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Wirtschaft

1. Zukunftstalk des Kreises Düren – Philosoph Richard David Precht hebt grünen Wasserstoff hervor

Düren – „Der Kreis Düren hat große Pläne und ehrgeizige Ziele.“ Der das sagt, ist bekannt aus dem Fernsehen: Helge Fuhst. Der 37-Jährige moderiert die ARD-Tagesthemen, ist Medien-Manager und ein prominenter Journalist. Am Montagabend moderierte er den 1. Zukunftstalk des Kreises Düren und spricht mit Deutschlands wohl bekanntestem Philosophen, Richard David Precht – darüber, wie sich die Welt durch Corona verändert und über die Wachstumsoffensive des Kreises Düren.

1. Zukunftstalk Kreis Düren: Richard David Precht und Moderator Helge Fuhst (r.) im Gespräch. Foto: Kreis Düren

Es geht zunächst um die derzeit großen Themen: Klimawandel, Bildung, Digitalisierung. Natürlich auch um die aktuell laufenden Koalitionsverhandlungen und das, was kommen kann. Diese Themen spielen auch vor Ort, im Kreis Düren, eine große Rolle. Immer wieder weist Landrat Wolfgang Spelthahn darauf hin, dass Wachstum im Kreis Düren nicht nur bedeute, dass bis 2025 rund 30.000 neue Einwohner gewonnen werden sollen. Wichtig sei vor allem die Qualität des Wachstums, seine Nachhaltigkeit. Und dabei geht es um den Klimawandel, um Bildung und eine gute digitale Infrastruktur.

Bis 2035 will der Kreis Düren klimaneutral sein. Ein wichtiger Baustein auf diesem Weg ist die Wasserstoffoffensive des Kreises Düren. Zur Jahreswende fahren die ersten fünf mit Wasserstoff (H2) betriebenen Busse durch den Kreis, viele weitere folgen, auch Züge. In dieser Woche erfolgt der Baustart für einen großen Solarpark am Brainergy Park in Jülich. Aus Sonnenenergie wird dann umweltfreundlicher, also grüner Wasserstoff im Kreis Düren produziert.

Diese Art der H2-Herstelltung ist auch für Richard David Precht ein Zukunftsmodell. „Wasserstoff muss grün hergestellt werden“, sagt er beim Zukunftstalk im Bismarck Quartier (Dorint Hotel) in Düren. Dann spiele die Technologie eine Stärke gegenüber der batteriebetriebenen Elektromobilität aus. Die Herstellung von Batterien erfolge oft in Ländern unter Missachtung von Menschenrechts- und Umweltstandards.

Precht betonte, dass Wachstum heute nicht funktioniere, ohne einen Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit zu legen. Der größte Klimasünder sei die Landwirtschaft, deshalb empfehle er, dass sich Kreise im Rahmen ihrer Möglichkeiten für regionale Produkte einsetzen. „Es sollte bei uns keine Äpfel aus Neuseeland geben“, sagte Precht. Der Philosoph und Bestseller-Autor beschäftigte sich neben diesen Megatrends auch mit Fragen eines Grundeinkommens oder neuen Unterrichtsformen in Schulen. So plädierte er für ein Grundeinkommen von rund 1400 Euro und der Möglich der Empfänger, bis zu einer bestimmten Summe anrechnungsfrei noch hinzuzuverdienen.

Moderner Unterricht sollte laut Precht auch von Experten und nicht nur von Lehrerinnen und Lehrern gestaltet werden. Wenn es beispielsweise im Deutsch-Unterricht um Gedichte ginge, sei es hilfreich, auch jemanden unterrichten zu lassen, der wirklich Gedichte schreiben kann, um so die jungen Menschen besser zu motivieren.

Der am Montag gestartete Zukunftstalk Kreis Düren wird am 24. Januar fortgesetzt. Eingeladen werden einmal im Quartal Persönlichkeiten, die sich mit spannenden Themen unserer Zeit beschäftigen und dabei auch die Situation des Kreises Düren beleuchten, gewissermaßen mit dem Blick von außen. Zum Konzept der neuen Reihe mit Moderator Helge Fuhst gehört auch die Beteiligung der Gäste, die die Möglichkeit haben, Fragen zu stellen. Davon wurde am Montag im Bismarck Quartier rege Gebrauch gemacht –  ein gelungener Abend, der zeigte, dass Zukunftsthemen durchaus spannend, informativ und auch unterhaltend präsentiert werden können.

