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NRW Minister Laumann: Denken Sie an Ihre Auffrischungs-Impfung gegen das Coronavirus!

Region/Düsseldorf – Über 70-Jährige werden per Brief über die Notwendigkeit einer Auffrischungsimpfung informiert. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW teilt mit: Rund 2,8 Millionen Bürgerinnen und Bürger über 70 Jahren erhalten in den kommenden Wochen Post: Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann informiert mit einem Schreiben, das über die Kreise und kreisfreien Städte versandt wird, über die Notwendigkeit einer Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus. Sofern die letzte Coronaschutzimpfung mindestens sechs Monate zurückliegt, sind Bürgerinnen und Bürger, die mindestens 70 Jahre alt sind, dazu aufgerufen, sich kostenlos bei einem Hausarzt bzw. einer Hausärztin ein weiteres Mal impfen zu lassen. Die Ständige Impfkommission beim Robert Koch-Institut (RKI) hat hierzu eine deutliche Empfehlung ausgesprochen.

„Die Wirksamkeit der Coronaschutzimpfung lässt nach jetzigem Wissensstand etwa ein halbes Jahr nach der zweiten Impfung nach – gerade bei älteren Menschen. Auch wenn dann immer noch ein vergleichsweise guter Impfschutz vorhanden ist, sollten Menschen über 70 Jahren ihren Impfschutz frühestens nach sechs Monaten auffrischen lassen. Daher lautet meine Bitte: Kümmern Sie sich rechtzeitig um einen Impftermin für die Auffrischung, damit Sie mit dem bestmöglichen Impfschutz durch den Winter gehen können“, erklärt Gesundheitsminister Laumann. Wichtig ist: Der Brief ist keine Voraussetzung für eine Auffrischungsimpfung.

Insbesondere wird eine Auffrischungsimpfung derzeit Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Betreuten in Pflegeheimen empfohlen. Die entsprechenden Impfungen dort laufen bereits und sollen bis zum 31. Oktober 2021 abgeschlossen sein. Auch den dort Beschäftigten empfiehlt die STIKO eine Auffrischungsimpfung. Zudem laufen die Auffrischungsimpfungen zum Beispiel auch in Demenz-WGs oder Werkstätten für Menschen mit Behinderungen. Auch hier gilt: Die Auffrischungsimpfung wird dann angeboten, wenn die Zweitimpfung mehr als sechs Monate zurückliegt.

Eine grundsätzliche Empfehlung der STIKO für eine Auffrischungsimpfung der Allgemeinbevölkerung unter 70 Jahren gibt es derzeit nicht. Eine Empfehlung der STIKO für eine Auffrischungsimpfung für jene Personen zwischen 60 und 70 Jahren, die sich im Rahmen der sogenannten „Osteraktion“ mit AstraZeneca haben impfen lassen, liegt derzeit ebenfalls noch nicht vor. Über eine Auffrischungsimpfung muss hier deshalb im Einzelfall vom behandelnden Arzt oder der behandelnden Ärztin entschieden werden. Denn gemäß den Beschlüssen der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) vom 2. und 9. August 2021 wird Personen, die sowohl die Erstimpfung als auch die Zweitimpfung mit AstraZeneca erhalten haben, unabhängig vom Alter eine Auffrischungsimpfung mit einem mRNA-Impfstoff empfohlen. Voraussetzung ist lediglich, dass die Zweitimpfung mindestens sechs Monate zurückliegt.

Personen in medizinischen Einrichtungen mit direktem Patientenkontakt sollten die Möglichkeit zur Auffrischungsimpfung ebenfalls in Anspruch nehmen, wenn seit ihrer Grundimmunisierung bereits sechs Monate vergangen sind. In der Regel dürfte dieses Angebot unmittelbar am Arbeitsplatz unterbreitet werden. Alternativ ist auch die Impfung in einer ambulanten Arztpraxis möglich.

Auch Personen, die in der Vergangenheit mit dem Impfstoff der Firma Johnson & Johnson geimpft wurden, sollten einen Arzttermin für eine Auffrischungsimpfung vereinbaren. Das Land wird darüber hinaus sicherstellen, dass auch schwer erreichbare Personengruppen, die zum Beispiel über mobile Teams mit Johnson & Johnson geimpft wurden, ein Impfangebot mit einem mRNA-Impfstoff erhalten. Hierzu gehören beispielsweise wohnungslose Menschen.

