Kategorien
News

Powerpacks, Spielzeug und Malsachen

Mechernich – „Spezialistenteam Mechernich“ engagierte sich in der Flutkatastrophe für Klienten der Mechernich-Stiftung. 200 sogenannte Powerpacks zur Stromversorgung von Kleingeräten wie Handys, außerdem Spielzeug, Bälle, Malutensilien und dergleichen für Kinder hat das „Spezialistenteam Mechernich“ nach der Flutkatastrophe für Opfer aus dem Stadtgebiet gespendet.

Dafür bedankte sich jetzt Maria Jentgen, die stellvertretende Vorsitzende der Mechernich-Stiftung, bei den „Partnern für Mobilfunk, Festnetz & Internet“. Außerdem nahm sie weitere von den Kunden gesammelte 500 Euro Geldspenden entgegen.

Nicole Möller vom „Spezialistenteam“ sagte bei der Übergabe: „Als die Flut begann, sahen wir uns berufen, einfach schnell zu reagieren und zu helfen, wo es ging.  Wir haben Spielsachen, Malutensilien, Ladekabel für Handys und vor allem Powerpacks für die Familien zur Verfügung gestellt, damit sie erreichbar bleiben.“ Verteilt wurden die Sachen über das zentrale Materiallager von Stadtverwaltung und Rotem Kreuz in der Dreifachturnhalle.

Außerdem wurde im Geschäftslokal des „Spezialistenteams“ eine Spendenbox aufgestellt und Panzergläser und ausgewähltes Zubehör für den guten Zweck verkauft. Nicole Möller: „Die Bereitschaft der Kunden war enorm und jeder gab, was er kann, und so kam schnell etwas Großes zusammen… Meine Kollegin Diana Moritz hat sich da stark engagiert!“

Kategorien
Top-Themen

Jede Impfung zählt – BMG intensiviert Impfaufklärung für Familien, Schwangere und Stillende

Region/Berlin – Das Bundesministerium für Gesundheit klärt gemeinsam mit RKI und BZgA weiter zur Corona-Schutzimpfung auf. Seit gestern, den 29. September läuft deutschlandweit in Radiosendern ein neuer Funkspot, der zu einer schnellen Impfung vor dem Winter aufruft und auf die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) für Kinder ab 12 Jahren, Schwangere und Stillende hinweist. Der Spot macht auch deutlich, dass auf den Intensivstationen derzeit fast nur Ungeimpfte behandelt werden müssen. In der Abwägung von Nutzen und Risiken rät die STIKO weiteren Personengruppen zur Impfung, da die für sie geeigneten mRNA-Impfstoffe wirksam und sicher sind. Der Info-Spot wird im Oktober nicht nur im Radio, sondern auch auf Streaming Plattformen zu hören sein.

Gleichzeitig werden zwei neue Werbemotive mit vielen „Impfluencern“ der #ÄrmelHoch-Kampagne sowie einem 13-jährigen Jungen zu sehen sein, um auch Familien mit Kindern ab 12 Jahren zu motivieren, eine gemeinsame Impfentscheidung zu treffen. Schwerpunkte sind Verkehrsknotenpunkte, Einkaufsgegenden und Regionen mit unterdurchschnittlicher Impfquote.

Interessierte Familien finden Antworten auf die wichtigsten Fragen in einem kostenfreien Familienleitfaden, der hier heruntergeladen werden kann:

https://assets.zusammengegencorona.de/eaae45wp4t29/6KC9YlhHjRvoZvaeBX8vOI/caf9d2321678c5952a99b87ed2e74a08/BMG_Coronaimpfung_Familienleitfaden_bf.pdf

Ein breites und aktuelles Informationsangebot über den Familienleitfaden hinaus mit Materialien auch für Arztpraxen und lokale Impfaktionen finden Sie unter: www.zusammengegencorona.de/impfen/familien/

Kategorien
News

„Motto ist Programm“

Euskirchen – „Markt der Vielfalt“ des DRK im Mehrgenerationenhaus Euskirchen ein voller Erfolg – „Atelier der Vielfalt“ mal anders –Ehrenamtliche Aussteller, Musiker und auch Gäste sorgten für einen Nachmittag der Kunst, Wertschätzung und des Austausches. „Wie viele Leute heute ihren Weg hierhin gefunden haben ist einfach wunderbar. Die Stimmung ist bestens, die Aussteller haben interessante und schöne Dinge mitgebracht und alle Helfer tun ihr Bestes, um diesen Nachmittag schön zu gestalten“, freute sich Sabine Heines, Koordinatorin des Mehrgenerationenhauses und des DRK-Ehrenamtsprojektes „Schritt für Schritt,“ im Mehrgenerationenhaus des Roten Kreuzes in Euskirchen (Kommerner Straße 39): „Jeder darf hier mitmachen und alle sind offen und glücklich…“

