Kategorien
News

Corona, Flutkatastrophe und neues Gesetz: Kitas meistern schwierige Zeiten

Region/Trier – Corona-Pandemie, Flutkatastrophe und die Herausforderungen des neuen Kita-Gesetzes in Rheinland-Pfalz: Es waren keine einfachen Zeiten für die katholische Kita gGmbH Trier, die mit 151 Einrichtungen und 13.310 Betreuungsplätzen der größte Träger von Kindertageseinrichtungen in der Region ist. Das betonte Geschäftsführer Konrad Berg bei der Gesellschafterversammlung am 22. September im Robert-Schuman-Haus, bei der rund 100 Frauen und Männer aus den Kirchengemeinden zusammenkamen.

Von der Flutkatastrophe seien mehrere Einrichtungen betroffen, einige mit weniger starken Schäden (Bitburg Bettingen, Ferschweiler, Prüm, Ürzig und Zell), einige mit massiven Schäden (Trier Ehrang St. Peter und Montessori Kinderhaus, Kordel St. Amandus und St. Martin in Wißmannsdorf). In Ehrang, Kordel und Wißmannsdorf hätten die Wassermassen das Inventar, die Heizungen, Böden und Wände sowie die Spielgeräte teilweise oder ganz zerstört, für die Kinder habe man in Ehrang und Kordel Ausweichmöglichkeiten gefunden. Überall sei die Zusammenarbeit und Kooperation mit den Kommunen gut gelaufen, allerdings suche man in Wißmannsdorf noch dringend nach Räumlichkeiten, um die Kinder unterzubringen. „Die uns entgegengebrachte Hilfsbereitschaft der Menschen war und ist enorm – das war ein wirklich tolles Zeichen der Solidarität in der heutigen Zeit“, unterstrich Berg.

Auch nach eineinhalb Jahren beschäftige die Einrichtungen zudem die Corona-Pandemie. Während im Lockdown im Frühjahr 2020 die Kitas komplett schließen mussten und nur noch der Notbetrieb aufrechterhalten wurde, seien die Besuchszahlen nach einem weiteren Einschnitt im Januar ungefähr seit März wieder auf Normalniveau. Die sich immer wieder ändernden Vorschriften zu Schutzmaßnahmen und Öffnungsmöglichkeiten sowie die Quarantäneregelungen und krankheitsbedingte Ausfälle hätten die Mitarbeitenden vor große Herausforderungen gestellt. „Wir standen da in einem Spannungsfeld zwischen unserem Anspruch, ein offenes, integratives Miteinander zu fördern und den Anforderungen der Jugendämter, die auf getrennte Betreuung bestanden“, so Berg. Insgesamt seien die Einrichtungen aber gut durch die Krise gekommen und die Infektionszahlen entgegen mancher Befürchtung gering geblieben.

Als dritte große Herausforderung nannte Berg die Umsetzung des neuen Kita-Gesetzes in Rheinland-Pfalz mit dem nun gesetzlichen Anspruch auf sieben Stunde durchgehende Betreuung der Kinder mit einem warmen Mittagessen. In vielen Einrichtungen müssten dazu Umbaumaßnahmen erfolgen: Die Küchen seien zu klein oder verfügten nicht über entsprechende Kühlmöglichkeiten für die Versorgung von einer deutlich höheren Zahl von Kindern; das Gleiche gelte für Schlafmöglichkeiten. Zwar habe der Gesetzgeber jetzt schon den Anspruch festgelegt, aber für den Ausbau der Einrichtungen einen Zeitraum von sieben Jahren angelegt – das sei schwer vermittelbar. Das Gesetz gebe aber auch klare Schwerpunkte vor: Mehr Inklusion, eine starke Beteiligung der Eltern, Demokratie schon den Kleinen erfahrbar machen und Sprachförderung. Als großer Träger habe die Kita gGmbH hier die große Chance, Fachpersonal der Sprachförderung gezielt einrichtungsübergreifend einzusetzen.

