Die Band Mockka, das sind Olaf Heße am Saxophon, David Doerr an der Trompete, Peter Scholly am Klavier, Björn Klaus am Kontrabass und Volker Venohr am Schlagzeug. Foto: Stadt Wachtberg
Wachtberg-Ließem – Nach anderthalb Jahren „Sommerpause“ freut sich die Band Mockka ganz besonders, am Dienstag, 05. Oktober 2021, 20.00 Uhr wieder im Köllenhof zu Gast zu sein.
Mockka – das ist „pure Jazz grooves“! Die Band präsentiert Jazz aus dem zeitlosen Fundus des Hard-Bop der 1950er bis 1970er Jahre. Die fünf Musiker bringen anspruchsvolle Arrangements mit der nötigen Virtuosität und Spielfreude zum Grooven und es entsteht Raum für dynamische Improvisationen. Die Band, das sind Olaf Heße am Saxophon, David Doerr an der Trompete, Peter Scholly am Klavier, Björn Klaus am Kontrabass und Volker Venohr am Schlagzeug.
Der Eintritt ist frei (Hutsammlung!), es gelten die 3-G-Regeln.
Vieles, was im Düsseldorfer LKA seinen Anfang nahm, sei zum Standard bei der Bekämpfung von Kriminalitätsphänomenen in ganz Deutschland geworden, sagte Reul. Foto: IM NRW / Ralph Sondermann
Region/Düsseldorf – Minister Reul: Heute ist das LKA ein Innovationsmotor in Nordrhein-Westfalen und das Zuhause hochspezialisierter Ermittler. Eine Behörde mit dem Besten aus Ideenschmiede, Start Up-Unternehmen und Hochtechnologie-Zentrum. Das Ministerium des Innern teilt mit:
Mit einem Festakt hat das nordrhein-westfälische Landeskriminalamt (LKA) heute seinen 75. Geburtstag gefeiert. Vor genau 75 Jahren, am 1. Oktober 1946, war die „Zentralstelle zur Wahrnehmung bestimmter kriminalpolizeilicher Aufgaben“ auf britischen Befehl hin gegründet worden.
„Heute ist das LKA ein Innovationsmotor in Nordrhein-Westfalen und das Zuhause hochspezialisierter Ermittler. Eine Behörde mit dem Besten aus Ideenschmiede, Start Up-Unternehmen und Hochtechnologie-Zentrum“, sagte Innenminister Herbert Reul in seiner Festansprache. „Neue Ideen entstehen hier und werden hier umgesetzt, neue Techniken werden hier entwickelt. Hier wird geforscht, probiert, aber auch geklotzt, denn der Druck ist oft enorm. Es geht im Landeskriminalamt nämlich nie um Kleinigkeiten. Es geht um Spuren, Beweise und komplizierte Untersuchungen. Schließlich ist das LKA das schlagende Herz und das Hirn in unserem Kampf gegen die Kriminalität.“
Vieles, was im Düsseldorfer LKA seinen Anfang nahm, sei zum Standard bei der Bekämpfung von Kriminalitätsphänomenen in ganz Deutschland geworden, sagte Reul: „Zum Beispiel hat die bundesweit erste Veröffentlichung eines Lagebildes zur Clankriminalität vielen Menschen erst die Augen für das Problem geöffnet. Inzwischen werden unsere Konzepte abgeschaut.“
In seiner Rede erinnerte Reul auch an die Vergangenheit der Behörde und wies auf die Beteiligung von vier ehemaligen LKA-Behördenleitern an nationalsozialistischem Unrecht hin. Vor diesem Hintergrund eröffnete er im Anschluss an den Festakt die Wanderausstellung „Die Kommissare – Kriminalpolizei an Rhein und Ruhr 1920-1950“. In der Ausstellung wird die Arbeit der Kriminalpolizei, die Zeit des Nationalsozialismus und die 75-jährige Historie des LKA beleuchtet. „Das Haus und die Menschen, die dort arbeiten, liefern Geschichten für mehrere Bände“, sagte Reul. Aus diesem Grund hat das Mitarbeitermagazin der nordrhein-westfälischen Polizei „Streife“ eine Sonderausgabe mit zahlreichen Artikeln und Interviews veröffentlicht.
