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Sondersitzung zur DB-Eifelstrecke Köln -Trier am Donnerstag 28. Oktober

Mechernich – Werner Lübberink (Deutsche Bahn) und Dr. Norbert Reinkober (NVR und VRS) informieren im Planungsausschuss der Stadt Mechernich über aktuellen Sachstand „Wiederaufbau der Strecke Köln-Trier“ in der Aula des GAT am Donnerstag, 28. Oktober, ab 17 Uhr – Auch Kaller Entwicklungsausschuss nimmt teil – Gäste willkommen.

Die Stadt Mechernich lädt zu einer Sondersitzung des Planungsausschusses in die Aula des Gymnasiums Am Turmhof (GAT) ein – und zwar am Donnerstag, 28. Oktober, ab 17 Uhr. In der Sondersitzung des Planungsausschusses der Stadt Mechernich werden Verantwortliche der Deutschen Bahn, des Nahverkehrs Rheinland und Verkehrsverbunds Rhein-Sieg einen aktuellen Stand geben zum Wiederaufbau der Eifelstrecke.

Werner Lübberink, der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn (DB) in Nordrhein-Westfalen, und Dr. Norbert Reinkober, der Geschäftsführer Nahverkehr Rheinland (NVR) sowie des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg (VRS), wollen einen aktuellen Sachstandsbericht zum Wiederaufbau der Eifelstrecke geben.

Neben den Mechernicher Mitgliedern des Ausschusses wird auch das Kaller Pendant, der Entwicklungsausschuss der Gemeinde, an der Veranstaltung teilnehmen. Auch Gäste sind herzlich willkommen.

Ende September, gute zwei Monate nach der Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, hatte die DB einen konkreten Zeitplan für die Eifelstrecke bekanntgegeben. Demnach ist geplant, den Bahnverkehr zwischen Euskirchen und Mechernich bis zum Frühjahr 2022 wieder aufzunehmen. Der Abschnitt bis Kall folgt dann zum Sommer 2022. Zwischen Kall und Nettersheim wird die Strecke bis Sommer 2023 umfassend erneuert.

Wenn schon Wiederaufbau der streckenweise vom Hochwasser zerstörten Eifelbahn Köln-Trier-Saarbrücken, so sagen einige, dann sollte man auch zügig die Elektrifizierung der Strecke vorantreiben, und die S-Bahn-Taktung bis Kall realisieren.

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Finanzminister beschließen weitere Entlastung für Brauereien

Region/Düsseldorf – Länder setzen sich für steuerliche Entlastung bei der Besteuerung von Biermischgetränken ein / NRW Minister Lienenkämper: Brauereien erhalten die finanzielle Unterstützung, die sie benötigen. Das Ministerium für Finanzen NRW teilt mit: Um die Brauereibranche stärker zu unterstützen, haben die Finanzminister heute eine Initiative der Länder Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hamburg, Bayern und Saarland zur steuerlichen Entlastung bei der Besteuerung sogenannter Biermischgetränke beschlossen.

Die Länder setzen sich dafür ein, bei der Besteuerung von Biermischgetränken die nach Abschluss der Gärung hinzugefügten Zutaten während einer Übergangszeit bis einschließlich 31. Dezember 2030 nicht zu berücksichtigen. Dies ist im Rahmen der Umsetzung einer entsprechenden EU-Richtlinie möglich. Die Brauereibranche musste aufgrund der Corona-Pandemie besonders starke finanzielle Einbußen hinnehmen. Um den wirtschaftlichen Folgen bei kleinen und mittelständischen Brauereien entgegenzutreten, wurden bereits die Steuersätze der Biersteuermengenstaffel befristet für die Jahre 2021 und 2022 auf den Stand zum 31. Dezember 2003 abgesenkt.