Mechthild Schabo, Direktorin des Bereichs Pastoral und Gesellschaft im Bistum Trier und Vorsitzende des Aufsichtsrates, sprach ihren großen Dank an die Mitarbeitenden und die Geschäftsführung der Kita gGmbH aus. Die Geschäftsführer Konrad Berg und Cordula Scheich meisterten mit ihrer Mitarbeiterschaft in bemerkenswerter und souveräner Weise Zeiten, die alles andere als gewöhnlich seien, um den Kindern und ihren Familien ein qualitativ sehr gutes und sicheres Betreuungsangebot zu machen. Auch Hermann Sonnen als Vertreter der Kirchengemeinden im Aufsichtsrat stieg in das Lob mit ein: „Den Mitarbeitenden, vor allem auch den Gesamtleitungen, die viel Verantwortung tragen, gilt unser großer Dank. Sie haben keinen leichten Job.“

Kategorien
News

„Impfen als Schlüssel für den Neustart im Tourismus“

Region/Berlin – Am kommenden Montag ist der Welttourismustag der Vereinten Nationen. Die Welttourismusorganisation der Vereinten Nationen UNWTO ruft diesen Tag seit dem Jahr 1980 jährlich am 27. September eines Jahres aus. Der diesjährige Welttourismustag 2021 trägt das Motto „Tourismus für integratives Wachstum“. Hierbei soll es um einen nachhaltigen Neustart des Tourismus gehen mit dem Ziel, die Rahmenbedingungen im Tourismus für alle zu verbessern – denn Reisen betrifft wirtschaftliche, soziale und ökologische Aspekte in Ländern weltweit.

Thomas Bareiß, Tourismusbeauftragter der Bundesregierung sagte im Vorfeld des Welttourismustages: „Ich freue mich, dass wir unsere Reiselust nach und nach wieder ausleben können. Die Ankündigungen der USA, dass geimpfte Personen bald wieder einreisen können, ist dafür ein ganz starkes Zeichen. Es zeigt auch: Impfungen machen den Unterschied! Mit der Unterstützung der Bundesregierung konnte eine starke Reisebranche erhalten werden. Entscheidend ist nun, dass wir auch weltweit gestärkt aus der Krise hervorgehen können. Dies gelingt, wenn wir die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus noch stärker mit den sozialen, kulturellen und ökologischen Aspekten des Reisens zusammendenken.“

Mit der Nationalen Tourismusstrategie und dem ersten Aktionsplan des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sind entscheidende Weichen für die Zukunft der Branche gestellt. Nachhaltigkeit und Digitalisierung sollen entscheidend zur Resilienz der Branche beitragen. Außerdem haben die umfangreichen Unterstützungsmaßnahmen den Substanzerhalt der Branche gesichert.

Die Corona Pandemie hat die Tourismusbranche besonders stark beeinträchtigt. Der Inlandstourismus und das Gastgewerbe nehmen aber langsam wieder an Fahrt auf. So haben die Beherbergungsbetriebe in Deutschland 48,2 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste im Juli 2021 gezählt, das sind 6 Prozent mehr als im Juli 2020. Im Gastgewerbe insgesamt haben die Umsatzzahlen im August 2021 den besten Wert seit Pandemiebeginn erreicht, hier betrug das Umsatzminus 5,7 Prozent im Vergleich zum Augustwert des Vorkrisenjahres 2019. Insbesondere beim Tagungstourismus und der Normalisierung des internationalen Reiseverkehrs geht es jedoch aufgrund fortbestehender Einreiseverbote und sonstiger Reisebeschränkungen weiterhin nur langsam voran. Mit den verlängerten Überbrückungs- und Neustarthilfen steht die Bundesregierung der Branche weiterhin zur Seite.