v.l.n.r.: Herr Dr. Bucher, Herr Möltgen, Herr Graaff, Herr Dr. Jaeckel, Frau Preiser-Marian, Herr Dr. Queitsch, Herr Wassong, Frau Weber, Herr Schwarz, Frau Haltenhof. Foto: Stadt Bad Münstereifel
Bad Münstereifel – Am Mittwoch, dem 29. September 2021 fand auf Einladung des StGB NRW unter dem Vorsitz des Bürgermeisters Jörn Möltgen, Gemeinde Havixbeck, die 137. Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Verbraucherschutz des Städte- und Gemeindebundes NRW im Rats- und Bürgersaal der Stadt Bad Münstereifel statt. Von der Geschäftsstelle des StGB NRW nahmen der Beigeordnete Rudolf Graaff und der Hauptreferent Dr. Peter Queitsch an der Sitzung teil.
Themen des Ausschusses waren u.a. auch die Unwetterkatastrophe am 14./15.07.2021 in der Stadt Bad Münstereifel und die Aufbauhilfe zur Unterstützung der von der Flutkatastrophe betroffenen Städte und Gemeinden. Hierzu referierten die Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian, der Vorstand vom Erftverband Dr. Bernd Bucher und Dr. Fritz Jaeckel – Landesbeauftragter für Wiederaufbau in Flutgebieten. Weitere Themen der Sitzung waren die Fortführung und Aufstockung der Förderprogramme des Landes NRW zum Hochwasser und Überflutungsschutz, das geänderte Klimaschutzgesetz
NRW und das neue Klimaanpassungsgesetz NRW. Ebenso wurde über die Änderungen in der Kreislauf-Abfallwirtschaft, die Änderungen des Landesabfallgesetzes NRW und über den Umsetzungsstand des Verpackungsgesetzes NRW beraten. Nach der Sitzung begleiteten Frau Preiser-Marian, die Leiterin des Amtes für Stadtentwicklung und Stadtplanung, Frau Haltenhof, sowie der technische Betriebsleiter der Stadtwerke, Herr Wassong, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die von der Flutkatastrophe betroffene Innenstadt. Hierzu stießen auf Veranlassung von Herrn Dr. Jaeckel, Frau Weber (Beigeordnete des Landratsamt Bautzen) und Herrn Schwarz (Geschäftsführer der SAXONIA Standortentwicklungs- und -verwaltungsgesellschaft mbH), die zum Thema Hochwasserschutz und Stadtentwicklung beitrugen.
Prüm – Zu Fuß lässt sich die südliche Eifel am besten erobern: Daniel Aßmann wandert durch herbstlich leuchtende Wälder, vorbei an Streuobstwiesen und in der engen Teufelsschlucht nah der luxemburgischen Grenze sogar über den Grund eines Millionen Jahre alten Meeres. Ein Rundwanderweg führt zum Fuß des 40 Meter hohen Basaltlava-Steinbruchs Ettringer Lay bei Mayen-Koblenz. In Gerolstein trinkt Daniel Aßmann an einer berühmten Mineralwasserquelle, bevor er sich auf dem Felsenpfad in die dortigen „Dolomiten“ begibt. In Prüm und Adenau wird’s historisch. Danach warten entlang der Wanderwege kleine und große Abenteuer: Fliegenfischen mit einem 3-Sterne-Koch, ein Ausritt mit Maultieren, ein Besuch beim letzten Mausefallenbauer von Neroth. Und auf der Kasselburg schenkt Daniel Aßmann einem Turmfalken seine Freiheit.
Gerolstein: Mineralwasser und Wanderwege in die Dolomiten
Mitten im Zentrum der sogenannten Vulkaneifel liegt Gerolstein, bekannt vor allem durch sein Mineralwasser. Bereits im 18. Jahrhundert hat man hier Wasser abgefüllt. An der Helenenquelle füllt Daniel Aßmann seine Trinkflasche auf, bevor er durch das Tal des Flusses Kyll rauf in die Gerolsteiner Dolomiten wandert. Vor 400 Millionen Jahren war hier ein urzeitliches Meer. Heute kann man in der Nähe des Städtchens mitten im Wald in Baumzelten schlafen.
