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ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring: Neues Format für die Einstimmung auf die 24h Nürburgring

Nürburgring/Köln – ADAC startet mit 24h Nürburgring Qualifiers ins Jubiläumsjahr. Drei Veranstaltungstage, zwei Rennen, Top-Qualifying für alle Teilnehmer. Erste Entscheidungen fallen freitags, danach zwei Renntage. Die ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring stehen im Jahr 2022 unter besonderen Vorzeichen: Zum 50. Mal wird der Langstreckenklassiker vom 26. bis 29. Mai auf der legendären Nordschleife ausgetragen.

Grund genug für die Organisatoren, dem Jubiläum eine besondere Ouvertüre vorauszuschicken. Drei Wochen zuvor wird es vom 6. bis 8. Mai die ADAC 24h Nürburgring Qualifiers geben. Das bisher als Qualifikationsrennen durchgeführte Event erhält ein neues Format, das noch besser auf die Bedürfnisse der Rennteams zugeschnitten ist. Von Freitag bis Sonntag stehen bei nahezu unveränderter Streckenzeit dann zwei getrennt gewertete Rennen sowie zwei Top-Qualifyings an. Ein Highlight für Fans und Fahrer: Vor dem Sonntagsrennen gehen alle teilnehmenden Fahrzeuge für zwei fliegende Runden auf die Strecke – nicht nur die Teams, die um den Gesamtsieg kämpfen.

Auch bei seiner Jubiläumsausgabe sind die ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring so innovativ wie in den 49 Jahren zuvor. Einen ersten Vorgeschmack davon erhalten Fahrer, Teams und Fans 2022 bei den 24h Nürburgring Qualifiers, die für alle Beteiligten vor allem eines versprechen: jede Menge Action! Innerhalb von drei Tagen erhalten die Teams über elf Stunden lang die Gelegenheit, ihre Fahrzeuge auf Herz und Nieren auf der Nordschleife zu testen. Zwei zweistündige Qualifyings eröffnen das Geschehen am Freitag, denen sich ein erstes Top-Qualifying für Rennen 1 anschließt. Am Samstag lockt ein 45-minütiges Warmup sowie das dreistündige Rennen an die Nordschleife, auf der außerdem eine Gleichmäßigkeitsprüfung (GLP) und ein Lauf zur Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) zu sehen sein werden. Wie schon traditionell beim Vorbereitungswochenende auf das Saisonhighlight geht es dabei in die Abendstunden hinein. Das Programm am Sonntag startet mit einer echten Innovation: Nach dem Warm-up am Morgen ist ein Top-Qualifying für alle teilnehmenden Fahrzeuge aus Rennen 2 angesetzt. Jedes Fahrzeug erhält bei der finalen Jagd auf die Startpositionen zwei fliegende Runden. Einmal die Nordschleife für sich alleine haben: Ein Traum vieler Rennfahrer wird damit wahr. Ab 14:00 Uhr ist dann ein weiteres dreistündiges Rennen angesetzt, das separat vom ersten Lauf am Samstag gewertet wird. Die Streckenzeit ist für die Teams also so verteilt, dass auch Fahrzeuge, die an einem Tag mit technischen Schwierigkeiten oder Unfallfolgen kämpfen, an den anderen Tagen eingesetzt werden können.

Nicht nur für die Aktiven sind die Qualifiers hoch attraktiv, auch an die Fans wurde natürlich gedacht. Sie können nicht nur die Rennaction genießen. Fest im Programm eingeplant sind auch bereits Pitwalk und Autogrammstunde. Im Mittelpunkt steht auch beim neuen Format die Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt auf der Nordschleife, wie Rennleiter Walter Hornung verrät: „Wir wollen Teams und Fahrern die Gelegenheit geben, sich noch besser als in der Vergangenheit auf das 24h-Wochenende einzustimmen. Dazu trägt die ausführliche Fahrzeit auf der Nordschleife ebenso bei, wie das doppelte Top-Qualifying oder auch das Programm bis in den Samstagabend hinein. Zwei Startphasen ermöglichen unterschiedlichen Piloten die Erfahrung dieser besonderen Rennkilometer, und zwei getrennt gewertete Rennen bieten auch Chancen für alle Teams, bei denen es vielleicht nicht so rund läuft.“ Aber auch auf den Zuschauern lag bei der Überarbeitung des Wochenend-Formats ein Augenmerk. „Nach der langen Corona-Pause freuen wir uns sehr darauf, dass mittlerweile wieder Fans an der Strecke dabei sein können“, erklärt der Rennleiter. „Die Ausweitung des Programms bei den ADAC 24h Nürburgring Qualifiers gibt uns als veranstaltendem ADAC Nordrhein die Gelegenheit, das Programm auch im Sinne der Fans nochmal attraktiver zu gestalten. Dazu tragen Pitwalk und Autogrammstunde bei, wir werden aber auch unsere Partner und Sponsoren einladen, das Wochenende zu nutzen – ebenso wie viele Teams sicher die Gelegenheit ergreifen, Gäste einzuladen und ihnen die Faszination Nordschleife näherzubringen.“ Da sich Details hier aber nach der Entwicklung des Corona-Geschehens richten müssen, sind in diesem Punkt vorerst nur erste Planungsschritte möglich.

