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Gesetzliche Krankenkassen: Seit 01. Oktober können erweiterte Pflichtleistungen in Anspruch genommen werden

Region – Mit dem Start in den Oktober dürfen sich alle gesetzlich Versicherten über mehr Leistungen ihrer Krankenkasse freuen. Denn ab dem 1. Oktober bieten alle 102 gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland erweiterte Leistungen an: Ein erweitertes Neugeborenen-Screening, Tests auf Hepatitis B und C sowie ein neues Versorgungsangebot in der ambulanten Psychotherapie.

Festgelegt hat diese erweiterten Vorsorgeleistungen der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) als Selbstverwaltung im Gesundheitswesen. Die Leistungen gelten ab sofort und können von den Versicherten auf Wunsch ohne eigene Kosten in Anspruch genommen werden. Konkret geht es um:

  1. Erweitertes Neugeborenen-Screening:
    Mit Hilfe des Neugeborenen-Screenings, bei dem einige Tropfen Blut (meist aus der Ferse) untersucht werden, können seltene angeborene Erkrankungen bereits in den ersten Lebenstagen entdeckt werden. Die Früherkennungsuntersuchung umfasst jetzt auch die spinale Muskelatrophie (SMA) und die Sichelzellkrankheit.
  2. Tests auf Hepatitis B und C:
    Alle Versicherten haben ab dem Alter 35 Jahre einen Anspruch auf einen sogenannten „Check-Up“ alle drei Jahre. Dieser beinhaltet jetzt auch den Test auf Hepatitis B und C.
  3. Neues Versorgungsangebot in der ambulanten Psychotherapie:
    Es wird nunmehr auch das Angebot einer gruppenpsychotherapeutischen Grundversorgung von den Krankenkassen bezahlt. Dabei können betroffene Personen erste Erfahrungen eines Gruppenaustauschs sammeln und prüfen, ob eine solche Therapie für sie infrage kommen könnte. Gleichzeitig geht es auch um eine erste Symptomlinderung.

Detaillierte Informationen sind auf der Website des gemeinsamen Bundesausschusses zu finden. Auch informiert jede gesetzliche Krankenkasse auf Wunsch über die neuen Angebote.

Umfangreiche Informationen über freiwillige Mehr- und Zusatzleistungen der gesetzlichen Krankenkassen über den Pflichtumfang hinaus zeigt das Portal https://www.gesetzlichekrankenkassen.de.

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Eva Birkenstock tritt ihren Dienst als Direktorin im Ludwig Forum Aachen an

Aachen – Eva Birkenstock hat am 01.10. 2021 ihr Amt als Direktorin des Ludwig Forum für Internationale Kunst Aachen angetreten. Susanne Schwier, Beigeordnete für Bildung und Kultur, Schule, Jugend und Sport, begrüßte die neue Direktorin: „Dies ist ein großer Moment.

Eva Birkenstock, Foto: Andreas Herrmann

Ein großes, ein wichtiges, ein wertvolles Haus begrüßt Eva Birkenstock, eine engagierte Kunst- und Kulturkennerin. Als Stammhaus am Wohnsitz von Peter und Irene Ludwig ist das Ludwig Forum Aachen der Nukleus der Ludwig Familie, die 28 Institutionen umfasst.“ Auch dankte Susanne Schwier der Interimsdirektorin Myriam Kroll, die in den letzten zweieinhalb Jahren das Ludwig Forum Aachen souverän und mit viel Engagement geleitet habe.

Eva Birkenstock bedankte sich für die freundliche Begrüßung: „Es ist für mich eine ganz besondere Ehre, heute mein Amt als Direktorin des Ludwig Forum für Internationale Kunst anzutreten. Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit der Stadt Aachen, der Ludwig Stiftung, dem hervorragenden Team und dem Freundeskreis des Hauses die Geschicke dieses Stammhauses einer global relevanten Museumsfamilie fortzuschreiben. Die Sammlung von Peter und Irene Ludwig soll dabei den Dreh- und Angelpunkt bilden für ein internationales, Disziplinen übergreifendes Programm sowie schließlich für eine Arbeit, bei der die musealen Handlungsräume, Sichtbarkeitspolitiken sowie Fragen der Partizipation kritisch befragt und gegebenenfalls neu justiert werden.

