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Kreis Düren bietet Hochwasser-Opfern Beratung und Hilfe an

Düren – Unterstützung und Beratung für die Opfer der Hochwasser-Katastrophe: die bietet der Kreis Düren vor Ort in seinen Kommunen künftig allen Betroffenen an. Grundlage ist der 30 Milliarden Euro schwere Aufbaufonds 2021, aus dem auf das Land NRW 12,3 Milliarden Euro entfallen. Wer im Kreis Düren durch das Hochwasser im Juli Schäden erlitten hat, kann einen Antrag auf Unterstützung stellen.

Dies ist ausschließlich online unter www.land.nrw/wiederaufbauhilfe möglich (hier gibt es auch noch weitere Informationen zum Verfahren). Die Anträge werden von der Bezirksregierung Köln bewilligt. Die Landesregierung hat ein Service-Telefon „Wiederaufbau Nordrhein-Westfalen“ eingerichtet (0211 /4684-4994). Es ist von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr und am Wochenende von 10 bis 16 Uhr erreichbar.

Der Kreis Düren steht seinen betroffenen Bürgerinnen und Bürgerinnen in diesem Prozess zur Seite und bietet eine Beratung vor Ort in den Kommunen zum Antragsverfahren im Rahmen der „Aufbauhilfen für Privathaushalte und Unternehmen der Wohnungswirtschaft“ an.

„Es ist uns sehr wichtig, dass den Menschen, die Schäden durch das schlimme Hochwasser erlitten und viele Entbehrungen und Leid erfahren haben, schnell geholfen wird“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

Telefonische Rückfragen werden ab 20. September während der Servicezeiten montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr an der eingerichteten Hotline unter der Rufnummer (02421/ 22 10 66 999) beantwortet. In den besonders betroffenen Städten und Gemeinden stehen darüber hinaus Mitarbeitende des Kreises für eine konkrete Unterstützung bei der Antragstellung zur Verfügung. Ein Beratungstermin kann online unter www.kreis-dueren.de/hochwasserhilfe, per Mail: wiederaufbauhilfe@kreis-dueren.de oder über die oben genannte Hotline des Kreises Düren vereinbart werden.

Vor Ort in den Kommunen werden Mitarbeitende des Kreises Düren in Heimbach (Rathaus), Hürtgenwald (Rathaus), Inden (Rathaus), Jülich (Geschäftsstelle des Kreises Düren), Kreuzau (Rathaus), Langerwehe (Rathaus), Linnich (Rathaus), Nideggen (Feuerwehrhaus Nideggen) und Vettweiß (Rathaus) beratend tätig sein. Die Termine können im Laufe der nächsten Woche vereinbart werden. Die Anträge können bis zum 30. Juni 2023 gestellt werden.

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Moderne Technik von Westenergie senkt Kosten und schont die Umwelt

Reuth – LED-Straßenlaternen erhellen die Ortsgemeinde Reuth. Umrüstung abgeschlossen – Weniger Watt, mehr Klimaschutz: Im Auftrag der Kommune hat Westenergie die Umrüstung der Straßenlaternen in der Ortsgemeinde Reuth jetzt abgeschlossen. Insgesamt haben die Dienstleister des Energieunternehmens alle 57 Straßenleuchten im Rahmen des Straßenbeleuchtungsvertrages „Licht & Service“ ausgetauscht und energieeffiziente LED-Leuchten eingebaut.

Zum Abschluss der Arbeiten kamen Ortsbürgermeister Ewald Hansen, Westenergie Kommunalmanager Thomas Hau und Westnetz Straßenbeleuchtungsfachplaner Wolfgang Koch zusammen und überzeugten sich von der erfolgreichen Umsetzung der Modernisierung. „Die Erneuerung der Anlagen auf energiesparende LED-Technik ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende, sowie ein garantierter Erfolgsfaktor für Energieeinsparung und Energieeffizienz“, erläuterte Ewald Hansen. „Wir freuen uns, dass wir durch die Umrüstung in Reuth zukünftig Energie und Kosten einsparen.“

Das Ergebnis der Modernisierung ist in jeder Hinsicht einleuchtend: LED-Leuchten verbrauchen dank geringerer Leistung deutlich weniger Energie und entlasten die Umwelt. Der Stromverbrauch der Straßenbeleuchtungsanlage wird um 65 Prozent pro Jahr reduziert. So werden dank der Umrüstung in Reuth ein jährlicher Ausstoß von rund 6 Tonnen des klimaschädlichen Treibhausgases CO2 vermieden.

