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Strukturhilfe des Eifelvereins – Richtlinien und Antrag jetzt abrufbar

Düren – Keine zwei Monate ist es her, dass der Hauptvorsitzende des Eifelvereins, Rolf Seel, die Spendenaktion zur Wiedererrichtung der vom Hochwasser zerstörten Wanderwege-Infrastruktur im Bereich des Eifelvereins ins Leben gerufen hat. Dieser Aufruf wurde in nah und fern gehört: Privatpersonen, nicht betroffene Ortsgruppen des Eifelvereins aber auch befreundete Wandervereine des Deutschen Wanderverbandes (DWV) meldeten sich in der Geschäftsstelle des Hauptvereins in Düren. Rolf Seel zeigt sich berührt vom überregionalen Echo, dass der Spendenaufruf des Eifelvereins hervorgerufen hat: „Wandervereine und Menschen aus der ganzen Republik haben sich gemeldet, auch dank der Unterstützung des DWV und seiner Gebietsvereine. Die Spendenbereitschaft war wirklich überwältigend.“

Auf seiner Sitzung am 4. September in Nideggen hat der Hauptvorstand des Eifelvereins nun beschlossen, den Betrag großzügig nach oben aufrunden, so dass jetzt runde EUR 50.000 im Topf sind. Diese Mittel setzt der Eifelverein gemäß seiner Satzung gezielt für den Wiederaufbau von zerstörter oder beschädigter Wanderwege-Infrastruktur der Ortsgruppen ein.

„Damit setzten wir auch ein starkes Signal nach außen“, so Rolf Seel. „Wandern und Urlaub ist möglich in unserer schönen Eifel! Wo jetzt noch Wege gesperrt sind oder umgeleitet werden müssen wird es schon bald wieder möglich sein, die Landschaften der verschiedenen Regionen der Eifel zu entdecken – gerade jetzt, wo wieder ein Wanderweg in der Eifel, der VulkaMaar-Pfad um Manderscheid, zu Deutschlands schönstem Wanderweg gekürt wurde.“

Wichtig ist Rolf Seel auch, dass durch die Aktion die Kassen der Ortsgruppen des Eifelvereins entlastet werden. Denn es sind die Wegewarte des Eifelvereins, die die Strecken kontrollieren, neu markieren und in Abstimmung mit den Grundbesitzern und Touristikern dafür Sorge tragen, dass die Wanderwege in der Eifel bald wieder durchgängig zu begehen sind.

Jetzt kann also mit der Ausschüttung der eingegangenen Spendenmittel an die betroffenen Ortsgruppen begonnen werden. Dazu wurden einige Richtlinien definiert und ein – einfaches – Antragsformular aufgesetzt.

Bis zu 25 Projekte können bis zu einem Höchstbetrag von EUR 2.000 bzw. max. 30% der Investitionssumme gefördert werden. Nachgewiesen werden muss lediglich, dass das betroffene Objekt, sei es eine Aussichtsplattform, eine Schutzhütte, Sitzbänke oder eine Info-Tafel, beim Hochwasser in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 zerstört wurde.

Das Antragsformular und die Förderrichtlinien sind abrufbar auf der Webseite des Eifelvereins:

https://www.eifelverein.de/index.php/home/aktuelles/672-richtlinien-und-antrag-strukturhilfefonds-hochwasser-2021

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Flut & Mensch – Franz Kruses Ausstellung im Rathaus Bad Münstereifel – Eröffnung Donnerstag 7. Oktober 2021

Bad Münstereifel/Mechernich – Was macht die Flut mit der Kunst und die Kunst mit der Flut? „Sie ist ihr wie alles und alle anderen ausgesetzt und sie, die Kunst, setzt sich mit ihr auseinander“, so Franz Kruse (79), Kunstschaffender aus dem Kohlenpott mit Atelier am Mechernicher Eifelstadion, der ab Donnerstag, 7. Oktober, 17 Uhr (Vernissage), im Alten Rathaus von Bad Münstereifel ausstellt.

