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Impfbus kommt noch zwei Mal nach Mayen – Impfaktion am 17. und 20. Oktober in der Eifelstadt

Mayen – Im Rahmen des verkaufsoffenen Sonntag am 17. Oktober kommt der Impfbus nochmal nach Mayen. Wer geimpft werden möchte, kann an diesem Tag von 9 -17 Uhr am Forum in Mayen vorbeikommen.

Hat man an diesem Tag keine Zeit, kann man sich auch am Mittwoch, 20. Oktober im Rahmen des Herbstkrammarktes zwischen 9 – 17 Uhr auf dem Viehmarktplatz impfen lassen. Eine Terminvereinbarung ist für beide Daten weder erforderlich noch möglich.

Für Personen ab 18 Jahren steht der Impfstoff des Herstellers Johnson & Johnson zur Verfügung. Bei diesem genügt eine Impfdosis, so dass kein zweiter Termin erforderlich wird.

Für Personen ab zwölf Jahren steht der Impfstoff von BioNTech/Pfizer zur Verfügung, und zwar sowohl für Erst- als auch für Zweitimpfungen. Wer in Mayen eine Erstimpfung mit BioNTech/Pfizer erhält, kann sich seine unbedingt notwendige zweite Impfung drei bis sechs Wochen später bei einem Hausarzt verabreichen lassen.

Die Sonder-Impfaktion richtet sich nicht nur an die Mayener Bürgerinnen und Bürger, sondern auch an die naheliegenden Ortsteile und Dörfer. Das Angebot ist also ausdrücklich nicht auf Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Mayen beschränkt.

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Ferienprogramm und leckeres Kommern-Schwein vom 11. Oktober bis 23. Oktober

Mechernich-Kommern – Im LVR-Freilichtmuseum Kommern ist in den Herbstferien viel los. Für Kinder und Erwachsene heißt es in den Herbstferien wieder Mitmachen, Erleben, Begreifen. Vom 11. Oktober bis zum 23. Oktober dürfen sich die kleinen Museumsgäste mit ihren Eltern und Großeltern im LVR-Freilichtmuseum Kommern auf spannende Aktionen freuen: Die offenen Angebote reichen vom Schneebesen basteln über Filzen, Schnitzen, Seife kneten, Fensterbilder malen bis zum Experimentieren in der Wasserwerkstatt oder der Herstellung eines Drei gewinnt-Spiels.

Eine Buchung ist nicht notwendig: einfach dazukommen, Unkostenbeitrag von 2,50 € pro Kind zahlen loslegen und Spaß haben! Eine Ausnahme ist das Schnitzangebot des WaldPädagogikZentrums Eifel (WPZ), das gebucht werden muss. Die Tickets (5,00 € pro Kind) gibt es online unter: shop.kommern.lvr.de. Oder direkt bei kulturinfo rheinland, Telefon: 02234 / 9921-555 oder per Mail: info@kulturinfo-rheinland.de.

Die Aktionen finden im Außenbereich unter den geltenden Hygiene- und Ab-standsregelungen statt. Wartezeiten sind daher vereinzelt möglich. Bei schlechter Witterung kann das Angebot ausfallen.

Ein besonderes Angebot erwartet kleine Forscher*innen ab acht Jahren: Auf einer Entdeckungsreise „WILDE VIELFALT im Museum“ ergründen sie die geheimnisvolle Welt der Wildkräuter auf Äckern und in den Dörfern, lösen Rätsel und erhalten am Ende eine kleine Belohnung. Die Entdeckungsreise ist in zwei Touren (Reise zum Mohn und Abenteuer Wildnis) aufgeteilt und zur selbsttätigen Erkundung für die ganze Familie gedacht. Das Heft zur Entdeckungsreise gibt es auf Anfrage an der Kasse.

Mehr Information dazu und den aktuellen Ferienflyer finden Sie auf unserer Homepage unter: www.kommern.lvr.de.

Sie wollen mit Ihrer Gruppe, mit einer Schulklasse oder einem Kindergeburtstag zu uns kommen? Diese Programme sind nun teilweise wieder buchbar. Weitere Informationen bekommen Sie direkt bei kulturinfo rheinland unter Telefon: 02234 / 9921-555 oder per Mail: info@kulturinfo-rheinland.de.