Neben dem Plus für die Umwelt rechnet sich die Sanierung für die Kommune auch finanziell. Durch die Umrüstung der Straßenlaternen auf moderne Technik reduzieren sich die Stromkosten um ungefähr 65 Prozent. Dadurch spart die Ortsgemeinde Reuth jährlich einen großen Teil ihrer Betriebskosten, die Umrüstung rechnet sich bereits nach wenigen Jahren. „Zudem sind moderne LED-Laternen energiesparend, haben eine längere Lebensdauer und haben damit auch deutlich günstigere Betriebskosten als die zuvor verbaute Technik“, so Thomas Hau von Westenergie.

Im gesamten Versorgungsgebiet engagiert sich Westenergie mit den Kommunen vielerorts als Dienstleister im Bereich der Wartung und des Betriebes von Straßen- und Außenbeleuchtungsanlagen. Dabei unterstützt Westenergie die Modernisierung der Anlagen auf hochmoderne LED-Technologie mit einem Zuschuss aus dem Programm „Kommunales Energie Konzept“ (KEK). Das KEK-Programm beinhaltet Lösungen und Produkte, mit denen sich Kommunen fit für die Energiezukunft machen. Gefördert werden Maßnahmen in den Bereichen Klimaschutz, Energieeffizienz und Infrastruktur.

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Hochwasser-Katastrophe – VEREINE HELFEN VEREINEN

Region/Mainz – LSB und regionale Sportbünde rufen zu gemeinsamer Sportmaterial-Spendenaktion auf. Eine Katastrophe von kaum vorstellbarer Dimension ereilte große Teile des nördlichen Rheinland-Pfalz, insbesondere das Ahrtal, in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli. Viele Menschen wurden überrascht von den Flutmassen, viele Bürger*innen des Ahrtals verloren ihr Haus, ihr Hab und Gut – und teilweise sogar ihnen nahestehende Menschen. Unzählige Sportstätten existieren nicht mehr, der klassische Sportvereinsbetrieb ist weitgehend lahmgelegt. Der Landesportbund Rheinland Pfalz und die drei Sportbünde Pfalz, Rheinhessen und Rheinland rufen deshalb unter dem Motto „Vereine helfen Vereinen“ auf, gut erhaltenes, gebrauchsfähiges aber dennoch abkömmliches Sport-, Trainings- und Wettkampfmaterial zu spenden.

„In der betroffenen Region fehlt es an allem“, weiß LSB-Präsident Wolfgang Bärnwick. „Bälle, Tore, Gymnastikmatten, Schläger, Netze, Turnbänke, Sprungkästen und vieles andere mehr. Der Austausch mit dem Landessportbund Sachsen und dessen Erfahrungen aus der Oder-Hochwasserkatastrophe 2013 bestärken uns in der Planung und Durchführung dieser Solidaraktion.“ Bärnwicks Appell: „Bitte unterstützen Sie Ihre Vereinskolleg*innen und Sportler*innen im nördlichen Rheinland-Pfalz und spenden Sie Ihre nicht bzw. nicht mehr verwendeten Materialien.“

„Die Solidarität unter Sportler*innen ist beeindruckend. Ich bin mir sicher, dass die Unterstützung für die in Not geratenen Vereine im Rheinland groß sein wird und ich rufe insbesondere unsere pfälzischen Vereine und Fachverbände auf mitzumachen. Es ist eine gute Sache und wir helfen sehr gerne. Hoffen wir auch, dass bald wieder ein Stück weit Normalität für die betroffenen Menschen, Familien und auch Sportvereine eintreten wird“, sagt Elke Rottmüller, Präsident des Sportbundes Pfalz. Klaus Kuhn, Präsident des Sportbundes Rheinhessen ergänzt: „Es ist ja geradezu eine Selbstverständlichkeit in der Sportfamilie, dass man sich in so einer schweren Zeit und bei einer so unvorstellbaren Naturkatastrophe und das direkt in unmittelbarer Nähe, im eigenen Bundesland, hilft und unterstützt wo man nur kann. Deshalb möchte ich auch alle rheinhessischen Vereine dazu aufrufen, sich tatkräftig an der Hilfsaktion zu beteiligen und absolute Loyalität zu zeigen.“