„Die beschlossenen Maßnahmen sind ein erheblicher Erfolg“, betont Lutz Lienenkämper, Minister der Finanzen. „Allein in Nordrhein-Westfalen sind rund 150 Brauereien ansässig. Die seit mitunter Jahrhunderten beheimateten Bierbrauereien stellen einen traditionsreichen Bestandteil der nordrhein-westfälischen Kultur dar. Mit ihren verschiedenen und für ihre Regionen stehenden Biersorten und Gasthäuser tragen sie wesentlich zu unserem gesellschaftlichen Leben bei. Sie erhalten jetzt weitere finanzielle Unterstützung, die sie dringend benötigen.“

Die Corona-Pandemie hat bei den Brauereien unter anderem zu Umsatzeinbußen geführt und auch die von Gastronomen ausstehenden Pacht- und Tilgungseinnahmen sind eine starke finanzielle Belastung für die Bierbrauereien.

Hintergrund:

Aufgrund einer Richtlinie der EU sind bis zum 31. Dezember 2021 in den nationalen Verbrauchsteuergesetzen Änderungen zur Harmonisierung der Struktur der Verbrauchsteuern auf Alkohol und alkoholische Getränke umzusetzen. Hinsichtlich der Besteuerung sog. Biermischgetränke eröffnet der neu gefasste Artikel 3 der Richtlinie 92/83/EWG die Möglichkeit, für einen Übergangszeitraum die bisherige Besteuerungspraxis beizubehalten und die nach der Gärung hinzugefügten Zutaten von Bier bei der Messung der Grad Plato bis zum 31. Dezember 2030 unberücksichtigt zu lassen.

Die Finanzministerinnen und Finanzminister der Länder fordern den Bundesminister der Finanzen auf, in dem Gesetzentwurf zur Umsetzung der Richtlinie von der Übergangsregelung vollständig Gebrauch zu machen und somit von einer Besteuerung unter Berücksichtigung der nach Abschluss der Gärung hinzugefügten Zutaten bis einschließlich 31. Dezember 2030 abzusehen. Für die Brauereibranche würde diese Maßnahme in schwierigen Zeiten eine spürbare finanzielle Entlastung bewirken.

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Rotary Club Daun-Eifel stellt 15.000 Euro für Feuerwehr Ahrweiler zur Verfügung

Daun – Die Hochwasserkatastrophe vom 14. Juli hat Teile von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen mit Überflutungen und Zerstörung in bisher nicht bekanntem Ausmaß getroffen. Erschütternd sind die Bilder der Verwüstung und die Berichte der Betroffenen. Die Folgen dieser Katastrophe werden die in den Flutgebieten lebenden Menschen lange begleiten und Narben hinterlassen.

Um das Leid zumindest ansatzweise zu lindern, hat der Rotary Club Daun-Eifel inzwischen Soforthilfen in Höhe von insgesamt rund 300.000 Euro unbürokratisch und schnell direkt an die Flutopfer ausgezahlt. Ermöglicht wurde diese Hilfe unter anderem durch viele große und klein zweckgebundenen Spenden an die Stiftung des Rotary Club Daun-Eifel von Firmen, Privatleuten und Vereinen sowie durch Veranstaltungen die der Rotary Club Daun-Eifel organisiert und dort zu Spenden aufgerufen hat – unvergessen sind hier sicherlich die Benefizkonzerte mit dem Lala-Mobil und dem Pianisten Enrico Noel Czmorek.

Erst kürzlich hat der Rotary Club Daun-Eifel der Feuerwehr Ahrweiler, die ebenfalls schwer von der Hochwasserkatastrophe im Juli getroffen wurde, 15.000 Euro für die Anschaffung von Ausrüstung zur Verfügung gestellt. Der Präsident des Clubs, Dirk Wingenter, ließ es sich nicht nehmen, die dringend benötigten Ausrüstungsgegenstände – darunter unter anderem Schutzhandschuhe, Schutzstiefel, Spezial-Werkzeug und Tablets – gemeinsam mit Kräften der Feuerwehr Daun, die sich um die Beschaffung der Ausrüstung gekümmert haben, persönlich nach Ahrweiler zu bringen.