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Max Götz vom Eifeler Mercedes-AMG Team HRT siegt am Norisring und hält Meisterschaft offen

Meuspath/Nürnberg – Maximilian Götz (GER) gewinnt souverän mit seinem Mercedes-AMG Team HRT das Samstagsrennen beim finalen DTM-Event 2021 auf dem Nürnberger Norisring. Götz ging bei seinem Heimrennen von Startplatz fünf ins Rennen, lag bereits nach zehn Runden in Führung und hält durch seine fehlerfreie Fahrt die Fahrer-Meisterschaft weiter offen.

  • Mercedes-AMG Team HRT #4: Sieg für Maximilian Götz
  • Mercedes-AMG Team HRT #5: Rang 14 für Vincent Abril
  • Kampf um DTM-Fahrertitel bleibt weiter spannend

Maximilian Götz (GER) musste sich im Qualifikationstraining für den ersten Wertungslauf auf dem Norisring mit Startplatz fünf begnügen – sein Teamkollege Vincent Abril (MCO) fuhr die elftschnellste Zeit.

Maximilian Götz hatte damit nur noch theoretische Chancen auf die Fahrermeisterschaft, erwischte aber einen sehr guten Start mit seinem pink-blauen BWT Mercedes-AMG GT3 #4 und konnte schnell um die Topplatzierungen kämpfen, während sein Teamkollege Vincent Abril (MCO), im blau-gelben Design von Teampartner Bilstein mit der #5, durch eine Kollision in der ersten Runde einige Plätze einbüßte.

Götz zeigte sich bei seinem Heimrennen kämpferisch und angriffslustig und übernahm in Runde zehn die Führung.

Götz verteidigt Führung souverän und fährt für HRT seinen zweiten Saisonsieg ein

Im weiteren Rennverlauf verschaffte sich der Routinier mit schnellen Rundenzeiten etwas Luft und hatte bereits in Runde 14 einen Vorsprung von zwei Sekunden. Nach 22 Runden betrug der Abstand von Götz auf den ersten Verfolger bereits über vier Sekunden, sodass sich sein Team in Runde 23 für den Pflichtboxenstopp entschied. Mit 7,01 Sekunden wurde dieser, wie schon so oft im Verlauf dieser Saison, vom HRT-Team in einer gewohnt starken Zeit absolviert. So konnte Götz weitere wertvolle Sekunden zwischen sich und seine Verfolger bringen.

Auf Platz neun ging es für den deutschen Rennfahrer wieder auf die Strecke, boxenstoppbereinigt lag Götz jedoch weiter in Führung, die er bis zum Schluss souverän verteidigte. Ausgerechnet bei seinem Heimrennen am Norisring gelang Maximilian Götz im BWT-GT3 #4 sein zweiter Saisonsieg. Sein Teamkollege Vincent Abril erreichte trotz einer Kollision zu Rennbeginn noch den 14. Rang.

Fahrermeisterschaft vor finalen Lauf der DTM weiter offen

Durch seine glanzvolle Leistung sicherte sich Maximilian Götz nicht nur seinen zweiten DTM-Sieg, der 35-Jährige hält zudem die Fahrermeisterschaft weiter offen. 28 Punkte sind beim finalen Lauf der DTM am morgigen Sonntag noch zu vergeben, wodurch Götz weiter rechnerische Chancen auf den Titel in der Fahrerwertung hat.

Der Showdown der DTM-Saison 2021 folgt dann am morgigen Sonntag um 13:30 Uhr. Das Rennen kann LIVE im TV auf SAT.1 sowie im kostenlosen Livestream auf www.ran.de oder auf dem YouTube-Kanal des Veranstalters verfolgt werden. Aktuelle Zwischenstände und Endergebnisse sind am Renntag ebenfalls im Livetiming verfügbar.

Maximilian Götz, Mercedes-AMG Team HRT #4:
„Es ist unfassbar, ich habe Tränen in den Augen. Mein Heimrennen und ich stehe ganz oben. Wenn man von Position fünf startet, rechnet man nicht damit. Die erste Runde war chaotisch, aber die Pace war gut und wir haben relativ schnell einen Vorsprung herausgefahren. Danke an das Team und Mercedes-AMG für das tolle Auto. Jetzt sind wir zurück im Meisterschaftskampf und freuen uns auf ein spannendes Rennen morgen“

Vince Abril, Mercedes-AMG Team HRT #5:
„Wieder mal ein schwieriges Rennen. Beim Start bin ich leider in die Mauer geschoben und auf den letzten Platz durchgereicht worden. Die Pace war eigentlich gut, aber hier ist es einfach schwer zu überholen. Jetzt hoffen wir auf ein besseres Qualifying morgen.“

Ulrich Fritz, Geschäftsführer Haupt Racing Team GmbH:
„Max und das Team haben heute einen super Job gemacht. Von Fünf auf Eins – und das auch noch so souverän. Es war wichtig, um die Meisterschaft offen zu halten. Morgen ist ein neuer Tag und da haben wir alle Chancen. Wobei man sagen muss: 19 Punkte Rückstand bei noch 28 zu vergebenden ist eine Herausforderung. Aber wir sind bereit dafür und freuen uns, dass wir morgen mitmischen dürfen.“