Aber in den Herbstferien ist aber noch viel mehr los. Leider muss das Schlachtfest des Fördervereins Rheinisches Freilichtmuseum e.V. auch in diesem Jahr entfallen. Aber nicht ganz ersatzlos – denn die Gaststätte zur Post im LVR-Freilichtmuseum Kommern und der Förderverein haben sich etwas einfallen lassen. In der Zeit vom 11. Oktober bis 24. Oktober 2021 wird in der Gastwirtschaft Zur Post ein leckerer Schweinekrustenbraten vom KommernSchwein mit Sauerkraut und Stampfkartoffeln sowie zum Nachtisch Apfelkompott (aus Äpfeln des Museums) angeboten.

Mitglieder des Fördervereins Rheinisches Freilichtmuseum e.V. erhalten nach Vorlage der Mitgliedskarte einen reduzierten Preis für das Menü. Bitte zeigen Sie die Karte vor der Bestellung vor.

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So ein Zirkus

Weilerswist-Vernich – Rotkreuz-Kindergarten „Spatzennest“ in Großvernich feiert Jubiläum – Zirkusaufführung und Planwagenfahrt zum 25-jährigen Bestehen. „Mit Pauken, Trompeten und jeder Menge Bling-Bling“ feiert der Rotkreuz-Kindergarten „Spatzennest“ in diesem Jahr Jubiläum. Unter dem Motto „Manege frei“ hat das Kindergarten-Team gemeinsam mit den Kindern eine eigene Zirkusaufführung einstudiert und für die Eltern coronabedingt auf Video aufgenommen. Außerdem überraschten die Erzieherinnen Kita-Leiterin Conny Valerius mit einer Planwagenfahrt zu besonderen Orten der vergangenen 25 Jahre.

Zum Jubiläum überraschten die Mitarbeiterinnen der Rotkreuz-Kita „Spatzennest“ ihre Leiterin Conny Valerius (blaues T-Shirt) mit einer Planwagenfahrt zu besonderen Orten aus dem Kita-Leben. Foto: Jasmin Rodenbach/pp/Agentur ProfiPress

Denn vor 25 Jahren kamen die ersten Kinder ins „Spatzennest“: 1996 startete die erste Kindergarten-Gruppe – damals wie heute in Trägerschaft des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen – mit zwei Erzieherinnen im damaligen Haus Fuhrmann am Weilerswister Rathaus. 2001 zog der Kindergarten in größere Räumlichkeiten an der Heinrich-Heine-Straße in Großvernich. Dort werden aktuell 65 Kinder in drei Gruppen betreut, der Personalschlüssel liegt bei 13 Personen.

„Manege frei“

Conny Valerius ist von Beginn an mit der Leitung des Kindergartens betraut, das „Spatzennest“ ist sozusagen ihr Lebenswerk. Von ihren Mitarbeiterinnen wurde sie zum Jubiläum mit einer Planwagenfahrt überrascht. Stationen während der Tour waren Orte, die dem Kita-Team in den vergangenen 25 Jahren besonders in Erinnerung geblieben sind – zum Beispiel der Platz, an dem man sich immer zu den Waldtagen einfindet.

Die Festlichkeiten zum Jubiläum erstrecken sich über das gesamte Kindergartenjahr. Für die Zirkusaufführung wurde die Sporthalle zur Manege, die Kinder schlüpften in verschiedene Rollen und machten die Aufführung zu einem einzigartigen Gesamterlebnis. Die Angebote zu den Feierlichkeiten hatten die Mitarbeiterinnen zusammen mit der Elternschaft mit viel Liebe zum Detail vorbereitet. Und auch die Kinder konnten sich mit kreativen Bastelangeboten unter dem Motto „Manege frei“ an der Dekoration des Kindergartens beteiligen.

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Info-Veranstaltung für Hochwasser-Betroffene im Ahrtal am Dienstag 12. Oktober

Ahrweiler – Wohngebäude richtig trocknen und wieder aufbauen – online und im Live-Stream vor Ort. Die Anmeldung zur online Teilnahme erfolgt bis 16 Uhr am Veranstaltungstag über www.earlp.de/infoflut.

Die Energieagentur Rheinland-Pfalz veranstaltet in Kooperation mit den von der Flutkatastrophe betroffenen Kommunen am Dienstag, 12. Oktober 2021, von 17.30 bis 21 Uhr, erneut eine Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger im Ahrtal. Die Veranstaltung findet online als Live-Stream statt und wird parallel in Sinzig und Bad Neuenahr-Ahrweiler in einer Art „Public Viewing“ übertragen.