Dirk Wingenter zeigte sich tief betroffen von den gewaltigen  Zerstörungen an der Ahr. „Es ist unglaublich, mit welchen Problemen die Menschen konfrontiert sind. Gerade jetzt, wo es kalt wird ist es umso wichtiger, dass die Hilfen nicht ins Stocken geraten. Und genau deshalb war es uns wichtig, auch der Feuerwehr vor Ort, deren Wache durch die Flut komplett zerstört wurde, und die jetzt den Dienst mit unglaublich viel persönlichem Einsatz wiederaufnimmt, durch die Beschaffung von Ausrüstung bei der Wiederherstellung ihrer Einsatzkraft zu unterstützen“.

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Keine falsche Angst vor E-Autos, sondern sicher in die Zukunft fahren

Region/Köln – Skepsis vorm E-Auto wird weniger von Fakten als von Vorurteilen gespeist. AXA Kraftfahrt-Experte Fabian Schneider stellt diese Vorurteile auf den Prüfstand. AXA bietet E-Auto-Fahrern zusätzliche Services, wie den Weitertransport zur nächsten Ladesäule.

Die Neuzulassungen von Elektroautos in Deutschland haben in diesem Monat einen entscheidenden Rekordwert erreicht: Mit rund 236.700 wurden im Jahr 2021 schon jetzt mehr Elektroautos zugelassen als im gesamten letzten Jahr (2020: rund 194.200 Neuzulassungen; Quelle: Statista; Stand: Oktober 2021).

Dies liegt nicht zuletzt an einer staatlichen Förderung, von der Verbraucher bis Ende 2025 profitieren können. Zusätzlich zum sogenannten „Umweltbonus“ verdoppelt die „Innovationsprämie“ der Bundesregierung die staatliche Förderung von E-Autos. Sie wurde eingeführt, als das Ziel, bis 2020 1 Mio. E-Autos auf Deutschlands Straßen zu bringen, verfehlt wurde und soll nun auch bis Ende 2025 verlängert werden. Zum Vergleich: Die frühere „Abwrackprämie“ war binnen weniger Monate vergriffen. Die Deutschen tun sich also schwer mit dem E-Auto. Doch woran liegt’s? Experten von AXA werfen einen Blick auf Vorurteile und Ängste, die immer wieder im öffentlichen Diskurs aufkommen.

Zu wenig Reichweite? 

Aktuell liegt die durchschnittliche Reichweite von Elektro-Autos bei rund 400 km. Bis 2025 soll sich hier noch einiges tun. Geplant ist eine Reichweite von rund 700 km. (Quelle: Statista)

„Der durchschnittliche Versicherungsnehmer fährt im Jahr 14.000 km. Das heißt, am Tag werden mit dem Auto im Schnitt nur rund 38 km zurückgelegt. Da ist die aktuelle Reichweite von 400 km mehr als ausreichend. Die Befürchtung, man würde regelmäßig mit dem E-Auto aufgrund eines leeren Akkus liegen bleiben, ist also sehr unwahrscheinlich“,erklärt Fabian Schneider, Leiter Mobility Tribe und Kraftfahrtexperte bei AXA in Deutschland.

Sollte man doch einmal mit dem Elektro-Auto aufgrund eines leeren Akkus liegen bleiben, bietet AXA im Rahmen der Mobilitätsgarantie einen Weitertransportservice bis zur nächsten funktionstüchtigen Ladesäule – und das nicht nur in Deutschland, sondern auch im europäischen Ausland. So können E-Autofahrer im Alltag und Urlaub mit dem sicheren Gefühl unterwegs sein, im Notfall auch zügig eine Schnellladesäule zu erreichen.

Zu reparaturanfällig?

Der Akku bildet das Herzstück eines E-Autos und um ihn ranken sich dementsprechend viele Mythen. Von einer angeblichen erhöhten Brandanfälligkeit bis hin zu enormer Verschleiß- und Reparaturanfälligkeit – die diskutierten Themen weisen eine vielfältige Bandbreite auf. Dabei ist die Garantieleistung der Hersteller beim Akku auffällig stark: Die meisten Autobauer geben hier eine Garantieleistung von acht Jahren (oder bis zu 160.000 gefahrene Kilometer). Auch die Versicherungsleistung von AXA bietet in der Diskussion um den Akku starke Argumente.