Seinem offenen Namen entsprechend, soll das Ludwig Forum nicht nur reines Ausstellungshaus sein, sondern auch in Zukunft ein kritisches, vielstimmiges Forum der Verhandlung, des Austauschs und der Teilhabe. Neben Kooperationen in und um Aachen, möchte ich Brücken schlagen in die Euregio, nach Köln und Düsseldorf und nicht zuletzt über die Verbindungen der Ludwig-Häuser in die Welt.“

Eva Birkenstock studierte Kunstgeschichte, Ethnologie und spanische Romanistik in Köln, Berlin und Havanna. 2010 bis 2015 war sie als Kuratorin am Kunsthaus Bregenz für das Programm der KUB Arena, der KUB Bildboards und der KUB Projekte verantwortlich. Im Rahmen eines Kurator*innen-Austausches leitete sie 2014 den Ausstellungsraum des Goethe-Instituts „Ludlow 38“ in New York – und war von 2015 bis 2019 Kuratorin des unabhängigen Performance Projekts der Liste Art Fair Basel. Zuletzt war Eva Birkenstock Direktorin des Kunstvereins für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf (2016 – 9/2021).

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Innovationspreis Handwerk Nordrhein-Westfalen 2021 verliehen

Region/Düsseldorf – NRW Minister Pinkwart: Gerade in der Pandemie haben die Handwerksbetriebe hart daran gearbeitet, ihre Position im Markt durch Innovationen zu festigen und auszubauen. Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie NRW teilt mit:  Ein innovativer Optikerbetrieb aus Dortmund und ein findiger Metallbauer aus Mettingen, der sich auf platzsparende und schnell montierbare Bühnentechnik spezialisiert hat: Diese herausragenden Handwerksunternehmen hat Wirtschafts- und Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart heute, 4. Oktober 2021, mit dem Innovationspreis Handwerk 2021 ausgezeichnet.

Minister Pinkwart: „Die Preisträger und die vielen eindrucksvollen Bewerbungen zeigen: Auch und gerade in der Pandemie haben die Betriebe des Handwerks hart daran gearbeitet, ihre Position im Markt durch Innovationen zu festigen und auszubauen. Erfindergeist, technologische Kompetenz und unternehmerischer Mut sichern die Zukunftsfähigkeit des Handwerksstandortes Nordrhein-Westfalen und leisten wichtige Beiträge, um die Ziele in den Bereichen Nachhaltigkeit und Klimaschutz zu erreichen.“

Berthold Schröder, Vize-Präsident des Westdeutschen Handwerkskammertag e.V.: „Die vielen verschiedenen Wettbewerbsbeiträge zeigen beispielhaft die enorme Qualität an Innovationen, die von unserem heimischen Handwerk erzielt werden. Für die Entwicklung all dieser Innovationen greifen Handwerksbetriebe nicht auf große Forschungseinrichtungen zurück, sondern auf ihr hohes Qualifikationsniveau und ihre täglichen Erfahrungen im Umgang mit ihren Kunden.

Eine vom Wirtschaftsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Westdeutschen Handwerkskammertag (WHKT) eingesetzte Jury vergibt den Preis alle zwei Jahre. Vergeben wurden die mit jeweils 10.000 Euro dotierten Preise in zwei Kategorien: An Unternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitende (Kategorie A) und Unternehmen mit mehr als zehn Mitarbeitenden (Kategorie B).