Minister Laumann: „Es gibt immer noch Menschen, die sich trotz aller Bemühungen bisher noch zu gar keiner Coronaschutzimpfung entschieden haben. Ich betone es gerne erneut: Jeder, der sich impfen lässt, leistet einen Beitrag dazu, damit wir gut durch die kalte Jahreszeit kommen. Und gerade für die älteren Bevölkerungsgruppen gilt: Denken Sie auch an die Grippeschutzimpfung. Diese kann gleichzeitig mit der Coronaschutzimpfung verabreicht werden. Denn wir dürfen nicht vergessen: Auch die Influenza kann für Risikogruppen lebensgefährlich sein.“

Zum Hintergrund:

Die STIKO empfiehlt eine Auffrischungsimpfung mit einem mRNA-Impfstoff frühestens sechs Monate nach Abschluss der ersten Impfserie für folgende Personen:

  • Personen im Alter von über 70 Jahren
  • Bewohnerinnen und Bewohner sowie Betreute in Einrichtungen der Pflege für alte Menschen. Aufgrund des erhöhten Ausbruchs­potentials sind hier auch Bewohnerinnen und Bewohner und Betreute im Alter von unter 70 Jahren eingeschlossen.
  • Pflegepersonal und andere Tätige mit direktem Kontakt mit den zu Pflegenden in ambulanten, teil- oder vollstationären Einrichtungen der Pflege für alte Menschen oder für andere Menschen mit einem erhöhten Risiko für schwere COVID-19-Krankheitsverläufe
  • Personal in medizinischen Einrichtungen mit direktem Patientenkontakt
  • Personen mit einer Immundefizienz (ID)

Darüber hinaus soll die primäre Impfserie bei Personen, die mit dem COVID-19-Impfstoff von Johnson & Johnson geimpft wurden, vier Wochen nach erfolgter Impfung mit einem mRNA-Impfstoff als weitere Dosis optimiert werden.

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Showdown am Nürburgring – Vierkampf um den WM-Titel am 27. und 28. November

Nürburg – Die Entscheidung in der FIA Rallycross Weltmeisterschaft fällt am Nürburgring. Auf der Müllenbachschleife der Rennstrecke wartet beim Finale Ende November (27. und 28.11.) nun ein echter Showdown. Nach dem drittletzten WM-Rennen in Portugal haben weiterhin vier Fahrer die Chance auf den Titel. Die Besonderheit am Nürburgring: Hier werden gleich zwei WM-Läufe ausgetragen. Das heißt für das Wochenende: Für die Piloten gibt es die doppelten Punkte, für die Zuschauer die doppelte Action. Wer live dabei sein möchte, kann sich das Ticket unter www.nuerburgring.de sichern.

Ein Gewinner steht bereits vor dem WM-Wochenende im November fest: Die Zuschauer. Denn in der Müllenbachschleife gibt es an beiden Event-Tagen eine freie Platzwahl vor Ort. Das bedeutet, dass sich jeder Besucher die Rennen auf unterschiedlichen Tribünen anschauen kann. Ob am Start, am Ziel, an der Joker-Lap oder an einer anderen Stelle der Strecke – jeder kann vor Ort selbst entscheiden, von wo er die Action erleben möchte. Das gesamte Renngeschehen hat man dabei jederzeit fest im Blick, egal auf welchen Platz die Wahl fällt. Die gesamte ein Kilometer lange Strecke der Müllenbachschleife ist von überall aus einsehbar. Den direkten Kontakt zu Fahrern und Teams gibt es bei der Autogrammstunde in der Boxengasse sowie beim Pitwalk. Zugelassen sind alle Zuschauer nach dem 3G-Prinzip. Neben den Einzeltickets für 59 Euro gibt es verschiedene Vorteilspakete wie das Familienticket (zwei Erwachsene und zwei Kinder bis einschließlich 15 Jahre zum Preis von 129 Euro) oder das Friendsticket (zwei Tickets zum Preis von 99 Euro).

Timmy Hansen reist als Führender an – Verfolger-Trio darf hoffen

Auf der Strecke ist für die Zuschauer Spannung geboten. Pro Tag können sie die Action eines ganzen Wochenendes erleben und das gleich zwei Mal: Am Samstag und am Sonntag stehen Qualifikationsrennen, Semi-Finals und Finals an und versprechen packenden Motorsport von morgens bis abends ohne Pause. Timmy Hansen reist zur großen Entscheidung am Nürburgring als WM-Führender an und muss seinen Vorsprung gegen seine Verfolger Johan Kristoffersson, Kevin Hansen und Niclas Grönholm verteidigen. Das Trio wird versuchen die letzte Chance auf den Titel zu nutzen. Wer ganz oben auf dem Siegerpodest stehen möchte, muss sich diese Ehre hart erarbeiten. Der Modus dieser Motorsport-Art ist genauso besonders wie das Racing selbst. Um in den Endlauf zu kommen, müssen die Fahrer ihre Weltklasse beweisen und ihr Fahrzeug im Blick behalten. Denn beim Rallycross sind der gegenseitige Kontakt und Lackschäden fester Bestandteil des Rennens.

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Top-Events

An Halloween besuchen viele kleine Hexen und Magier die Stadt Mayen – Anmeldung erforderlich

Mayen – Nicht erst an Halloween, sondern schon am letzten Samstag im Oktober wird Mayen Schauplatz der gruseligsten Veranstaltung der Eifel. Am 30. Oktober findet das beliebte Festival der Magier und Hexen in der Eifelstadt statt.