„Wir gehen davon aus, dass ein moderner Lithium-Ionen-Akku, wie er aktuell in Elektro-Autos verbaut wird, bis zu 3.000 Ladezyklen und einer Laufzeit von bis zu 500.000 Kilometern standhält. Grundsätzlich ist der Akku in unseren Kasko-Versicherungen ohne gesonderte Begrenzung versichert. Im Schadenfall werden zudem keine Abzüge „neu für alt“ vorgenommen, wenn ein alter Akku gegen einen neuen ausgetauscht werden muss“, beschreibt Fabian Schneider, die Leistungen von AXA am Beispiel des Tarifs „mobil komfort“.

Mögliche Schäden am Akku werden zum Beispiel durch Brand und Explosion, Sturm, Blitzschlag (inkl. Überspannung), Überschwemmung, Zusammenstoß mit Tieren oder Kurzschlussschäden verursacht. Da die Leistungen je nach Anbieter und Tarif variieren können, empfiehlt es sich beim Kauf eines E-Autos mit seinem Versicherungsberater über die individuellen Leistungen vorab zu sprechen.

„Die Kfz-Versicherung von AXA ist technikneutral. Das heißt, die Leistungen gelten genauso für E-Autos und Hybride wie für Benziner oder Dieselfahrzeuge. Dennoch ergeben sich aus den besonderen technischen Komponenten von E-Autos und Hybrid-Fahrzeugen auch besondere Anforderungen der Kunden an den Versicherungsschutz“,so Fabian Schneider, weiter.

Vor diesem Hintergrund entwickele AXA das eigene Produktportfolio stetig weiter.

Zu wenige Ladepunkte? 

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat im Rahmen des Förderprogramms Ladeinfrastruktur in den vergangenen drei Jahren über 30.000 öffentlich zugänglichen Ladepunkte aufgebaut. Die Bundesnetzagentur verzeichnete im September 2021 in der gesamten Bundesrepublik 40.257 Normalladepunkte und 6.840 Schnellladepunkte. Aktuell kommt also auf jedes zugelassene E-Auto 0,2 Ladepunkte in Deutschland – mit gravierenden Unterschieden je Bundesland. Das Einrichten einer eigenen Ladestation, der sogenannten Wallbox, liegt somit für viele E-Auto-Fahrer nahe oder ist sogar obligatorisch.

„Die Nutzung von Ladesäulen und die Wallbox sind für unsere Kunden ein wichtiges Thema, das dementsprechend auch in unserer E-Auto-Versicherung bedacht ist. Entsteht beim Laden ein Schaden an der öffentlichen Ladestation/-säule ist dieser über die Kfz-Haftpflichtversicherung abgedeckt. Im Falle eines Schadens, der beim Laden des Fahrzeugs an einer fremden Wallbox, zum Beispiel in der Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses entsteht, besteht ebenso Versicherungsschutz über die Kfz-Haftpflichtversicherung“,erklärt Fabian Schneider.

 

AXA hat sich darüber hinaus dazu entschlossen, Wallboxen in allen Wohngebäudeversicherungsverträgen sämtlicher Tarife mitzuversichern.

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Schon gesehen? – Eifel-Gäng macht das nächste Video der Stadt Mechernich

Mechernich – „Klappe, die nächste“, so heißt es für die Videoreihe der Stadt Mechernich. Denn schon ist der nächste Film produziert und veröffentlicht. Diesmal nimmt die berühmt-berüchtigte Eifel-Gäng mit auf eine humorvolle Reise.

Manni Lang, Ralf Kramp und Günter Hochgürtel führen innerhalb der knapp vier Minuten zum Urknall, zur „leergesoffenen“ Brauerei und zu anderen skurrilen Theorien. „Die Eifel-Gäng ist ein lebendiges Zeugnis dafür, dass wir auch über uns selber lachen können“, sagt daher treffend Manni Lang zum Abschluss des Videos. „Viel Spaß!“, wünscht die Stadt Mechernich.