Kategorien
Wirtschaft

Top-Speaker Tobias Beck gastierte in Bitburg

Bitburg – Tobias Beck ist einer der ganz großen Redner Deutschlands. Die Presse spricht von ihm als dem “Shootingstar der Branche”. In seinen Seminaren und Büchern motiviert er Menschen dazu, das Schöne im Leben zu sehen und ihre Träume Wirklichkeit werden zu lassen.

Top-Redner Tobias Beck begeisterte die Zuhörer in Bitburg. Foto: “Fotoatelier Kirwel, Hillesheim”

Auf Einladung des Bundesverband mittelständische Wirtschaft sprach Tobias Beck am 20.9. vor der ausverkauften Stadthalle in Bitburg. “Der Weltuntergang fällt aus” war sein Appell an die anwesenden Unternehmerinnen und Unternehmer. Tobias Beck erläuterte den Mechanismus von Veränderungen und sinnvolle Reaktionen auf den Wandel bzw. die aktuellen Herausforderungen.  Gemeinsames Agieren und Innovationen sind für ihn wichtige Elemente in diesem Prozess. Mit seiner gewohnt polarisierenden und überzeichnenden Vortragsweise überzeugte er das Publikum in Bitburg.

Mit diesem bejubelten Auftritt in Bitburg startet Tobias Beck wieder in eine neue Serie von Live-Auftritten in Deutschland.

“Unsere 150 Mitglieder und die strategischen Partner haben es ermöglicht, diesen Weltklasseredner nach Bitburg zu holen” – so Hans-Peter Pick vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft. Foto: “Fotoatelier Kirwel, Hillesheim”

Tobias Beck äußerte sich zur der Veranstaltung wie folgt: „Selten habe ich ein Event erlebt, welches mit so viel Liebe zum Detail seine Zuschauer begeistert. Hans-Peter Pick und sein Team sind nahbare Vorreiter einer neuen Welle des Unternehmertums. Der Mensch, die Gemeinsamkeit ohne Ellenbogen steht hier im Mittelpunkt.“

Kategorien
News

Stadt Aachen lädt ein zum zweiten Wohnprojektetag am heutigen Samstag, 25. September

Aachen – Bereits zum zweiten Mal findet in Aachen der Wohnprojektetag statt, diesmal am heutigen Samstag, 25. September. Organisiert wird die Veranstaltung von der städtischen „Koordinationsstelle Bauen und Wohnen in Gemeinschaft“ des Fachbereichs Wohnen, Soziales und Integration. Der Wohnprojektetag fördert den Austausch und die Vernetzung zwischen Interessierten, Initiativen, Projektgruppen und Expert*innen rund um das Thema Bauen und Wohnen in Gemeinschaft

Es wird ein digitales Angebot und eine Präsenzveranstaltung geben. Die beiden Formate haben unterschiedliche Programmpunkte. Das digitale Programm startet am 25. September um 10 Uhr und dauert bis 13 Uhr. Die Präsenzveranstaltung wird nachmittags von 14 bis 17 Uhr im Depot in der Talstraße 2 stattfinden. Es gilt die 3G-Regel: geimpft, genesen oder getestet. Wer teilnimmt, kann Aktive vor Ort kennenlernen. Außerdem wird bei beiden Formaten ein Kurzfilm über die Aachener Wohnprojekte gezeigt.

In Aachen bewegt sich etwas beim gemeinschaftlichen Bauen und Wohnen. Verschiedene neue Projekte entstehen gerade oder befinden sich in der Planung, Umsetzung und im Bau. Die Initiativgruppen stellen ihre Projekte beim Aktionstag vor und sind vor Ort ansprechbar. Auch Projekte, die noch in der Konzeptphase sind und bei denen noch Grundstücke gesucht werden, sind zu sehen. Die Stadt Aachen wird ein Konzeptverfahren als neues Vergabeinstrument für Grundstücke vorstellen. Damit können die Chancen für Baugemeinschaften bei der Grundstückssuche deutlich verbessert werden.