Auch in diesem Jahr kann sich der Nachwuchs zu einem echten Magier oder zu einer echten Hexe, an verschiedenen Stationen in der Mayener Innenstadt, ausbilden lassen. Wenn jede Prüfung mit Mut und Fleiß gemeistert wurde, erhält der- oder diejenige eine unterschriebene Urkunde in der Tourist-Information im Theodore-Dreiser-Haus.

Um 12 Uhr, 14 Uhr und 16 Uhr werden drei mystische Zaubershows im Museum angeboten.

Die Teilnehmerzahl ist bei den Zaubershows ist begrenzt, daher ist eine Voranmeldung bei der Tourist-Info erforderlich. (Tel. 02651 – 903004 oder per Mail an touristinfo@mayenzeit.de)

Am 23. Oktober können zwischen 9 und 12 Uhr die Kürbisse für den alljährlichen Kürbisschnitz-Wettbewerb in der Brückenstraße abgeholt werden. Die fertig geschnitzten Kürbisse können am Festival der Magier und Hexen von 11 bis 14 Uhr in der Brückenstraße abgegeben werden. Die Teilnehmer der Kürbisschnitze erhalten eine Überraschung. Mitmachen lohnt sich!

Natürlich müssen sich jede Hexe und jeder Magier an die gültige Corona-Verordnung halten. Kinder und Erwachsene über sechs Jahren müssen einen Mundnasenschutz tragen. Handdesinfektionsmittel werden an jeder Station verfügbar sein. Der Mindestabstand ist an den jeweiligen Stationen einzuhalten.

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Tourismus

Geführte Wanderungen im Nationalpark Eifel ab Samstag 23. Oktober wieder möglich

Schleiden-Gemünd – Auch an Wochenenden wieder Rangertouren im Nationalpark Eifel. Die Nationalparkverwaltung erweitert das Angebot. An der Seite eines Rangers die entstehende Wildnis im Nationalpark Eifel zu entdecken, ist ein besonderes Erlebnis – eines, das während coronabedingter Zwangspause für lange Zeit nicht wie zuvor möglich war.

Ab dem 23. Oktober finden auch am Wochenende wieder Rangertouren im Nationalpark Eifel statt – kostenfrei und ohne Anmeldung. Foto: Nationalpark Eifel/D. Ketz

Nachdem die Nationalparkverwaltung Anfang August den Betrieb der offenen und kostenfreien Touren an Werktagen wiederaufgenommen hatte, finden ab dem 23. Oktober auch wieder Rangertouren an Wochenenden statt.

So vielfältig wie die Landschaft des Nationalparks sind auch die angebotenen Touren: Das Angebot reicht von sportlich-anspruchsvollen Wanderungen bis hin zu kurzen Wanderungen mit barrierefreien Streckenverläufen, die für mobilitätseingeschränkte Teilnehmende ausgelegt sind. Insgesamt acht Touren führen durch Wälder, über das Offenland der Dreiborner Hochfläche und entlang der Gewässer im Nationalpark Eifel.

Folgende Rangertouren stehen Interessierten zur Auswahl – sie finden an Freitagen, Samstagen und Sonntagen jeweils im wöchentlichen Wechsel statt:

  • dienstags 14 Uhr: Rangertour Wahlerscheid – Treffpunkt ist der Parkplatz Wahlerscheid an der B258
  • mmittwochs 14 Uhr: Rangertour Kloster Mariawald – Treffpunkt ist der Parkplatz am Kloster
  • freitags 11 Uhr: Rangertour Erkensruhr – Treffpunkt ist am Ortseingang Erkensruhr (diese Tour findet im wöchentlichen Wechsel mit der Rangertour Kloster-Route statt)
  • freitags 11:15 Uhr: Rangertour Kloster-Route – Treffpunkt ist das Nationalpark-Tor Heimbach (diese Tour findet im wöchentlichen Wechsel mit der Rangertour Erkensruhr statt)
  • samstags 11 Uhr: Rangertour Gemünd – Treffpunkt ist der hölzerne Rangerhut am Gemünder Kurhaus (findet im wöchentlichen Wechsel mit der Rangertour Rurberg statt)
  • samstags 11 Uhr: Rangertour Rurberg – Treffpunkt ist das Nationalpark-Tor Rurberg (findet im wöchentlichen Wechsel mit der Rangertour Gemünd statt)
  • sonntags 11 Uhr: Rangertour Vogelsang-Wollseifen-Route – Treffpunkt ist der hölzerne Rangerhut am Nationalpark-Zentrum Eifel (findet im wöchentlichen Wechsel mit der Rangertour Wilder Kermeter statt).
  • sonntags 11 Uhr: Barrierefreie Rangertour Wilder Kermeter – Treffpunkt ist der hölzerne Rangerhut am Rastplatz Kermeter (findet im wöchentlichen Wechsel mit der Rangertour Vogelsang-Wollseifen)

Zunächst bis zum Jahresende plant die Nationalparkverwaltung diesen Turnus. Eine Übersicht über Termine mit Detail-Informationen zu den Touren gibt es auf www.nationalpark-eifel.de/veranstaltungen

Wer den Nationalpark lieber bei einer ganz individuellen Führung erleben möchte, kann bei der Nationalparkverwaltung Eifel speziell für Nordrhein-Westfalens Nationalpark ausgebildeten Waldführende buchen.