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Kino-Marathon zum 75. Landesgeburtstag – Vergabe kostenfreier Tickets startet

Region/Düsseldorf – Nordrhein-Westfalen feiert in diesem Jahr seinen 75. Geburtstag. Zum Abschluss des Jubiläumsprogramms findet ein zweitägiger Kino-Marathon statt: Am Samstag, 6. November 2021, werden im Lichtspielhaus Filmpalast in Köln (Hohenzollernring 22, 50672 Köln) und am Sonntag, 7. November 2021, im Kino Cinestar in Dortmund (Steinstr. 44, 44147 Dortmund) von morgens bis Mitternacht nordrhein-westfälische Produktionen aus den Genres Drama, Komödie, Dokumentation sowie Familien- und Kinderfilm gezeigt.

Darunter sind „Der Junge muss an die frische Luft“, eine Verfilmung der Autobiografie des Entertainers Hape Kerkeling, die im Ruhrgebiet der 1970er Jahre spielt, sowie der Dokumentarfilm „Die Unbeugsamen“, der die Geschichte starker Frauen der Bonner Republik erzählt. Alle Filme haben gemeinsam, dass sie von nordrhein-westfälischen Künstlerinnen und Künstlern geprägt, in Nordrhein-Westfalen gedreht oder von der Film- und Medienstiftung NRW gefördert wurden.

Moderiert wird die Veranstaltung von dem Filmexperten Dominik Porschen. Im Gespräch mit Mitwirkenden der Filmproduktionen stimmt er das Publikum auf das nachfolgende Programm ein. Der Eintritt ist frei, das Kartenkontingent begrenzt. Unter www.land.nrw/kinomarathon wurde nun die Ticket-Vergabe für interessierte Bürgerinnen und Bürger gestartet. Die Veranstaltung findet unter Einhaltung der 3G-Regel statt.

Der Chef der Staatskanzlei und für Medien zuständige Staatssekretär Nathanael Liminski: „Nordrhein-Westfalen ist das deutsche Filmland Nr. 1. Jedes Jahr entstehen bei uns zahlreiche Filme, die nicht nur in Deutschland bei Kritikern und an den Kinokassen erfolgreich sind, sondern auch international beachtet werden. Eine ganz besondere Auswahl dieser Werke ist nun beim Kino-Marathon zu sehen. Die Produktionen zeigen die Vielfalt unserer regionalen Filmlandschaft und sind eine herausragende Visitenkarte für den Film-Standort Nordrhein-Westfalen. Ich wünsche allen Kinogängern viel Spaß.“

Nordrhein-Westfalen gehört zu den führenden deutschen Film- und Kino-Standorten. Mit jährlich über 35 Millionen Euro unterstützt die Film- und Medienstiftung NRW die nationale Produktionswirtschaft und hat seit ihrem Bestehen über 2.600 Filmproduktionen gefördert. Zahlreiche preisgekrönte und publikumsstarke Kinofilme sind so in den vergangenen dreißig Jahren in Nordrhein-Westfalen entstanden und finden nun Berücksichtigung beim Kino-Marathon.

  1. Landesgeburtstag – ganz Nordrhein-Westfalen feiert mit

Um den 75. Landesgeburtstag trotz der schwierigen Bedingungen durch die Corona-Pandemie gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern entsprechend feiern zu können, hat das Land ein besonderes Jubiläumsprogramm erstellt: Neben dem traditionellen Sommerkonzert der Landesregierung am 21. August im Park des Schlosses Nordkirchen und dem Festakt am 23. August in Düsseldorf fanden eine Reihe neuer Formate und Veranstaltungen für die Bürgerinnen und Bürger im ganzen Land statt: Dazu zählen der Kino-Marathon in Köln und Dortmund im November und ein Fest für Bürgerinnen und Bürger unter dem Motto „Wir feiern 75 Jahre Nordrhein-Westfalen“ Ende August 2021 in Düsseldorf. Zudem brachte ein anlässlich des Landesgeburtstags konzipierter Jubiläums-Truck den 75. Geburtstag von der Landeshauptstadt ins ganze Land und machte auf Wochenmärkten und Plätzen in ganz Nordrhein-Westfalen Halt.

Weitere Informationen zur Kartenvergabe sowie eine Übersicht des kompletten Programm ist zu finden unter: www.land.nrw/kinomarathon   

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BUND weist Wildkatze im Aachener Stadtwald nach

Aachen/Düsseldorf – Nun ist es amtlich: In Aachen leben Wildkatzen. Lange war es still um die Wildkatzen im Aachener Stadtwald. Im Jahr 2016 wurde ein erster Nachweis einer größeren Besiedelung durch Wildkatzen in diesem Gebiet veröffentlicht. Seither wurde der Zustand dieser kleinen Population aber nicht mehr beobachtet. Das wollte der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) in Nordrhein-Westfalen nun ändern. Diesen Sommer platzierte der BUND mehrere Wildtierkameras im Wald. Drei Wildkatzenbotschafter des BUND NRW und die Revierförster des Gemeindeforstamtes Aachen kontrollieren die Kameras in guter Zusammenarbeit alle zwei Wochen. Der Wildkatzenbotschafter Stefan Eschweiler ist froh: „Das richtige Anbringen und die Kontrolle der Kameras kostet viel Zeit und Mühe. Da ist man froh, wenn man neben den Wildschweinen, Rehen und Füchsen auch die Wildkatze endlich nachweisen kann.“