Im Rahmen der „Interkulturellen Wochen“ hat am 17. September das monatliche „Atelier der Vielfalt“ in größerer Form, nämlich als „Markt der Vielfalt“ stattgefunden. Sabine Heines hatte federführend in Planung und Umsetzung mitgewirkt und sorgte mit Nora Kassan von der DRK-Integrationsagentur dafür, dass jeder auf seine Kosten kam. Vorher hatte das „Atelier der Vielfalt“ regelmäßig im Rahmen des sogenannten „Komm-An-Mensch-Respekt!“-Projektes stattgefunden. Beim Markt wurden die Ressourcen aus beiden Projekten gebündelt.

Sabine Heines leitet darüber hinaus verschiedene Gruppen wie den „Starke-Frauen-Treff“ oder den „Smartphone-Treff für Rentner“ an jedem zweiten Samstag im Monat und organisiert diverse weitere Veranstaltungen im Mehrgenerationenhaus.

„Jeder darf mitmachen“

Mit dem Markt hat der Kreisverband des Roten Kreuzes jedem, der wollte, eine Möglichkeit gegeben, unterschiedliche Künste, Fähigkeiten und Begabungen vorstellen oder eigene Produkte und Aktionen einem aufgeschlossenen Publikum zu präsentieren. Auch live vor Ort konnte gebastelt werden, sämtliche Materialien wurden vom Roten Kreuz zur Verfügung gestellt.

Nora Kassan: „Es geht Kunst, Toleranz und Geselligkeit und es macht allen, die hier etwas anbieten – Produkte oder Dienstleistungen – großen Spaß.“ Sie selbst bot den Teilnehmern die Gelegenheit, mit ihr zusammen eine Geschichte zu schreiben und als kleines Buch aufzulegen.

Becky Omoruyi bot Beauty-Beratung an und der Künstler Harrison Onyia zeigte selbstgebastelte Hausmodelle und eine Uhr: „Wenn ich Stress habe oder es mir nicht gut geht, baue ich das. Das hilft mir, dann fällt alles von mir ab und es geht mir gut.“

Erfolg durch Ehrenamtler

Für Annemie Wittgen, Vorsitzende der „Bundesinitiative Großeltern“ für Menschen ohne Kontakt zu Kindern oder Enkeln, war es nicht der erste Besuch im Euskirchener Mehrgenerationenhaus des Roten Kreuzes: „Die Atmosphäre ist ruhig und tolerant, es gibt Veranstaltungen und man kann dort mit anderen schöne Zeit verbringen!“

Pamela Paul, Sängerin und Konzertgitarristin aus Chile, und ihr Mann Holger boten an ihrem Stand handgestrickte und -gebastelte Kleinigkeiten zum Verkauf an. Der Hof „Zick Zack“ hatte selbstgemachten Apfelsaft und Nüsse aus eigenem Anbau im Angebot.

Alle Helfer, Musiker und Aussteller waren ehrenamtlich im Einsatz und hatten den Nachmittag gemeinsam vorbereitet. Gabriele Tront kümmerte sich ehrenamtlich um den Einlass und die Drei-G-Nachweiskontrolle, der Eintritt war kostenfrei.

Volles Programm zum Nulltarif

Alt und Jung aus vielen verschiedene Kulturen konnten sich austauschen, gemeinsam spielen und lachen. Der Hof des Mehrgenerationenhauses war voller Menschen, und die Besucher plauschten über Produkte und Kunstwerke.

Ali Akbar Rahimi war mit seiner Familie und seinen beiden Kindern vor Ort: „Die Atmosphäre macht es aus. Für die Kinder ist es ideal, hier können sie spielen und Spaß haben, es gibt Essen, Live-Musik und die Menschen tauschen sich gerne aus.“ Essen und Getränke waren kostenlos im hauseigenen „Café Henry“ erhältlich.

Fadi Alkhoury, ein Lautenspieler, musizierte für das begeisterte Publikum und entrollte im Hof gleichsam einen orientalisch-fröhlichen Klangteppich. Als besondere Überraschung trat ein gemischter Chor auf. Es gab strahlende Gesichter und regen Beifall.