Zu sehen ist das neue Video auf www.mechernich.de (Filme aus Mechernich) oder dem Youtube-Kanal der Stadt.

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Neue Gasstation per Spezialkran ins Ahrtal geliefert

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Die Flut zerstörte auch fünf solcher Anlagen – Wichtiger Bestandteil des Hochdrucknetzes im Ahrtal. Sie bringt stolze 30 Tonnen auf die Waage, steht auf einem 6,5 Tonnen schweren Betonfundament und spielt für die Wiederherstellung der Erdgasversorgung im Ahrtal eine wichtige Rolle: die neue Gasdruckregelstation an der Hauptstraße in Bad Neuenahr.

Eine neue Gasdruckregelstation ist an der Hauptstraße in Bad Neuenahr angeliefert worden. Foto: Frank Homann/evm

Ein Schwerlastkran hat sie jetzt auf dem Platz abgesetzt, wo sie schon in wenigen Tagen den Gasdruck regeln soll. „Diese neue Gasdruckregelstation spielt bei der Wiederinbetriebnahme des wiederhergestellten Erdgasnetzes eine wichtige Rolle“, informiert der Pressesprecher der evm-Gruppe, Marcelo Peerenboom. „Sie sorgt dafür, dass das Erdgas aus dem Hochdrucknetz mit dem richtigen Druck in die weiteren örtlichen Netze gelangt.“

Die Flutkatastrophe hatte Mitte Juli nicht nur die Erdgasleitungen im Ahrtal in großem Maße zerstört, sondern auch weitere Bestandteile, die für die Energieversorgung von Bedeutung sind. So waren auch insgesamt 31 Gasdruckregelstationen betroffen. Fünf von ihnen waren vollständig zerstört, neun weitere sehr stark beschädigt. Innerhalb von nur zwölf Wochen ist es den Energienetzen Mittelrhein als Netzbetreiber gelungen, das zerstörte Netz nahezu vollständig wieder herzustellen und die Gasversorgung wieder in Betrieb zu nehmen.

Ganz wesentlich ist dabei der Neubau der Hochdruckleitung, für die die evm-Gruppe in weiten Teilen einen anderen Verlauf gewählt hat, um schneller voranzukommen. Aus diesem Grund mussten auch für die wichtigen Gasdruckregelstationen neue Standorte gefunden werden. „Bedenken muss man auch, dass es solche Stationen nicht, von der Stange‘ gibt, sondern diese jeweils individuell gefertigt werden müssen. Wir sind sehr froh, dass durch die Lieferanten eine sehr schnelle Lieferung ermöglicht wurde“, stellt der evm-Sprecher fest.

Und so konnten Schaulustige beobachten, wie der Spezialkran die einzelnen Bestandteile in die Luft hob, um sie dann am endgültigen Platz an der Hauptstraße wieder abzusenken. Der 160-Tonnen-Kran leistete dabei Millimeterarbeit und platzierte die Anlage ganz exakt. Aktuell werden die notwendigen Verbindungsarbeiten vorgenommen, damit das neue Hochdrucknetz an die Station angeschlossen werden kann. Eine baugleiche Station wird in wenigen Tagen auch am Kreisverkehrsplatz an der Ringener Straße montiert. In Kürze wird dann das Hochdrucknetz wieder komplett sein, sodass auch die letzten Gebiete im Ahrtal wieder mit Erdgas versorgt werden können.

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Bahnstrecke Euskirchen-Bad Münstereifel

Bad Münstereifel – Vertreter der Deutschen Bahn, des Nahverkehr Rheinland und des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg haben auf Einladung der Bürgermeisterin im Oktober die Stadt Bad Münstereifel besucht und über die Situation an der Bahnstrecke von Euskirchen nach Bad Münstereifel berichtet.