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Bischof Stephan Ackermann ruft zur Beteiligung an Wahl der Räte am 6. und 7. November im Bistum Trier auf

Region/Trier/Saarbrücken/Koblenz – „Mitreden!“ in den pastoralen Gremien im Bistum Trier. Der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann hat die Katholikinnen und Katholiken im Bistum aufgerufen, ihr Mitbestimmungsrecht wahrzunehmen und am 6. und 7. November 2021 an der Wahl der pastoralen Gremien teilzunehmen. In Pfarreien, die sich zum 1. Januar 2022 zusammenschließen wollen, finden die ersten gemeinsamen Wahlen am 29. und 30. Januar 2022 statt. Wahlberechtigt sind insgesamt rund 1,1 Million Menschen im Bistum Trier.

„Bitte würdigen und unterstützen Sie das Engagement in den Räten, das für die weitere Entwicklung unserer Kirche unverzichtbar ist: Machen Sie – schon ab 16 Jahren – von Ihrem verbrieften Wahlrecht Gebrauch“, sagte Ackermann in einem am Sonntag, 17. Oktober, veröffentlichten Wahlaufruf, der in den Gottesdiensten verlesen wurde. Eine Kirche, die sich der Synodalität verpflichte, brauche Menschen, die in demokratisch gewählten Räten vor Ort die pastoralen und finanziellen Entscheidungen mitbestimmten, sagte der Bischof weiter.

Im Motto der Wahl „Mitreden! Der Zukunft eine Stimme geben“ spiegele sich ein Leitgedanke der Trierer Bistumssynode wider, die auf die Würde und Verantwortung aller Getauften setzt.

Ackermann dankte den hunderten von ehrenamtlichen Christinnen und Christen, die in den letzten Wochen mit einem großen zeitlichen Einsatz die Wahlen vorbereitet hätten. Sie und ein noch größerer Kreis von Kandidatinnen und Kandidaten hätten auch in diesem Jahr ihre Bereitschaft erklärt, Verantwortung für die weitere Entwicklung des christlichen Lebens in ihren Gemeinden und Pfarreiengemeinschaften zu übernehmen. „Jede und jeder einzelne von ihnen gibt bereits mit dieser Kandidatur ein individuelles und keineswegs selbstverständliches Glaubenszeugnis in die Mitte einer pluralen Gesellschaft hinein“, dankte Ackermann den Frauen und Männern.

In vielen von der Flutkatastrophe betroffenen Pfarreien können zunächst keine Wahlen stattfinden. Den betroffenen Menschen „gilt heute und für eine gewiss lange Zeit unsere besondere Aufmerksamkeit in geschwisterlicher Solidarität“, sagte der Bischof abschließend

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Tourismus

Ständige „Erneuerung“ im Freilicht-Museum Kommern

Mechernich-Kommern/Roggendorf – Finissage zur Ausstellung „Bartning.Bartning.Bartning. Architekt der Moderne“. Programm mit Festandacht, Kuratorinnenführung und Vortrag zum Reformationstag am 31. Oktober 2021 im LVR-Freilichtmuseum Kommern.

Als Architekt der Moderne prägte Otto Bartning die Baukultur des 20. Jahrhunderts. Daneben trug der Bauhaus-Ideengeber mit über 100 Notkirchen zum Wiederaufbau der evangelischen Kirche nach dem Zweiten Weltkrieg bei. Mit einem Programm zur Finissage wird nun die fast 1000 Quadratmeter große, letzte Ausstellung aus dem Verbundprojekt „100 jahre bauhaus im westen“ im LVR-Freilichtmuseum Kommern am 31. Oktober geschlossen.

In einer Festandacht um 11 Uhr wird Dr. Michael Stöhr, Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Roggendorf, in der Diasporakapelle – einer Bartning-Notkirche – Verbindungslinien zwischen dem Reformationstag und dem Museum knüpfen: „An diesem historischen Ort können wir die Brücke vom Notkirchenprogramm und dem Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg zum Leitgedanken der stetigen Erneuerung der Kirche am Reformationstag schlagen“, so Pfarrer Dr. Stöhr. Drei Musikerinnen des „Atelier Dasein“ werden die Andacht begleiten.