Kategorien
News

Filmprojekt „ENDLICH EIFEL – Ein schöner Tag“ mit besonderen Orten und interessanten Menschen der Eifel

Gerolstein – Am vergangenen Freitag, 24. September 2021 lud die Verbandsgemeinde Gerolstein zusammen mit der Eifel Touristik GmbH, der Zukunftsinitiative EIFEL und dem Team vom ENDLICH EIFEL Bugazin und EifelDrei.TV zu einer besonderen Veranstaltung in die Stadthalle Rondell ein: zur Film-Preview von „ENDLICH EIFEL – Ein schöner Tag“.

Bevor diese Visitenkarte der Eifelregion erstmals einen ausgewählten Publikum von rund 100 Gästen präsentiert wurde, diskutierte WDR-Moderatorin Gisela Steinhauer mit Klaus Schäfer (Geschäftsführer der Eifel Touristik), Alfred Pitzen (Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Vulkaneifel), Ralf Kramp (Krimi-Autor und Verleger), Alfons Schramer (Gründer von Mondo del caffè) sowie Hans Peter Böffgen (Bürgermeister der Verbandsgemeinde Gerolstein und Vorsitzender der Zukunftsinitiative Eifel) über das Thema „Lebensraum Eifel – Nach Corona und der Flut“.

Die Pilotfolge „ENDLICH EIFEL – Ein schöner Tag“ stellte im Anschluss neben touristisch reizvollen Schauplätzen der Region auch besondere Eifel-Charaktere vor. Dabei waren Features aus der ganzen Eifel: aus Prüm, aus Echternach im luxemburgischen Teil der Eifel, der mystischen Teufelsschlucht, aus Daun-Gemünden, dem Weinfelder Maar, aus Dockweiler, dem romatischen Monreal, von der Gerolsteiner Ranchgang und vom Kalvarienberg im Lampertstal.

„Es ist schön, dass solch eine innovative Veranstaltung im Herzen der Eifel stattgefunden hat. Es wäre ein tolles Aushängeschild für die Region, wenn demnächst die ein oder andere ENDLICH EIFEL Folge auch im Fernsehen zu sehen sein würde“, freute sich Bürgermeister Hans Peter Böffgen und wünschte dem kompletten Team von ENDLICH EIFEL und EifelDrei.TV viel Erfolg bei der Vermarktung ihres Films.

Das Produktionsteam von ENDLICH EIFEL (Stephan Falk und Jeannette Fentroß) und EifelDrei.TV (Dirk Neuß und Stefan Herbst) sowie die Schauspielerin Anne Fink standen nach der 45minütigen Vorstellung ihres filmischen Reisetagebuchs für Dialoge zur Verfügung. Mit einem regen Austausch und vielen Netzwerkgesprächen klang der gelungene Abend aus. EifelDrei.TV Reporterin Sabine Carl fasste einige Reaktionen zusammen. Die Band „Frau Wollenweber und Ihrer Männer“ begleitete die Veranstaltung zudem musikalisch.

Mit dabei war am Freitagabend auch der Eifeler Literaturverlag, der an einem Büchstand das neue ENDLICH EIFEL Bugazin® Band 4: Feuer der Eifel anbot. Mit einer brennenden Leidenschaft für die Eifel haben die beiden Bugazinmacher (Falk und Fentroß) wunderbare Themen zusammengestellt. Das brandneue ENDLICH EIFEL Bugazin® stellt Fragen, wie: „Woher kommt der Name Eifel?“, „Aus wie vielen Teilen besteht eine Dampflok?“ oder „Wie kommen die Ringe in die Wand beim Klettern im Eifeler Basalt?“. Eindrucksvolle Natur-Aufnahmen, Vulkane zum Anfassen, Eifeler Feuerwehren, glühende Berufe, flammende Schauplätze und feurige Bräuche stehen neben Brandbesegnungen oder der Volksmedizin mit Feuer und Rauch. Unterwegs auf den Spuren der Kamillentraud, mit einem poetischen Porträt des Hohen Venn, in der Toskana der Eifel, in der Heimat des Blausteins oder in der Stadt der Bilder – das Bugazin für die ganze Eifel zeigt Zufluchtsorte, beschreibt Sehnsuchtsziele und ist immer ganz viel Heimat. Die ENDLICH EIFEL Bugazin®-Reihe gibt es überall, wo gute Bücher erhältlich sind (ISBN 978-3-96123-023-5| 15 Euro).