Seit der Flutkatastrophe ist  der Bahnverkehr eingestellt. Die Bahnstrecke wurde von der Deutschen Bahn inzwischen vollständig abgegangen, um die Schäden in der gesamten Tragweite zu erfassen und zu bewerten. Die Brücke bei Kirspenich musste gesprengt werden. An der Brücke am Bendenweg bei der ehemaligen Fabrik Hettner ist ein Brückenbogen eingestürzt. Zwar ist die Brücke bei Iversheim stehen geblieben, doch sind die Brückenköpfe weggespült und Schienen sowie Schwellen ragen in die Luft. Darüber hinaus sind auf längeren Strecken die Bahnkörper überflutet gewesen oder sogar die Schotterbettung weggeschwemmt.

Daher besteht umfassender Sanierungsbedarf am Bahnkörper mit Schienen, Gleisen und der Bettung sowie den Brücken. Gerade der Neubau der Brücken bei Kirspenich und am Bendenweg wird planerisch und bautechnisch anspruchsvoll. So will die Deutsche Bahn die neuen Brücken in Abstimmung mit Wasserbehörden mit einem verbesserten Hochwasserschutz ausstatten.

Die Deutsche Bahn hat sich zum Ziel gesetzt, die Planung der einzelnen baulichen Maßnahmen mit den aufwendigen Brückenbauwerken in 2022 abzuschließen und die Bauarbeiten 2023 abzuwickeln. Bei einem optimalen Ablauf sollte Ende 2023 der Regelbetrieb auf der Bahnstrecke bis Bad Münstereifel wieder aufgenommen werden können. Inwiefern vorher schon Teilstrecken befahren werden können und sollen, lässt sich heute noch nicht beantworten.

Den ruhenden Bahnverkehr wollen die Beteiligten dafür nutzen, um währenddessen die bereits geplanten Um- und Erweiterungsmaßnahmen am Bahnhof und an den Haltepunkten Arloff sowie Iversheim und dem angrenzenden P & R-Parkplatz in Bad Münstereifel auszuführen.

Die Deutsche Bahn, der Nahverkehr Rheinland, der Verkehrsverbund Rhein-Sieg und die Stadt Bad Münstereifel haben verabredet, in der Wiederaufbauphase Verbindung zu halten.

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Landkreis Bernkastel-Wittlich und Transferagentur setzen Kooperation zum Bildungs-Management fort

Wittlich – Der Landkreis Bernkastel-Wittlich und die Transferagentur Kommunales Bildungsmanagement Rheinland-Pfalz-Saarland schließen eine Zielvereinbarung ab, um weiterhin gemeinsam an der Weiterentwicklung von Bildungsstrukturen zu arbeiten.

Landrat Gregor Eibes und Natalie Kluth, stellvertretende Leiterin der Transferagentur, unterzeichneten die erweitere Zielvereinbarung am 7. Oktober 2021 in Wittlich. „Wir möchten den Menschen in unserem Landkreis in jeder Lebensphase einen Zugang zu guter Bildung und beruflichen Chancen ermöglichen. Zudem möchten wir die Chancen im Bildungsbereich nutzen, um den Fachkräftebedarf für unsere Region zu sichern. Das geht nicht von heute auf morgen, sondern ist eine echte Daueraufgabe. Deshalb bin ich sehr froh, dass wir auf diesem Weg auch in Zukunft auf die Transferagentur als wichtigen Partner zählen können.“, so Gregor Eibes.

Der Landkreis Bernkastel-Wittlich betreibt seit 2016 im Rahmen eines Bundesprogrammes eine kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte. Beim Aufbau der hierzu nötigen Strukturen unterstützt die Transferagentur RLP-SL den Landkreis bereits seit mehreren Jahren. Dabei sei mit der Bildungskoordination für Neuzugewanderte in Bernkastel-Wittlich bereits Vieles erreicht worden, wie Natalie Kluth betonte. „Die Information von Zugewanderten über Bildungsangebote und Beratungsmöglichkeiten, aber auch die Vernetzung der haupt- und ehrenamtlichen Bildungsakteure sind wichtige Beiträge für eine gelungene Integration und gesellschaftliche Teilhabe – und ein starkes Fundament für die nächsten Schritte zur Weiterentwicklung der Bildungslandschaft.“