Das Vorhaben wird noch mehrere Monate fortgeführt, um den Status der kleinen Population besser einschätzen zu können. „Wir wollen wissen, wie viele Wildkatzen in etwa in diesen Wäldern leben und ob diese auch Nachwuchs haben. Denn nur wenn es Jungtiere gibt, fühlen sich die Wildkatzen richtig wohl und bleiben auch im Aachener Wald“, so Christine Thiel-Bender, Referentin Artenschutz des BUND in NRW.

Wildkatzen sind scheue und sensible Waldbewohner. Daher ist es wichtig, ihren Lebensraum so wenig wie möglich zu stören. Alle Aachener, die den Wald vor der eigenen Haustür genießen wollen, sollten immer daran denken, dass sie sich im Wohn- und Schlafzimmer der Wildtiere aufhalten. Daher bittet der BUND NRW darum, nicht die Wege zu verlassen und auch den Tieren Nachtruhe zu gewähren. Ebenso wichtig ist es, in der Zeit der Jungenaufzucht (April bis September) keine jungen Katzen aus dem Wald mitzunehmen. Denn Wildkatzenjunge sterben in menschlicher Obhut schnell aufgrund von Stress. Bei einem vermeintlich verlassenen Wildkatzenjunges rufen Sie den BUND NRW an: 0211-30200523.

Die Wildkatze fühlt sich in „unaufgeräumten“, naturnahen Laubmischwäldern mit vielen Versteckmöglichkeiten am wohlsten. Im Stadtwald Aachen finden die Wildkatzen genau diese Strukturen. „NRW hat das Glück, etwa 10% der deutschlandweit vorkommenden 5.000 bis 8.000 Wildkatzen zu beherbergen“, weiß Thiel-Bender. Die größten Vorkommen sind in der Eifel, im Sauerland, im Egge- und Rothaargebirge.

Wildkatzen sind auf ein durchgängiges Netzwerk dieser Wälder angewiesen. „Ein deutschlandweites Netz an Naturlebensräumen ist ein Ziel, für das es einen langen Atem braucht – ein Generationenprojekt“, betont Christine Thiel-Bender. Flächen müssen langfristig für die Natur zu Verfügung gestellt und erhalten werden. Querungshilfen über Straßen müssen geplant und umgesetzt werden. „Doch die Arbeit lohnt sich. Die Wildkatze ist ein wertvolles Symbol für den Zustand unserer Natur“, so Thiel-Bender.

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Silberkette mit Geschichte – Lit.Eifel-Lesung mit Alena Schröder in der Kunstakademie Heimbach

Heimbach – Private Einblicke in autobiografischen Hintergrund ihres Romans. Am Anfang stand eine silberne Kette – denn eigentlich wollte Alena Schröder mit ihrer Literaturagentin etwas ganz anderes besprechen, als dieser die außergewöhnliche Silberkette um ihren Hals auffiel. Ein Erbstück. Alena Schröder erzählte vom spannenden Leben ihrer Urgroßmutter – und die Idee für ihren Debütroman war geboren. Dass es sich bei der Kette letztendlich gar nicht um ein Erbstück von „Ömchen“ handelte, erfuhr Alena Schröder von ihrer Mutter – zum Glück für ihre Leser – erst, als der Roman „Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid“ bereits geschrieben war. Einen Einblick in ihr Buch und dessen Entstehung gab die Autorin am Montagabend bei der ausverkauften Lit.Eifel-Lesung im stimmungsvollen Ambiente der Kunstakademie Heimbach.

Alena Schröder hat sich bisher vor allem als Journalistin und Autorin von Sachbüchern einen Namen gemacht. Nach dem Studium der Geschichte, Politikwissenschaft und Lateinamerikanistik in Berlin und San Diego besuchte sie die Henri-Nannen-Schule, eine Journalistenschule in Hamburg. Nach Jahren als Redakteurin bei der „Brigitte“ arbeitet sie heute frei unter anderem für die „Brigitte“, das „SZ-Magazin“ und „Die Zeit“.