Alle von der Flut betroffenen Vereine kommen aus dem Gebiet des Sportbundes Rheinland. SBR-Präsidentin Monika Sauer ist beeindruckt von der großen Solidarität des organisierten Sports in den zurückliegenden Wochen. „Ich bin mir sicher, dass sich die Lager schnell füllen und auch diese Aktion ein Erfolg werden wird. Ich darf mich schon jetzt im Namen der Sportvereine, die in ihrer Existenz bedroht sind, für die Spendenbereitschaft bedanken!“

Damit nicht jeder Verein den aktuell ohnehin schwierigen Weg ins nördliche Rheinland-Pfalz auf sich nehmen muss, haben LSB und Sportbünde ab sofort und bis zunächst 31. Oktober an folgenden Standorten „Sportgeräte-Depots“ eingerichtet, an denen die Spenden abgegeben werden können:

Region Pfalz

  1. Turnerjugendheim Annweiler, Turnerweg 60, 76855 Annweiler am Trifels

Anlieferung Montag bis Freitag, 8 bis 15 Uhr. Telefonische Absprachen und Anmeldung zur Anlieferung vorab unter 06346/6487 oder 06346/3006916.

  1. Sportschule Schifferstadt, Am Sportzentrum 6, 67105 Schifferstadt

Anlieferung Montag bis-Freitag, 8 bis 16 Uhr. Telefonische Absprachen zur Anmeldung zur Anlieferung vorab unter 06235/2158.

  1. Werksgelände, Ringstrasse 13, 67697 Otterberg, Lkw-Einfahrt Firmengelände – direkt neben Ringstraße 13

Anlieferung Montag bis Donnerstag, 7 bis 15 Uhr, Freitag bis 14 Uhr. Telefonische Absprachen zur Anmeldung zur Anlieferung, bzw. Anfrage nach Zusatzterminen vorab unter 0170/8532459

Region Rheinland

  1. Messe Koblenz, Hans-Böckler- Str. 1a, 56070 Koblenz

Anlieferung Montag bis Freitag, 9 bis 16 Uhr. Anlieferung nach 16 Uhr und am Wochenende nach vorheriger telefonischer Vereinbarung unter 0151/23427589 oder 0151/23427590.

  1. Lagerhalle, Riegelgrube 3a, 55543 Bad Kreuznach, Einfahrt gegenüber Fitnessstudio Sports

Zeitfenster für die Anlieferung: Samstag 10 bis 12 Uhr. Weitere Möglichkeiten der Anlieferung nach vorheriger telefonischer Vereinbarung unter 0170/1874222.

  1. Asylunterkunft- Lagerhalle 12 – Gebäude 3, Einfahrt Eurener Str. 48, 54293 Trier

Anlieferung Montag bis Freitag, 9 bis 18 Uhr. Telefonische Absprachen und Anmeldung zur Anlieferung vorab unter 0162/2745770 Hausmeister-Dienst.

 Region Rheinhessen

  1. Lagerhalle, Riegelgrube 3a, 55543 Bad Kreuznach, Einfahrt gegenüber Fitnessstudio Sports

Zeitfenster für die Anlieferung: Samstag 10 bis 12 Uhr. Weitere Möglichkeiten der Anlieferung nach vorheriger telefonischer Vereinbarung unter 0170/1874222.

  1. Lagerhalle, Friedrich König Straße 13, 55129 Mainz

Zeitfenster für die Anlieferung: Montag bis Donnerstag, 9 bis 16 Uhr, Freitag bis 13 Uhr. Telefonische Absprachen und Anmeldung zur Anlieferung vorab unter 06131/2814352.