Die Preisträger 2021 sind:

Kategorie A: Sehzentrum Optik Schmitz aus Dortmund

Der Augenoptiker-Fachbetrieb aus Dortmund ist als Fachberater für Sehbehinderte zertifiziert. Die entwickelte Spezialbrille BESTMACULA® kann Menschen mit Netzhauterkrankungen, wie z.B. bei Macula Degeneration, zu einem besseren Sehen verhelfen. Dabei handelt es sich um eine patentgeschützte Spezialbrille neuester Generation. Die Innovation ist durch eine konsequente Weiterentwicklung bislang bekannter Spezialbrillen aus dem Tagesgeschäft heraus entstanden. Auslöser des innovativen Entwicklungsprozesses war der Anspruch des Sehzentrums, Sehbehinderten mit Netzhauterkrankungen durch bessere Spezialbrillen mehr Lebensqualität zu ermöglichen und deren Sicherheit im Alltag durch ein verbessertes Sehen zu steigern.

Kategorie B: HOF Alutec Metallverarbeitung aus Mettingen

Der Metallbaubetrieb aus Mettingen bietet maßgeschneiderte Lösungen im Bereich Aluminium- und Stahlbau und ist für anspruchsvolle Festinstallationen sowie flexible Konstruktionen für die Event- und Konzertbranche bundesweit bekannt. Mit der entwickelten Moving Light Truss2 (MLT2) lässt sich Lichttechnik (Moving Lights) sicher und platzsparend transportieren und der Auf- und Abbau kann wesentlich schneller realisiert werden. Es ist eine innovative Weiterentwicklung der Traversentechnologie inklusive eines dazugehörigen Transportsystems.

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Wirtschaft

TPS Daun mit „Winkelmann Supplier Award 2021“ ausgezeichnet!

Daun – Die TPS-Technitube Röhrenwerke GmbH, ein Unternehmen der LEPPER Stiftung, ist international bekannt als kompetenter Hersteller qualitativ hochwertiger Rohrprodukte und Rohrzubehörteile. Dank modernster Fertigungs-und Lagerstätten liefert das Unternehmen Rohre und Stahlprodukte in verschiedensten Ausführungen.

An dem Hauptsitz in Daun und dem Projektbüro in Düsseldorf sind etwa 210 Mitarbeiter für die weltweiten Kunden der Öl- und  Gas, Chemie-, Petrochemie- oder Automobilindustrie im Einsatz. Als Lieferant der Automobilindustrie wurde die TPS-Technitube Röhrenwerke GmbH nun mit dem „Winkelmann Supplier Award 2021“ ausgezeichnet. Nach der Premiere im Jahr 2017 wird der Preis alle 4 Jahre von der Winkelmann Group GmbH + Co. KG (Ahlen) verliehen.

Mit diesem Unternehmen arbeitet TPS schon seit mehr als 15 Jahren als Lieferant für Benzineinspritz- und Railrohre erfolgreich zusammen.

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Erster Tierschutzpreis in Nordrhein-Westfalen am heutigen Welt-Tierschutztag verliehen

Region/Düsseldorf – Umweltministerin Ursula Heinen-Esser und Landestierschutzbeauftragte Dr. Gerlinde von Dehn verleihen den ersten Tierschutzpreis Nordrhein-Westfalen. Ministerin Heinen-Esser: Die Arbeit der ausgezeichneten Personen und Vereine stärkt den Tierschutz und den sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft.

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW teilt mit: Heute, am Welttierschutztag, hat Umwelt- und Verbraucherschutzministerin Ursula Heinen-Esser den ersten Tierschutzpreis Nordrhein-Westfalen verliehen. Mit dem Preis wird besonderes Engagement im und für den Tierschutz gewürdigt. Im neuen Dienstgebäude des Umweltministeriums gratulierten die Ministerin sowie die Tierschutzbeauftragte den fünf Siegerinnen und Siegern – verliehen wurden zwei erste Plätze und drei zweite Plätze – für ihren herausragenden Einsatz im Bereich des Tierschutzes und Tierwohles. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 30.000 Euro dotiert.