Über HRT
HRT steht für HAUPT RACING TEAM. Das im Juli 2020 von dem Rennfahrer und Unternehmer Hubert Haupt gegründete Team ist im internationalen GT3-Sport erfolgreich. Bei zahlreichen Einsätzen geht HRT mit erweiterter Werksunterstützung durch Mercedes-AMG an den Start. Die Vorbereitung der Einsätze und Fahrzeuge erfolgt unweit des Nürburgrings von Meuspath aus. Darüber hinaus engagiert sich HRT mit einem eigenen eSPORTS Team im professionellen Segment des Sim-Racings und ist ein gefragter Partner für Motorsport-Events aller Art. HRT verfügt über zahlreiche Experten mit großer Motorsport- und Engineering-Erfahrung, mit denen das breit aufgestellte Motorsport-Unternehmen unter anderem auch technische Entwicklungsprojekte für und mit seinen Partnern durchführt. Unternehmenssitz der Haupt Racing Team GmbH ist Grünwald bei München. Neben dem Motorsport ist Hubert Haupt vor allem als erfolgreicher Projektentwickler bekannt. Mit seiner Immobilien Holding realisiert er im süddeutschen Raum hochwertigste Wohn- und Gewerbekonzepte – von innovativen Gebäuden bis hin zu kompletten Stadtteilen.

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Top-Events

Jeck sin, laache, Musik maache…gegebenenfalls noch Restkarten für Mega-Event

Mechernich – Kultveranstaltung mit Cat Ballou, Höhner, Paveier, Bläck Fööss und Brings steigt am Freitag, 19. November und Samstag, 20. November, ab 19 Uhr – Allerdings diesmal nicht in der Mechernicher Dreifachturnhalle, sondern in der Kuchenheimer Peter-Weber-Halle.

Was waschechte Karnevalisten sind, die lassen sich nicht unterkriegen. Corona und nun auch noch ein durch Hochwasser geschädigter und nicht nutzbarer Veranstaltungsort machen es schwer – dennoch: „Jeck sin, laache, Musik maache“ findet 2021 statt, sagen die Veranstalter.

Bekannte Größen des Kölner Karnevals sind am 19. und 20. November am Start, darunter Cat Ballou, Höhner, Paveier, Bläck Fööss und Brings.

Da die Dreifachturnhalle in Mechernich aktuell wegen einem Wasserschaden nicht genutzt werden kann, steigt das Mega-Event in der Peter-Weber-Halle, Mozartstraße, in Kuchenheim.

Tickets gab es im Vorverkauf  am Sonntag, 03. Oktober, ab 11 Uhr bei Firma Bünder (Carl-Benz-Straße) in Euskirchen und bei der Bäckerei Milz im REWE Kommern. Der Eintrittspreis liegt bei 40 Euro, die Jugendkarte (bis 20 Jahre) gibt es für 25 Euro. Seit Montag, 04. Oktober,  können gegebenenfalls noch Restkarten auf www.jeck-sin-lache-musik-mache.de bestellt werden.

Am Sitzplatz selbst gilt keine Maskenpflicht, für Besucher greift jedoch die 2G-Regel. Ausgenommen von der Regelung sind Schüler mit Schülerausweis.

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Top-Events

„Werkform“ Verkaufs-Ausstellung vom 09. bis 17. Oktober 2021 in den Trierer Viehmarkt-Thermen

Region/Trier – Kunsthandwerk und Design – von der Eisenpfanne bis zum Edelstein-Unikat. Wer auf der Suche nach einem besonderen Geschenk für sich oder einen Lieblingsmenschen ist, kann sich den Termin für die Werkform-Jahresausstellung in den Trierer Viehmarktthermen eintragen: Vom 09. bis 17. Oktober trifft das kulturelle Erbe der Römer bereits zum siebten Mal auf kreative Exponate der Moderne. Ein spannender Mix aus handwerklicher Tradition und Innovation erwartet das Publikum!

Glaskunst von Hedi Schon (Murmelschalen sowie Objekte aus Glas mit Klingeldraht) und Norbert Kölzer. Foto: © Constanze Knaack-Schweigstill / HWK Trier

Fans von Kunsthandwerk und Design dürfen sich von der Vielfältigkeit und Schönheit unterschiedlichster Gewerke überraschen lassen.

Rund 30 gestaltende Profis aus Handwerk und Kunst präsentieren hochwertig hergestellte, ausgefallene und langlebige Arbeiten aus Keramik, Holz, Metall, Papier, Schmuck, Leder, Textil, Glas und Stein. Ob gedrechselte Holzvase, Schale aus verschmolzenen Murmeln, Skulptur aus Kupfer oder Holz, handgewebter Schal oder schmiedeeiserne Bratpfanne – alle Stücke sind handwerklich hergestellt und warten darauf, entdeckt zu werden. Wer ein Faible für kunstvolle Bilder hat, kommt ebenfalls auf seine Kosten: Fotografie, Grafik und Malerei sind in der Ausstellung vertreten.