Um 13 Uhr führt die Kuratorin der Ausstellung und Bartning-Expertin Dr. Sandra Wagner-Conzelmann durch die Ausstellung. Die revolutionären Ideen des Architekten und deren Auswirkungen auf die Kultur des seriellen Bauens werden anhand seiner Entwürfe im Wohnungs- und Kirchenbau vorgestellt. Museumsleiter Dr. Josef Mangold: „Viele Monate war die tolle Ausstellung wegen des Corona-Lockdowns geschlossen. Wir hoffen, dass viele Museumsgäste noch bis zum 31. Oktober die Chance nutzen, die Ausstellung zu besuchen!“

Den Abschluss des Programms bildet um 15 Uhr der Vortrag „Was bleibt vom Notkirchenprogramm nach 1945?“ der beiden wissenschaftlichen Referenten des Museums Alina Hilbrecht und Raphael Thörmer in der Diasporakapelle. Der Vortrag stellt die sechs Haupttypen der Bartning-Notkirchen vor. Zudem wird in den Blick genommen, welchen Beitrag das Notkirchenprogramm für den Integrationsprozess vieler vertriebener Christen nach dem Zweiten Weltkrieg geleistet hat und welche spannenden Entwicklungen ausgewählte Notkirchen bis heute erfahren haben.

Alle Programmangebote sind kostenfrei. Zur Festandacht und zur Kuratorinnenführung ist eine Anmeldung über den Webshop www.shop.kommern.lvr.de oder 02234 9921-555 (Kulturinfo Rheinland) notwendig. Für den Vortrag ist keine Voranmeldung nötig.

Für alle Programmangebote muss ein 3G-Nachweis an der Kasse erfolgen.

Wer ein kostenfreies Ticket zur Festandacht bucht, hat an diesem Tag freien Eintritt ins Museum!

Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist der Eintritt frei.

 

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Neues E-Carsharing Projekt für den Landkreis Vulkaneifel gestartet

Daun – Der Landkreis Vulkaneifel, die Kreissparkasse Vulkaneifel sowie die EifelEnergiegenossenschaft (eegon eG) starten ein neues E-Carsharing-Projekt für die Vulkaneifel. Volker Pressel, Vorstand der EifelEnergiegenossenschaft, Landrätin Julia Gieseking sowie der Vorstand der Kreissparkasse Vulkaneifel, Dietmar Pitzen und Stephan Alt, stellten das Gemeinschaftsprojekt E-Carsharing zusammen mit dem Klimaschutzmanagement des Landkreises Vulkaneifel offiziell vor.

„Wir freuen uns, den Bürgern und Bürgerinnen ein zusätzliches Mobilitätsangebot machen zu können!“, betont Landrätin Julia Gieseking. „Außerdem leisten wir damit einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz“, ergänzt KSK-Vorstandsvorsitzender Dietmar Pitzen.

Landrätin Julia Gieseking bezeichnete den Ausbau der E-Mobilität-Infrastruktur und das damit verbundene E-Carsharing Angebot als wichtigen Schritt, die Klimaziele weiter voranzubringen und die Maßnahmen des Klimaschutzteilkonzepts „Nachhaltige Mobilität für den Landkreis Vulkaneifel“ umzusetzen. „Mit unserem E-Carsharing Angebot wollen wir die Bürger und Bürgerinnen ermuntern, spontan und flexibel neue Mobilitätswege auszuprobieren und sich mit dem E-Carsharing vertraut zu machen“, so die Landrätin.

„Wer sich einmal unter eegon/go zum Carsharing angemeldet hat, kann das E-Fahrzeug aufschließen, nutzen und laden“, informierte eegon Vorstand Volker Pressel. Carsharing sei auch im Vulkaneifelkreis eine echte Alternative für alle Menschen ohne eigenes Auto sowie für Touristen oder Einheimische, die einmal das Fahren eines E-Autos testen möchten. „Wir sind sehr froh, Partner wie die Kreisverwaltung Vulkaneifel und die Kreissparkasse Vulkaneifel gefunden zu haben“, betonte Volker Pressel.

Als Ankermieter nutzen Kreisverwaltung und Kreissparkasse Vulkaneifel das Elektroauto als Poolfahrzeug während der Öffnungs- und Beratungszeiten. Wochentags steht das Fahrzeug jedem interessierten Führerscheinbesitzer dienstags, mittwochs und donnerstags ab 16:00 Uhr sowie montags und freitags ab 18:00 Uhr zur Verfügung. Am Wochenende kann das Elektrofahrzeug ganztags genutzt werden. Es handelt sich hierbei um ein stationengebundenes E-Carsharing, was bedeutet, dass das Auto an der Kreisverwaltung bzw. an der Kreissparkasse gemietet und abgestellt werden kann. Das Fahrzeug, ein Renault ZOE, eignet sich besonders gut für Kurz- und Mittelstrecken.

