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Fragen und Antworten zur antihormonellen Therapie – Expertin informiert am Mittwoch 20. Oktober in einem Online-Vortrag

Mayen – Brustkrebs ist die häufigste Tumorart bei Frauen. Durchschnittlich erkrankt derzeit jede Achte im Laufe ihres Lebens daran. Aus diesem Grund wurde bereits in den 80er Jahren der Oktober als Brustkrebsmonat ins Leben gerufen. Seitdem wird er jährlich genutzt, um über Therapie- und Unterstützungsmöglichkeiten aufzuklären. Wie lange sollte eine antihormonelle Therapie erfolgen? Wovon hängt ab, welcher Wirkstoff zur antihormonellen Therapie verabreicht wird und welche Maßnahmen werden zur Osteoporoseprophylaxe empfohlen? Dies sind nur drei Fragen, die Brigitte Dünnebacke im Rahmen eines Online-Vortrags beantwortet. Am Mittwoch, 20. Oktober, von 17 bis 18 Uhr, bietet die Leitende Oberärztin der Frauenheilkunde und Geburtshilfe am St. Elisabeth Mayen und stellvertretende Leiterin des zertifizierten Brustzentrums Kemperhof Koblenz & St. Elisabeth Mayen, Beratung und Hilfestellung an.

Der Online-Vortrag ist ein Angebot des GK-Mittelrhein im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative „Koblenz wird pink“. Für eine Teilnahme genügt eine E-Mail mit dem Thema des Vortrags im Betreff an veranstaltungen@gk.de. Über alles Weitere wird dann rechtzeitig vor der Veranstaltung persönlich per E-Mail informiert. Eine Übersicht aller Angebote für Betroffene, Angehörige und Interessierte sowie Informationen zur Anmeldung gibt es unter www.koblenz-wird-pink.de/.

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Hochwasser-Beratung in Kreuzau und Drove am heutigen Montag 18. Oktober und 19. Oktober

Kreuzau – Das Extremhochwasser im Juli hat viele Orte stark getroffen. Auch Kreuzau und Drove waren betroffen. Hier können sich alle Bürgerinnen und Bürger Expertentipps zum Umgang mit Hochwasser einholen. Dazu wird ein Infomobil am 18.10.2021 in Drove und am 19.10.2021 in Kreuzau vor Ort sein.

Das Infomobil hält Anschauungsmaterial zum allgemeinen Hochwasserschutz und weitere Informationen bereit. Die Beratung durch ausgewiesene Fachexperten umfasst auch Tipps für den hochwassersicheren Objektschutz von Wohn- und Geschäftshäusern. Neben Empfehlungen für bauliche Maßnahmen an Gebäuden werden auch Hinweise für die Verhaltensvorsorge ausgesprochen.

Die Beratung durch Experten, unter anderem des Hochwasser Kompetenz Centrums, wird durch den Wasserverband Eifel-Rur (WVER) im Rahmen eines Projekts zur hochwasserresilienten Stadtentwicklung koordiniert.

Die Beratung ist an folgenden Orten möglich:

  • Montag, den 18.10.2021, 14:30 bis 18:30 in Drove, Wehrstaße, an der Turnhalle
  • Dienstag, den 19.10.2021, 14:30 bis 18:30 in Kreuzau, Hauptstraße, an der Kurt-Hoesch-Kampfbahn

Der Standort des Informationsmobils kann auch unter  https://arcg.is/0bnj4q eingesehen werden.

Die Fachexperten freuen sich auf einen regen Austausch mit den betroffenen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern.

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LEADER 2023: Neue Wettbewerbs-Runde zur Entwicklung des ländlichen Raumes in Nordrhein-Westfalen

Region/Düsseldorf – NRW Ministerin Heinen-Esser: LEADER ist eine Erfolgsgeschichte. Das Programm hilft, Regionen und ländliche Räume gemeinschaftlich zukunftssicher zu gestalten. Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW teilt mit: Ab sofort können sich ländliche Regionen in Nordrhein-Westfalen wieder als LEADER-Region bewerben. Im Rahmen des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) können über das Förderprogramm LEADER ländliche Regionen eigene Entwicklungsstrategien mit europäischen und nationalen Fördermitteln in einer Höhe von jeweils bis zu rund drei Millionen Euro umsetzen.