Vier Frauen, vier Generationen

„Ich wollte über die Geschichte meiner Urgroßmutter eigentlich einen journalistischen Beitrag schreiben, aber dafür fehlten mir einfach die Belege – ich kannte nur die Familienanekdoten von meiner Mutter“ erzählte Alena Schröder. Und die Schriftstellerin gesteht: „Journalismus ist anstrengend, alles was man schreibt, muss man belegen. Als ich meinen Roman geschrieben habe, fand ich es toll, mir Sachen ausdenken zu können – das hat wirklich Spaß gemacht.“

Entstanden ist eine deutsch-jüdische Familiengeschichte, die vier Frauen über vier Generationen von den 1920er-Jahren bis heute miteinander verbindet. Unabhängigkeit, Selbstverwirklichung und Mutterschaft sind Themen, die sie alle miteinander verbinden.

Der Roman spielt in Berlin, wo das Leben tobt, während die 27-jährige Hannah spürt, dass ihres noch nicht angefangen hat. Ihre Großmutter Evelyn hingegen kann nach beinahe hundert Jahren das Ende kaum erwarten. Ein Brief aus Israel verändert alles. Darin wird Evelyn als Erbin eines geraubten und verschollenen Kunstvermögens ausgewiesen. Die alte Frau aber hüllt sich in Schweigen.

Warum weiß Hannah nichts von der jüdischen Familie? Und weshalb weigert sich ihre einzige lebende Verwandte, über die Vergangenheit und besonders über ihre Mutter Senta zu sprechen? Die Spur der Bilder führt zurück in die 1920er-Jahre, zu einem eigensinnigen Mädchen. Gefangen in einer Ehe mit einem hochdekorierten Fliegerhelden, lässt Senta alles zurück, um frei zu sein. Doch es brechen dunkle Zeiten an.

Autobiografische Bezüge

Bei der Lit.Eifel-Lesung waren die Zuhörer ganz nah dran an den Romanfiguren, denn Alena Schröder gab einen privaten Einblick in den autobiografischen Hintergrund der Familiengeschichte – inklusive verblichener Fotos der Urgroßeltern. Denn tatsächlich habe ihre Urgroßmutter Senta in den 1920er Jahren Ehemann Ulrich und die gemeinsame Tochter verlassen, um nach Berlin zu gehen.

Und auch einen Brief mit dem Hinweis auf verschollene Kunstwerke der von den Nazis deportierten jüdischen Vorfahren habe es wirklich gegeben. „Diese Restitutionsverfahren sind in der Realität allerdings sehr kompliziert und langwierig – und es ist extrem selten, dass tatsächlich ein Bild gefunden wird“, so Alena Schröder.

Von diesen jüdischen Vorfahren, einem Kunsthändlerehepaar, fand Alena Schröder in alten Unterlagen eine sogenannte „Vermögenserklärung“, die sie vor ihrer Deportation auszufüllen hatten. „Auf 35 Seiten mussten sie dort ihren gesamten Hausstand vom Bettlaken bis zur Konservendose auflisten“, beschreibt die Autorin. Sie empfinde es als schmalen Grad, als Schriftstellerin von der Zeit des Nationalsozialismus zu erzählen, ohne dabei voyeuristisch zu sein. Aus diesem Grund habe sie sich für diesen Teil der Geschichte auf das genannte Formular fokussiert: „Dieses Dokument hat so eine Kälte und transportiert mit seiner Auflistung der letzten Habseligkeiten den Schrecken dieser Zeit.“

Thema noch auserzählt

Für die historischen Episoden ihres Romans habe sie viel recherchiert, erzählt Alena Schröder im Gespräch mit Lit.Eifel- und Radio-Moderatorin Katia Franke. So habe sie beispielsweise viel zeitgenössische Literatur gelesen, um dem Alltag der Menschen und der damaligen Sprache nachzuspüren. Sie arbeite in der Zeit, wenn ihre Kinder in der Schule seien. Ganz oft habe dabei nur an die Wand geguckt, während sich die Geschichte in ihrem Kopf entwickelte. „Schreiben ist eben auch ganz viel nicht schreiben…“

Dass ihr Debütroman solch einen Erfolg haben und es in die Spiegel-Bestsellerliste schaffen würde, habe sie sich nicht vorstellen können, gesteht Alena Schröder. Das liege vielleicht auch daran, dass das Thema Mutterschaft und die ambivalenten Gefühle, die damit einhergehen könnten, in der Literatur noch nicht auserzählt sei. „Eine liebevolle Mutter und gleichzeitig mit Leidenschaft berufstätig zu sein war vor 100 Jahren fast unmöglich – aber auch heute ist das Problem aus meiner Sicht noch nicht gelöst.“

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18. Aachener Krönungsmahl: Rund 150 Gäste folgen der Einladung des Rathausvereins und von creatEvent

Aachen – Besonderes Festmahl im außergewöhnlichen Ambiente des Krönungssaals mit erstklassigem Unterhaltungsprogramm. Organisiert vom Rathausverein Aachen, unterstützt von creatEvent und der finanziellen Hilfe zuverlässiger Sponsoren.