Abenteuerliche Ausflüge zu Kühen, Wölfen und Mausefallen
Ausflug in die tierische Eifel: Daniel Aßmann hilft auf einem Bauernhof beim Füttern der Kühe und beobachtet im Wolfspark Kasselburg die Fütterung von Wölfen. Er schleppt in einer Obstweinkellerei kistenweise Streuobstäpfel und probiert sich als Aushilfsbäcker im Mühlen-Erlebniszentrum Birgel. Aufregend wird die Paddeltour auf der Prüm; dafür muss er im Mausefallen-Museum von Neroth nur auf seine Finger aufpassen.
Auf Zeitreise in Adenau und Prüm
Im Eifler Bauernhausmuseum in Adenau sieht sich Daniel Aßmann an, wie die Tuchmacher im 19. Jahrhundert gelebt und in Heimarbeit gewebt haben. In Prüm erzählt ihm eine Stadtführerin in historischem Gewand einer Edelfrau die Geschichte des rund 1.200 Jahre alten Benediktinerklosters. Und auf einer Tour über die Schmugglerpfade ins benachbarte Belgien lässt sich der mühsame Alltag der Nachkriegsjahre nacherleben.
Die Lotsenstelle im DRK-Mehrgenerationenhaus Euskirchen, hier mit (v.l.) Boris Brandhoff, Myriam Kemp und Rolf Klöcker, soll Anlaufpunkt für die Fragen der von der Flut betroffenen Menschen sein. Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress
Euskirchen – Die Bilder der Flutkatastrophe sind allen noch vor Augen. Schuttberge an Sammelplätze künden von den verheerenden Ausmaßen des Hochwassers. Viele haben ihre Existenzgrundlage verloren, in nicht wenige Familien hat der Tod Lücken gerissen …
Viele leiden unter Zukunftsängsten. Wo gibt es Rat und Hilfe? Wo kann man Trockner für die nassen Hauswände bekommen oder warme Kleidung für die bevorstehenden Wintermonate? Welche finanzielle Unterstützung steht mir zu – und wo kann ich sie beantragen?
Bei telefonischen und persönlichen Gesprächen berät Myriam Kemp in der DRK-Lotsenstelle in der Kommerner Straße 39 in Euskirchen Betroffene der Flutkatastrophe bei ihren Fragen und Hilfsgesuchen. Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress
Diesen und vielen weiteren Fragen begegnete das Deutsche Rote Kreuz (DRK) im Kreis Euskirchen mit der Einrichtung einer Lotsenstelle. Seit Anfang September berät Myriam Kemp im DRK-Mehrgenerationenhaus in der Kommerner Straße 39 in Euskirchen Betroffene und leitet deren Anliegen an die zuständigen Stellen weiter.
„Die Lotsenstelle soll Perspektiven nach der Flut aufzeigen“, erklärte DRK-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker bei einem Pressetermin zur Vorstellung der neuen Einrichtung: „Uns steht ein großes Kontaktnetzwerk zur Verfügung, um bei möglichst allen Anfragen weiterhelfen zu können.“
DRK ist gut vernetzt
Die gute Verzahnung habe schon unmittelbar nach der Flut die schnelle Evakuierung und Verpflegung von rund 2500 Menschen ermöglicht, so Klöcker. Die blitzschnelle Einrichtung von fünf Notunterkünften sowie die Verteilung von Hilfsgütern und Spenden sei nur durch die guten Kontakte der Rotkreuz-Organisation so effizient möglich gewesen.
Jetzt sollen die Betroffenen in der Lotsenstelle Hilfe finden. Anders als bei vielen kommunalen Hilfsangeboten solle die persönliche Beratung im Büro des DRK-Mehrgenerationenhauses in der Kommerner Straße in Euskirchen oder auch direkt vor Ort eine deutlich individuellere Unterstützung gewährleisten.