„LEADER und aktuell die 28 bestehenden LEADER-Regionen sind eine Erfolgsgeschichte zur Förderung der ländlichen Räume. Das Programm schafft zukunftssichere starke ländliche Räume. Es ermöglicht der lokalen Bevölkerung, regionale Projekte eigenständig zu entwickeln und umzusetzen“, sagt Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser. „Mit ihrem Wissen können die Menschen vor Ort die Zukunft ihrer Heimat mitgestalten und aktuellen sowie zukünftigen Herausforderungen gemeinschaftlich entgegentreten. Dabei spielen Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel, der Schutz natürlicher Ressourcen, die Digitalisierung des ländlichen Raums sowie die Stärkung des sozialen Miteinanders eine zentrale Rolle.“

Gesucht werden auch jetzt wieder die besten Ideen für die Entwicklung ländlicher Regionen. Bis zum 4. März 2022 können sich regionale übergemeindliche Zusammenschlüsse in ländlich strukturierten Gebieten mit 40.000 bis 150.000 Einwohnern bewerben. Alle bis dahin eingegangenen Bewerbungen werden durch eine unabhängige Jury aus Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Verbänden fachlich begutachtet. Die ausgewählten LEADER-Regionen können sich dann über eine finanzielle Unterstützung, abhängig von der Einwohnerzahl, in Höhe von 2,3 bis 3,1 Millionen Euro freuen.

Das EU-Förderprogramm LEADER wird im Rahmen des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) in Nordrhein-Westfalen bereits seit 1994 angeboten. Seitdem wurden rund 1.500 Projekte mit einem Volumen von mehr als 100 Millionen Euro gefördert. Die teilnehmenden Projekte sind dabei so vielfältig, wie die Regionen selbst: So fahren in Bürgerbusvereinen ehrenamtlich engagierte Mitbürgerinnen und Mitbürger von abgelegenen Ortschaften in die Hauptorte, Schulklassen lernen in Projekten wie „Smart Energy Experience“ zukunftsweisende Technologien kennen oder Karrierenetzwerke wie „Azubi gesucht …!“ liefern jungen Menschen wertvolle Informationen über Ausbildungsberufe und Karrierechancen. Weitere Projektbeispiele können der Broschüre „LEADER UND VITAL.NRW – Zwei Erfolgsmodelle für den ländlichen Raum in Nordrhein-Westfalen“ entnommen werden.

Weitere Informationen zur LEADER-Förderung sowie dem aktuellen Wettbewerbsaufruf sind zu finden unter www.umwelt.nrw.de

Die Broschüre „LEADER UND VITAL.NRW – Zwei Erfolgsmodelle für den ländlichen Raum in Nordrhein-Westfalen“ ist verfügbar unter https://url.nrw/leader_vital

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Tourismus

Geselliger Austausch der Vulkanregion Laacher See Wanderführer

Engeln/Region – Treffen in der Vulkan Stube am Bahnhof Engeln. Der Kreis der Burg- und Wanderführer der Vulkanregion Laacher See setzt sich aus einer Truppe engagierter Natur- und Geologiefreunde zusammen, die mit ihrem Wissen immer wieder gekonnt den Gästen- und Besuchergruppen die Region begeisternd näherbringen.

In der Vergangenheit kamen die Botschafter der Vulkanregion in regelmäßigen Abständen zusammen, um gemeinsam die Gegend zu erkunden und sich in diesem Zusammenhang über aktuelle Projekte und Aktionen auszutauschen. Seit über einem Jahr bestimmen jedoch die Auswirkungen der Corona-Pandemie das private und öffentliche Leben in Deutschland und der ganzen Welt. So mussten soziale Kontakte, Ausflüge und Urlaube, kurzweilige und informative Treffen wie die Wanderführertreffen begrenzt oder sogar ganz eingestellt werden. Erfreulicherweise sind die Inzidenzen gesunken und der Tourismus läuft wieder an. Umso größer war die Freude über das Wiedersehen mit persönlichem Austausch an einem sonnigen Herbsttag Ende September am Bahnhof Engeln.