Die Bilderhängung im Ratssaal ist dann bis Montag, 31. Januar 2022, zu den Öffnungszeiten der Stadtverwaltung zu sehen. Unter den Bildern ist ein Werk mit dem Titel „Zerstörte Brücke bei Rech“ zu sehen, ebenso wie „Anpackende Hände“, „Erwachende Natur“ und „Gemeinsam über den Tod hinaus“.

Es geht dem 1941 in Gelsenkirchen geborenen Maler und Theaterregisseur um die Themenkreise „Hilfsbereitschaft & Lebensfreude“, „Natur & Mensch“: „Ich betrachte das Hochwasser nicht nur in seiner Dimension als schreckliche Flutkatastrophe, sondern auch als Fanal vor dem Neubeginn für Menschen und Natur.“

Blick in die Zukunft richten

„Wenn diese Tragödie uns etwas gelehrt hat“, so Kruse, „dann ist das Menschlichkeit, Solidarität, Hoffnung für Menschen und Natur“. Es geht ihm bei der Münstereifeler Rathaus-Ausstellung nach der Flutkatastrophe, vielen Schicksalsschlägen und Corona-bedingter Ausstellungsabsagen darum, „den Blick in die Zukunft zu richten“.

„Es geht mir dabei um die Freude am Leben, die ich in meinen Bildern beschreibe, ebenso die Natur, die sich ständig erholt und erneuert. Mir ist wichtig, auch die ständigen Entwicklungen und Veränderungen zu zeigen“, sagt Franz Kruse vor der Münstereifeler Bilderschau: „Die Hilfsbereitschaft der Menschen hat eine enorme Zusammengehörigkeit und Solidarität hervorgerufen.“

Außerdem plant Franz Kruse noch eine „Jubeleums-Ausstellung“ zum 80. Geburtstag in der von ihm selbst kuratierten „GALERIE im Rathaus“ in Mechernich. Allerdings möchte er dafür „sicher Zeiten“ ohne Corona-Maßnahmen abwarten.

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Stadt Mayen erhält Spende für Hochwasseropfer von Rotary-Club

Mayen – Rotary ist ein Club der es sich zum Ziel gemacht hat, „denen zu helfen, die sich nicht selbst helfen können“ – unabhängig von Abstammung, Religion, politischer Gesinnung, Status und Geschlecht. Auch die Rotary möchten den Hochwasseropfern sowie den betroffenen Vereinen helfen und überreichte der Stadt Mayen kürzlich einen Spendenbetrag von 3.000 €. Dieser Betrag wurde auf dem Fond „Mayener helfen Mayener“ eingezahlt.

Oberbürgermeister Dirk Meid bedankte sich beim Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse Mayen, Karl Josef Esch für die großzügige Spende des Rotary Club.

Die Stadt Mayen bittet diejenigen Hochwasseropfer –die sich noch nicht gemeldet haben- bzgl. der Spendenaufteilung bei Frau Stefanie Frank unter Stefanie.Frank@Mayen.de oder Tel. unter 02651 – 88 4014 zu melden. Mit den erhaltenen Spenden können bereits geplante Zuteilungen aufgestockt und weitere Hilfe geleistet werden.

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Wirtschaft

Bundestagswahl 2021: BVR-Präsidentin fordert mehr Spielraum für wirtschaftliche Innovation und Dynamik

Region/Berlin – Das Ergebnis der Bundestagswahl kommentiert die Präsidentin des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), Marija Kolak, wie folgt: „Das Wahlergebnis lässt mehrere Konstellationen zu. Nun ist es an den Parteien, in Sondierungen rasch die Chancen für eine stabile Regierung auszuloten. Erfreulich ist, dass Parteien am rechten und linken Rand keine entscheidende Rolle für die Koalitionsbildung spielen. Wichtig ist, dass eine wirtschaftliche Aufbruchstimmung entsteht. Eine neue Regierung – egal in welcher Konstellation – muss zeigen, dass es nicht nur um neue Regulierung oder neue Belastungen geht, sondern auch Spielraum für wirtschaftliche Innovation und Dynamik da ist.