Gastredner waren Armin Laschet, Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens, sowie Professor Dr. Harald Müller vom Lehrstuhl für Mittlere Geschichte an der RWTH Aachen. Drei junge Stipendiat*innen der Deutschen Stiftung Musikleben zauberten das musikalische Klangmenü des Abends.

Georg Helg, Initiator und Moderator des Aachener Krönungsmahl, kündigte seinen Abschied an und wurde von OBin Sibylle Keupen zum „Ehrengast auf Lebenszeit“ ernannt. Foto: Copyright © Stadt Aachen / Andreas Herrmann

Rund 150 Gäste waren am 23. Oktober der Einladung des Rathausvereins Aachens und erstmals von creatEvent zum 18. Aachener Krönungsmahl in den festlich dekorierten Krönungssaal des Aachener Rathauses gefolgt. In diesem Jahr wurde damit die 500 +1. Wiederkehr der Königskrönung Karls V. in Aachen gefeiert, auf die sich das jährliche Krönungsmahl bezieht.

Kulinarisch genießen und den Rathausverein unterstützen

Auch schon zu Zeiten der Königskrönungen in Aachen wurde mit Festmählern im „Reichssaal“ nicht gegeizt. Das prunkvollste und größte dieser Mähler fand tatsächlich bei der Krönung von Karl V. im Jahre 1520 statt. In Erinnerung an dieses besondere Festmahl entwickelte der Rathausverein Aachen im Jahr 2002 gemeinsam mit dem Hotel Pullman Aachen Quellenhof und mit der finanziellen Hilfe zuverlässiger Sponsoren ein moderneres und zeitgemäßes Krönungsmahl. Die Idee: auf hohem Niveau kulinarisch genießen und damit gleichzeitig den Rathausverein Aachen unterstützen. Eine Initiative, die bis heute ihre Früchte abwirft – denn seit einer Gründung im Jahr 2002 hat der Rathausverein Spenden in Höhe von ungefähr zwei Millionen Euro einnehmen können

Köstliches Menü zum Krönungsmahl

Das 4-Gänge-Menü zum Krönungsmahl kam in diesem Jahr erstmals aus der Küche von Heijo Prümper und Tilo Busch von dpd-eventmanagement. Die Gäste konnten als Auftakt des Krönungsmenüs Dreierlei vom Lachs genießen. Als Zwischengang wurde ihnen Rote Beete Carpaccio mit Ziegenkäse und Erbsensprossen serviert. Als Hauptgang präsentierten Heijo Prümper und Tilo Busch ein Bürgermeisterstück mit Kartoffelstrudel und Meerrettich- Schnippelbohnen. Zum krönenden Abschluss des Menüs begeisterten schließlich Moelleux au Chocolat, Printenzabaione und Mandarine die Gäste. Der Krönungswein, diesmal ein Commendator Enrico IGT aus dem Jahre 2015, stammte wie immer aus dem Weinkeller von Pro-Idee.

In diesem Jahr 2021 war, wie Georg Helg, der stellvertretende Vorsitzende des Rathausvereins und Moderator des Abends, im Vorfeld formulierte, „vieles neu, vieles anders und vieles vor allem überraschend“. Vor allen Dingen geschuldet der Pandemie, die auch die „gewohnte“ Anzahl der Teilnehmenden halbiert hatte und deshalb nur noch rund 150 Gäste in den Krönungssaal geladen werden konnten.

Festliches Konzert im Dom

Anders als in den Vorjahren orientierte man sich diesmal am traditionellen mittelalterlichen Ablauf der Krönungszeremonie in Aachen, der mit der Krönungsmesse im Münster begann. Von dort aus zogen damals alle Gäste gemeinsam zu Fuß zum Festmahl in das Rathaus. Das Aachener Krönungsmahl startete anno 2021 entsprechend ebenfalls im Aachener Dom. Dort bildet ein festliches Konzert mit dem Titel „Lobgesänge auf Carolus Magnus und Carolus Maximus“ den beeindruckenden Auftakt zu den Feierlichkeiten anlässlich der 500.+1. Wiederkehr der Königskrönung Karls V. und nahm die Zuhörer*innen mit auf eine musikalische Zeitreise ins 15. und 16. Jahrhundert. Die Gäste des Krönungsmahls gingen danach begleitet von den Stadtreitern zum Rathaus und wurden dort von der Rathausgarde „Öcher Duemjroefe“ begrüßt.

