein: Anstelle von Frühstücksboxen und Bewegungspaketen konnten die Schulen zwischen Trinkflaschen oder Schulheftpaketen wählen.

Die nachhaltige Trinkflasche „Carve ‚School‘“ mit einem Fassungsvermögen von 0,7 Litern eignet sich ideal für Schule, Sport und Freizeit. Die zwei praktischen, gegenüberliegenden Griffmulden sorgen für einen sicheren Halt – auch mit kleinen Händen. Alternativ dazu bietet Westenergie das Schulheftpaket mit „Brunnen“-Schreiblernheften im DIN A4-Format an. Die Hefte haben einen Umfang von 16 Blatt. Die Lineatur mit dem grauen Mittelband unterstützt besonders gut das leichtere Erlernen der Grundschrift. Der von den Frühstücksboxen bekannte Jumbo-Schreiblernstift ist ebenfalls nachhaltig produziert und liegt dem Paket bei.

Hintergrund: Neben der Energieversorgung engagiert sich Westenergie in ihren Partnerkommunen traditionell in den Bereichen Sport, Kultur, Soziales, Klimaschutz und Bildung. Über Sponsorings und Kooperationen unterstützt das Unternehmen sowohl kleine Initiativen als auch große Vereine, um mit den Menschen vor Ort auch auf gesellschaftlicher Ebene gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Die Erstklässleraktion ist Teil der Bildungsinitiative 3malE.

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Kreis Euskirchen schaltet nochmal Impf-Turbo ein – Ab dem heutigen Montag täglich mobile Impfaktionen im Kreisgebiet –

Euskirchen – Das Regionale Impfzentrum in Marmagen hat noch bis Ende September geöffnet. Zum freien Impfen können Bürger*innen montags bis samstags von 14.00-19.00 Uhr ohne Termin vorbeikommen. Es sind alle Impfstoffe vorhanden. Für die Aufklärung und Beratung stehen Impfärztinnen und Impfärzte zur Verfügung.

Wer eine Zweitimpfung erhalten möchte, muss die Unterlagen der Erstimpfung mitbringen und auf den Mindestabstand zwischen Erst- und Zweitimpfung achten (vier Wochen). Auch Erstimpfungen sind noch möglich. Allerdings muss sich der Impfling dann um seine Zweitimpfung selbst bemühen (außer bei Johnson&Johnson). Welche Hausärzte im Kreis Euskirchen gegen Covid-19 impfen, kann man unter folgendem Link nachschauen: https://coronaimpfung.nrw/impfzentren/impfregister

Zusätzlich ist das Impfzentrum bis zum 30.09.2021 täglich vor Ort unterwegs. Die Bürger*innen brauchen keinen Termin, sondern können einfach vorbei kommen. Bei Erstimpfungen gibt es die freie Impfstoffwahl zwischen BioNTech und Johnson&Johnson. Zur Impfung mitzubringen ist neben Personalausweis und Impfbuch auch der ausgefüllte Anamnesebogen. Bei Kindern und Jugendlichen zwischen 12 und 15 Jahren ist außerdem die schriftliche Einwilligung mindestens einer sorgeberechtigten Person erforderlich.

An folgenden Terminen und Orten laufen die mobilen Impfaktionen:

Montag 20.09.2021 Euskirchen-Flamersheim

Speckelsteinstraße 31

15.00-19.00 Uhr

Zweitimpfung Hochwassergebiet

Erstimpfungen und Zweitimpfungen für alle

Dienstag 21.09.2021 Kall

Neuer Markt

15.00-19.00 Uhr

Zweitimpfung Hochwassergebiet

Erstimpfungen und Zweitimpfungen für alle

Mittwoch 22.09.2021 Schleiden-Oberhausen

Zöllerplatz

10.00-11.30 Uhr

Zweitimpfung Hochwassergebiet

Erstimpfungen und Zweitimpfungen für alle

Mittwoch 22.09.2021 Schleiden

Am Markt

12.00-14.30 Uhr

Zweitimpfung Hochwassergebiet

Erstimpfungen und Zweitimpfungen für alle

Mittwoch 22.09.2021 Schleiden-Olef

Dorfplatz

15.00-16.30 Uhr

Zweitimpfung Hochwassergebiet

Erstimpfungen und Zweitimpfungen für alle

Mittwoch 22.09.2021 Schleiden-Gemünd

Marienplatz

17.00-19.30 Uhr

Zweitimpfung Hochwassergebiet

Erstimpfungen und Zweitimpfungen für alle

Donnerstag 23.09.2021 Hellenthal

Aldi, Aachener Straße

11.00-14.00 Uhr

Zweitimpfung Hochwassergebiet

Erstimpfungen und Zweitimpfungen für alle

Donnerstag 23.09.2021 Hellenthal-Losheim

Ardennen-Center/Balter

15.00-18.00 Uhr

Zweitimpfung Hochwassergebiet

Erstimpfungen und Zweitimpfungen für alle

Freitag 24.09.2021 Weilerswist

Rathaus, Bonner Straße 33

11.00-16.00 Uhr

Zweitimpfung Hochwassergebiet und Schulen

Erstimpfungen und Zweitimpfungen für alle

Samstag 25.09.2021 Blankenheim

Curtius-Schulten-Platz

11.00-16.00 Uhr

Erstimpfungen und Zweitimpfungen für alle

Sonntag 26.09.2021 Euskirchen

DRK, Jülicher Ring 32b/Kreisverwaltung

11.00-16.30 Uhr

Erstimpfungen und Zweitimpfungen für alle

Sonntag 26.09.2021 Nettersheim

Sportanlage Höhenweg

11.00-16.00 Uhr

Erstimpfungen und Zweitimpfungen für alle

Montag 27.09.2021 Zülpich

Forum, Blayer Straße 20

9.00-14.00 Uhr

Erstimpfungen und Zweitimpfungen Schulen

Erstimpfungen und Zweitimpfungen für alle

Dienstag 28.09.2021 Schleiden

Realschule, Ruppenberg 9

9.00-12.30 Uhr

Erstimpfungen und Zweitimpfungen Schulen

Erstimpfungen und Zweitimpfungen für alle

Mittwoch 29.09.2021 Kall-Steinfeld

Hermann-Josef-Kolleg

9.00-11.00 Uhr

Erstimpfungen und Zweitimpfungen Schulen

Mittwoch 29.09.2021 Bad Münstereifel

Schulzentrum, Trierstraße 16

9.00-13.00 Uhr

Erstimpfungen und Zweitimpfungen Schulen

Erstimpfungen und Zweitimpfungen für alle

Donnerstag 30.09.2021 Euskirchen

Marienschule, Basingstoker Ring 3

10.00-14.00 Uhr

Erstimpfungen und Zweitimpfungen Schulen

Erstimpfungen und Zweitimpfungen für alle

Donnerstag 30.09.2021 Mechernich

Gymnasium, Turmhofstraße

9.00-12.30 Uhr

Erstimpfungen und Zweitimpfungen Schulen

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Herbst-Wanderung des Deutsch-französischen Freundschafts-Kreises Mayen

Mayen – Trotz der derzeit wieder steigenden Coronainfektionszahlen hatte der Vorstand des DFFK an der Durchführung der diesjährigen Herbstwanderung festgehalten. Unter Einhaltung der 3 G Regeln fand endlich wieder, nach einer mehr als einjährigen pandemiebedingten Abstinenz, ein reales Treffen der Vereinsmitglieder statt .Und alle wurden mit einer sehr gelungenen Wanderung um das Booser Doppelmaar belohnt.

Dank der perfekten Vorbereitung durch Christel und Detlef Friese sowie Michael Münnich, wurden die über neun Kilometer des Traumpfads für Jung und Alt zu einem tollen Erlebnis. Die unvermutet im Wald auftauchende Rinderherde – es war nicht der Booser-Almabtrieb, sondern ein Landwirt stellte seine Herde just am Samstagnachmittag um, war genauso wie der leckere Zwischenimbiss oberhalb des Dorfes Nitz perfekt geplant. Für die kleinen Wanderer gab es mit dem Pony „Josy“ vierbeinige Unterstützung. Da machte der lange Weg den Kleinen einen Riesenspaß. Denn wie sagt man so schön: „Auf dem Rücken der Pferde liegt das Glück der Erde“.

Hier geht unser Dank an Sandra und Dr. Johannes Karduck für die Ausleihe und Lasse Böckmann für die perfekte An- und Abreise von „Josy“. Die frische Waldluft, der Duft von gemähtem Gras, beeindruckende Panoramen und das optimale Wanderwetter machten die letztendlich 4-stündige Wanderung zu einem tollen Erlebnis. Der Tag fand seinen Abschluss im Gasthof „Zur Quelle“ der Familie Fuchs in Boos. Hier blieben keine Wünsche der durstigen und hungrigen Wanderer offen.

Da noch einige Mitglieder zur Gruppe hinzustießen, konnten wir mit 25 Teilnehmern einen kurzweiligen Abend in Boos verbringen. Das Essen und der Service waren ausgezeichnet und überaus zuvorkommend. Bei lockeren Gesprächen konnte der erlebnisreiche Tag gemütlich ausklingen. So macht Vereinsleben richtig Freude. Alle, die diese Freude teilen möchten, erhalten Informationen zum DFFK bei dem Vorsitzenden Christoph Rosenbaum unter 01716818533 oder auch gerne per Mail c.rosenbaum@holz-rosenbaum.de