Kategorien
Top-Events Tourismus

Welt-Uraufführung „Sagen und Legenden aus der Eifel“ Musikalische Lesung am Samstag 02. Oktober

Niederzissen/Brohltal – Am kommenden Samstag, den 2. Oktober gibt es um 19.30 Uhr im Bahnhof Engeln eine Welturaufführung: die namhafte Schriftstellerin Christiane Flock liest in Ihrer eigenen, schönen Sprache aus Ihrem Buch „Sagen und Legenden aus der Eifel“. Die beiden Vollblut-Liedermacher Joachim Archie Grams und Marco Wrobel werden dazu passend eigens für diesen Abend komponierte Klänge zu Gehör bringen.

Wir haben es alle schon immer gewusst, dass die Eifel etwas Mystisches in sich trägt. Wer einmal die geheimnisvollen Nebel über den Wäldern gesehen hat und in die Stille einer Eifelnacht gehört hat, kann sich gut vorstellen, dass hier schon oft Kobolde und Zwerge, Erdmänner und Raubritter, Grafen und Geister Geschichte geschrieben haben.

Diese Geschichten hat die Autorin Christiane Flock in ihrem Buch „Sagen und Legenden aus der Eifel“ aufgegriffen und zu Papier gebracht. Christiane Flock, die mit ihrer Familie und Tieren in der wundervollen Eifelsagenwelt lebt, liebt es seit den Kindertagen Geschichten zu erzählen. Seit 1999 sind vier Bücher von ihr erschienen und meistens kommen ihr bei langen Spaziergängen mit dem Hund die Einfälle. Daher darf nie etwas zum Schreiben fehlen. Nebenbei gehört ihre Leidenschaft den Milchbären, die fast bei jedem Ausflug dabei sind. Nun begibt sie sich auf eine neue spannende Reise, begleitet durch den Barden Marco und den Bassisten Archie mit ihren Geschichten durch die Welt der Eifelsagen und Legenden.

Joachim Archie Grams ist ein Remagener Urgestein. Schon früh, also vor mehr als 45 Jahren, hat er in Schülerbands als Gitarrist mitgewirkt und hat viele eigene Bands gegründet: Unvergessen und legendär sind zum Beispiel Skin Repair, die übrigens heute immer noch auftreten. Aktuell ist er als Bassist bei Polkapoyz bekannt und verbringt viele Stunden mit Soundtüfteleien für seine vielen eigenen Musikprojekte.

Stilistisch ungewohnt freut er sich jetzt auf den Ausflug in die Liedermacherwelt und die Bekanntschaft mit Zwergen und Gnomen. Gerade, weil Archie eher rocklastig ist, verleiht er mit seinem Bassspiel den Songs eine prägnante Note und liefert gleichzeitig ein breites Fundament für ein eindrucksvolles Hörerlebnis.

Wenn man Marco Wrobel fragt, wie lang er schon Gitarre spielt und wo er es gelernt hat ist er überfragt. „Das kam wie das Sprechen – dazu braucht es auch keinen Lehrer“.

Seit einigen Jahren kennt man ihn aus dem Duo Pure Water als eifrigen Gitarristen, der sich hier und da auch mal ans Mikrofon traut. Jetzt hat er die Stücke für die musikalische Lesung „Sagen und Legenden aus der Eifel“ geschrieben und kann es kaum erwarten sein Debut als Liedermacher zu geben. Im echten Leben ist der 53jährige Maschinenbau-Ingenieur in der Automotivbranche tätig und genießt es nach Feierabend entweder Musik zu machen oder durch seine geliebte Eifel zu joggen.

An diesem Abend werden sechs ausgewählte Sagen u.a. auch aus dem Laacher See-Gebiet, vorgetragen, die im Anschluss an jeden Vortrag durch ein eigens für diese Geschichte geschriebenes Lied zum Klingen gebracht werden. Mal romantisch verträumt, mal schelmisch verschmitzt – der Abend verspricht Abwechslung und eine unterhaltsame Mischung aus Musik und Eifel-Literatur.

Ein echter Leckerbissen für Liebhaber der Eifel, Liedermacher und verwunschenen Sagen. Während der Pause haben die Gäste die Möglichkeit, sich mit kleinen kulinarischen Köstlichkeiten vom Team im Bahnhof Engeln verwöhnen zu lassen.

Eintritt:  14,00 € p. P. (Speisen und Getränke nicht im Preis enthalten).

Kartenvorverkauf: Tourist-Info Vulkanregion Laacher See Niederzissen, Tel. 02636-19433, info@vulkanregion-laacher-see.de

Corona-Hinweis: Es gelten die aktuellen Abstands- und Hygienebestimmungen. Eingelassen werden nur Gäste, die entweder geimpft oder genesen sind (2G-Regel). Bitte beachten Sie, dass sich die Bestimmungen kurzfristig ändern können.