Nach dem Auslaufen des Förderprogramms führt der Landkreis die gute Arbeit nicht nur aus eigenen Mitteln fort, sondern entwickelt sie gezielt weiter. Dies betrifft insbesondere die Integration Neuzugewanderter in Arbeit, die Fachkräftesicherung sowie den Übergang Schule und Beruf. Die Transferagentur wird den Landkreis bei der Entwicklung dieser Handlungsfelder sowie der Förderung einer datenbasierten Bildungsarbeit unterstützten und dabei an bestehende Strukturen anknüpfen. Zu den konkreten Angeboten der Transferagentur zählen neben der Beratung beim Ausbau der Steuerungs- und Kooperationsstrukturen in der Verwaltung auch die gemeinsame Zielentwicklung, die Durchführung von Qualifizierungen und die kollegiale Beratung.

Bildungskoordinatorin Veronika Kutschin hat in ihrer Arbeit in der Vergangenheit bereits einen Schwerpunkt auf das Handlungsfeld Ausbildung und Arbeit gelegt. So entstand beispielsweise ein Projekt, das Neuzugewanderten den Zugang zu Arbeit erleichtern und zugleich dem Fachkräftemangel im Hotel und Gaststättengewerbe entgegenwirken soll. Die bestehenden Netzwerke und Erfahrungen kann sie nun für die Weiterentwicklung der Bildungskoordination nutzen.

Die Transferagentur RLP-SL berät Landkreise und kreisfreie Städte in Rheinland-Pfalz und dem Saarland beim Auf- und Ausbau ihres Bildungsmanagements vor Ort und unterstützt sie durch verschiedene Qualifizierungs- und Austauschformate. Sie wird finanziert im Rahmen der bundesweiten „Transferinitiative Kommunales Bildungsmanagement“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

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Dormagener Feuerwehr verschenkt zwei Einsatz-Fahrzeuge an die Stadt Euskirchen und Gemeinde Hellenthal

Euskirchen – Neben Straßen und Häusern wurden bei der Flutkatastrophe vor rund drei Monaten in Teilen Nordrhein-Westfalens und Rheinland-Pfalz auch zahlreiche Fahrzeuge schwer beschädigt. Auch die örtlichen Feuerwehren waren betroffen. Aufgrund langer Beschaffungszeiten von neuen Fahrzeugen fehlten dadurch in den Krisenregionen wichtige Einsatzmittel.

Foto: Stadt Euskirchen

„Um schnell und unbürokratisch zu helfen, haben wir uns entschieden, die Gemeinde Hellenthal sowie die Stadt Euskirchen mit einem Löschgruppenfahrzeug und einem Mannschaftstransportfahrzeug zu unterstützen“, sagt der Leiter der Dormagener Feuerwehr, Bernd Eckhardt. Nachdem die Fahrzeuge zunächst verliehen worden waren, wurden sie am Montag in Dormagen dauerhaft an die beiden Wehren übergeben. Der Hauptausschuss hatte in seiner Sitzung am 5. Oktober beschlossen, die Fahrzeuge zu verschenken.

Als Dankeschön überreichte der Hellenthaler Bürgermeister dem Leiter der Dormagener Feuerwehr einen Scheck in Höhe von 2.000 Euro für die Kinder- und Jugendfeuerwehr. Foto: Stadt Euskirchen

„Wir hatten in Dormagen großes Glück. Daher stand es für uns außer Frage, anderen Gemeinden bei der Bewältigung dieser Katastrophe zu helfen. Ich freue mich, dass unsere beiden Fahrzeuge nun in Hellenthal und Euskirchen sinnvoll weiter genutzt werden und dort einen wichtigen Dienst leisten“, so Bürgermeister Erik Lierenfeld bei der Übergabe.

Die beiden Fahrzeuge, die bei der Dormagener Feuerwehr zuletzt durch neue Fahrzeuge ersetzt wurden, wären demnächst verkauft worden. Durch die Schenkung verzichtet die Stadt auf Einnahmen in Höhe von rund 24.000 bis 31.000 Euro.