„Ich habe selbst lange im Matsch gestanden und geholfen und kann mich in die Lage der Menschen versetzen, die um Hilfe bitten“, so Myriam Kemp: „Daher ist es mir auch ein besonders großes Anliegen, auf persönliche Nöte einzugehen.“
Sie gibt Auskunft, wo es kostenlose Verpflegung gibt, aber auch, wo man sich die Sorgen von der Seele reden kann und stellt so die Anbindung an Angebote der psychosozialen Nachsorge sicher. Im Netzwerk der Lotsenstelle ist für hoffentlich alle Sorgen und Fragen eine Lösung zu finden, auch wenn Therapeuten und Kinderpsychologinnen durch die Flutkatastrophe schon lange Wartelisten führen sollen. Kemp: „Einige Psychologinnen und Psychologen bieten uns in ihrer Freizeit Therapiestunden an …“
Bedarf ändert sich von Woche zu Woche
Ziel der Lotsenstelle sei es, genau dort einzugreifen, wo Hilfe benötigt wird, betont Rolf Klöcker: „Daher wollen wir uns auch nicht auf ein bestimmtes Feld spezialisieren, sondern in allen Bereichen Hilfestellung leisten.“ Anfragen nach Weißware wie Waschmaschinen oder Trockner gehören ebenso zum Hilfsangebot wie die Vermittlung zu Altenpflege- und Kinderbetreuungsdiensten.
Auch die Besuche von Myriam Kemp in den Rathäusern in Weilerswist, Euskirchen und Schleiden seien gezielt ausgewählt. „Es hat wenig Sinn dort aktiv zu werden, wo bereits Angebote bestehen, beispielsweise vom Caritasverband. Unser Ziel ist es, den gesamten Kreis abzudecken“, so Rolf Klöcker.
Um dies zu erreichen, haben sich die Mitglieder des DRK im Kreis Euskirchen hohe Ziele gesetzt. „Die Bedarfe ändern sich von Woche zu Woche und dem müssen wir uns anpassen“, sagte Boris Brandhoff, Leiter des Teams Migration / Integration, unserem Reporter. Derzeit seien Bautrockner sehr gefragt, aber schon bald könnte der Schwerpunkt bei Heizgeräten liegen.
hochwasserhilfe@drk-eu.de
„Dann wiederum gilt es sicherzustellen, dass nicht das Stromnetz zusammenbricht, wenn jeder Haushalt plötzlich mehrere Heizgeräte in Betrieb nimmt“, so Boris Brandhoff. Die Aktion Mensch finanziert die Lotsenstelle zwar mit, aber ihre Existenz soll auch nach Ablauf der Förderung nicht in Frage gestellt werden. Im Gegenteil: Die Lotsenstelle soll sogar personell noch aufgestockt werden. „Auf lange Sicht möchten wir eine Grundlage schaffen, auch bei künftigen Notfällen und Katastrophen gewappnet zu sein“, bekräftigte Rolf Klöcker.
So sollen beispielsweise in den nächsten Monaten Informationsveranstaltungen dazu dienen, dass sich die Bevölkerung besser auf derartige Krisen vorbereiten kann. Das kostenlose Beratungsangebot steht montags von 9 bis 12 und mittwochs zwischen 13 und 16 Uhr im DRK-Mehrgenerationenhaus in Euskirchen für Interessierte offen.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Ratsuchenden erhalten während der Sprechzeiten im Café Henry kostenlos etwas zum Essen und zum Trinken. Kemp: „Zusätzlich kann man sich jederzeit über die E-Mail-Adresse an mich wenden oder anrufen.“ Tel. (0 22 51) 79 11 0 oder hochwasserhilfe@drk-eu“
Neben den Beratungszeiten im Mehrgenerationenhaus weitet sich das Beratungsangebot ab Dienstag, 12. Oktober, auf das Schleidener Stadtgebiet aus. Hier ist die Lotsin vorerst jeden Dienstag zwischen 9 und 13 Uhr im Rathaus der Stadt zu finden. Im Gegensatz zum Angebot in Euskirchen bedarf es in Schleiden allerdings einer Terminvereinbarung – ebenfalls über Tel. (0 22 51) 79 11 0 oder per E-Mail an hochwasserhilfe@drk-eu.de
Susanne Atug „Es ist eine wundervolle neue Aufgabe für mich“. Foto: Marienhaus Klinikum Eifel
Bitburg/Waldbreitbach – Im Marienhaus Klinikum Eifel übernimmt zum heutigen 1. Oktober 2021 am Standort Bitburg Frau Susanne Atug die Leitung der Orthopädie und Unfallchirurgie. Die Marienhaus-Gruppe unterstreicht damit die Bedeutung der stationären orthopädischen und chirurgischen Versorgung in der Region.