Antworten auf wichtige Zukunftsfragen sind im Wahlkampf kaum beantwortet worden oder sehr allgemein geblieben. Der BVR setzt auf ein Bündnis, das breite Teile der Wählerschaft aus der Mitte zusammenführt und sich klare gemeinsame Ziele vornimmt. Eine Koalition des ‚Gegeneinander‘ wird nicht erfolgreich sein. Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Schuldenbegrenzung nach der Pandemie müssen ernsthaft angegangen werden. Auch bei Steuern und der Alterssicherung stellen sich wichtige Zukunftsfragen. Für die großen Investitionen, die diese Zukunftsthemen brauchen, ist die künftige Regierung auch auf eine starke Wirtschaft angewiesen. Dazu zählt auch ein stabiler Finanzsektor mit seinen verschiedenen Säulen, der nicht unnötig eingeschränkt werden sollte.

Der BVR setzt sich insbesondere dafür ein, dass im Finanzbereich Risiko und Haftung nicht auseinanderfallen und die Leistungsfähigkeit der genossenschaftlichen Banken als Finanzierer des Mittelstandes nicht durch regulatorische Maßnahmen eingeschränkt wird. Die aktive Förderung des deutschen Dreisäulensystems steht daher ebenso im Vordergrund wie die Durchsetzung einer angemessenen, proportionalen Regulierung. Dazu gehört auch der Erhalt der Institutssicherung in einer sich weiter entwickelnden Bankenunion.“

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Impfangebot am heutigen Montag 27. September an der Handwerkskammer Trier für alle ab 12 Jahren

Region/Trier – Impfung gegen Covid-19 ohne Anmeldung. Ein mobiles Impfteam macht am heutigen Montag, 27. September Station an der Handwerkskammer (HWK) Trier. Der Impfbus kommt in der Zeit von 8 bis 18 Uhr zum Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) der HWK, Loebstraße 18.

Die Impfung gegen Corona ist dort ohne Anmeldung gegen Vorlage des Personalausweises möglich. Dazu eingeladen sind auch junge Menschen ab 12 Jahren. Voraussetzung ist, dass sie mit der Impfung einverstanden sind und von einem Erziehungsberechtigten begleitet werden. Kontakt: Stefan Burg (HWK), Tel. 0651 207-135, E-Mail: sburg@hwk-trier.de

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Mehr Sicherheit für Fußgänger: Kreis Düren richtet zusätzliche Ampeln ein

Düren – Aufgrund des derzeit hohen Verkehrsaufkommens wird der Kreis Düren in Kelz, Lüxheim (beides Gemeinde Vettweiß) und bei Eggersheim (Nörvenich) zeitlich begrenzt zusätzliche Bedarfs-Ampeln aufstellen. „Die Sicherheit der Menschen hat oberste Priorität“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn bei einem Ortstermin.

Die Ortschaften müssen derzeit deutlich mehr Verkehr als sonst verkraften. Das liegt an der aktuell teilweise immer noch nach dem Hochwasser gesperrten Autobahn A 61. Dadurch müssen viel mehr Kraftfahrer Ausweichstrecken beziehungsweise Umleitungen nutzen. Besonders betroffen sind die Bundesstraße B 477 und die Landstraße L 264.

Damit Fußgänger, vor allem Kinder, in Kelz und Lüxheim besser die Straße überqueren können, entschied sich der Kreis Düren zu weiteren Ampeln. Dies auch auf der B 477 in Höhe von Eggersheim. Im Nörvenicher Ortsteil Hochkirchen wurde bereits eine zusätzliche Ampel aufgestellt.

Wie Landrat Wolfgang Spelthahn beim von der Vettweißer CDU initiierten Ortstermin berichtete, fahren auf der L 264 normalerweise rund 3.800 Fahrzeuge am Tag. Derzeit sind es bis zu 7.700. In Lüxheim liegen die Werte noch höher. Aktuell werden 11.000 Fahrzeuge gezählt, sonst sind es etwa 3.300.

„Uns ist wichtig, dass wir so viel Sicherheit wie möglich, vor allem mit Blick auf die anstehende dunkle Jahreszeit bieten können“, so Landrat Wolfgang Spelthahn.