Die Deutsche Stiftung Musikleben zaubert ein musikalisches Klangmenü

Das Krönungsmahl ist jedoch nicht nur für seine kulinarischen Genüsse in außergewöhnlichem Ambiente bekannt, sondern auch wegen seines erstklassigen Unterhaltungsprogramms. Preisträger und Stipendiaten der Deutschen Stiftung Musikleben zauberten dabei ein musikalisches Klangmenü. Auch dieses Jahr hatte Stiftungsleiterin Irene Schulte-Hillen nämlich exzellente junge Künstler*innen für das Krönungsmahl vermittelt. Neben Gabriel Yeo (Klavier) brachten die Schwestern Helene (Violine) und Wilhelmine (Klavier) Freytag unter anderem Maurice Ravels „Miroirs“ zu Gehör.

„Vielfalt ist Stärke“

Armin Laschet betonte beim Krönungsmahl in seiner l letzten Rede als nordrhein-westfälischer Ministerpräsident, wie sehr der Dom in Aachen mit verschiedenen Baustilen im Laufe der Epochen gewachsen sei und dabei geradezu Symbol für den Satz „Vielfalt ist Stärke“ sei. Das gelte gleichsam auch für die Europäische Union, deren Motto „in Vielfalt geeint“ laute. “Vielfalt ist Stärke“ forderte er auch mit Blick auf Europa und trotz aller Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit ein „bedingungsloses Zusammenhalten“.

„Mäzene dieser wunderbaren Beletage“

Professor Dr. Harald Müller vom Lehrstuhl für Mittlere Geschichte an der RWTH Aachen lud als „Häppchen zwischen den Gängen“ zu „Impressionen vom Aachener Krönungsmahl des Jahres 1520“ ein. Er veranschaulichte für die Gäste im Krönungssaal: „So wie Karl V. das Rathaus zu seiner Krönung mit Gobelins, Gold, Silber und Seide ausstatten ließ, so haben Sie mit ihren Spenden rund um das Krönungsmahl im Laufe der Jahre für bessere Akustik und moderne Beleuchtung, für fachkundig restaurierte Kunstwerke, für eine angemessene Ausstellung der Aachener Reichsinsignien sowie mit gewaltigem Aufwand für die Restaurierung des Figurenschmucks der Fassade gesorgt.“ Und weiter: „In Erinnerung an Karl V. und den 23. Oktober 1520 dürfen Sie sich heute aber mit Fug und Recht als Mäzene dieser wunderbaren Beletage der Stadt Aachen fühlen – und damit zurecht auch als bisschen wie Könige.“

Abschied

Zum Ende des Abends gab Georg Helg, der stellvertretende Vorsitzende des Rathausvereins und Initiator des Krönungsmahl, sehr emotionell seinen Abschied bekannt. „Man soll immer gehen, wenn es am schönsten ist“, sagt er. Nicht ohne darauf hinzuweisen, dass am Aachener Rathaus noch viel zu tun sei: „Vor allem die Fassade ist noch lange nicht fertig. Dort gibt es zum Beispiel noch fünf Figurengruppen, die aufgehellt werden müssten. Wer also in Zukunft zum Krönungsmahl kommen möchte, sollte nicht nur ein offenes Herz für die Ideen des Rathausvereins mitbringen, sondern immer auch ein offenes Portemonnaie.“ –

Als Dank für seinen Einsatz rundum das Aachener Rathaus erklärte Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen Georg Helg für die Aachener Krönungsmähler zum „Ehrengast auf Lebenszeit“.

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News Tourismus

Seit 60 Jahren auf Erfolgskurs in der Eifel – Restaurant „Büffel“ feiert runden Geburtstag

Heimbach-Hergarten – 1961 eröffneten die Eltern von Hans-Josef Rick in Hergarten die Gaststätte „Ritterstube“ – 2014 wurde der Betrieb in Restaurant „Büffel“ umbenannt – Den runden Geburtstag mit der Familie, dem Personal und Freunden gefeiert – Steaks, Burger und schwarzes „Büffel-Bier“.

13 Beschäftigte hat das Büffel-Team um Hans-Josef und Martina Rick, die am Sonntag auf den Tag genau das 60-jährige Bestehen des Restaurants feierten. Foto: Reiner Züll

Geburtstag gefeiert wurde am Sonntag im Restaurant „Büffel“ in Hergarten, wo das Ehepaar Hans-Josef und Martina Rick auf das nunmehr 60-jährige Bestehen ihres, in der Eifel bekannten Familienbetriebes zurückblicken konnte. Auf den Tag genau hatten Ricks Eltern Josef und Luise Rick am 24. Oktober 1961 die Gaststätte „Ritterstube“ eröffnet und ein Lebensmittelgeschäft übernommen, vor dem damals auch noch eine Aral-Tankstelle an der Hauptstraße stand.