Sanfte Hügel und ländliche Strukturen sind für Susanne Atug (51) nichts Ungewohntes. Waren doch das Bergische Land sowie der Kreis Neuss bislang ihr Arbeitsumfeld. Dennoch wird sie ab dem 1. Oktober 2021 mit der Eifel eine neue Perspektive erhalten, wenn sie dort – genau genommen im Marienhaus Klinikum Eifel in Bitburg – die neue Chefärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie wird.
Die gebürtige Wipperfürtherin war seit dem Juli 2019 Oberärztin für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin am Johanna Etienne Krankenhaus in Neuss. Von 2010 bis 2019 war sie Oberärztin, Leitende Oberärztin sowie kommissarische Chefärztin der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des Sana Klinikums in Remscheid. Von 2004 bis 2010 war Susanne Atug als Assistenz- und Fachärztin im Bereich Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie an verschiedenen Kliniken in NRW tätig. Frau Atug hat an der Universität Köln Medizin studiert.
„In den letzten Jahren hatte ich die Gelegenheit, meine operativen Kenntnisse speziell in der orthopädischen Chirurgie auf aktuell hohem Niveau ausbauen zu können,“ so Susanne Atug. „Es ist eine wundervolle neue Aufgabe für mich, dies nun als Chefärztin in der Marienhaus-Gruppe auf der Basis von Werten eines christlich-humanistischen Trägers an die Patientinnen und Patienten sowie mein neues Team in der Eifel weitergeben zu können. In einer Region, die meiner bergischen Heimat sehr ähnelt.“
Hans Jürgen Krämer, Kaufmännischer Direktor des Marienhaus Klinikum Eifel: „Wir freuen uns, dass Frau Atug unsere neue Chefärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie in Bitburg wird. Mit ihr konnten wir eine exzellente Medizinerin mit breitem Wissen und äußerst fundierten Kenntnissen in der Handchirurgie gewinnen, einem Fachgebiet, dass sehr häufig bei Sturzunfällen benötigt wird.
Zudem möchte ich Herrn Prof. Dr. Blöchle herzlich danken, der neben seiner chefärztlichen Verantwortung für die Allgemein- und Viszeralchirurgie befristet bis zu dieser Neubesetzung die Verantwortung für die Unfall- und Gelenkchirurgie übernommen hatte.“
Region/Mainz – Der bundesweit erste 110-Tag hat passend zum Datum 1.10. einen Einblick in die täglichen Arbeitsabläufe des Einsatzmanagements der Polizei vermittelt. In einer 12-stündigen Aktion bildeten auch alle rheinland-pfälzischen Flächenpräsidien ihren Alltag unter dem Hashtag #Polizei110 auf dem Kurznachrichtendienst Twitter ab.
„Wenn Bürgerinnen und Bürger in Not geraten, wählen sie den Notruf, weil sie wissen, dass am anderen Ende der Leitung jemand sitzt, der sofort Hilfe schickt. Die Tages- oder Nachtzeit spielt dabei keine Rolle. Das vermittelt Sicherheit und kann nicht oft genug Wert geschätzt werden“, sagte Innenminister Roger Lewentz. Die stete Hilfe stehe deshalb zur Verfügung, weil hoch qualifiziertes Personal in ständiger Einsatzbereitschaft sei.
„Es ist eine verantwortungsvolle und zugleich herausfordernde Aufgabe, die diejenigen leisten, die am anderen Ende des polizeilichen Notrufs sitzen. Alleine in der Führungszentrale des Polizeipräsidiums Mainz gehen täglich mehr als 400 Notrufe ein“, so der Minister bei einem gemeinsamen Besuch mit Polizeipräsident Reiner Hamm. 46 Einsatzsachbearbeiterinnen und -bearbeiter stehen dort 24/7 zur Verfügung.