„Wir freuen uns riesig über diese Schenkung und sind der Stadt Dormagen sehr dankbar. Die Fahrzeuge befinden sich in einem sehr guten technischen Zustand und haben uns in den vergangenen Wochen und Monaten bereits enorm geholfen“, sagt der Erste Beigeordnete der Stadt Euskirchen, Alfred Jaax. Neben Jaax freut sich auch Hellenthals Bürgermeister Rudolf Westerburg über die neuen Einsatzmittel: „Viele unserer Fahrzeuge sind bei der Flut so stark beschädigt worden, dass wir sie bis heute nicht mehr einsetzen können. Daher möchte auch ich mich im Namen der Gemeinde Hellenthal herzlich bei der Dormagener Feuerwehr bedanken.“ Als Dankeschön überreichte der Hellenthaler Bürgermeister dem Leiter der Dormagener Feuerwehr einen Scheck in Höhe von 2.000 Euro für die Kinder- und Jugendfeuerwehr. „Wir wollen mit dieser kleinen Geste unsere große Dankbarkeit ausdrücken und den Nachwuchs der Feuerwehr Dormagen unterstützen“, so Westerburg.

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„Wer wird Mamas Chef*in?“ – Das Job-Speed-Dating mit Kind im Kreis Düren – Anmeldung erforderlich

Nörvenich/Düren/Aachen – Wer wird Mamas Chef*in?, das Job-Speed-Dating mit Kind(ern), feiert Premiere im Kreis Düren! Erstmals findet das „Recruitingevent der besonderen Art“ am Mittwoch, den 27. Oktober im Kreis Düren, Bubenheimer Spieleland in Nörvenich statt.

Getreu dem Motto „außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Lösungen!“, präsentieren sich kleine und mittlere Unternehmen an einem außergewöhnlichen Ort als familienfreundliche(r), attraktive(r) Arbeitgeber*in. Während die Mütter mit den Unternehmen ins Gespräch kommen, können die Kinder der Bewerber*innen das Bubenheimer Spieleland kostenlos besuchen oder sie von Stand zu Stand begleiten.

Welche Arbeitszeiten sind familienkompatibel? Gibt es zeitliche Schnittmengen, in denen ein Arbeiten gut möglich ist? Welche Jobs sind für die Teilnehmer*innen interessant und welche Anforderungen hat das Unternehmen an diese Position? Diese und weitere Fragen können die Bewerberinnen gemeinsam mit regionalen Arbeitgeber*innen besprechen und nach Schnittstellen suchen. Mit dabei sind u. a.: Valder Kunststoffverarbeitung GmbH, Monte Mare in Kreuzau, Gut Köttenich in Jülich, Abtei Mariawald in Heimbach und Edeka Rosenzweig in Düren.

Das Format richtet sich an Mütter, die in den Beruf zurückkehren wollen und ein Unternehmen suchen, das zu ihnen und ihrer familiären Situation passt. Sollte die Kinderbetreuung bis dahin noch nicht gesichert sein, ist das kein Hindernis: Die Bewerber*innen können familienfreundliche Unternehmen aus unterschiedlichen Bereichen von ihrer Persönlichkeit und Qualifikation überzeugen.

Ziel dieses Formats, das Wiedereinsteigerinnen als Chance für Unternehmen mit Fachkräftebedarf versteht, ist die konkrete Vermittlung der Bewerber*innen in Arbeit.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Auch Begleitpersonen sind willkommen.

Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen unter https://regionaachen.de/werwirdmamaschefin, oder via E-Mail an kappes@regionaachen.de erforderlich. Weitere Informationen finden Sie unter www.regionaachen.de.

Wer wird Mamas Chef*in? in Nörvenich (Kreis Düren) ist eine Kooperationsveranstaltung des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Region Aachen, des Kreises Düren, der job-com Kreis Düren, der Agentur für Arbeit Aachen-Düren und des Bubenheimer Spieleland.

Ihre Ansprechpartnerin bei der Region Aachen:

Kompetenzzentrum Frau und Beruf

Christine Kappes

T: +49(0) 241-927 8721-34 | kappes@regionaachen.de