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen eröffnet im Depot an der Talstraße den „Markt der Möglichkeiten“ mit Informationen rund um das Thema Bauen und Wohnen in Gemeinschaft. Expert*innen wie Projektberater*innen, Moderator*innen, finanzierende Banken und Architekt*innen werden am 25. September vor Ort für Fragen zur Verfügung stehen. Hier können Interessierte erste Kontakte knüpfen und im Austausch mit Baugruppen mehr über deren Projekte und Gruppen erfahren.

Weitere Informationen zum Programm, Zugangsdaten zum Webinar und zur Anmeldung für die Präsenzveranstaltung finden Interessierte auf folgender Internetseite www.aachen.de/wohnprojektetag

Kategorien
News

300 Kilo Müll am „World-CleanUp-Day“ gesammelt

Mechernich-Satzvey – Die Schulgemeinschaft der Waldorfschule Satzvey packte am Samstag tatkräftig an, um die Natur ringsum von Unrat zu säubern. Am „World-CleanUp-Day“, zu Deutsch „Welt-saubermach-Tag“, unterstützen die Veytalschüler/innen Fauna und Flora gemeinsam mit weltweit über elf Millionen Menschen aus 160 Ländern, die ebenfalls mitmachen.

Jedem Teilnehmer wurden Sammelgebiete zugeteilt und diese emsig von liegen gelassenem Müll befreit. Jüngere Klassen waren rund um die Schule und auf naheliegenden Wegen, Wiesen und Wäldern im Einsatz. Ältere Jahrgänge starteten von weiter entfernt zu ihren „Müllsammelwanderungen“.

Initiiert und bestens von der Firma zweier Schulmütter mit Warnwesten, Greifzangen und Handschuhen ausgestattet, sammelten sie insgesamt 300 Kilogramm Müll aus der Natur.

„Wir waren für diese weltweite Müllsammelaktionen unterwegs, um ein sichtbares Zeichen für eine saubere, gesunde und plastikmüllfreie Umwelt zu setzen“, sagte Birte Bornemann den Medien: „Durch regen Austausch konnte man danach erkennen, dass viele Kinder jetzt bewusster und aufmerksamer mit dem Thema Müll in der Natur umgehen…“

Kategorien
News

Phishing-Warnung: Betrüger versuchen, sich Zugang zur VR SecureGo plus App zu verschaffen

Wittlich – Aktuell nehmen Betrüger die Umstellung auf die VR SecureGo plus App zum Anlass für Kaperversuche. Sie fordern in einer E-Mail dazu auf, die per SMS versandte TAN zum Anzeigen eines Aktivierungscodes für die Geräteaktivierung zu bestätigen. Mit der TAN können die Betrüger sich dann den Aktivierungscode im OnlineBanking der Bankkunden ansehen und ihre eigenen Mobilgeräte für das VR SecureGo plus Verfahren der Bankkunden freischalten.

Vorgehensweise der Betrüger

Die Betrüger haben zuvor – wahrscheinlich durch Phishing – Zugang zum OnlineBanking der Bankkunden erlangt. Damit leiten sie entweder die Umstellung von mobileTAN bzw. von der TAN-App VR-SecureGo auf VR SecureGo plus ein oder registrieren ein eigenes Mobilgerät für VR SecureGo plus. Haben sie ein weiteres Gerät registriert, löschen sie die Geräte der Bankkunden. Mit dem neu freigeschalteten Gerät führen sie dann Transaktionen durch, von denen die Bankkunden nichts mitbekommen.

Gehen Sie nicht auf die Forderungen ein und geben Sie keine Daten weiter

Empfänger solcher E-Mails sollten nicht auf die Forderungen eingehen und keinesfalls Daten weitergeben. Falls Sie den Anweisungen der Betrüger bereits gefolgt sind, empfehlen wir Ihnen, den Zugang zu sperren. Bitte nehmen Sie hierzu Kontakt mit Ihrer Vereinigten Volksbank Raiffeisenbank eG auf.