In mehreren Phasen waren die Notrufe der einzelnen Dienststellen im Rahmen eines Pilotprojekts im Präsidium Mainz zentralisiert worden. Mit der Notrufannahme disponieren die Beamten der Führungszentrale die verfügbaren Polizeikräfte, erteilen Aufträge und steuern zentral den Einsatz. Über eine moderne Visualisierungstechnik ist erkennbar, wo sich die Einsatzkräfte befinden und welche Streifenbesatzung am schnellsten am Einsatzort ist. In der Führungszentrale können beispielsweise auch Bilder von Vermissten zusammen mit wichtigen Einsatzinformationen direkt auf die mobilen Smartphones der polizeilichen Einsatzkräfte übermitteln werden.
„Die zentrale Entgegennahme der 110-Notrufe und die zentrale Steuerung der Kräfte verbessert die Einsatzfähigkeit der Polizei“, so Lewentz. Die guten Erfahrungen in Mainz führten deshalb zur Entscheidung, diese Struktur in den kommenden Jahren landesweit einzuführen. Aktuell werden die ersten Vorbereitungen unternommen.
Neben einer modernen technischen Ausstattung muss eine zukunftsfähige Polizei über entsprechenden IT-Sachverstand verfügen. „Mit dem 1. Oktober beginnen 16 Informatikerinnen und Informatiker eine einjährige Qualifizierung zu IT-Kriminalistinnen und IT-Kriminalisten an der Hochschule der Polizei. Mit der neu angebotenen Weiterbildung zum IT-Kriminalisten und zur IT-Kriminalistin ergänzen wir gezielt die bestehenden personellen Ressourcen sowie Einsatzmöglichkeiten und intensivieren nochmals unsere Maßnahmen bei der Bekämpfung der Cyberkriminalität und anderer Deliktsformen“, so Lewentz.
Präsenz im Internet zeigt die Polizei auch im Rahmen ihrer Öffentlichkeitsarbeit. Neben der Online-Wache sind die rheinland-pfälzischen Polizeibehörden auch in den sozialen Medien aktiv. Alleine den Twitter-Kanälen der fünf Flächenpräsidien Mainz, Rheinpfalz, Koblenz, Trier und Westpfalz folgen mittlerweile knapp 100.000 Menschen. Dort informieren die rheinland-pfälzischen Polizeibehörden in Echtzeit, weisen zum Beispiel auf vermisste Personen hin, informieren präventiv über neue Betrugs-Phänomene oder geben einen Einblick in die Vielschichtigkeit des Polizeiberufs.
Neue Erdgas-Netzanschlüsse im Landkreis Mayen-Koblenz verzögern sich aufgrund der Flutkatastrophe im Ahrtal. Foto: evm/Sascha Ditscher
Region/Mayen-Koblenz – Alle Kräfte der evm-Gruppe sind im Flutgebiet im Einsatz – Anträge und Baustellen in anderen Gebieten verzögern sich. Die Flut im Ahrtal hat unvorstellbares Leid und große Zerstörung gebracht. Auch ein Großteil des Erdgasnetzes der Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe) wurde in Mitleidenschaft gezogen. Damit die Menschen im Ahrtal möglichst schnell wieder mit Erdgas und damit Wärme versorgt werden können, setzt die evm-Gruppe alle verfügbaren Kräfte vor Ort ein. Das hat Auswirkungen auf geplante Baumaßnahmen im übrigen Versorgungsgebiet und auch auf bereits beantragte sowie neu beantragte Erdgas-Netzanschlüsse in den Städten Bendorf und Mayen sowie in den Verbandsgemeinden Mendig, Maifeld, Pellenz, Rhein-Mosel, Vordereifel und Vallendar. „Wir bitten um Verständnis, dass die Wiederherstellung der Erdgasversorgung im Ahrtal absolute Priorität hat und es dadurch zwangsläufig an anderen Stellen zu Verzögerungen kommt“, erklärt Pressesprecher Marcelo Peerenboom. „Bitte unterstützen Sie uns und die Betroffenen vor Ort, indem Sie für dieses Vorgehen Verständnis zeigen.“
Hausbesitzer, die einen Anschluss ans örtliche Erdgasnetz beantragt haben, müssen sich auf längere Wartezeiten einstellen. Das Unternehmen bemüht sich aber, Anschlüsse bei bestimmten Voraussetzungen weiterhin bevorzugt zu behandeln. „Natürlich bleibt niemand im Kalten. Die Kollegen entscheiden hier von Fall zu Fall. Klar ist aber auch, dass hier Prioritäten gesetzt werden müssen. Alle, die das betrifft, bitten wir um Geduld“, so Peerenboom.