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„Europa am Dienstag“ zur EU-Agrarreform

Aachen – „Europa am Dienstag“ lädt am morgigen Dienstag, 28. September zu einer Online-Diskussion über die EU-Agrarreform ein. In einem ersten Schritt wird Professor Friedrich Heinemann vom Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung die Gemeinsame Agrarpolitik und den aktuellen Kompromiss der Politik bis 2027 erläutern. Anschließend beleuchtet Franz-Josef Emundts als regionaler Vertreter vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland die Perspektive des Naturschutzes. Gemeinsam sollen folgende Fragen diskutiert werden: Ist die EU-Agrarreform ein großer Wurf oder nur eine Mogelpackung? Wie werden in Zukunft Subventionen an Umweltauflagen geknüpft? Welchen Beitrag leistet die zukünftige GAP zum Klima- und Naturschutz?

Nach zähen Verhandlungen haben sich im Juni 2021 die EU-Staaten und das Europaparlament auf eine milliardenschwere Agrarreform geeinigt: Künftig soll mehr Geld für Umwelt- und Klimaschutz eingesetzt werden. Die Einigung bezieht sich auf die Jahre 2023 bis 2027 und soll rund 270 Milliarden Euro kosten. In einem nächsten Schritt müssen die EU-Staaten ihre nationalen Pläne für die Umsetzung der Reform bei der EU-Kommission einreichen. Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) ist das einzige Politikfeld, das nahezu ausschließlich aus dem gemeinsamen EU-Haushalt finanziert wird. Das bedeutet, dass diese Mittel größtenteils nationale Ausgaben der EU-Länder ersetzen.

Bei der Online-Diskussion können die Gäste ihre Fragen und Kommentare direkt schriftlich eingeben und die Moderatorin Eva Onkels wird sie aufgreifen. Los geht es am Dienstag, 28. September um 19 Uhr. Die Anmeldung für die kostenlose Veranstaltung erfolgt auf der Website von „Europa am Dienstag“ unter www.europa-dienstag.de.

Die Veranstaltung ist Teil der Konferenz zur Zukunft Europas. Die Ergebnisse werden protokolliert und in die entsprechende Plattform eingegeben. Die Gäste können dort auch nach der Veranstaltung weitere Kommentare und Anregungen eintragen.

Die Veranstaltungsreihe „Europa am Dienstag“ wird zusammen durchgeführt vom Informationsbüro EUROPE DIRECT, dem Europäischen Klassenzimmer der Route Charlemagne und der Bischöflichen Akademie Aachen.

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Westenergie Klimaschutzpreis an zwölf Initiativen im Landkreis Mayen-Koblenz überreicht

Region/Mayen-Koblenz – Projekte aus den Verbandsgemeinden Maifeld, Mendig, Rhein-Mosel, Vordereifel und der Stadt Mayen für besonderes Umweltschutz-Engagement ausgezeichnet. Westenergie übergibt 5.500 Euro Preisgeld und Sachprämie. Zwölf Projekte aus den Ortsgemeinden Lonnig, Trimbs, Rieden, Hatzenport, Lehmen, Löf, Kobern-Gondorf, Hirten Kehrig, Nachtsheim und der Stadt Mayen wurden mit dem Klimaschutzpreis 2021 von Westenergie ausgezeichnet. Patrick Ley, Kommunalmanager der Westenergie, überreichte die Urkunden und gratulierte den Gewinnern aus den Ortsgemeinden. Die Initiativen wurden mit einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro und einer Sachprämie belohnt.

„Dass Klimaschutz direkt vor unserer Haustür beginnt und auch funktioniert, haben die Preisträger eindrucksvoll bewiesen. Wir brauchen Vorbilder, an denen sich andere orientieren können“, sagte Patrick Ley, Kommunalmanager von Westenergie, der sich über das Engagement der Ortsgemeinden freute und betonte: „Mit dem Westenergie Klimaschutzpreis möchten wir Einrichtungen und Initiativen würdigen, die vorbildlich Umweltschutz leben und aktiv zur Verbesserung des Klimaschutzes beitragen. Gerade das Umweltschutz-Engagement geschieht oft im Verborgenen. Umso wichtiger ist uns diese Möglichkeit der Auszeichnung.“

Bei den Klimaschutzprojekten handelte es um die unterschiedlichsten Maßnahmen zum Schutz von Natur und Umwelt, wie beispielsweise das Bepflanzen eines Ortskreisels mit bienen- und schmetterlingsfreundlichen Stauden und Gräsern, das Errichten von Insektenhotels, das Aufsammeln von Müll und Unrat und das Anlegen von insektenfreundlichen Pflanzenarten und Blühwiesen.