Bürgermeister Johannes Bell, Vorsitzender des Tourismusverbands Vulkanregion Laacher See, dankte allen Anwesenden für ihren Einsatz – sei es als Wanderführer, als Botschafter der Region oder als Wegepaten. Auch konnte er den neuen Pächter der Vulkan Stube, Andreas Walz, begrüßen. Seit jeher ist der Bahnhof Engeln ein beliebtes Ausflugsziel für Familien und Individualtouristen. Hier können sich Ausflügler bei frischen Kaffeespezialitäten sowie einer reichhaltigen Auswahl an Kuchen und kleineren Speisen stärken. Ausflugs- und Wandergruppen sind ebenso willkommen wie größere Gruppen – Andreas Walz und sein Team freuen sich auf zahlreiche Gäste (Infos unter www.engeln-gastro.de).

Das Team der Tourist Info der Vulkanregion Laacher See nutzte die Gelegenheit, verschiedene Neuerungen und Innovationen im Bereich der Touristik vorzustellen.

So konnte kürzlich der modernisierte Steinerlebnispfad an der Klostermauer Maria Laach eröffnet werden, die Homepage des Premiumwanderweges Eifelleiter wurde in frischem Design überarbeitet und auch diverse neue Printprodukte konnten vorgestellt werden. Sodann stand bei leckerem Kaffee und Kuchen der Austausch im Mittelpunkt. Da man sich so lange nicht gesehen hatte, gab es so manches zu berichten.

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3. Innenstadt-Dialog in Euskirchen am Mittwoch 20. Oktober per Zoom-Konferenz – Anmeldung erforderlich

Euskirchen – Das Hochwasserereignis Mitte Juli hat einen immensen Schaden auch in unserer Innenstadt hinterlassen. Mit einem Innenstadtdialog bieten die Stadt Euskirchen und der Stadtmarketingverein z.eu.s ein Format zur Begleitung des Wiederaufbaus der Euskirchener Innenstadt an. Hierzu möchten wir mit den Akteuren der Innenstadt in den Austausch kommen, die Möglichkeit bieten, Fragen zu stellen und über den Wiederaufbau sprechen.

Im 3. Innenstadtdialog wird erneut der Wiederaufbau der Neustraße und der Berliner Straße zwischen Klosterplatz und Gardebrunnenplatz zentrales Thema sein. Im Innenstadtdialog Mitte September wurden hierzu drei Szenarien zum Wiederaufbau vorgestellt und diskutiert. Das Ergebnis ist in die Ratsvorlage zur politischen Beratung eingeflossen. Zwischenzeitlich hat eine erste politische Beratung stattgefunden, die in einer Sondersitzung des Fachausschusses Ende Oktober fortgesetzt werden soll. Wir möchten Sie vor der weiteren politischen Beratung über den aktuellen Sachstand informieren und die Möglichkeit bieten, Ihre Meinung zu äußern.

Die rege Teilnahme von in der Neustraße und Berliner Straße ansässigen Gewerbetreibenden sowie Immobilieneigentümer/Innen würde zu einem differenzierten Meinungsbild beitragen.

Der 3. Innenstadtdialog findet statt am

Mittwoch, 20. Oktober 2021 um 16.00 Uhr per Zoom-Konferenz.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Hierzu schreiben Sie bitte eine kurze Mail an mmontag@euskirchen.de und Sie erhalten rechtzeitig vor der Veranstaltung den Link und die Zugangsdaten zur Teilnahme an dem Gespräch.

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Wer will bei Wirtschafts-Wegen mitreden? – Virtuelle Bürger-Versammlung am Montag 25. Oktober

Mechernich – Stadt Mechernich und Firma Ge-komm stellen vorläufiges Wirtschaftswegekonzept am 25. Oktober ab 18 Uhr in einer virtuellen Bürgerversammlung live im Netz vor – Mitsprachemöglichkeiten per Chat. Die Ergebnisse einer im Juli und August durchgeführten Bürgerbefragung zum Wirtschaftswegekonzept der Stadt Mechernich werden am Montag, 25. Oktober, um 18 Uhr in einer virtuellen Bürgerversammlung der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Zugangsdaten zur Veranstaltung findet man unter dem Link  https://ge-komm-online.de/b/adm-mrn-ecr-2rc

Für die Stadtverwaltung Mechernich nehmen Erster Beigeordneter Thomas Hambach und Georg Lenzen von der Tiefbauabteilung teil. Die Firma Ge-komm präsentiert die Ergebnisse der bisherigen Studie einschließlich eingegangener Kommentare, Anregungen und Forderungen aus der Bürgerschaft. Diese Kommentare werden anonymisiert.