Seit nunmehr 32 Jahren führen Hans-Josef und Martina Rick den Betrieb, der 2016 umbenannt wurde. Seitdem firmiert die Restauration „Ritterstube“ als Restaurant „Büffel“, was dem Familienunternehmen einen hohen Bekanntheitsgrad verschafft hat, wie Hans-Josef Rick jetzt anlässlich des Geburtstages berichtet. „Stillsand bedeutet Rückschritt“ ist das Credo des spät berufenen Restaurantfachmannes, der damals vor 32 Jahren den Betrieb von seinen Eltern übernahm, obwohl er eigentlich gar kein Interesse daran hatte. Danach ging es stetig aufwärts. Auch jetzt zum Geburtstag zeugt ein Gerüst rund um den Restaurantbetrieb davon, dass im „Büffel“ wieder umgebaut wird. Ein neues Dach, eine neue Fassade und eine Aufstockung des Gebäudes zur Einrichtung von Ferienwohnungen sind in Arbeit.

Die Ritterstuben in Hergarten nach der Eröffnung 1961: Damals gab es noch eine Tankstelle vor dem Haus, in dem Josef und Luise Rick neben der Gaststätte auch noch einen Lebensmittelladen betrieben. Repro: Reiner Züll

Im Gastraum zeugte ein altes Foto aus dem Jahr 1961 auf die Anfänge einer gastronomischen Erfolgsgeschichte hin. Es zeigt das Stammhaus der Familie, in dem Josef und Luise Rick damals eine Gaststätte und ein Lebensmittelgeschäft eröffneten. „Mein Vater hat damals als Fahrer bei meinem Opa Jean gearbeitet, der einen Bierverlag, eine Kohlenhandlung, ein Lebensmittelgeschäft und ein Mietwagengeschäft betrieb“, so Hans-Josef Rick. Als sein Vater wegen eines Rückenleidens keinen Lkw mehr fahren konnte habe er das Lebensmittelgeschäft übernommen, daneben in einem Neubau eine Gaststätte eröffnet und auch die Aral-Tankstelle betrieben. 1971 sei das Gebäude zum Hotel aufgestockt worden. Zwei Jahre später sei der Betrieb der Tankstelle eingestellt worden. Ebenfalls das Lebensmittelgeschäft, in dem seine Eltern dann ein Cafe eingerichtet hätten.

Hans-Josef Rick, der Autoschlosser gelernt hatte, stieg 1984 als Kellner in den elterlichen Betrieb ein. An eine Übernahme habe er nie gedacht. Doch dann habe sein Vater Josef ihn 1989 gefragt, ob er den Betrieb nicht übernehmen wolle. Seinem Vater „Nein sagen“ sei für ihn damals jedoch keine Option gewesen, so dass er zum 1. Januar 1990 das Restaurant und das Hotel mit seiner Ehefrau Martina, die gelernte Köchin ist, vom Vater übernommen habe.

Im selben Jahr habe er das Restaurant umstrukturiert und vergrößert. So nebenbei habe er mit Hilfe des damaligen Vorsitzenden des Eifeler Sektions-Vorsitzenden des Verbandes der Serviermeister und Restaurantfachkräfte (VSR), Gerhard Ridders, den Beruf des Restaurantfachmannes erlernt und auch ohne Absolvierung einer Lehre bei der IHK in Aachen die Prüfung zum Restaurantfachmannes erfolgreich abgelegt. In den Folgejahren sei der Familienbetrieb stetig gewachsen.

Bis zum November 2014, als die Ortsdurchfahrt von Hergarten wegen Straßenbauarbeiten voll gesperrt wurde und dem Betrieb das Aus drohte, weil die Vollsperrung schließlich bis Ostern 2016 andauerte. Aufgeben sei damals für ihn nicht in Frage gekommen. Um den Betrieb aufrecht halten zu können habe er Land verkauft, Lebensversicherungen  aufgelöst und sogar einen Trecker verlauft, blickt Hans-Josef Rick heute auf diese für den Betrieb verhängnisvolle Zeit zurück.

2016 habe er sich neu orientiert und die „Ritterstuben“ auf Vorschlag einer Agentur in „Büffel“ umbenannt. Der Familienrat habe der Umbenennung zugestimmt, die sich in der Folgezeit als Volltreffer erwiesen und den Bekanntheitsgrad erheblich gesteigert habe. Neben der normalen Speisenkarte mit traditionellen Gerichten und den Spezialitäten Steaks und Burgern, sei das „Büffel-Bier“, ein in Mendig gebrautes Schwarzbier, ein viel gefragtes Aushängeschild.

Die drei Töchter Sarah, Jessica und Corina sind alle in ihrer Ausbildung im Gastgewerbe und bei Wettbewerben recht erfolgreich gewesen, wobei Jessica es bis zur Qualifikation zur Deutschen  Meisterschaft geschafft habe.