Der Klimaschutzpreis der Westenergie wird jährlich für Leistungen verliehen, die in besonderem Maße zur Erhaltung natürlicher oder zur Verbesserung ungünstiger Umweltbedingungen beitragen. Die Städte und Gemeinden sind aufgerufen, besondere Projekte zur Prämierung vorzuschlagen. Über die Vergabe entscheidet eine Jury. Nähere Informationen unter www.westenergie/klimaschutzpreis

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In Monreal wurde wieder ein Heubock befüllt

Monreal – Der Wein- & Obstbaubauverein ‚Mons regalis 2002‘ hat der Integrierten Umweltberatung Mayen-Koblenz zum dritten Mal die Streuobstwiese auf dem alten Sportplatz für einen Grundlagenkurs „Sensen und Dengeln“ zur Verfügung gestellt. Dieses Jahr wurde das Angebot durch einen Kurs „Klassische Heugestelltrocknung“ erweitert. Wer beide Kurse gebucht hat kann nun mit der Sense mähen, die Sense durch das Dengeln betriebsbereit halten und das gemähte Gras auf einem selbstgebauten Dreibein trocknen.

Das von den Teilnehmern mit dem ältesten und effizientesten Mähwerkzeug gemähte Gras wurde auf einem gespendeten alten mobilen Heubock nach den Vorgaben des Sensenlehrers aufgelegt und kann nun trocknen. Bei dem Aufschichten müssen viele Dinge wie die Hauptwindrichtung, der Kamineffekt, die Dicke der Bündel usw. beachtet werden. Es wurde auch noch ein neuer dreibeiniger Heubock gebaut der neben dem Befüllten steht und zur Besichtigung einlädt.

Das mit der Sense gemähte und auf einem Heubock schonend getrocknete Gras enthält noch viele Blüten, Samen und kleine Blätter. Diese Bestandteile gehen bei der maschinellen Mahd und Trocknung überwiegend verloren und stehen den Tieren als wertvoller Futterbestandteil nicht mehr zur Verfügung.

Einige Teilnehmer wollen ihre Wiesen in Zukunft lärm- und abgasfrei mit der Sense mähen. Wenn das wertvolle Futter dann auch noch verfüttert wird, schließt sich der Kreislauf.

Informationen zur Integrierten Umweltberatung erhalten sie bei Rüdiger Kape, Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, Tel 0261/108-420, ruediger.kape@kvmyk.de

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Ab Oktober keine Bürgertestungen mehr im Forum am Aachener Tor Jülich

Jülich – Vorerst letzter Öffnungstag ist Dienstag der 28. September 2021. Das Jülicher Testzentrum im Forum Am Aachener Tor (ehemaliges Realschulgebäude) bietet in Kooperation mit dem Malteser Hilfsdienst seit April kostenlose Bürgertests als Schnelltests an. Aufgrund der aktuell deutlich geringeren Nachfrage endet dieses Angebot nun.

Bis Ende September kann die Testmöglichkeit dort noch an folgenden Tagen genutzt werden: Dienstag, 28.09.2021, 15 Uhr – 17 Uhr.

Eine Terminvereinbarung ist nicht notwendig. Bitte Personalausweis und (wenn vorhanden) Krankenversichertenkarte mitbringen. Sollte der Bedarf für Bürgertestungen in Zukunft wieder steigen, könnte das Testzentrum innerhalb weniger Tage wieder in Betrieb genommen werden.

„Durch die tatkräftige Unterstützung des Malteser Hilfsdienstes war es möglich, in kürzester Zeit ein Testzentrum aufzubauen,“ sagt Bürgermeister Axel Fuchs, „mein herzlicher Dank gilt den Verantwortlichen und den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des Malteser Hilfsdienstes für das Engagement in den vergangenen sechs Monaten und die vertrauensvolle Zusammenarbeit.“