„Tierschutz ist der Landesregierung und mir ganz persönlich ein großes Anliegen und die vielen eingereichten Anträge zeigen, wie viele Menschen sich in Nordrhein-Westfalen im Tierschutz engagieren. Tiere sind unsere Mitgeschöpfe, so müssen wir sie auch behandeln – egal ob zu Hause, in Ställen oder in der Natur“, sagte Ministerin Heinen-Esser. Einen besonderen Dank richtete die Ministerin an die ausgezeichneten Personen und Vereine: „Sie helfen durch ihren unermüdlichen Einsatz täglich bedürftigen Tieren, leisten wertvolle Bildungsarbeit und engagieren sich in sozialen Projekten. Ihre Arbeit stärkt den Tierschutz und den sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft.“

Dr. Gerlinde von Dehn sagte: „Als Landestierschutzbeauftragte freue ich mich sehr über die vielfältigen Aktivitäten für und im Tierschutz in Nordrhein-Westfalen. Die Entscheidung ist der Jury nicht leichtgefallen und alle, die in diesem Jahr nicht berücksichtigt werden konnten, möchte ich motivieren, sich auch weiterhin im Tierschutz zu engagieren und gern erneut für den nächsten Tierschutzpreis NRW zu bewerben.“

Folgende Personen und Vereine wurden ausgezeichnet:

Erster Preis (je 7.500 Euro) – Den ersten Preis teilen sich Frau Gudrun Lumpp als Privatperson und die Tierschutzjugend NRW als Verein:

Frau Gudrun Lumpp aus Paderborn gab ihren Beruf als Krankenschwester auf, um sich dem Tierschutz zu widmen. Unter großem persönlichen und finanziellen Einsatz betreibt sie seit über 20 Jahren das private Tierheim „Tierhort Albert Schweitzer“. Der Unterschied und die besondere Herausforderung im Gegensatz zu der Situation anderer Tierheime besteht darin, dass Gudrun Lumpp kaum Einnahmen aus Tiervermittlungen erhält. Sie nimmt vor allem sehr alte und kranke Hunde auf, die nicht mehr vermittelt werden können und welche sie bis zu deren Tod pflegt. Ihr Tierhort ist ein Ort, an dem die Tiere einen ruhigen Lebensabend verbringen können.

Die Tierschutzjugend NRW ist die Jugendorganisation im Landestierschutzverband NRW e.V. Sie unterstützt lokale Kinder- sowie Jugendgruppen der Tierschutzvereine und bietet Fortbildungen und Schulungen für Gruppenleiterinnen sowie -leiter an. Für Kinder und Jugendlichen zwischen 6 und 18 Jahren werden zahlreiche Bildungs- und Ferienangebote zu Tierschutz- und Umweltthemen angeboten: Zum Beispiel die richtige Haltung von Haustieren, die landwirtschaftliche Tierhaltung oder auch vegetarisches Kochen. Seit der Corona-Pandemie vermittelt die Tierschutzjugend jungen Menschen Bildungsangebote auch als Web-Veranstaltungen und bietet ein digitales Zusatzangebot mit Rätseln, Buch-, Film- und Basteltipps.

Zweiter Preis (je 5.000 Euro) – Den zweiten Platz teilen sich das Bildungsprojekt „TiNa macht Schule“ sowie die Vereine SAMT e. V. und der Tierschutzverein Notpfote Animal Rescue e. V.:

„TiNa macht Schule“ (Tier- und Naturschutz) ist ein Projekt des Düsseldorfer Tierschutzvereins. Das Projekt besteht seit 2017 und enthält diverse Bildungsangebote, Unterrichtseinheiten, Exkursionen zum eigenen Tierschutzhof und Arbeitsgemeinschaften mit Offenen Ganztagsschulen. Kinder und Jugendliche lernen so altersgerecht und spielerisch wichtige Kenntnisse über Tiere und Natur, über die Umwelt und die eigenen Möglichkeiten im Alltag mit alldem respektvoll und nachhaltig umzugehen. „TiNa macht Schule“ ist Mitglied im Landesnetzwerk Bildung für nachhaltige Entwicklung und kooperiert mit verschiedensten Akteuren im Tier- und Umweltschutz.