Ansprechpartner für weitere Rückfragen

Landessportbund Rheinland-Pfalz

Steffen Grummt

Tel.: 06131/2814-352

E-Mail: grummt@sportjugend.de

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Start des Tanzfestivals „Auf dem Sprung“ im Ludwig Forum Aachen am Mittwoch 22. September

Aachen – Vom 22. September bis zum 10. Oktober 2021 findet bereits zum fünften  Mal in der StädteRegion Aachen das Festival „Auf dem Sprung – Junger Tanz im  Dialog“ statt. Sibylle Keupen begrüßte das Tanzfestival als Auftakt der kulturellen  Saison: „Wir müssen wieder mit kulturellen Angeboten gerade für Kinder und  Jugendliche beginnen, denn sie haben in der Corona-Zeit im Schatten der  Gesellschaft gestanden. Kulturelle Erfahrungen machen Kinder stark und bieten  ein unvergessliches Erlebnis für ihre Zukunft. Tanz ist ein unmittelbares  Erleben, verführt und begeistert, insofern ist das Tanzfestival „Auf dem  Sprung“ eine Bereicherung für Aachen und die Region.“

Elisabeth Paul betonte: „Das Motto der StädteRegion ‚Weil es gemeinsam  besser geht‘ löst sich beim Tanzfestival ‚Auf dem Sprung‘ perfekt ein, indem  sich viele Kommunen und unterschiedliche Schulformen an dem Projekt  beteiligen.“

Auch Susanne Ladwein sieht die Stärke von „Auf dem Sprung“ in der  regionalen und länderübergreifenden Kooperation und Vernetzung. „Das  Kulturbüro fördert das Festival als einen Baustein einer komplexen,  mehrjährigen Zusammenarbeit, die auch pädagogische Arbeit mit Kindern und  Jugendlichen, Professionalisierung und Weiterbildung von jungen Choreograf*innen  und Tänzer*innen sowie den tänzerischen Austausch umfasst. Es ist ein  Bestandteil des zweijährigen Projektes von Culturbazar ‚Euregio-Dance Lab‘.“

Festivalleiter Yorgos Theodoridis freute sich mit seiner Kollegin  Nicolle van Lith von der SALLY Dansgezelschap Maastricht über das  abwechslungsreiche Programm mit 21 Performances und 15 Workshops. Theodoridis  betonte: „Das diesjährige Festival stellt die Frage, wie Solidarität im  Spannungsfeld zwischen Identität und Zugehörigkeit praktiziert werden kann.  Das klingt komplex, ist aber sehr praktisch gedacht. Kinder bewegen,  Jugendliche motivieren und negative Erlebnisse vergessen, das kann Tanz.“

Van Lith stellte heraus „Tanz hat keine Grenzen. Er kommt ohne Sprache  aus und jeder kann Tanz verstehen.“

Über das  Festival:

Seit 2015 lädt das Tanzfestival sein Publikum ein, sich auf ein  künstlerisches Terrain vorzuwagen, das jenseits der digitalen Kommunikation  das gemeinschaftliche Miteinander und den direkten Austausch in den Fokus  stellt, und zwar durch Körpererfahrung in Tanz und Performance. Das  diesjährige Festival stellt die Frage, wie Solidarität im Spannungsfeld  zwischen Identität und Zugehörigkeit praktizieren werden kann und was  gesellschaftlicher Zusammenhalt meint. Die meisten Veranstaltungen richten  sich an Schüler*innengruppen und sind kostenfrei.

Der Auftakt des Festivals findet in Aachen statt. Die Mulde des Ludwig  Forums wird für eine Woche der Ort des künstlerisches Erlebens und der  gemeinsamen Begegnung. Weitere Vorstellungen und Workshops finden an  verschiedenen Orten in der StädteRegion statt, unter anderem an Schulen in  Alsdorf, Baesweiler, Herzogenrath, Stolberg und Eschweiler.

Das gesamte Programm finden Sie hier: www.aufdemsprungfestival.de

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Nachhaltiger Kreis Euskirchen vom heutigen Montag bis zum Donnerstag 23. September

Euskirchen – Nachhaltigkeit ist ein großes Thema in unserer heutigen Gesellschaft. Doch was bedeutet Nachhaltigkeit eigentlich konkret für jede*n Einzelne*n? Die Kreisverwaltung Euskirchen lädt vom heutigen Montag, 20. bis 23. September 2021 erstmals zu den digitalen Nachhaltigkeitstagen ein, um einen Beitrag zu den deutschen Aktionstagen Nachhaltigkeit, die in der gleichen Woche stattfinden, zu leisten und um aufzuzeigen, wie vielfältig Nachhaltigkeit sein kann. Durch verschiedene digitale Angebote werden bestimmte Themenbereiche der Nachhaltigkeit betrachtet und Tipps gegeben, wie der eigene Alltag nachhaltiger gestaltet werden kann. Angeboten werden eine Vortragsreihe zu verschiedenen Schwerpunktthemen, ein Markt der Möglichkeiten und ein Kita-Wettbewerb.