Die Veranstaltung bietet kompakte Informationen zu den Themen „Heizung und Gebäudehülle – Welche Möglichkeiten gibt es?“, „Wohngebäude trocknen und wiederherstellen“, „Auswirkungen der CO2-Bepreisung auf Brennstoffkosten“ sowie eine aktuelle Übersicht zu Fördermöglichkeiten. Zu den genannten Themen wird es zehnminütige Impulsvorträge und anschließend eine halbe Stunde Zeit für Fragen geben. Interessenten können sich auch nur zu einzelnen Themen zuschalten.

Zusätzlich stehen nach jedem Vortrag die Fachexperten der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, des Fachverbandes Sanitär-Heizung und Klimatechnik Rheinland-Rheinhessen, des Landesinnungsverbandes des Schornsteinfegerhandwerks Rheinland-Pfalz und der Handwerkskammer für individuelle Fragen zur Verfügung.

Die Anmeldung zur online Teilnahme erfolgt bis 16 Uhr am Veranstaltungstag über www.earlp.de/infoflut. In Bad Neuenahr-Ahrweiler wird die Veranstaltung in der Kreisverwaltung und im Rathaus übertragen. Die Anmeldung erfolgt jeweils bei Angela Amatulli per Telefon 02641 / 87-288.

Aufgrund der Corona-Situation sind die Plätze vor Ort begrenzt und es gilt die 3G-Regel. Ein Nachweis über eine Impfung, Genesung oder über ein höchstens 24 Stunden altes negatives Testergebnis ist mitzubringen. Anmeldungen können bis zum 12. Oktober 2021, 15 Uhr, entgegengenommen werden. Von Anmeldungen zu beiden Formaten (online und Präsenz) bittet die Energieagentur Rheinland-Pfalz abzusehen.

Fragen können bereits seit dem 8. Oktober 2021 mit dem Code „infoflut21“ unter www.sli.do/de gestellt und von Nutzerinnen und Nutzern priorisiert werden. So können Fragen, die die meisten Zuhörerinne und Zuhörer interessieren, vorrangig beantwortet werden. Eine Anleitung hierzu gibt es auf der Anmeldeseite der Veranstaltung.

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Impfungen im Kreis Düren – Die neuen Haltestellen des Impfbusses

Düren – Der Impfbus hält jeden Tag an verschiedenen Haltestellen im gesamten Kreisgebiet. Hier stehen die Impfstoffe von Biontech und Johnson & Johnson zur Verfügung. Es sind sowohl Erst- als auch Zweitimpfungen möglich. Es sollte der Personalausweis und (wenn vorhanden) der Impfpass mitgebracht werden. Ein Termin ist nicht nötig. Geimpft werden kann jeder ab 12 Jahren.

Zusätzlich zu den Impfungen beim Hausarzt und im Impfbus sind auch Impfungen in der Impfstelle möglich. Die Impfstelle des Kreises Düren ist in der Zehnthofstraße 4 in Düren zu finden. Sie hat montags bis freitags von 12 bis 18 Uhr und samstags von 9 – 15 Uhr geöffnet. Die Impfstelle in Jülich ist derzeit geschlossen. Der Kreis Düren wartet auf eine Rückmeldung des Landes NRW auf die Anfrage, ob die Impfstelle weiter betrieben werden kann. Weitere Infos sowie alle Haltestellen des Impfbusses gibt es unter www.kreis-dueren.de/impfen.

Die Haltestellen in der Woche vom 11. bis 17.Oktober

Montag, 11.10.2021

11-13 Uhr Jülich – Heinrich-Mußmann-Str. 1 – FH Jülich

14-16 Uhr Jülich – Kopernikusstraße, Höhe Hausnummer. 12

Dienstag, 12.10.2021

11-13 Uhr Düren – Neue Jülicher Str – Haltestelle Bretzelnweg

14-16 Uhr Kreuzau – Parkplatz MonteMare

Mittwoch, 13.10.2021

11-13 Uhr Jülich – Am Walramplatz

14-16 Uhr Jülich – Heinrich-Mußmann-Str. 1 – FH Jülich

Donnerstag, 14.10.2021

11-13 Uhr Düren – Arnoldsweilerstr. 31 – Mix Markt

14-16 Uhr Düren – Fehlender Feld – Bauhaus

Freitag, 15.10.2021

11-13 Uhr Nörvenich – An Kreuzberg 13 – Supermarkt

14-16 Uhr Vettweiß – Gereonstraße 137 – Supermarkt

Samstag, 16.10.2021

11-13 Uhr Düren – Busspur Anne-Frank-Gesamtschule Mariaweiler

14-16 Uhr Düren – Miesheimer Weg/ Zülpicher Straße

Sonntag, 17.10.2021

11-13 Uhr Jülich – Brückenkopfpark – Rurauenstraße

14-16 Uhr Düren – Annakirmesplatz

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„Kleinen Strolche“ sind Müllexperten

Blankenheim-Dollendorf/Mechernich-Strempt – Die Kinder der DRK-Kita Dollendorf besuchten das Kreisabfallwirtschaftszentrum in Strempt und waren in der Tat die letzte Besuchergruppe vor dem Lockdown als auch die erste danach – Vermeidung ist die beste Strategie.