Kategorien
Top-Themen

NRW Ministerin Scharrenbach – Wiederaufbau schreitet voran

Region/Düsseldorf – Rund 1.800 gestellte Anträge auf Hilfe von Privathaushalten und Unternehmen der Wohnungswirtschaft in der ersten Woche. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW teilt mit: Seit dem 17. September 2021 können in Nordrhein-Westfalen Betroffene der Starkregen- und Hochwasserkatastrophe aus Juli 2021 einen Antrag auf Wiederaufbauhilfe stellen. Rund 1.800 betroffene Privathaushalte und Unternehmen der Wohnungswirtschaft haben nach der ersten Woche bereits einen Antrag auf Förderung gestellt.

Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen: „Wir schreiten beim Wiederaufbau weiter voran. Das zeigt die hohe Zahl der bereits nach einer Woche eingereichten und angelegten Anträge für eine Förderung. Stand heute haben bereits 1.800 Privathaushalte und Unternehmen der Wohnungswirtschaft einen Antrag gestellt. Seit dem Start des Antragsverfahren vor acht Tagen sind das rund 225 Anträge pro Tag. Zusätzlich wurden rund 3.500 Anträge von Betroffenen im Förder-Portal angelegt. Insgesamt haben sich rund 10.000 Betroffene im System registriert.“

Der „Wiederaufbaufonds Nordrhein-Westfalen“ wurde mit einem Finanzvolumen in Höhe von rund 12,3 Milliarden Euro ausgestattet, um den Wiederaufbau von privater und öffentlicher Infrastruktur zu unterstützen.

„Noch nie gab es in Nordrhein-Westfalen eine vergleichbare Naturkatastrophe und noch nie gab es einen vergleichbaren Wiederaufbau. Deshalb hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalen von Beginn an deutlich gemacht, das es sich um ein lernendes System handelt.  Wir wissen, dass es an der ein oder anderen Stelle hakt, aber die Anzahl der eingegebenen Anträge nach einer Woche zeigt, dass das Verfahren bereits gut funktioniert. Die ersten Tage machen zudem deutlich, dass die Schäden sehr individuell sind – von dem einzelnen Wohnhaus bis hin zum zerstörten Krankenhaus. Dabei ergeben sich immer wieder auch Fragen, die nicht sofort beantwortet werden können. Hier verbessern wir das System kontinuierlich. Wir tun alles dafür, dass die Betroffenen ihre Wiederaufbauhilfe zügig bekommen. Erste Gelder sollen in der kommenden Woche ausgezahlt werden“, führt Ministerin Scharrenbach aus.

Um die Antragsstellung für Bürgerinnen und Bürger zu erleichtern und zu beschleunigen, gibt es neben einem Leitfaden, in dem häufige Fragen beantwortet werden, eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Online-Antrag sowie ein landesweites Service-Telefon, das bei Fragen weiterhilft. Persönliche Beratung und Hilfe beim Ausfüllen der Online-Formulare erhalten Betroffene zudem direkt vor Ort in ihren Städten und Gemeinden.

„Durch die Vor-Ort-Beratung können auch Menschen ohne Internetzugang ihren Antrag stellen. Um die Kommunen hierbei zu unterstützen, packen alle mit an. Kommunen, die nicht von Hochwasser betroffen waren, schicken Personal. Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen – und hier insbesondere das Justizministerium sorgt für zusätzliche Unterstützungskräfte. Daneben hilft jetzt auch die Sparkassenorganisation mit rund 100 ehemaligen Sparkassenmitarbeiterinnen und -mitarbeitern. Ich freue mich und danke dafür, dass die Sparkassenorganisation meiner Initiative gefolgt ist. Gemeinsam packen wir an und bauen wieder auf“, sagt Ministerin Scharrenbach.

Den Link zum Online-Antragsverfahren, eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für eine Beantragung, das „Servicetelefon Wiederaufbau“ und weitere Hilfen finden Sie auf der Internetseite des Ministeriums unter: https://www.mhkbg.nrw/gemeinsam-anpacken-wiederaufbauen

Kategorien
Top-Themen

Digitaler Stammtisch zum Thema „Zeitschriften und Zeitungen digital lesen“ am Donnerstag 30. September

Euskirchen – Die Stadtbibliothek Euskirchen lädt zum monatlichen Digitalen Stammtisch am Donnerstag, 30. September 2021, ab 16 Uhr ein. Jeder Digitale Stammtisch besteht aus einem Expertenvortrag – meist online zugeschaltet – mit anschließender Frage- und Diskussionsrunde. Aufgrund der Kontaktbeschränkungen werden die Digitalen Stammtische zurzeit als reine Videokonferenzen angeboten.