An der virtuellen Bürgerversammlung kann jeder Bürger teilnehmen. Man benötigt dazu PC, Laptop, Tablet oder Handy. Kamera und/oder  Mikrofon sind nicht zwingend erforderlich. Die TeilnehmerInnen können zusätzlich in einer Chat-Funktion Fragen stellen, die im Rahmen der virtuellen Bürgerversammlung live beantwortet werden. Spezielle Software muss nicht installiert werden – die Zuschaltung kann z. B. über die Webbrowser Google Chrome oder Mozilla Firefox erfolgen.

Zukunftsfähige Wege

„Ziel der Studie war und bleibt es, in der Stadt Mechernich unter Einbeziehung der relevanten örtlichen Akteure ein zukunftsfähiges und bedarfsgerechtes Wirtschaftswegenetz zu planen“, schreibt Georg Lenzen. Darüber hinaus sollen Handlungsoptionen für Investitionsentscheidungen und für die dauerhafte Unterhaltung der Wege aufgezeigt werden. Die Konzepterarbeitung wird seitens der Bezirksregierung Köln mit Mitteln der Europäischen Gemeinschaft, des Bundes und des Landes zu 75 Prozent gefördert.

In einem ersten Schritt wurde in den vergangenen Monaten ein Konzept-Entwurf als Diskussionsgrundlage erarbeitet. Dazu wurden sämtliche öffentlichen und privaten Wege entsprechend ihrer Bedeutung und Funktion klassifiziert: Welche Wege und Brückenbauwerke sind für die Stadt unverzichtbar und haben eine hohe Priorität? Welche Wege könnten im Standard gesenkt, ökologisch aufgewertet oder sogar gänzlich aufgegeben werden? Welche Wege sind für die Allgemeinheit entbehrlich und könnten einzelnen Interessenten oder Nutzergruppen zur Verfügung gestellt werden?

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Sofort-Programm Bäume: Letzte Chance für Pflanzwillige – Noch bis zum 20. Oktober Anträge einreichen

Düren – Im Sommer dieses Jahres ist das Klimaschutz-Sofortprogramm „1000 Bäume für den Kreis Düren“ erneut an den Start gegangen. Antragssteller können sich damit bis zu fünf heimische Laubbäume sichern, die kostenfrei zur Abholung bereitgestellt werden. Erklärtes Ziel des Programms ist der Klimaschutz. Und da Bäume CO2 binden, leisten sie einen wichtigen Beitrag. „Jeder Baum zählt“, betont Landrat Wolfgang Spelthahn.

Inzwischen haben das Amt für Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung, das das Sofortprogramm betreut, 128 Anträge erreicht. „Insgesamt werden dadurch in den kommenden Wochen rund 480 Bäume ausgegeben und in den heimischen Gärten der Bürgerinnen und Bürger, aber auch in den Gemeinden eingepflanzt. Das ist ein sehr gutes Ergebnis und ein wichtiger Beitrag für den Klimaschutz“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Allein aus Düren kamen 25 Anträge, dicht gefolgt von Nörvenich mit 20 Anträgen und Linnich mit 17. Alle Antragssteller werden in Kürze über die weiteren Modalitäten informiert und können ihre Bäume bald abholen. Wer nun noch einen oder mehrere Bäume ergattern möchte, muss schnell sein. Noch bis zum 20. Oktober besteht die Möglichkeit, Anträge einzureichen. Möglich ist dies unter www.kreis-dueren.de/klimaschutzprogramm. Danach endet die Frist für dieses Jahr, damit die jungen Bäume rechtzeitig zur Pflanzzeit ausgegeben werden können.