Nur mal gucken und durchschlendern? Auch das ist hier gern gesehen. Schließlich sind alle Ausstellungsstücke Unikate, wie sie in nur wenigen Läden zu finden sind. Und allein schon deshalb echte Hingucker! Da die Stücke zum Verkauf stehen, dürfen sie außerdem gerne in die Hand genommen und begutachtet werden. Apropos schauen: Der Videograf Steve Strasser zeigt in der Ausstellung seinen neuen Film „Kunst im Handwerk“.

Auf den persönlichen Austausch freuen sich die in der Ausstellung vertretenen Kunsthandwerkerinnen und -handwerker. Dafür bieten sich besonders die beiden Abende mit den erweiterten Öffnungszeiten am 14. und 16. Oktober bis 20 Uhr an – zumal der Eintritt dann frei ist. An den übrigen Ausstellungstagen fällt ein Eintritt von 4 Euro in die Thermen an, der beim Kauf eines Exponats ab 50 Euro verrechnet wird.

Werkform ist ein Zusammenschluss von gestaltenden Handwerkern aus der Großregion Trier. Ihre Jahresausstellung mit Gästen aus dem Saar-Lor-Lux Raum organisiert die Gruppe seit vielen Jahren gerne vor historischen Kulissen. Auch diese Kombination macht die Verkaufsschau „wertvoll“ –so lautet denn auch der Ausstellungstitel 2021. Dahinter steht der Leitgedanke, mit hochwertig und individuell gestalteten Arbeiten einen Gegenpol zu unserer schnelllebigen Zeit zu schaffen. Diese Philosophie ist Werkform ein Anliegen. Gerade in der Pandemie, wo immer mehr Menschen ihr Bewusstsein für Konsum schärfen und sich gerne für regionale und nachhaltige Produkte entscheiden.

„Im letzten Jahr haben wir vieles auf den Prüfstand gestellt und
neu bewertet“, sagt Karin Bille von der Beratungsstelle Formgebung
der Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern Rheinland-Pfalz, die Werkform seit vielen Jahren begleitet. „Einiges, was uns lieb und wert war, schien nicht mehr passend, nicht mehr angemessen. Verhalten und Rituale verloren ihre Selbstverständlichkeit, und aus der Situation des Verzichts wurde sichtbar, was den Alltag wertvoll macht. So auch bei Werkform. Wie wertvoll die von Hand regional hergestellten Produkte für unseren Alltag sind, entscheiden wir mit unserem Handeln.“
www.werkform-trier.de

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Tourismus

Herbstliche Ausflüge ins LVR-Freilichtmuseum Kommern

Mechernich-Kommern – Freie Fahrt für Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten mit dem Mobifonds. Nachdem viele der bisherigen Einschränkungen für einen spannenden Museumsbesuch entfallen sind, lädt das LVR-Freilichtmuseum Kommern besonders die kleinen Gäste zum Besuch ein. Ob es ein unbeschwerter Ausflug (vielleicht mit gemeinsamen Picknick?) oder die Teilnahme an einem Angebot der Bildung und Vermittlung und des Waldpädagogischen Zentrums Eifel sein soll – hier kommen in der schönen Umgebung, wo immer was los ist, alle auf ihre Kosten! Auch das bunte Herbstferienprogramm vom 11. bis 23. Oktober steht für die kleinen Museumsgäste bereit.

Apropos Kosten: Der Landschaftsverband Rheinland möchte Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen den Zugang zu Kultur erleichtern. Mit dem „LVR-Mobilitätsfonds“ können Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten im LVR-Verbandsgebiet einen Antrag auf Übernahme der Fahrtkosten für den ÖPNV oder die Kosten für einen Reisebus beantragt werden, falls das Museum mit dem ÖPNV nur schwer erreichbar ist. Es werden maximal fünf Klassenfahrten einer Schule und maximal zwei Fahrten von Kindergärten und Kindertagesstätten pro Kalenderjahr gefördert. Kosten für Führungen oder museumspädagogische Angebote werden nicht erstattet. Zur Abrechnung ist eine Besuchsbescheinigung sowie der Nachweis der Fahrtkosten einzureichen. Eine Erstattung von Kosten vor Antritt der Fahrt ist nicht möglich. Eine Antragsbewilligung ist bis zur Ausschöpfung des verfügbaren jährlichen Budgets möglich.

Weitere Informationen zur Freien Fahrt ins Museum unter www.mobilitaetsfonds.lvr.de oder www.kommern.lvr.de

Die Mitarbeiter*innen und Handwerker*innen und vor allem die Museumstiere freuen sich zwischen 09:00 und 19:00 Uhr (letzter Einlass 18:00 Uhr) auf alle, die Spaß an unseren zahlreichen Vermittlungsstationen im Außenbereich und in den historischen Häusern haben und etwas über das Leben und den Alltag im Rheinland erfahren möchten.