Pro gefahrene Kilometer zahlt der Nutzer einen Kilometerpreis von 35 Cent zuzüglich einer einmaligen Buchungsgebühr und einem Stundentarif. Im Tarif sind der Ladestrom, die Versicherung und weitere Punkte vollumfänglich abgegolten.

Im Rahmen der Kooperation kümmert sich eegon um die Bereitstellung und den Betrieb des Elektrofahrzeugs, die Kundenbetreuung, Verwaltung und Abrechnung. „Als Bürgerenergiegenossenschaft in der Region ist es unsere Aufgabe, Wohlbefinden zur Verfügung zu stellen und auch in Zukunftstechnologien zu investieren“, so eegon Vorstand Volker Pressel.

In diesem Zusammenhang machte Volker Pressel auf das Laden der Fahrzeuge aufmerksam: „Es ist wichtig, dass die Fahrzeuge Naturstrom aus erneuerbaren Energien laden. Dafür sorgen wir mit unseren Anlagen aus Wind und Photovoltaik.“ Nur so könne die Energiewende vorangebracht werden. Auch habe man mit den Parkplätzen an der Kreisverwaltung und vor der Hauptstelle der Kreissparkasse Vulkaneifel in Daun einen optimalen Standort für das
E-Carsharing gefunden.

Das Leihauto macht elektrisches Fahren für Jedermann umweltfreundlich möglich und leistet so nach Meinung der Initiatoren einen spürbaren Beitrag zur Weiterentwicklung der Elektromobilität und zum praktizierten Umweltschutz in der Region.

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Die Ausstellung „Der Regenwald im Einkaufswagen“ seit gestern Montag 18. Oktober in Aachen zu sehen

Aachen – Wenn Susanne Schwier, Beigeordnete der Stadt Aachen für Bildung, Kultur, Schule, Jugend und Sport, in den kommenden Monaten aus ihrem Büro tritt, steht sie mitten im Regenwald: „Ich bin begeistert, dass das hier wirklich ein Dschungel geworden ist“, sagt sie, während im Hintergrund Urwaldgeräusche im Flur des städtischen Fachbereichs Kinder, Jugend und Schule in der Mozartstraße erschallen.

Der Urwald im Flur hat einen wichtigen und ernsten Hintergrund: In wie vielen Lebensmitteln und Konsumgütern unseres täglichen Lebens verbirgt sich eigentlich der Regenwald? Eine erstaunliche Antwort dazu liefert die Ausstellung „Der Regenwald im Einkaufswagen“, die seit dem gestrigen Montag, 18. Oktober, im Fachbereich Kinder, Jugend und Schule der Stadt Aachen zu sehen ist. „Nachhaltigkeit fängt schon bei den ganz Kleinen an. Kinder sollen wissen: Egal, was die nutzen – einen Fußball, das Shampoo – es hat einen Einfluss auf die Natur“, so die Beigeordnete Schwier.

Die Ausstellung, in Kooperation mit der Tropenwaldstiftung „OroVerde“ aus Bonn, zeigt die globalen Folgen des heutigen Konsums. Themenschwerpunkte der Ausstellung spiegeln sich im pädagogischen Alltag der Kindertagesstätten, werden von den Mitarbeiter*innen reflektiert und in ihrer Arbeit aufgegriffen. Die Ausstellung läuft bis zum 7. Januar 2022 und kann von allen interessierten Bürger*innen während der Öffnungszeiten des Fachbereichs in der Mozartstraße 2-10 besucht werden.

Themen greifbar und erlebbar machen

Und damit Kinder bald schon ein Gespür dafür bekommen, soll das Themenfeld der „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ in allen städtischen KiTas implementiert werden. Dafür soll nicht nur die Ausstellung werben, sondern auch ein Fachtag am kommenden Freitag, 22. Oktober, für pädagogische Fachkräfte aus dem Elementarbereich. Dort werden konkrete Handlungsfelder aufgezeigt um das komplexe Thema greifbar, erlebbar zu machen und nachhaltig in den KiTas zu verankern.

In den städtischen Kindertagesstätten haben die pädagogischen Mitarbeiter*innen in ihrer Rolle als Lern- und Bildungsbegleitung die Aufgabe, die Bildung für nachhaltige Entwicklung in allen Bildungsbereichen immer stärker in den Mittelpunkt ihrer pädagogischen Arbeit zu stellen. Beate Traeger, Sachgebietsleiterin Pädagogik in der Abteilung KiTas und Tagespflege des Fachbereichs: „Es geht darum, in den KiTas eine Haltung zu entwickeln.“ Monika Kaspar, Leiterin der KiTa Brunssumstraße, die den Fachtag mit organisiert hat, ergänzt: „Es geht darum, den Blick zu schärfen.“ Helfen sollen dabei Vorträge wie „Was ist politisch gewollt?“ oder zur gesunden Ernährung in KiTas, in Verbindung mit ganz konkreten Workshops, bei denen Dinge ausprobiert werden können und dem direkten Austausch mit KiTa-Leitungen, die bereits in dem Themenfeld der nachhaltigen Entwicklung unterwegs sind. „Die KiTa ist ein wichtiger Lebensraum für die Kinder“, merkt Jürgen Strarkes, Leiter der KiTa Bergstraße an, der ebenfalls im Organisationsteam des Fachtags aktiv ist. Kinder seien heute bis zu 45 Stunden und fünf Jahre in der KiTa. Hier will man zukünftig ansetzen: „Wir wollen alle städtischen KiTas an den Start bringen“, ist Susanne Schwier wichtig.