Wohin gehört Verpackungsmüll? Was passiert mit Bio-Müll? Die Antworten auf diese Fragen sind für die „kleinen Strolche“ der DRK-Kita Dollendorf ein Klacks. Sie sind Experten in Sachen Müllvermeidung und Mülltrennung. Tonne ist eben nicht gleich Tonne.

Die Kita des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen wurde bereits als „Klima Kita NRW“ ausgezeichnet und trägt sogar seit 2018 die Zertifizierung „Nachhaltige Kita“. „Da gehören diese umweltrelevanten Themen und Projekte zum Tagesablauf dazu“, berichtet Kita-Leiterin Birgit Bresgen.

Karen Beuke, Abfallberaterin des Kreises Euskirchen, unterstützt die Arbeit im Kindergarten und gestaltete jetzt wieder einen interessanten und lehrreichen Besuch für die Kinder im Abfallwirtschaftszentrum (AWZ) des Kreises in Strempt.

„In der Regel wissen die Kinder bereits, dass Abfall nicht gleich Abfall ist, schließlich sind gelbe Tonne und Co. von zu Hause bekannt“, so Birgit Bresgen. Aufbauend auf dieses Wissen lernen die Vorschulkinder mit dem Projekt den richtigen Umgang mit Abfall, außerdem auch eine Menge über Recycling und Müllvermeidung. Ihnen ist natürlich schon längst klar: Der beste Müll ist der, der erst gar nicht gemacht wird!

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Ein Platz zum Innehalten

Mechernich/Kommern-Süd – „Herrlich bequeme Wellenbank“ in Kommern-Süd wartet auf Rastwillige – Idee wurde Anfang 2021 geboren, verzögerte sich aber durch Corona, Lieferschwierigkeiten und Flutkatastrophe – Städtische Bauhof unterstützte tatkräftig und fachmännisch das Projekt.

Mitarbeiter des städtischen Bauhofs haben tatkräftig zum Gelingen des Projektes beigetragen. Foto: Nathalie Konias/pp/Agentur ProfiPress

In Kommern-Süd steht jetzt eine Wellenbank parat und dient den Rastwilligen. Das Projekt wurde von der Ortsbürgermeisterin Nathalie Konias initiiert.

„Urlaub mit meiner Freundin bedeutet wir gehen pilgern. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad, Hauptsache unterwegs in Feld und Wald. Dabei ist der religiöse Aspekt nicht nur unser Antrieb, vielmehr die Natur und das Reduzieren auf den Weg und sich selber. Dabei konnten wir schon mehrere Male auf diesen herrlich bequemen Wellenbänke rasten und ob es nun an bereits erwanderten Kilometern oder der jeweiligen Aussicht lag, wir fanden es jedes Mal herrlich“, berichtet die Nathalie Konias.

„Das brauchen wir auch für Kommern-Süd“ dachte sie sich. Schließlich läuft auch die Eifelschleife rund um das Dorf und seit Corona-Zeiten ist das Wandern beliebter denn je.

„So wurde die Idee Anfang 2021 geboren und auch wenn mir bewusst war, dass solch ein kostspieliges Extra nicht im Budget der Stadtkasse unterzubringen ist, ließ mich die Idee nicht los“, so die rührige Ortsbürgermeisterin. Im Februar war bereits alles so organisiert, dass die Bank bestellt werden konnte. Bedingt durch Corona, Lieferschwierigkeiten für Robinienholz und zuletzt dann durch die Flutkatastrophe ruhte das Projekt – bis jetzt.