Der Verein SAMT e. V. (Soziale Arbeit für Mensch und Tier) aus Jülich versorgt Haustiere von Halterinnen und Haltern, die in eine schwierige Situation geraten sind – zum Beispiel durch Krankheit oder Armut. Der Verein ermöglicht Futterausgaben, übernimmt für Bedürftige die Tierarztkosten und leistet Beratungsarbeit sowie Hilfestellungen und Betreuung vor Ort. Auch der „klassische“ Tierschutz wird praktiziert: Verwaiste und ausgesetzte Tiere werden gepflegt und anschließend in ein neues Zuhause vermittelt. Weiterhin leistet SAMT e. V. Aufklärungsarbeit und gibt Informationen über die artgerechte Haltung von Tieren und hilft bei der Suche nach vermissten Tieren über das Vereinsnetzwerk.

Der Tierschutzverein Notpfote Animal Rescue e. V. aus Neuss hat seit 2011 zahlreiche Tierschutz-Projekte ins Leben gerufen. Im Rahmen des Projektes „Senioren für Senioren“ werden ältere Hunde, die ihr Zuhause verloren haben, an Senioren vermittelt. Neben der Übernahme von Arzt- und Futterkosten erhalten die Senioren Unterstützung bei der Betreuung der Tiere. Ein anderes Projekt „Senioren für den Tierschutz“ ermöglicht und fördert die Reintegration älterer Menschen in die klassischen Tierschutzarbeiten. Auch im Bereich der Tierschutzbildung ist der Verein aktiv. Mit dem „Tierschutzlehrer Projekt“ sollen Kinder und Jugendliche anschaulich und altersgerecht über die Themen Natur und Umweltschutz aufgeklärt werden – auch mit ihren kritischen Aspekten.

Eine Fachjury entschied über die Siegerinnen und Sieger

Über die Preisvergabe entschied eine unabhängige Fachjury, bestehend aus Mitgliedern des Landestierschutzbeirates Nordrhein-Westfalen, des Referates Tierschutz des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz sowie der Landestierschutzbeauftragten Dr. Gerlinde von Dehn. Seit dem 1. Dezember 2020 ist Frau Dr. von Dehn im Amt der Landestierschutzbeauftragten. Sie ist eine unabhängige Anlaufstelle für Anregungen von Bürgerinnen und Bürgern und Ansprechpartnerin für Tierschutzverbände und -vereine sowie für Organisationen und Einrichtungen.

Die Tierschutzbeauftragte ist zu erreichen unter:

Dr. Gerlinde von Dehn

Emilie-Preyer-Platz 1

40479 Düsseldorf

Telefon: 0211/45 66-580

E-Mail: TierSchB@mulnv.nrw.de

Wenden Sie sich gerne auch an:

Frau Melina Brauers

Telefon: 0211/45 66-323

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40.000 Euro auf Kirmes überreicht

Mechernich-Satzvey/-Katzvey/Fliesteden – Fliesteden feierte drei Tage Kirmes – einer der Höhepunkte war die Übergabe eines Schecks über 40.000 Euro an eine Delegation aus Mechernich.

Die bestand aus dem stellvertretenden Bürgermeister Günter Kornell, Guido Risters sowie die Ortsbürgermeisterin Nathalie Konias und eine Gruppe aus Satzvey mit der Ortsbürgermeisterin Heike Waßenhoven und Frank Chelmowski für den Satzveyer Spendenverein

Nun waren aber nicht die Gäste die Attraktion, sondern das, was der Bürgermeister aus Bergheim in Händen hielt. Volker Mießeler, fühlte sich so betonte er, „emotional betroffen da er selber gebürtiger Eifler“ sei und freute sich daher umso mehr, an diesem Abend einen Scheck überreichen zu können.