Expert*innen zu Gast auf der virtuellen Bühne

Während der Nachhaltigkeitstage findet an jedem Abend um 18.00 Uhr ein digitales Podium aus der Vortragsreihe „Nachhaltig kann jede*r!“ statt. Am Montag geht es um das Thema „Mehrgenerationenwohnen“. Vorgestellt werden zwei Wohnprojekte aus der Umgebung. Außerdem erläutert ein Projektentwickler, welche Schritte für die Umsetzung eines Wohnprojektes erforderlich sind. Der Dienstag widmet sich dem Thema „Gesunde und regionale Ernährung“. Auf die Fragen wo regionale Lebensmittel herkommen und wie wichtig eine gesunde Ernährung v.a. für Kinder sein kann, geben ein regionaler Landwirt und eine Ernährungsberaterin eine Antwort. Wie ein naturnaher Garten aussehen kann und welche Effekte privates und öffentliches Grün auf die Artenvielfalt hat, erläutern am Mittwoch zwei Expertinnen. Die Vortragsreihe endet am Donnerstag mit dem Thema „Zero Waste – Ein Leben ohne Müll“. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung unter Angabe des jeweiligen Vortragsthemas erforderlich (Email: pia.hallmann@kreis-euskirchen.de, Tel.: 02251 15234).

Mitmachen lohnt sich: Kita-Wettbewerb

Am 21. September 2021 wird der Landrat des Kreises Euskirchen den Startschuss für den diesjährigen Kita-Wettbewerb zum Thema Obst und Gemüse geben. Durch die Teilnahme am Wettbewerb wird den Kindern vor allem der Aspekt der gesunden Ernährung spielerisch vermittelt. Die Kinder gestalten als Gruppe ein XXL-Plakat zum Thema, wobei der Kreativität keine Grenzen gesetzt wird. Es darf gemalt, gebastelt oder eine Collage aus Stoffen, Farben oder zum Beispiel Verpackungsmaterialien erstellt werden. Eine Anmeldung zum Wettbewerb ist per Mail an pia.hallmann@kreis-euskirchen.de möglich.

Digitaler Marktplatz zeigt nachhaltige Akteure

Auf dem digitalen Markt der Möglichkeiten stellen sich Unternehmen, Institutionen und weitere Aktive aus dem Kreis in einem kurzen Steckbrief vor.

Alle Informationen rund um die digitalen Nachhaltigkeitstage im Kreis Euskirchen sowie das detaillierte Programm sind auf der Webseite des Kreises unter www.kreis-euskirchen.de/digitale-nachhaltigkeitstage abrufbar.

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Deutsche Dressur-Equipe gewinnt den „Lambertz-Nationenpreis“ beim CHIO in Aachen

Aachen – Krönender Abschluss zum CHIO 2021. Die Lambertz-Gruppe unterstützt seit vielen Jahrzehnten als einer der zentralen Sponsoren das Aachener  Reitturnier CHIO. Dazu gehört neben der Gastgeberrolle zur prominenten „Media-Night“ im Rahmen der Eröffnungsfeier auch die ideelle Trägerschaft zum „Lambertz-Nationenpreis“ in der Dressur, der einen krönenden Abschluss beim „Weltfest des Pferdesports“ am finalen CHIO-Sonntag darstellt.

Den gestrigen Sieg beim „Lambertz-Nationenpreis“ konnte wieder einmal die deutsche Dressur-Equipe holen. Mit 22 Punkten gewann das deutsche Team in der Besetzung Isabell Werth mit „Quantaz“, Jessica von Bredow-Werndl mit „Ferdinand BB“, Frederic Wandres mit „Duke of Britain“ und Carina Scholz mit „Tarantino“ die anspruchsvolle Prüfung. An zweiter Stelle reihte sich mit 40 Punkten die Equipe der Niederlande ein, dahinter landeten die Briten mit 47 Zählern.