Bitte beachten Sie, dass die neue Corona-Schutzverordnung einen Besuch im Freilichtmuseum grundsätzlich nur ermöglicht, wenn die Besuchenden entweder geimpft, genesen oder getestet sind (3Gs). Dies muss entsprechend nachgewiesen werden. Kinder im Schulalter können als Nachweis den Schülerausweis vorzeigen und gelten aufgrund der Schultestungen als getestet. Bitte beachten Sie auch die Hinweise auf der Internetseite des LVR-Freilichtmuseums Kommern.

www.kommern.lvr.de

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Top-Themen

Machbarkeits-Studie für neue Siedlungsflächen in Ahrbrück gestartet

Ahrbrück/Ahrtal/Mainz – Das Innenministerium RLP hat eine Machbarkeitsstudie zur Umwandlung eines ehemaligen Werksgeländes der Firma Brohl Wellpappe in der Ortsgemeinde Ahrbrück (Landkreis Ahrweiler) gestartet. Auf dem Gelände sollen Ersatzsiedlungsflächen für Betroffene der Flutkatastrophe im Ahrtal geschaffen werden. Die Wiederaufbaubeauftragte, Innenstaatssekretärin Nicole Steingaß, informierte den Ahrbrücker Ortsbürgermeister Walter Radermacher bei der dortigen Einwohnerversammlung offiziell über den Beginn der Machbarkeitsstudie.

„Nach der Flut im Ahrtal können oder wollen einige Menschen künftig nicht mehr an ihren bisherigen Wohnorten bleiben. Wir unterstützen die Kommunen dabei, für diese Menschen neue und sichere Wohnmöglichkeiten in der Nähe ihrer bisherigen Heimat zu schaffen. Mit der Beauftragung der Machbarkeitsstudie durch das Land gehen wir gemeinsam mit der Gemeinde Ahrbrück den ersten Schritt zur Umwandlung des ehemaligen Fabrikgeländes in neuen Wohnraum. Mit dem Konversionsprojekt wollen wir dazu beitragen, das Ahrtal für seine Bewohnerinnen und Bewohner auch künftig als attraktiven Lebensraum zu erhalten“, sagte Staatssekretärin Steingaß.

Mit dem Beginn der Machbarkeitsstudie löst das Innenministerium die Zusage von Innenminister Roger Lewentz ein, die Gemeinde Ahrbrück bei dem Konversionsprojekt direkt zu unterstützen. „Die Konversion des Fabrikgeländes in Ahrbrück könnte eine Blaupause für die schnelle Entwicklung weiterer Wohnstandorte in Ortsrandlagen an der Ahr werden“, so Lewentz bei seiner Ankündigung Anfang September.

Der Eigentümer von Brohl Wellpappe hatte sich gegenüber der Ortsgemeinde bereiterklärt, rund 6,5 Hektar für eine mögliche Entwicklung des Geländes zur Verfügung zu stellen.

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Wirtschaft

Eröffnung der Anuga 2021: Weltleitmesse für Lebensmittel und Getränke startet heute am Rhein

Region/Köln – NRW Ministerin Heinen-Esser zur Eröffnung: Wir haben in den vergangenen Monaten erlebt, wie wichtig die Ernährungswirtschaft im eigenen Land ist. Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW teilt mit:

Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin Ursula Heinen-Esser hat am Samstagmittag in Köln zur Eröffnung der Anuga 2021 in Vertretung von Ministerpräsident Armin Laschet über 4000 Aussteller aus 94 Ländern in Nordrhein-Westfalen begrüßt. Zur Eröffnung der weltweiten Leitmesse für Nahrungs- und Genussmittel dankte sie der Land- und Ernährungswirtschaft für eine sichere Versorgung auch in Pandemie-Zeiten: „Wir haben in den vergangenen Monaten erlebt, wie wichtig die Land- und Ernährungswirtschaft im eigenen Land ist und wie handlungsfähig und leistungsstark sie ist. Die Betriebe und Unternehmen haben die Versorgung mit einem vielfältigen, auch regionalen Angebot von hoher Produktqualität zu jeder Zeit sichergestellt.“

Die Pandemie und die damit verbundene gesellschaftliche Entwicklung haben auch aufgezeigt, wo Herausforderungen bestehen, wo die Branche sich bewegen muss und wo Unterstützung erforderlich ist. „Der Klimawandel sowie die fortschreitende Digitalisierung erfordern neue Strategien und Lösungen. Nachhaltige und regionale Produkte, aber auch umweltgerechte Verpackungen, liegen im Trend“, so die Ministerin. Die Landesregierung unterstützt den Weg der Land- und Ernährungswirtschaft hin zu einer sozial, ökologisch und ökonomisch nachhaltigen Lebensmittelproduktion. Von der Urproduktion über die Verarbeitung bis zum Handel – fast jeder fünfte Betrieb der deutschen Ernährungsindustrie ist in Nordrhein-Westfalen beheimatet.

Selbstverständlich präsentiert sich auch Nordrhein-Westfalen in den Kölner Messehallen, unter anderem im Rahmen der Ausstellung der Ländergemeinschaft in Halle 10.2. „Nordrhein-westfälische Nahrungs- und Genussmittel werden überall in der Welt nachgefragt und verkauft. So trifft es sich gut, dass diese große Branchenmesse in Nordrhein-Westfalen angesiedelt ist. Wichtige Handelskonzerne haben hier bei uns ihren Sitz. Die Ernährungswirtschaft ist mit mehr als 150.000 Arbeitsplätzen eine der stärksten Branchen in Nordrhein-Westfalen. Ihr Anteil am deutschen Gesamtumsatz liegt bei über 20 Prozent“, betonte Ministerin Heinen-Esser.