Mit Spendenaufrufen, Kuchenverkauf, Benefizkonzert und weiteren Aktionen hatten die Ortsbürgermeisterin Elisabeth Hülsewig (Fliesteden) und ihr Kollege Georg Linzbach (Büsdorf) im Vorfeld ihre Bürgerinnen und Bürger um Unterstützung gebeten. Am Ende rundeten Glessener Künstler und Engagierte den bis dahin zusammen getragenen Betrag auf eben diese 40000 Euro auf. Die Summe werden nun die vier Ortsbürgermeister – aus Fliesteden, Büsdorf, Satzvey und Katzvey – schnellstmöglich unter den beiden betroffenen Orten aufteilen.

„Große Leistung“

Heike Waßenhoven dankte den Anwesenden und dem Satzveyer Chelmowski für das große Engagement und nickte zustimmend, als ihre Fliestedener Kollegin Hülsewig von der großen Leistung sprach, die die Bergheimer Menschen für die beiden Eifelorte erbracht hatten. Günter Kornell richtete ebenfalls dankende Worte an die Anwesenden und zeigte sich beeindruckt vom Umfang der gesammelten Spende.

Die Ortsbürgermeisterinnen Hülsewig und ihre Kollegin Konias freuen sich bereits die nächste Idee in petto zu haben. Nathalie Konias: „Als Ausdruck einer hoffentlich langen Freundschaft zwischen den Dörfern sollen in allen vier Orten jeweils ein Baum gepflanzt werden.“

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Pferde- und Tiersegnung an der Schwanenkirche zu Roes am gestrigen Sonntag 03.Oktober 2021

Roes/Kaisersesch – Tradition an der Schwanenkirche. In diesem Jahr fanden sich wieder Pferde und Reiter an der Schwanenkirche zu Roes ein. Auch Hunde und sogar ein Kaninchen, mit ihren Herrchen und Frauchen, waren dabei.

Alljährlich am 03. Oktober finden sich Tierfreunde mit ihren Lieblingen am Platz neben der Kirche ein, um Gottes Segen zu erhalten. Weit konnte man die Ankommenden sehen, welche im Herbstwind und sogar mit ein paar Sonnenstrahlen, zur Schwanenkirche kamen.

Dank einer kleinen Gruppe, welche sich jedes Jahr einsetzt, war sogar wieder für das leibliche Wohl gesorgt.

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Rotes Kreuz in Euskirchen versorgt Bedürftige und Flutopfer mit hochwertiger Kleidung

Euskirchen – Qualitätsgarderobe zu Schnäppchenpreisen oder ganz umsonst – Edeltraud Engelen: „Was wir dringend brauchen, sind ehrenamtliche Helfer!“ Die kalten Wintermonate stehen vor der Tür. Nicht für jeden Menschen im Kreis Euskirchen ist es eine Selbstverständlichkeit, sich mit warmer Kleidung eindecken zu können. Besonders nach der Flutkatastrophe sind die finanziellen Möglichkeiten vieler Betroffener stark in Mitleidenschaft gezogen worden.

Begeisterte Kunden wie Elisabeth Schneider (r) schwärmen vom reichhaltigen Angebot des DRK-Kleiderladens. Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress

Man sollte in solchen und ähnlich gelagerten Fällen den Weg zum sozialen Kleiderladen des Roten Kreuzes in Euskirchen nicht scheuen. Er befindet sich in der Münstereifeler Straße 41 und ist montags, dienstags und donnerstags zwischen 9.30 und 14 Uhr geöffnet sowie mittwochs von 9.30 bis 17 Uhr.