Die Chancen stehen dafür gut: „Wir haben über 160 Anmeldungen, aus allen städtischen KiTas sind Kolleg*innen mit dabei“, freut sich Starkes über den großen Zuspruch. Außerdem wird der Fachtag im Internet gestreamt, so dass Pädagog*innen an ihrem Konzeptionstag die Vorträge online schauen können – und der Stream wird noch vier Monate online zu sehen sein. „Damit können wir eine vierstellige Zahl von Kolleg*innen erreichen“; rechnet Strakes aus. „Sie haben mit dem Thema ins Schwarze getroffen“, ist Beigeordnete Schwier überzeugt.

Fachtag: Noch Restplätze frei. Jetzt anmelden!

Für den Fachtag am Freitag, 22. Oktober, in der 4. Aachener Gesamtschule können sich Interessierte noch anmelden, es sind noch Restplätze frei. Der Tag richtet sich an pädagogisches Personal aus dem Elementarbereich. Anmeldung per Mail bitte an michaela.fenina@mail.aachen.de.

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„Die Not wird nicht geringer“ – Kirchenmobil ist regelmäßig in Bad Neuenahr-Ahrweiler unterwegs

Bad Neuenahr – Neben dem Verkaufswagen des Metzgers und vor der Rosenkranzkirche in Bad Neuenahr steht ein weißer Transporter. Die Markise ist ausgefahren, zwei Campingstühle stehen darunter und auf den Tischen stehen zwei volle Obstkörbe, den dritten hält gerade Christoph Storb in der Hand und geht auf eine ältere Dame zu: „Ich habe eine Stärkung für Sie“. Ein wenig unsicher greift die Frau zu einer Banane. „Einfach so?“, fragt sie. Ja, denn der Diakon aus dem Dekanat Völklingen und sein Team von „kirche:mobil!“ sind zwar von der katholischen Kirche, aber sie sind nicht hier, um Menschen im allgemeinen Verständnis zu missionieren. Sie haben ein offenes Ohr oder wünschen einfach einen guten Tag. 200 Passanten werden sie an diesem Tag so begegnen.

Oder sie helfen der älteren Dame weiter, die den Mosesparkplatz sucht. Eine junge Frau kommt gerade aus einer Arztpraxis mit einer Diagnose, die sie noch nicht richtig einzuordnen weiß. Martina Zimmer (Pastoralreferentin im Dekanat Losheim-Wandern), Hans-Josef Puch (Diakon mit Zivilberuf in der Pfarreiengemeinschaft Schweich) und eben Christoph Storb hören mitfühlend zu. Aus diesen kurzen Moment können sich durchaus längere Gespräche ergeben, wissen die Team-Mitglieder, die rund um Christoph Storb in wechselnder Besetzung dabei sind. „Es ist ganz anders als Seelsorge daheim“, sagt Storb. „Es ist drastischer und die Probleme existenzieller. Da gibt es die, die sich freuen, dass sie wieder Gas haben, aber dann haben sie keinen Installateur, der es einschließt.“ Das bedeutet im Umkehrschluss weiterhin kalt zu duschen.

„Viele ältere Menschen sind nach Bad Neuenahr-Ahrweiler gezogen, weil zum Beispiel Einkaufsmöglichkeiten fußläufig zu erreichen waren. Jetzt funktionieren Aufzüge nicht, Geschäfte sind geschlossen und überall hört man Baulärm – alles ist zerstört“, gibt Martina Zimmer einige Gesprächsthemen wieder. „Als Kirche haben wir die besondere Pflicht auf die Menschen zu achten, die nicht so hinterher kommen, die beispielsweise kein Internet oder Smartphone haben“, so Storb. „Und immer wieder ist die Flutnacht Thema“, ergänzt Martina Zimmer. „Wenn die Menschen etwas Zeit haben, dann kommen die schmerzlichen Erinnerungen hoch“, spricht Puch von seinen Erfahrungen während vergangener Einsätze im Ahrtal.