Thema des nächsten Termins: Viele Zeitschriften und Zeitungen sind heute auch digital sehr bequem lesbar. Damit stehen sie von Zuhause oder unterwegs jederzeit zur Verfügung. Man kann sie am PC, mit Smartphones oder komfortablen Tablet-Apps lesen. Eine große Auswahl an E-Magazinen werden über Portale und Plattformen wie Pressreader, Sharemagazines oder Readly zum direkten Durchblättern angeboten. Allerdings stellen die meisten Verlage ihre Angebote höchstens teilweise kostenlos zur Verfügung. Mittlerweile gehören solche Portale aber zum digitalen Angebot vieler Öffentlicher Bibliotheken. Sie bieten ihren angemeldeten Leserinnen und Lesern damit einen kostenlosen Zugang zu einer großen Bandbreite tagesaktueller Zeitungen und Zeitschriften und helfen auch bei Problemen mit der Nutzung.

Unsere Expert*innen stellen bei diesem „Digitalen Stammtisch“ digitale Zeitschriftenplattformen vor und beantworten Ihre Fragen zur Nutzung.

Die Veranstaltung findet auf der Plattform Zoom statt. Interessierte erreichen die Videokonferenz über die Startseite der Stadtbibliothek: www.kulturhof.de/bibliothek bei der Veranstaltungsankündigung.

Die Digitalen Stammtische werden in Kooperation mit SIE Senioren in Euskirchen und Digital-Kompass.de durchgeführt und sind eine regelmäßige Veranstaltungsreihe im Programm der Stadtbibliothek.

Kontakt: Stadtbibliothek Euskirchen, bibliothek@euskirchen.de oder 02251 65074-50.

Kategorien
Top-Themen

Wasserstoff: Hydrogen Hub Aachen wird mit bis zu 400.000 Euro gefördert

Aachen – Auf dem Weg zur Wasserstoff-Region hat der Hydrogen Hub Aachen einen wichtigen Meilenstein erreicht: Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert die Initiative bei der Erstellung eines Gesamtkonzepts für die Wasserstoff-Wirtschaft in der Region mit bis zu 400.000 Euro. Vorausgegangen war der Wettbewerb „HyLand – Wasserstoffregionen in Deutschland“ des BMVI, bei dem der Hydrogen Hub Aachen die zweite Runde erreicht hat. „Das ist für unsere gesamte Region eine großartige Nachricht“, sagt Michael F. Bayer, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen: „Wir müssen den Strukturwandel in unserer Region jetzt gestalten. Das Thema Wasserstoff bietet uns die große Chance, mit innovativen Unternehmen und zukunftssicheren Arbeitsplätzen in der Region Wertschöpfung zu generieren.“

Im Hydrogen Hub Aachen arbeiten Stadt und Städteregion Aachen, die Kreise Düren, Euskirchen und Heinsberg sowie die IHK Aachen gemeinsam daran, die Region zu einem Hotspot der Wasserstoff-Wirtschaft in Deutschland zu machen. Für den Kreis Düren, der stellvertretend für den gesamten Hydrogen Hub den erfolgreichen Antrag im „HyLand“-Wettbewerb platziert hatte, sagt  Landrat Wolfgang Spelthahn: „Ich freue mich sehr, dass wir ein weiteres, wichtiges Etappenziel erreicht haben. Der Wasserstoff-Technologie gehört die Zukunft. Gemeinsam können wir im Regionen-Verbund eine Menge erreichen und gute Voraussetzungen für den Klimaschutz schaffen. Die Produktion und Nutzung von grünem Wasserstoff zahlt ein auf den Strukturwandel und bietet gute Chancen, die gesamte Region voranzubringen.“

Ebenso positiv äußern sich Aachens Oberbürgermeisterin Sybille Keupen und der Aachener Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier. „Die Förderung des BMVI in der Kategorie ‚HyExperts‘ ist für die Region Aachen ein bedeutender Schritt für eine starke gemeinsame Positionierung im Bereich Wasserstoff. Die herausragende Forschung und das innovative Milieu Aachens, die etwa das Zukunftscluster Wasserstoff ermöglicht, erhält durch die Förderung eine wichtige Stärkung. ‚HyExperts‘ ermöglicht uns, die Weichen für eine entsprechende Infrastruktur in der Region zu stellen und so der Erreichung der Klimaschutzziele näher zu kommen“, sagt Keupen.