Der Laden ist gerade frisch renoviert worden und erstrahlt in neuem Glanz. Das Kleidungsangebot ist gewohnt breitgefächert. Neben Damen- und Herrengarderobe, Mützen und Schuhen gibt es auch reichlich Kinderkleidung. Edeltraud Engelen, die stellvertretende Kreisvorsitzende des Roten Kreuzes, betont, dass auch Kleinmöbel, Lampen und Spielzeug erhältlich ist.

„Wir sind insgesamt moderner aufgestellt und freuen uns, in Not geratene Menschen unterstützen zu können“, so die engagierte Rotkreuzerin. Mit einer Bescheinigung der Kommunen, die auch für den Versicherungsnachweis nötig ist, stehe das Angebot des Kleiderladens Flutopfern kostenlos zur Verfügung.

Kaufen wie im normalen Geschäft

Doch auch ohne Bescheinigung könne man dort einkaufen, so Edeltraud Engelen: „Jeder ist willkommen, um kostengünstig zu erwerben.“ Ein Angebot, das von vielen Kunden mit Freude angenommen wird. „Es ist wie Einkaufen in einem »normalen« Laden mit tollem Angebot“, schwärmte die Kundin Elisabeth Schneider im Gespräch mit unserem Reporter: „Bei manchen Second-Hand-Geschäften fragt man sich, wer Waren in so einem schlechten Zustand anbietet, aber beim Roten Kreuz ist Qualität Ehrensache.“

Um diesen hohen Standard zu gewährleisten, arbeiten viele helfende Hände im Laden und hinter den Kulissen. „Alle Spenden und Hilfslieferungen werden im Vorfeld begutachtet und sortiert“, so Edeltraud Engelen: „Leider nutzen einige Zeitgenossen die Möglichkeit der Kleiderspende, um ihren Keller zu entrümpeln. Solche Sachen sind ungeeignet und müssen aussortiert werden.“

Gute Sachen hingegen landen an den Kleiderbügeln des sozialen Ladens und erfreuen Bedürftige und Schnäppchenjäger. Was der DRK-Kleiderladen noch dringend braucht, sind weitere ehrenamtliche Helfer, so Edeltraud Engelen. Freundliches Auftreten und ein wenig Zeit seien alles, was die Helferinnen und Helfer mitbringen müssen.

„Wir wollen die Aufgaben auf mehrere Schultern verteilen und brauchen aktuell besonders im Lager Unterstützung“, so die stellvertretende Rotkreuz-Vorsitzende. Interessierte können sich unter (0 22 51) 62 54 85 melden oder zu den Öffnungszeiten des sozialen Kleiderladen selbst in der Münstereifeler Straße 41 vorstellen.

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Tourismus

„Tag des Apfels“ im LVR-Freilichtmuseum in Kommern am Sonntag 10. Oktober

Mechernich-Kommern – Produkte, Stände, Mitmachangebote für Groß und Klein – Stellmacher und Schmied auch mit von der Partie – Zur Apfelsortenbestimmung durch Pomologin: Fünf Äpfel, die viel Sonne gesehen haben, mitbringen

„Nachdem im vergangenen Jahr die beliebte Veranstaltung ‚Tag des Apfels‘ coronabedingt ausfallen musste, freuen wir uns dieses Jahr umso mehr am Sonntag, 10. Oktober, von 11 bis 17 Uhr unsere Pforten öffnen zu können“, so ein glücklicher Daniel Manner vom LVR-Freilichtmuseum Kommern.

Im Tanzsaal aus Pingsdorf wird eine große Apfelsortenausstellung zu bestaunen sein. Informationsstände und viele Mitmachangebote für Kinder und Erwachsene runden das Programm ab. Auf Kinder und Erwachsene wartet das Apfel-Memory, eine Saftpresse, Bastelaktionen und leckere Apfelspeisen und -produkte zum Probieren.