Das Engagement wird in den nächsten, kälteren Wochen fortgesetzt. „Die Not wird nicht geringer“, weiß Storb. Im wöchentlichen Wechsel ist das Mobil an der Rosenkranzkirche (das nächste Mal am Montag, 25. Oktober) oder am Bahnhof in Ahrweiler (Freitag, 5. November) zu finden. Informationen rund um die Arbeit des Bistums Trier angesichts der Flutkatastrophe sind unter t1p.de/hochwasser-hilfe zu finden.

Bei kirche:mobil! handelt es sich um ein Projekt der katholischen Kirche im Dekanat Völklingen, das finanziell durch das Bistum Trier und die Bischof-Stein-Stiftung gefördert wird. Im Saarland steht das Mobil seit Anfang 2020 unter anderem auf Wochenmärkten oder an Spielplätzen. Es ist ausgestattet mit einer Kaffeemaschine, gemütlichen Sitzmöbeln und auch Spielen sowie Impulsen. Bei den Einsätzen an der Ahr gibt es zusätzlich noch Informationskärtchen mit Angeboten der katholischen und evangelischen Kirche sowie Impulse.

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Wirtschaft

Julian Haas aus Mayen aktiv bei „Zukunft Dachdecker“

Wittlich/Prüm/Mayen/Zeltingen-Rachtig – Starkes Dachdeckerhandwerk hilft und bildet aus. Auch drei Monate nach der Flutkatastrophe ist das Ereignis präsentes Thema in allen Zusammenkünften der Handwerker. So auch bei der Jahreshauptversammlung der Dachdecker-Innung Bernkastel-Wittlich Anfang Oktober in Zeltingen-Rachtig.

Obermeister der Innung, Markus Berg aus Erden, und der Geschäftsführer vom Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks Rheinland-Pfalz, Andreas Unger, informierten die Mitglieder über die Hilfen, die den zwölf betroffenen Dachdeckerbetrieben im Verbandsgebiet zuteilgeworden war. Neben den finanziellen Unterstützungen durch den Verband war insbesondere die Hilfe unter den Handwerkskollegen bemerkenswert, resümierten Berg und Unger. Zudem beschlossen die anwesenden Mitglieder, den Fluthilfe-Spendentopf der Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region, Geschäftsstelle der Innungen, mit einem Betrag von 3.000 Euro zu stärken.

Gestärkt wird zukünftig auch die Nachwuchsgruppe „Zukunft Dachdecker“ des Verbandes um Julian Haas aus Mayen. Haas ist junger Dachdeckermeister bei Berg Dach und Schiefer aus Erden. Zusammen mit über 30 jungen Dachdeckerkolleginnen und Kollegen aus ganz Rheinland-Pfalz wollen sie jungen Menschen vermitteln, wie toll ihr Beruf ist und warum sie tun, was sie tun. Hierzu sind die Dachdeckerbotschafter aktiv auf Ausbildungsmessen präsent und stehen auch für direkte Kontakte von Schülerinnen und Schülern zur Verfügung. Über die Website www.zukunft-dachdecker.de und deren Facebook-Seite sind die Botschafter online erreichbar. Erfahrene Unterstützung hat Haas dabei von seinen Fachkollegen aus dem Innungsbetrieb Oster Dach und Holzbau aus Bernkastel-Kues. Die jungen Geschäftsführer Madeleine Peterson-Oster, Zimmerer- und Dachdeckermeisterin und Holzbauingenieurin, und ihr Bruder Laurin Oster, Zimmerer- und Dachdeckermeister, sind schon lange aktiv bei „Zukunft Dachdecker“.

Weitere Tagesordnungspunkte waren verschiedene Wahlen. Obermeister Berg wurde zum neuen Innungsbeauftragten für den Bereich Technik beim Fachverband gewählt. Neuer Lehrlingswart ist Eugen Ziegenhagel aus Morbach-Haag, Meister beim Morbacher Holzbaubetrieb Anton. Abgerundet wurde der Abend durch zwei Fachvorträge. Eingeladen waren dazu Wolfgang Gerhard von der Signal-Iduna zum aktuellen Thema Elementarversicherung, Inhaltsversicherung und Betriebsunterbrechungsversicherung.

Für den Bereich Technik sprach der Sachverständige Frank Herbert zum Thema Leckagen im Dachbereich und gab wichtige Informationen zur Vermeidung von Baumängeln. „Die Innungsversammlungen sind für unsere Mitglieder wertvoll investierte Zeit. Es ist nicht nur der Austausch von Informationen, sondern auch eine Bereicherung an Fachwissen. Zudem werden bei den Versammlungen die Weichen für die zukünftige Ausrichtung der Innung gelegt“, sagt Dirk Kleis, Geschäftsführer von 22 regionalen Handwerksinnungen unter dem Dach der Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region. „Wir empfehlen allen Mitgliedern, die Versammlungen zu besuchen und ihr Mitspracherecht zu nutzen und ihre Ideen einzubringen. So gestalten wir lebendiges Handwerk.“