Transform – Anuga erfindet sich teils neu

Die Anuga ist fester Bestandteil und einer der kulinarischen Messe-Höhepunkte in Nordrhein-Westfalen. Die allgemeine Nahrungs- und Genussmittel-Ausstellung ist die international wichtigste und weltweit größte Messe der Ernährungswirtschaft, die in diesem Jahr unter dem Leitthema „Transform“ in einem hybriden Format stattfindet. Ministerin Heinen-Esser: „Die Anuga hat ihr Leitthema direkt selbst umgesetzt und sich teilweise neu erfunden mit einem ganz neuen Format. Corona zwingt uns, neue, digitale Wege zu gehen, und so wird das internationale Fachpublikum die Messe auch digital besuchen können. Darüber freue ich mich sehr, denn der internationale Austausch ist das, was die Anuga ganz besonders ausmacht.“

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Stadtbibliothek Aachen – Eröffnungsfeier am heutigen Samstag 09. Oktober nach Umbau

Aachen – „Einfach reinkommen und sich wohlfühlen“. Und das wird am heutigen Samstag, 09. Oktober, mit einem bunten Veranstaltungs- und Mitmachprogramm gefeiert. Von 10 bis 17 Uhr gibt es Einblicke in die Technik hinter den Rückgabeterminals, Magazinführungen, Einführungen in die VR-Brille, es werden Bienenhotels und die Raupe Nimmersatt gebastelt, man kann „Saxophon und Bass im Dialog“ hören oder einfach nur Entenangeln. Auch der Förderverein baut seinen Basar auf. Zu Besuch angemeldet hat sich unter anderem auch Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen. Zum Abschluss der Feierlichkeiten tritt um 19 Uhr der Literaturkritiker Denis Scheck in der Stadtbibliothek auf. Bibliotheksmitarbeiterin Wilma Franzen verrät: „Zu dieser Veranstaltung sind noch einige wenige Eintrittskarten in der Stadtbibliothek erhältlich“.

„Es ist ein ganz anderer Willkommensbereich entstanden. Das Konzept trifft den Zeitgeist und ist ästhetisch extrem gelungen. Jeder kann hier einfach reinkommen und sich wohlfühlen“, sagt Susanne Schwier, städtische Beigeordnete für Bildung und Kultur, Schule, Jugend und Sport, begeistert, als sie sich jetzt das neugestaltete Erdgeschoss der Stadtbibliothek in der Couvenstraße anschaute.

Herzstück der Selbstverbuchung

Nachdem im Mai 2019 in der Zentrale der Stadtbibliothek das drittmittelgeförderte Projekt „Einführung der RFID Selbstverbuchung“ begann, ist die damit verbundene bauliche Umgestaltung und Modernisierung im Eingangsbereich des Hauses bis auf kleine Restarbeiten abgeschlossen. Mit Hilfe der neu beschafften RFID-Technologie haben die Leser*innen nun die Möglichkeit, Medien selbstständig an so genannten „Selbstverbuchungsgeräten“ zu entleihen und zurückzugeben. Herzstück der Selbstverbuchung ist dabei die Mediensortieranlage, die die zurückgegeben Medien auf insgesamt 17 Sortierzielen vollautomatisch sortiert. Nach den Hamburger Bücherhallen ist die in der Stadtbibliothek Aachen implementierte Sortieranlage damit die zweitgrößte in deutschen Bibliotheken. Die Außenrückgabe ist 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche geöffnet und ermöglicht für die Leserinnen und Leser zeitliche Flexibilität. Zukünftig sollen zusätzlich auch bereits vorbestellte Medien an einer Abholstation außerhalb der üblichen Öffnungszeiten abgeholt werden.

Lisa Kmoch, stellvertretende Leiterin der Stadtbibliothek und Projektleiterin, schwärmt: „Die Einführung der RFID Technologie bildet die Voraussetzung für die Weiterentwicklung der Bibliothek zu einem Bücher- und Medienzentrum des 21. Jahrhunderts. Und: Neben der Möglichkeit eines verbesserten Kundenservices wird dieses Projekt das Fundament für weitere Innovationen und zukunftsgerichtete Projekte hier im Haus sein.“

Großzügiger Eingangsbereich

Die Umgestaltungsarbeiten im Eingangsbereich wurden durch das Architekturbüro „knapp & knapp“ gemeinsam mit der Stadtbibliothek und dem Gebäudemanagement der Stadt Aachen geplant und umgesetzt. Im Zuge der Modernisierung und Umgestaltung des Eingangsbereiches ist anstelle der ehemalige Verbuchungstheke ein großzügiger Eingangsbereich mit einer ansprechenden Multifunktionsfläche entstanden. Dieser Bereich dient als Sitz- und Aufenthaltsbereich, lädt zum Verweilen ein und bildet bei Veranstaltungen einen Ort, wo Lesungen oder Vorträge stattfinden können. Alle neu geschaffenen Bereiche und Möbeleinbauten unterliegen in Bezug auf den Entwurf, die Material- und Farbauswahl demselben Grundprinzip und schaffen so eine zusammenfassende Klammer. Maximilian Knapp von „knapp & knapp“: „Der Stil der 70-er Jahre ist im Eingangsbereich total verschwunden; stattdessen befinden wir uns nun in einem modernen und gemütlichen Lounge-Bereich, in dem es in Zukunft auch eine Kaffee-Ecke geben wird“.