Wer unbekannte Apfelsorten im eigenen Garten hat, kann diese auf dem Apfelfest von einer Pomologin bestimmen lassen. Dazu sollten mindestens fünf Äpfel, die viel Sonne gesehen haben, zur Sortenbestimmung mitgebracht werden. Gut ist zudem Kenntnis oder ein Foto über das Aussehen des Baums.

Mehrere Stände bieten eine Vielfalt an Äpfeln und Apfelprodukten an, so etwa seltene regionale Obstsorten, „Viez“ (Apfelwein) und Apfelpfannkuchen. Die Gastwirtschaft „Zur Post“ hat weitere leckere Angebote für die hungrigen Besucher in petto.

Wer zudem schon immer einmal wissen wollte, wie ein Wagenrad hergestellt wird, kann dem Stellmacher und Schmied jeweils um 12 und um 15 Uhr über die Schulter schauen. „Dann glühen wieder die Reifen“, so Manner weiter.

Die Drei-G-Regel ist zu beachten, Kinder im Schulalter können als Nachweis den Schülerausweis vorzeigen und gelten aufgrund der Schultestungen als getestet.

Weitere Informationen und Hinweise können auf der Internetseite des LVR-Freilichtmuseums Kommern unter http://www.kommern.lvr.de  abgerufen werden.

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Top-Events

„Halbzeit“ beim Freiluftkino Zülpich – Am Mittwoch 06. Oktober geht es weiter

Zülpich – Zu der französischen Komödie „Unterwegs mit Jacqueline“ kamen auch am Mittwoch wieder etliche Gäste aus der ganzen Region zum Freiluftkino Zülpich. Diese konnten auf dem geschmückten Quirinus-Platz (Museum der Badekultur) zunächst wärmenden Glühwein und heißem Yogi-Tee geniessen. Zusätzlich wurden Wolldecken verteilt, sodass für die Besucher der Abend, trotz geringerer Temperatur, zum Highlight wurde. Es wurde herzhaft gelacht und beim abschließenden Austausch am Feuer wurde die Idee und Umsetzung des Kinos als außerordentliche kulturelle Bereicherung gelobt.

Foto: Freiluftkino & Kultur Zülpich

Am nächsten Film-Mittwoch, den 06.10, geht es spannend weiter: Deutschland steht zweifellos vor der größten strukturellen Veränderung seit Beginn des Industriezeitalters. Mit „POWER TO CHANGE – Die EnergieRebellion“ wird das Jahrhundertprojekt Energiewende filmisch erlebbar. Wie immer gibt es ein kleines Rahmenprogramm.

In den Herbstferien, am Mittwoch den 13.10, haben sich die Veranstalter mit dem Film „Rocca verändert die Welt“ ganz auf Familien eingestellt. Mutig, witzig, unverwechselbar. Das ist Rocca, elf Jahre alt und sie lebt, a la Pippi Langstrumpf, nicht etwa bei ihren Eltern, sondern ganz allein in einem großen Haus. Der Einlass ist hier schon um 18.00 Uhr.

Zum Abschluss der Filmreihe wird am 20.10  „Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen“ gezeigt. TOMORROW trifft den Nerv der Zeit. Mit dem César als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet, avancierte der Film in Frankreich zum Publikumsliebling. „Dieser Film sollte Teil der Ausbildung aller politischen Verantwortlichen weltweit sein!”

Sagt David Nabarro, UN Beauftragter für Klimapolitik und nachhaltige Entwicklung.

Der Einlass startet ab 18:00 Uhr, Filmbeginn bei Einbruch der Dämmerung.

Der Eintritt ist frei, was dank einer Förderung durch die Victor-Rolff-Stiftung möglich wurde. Die Organisatoren bitten um eine wertschätzende Spende, um das Freiluftkino auch im nächsten Jahr weiter finanzieren zu können. Die Filme laufen bei schlechtem Wetter, indoor in den Räumen des Museums. Infos und Ticketvorbestellung unter: www.freiluftkino-zuelpich.de