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Erweiterung des Regionalmarke EIFEL – Produkt-Sortiments – EIFEL Zwiebeln aus Gering

Gering/Prüm – Schon im März 2021 berichtete die Regionalmarke EIFEL über die ersten Zwiebel-Anbauversuche von EIFEL Produzent Philipp Landvogt aus Gering in 2020. Nun gibt es gute Nachrichten: Die Anbauversuche im vergangenen Jahr im Maifelder Boden haben hervorragend funktioniert – der Landwirt aus der Osteifel setzte auf die beliebte Gemüseart. Das Zwiebeljahr ging im Frühjahr mit dem Säen der Zwiebeln los. Im Anschluss kontrollierte der Landwirt fast täglich, wie sich die Zwiebeln auf den Feldern entwickelten. Vor wenigen Tagen konnten die echten EIFEL Zwiebeln und Schalotten nun geerntet werden.

EIFEL Zwiebeln ab sofort erhältlich. Foto: Philipp Landvogt

„Nachdem diese das sonnige Wetter der letzten Wochen im Feld liegend genossen haben und schön abgetrocknet sind sowie ihre leichte Schärfe ausgebildet haben, wurden die Zwiebeln nun mit dem Roder eingesammelt und in unseren Kisten eingelagert“, berichtet Philipp Landvogt.

Die Bilder zeigen, wie die Zwiebeln vor 3 Wochen „abgemulcht“ und auf „Schwad“ gelegt wurden. So wird die reihenförmige Anordnung im Fachjargon genannt. Anschließend wurden die Zwiebeln eingesammelt, in Kisten verladen und in das belüftete Lager des langjährigen EIFEL Kartoffelbauern gebracht. „Dort ist eine ausreichende und stetige Belüftung essentiell für die Qualität der Zwiebeln und Schalotten, damit sich keine Fäulnis bilden kann, verursacht durch Kondenswasser“, erklärt der Landwirt.

Später wird das aromatische Wurzelgemüse auf den Abpackanlagen in verschiedene Beutelgrößen von 500 g bis 5 kg verpackt und ausgeliefert. Auch die EIFEL Gastronomen und Metzgereien können sich freuen. Durch die üppigen Regenmengen des Sommers 2021 konnte Philipp Landvogt genügend dicke Zwiebeln erwirtschaften, welche nun separat in 10 kg und 25 kg Beutel verfügbar sind.

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Volkslauf „Rund um den Laacher See“ fast wie vor Corona – Start – und Zielbereich am Schwimmbad in Mendig

Region/Laacher See – Die LG Laacher See lädt alle Lauf- und Walkingbegeisterte zum 45. Volkslauf „Rund um den Laacher See mit dem 16. PSD Bank Cup“ am 26. September nach Mendig ein. Im vergangenen Jahr musste die beliebte Traditionsveranstaltung aufgrund der Corona Situation ausfallen. Nach reiflicher Überlegung hat der Verein entschieden, den Lauf in diesem Jahr coronagerecht anzubieten.

Leider hat die Flutkatastrophe an der Ahr Auswirkungen auf der Veranstaltungsort. „Der Laacher See ist im Bereich der Kreisverwaltung Ahrweiler. Wir haben es vermieden, dort die notwendigen Genehmigungen einzuholen. Stattdessen haben wir uns für das Gelände am Freibad in Mendig entschieden,“ erklärt Frank Schäfer, der die Idee für diesen Ort hat.

Das Schwimmbad ist geschlossen und die LG Laacher See kann das Gelände für die Veranstaltung nutzen. Auf Bambini- und Jugendläufe wird coronabedingt verzichtet. Im Angebot sind die Wettbewerbe über 5 km und 10 km Laufen und Walking/Nordic Walking. Parkplätze sind im ausreichenden Maß vorhanden. Leider können die Duschen derzeit nicht genutzt werden.

Selbstverständlich werden die aktuelle CoBeLVO beachtet. Es können daher nur geimpfte, genesene und ein kleines Kontingent Nicht-immunisierte Gäste auf das Gelände gelassen werden. Daher ist es erforderlich, dass alle die Impfzertifizierung, bzw. einen negativen Coronatest, der nicht älter als 24 Stunden ist, und den Personalausweis vorlegen. Am Eingang erhalten alle ein Einlasskontrollbändchen. Danach kann man die Veranstaltung fast wie vor Beginn der Pandemie genießen.