Ein „tolles Geschenk“

Bibliotheksleiterin Doris Reinwald berichtete, dass bei Ihrem Dienstantritt vor fast genau 100 Tagen die Bibliothek noch eine ziemliche Baustelle gewesen sei. Aber sowohl die Mitarbeiter*innen als auch die Aachener*innen hätten während dieser Zeit immer „freundlich gelassen“ auf die Arbeiten im laufenden Betrieb der Bibliothek reagiert. Sie sagt: „Es war für mich ein tolles Geschenk, kurz vor der Neueröffnung hierher zu kommen und diese Atmosphäre im Haus zu erleben zu dürfen. Jetzt freue ich mich besonders, dass die Bibliothek wieder Gastgeberin eines Ortes sein darf, zu dem sich die Menschen in der Stadt hingezogen und an dem sie sich auch wohlfühlen“.

Susanne Schwier: „Nach einem Jahr Bauzeit sind wir perfekt in der Zeit und im Budget von circa 1 Millionen Euro geblieben. Die Bibliothek bietet für ‚ihre“ Öcher jetzt noch mehr Service, noch mehr Aufenthaltsqualität, die neueste Technologie, extrem nette und aufmerksame Mitarbeiter*innen und natürlich einen reichen Schatz an Medien. Die Einführung der Selbstverbuchung ist wirklich ein erfolgreiches Projekt für alle.“

 

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Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich stellt tägliche Meldungen zur Corona-Lage im Landkreis ein

Wittlich – Zum 08. Oktober 2021 stellt die Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich ihre täglichen Meldungen zur Corona-Lage im Landkreis ein. Auch das bisher sehr umfangreiche Dashboard unter www.dashboard.bernkastel-wittlich.de mit zahlreichen Informationen zu den Fällen, der Verteilung im Kreisgebiet sowie den aktuellen Impfzahlen wird umgebaut. Das neue Dashboard bietet weiterhin die wesentlichen Informationen zur aktuellen Warnstufe, die Zahl der Fälle sowie die Veränderungen zum Vortag.

Seit Mai 2020 hatte die Kreisverwaltung täglich, auch samstags, sonntags und an Feiertagen, die tägliche Lage aktualisiert. Da in der Vergangenheit mit dem Inzidenzwert auch unmittelbare Einschränkungen bzw. Lockerungen für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen verbunden waren, war dieses tägliche Informationsangebot ein wichtiger Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit der Kreisverwaltung. Mit dem Start der Impfkampagne Ende 2020 rückte auch der Fortschritt der Impfungen in den Mittelpunkt des Interesses und wurde ebenfalls täglich aktualisiert

Mit der neuen Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes, die Ende September 2021 in Kraft trat, rückte die Warnstufe, die sich aus mehreren Faktoren zusammen setzt in den Mittelpunkt und ersetzte den alleinigen Blick auf die Inzidenz. Zudem schloss das Impfzentrum des Landes zum Monatsende, so dass auch hier keine täglichen Fortschritte mehr gemeldet werden konnten.

Aus diesen Gründen hat sich die Kreisverwaltung nach vorheriger Abstimmung mit dem Kreisausschuss entschlossen die täglichen Meldungen über Presse, E-Mail und Facebook einzustellen. Das Dashboard wird weiterhin täglich aktualisiert und ist unter www.dashboard.bernkastel-wittlich.de abzurufen und auch auf der Seite www.corona.bernkastel-wittlich.de integriert.

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Tourismus

Den vielseitigen Vulkanpark im Herbst erleben

Region/Mayen-Koblenz – Familien können die durch Feuer, Wasser und Steine geprägte Region in MYK ideal in den Ferien erkunden. Der Vulkanpark erstreckt sich auf einem Gebiet von rund 220 Quadratkilometern im Landkreis Mayen-Koblenz und bietet mit seinen 5 Informations- und Erlebniszentren, 3 Besucherbergwerken und 17 Landschaftsdenkmälern eine Vielzahl von attraktiven Ausflugsmöglichkeiten. Die bevorstehenden Herbstferien sind insbesondere für Familien der ideale Zeitpunkt, eine Erlebnisreise in die von Feuer, Wasser und Steinen geprägte Welt des Vulkanparks zu unternehmen. Hier ein paar Tipps für die Freizeitgestaltung:

Geysir Andernach sprudelt wieder

Plötzlich zischt und gurgelt es, dann schießt Wasser aus dem Boden und die majestätische Wassersäule des Geysir Andernach baut sich unter lautem Getöse bis zu 60 Meter hoch auf. Was den Besuchern in Andernach in diesem Jahr lange Zeit verwehrt war, kann nun bis Ende Oktober noch erlebt werden.