Wer noch mehr für die Umwelt und den Klimaschutz tun möchte, kann sich auch am Klima-Wald des Kreises Düren beteiligen. Landrat Wolfgang Spelthahn ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, mit einer Spende von 5 Euro die Aktion „Ein Baum für den Kreis Düren“ zu unterstützen. „Sie ermöglichen damit, dass im Kreisgebiet ein Baum gepflanzt werden kann“, so der Landrat. „Mit der Wiederaufforstung tragen Sie aktiv dazu bei, dem Baumsterben, das auch im Kreis Düren um sich greift, entgegenzuwirken.

Das Projekt wird mit dem Regionalforstamt Rureifel-Jülicher Börde umgesetzt. Die Experten pflanzen und pflegen die Bäume.

Und so können Sie sich am Klima-Wald des Kreises Düren beteiligen:

Spenden bitte auf das Konto der

Sparkasse Düren, IBAN: DE80 3955 0110 0000 3562 12.

Verwendungszweck: 8061.10001000 / Baumpatenschaft

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Tourismus

Mundart-Nachtwächter-Führung in Künnisfeld am Freitag 22. Oktober – Anmeldung erforderlich

Königsfeld/Brohltal – Historischer Rundgang in Königsfeld am 22. Oktober 2021, 18:00 Uhr. Seit bereits über 20 Jahren findet im Oktober der traditionelle „Künnisfelder Mundartabend“ statt, welcher als nicht mehr wegzudenkender Bestandteil des alljährlichen Kulturprogramms im Brohltal einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des Dialekts leistet. Leider macht die Corona-Pandemie auch in diesem Jahr dieser Veranstaltung wieder einen Strich durch die Rechnung.

Getreu dem Motto „Die heimische Mundart ist ein kulturelles Gut, das es zu bewahren gilt“, wird stattdessen am 22. Oktober 2021 eine Nachtwächterführung in Mundart angeboten, welche von Karl-Heinz Kurth geleitet werden. Dies ist für den beliebten Vulkanparkführer, der im letzten Jahr sein 15-jähriges Jubiläum als Nachtwächter feierte, eine ganz besondere Gelegenheit zwei Leidenschaften zu vereinen. Die Teilnehmer können sich auf einen historischen Rundgang durch die verwinkelten Gassen und Straßen der ehemaligen mittelalterlichen Stadt Königsfeld in guter alter heimischer Mundart freuen. Laternen oder Taschenlampen dürfen gerne mitgebracht werden (bitte keine Pechfackeln).

Da die Tour unter Einhaltung der zu diesem Zeitpunkt gültigen Hygienemaßnahmen stattfindet und die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um vorherige Anmeldung in der Tourist-Information Vulkanregion Laacher See (Tel. 02636-19433 | info@vulkanregion-laacher-see.de). Die Führung ist kostenfrei.

Wann: Freitag, 22. Oktober 2021

Beginn: 18.00 Uhr

Treffpunkt: Kirche Königsfeld

Anmeldung erforderlich! Tel. 02636-19433 | info@vulkanregion-laacher-see.de

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Stromausfall? Freiwillige Feuerwehr Aachen probt den Katastrophen-Fall

Aachen – Was passiert bei einem großflächigen Stromausfall? Wie können auch größere Anlagen im Notfall mit Strom versorgt werden? Bereits vor mehreren Jahren hat das Land NRW insgesamt 25 Notstromgeneratoren – sogenannte Energiemodule – mit je 250 kVA elektrischer Leistung beschafft und auf diverse Kommunen verteilt, um auf solche Notfälle schnell reagieren zu können. Die Energiemodule dienen der Bereitstellung größerer Strommengen im Notfall für Einsatzkräfte und Bevölkerung. In Aachen ist ein solches Modul bei der IuK-Einheit (Infrastruktur und Kommunikation) der Freiwilligen Feuerwehr stationiert.