Kategorien
News

Friedliche Klima-Demo in der Vulkaneifel Kreisstadt Daun

Daun – Am gestrigen Freitag, den 24. September war es so weit: In über 470 Orten deutschlandweit gingen Klimaaktivisten der Fridays For Future Bewegung auf die Straßen, so auch in der Vulkaneifel-Kreisstadt Daun. Sie wollen kurz vor der Bundestagswahl ein starkes Zeichen für eine klimagerechte Zukunft setzen und die anstehende Bundestagswahl zur Klimawahl machen.

Die Demo in Daun war, was die Zahl der Demonstrantinnen und Demonstarnten betrifft, überschaubar. Rund 200 Menschen dürften es gewesen sein, die lautstark durch de Dauner Innenstadt zogen.

Die meisten Teilnehmer waren Sympathisanten der Fridays For Future Bewegung. Beispielsweise die „Linken“ nutzten die Demo in Daun auch zu Wahlkampfzwecken.  Sie verteilten Propaganda-Flugblätter der „Linke“-Zentrale in Berlin. Der Förderverein „Frieden e.V. nutzte die Demo in Daun auch um mit Flugblättern beispielsweise auf die Atomwaffen in Büchel hinzuweisen. Auch die IG Eifelvulkane vertrat ihre Interessen bei dieser Demo in Daun.

Die Fridays for Future Bewegung war ursprünglich eine globale soziale Bewegung, augehend ausschließlich von Schülerinnen und Schülern sowie Studierenden, welche sich für möglichst umfassende, schnelle und effiziente Klimaschutz-Maßnahmen einsetzen, um das auf der Weltklimakonferez in Paris 2015 im Weltklimaabkommen beschlossene 1,5 Grad-Ziel der Vereinten Nationen noch einhalten zu können.

Kategorien
News Tourismus

Linda Trarbach von der Ahr ist neue Deutsche Weinprinzessin

Ahrtal/Dernau – Die 24-Jährige aus Dernau überzeugte im spannenden Wahlfinale. Der Jubel im Ahrtal ist groß: Linda Trarbach aus Dernau holt das zweite Jahr in Folge eine Krone an die Ahr und ist neue Deutsche Weinprinzessin. Die 24-Jährige überzeugte die Jury im spannenden Wahlfinale am gestrigen Freitag 24. September in Neustadt an der Weinstraße. Sie wird nun ein Jahr lang zusammen mit der neuen Deutschen Weinkönigin Sina Erdrich (Baden) und der Weinprinzessin Saskia Teucke (Pfalz) die deutschen Weine repräsentieren.

Peter Kriechel, Vorsitzender des Ahrwein e. V., gratuliert Linda Trarbach stellvertretend für alle Winzer der Ahr: „Linda hat mit fundiertem Fachwissen, Charme und Wortgewandtheit überzeugt. Wir sind sehr stolz, dass sie nun ein Jahr den deutschen Wein und damit auch uns als Weinanbaugebiet Ahr vertreten wird. Gerade in der aktuellen Zeit ist dies ein positives Zeichen für das Ahrtal. Die Flutkatastrophe hat zwar fast alle Winzer im Ahrtal getroffen, doch der Wille, die Weingüter wiederaufzubauen, ist da.“ Linda Trarbach sei es wichtig, als Kandidatin nicht dafür wahrgenommen zu werden, welche Zerstörung im Ahrtal durch die Flut herrscht, sondern dass die Ahr definitiv zurückkommen wird. Dieser positive Blick nach vorne war auch bei der Wahl zu spüren. Christian Senk, Geschäftsführer des Ahrwein e. V.: „Linda Trarbachs positive Ausstrahlung hat sicherlich mit zu ihrem Erfolg beigetragen. Sie hat das Ahrtal gerade in dieser besonderen Situation würdig vertreten bei dieser Wahl. Ich wünsche ihr nun eine spannende und interessante Amtszeit.“

Linda Trarbach war erst Ende Mai zur Ahrweinprinzessin gewählt worden. Da 2020 coronabedingt keine Wahl zur Ahrweinkönigin stattfinden konnte, hat Linda Trarbach die Ahr in diesem Jahr bei der Wahl der Deutschen Weinkönigin vertreten.