Jeder Starter erhält an der Startnummernausgabe ein „Freibier“ von der Vulkanbrauerei Mendig. Zudem erwartet die Gäste ein reichhaltiges Angebot an Kuchen und warmen Speisen.

Der erste Start ist um 10 Uhr mit dem 5 km Westenergie Jedermannlauf. 5 Min. später geht es für die Walker los. Nordic Walker starten um 10:07 Uhr. Die Läufer für den 10 km PSD-Bank-Cup starten um 11:15 Uhr, um 11:20 Uhr die Walker und um 11:22 Uhr die Nordic Walker.

Die Streckenpläne und weitere Informationen sind unter:
https://my.raceresult.com/146671/info?lang=de

einzusehen. Beim Hauptlauf erfolgt eine Siegerehrung der drei schnellsten Frauen und Männer, sowie der ersten Drei jeder Altersklasse. Außerdem werden die schnellsten Mannschaften m/ geehrt. Beim Jedermannlauf werden ebenfalls die drei schnellsten Männer und Frauen prämiert. Alle Sieger*innen der einzelnen Klassen erhalten einen Sachpreis.

Bis zum 24.09.21 um 23:59 Uhr ist die online-Anmeldung freigeschaltet. Eine Nachmeldung vor Ort ist nicht möglich.

Anmeldung unter www.lglaachersee.de

Information und Rückfragen:
Klaus Jahnz, 0175-2962172, www.lglaachersee.de

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Mobiler Beratungsbus rollt ab sofort durch den Kreis Ahrweiler

Ahrweiler – Ein tolels Angebot für Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren. Farbenfrohe Logos prangen auf den Seiten und mit einer Länge von 13 Metern ist er nicht zu übersehen: der „Mobile Beratungsbus“, der ab sofort durch den Kreis Ahrweiler rollt und zu den Menschen vor Ort im Flutgebiet kommt. Dank einer einmaligen Gemeinschaftsleistung aller Akteure und der großartigen Unterstützung durch die Kinderrechtsorganisation Plan International Deutschland e.V. wird es möglich, dieses für den Kreis Ahrweiler innovative, aber auch ambitionierte Vorhaben im Interesse der vom Hochwasser betroffenen Bevölkerung umzusetzen.

„Der mobile Beratungsbus steht für den Zusammenhalt und das Zusammenstehen der beteiligten Träger, Organisationen und Institutionen mit der Bevölkerung“, so der Erste Kreisbeigeordnete Horst Gies, MdL. „Mit dem Bus schaffen wir eine Möglichkeit, das aufzunehmen, was Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren vor Ort und in ihrem Alltag bewegt.“

Der in zwei Büros und eine Spielecke umgebaute Reisebus wird als Beratungsmobil regelmäßig für ein Jahr an fünf Tagen pro Woche von morgens bis nachmittags in den von Hochwasser betroffenen Orten und Stadtteilen unterwegs sein. An markanten Standorten bieten anerkannte Träger und Fachkräfte der sozialen Arbeit im Kreis Ahrweiler generationenübergreifend Informationen und Beratung zu allen Fragen des sozialen Alltags in der Phase des Wiederaufbaus nach der Flutkatastrophe an.

Das Projekt wird von der Kinderrechtsorganisation Plan International Deutschland e.V. mit rund 400.000 Euro finanziert. Dazu Dr. Werner Bauch, Vorstandsvorsitzender von Plan International Deutschland e.V.: „Wenn Kinder Opfer von Naturkatastrophen werden, dann leiden sie auf ähnliche Weise – ganz gleich, ob nach einem Erdbeben in Haiti, einem Wirbelsturm auf den Philippinen oder dem Hochwasser in Deutschland. Im Rahmen der humanitären Nothilfe unterstützt Plan International Mädchen und Jungen weltweit dabei, das Erlebte zu verarbeiten und Sicherheit zu geben, damit sie eine Chance auf eine bessere Zukunft haben. Auch und gerade deshalb gilt den Menschen im Ahrtal unsere Solidarität und unser nachhaltiges Engagement.“