Um das Vorgehen im Bereich der Inbetriebnahme und Betriebssicherheit der Energiemodule zu optimieren, sind jetzt vier Gruppen der insgesamt 25 Energiemodul-Standorte des Landes NRW gemeinsamen in Aachen ausgebildet worden. Die Feuerwehr-Expert*innen aus Bochum, Düren, Pulheim und Aachen trafen sich beim „Institut für elektrische Anlagen und Netze, Digitalisierung und Energiewirtschaft“ (IAEW) der RWTH Aachen. Das IAEW beschäftig sich u.a. mit den elektrischen Netzen und ist daher ein kompetenter Partner für die praxisorientierte Ausbildung. Das Institut verfügt neben einem elektrischen Versuchsnetz über eine elektrische Lastbank, mit der eine realitätsnahe elektrische Belastung der Stromerzeuger dargestellt werden kann.

Mit dieser Lastbank konnten alle Stromerzeuger der Gruppen mit je 250kVA Leistung (Ein Megawatt!) auch im Parallelbetrieb voll ausgelastet werden.

Ein einfaches Zusammenschalten mehrerer Generatoren an einem Stromnetz ist im Regelfall nicht möglich. Hier bedarf es spezieller Zusatzfunktionen der Stromaggregate, um im gemeinsamen Betrieb auch deutlich größere Anlagen im Notfall mit Strom versorgen zu können. Diese Zusatzfunktion ist bei den Geräten des Landes NRW vorhanden und ermöglicht somit auch die Versorgung größerer Leistungsabnehmer oder ausgedehnter Bereiche, welche vom öffentlichen Stromnetz getrennt sind.

Über mehrere Stunden hinweg konnte das Vorgehen im Bereich der Inbetriebnahme und Betriebssicherheit vermittelt und mit Hilfe des IAEW auch praktisch umgesetzt werden. Die Betreibermannschaften gewannen so noch mehr Sicherheit im Betrieb ihrer Anlagen und lernten sich auch einmal persönlich kennen. Auch zukünftig werden gemeinsame Ausbildungen zum Schutz der kritischen Infrastruktur weiter intensiviert.

Das in Aachen stationierte Energiemodul wird von einer Einheit der Freiwilligen Feuerwehr rein ehrenamtlich betreut. Einer Mitarbeit interessierter Elektrofachkräfte im Ehrenamt der Feuerwehr, abseits von Schlauch und Atemschutzgerät, steht also nichts im Wege. Interessierte können per Mail an freiwillige.feuerwehr@mail.aachen.de weitere Informationen anfordern.

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Herbst-Krammarkt mit Traditions-Händlern am 19. und 20. Oktober in Mayen

Mayen – In diesem Jahr kann aufgrund der Corona-Pandemie der Lukasmarkt nicht stattfinden. Die Stadt Mayen lässt es sich jedoch nicht nehmen, den jährlichen Krammarkt als Herbst-Krammarkt durchzuführen. Dieser findet am 19. und 20. Oktober von 8 – 18 Uhr auf dem Viehmarktplatz in der Polcher Straße mit ca. 50 Traditionshändlern statt. Zahlreiche Händler sind der Stadt Mayen schon seit Jahren treu und freuen sich über viele Stammkunden.

„Ich bin sehr froh darüber, dass sich bereits so viele Händler gemeldet haben, die den Krammarkt bereichern möchten.“, so Marktmeisterin Yvonne Müller.

Ein Imbissbereich bietet den Besuchern und Händlern die Möglichkeit sich mit Speisen und Getränken zu stärken.

Aufgrund der neuen Corona-Verordnung ist auch auf dem Krammarkt die 3G Regel verpflichtend. Somit wird es einen Einlassbereich mit Zugangssteuerung nach vollständig geimpften, genesenen und getesteten Personen geben. Auch wird ein privater Schnelltestanbieter vor Ort sein, sodass auch spontane Besuche auf dem Herbst-Krammarkt möglich sind.

Zudem kann man sich am Mittwoch, 20. Oktober im Rahmen des Herbstkrammarktes zwischen 9 – 17 Uhr auf dem Viehmarktplatz im Impfbus, impfen lassen. Eine Terminvereinbarung ist weder erforderlich noch möglich.

Die Sonder-Impfaktion richtet sich nicht nur an die Mayener Bürgerinnen und Bürger, sondern auch an die naheliegenden Ortsteile und Dörfer. Das Angebot ist also ausdrücklich nicht auf Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Mayen beschränkt.