Der Verkehrsverein und die Ortsgemeinde Dernau werden Linda Trarbach am Sonntag, 26. September, um 15 Uhr am Ortseingang von Dernau in Empfang nehmen.

Weitere Informationen sind erhältlich beim Ahrwein e.V., Oberstraße 8, Bad Neuenahr-Ahrweiler, Tel. 02641 / 91 71 26 oder unter der E-Mail Adresse: info@ahrwein.de.

Kategorien
Top-Events

Kunst im Park – Endspurt in Jülich – Tausende Besucher am kommenden Wochenende 25. und 26. September erwartet

Jülich – Auf Hochtouren laufen derzeit die Vorbereitungen zu Jülichs kulturellem Höhepunkt des Jahres – sowohl bei den Ausstellerinnen als auch bei den Organisatorinnen: am kommenden Wochenende, 25. und 26. September, wird der Brückenkopf-Park von 11-18 Uhr zum Anziehungspunkt für tausende Besucher aus der ganzen Region.

In diesem Jahr wird der Markt im Brückenkopf-Park stattfinden, um die pandemiebedingten Regelungen bestmöglich und sicher umsetzen zu können. Der kostenpflichtige Freizeit- und Familienpark hat für dieses Wochenende seinen regulären Eintrittspreis deutlich reduziert, so dass Erwachsene fünf und Kinder drei Euro Eintritt zahlen und damit nicht nur den Kunsthandwerkerinnenmarkt besuchen können, sondern das ganze vielfältige Angebot des Parks nutzen können. Dauerkarteninhaber haben kostenlosen Eintritt. Zu beachten ist, dass Hunde und Fahrräder im Park nicht gestattet sind und der Zutritt nach der 3G-Regel erfolgt (getestet, geimpft oder genesen. An den Eingängen befinden sich Teststellen!)

Zum nunmehr 27. Mal werden an zwei Tagen über 30.000 Gäste in der Stadt erwartet, die sich an einer Vielfalt von kreativen Angeboten, hochwertigen Handarbeiten und ausgefallenen Gewerken erfreuen können – durch Schauen, Probieren, Stöbern, Schmecken und Schmücken, Riechen und Fühlen.  Der Kunsthandwerkerinnenmarkt in Jülich bietet eine bunte Palette an schönen und nützlichen Dingen. Geschenkideen für sich und andere garantiert. Es gibt ausgefallene und hochwertige Produkte und dazu hautnahen Anschauungsunterricht. Die Veranstaltung ist eine Bereicherung für Jülich, Highlight des Jahres – und immer eine Reise wert.

Mehr unter www.juelich.de/kunsthandwerkerinnenmarkt

Kategorien
Top-Themen

Stabilisierung der Stromversorgung der Ortsgemeinde Mayschoß mit Mittelspannung

Rech/Mayschoß – Westnetz nimmt neue Mittelspannungsfreileitung von Rech nach Mayschoß in Rekordzeit in Betrieb. Notstromaggregate werden abgeschaltet. Nach neun Wochen harter Arbeit und dem Dauerbetrieb zahlreicher Notstromaggregate, konnten die Technikerinnen und Techniker von Westnetz die ca. 900 Einwohnerinnen und Einwohner der Ortsgemeinde Mayschoß wieder über das regionale Stromnetz versorgen. Westnetz errichtete gemeinsam mit den Partnerunternehmen Kudla Elektrobau GmbH & Co.KG und Körtgen Bau GmbH eine neue Mittelspannungsfreileitung von Rech nach Mayschoß und stellte somit die Energieversorgung über das Stromnetz wieder her. Normalerweise benötigt solch ein Vorhaben von der Idee über die Planung bis zur Realisierung ein halbes Jahr.