Die Umsetzung seitens der Kreisverwaltung Ahrweiler erfolgt in Kooperation mit verschiedenen Institutionen und findet unter wissenschaftlicher Begleitung von Professor Dr. Ulrich Deinet, Hochschule Düsseldorf, statt. Partner sind die Agentur für Arbeit Bad Neuenahr-Ahrweiler, das Deutsche Rote Kreuz Kreisverband Ahrweiler, BAU – Beratung, Anlaufstelle Verbandsgemeinde Adenau, die DRK Fachklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Bad Neuenahr, das Jobcenter Landkreis Ahrweiler, der Jugend Hilfe Verein sowie das Haus der offenen Tür Sinzig, die Katholische Familienbildungsstätte sowie die Caritas.

„Mit dem mobilen Beratungsbus werden die Menschen in ihrem Alltag und direkten Lebensumfeld erreicht und kostenlos und vertraulich vor Ort begleitet“, erläutert Siglinde Hornbach-Beckers, Fachbereichsleiterin für Jugend, Soziales und Gesundheit der Kreisverwaltung, das Ziel des mobilen Beratungsbusses. Projektleiterin Roswitha Stockhorst ergänzt: „Wir möchten Kindern, Jugendlichen, Familien und Senioren konkrete Hilfen anbieten oder vermitteln: von der Spielgruppe für Kinder, über Jugendtreffs bis hin zu Betreuungsmöglichkeiten für ältere Menschen.“

Die ersten Wochen des mobilen Einsatzes sollen genutzt werden, um Bedarfe genauer zu ermitteln, einzuschätzen und in der Folge die Angebote gegebenenfalls anzupassen. Denn es ist davon auszugehen, dass sich die Anforderungen im Laufe des Vorhabens ändern werden. Stand zu Beginn der Flutkatastrophe die Deckung der Grundbedürfnisse im Vordergrund, gibt es zwischenzeitlich zunehmend Hinweise, dass sukzessive Beratungs- und Begleitungsbedarfe in den Fokus der Betroffenen rücken.

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Vom Hochwasser in der Eifel in die Hauptstadt zur Berliner Fashion Week

Schalkenmehren/Berlin – Modedesignerin Angelika Hirschler aus Schalkenmehren präsentierte an gleich zwei Abenden ihre neue Kollektion auf der Fashion Week Berlin.

Als die Einladung zur Teilnahme an einer großen Show im Rahmen der Fashion Week Berlin in der Vulkaneifel ankam, stand gerade das Elternhaus der Modedesignerin Angelika Hirschler unter Wasser. Es war vorerst nicht daran zu denken, die neue Brautkleidkollektion für 2022 etwas früher als geplant fertig zu stellen.

Mit etwas Abstand entschied sich Angelika Hirschler dennoch nach Berlin zu reisen. Im Gepäck ebenfalls ein helfender Gedanke, den Erlös eines bestimmten Kleides zugunsten der Flutopfer an der Ahr, zu spenden. Und als sich in der Szene rumsprach, dass die Eiflerin ihre Teilnahme zugesagt hatte – folgte auch sogleich eine zweite Einladung für eine weitere Präsentation.

Im prachtvollen Quartier 206, in unmittelbarer Nähe zur Galerie Lafayette auf der Friedrichstrasse in Berlin wurden dann am 06. und 07. September jeweils vor geladenem Publikum die neusten Kollektionen von nationalen und internationalen Designern gezeigt…und die Mode – „Made in Vulkaneifel“.

„Die Modenschau wurde im Sommer noch rein digital geplant. Umso mehr habe ich mich gefreut ,dass aufgrund geringer Inzidenzen und eines sehr guten Hygienekonzeptes tatsächlich Gäste eingeladen werden konnten „….so Angelika Hirschler.

Es war eine spannende Woche mit guten Gesprächen und Einladungen zu weiteren modischen Projekten. Die neue Kollektion wird anlässlich des 25 jährigen Firmenjubiläums von Angelika Hirschler im November im Atelier in Schalkenmehren ausgestellt und ist spätestens im Februar 2022 auf der Hochzeitsmesse Vulkaneifel in Daun ein weiteres Mal zu sehen.