Perfekt zum rasten und träumen

Jüngst rückten die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs aus und setzten die Bank parat. „Der Bauhof war mein Rückhalt. Ich konnte bei einem ersten Ortstermin gemeinsam mit Reiner Metternich, dem Leiter des Bauhofs, alles besprechen. Er brachte die Idee der Kantensteine mit ein, in deren Mitte nun die Bank steht. Und als letztes i-Tüpfelchen kommt noch ein Blumenkasten daneben und ein Baum wird dahinter gepflanzt. Dann ist der Platz perfekt für Wandernde und AnwohnerInnen zum rasten, treffen, plaudern, träumen und genießen.“

Zusätzlich wurde noch eine Infotafel aufgestellt die einen kurzen Überblick über das Dorf gibt und erklärt was man sieht, wenn man auf der Bank rastet, denn diese sei bewusst ausgerichtet mit Blick auf den Becherhof und man kann auch zur Becherkapelle schauen.

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Neuer Kurzwegweiser „Was tun im Pflegefall“ für pflegende Angehörige ab sofort erhältlich

Region/Mayen-Koblenz – Ein Pflegefall in der Familie tritt oftmals plötzlich ein. Das stellt Betroffene und Angehörige vor große Herausforderungen. Sich frühzeitig und langfristig mit diesem Thema zu beschäftigen ist in jedem Fall eine ratsame Vorgehensweise. Der Landkreis Mayen-Koblenz und die Fachkräfteallianz Mayen-Koblenz stellen daher die aktualisierte Broschüre „Was tun im Pflegefall“ bereit. Sie bietet sowohl einen Überblick über Optionen und mögliche Hilfestellungen im akuten Fall, regt aber auch dazu an, sich ohne dringenden Handlungsbedarf mit den Themen „Pflege“ und „Wohnen im Alter“ zu beschäftigen.

Die Initiative zu einem Kurzwegweiser für pflegende Angehörige kam vor einigen Jahren aus der Fachkräfteallianz. Unternehmen hatten zunehmend im Rahmen ihres familienfreundlichen Engagements und speziell zum Thema Vereinbarkeit Beruf und Familie die pflegenden Angehörigen im Blick. Sie wollten ihren Mitarbeitern eine Kurzinformation zum Thema Pflege zur Verfügung stellen, damit diese schnell und zielgerichtet Hilfe bekommen, wenn ein Bedarfsfall in der Familie eintritt. Bei der nun erfolgten Neuauflage wurden nicht nur Adressen und Telefonnummern aktualisiert, auch weitere Hinweise und Anlaufstellen kamen hinzu. Zudem regt die Neuauflage dazu an, sich bereits in früheren Jahren Fragen zu stellen, die das Alter betreffen.

Den Kurzwegweiser gibt es digital unter www.kvmyk.de/pflegefall, in den Pflegestützpunkten sowie bei der Stabsstelle Pflegestrukturplanung der Kreisverwaltung, E-Mail: markus.eiden@kvmyk.de

 

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Digitale Grundbildung von Erwachsenen

Region/Mainz – Die Landesregierung von Rheinland-Pfalz fördert Kurse, die Menschen beim Lesen, Schreiben und digitaler Kompetenz helfen. Termine im Internet buchen, die Abfahrt des nächsten Busses checken, das Bankkonto online im Blick behalten: Das Internet bietet viele Wege, das Leben leichter zu gestalten. Doch was ist mit Menschen, für die das Lesen und Schreiben häufig noch eine Herausforderung ist und die die Angebote auch gerne nutzen möchten? Sie fit für den digitalen Wandel zu machen, ist Hauptziel des Kurses ‚Digitale Grundbildung‘ des Erwachsenenbildungswerks (EEB) Rheinland-Süd e.V. in Simmern. Weiterbildungsminister Alexander Schweitzer machte sich am Freitag selbst ein Bild vom Kurs vor Ort und sprach mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern über ihre Erfahrungen mit der Digitalisierung im Alltag.

Dabei bearbeitete der Minister mit der Kursrunde auch Übungsaufgaben und gab seine Einschätzung, wie er die digitalen Herausforderungen sieht. „Mit der fortschreitenden Digitalisierung auch von alltäglichen Anwendungen gewinnen Lesen und Schreiben sowie digitale Kompetenzen an Bedeutung für gesellschaftliche Teilhabe. Es freut mich zu sehen, auf wie vielfältige Weise Teilnehmerinnen und Teilnehmer hier ihre Fähigkeiten erweitern“, betonte Minister Alexander Schweitzer bei seinem Besuch an der EBB und nannte beispielhaft das Ausfüllen von PDF-Formularen oder das Einholen von Fahrplanauskünften im Internet.