Grüttemeier betont: „Für die StädteRegion Aachen sowie die gesamte Region ist die Förderzusage im ‚HyLand‘-Wettbewerb ein wichtiger Schritt, um das Zukunftsthema Wasserstoff als Baustein zur Bewältigung des anstehenden Strukturwandels zu etablieren. Gleichzeitig bietet sich durch die Vernetzung der vielfältigen Projekte die Chance, Unternehmen in der Region an den Innovationen aus dem Themenfeld teilhaben zu lassen und Arbeitsplätze langfristig zu sichern.“

Euskirchens Landrat Markus Ramers streicht die sich jetzt eröffnenden Chancen hervor: „Damit fällt nun der Startschuss, die Region und den Kreis Euskirchen für die zukünftigen Anforderungen des Energiesystems aufzustellen. Die Umstellung des Verkehrssektors und seiner angegliederten Wertschöpfungsketten können nun in der Wasserstoff-Modellregion in Umsetzung gehen.“

Stephan Pusch, Landrat im Kreis Heinsberg begrüßt die zusätzliche Unterstützung in Sachen Wasserstoff: „Grüner Wasserstoff ist kein Thema, das an den Kreisgrenzen aufhört. Insbesondere vor den Herausforderungen einer erfolgreichen Energiewende, einer nachhaltigen Mobilität und des anstehenden Strukturwandels kann unsere Region ihre Stärken bündeln und eine Vorreiterrolle entlang der gesamten Wertschöpfungskette einnehmen.“

Erfolgreich für die zweite Runde im „HyLand“-Wettbewerb qualifiziert hat sich der Hydrogen Hub Aachen im Verbund mit der Stadt Kerpen, unterstützt durch die Aachener Gesellschaft für Innovation und Technologietransfer mbH und das Netzwerk „HyCologne“. Gemeinsam wurden sie zur „HyExperts“-Region erklärt. Der Wettbewerb „HyLand – Wasserstoffregionen in Deutschland“ wurde 2019 ausgerufen. Ziel des Wettbewerbs ist es, die innovativsten und erfolgversprechendsten regionalen Konzepte für die Nutzung von Wasserstoff in der Mobilität zu identifizieren und zu fördern.

Kategorien
Tourismus

Eifel Tourismus – LEADER-Forum EIFEL-Ardennen 2021: Austausch und Information – Anmeldung bis 01. Oktober

Schleiden/Prüm – Unter dem Titel „bewegen, bewirken, begeistern“ ist die Zukunftsinitiative Eifel bereits seit mehr als zehn Jahren für die wirtschaftliche Entwicklung der Eifel aktiv. Um die Zusammenarbeit und den Austausch in der Eifel noch stärker zu fördern, hat sie u.a. ein Kooperationsforum für die LEADER-Regionen der Eifel-Ardennen initiiert. Dabei laden erstmals alle LEADER-Regionen aus dem Eifel-Ardennen Raum ein.

Am Samstag, 9. Oktober 2021 findet im Kulturkino auf Vogelsang IP – Internationaler Platz in 53937 Schleiden, nun das 3. LEADER-Forum Eifel-Ardennen statt. Das erste Treffen fand 2016 statt und stieß auf große Resonanz, ein zweites folgte 2019.

Gestartet wird um 10:00 Uhr mit der Begrüßung im Kinosaal durch Manfred Poth, Vorsitzender Naturpark Nordeifel e.V. als Träger der LAG Eifel, Markus Ramers, Landrat des Kreises Euskirchen, Ursula Heinen-Esser, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfahlen, Isabelle Weykmans, Ministerin in der Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft, zuständig für die Bereiche Kultur, Sport, Beschäftigung und Medien, und Staatssekretär Andy Becht vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft, Weinbau und Forsten. Die Key-Note hält Dr. Sebastian Elbe zum Thema „Strategische Kooperationen – Erfahrungen und Praxistipps“.

Auf einem Markt der Möglichkeiten präsentieren die LEADER Regionen ihre interessantesten Projekte. Besucher können sich dort über die unterschiedlichen Aktivitäten der LEADER-Regionen Bitburg-Prüm, Mosel, Moselfranken, Rhein-Eifel, Vulkaneifel, Eifel, Zülpicher Börde sowie den belgischen LAGs „100 Dörfer – Eine Zukunft“ und „Zwischen Weser und Göhl“ und den luxemburgischen LAGS Éislek und Müllerthal informieren. LEADER ist ein europäisches Förderprogramm, um ländliche Regionen weiterzuentwickeln.