v.r.n.l.: Gesellschafter Thomas Bruch, Geschäftsführer Ralf Kunz, Personalleiterin und Koordinatorin Petra Kannengießer, Geschäftsführer Matthias Bruch und Bürgermeister Joachim Rodenkirch. Foto: Peter Doeppes
Wittlich – Beim Pressegespräch im Stadthaus präsentierte Globus sein Konzept zur Integration des ehemaligen Real-Markts in Wittlich. Gemeinsam mit Wittlichs Bürgermeister Joachim Rodenkirch berichteten Globus-Geschäftsführer Matthias Bruch und Ralf Kunz über die Zukunftspläne des Standorts und den Verlauf der Umbaumaßnahmen. Entstehen wird bis Frühjahr 2022 ein großzügiger, moderner Globus-Markt mit Fokus auf Frische, Eigenproduktion und Lebensmittel.
„Durch die Umsetzung unseres einzigartigen Globus-Konzepts mit eigener Produktion, der ausgewählten Vielfalt im Lebensmittelbereich und dem Schwerpunkt auf Frische, stellen wir den Standort Wittlich zukunftsfähig auf und schaffen eine Bereicherung für die gesamte Region“, erläuterte Matthias Bruch, Geschäftsführer Globus Holding, im Rahmen der Projektvorstellung. „Ganz besonders freut es uns aber, dass wir alle ehemaligen real-Mitarbeiter herzlich in unserer Globus-Familie begrüßen dürfen.“
Insgesamt investiert Globus rund 30 Millionen Euro in den Standort. Die umfangreichen Umbau- und Renovierungsarbeiten starten bereits am 4. Oktober 2021. Zunächst beginnen Rückbau und Abrissarbeiten. Es folgen ein Anbau am Hauptgebäude zum Parkplatz hin sowie der Neubau eines Parkdecks, der Bau der Globus Meisterbäckerei und Globus Fachmetzgerei sowie der Um- bzw. Neubau der gesamten Logistik. Zudem errichtet Globus einen großen Gastronomiebereich mit Restaurant sowie kleine Geschäftsflächen in der Einkaufspassage für verschiedene Konzessionäre, darunter ein Friseur, Schuster Krames sowie ein Zeitschriften-Kiosk mit Post und Lottoannahmestelle.
Während der Umbauphase erhalten die ehemaligen real-Mitarbeiter neben umfangreichen Schulungen auch gezielte Einarbeitung im nahegelegenen Globus-Markt in Zell. Gleichzeitig schafft Globus als produzierender Händler in seinen Eigenproduktionsstätten zusätzliche Arbeits- und Ausbildungsplätze am Standort. „Wir haben bereits viele Stellenangebote für die unterschiedlichsten Bereiche in unseren neuen Markt in Wittlich ausgeschrieben und merken, dass das Interesse daran sehr groß ist. Wir freuen uns über die hohe Nachfrage, viele Stellen konnten wir bereits vergeben“, ergänzte Matthias Bruch.
Um die Verkehrsanbindung des Globus-Markts noch attraktiver zu gestalten, ist eine Radweganbindung geplant, die bereits genehmigt wurde. Am Markt selbst wird es neben einer Ladestation für E-Autos auch eine E-Säule für Elektrofahrräder sowie zahlreiche Fahrradstellplätze in Eingangsnähe geben. Die Eröffnung des neuen Globus-Markts ist für Frühjahr 2022 vorgesehen. Während der Bauphase sorgt der Globus-Metzgergrill für die Verpflegung von Kunden und Arbeitern auf dem Gelände. Auch ist dort ein kleines Metzgereisortiment erhältlich. Ebenso finden Kunden dort einen Verkaufscontainer der Rodens-Bäckerei sowie von Schuster Krames.