Seit August 2021 kommen im EEB Rheinland-Süd e.V., dem rheinland-pfälzischen Erwachsenenbildungswerk der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKIR), im Rahmen eines Modellprojekts acht Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu dem vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung (MASTD) geförderten Kurs „Grundbildung digital“. Die Förderung des Projektes wurde so angelegt, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen Leihlaptop und Datenvolumen für die Dauer des Kurses erhalten.

Die EEB in Simmern ist bereits seit 2010 im Bereich der Alphabetisierungs- und Grundbildungsarbeit tätig. Sie bietet Kurse zum Lernen von Lesen, Schreiben und finanzieller Grundbildung an. „Grundbildungskurse sind eine Herzensangelegenheit des EEBs Rheinland-Süd“, hob Pfarrerin Kirsten Arnswald, Leiterin des EEBs Rheinland-Süd, hervor. „In diesem Kurs lernen unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer z.B., wie sie online Termine buchen oder sich in Warnapps registrieren. Das funktioniert aber nur, wenn die Lese- und Schreibkompetenzen kontinuierlich erweitert werden. Daher führen wir natürlich auch digitale Lese- und Schreibübungen am Computer durch oder bearbeiten schriftliche Arbeitsblätter.“

Der besuchte Kurs der EEB ist einer von insgesamt neun Kursen, die das MASTD im Zeitraum von Juli 2021 bis Februar 2022 mit insgesamt 160.000 Euro fördert, um das Lernen von Lesen, Schreiben und digitalen Fähigkeiten zu unterstützen.

Ein weiterer Kurs wird von der Evangelischen Landesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung in Rheinland-Pfalz (ELAG), dem das EEB Rheinland-Süd angehört, durchgeführt. Außerdem sind hier der Verband der Volkshochschulen, die Landesarbeitsgemeinschaft Katholische Erwachsenenbildung (KEB) und die Landesarbeitsgemeinschaft anderes lernen e. V. beteiligt.

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Ministerpräsidentin Malu Dreyer dankt Helferinnen und Helfer in den Teststellen

Region/Mainz – Mit der Änderung der Testverordnung, die am heutigen 11. Oktober 2021 in Kraft tritt, endet die kostenfreie Bürgertestung im Projekt „Testen für Alle“. Das Projekt „Testen für alle“ war ein ganz wichtiger Baustein in der Strategie der Landesregierung zur Bekämpfung des Corona-Virus. Aufgrund des Impffortschritts wird am kommenden Montag die kostenfreie Bürgertestung auslaufen.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer nahm dies zum Anlass, um allen Helferinnen und Helfern in den Teststellen für ihren Einsatz zu danken. „Sie haben im Öffentlichen Gesundheitsdienst eine wichtige Aufgabe übernommen und dazu beigetragen, die Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Ihr Engagement verdient Anerkennung. Es zeigt einmal mehr, wie ausgeprägt gelebte Solidarität in Rheinland-Pfalz ist“, so die Ministerpräsidentin. Alle 19.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden in den nächsten Tagen eine Dankurkunde der Ministerpräsidentin erhalten.

„Was in den Teststellen und durch die mobilen Testteams in den vergangenen Monaten geleistet wurde, ist in jeder Hinsicht anerkennenswert. Die flächendeckenden Testungen waren ein entscheidender Baustein zur Bekämpfung des Virus. Viele Infektionsketten konnten durch den Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter frühzeitig erkannt und somit unterbrochen werden. Auch wenn wir durch die breit angelegten Impfungen in eine neue Phase in der Pandemie eingetreten sind, werden Tests auch weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Für die Landesregierung bleibt aber klar: Wir müssen die Impfquote weiter steigern. Impfen bleibt das Schlüsselelement auf dem Weg aus der Pandemie“, sagte Gesundheitsminister Clemens Hoch. Jeder Rheinland-Pfälzer und jede Rheinland-Pfälzerin habe mittlerweile die Möglichkeit, sich wohnortnah und unbürokratisch impfen zu lassen.

„Ich möchte mich ausdrücklich bei den Helferinnen und Helfern in den Teststellen bedanken. Jede und jeder Einzelne hat dazu beigetragen, dass das Pandemiegeschehen positiv beeinflusst werden konnte“, sagte Detlef Placzek, Koordinator des Projektes „Testen für Alle“.

Mit der Änderung der Testverordnung, die am heutigen 11. Oktober 2021 in Kraft tritt, endet die kostenfreie Bürgertestung im Projekt „Testen für Alle“. Bestimmte Personengruppen nach § 4a TestV können weiterhin kostenlos getestet werden. Dies sind beispielsweise Menschen, die nicht geimpft werden können, oder auch Menschen mit einer Kontraindikation.