Erst der verspätete Saisonstart im Juni aufgrund der Corona-Richtlinien, wenige Tage später dann der nächste Rückschlag: durch die Havarie eines Tankschiffes wurde der Schiffsanleger am Naturschutzgebiet Namedyer Werth schwer beschädigt und konnte nicht mehr angelaufen werden. Zwischenzeitig wurde der Anleger repariert und seit Mitte September können Besucher die dreiteilige Geysir-

Attraktion wieder im vollen Umfang erleben.

Los geht‘s mit dem insgesamt rund dreistündigen Programm im Geysir-Zentrum, direkt in den Andernacher Rheinanlagen gelegen. Interaktiv und informativ wird hier dem Geysir-Ausbruch wortwörtlich auf den Grund gegangen: Eine Aufzugsfahrt simuliert die Reise in rund 4000 Meter Tiefe, bis hin zum Magma, dem Ursprung des Geysirs. Von dort tritt der Besucher seine Entdeckungsreise zur Erdoberfläche an. Dabei begleitet er CO2-Moleküle, die Antriebsquelle des Geysirs, und erfährt, was beim Zusammentreffen mit Wasser passiert. Nachdem die Funktionsweise des Kaltwassergeysirs und die Verbindung zum Eifelvulkanismus anschaulich erfahren wurden, geht es hinaus zur Rheinschifffahrt. Die MS Namedy bringt die Besucher zum Naturschutzgebiet Namedyer Werth, wo der welthöchste Kaltwassergeysir bis zum Saisonende am 31. Oktober hautnah erlebt werden kann. Aufgrund des limitierten Angebots an Eintrittskarten wird ein Kauf der Tickets über den Online-Shop im Vorfeld dringend empfohlen.

Lava-Dome Mendig fasziniert

Es donnert, es grummelt, ein Wind kommt auf und eine gewaltige Explosion schleudert Vulkangestein heraus während Lava bis an die Füße fließt. Doch keine Angst, hier handelt es sich nicht wie bei dem Geysir um ein echtes Naturschauspiel, sondern um eine Animation in der Main-Show im Lava-Dome. Denn auch in Mendig ist im Herbst das volle dreiteilige Besichtigungsprogramm, bestehend aus dem Deutschen Vulkanmuseum Lava-Dome, den unterirdischen Lavakellern und der Freiluftausstellung Museumslay, möglich.

Der Lava-Dome lädt dazu ein, der faszinierenden Welt der Vulkane ganz gefahrlos zu begegnen. Sei es in der Multimedia-Show, in der Vulkanwerkstatt, im Land der sprechenden Steine oder mitten drin in der Berichterstattung über den ausbrechenden Laacher-See-Vulkan. Interaktiv, spannend und hoch informativ wird hier der Vulkanismus zum Erlebnis. Anschließend darf der Abstieg 30 Meter unter die Erde, mitten hinein in erkaltete Lavaströme, nicht fehlen.  Über 150 Stufen oder bequem mit dem Aufzug geht es gemeinsam mit einem Gästeführer in die beindruckenden Lavakeller, die durch den unterirdischen Basaltlavaabbau ab dem 18. Jahrhundert entstanden sind. Die rund drei Quadratkilometer großen Keller dienten dann im 19. Jahrhundert als Gär- und Lagerkeller für 28 Brauereien. Heute gehören sie zu den bedeutendsten Fledermausquartieren in Europa. Wieder an der Erdoberfläche zurückgekommen empfiehlt sich ein Abstecher auf die Museumslay. Grubenkran, Steinmetzhütte, Gleise, Loren und ein Göpelwerk zeugen hier von der einstigen Steinbearbeitung des schwarzen Goldes, dem Basaltstein.

Besonderes Ferienprogramm

Neben dem Geysir und dem Lava-Dome sind auch alle weiteren Museen und Bergwerke des Vulkanparks bis mindestens Ende Oktober geöffnet und halten in den Herbstferien besondere Programme bereit: Im Römerbergwerk Meurin können Kinder an einer Bergwerksrallye teilnehmen und in den Erlebniswelten Grubenfeld auf Schatzsuche gehen. Ab November sind dann einzelne Vulkanpark-Stationen in der Winterpause.

Der Vulkanpark liegt im erdgeschichtlich jungen Vulkanfeld der Osteifel, das aus etwa 100 Vulkanen besteht. Ausführliche Infos unter www.vulkanpark.com

Information:

Im Fackel- und Kerzenschein historische Abbaustollen, Gänge und Schächte sowie technische Errungenschaften der Römer erkunden, das können Besucher bei abendlichen Fackelführungen im Römerbergwerk Meurin und der Antiken Technikwelt bei Kretz. Die Führungen finden am 6. und 20. November sowie am 4., 18. und 29. Dezember jeweils von 17 bis 18.30 Uhr statt. Am 20. November können Kinder auch gerne ihre Martinslaterne mitbringen.

Der Teilnahmebeitrag beträgt 9,90 Euro pro Person. Eine Anmeldung bei der Vulkanpark GmbH ist erforderlich unter Telefon 02632/98750 oder per E-Mail an info@vulkanpark.com