Die aktuelle Situation erforderte eine Priorisierung und eine zielorientierte Herangehensweise mit allen Beteiligten bei der Planung, so dass gemeinsam mit den Westnetz-Partnerfirmen diese neue Stromlebensader in Rekordzeit realisiert wurde. Heute kamen Vertreter von Westnetz und der Ortsgemeinden Mayschoß und Rech zusammen, um die Freileitung offiziell in Betrieb zu nehmen.

„Unser Ziel war es, eine stabile Verbindung zwischen der neu errichteten Ortsnetzstation in der Bungertstraße in Mayschoß und der neuen Station in der Rotweinstraße in Rech aufzubauen. Die Anwohnerinnen und Anwohner können nun vor dem Herbsteinbruch wieder auf eine stabile Stromversorgung zählen und ohne Aggregatgeräusche leben“, erklärte Franz-Josef Schmitz, Netzplaner bei der Westnetz.

„Das ist ein großer Schritt in die richtige Richtung. Wir hoffen, dass wir unsere Häuser, unsere Betriebe und all das, was unser Zuhause so lebens- und liebenswert gemacht hat, wieder aufbauen können. Wenn wir zusammenstehen, zusammenhalten, zusammenarbeiten können wir unsere alte Heimat auch zu unserer neuen Heimat werden lassen“, betonte Georg Knieps, erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Altenahr.

Beim Bau der Mittelspannungsfreileitung galt es eine anspruchsvolle Topografie durch große Höhenunterschiede von über 100 Metern zu überwinden. Insgesamt wurde ein Kilometer Mittelspannungs-Freileitung neu gebaut. Insgesamt kamen sechs Holzmasten, zwei Stahlgittermasten, zwei Stahlvollwandmasten (höchster Mast mit 20 Metern Höhe) und drei Kilometer Aluminium-/Stahlseil zum Einsatz. In den vergangenen Wochen wurden zudem zwei aufwendige Ahrquerungen, darunter eine Spühlbohrung in Rech und eine Freileitungsüberspannung in Mayschoß durchgeführt. Weiter musste eine Bahnquerung mittels Freileitungsüberspannung und eine Bundesstraßenquerung mittels Spülbohrung durch die Partnerfirmen vorgenommen werden. Hinzu kamen rund 900 Meter Tiefbauarbeiten sowie die Errichtung von zwei neuen Ortsnetzstationen.

„Wir freuen uns, dass Westnetz uns in so kurzer Zeit und rechtzeitig vor Beginn der kalten Jahreszeit eine stabile Stromversorgung wieder herstellen konnte. Davon profitiert auch unsere Winzergenossenschaft in Mayschoß, die mit der Weinlese bereits begonnen hat und für den Einsatz von Maschinen ausreichend Strom benötigt. Dass gleichzeitig eine Lösung für die Stromversorgung der touristisch bedeutsamen Burgruine Saffenburg gefunden wurde, freut uns umso mehr“, so Hartwig Baltes, erster Beigeordneter der Ortsgemeinde Mayschoß.

Auch Gerhard Schreier, erster Beigeordneter von Rech zeigte sich begeistert: „Wir sind beeindruckt, was Westnetz mit ihren Partnerfirmen in dieser Zeit auf die Beine gestellt hat. In einer solchen Rekordzeit dieses Material zu verbauen ist eine enorme Leistung.“

Zusätzlich verlegt Westnetz in der Ortsgemeinde Mayschoß ein neues Mittelspannungskabel über die Weinberge, das den Strom vom höher gelegenen Kalenborn in den Ort bringen soll. Auch hier laufen die Bauarbeiten auf Hochtouren. „Letztendlich erreichen wir durch die Stromzufuhr von Rech und Kalenborn aus einen so genannten Ringschluss, der die Stromversorgung der Ortsgemeinden Mayschoß, Rech und Dernau stabilisiert und langfristig sichern wird“, ergänzte Mario Retterath, Leiter Netzplanung bei Westnetz.