Um 13:30 Uhr starten Vorträge zu weiteren zusätzlichen Best-Practice-Beispielen aus den LEADER Regionen. Anschließend gibt es jeweils die Möglichkeit zur Diskussion. Gegen 16:00 Uhr endet der Informationstag. Die Teilnahme ist kostenlos und offen für alle interessierten Bürger. Weitere Infos und Anmeldung bis zum 1. Oktober unter https://wirtschaft.eifel.info/leaderforum-2021

Kategorien
Tourismus

Kurpark Bad Neuenahr wird ab Freitag 01. Oktober wieder zum Kultur- und Genussort

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Restaurant „Billas Novelle“ ab 1. Oktober im Gastrozelt im Park. Bei der Flutkatastrophe im Juli wurde auch das Herz des historischen Kurviertels in Bad Neuenahr, der direkt an der Ahr gelegene Kurpark, schwer beschädigt. 40.000 Quadratmeter Parkfläche waren mit Schlamm bedeckt, 800 Meter an Wegen sind unbrauchbar. 30 Bäume wurden beschädigt, zehn weitere wurden entweder vom Wasser mitgerissen, sind umgekippt oder waren so schwer angeschlagen, dass sie entfernt werden mussten. Rund 5.000 Kubikmeter Erde wurde am Ahrufer weggespült. Die WeinLounges im Kurpark sind von den Wassermassen mitgerissen worden, ebenso die Installation des KlangBrunnens. Die Kleine Bühne im Kurpark wurde im Erdgeschoss und Keller geflutet. Auch die Heilquelle Großer Sprudel wurde überspült. Sie läuft inzwischen im Notbetrieb, um das natürlich aufsteigende Wasser und Kohlensäure kontrolliert abzuleiten.

Trotz des großen Ausmaßes an Zerstörung soll der Kurpark bald wieder das werden, was er vor der Flut war: ein Ort der Erholung, der Kultur und auch des Genusses. Die Aufräumarbeiten sind schon weit fortgeschritten. „Das haben wir zahlreichen freiwilligen Helfern und einem Gartenbauunternehmen aus Bad Neuenahr-Ahrweiler zu verdanken, die den Park von mehr als 3.000 Kubikmetern Schlamm und Unrat befreit haben“, sagt Jan Ritter, Geschäftsführer der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH, die den Kurpark betreibt. Mit der „Kleinen Auszeit im Kurpark“ hat die Marketing GmbH so bereits Anfang August wieder einen Treffpunkt im Kurpark schaffen können. Bei einer kostenfreien Kaffeespezialität von Il Barista, einer warmen Mahlzeit oder auch kleinen Konzerten konnten Einwohner und Helfer aus der Umgebung zusammenkommen und sich austauschen. „Wir haben sehr positives Feedback erhalten, was uns dazu angespornt hat, so schnell wie möglich weitere Angebote zu schaffen“, erklärt Jan Ritter.

Von Flammkuchen bis gebratenem Flöns

Zum 1. Oktober gibt es daher eine Neuheit: Das Restaurant „Billas Novelle“, das ehemals in der Villa Sibilla beheimatet war, wird ein großes Gastrozelt im Kurpark beziehen und dort täglich mittags von 12 bis 14 Uhr sowie donnerstags- bis sonntagsabends von 17 bis 21 Uhr für Gäste geöffnet sein. Auf der Speisekarte stehen beispielsweise ein Kokos-Kürbiscremesüppchen mit schwarzem Lachsravioli, knusprige Flammkuchen mit Gorgonzolaschmand, Edelsamai und Rucola oder auch gebratene „Flöns“ mit Specksauce, Spitzkohl und Kartoffel-Röstzwiebelstampf. Il Barista wird Besucher im Kurpark zudem auch weiterhin seine Kaffeespezialitäten bieten. Die Angebote werden ab 1. Oktober nicht mehr kostenfrei sein, es wird jedoch mittags ein günstiges Speisenangebot und auch täglich ein günstiges Kaffeeangebot geben.

Im neu errichteten Gastrozelt wird auch eine Bühne aufgebaut, auf der ab Oktober wöchentlich Konzerte zu hören sein sollen. „Wir haben viele weitere Ideen, um hier in einem kleinen Rahmen wieder ein kulturelles Angebot zu schaffen“, sagt Jan Ritter. Was jeweils geboten wird, wird die Marketing GmbH rechtzeitig ankündigen.