Bürgermeister Joachim Rodenkirch zeigte sich erfreut von den Plänen für den neuen Globus-Markt in Wittlich. „Der Nachhaltigkeitsgedanke findet sich sowohl bei der Vielzahl regionaler Produkte als auch bei der Mobilität wieder. Die geplante Radwegeanbindung und Ladestationen für PKWs und Fahrräder sind ein richtiger und wichtiger Schritt in die Zukunft. Auch die moderne und wertig anmutende Gestaltung des Marktes werten die Einkaufsstadt Wittlich nochmals deutlich auf. Das Unternehmen erweist sich seit der Neuansiedlung des Globus Baumarktes vor neun Jahren jederzeit als zuverlässiger und seriöser Partner. Ich möchte mich daher für die Investitionsbereitschaft, die Übernahme der Beschäftigten des bisherigen Real-Marktes und für das Vertrauen in den Wirtschaftsstandort Wittlich bedanken“, schlussfolgerte der Bürgermeister.
Aachen – Ein tschechisches Projekt zum Thema Falschmeldungen wurde mit dem Jugendkarlspreis 2021 ausgezeichnet. Ein deutsches Projekt zur mündlichen Überlieferung erhielt den Preis für 2020.
Nachdem die Veranstaltung zur Preisverleihung im vergangenen Jahr aufgrund der Pandemie abgesagt werden musste, wurden die Gewinner der Jahre 2020 und 2021 am 30. September in Aachen geehrt.
Gewinner 2021
Der erste Preis ging an das tschechische Projekt Fakescape, das jungen Menschen mithilfe von Spielen beibringt, kritisch zu denken und gezielte Falschmeldungen zu erkenne.
Fakescape auf Facebook und Twitter.
Der zweite Preis ging an Generation Z aus Rumänien, ein Projekt, das junge Menschen mit Wissenschaftlern und Persönlichkeiten zusammenbringt, um Neugierde, kritisches Denken und Meinungsfreiheit sowie den Dialog zwischen den Generationen zu fördern.
Generation Z auf Instagram.
Mit dem dritten Preis wurde EuroInclusion aus Spanien ausgezeichnet. Dabei handelt es sich um ein Austauschprogramm für junge Europäer, das die vollständige soziale, kulturelle und politische Integration von Bürgern mit Behinderungen in einem freien, vielfältigen und geeinten Europa zum Ziel hat.
EuroInclusion auf Facebook.
Gewinner 2020
Das deutsche Projekt Europäische Archiv der Stimmen sammelt mündliche Geschichtszeugnisse von Menschen, die vor 1945 geboren wurden, und wurde mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Im Rahmen dieses Projekts führte ein internationales Team junger Interviewer Gespräche mit ihren älteren Landsleuten in deren Muttersprache. Die Interviewten wurden gefragt, wie Europa ihr Leben geprägt hat und welche Ideen und Hoffnungen für die Zukunft sie haben.
Das Europäische Archiv der Stimmen auf Facebook und Twitter.
Der zweite Preis ging an das französische Kollektiv für einen europäischen Zivildienst, eine Vereinigung, die jungen Europäern hilft, sich im In- und Ausland freiwillig zu engagieren, um große gesellschaftliche Herausforderungen wie den Umweltschutz zu bewältigen.
Pour un service civique européen auf Facebook und LinkedIn.
Den dritten Preis erhielt Madeleina Kay aus Großbritannien, bekannt als #EUsupergirl, mit ihrer Initiative „Die Zukunft ist Europa“.
Madeleina Kay auf Facebook, Twitter, Instagram, Youtube und Soundcloud.
Der Europäische Jugendkarlspreis
Der Jugendkarlspreis wird vom Europäischen Parlament und der Internationalen Karlspreis-Stiftung verliehen. Eingereicht werden können Initiativen von jungen Menschen im Alter von 16 bis 30 Jahren, die sich im Rahmen von Projekten für die Förderung des gegenseitigen Verständnisses zwischen Menschen aus verschiedenen europäischen Ländern einsetzen. Seit 2008 wurden insgesamt mehr als 4.250 Projekte eingereicht.
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