Das 60-jährige Geschäftsbestehen feierten Hans-Josef und Martina Rick mit der Familie, mit Geschäftsfreunden und den zwölf Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, die im „Büffel“ beschäftigt sind und die, so Rick, „den Laden am Laufen gehalten haben“. (Reiner Züll)

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Es eskaliert sowieso – 9. Bühnen-Programm von Ramon Chormann am Freitag 29. Oktober in Mendig

Mendig – Ob zu Hause ein Schrank aufgebaut wird oder eine behördliche Genehmigung beantragt werden muss, ob wir als Kunden schlecht bedient oder für dumm verkauft werden, ob wir über das Klima reden oder über moralischen Verfall in der Gesellschaft, ob es um fehlendes Demokratieverständnis oder schlechte handwerkliche Qualität, um Ausreden, Lügereien, Aufschieberei oder mangelnde Disziplin geht – eigentlich egal – denn „es eskaliert sowieso“.

Somit sei vorweggenommen, warum er sich immer so furchtbar „uffreescht“ und die fein gezeichneten Alltagsgeschichten so treffsicher auf den Punkt bringt, dass sich jeder in diesen Schilderungen wieder erkennt. Ramon Chormann, dessen Programme ein Wechselbad sind zwischen Kabarett, Satire und Comedy, gespickt mit seinen Liedern am Klavier, verrät in seinem mittlerweile 9. Bühnenprogramm, warum die unaufhaltsame Eskalation bevorsteht.

Zum Teil in der Vergangenheit schwelgend, aber auch mit wachem Blick für das Kommende, die Politik auf die Schippe nehmend und den deutschen oder sogar europäischen Behördenwahnsinn und die wachsende Überbürokratisierung bemängelnd, lässt er wieder mal völlig leger und souverän die gnadenlose Wahrheit vom Stapel und spricht seinem Publikum damit aus der Seele.

Doch bei aller punktgenauen Kritik bleibt er dennoch optimistisch und gibt nicht eher Ruhe, bis auch der letzte in Raum entweder wenigstens darüber nachdenken muss oder einfach nur lacht …   … Ramon Chormann eben, wie ihn die Fans lieben.

Fr, 29.10.21 | Laacher See Halle Mendig
Einlass 19.15 Uhr | Beginn 20.00 Uhr | 2G-Regelung

Ticketverkauf: Tabakwaren Blum-Poststraße 27-56743 Mendig
www.ticket-regional.de/kul-tour

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„NRW kann schwimmen“ im Meckenheimer Hallenfreizeitbad – Stadt und Sportvereine unterstützen Projekt

Meckenheim – „Schwimmen können ist überlebenswichtig“, darüber waren sich die Protagonistinnen und Protagonisten im Meckenheimer Hallenfreizeitbad einig. Bürgermeister Holger Jung, Wolfgang Müller, Präsident des Kreissportbundes (KSB) Rhein-Sieg e.V., Joana Sam-Cobbah, Fachkraft Integration durch Sport beim KSB, Tatjana Jarow, Geschäftsstellenleiterin des Meckenheimer Sportvereins (MSV) und Inge Amzehnhoff, Leiterin des Hallenfreizeitbades Meckenheim, machten sich vor Ort einen Eindruck vom Projekt „NRW kann schwimmen“. Insgesamt 96 Kinder können durch das vom Land mit 350 € pro Kurs geförderte Projekt in Meckenheim schwimmen lernen. Das Geld geht an die Vereine, den MSV und den VfG Meckenheim, die die Übungsleitung für die Kurse stellen. Die Stadt Meckenheim stellt das Bad kostenfrei zur Verfügung.

Bereits 2019 startete in Meckenheim der Pilotversuch, der sehr erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Für die Zukunft, auch darin sind sich alle einig, sollen weitere Kurse in den Oster- bzw. Herbstferien 2022 angeboten werden, denn die Wartelisten in den Sportvereinen sind lang und die Schwimmkompetenz der Kinder hat durch die Corona-Pandemie stark abgenommen. Dies sei eine gesellschaftliche Herausforderung, der sich alle stellen müssen, so die Fachleute. Das Problem dabei sei, dass gerade kleine Kommunen ihre Bäder schließen müssten. Umso dankbarer sind die Eltern in Meckenheim für das Angebot, konnten Tatjana Jarow und Inge Amzehnhoff berichten.

Holger Jung verwies auf den ernsten Hintergrund des Projektes: Auf fehlende Schwimmkenntnisse sei es zurückzuführen, dass die Zahl der tödlichen Badeunfälle hoch sei. Im letzten Jahr seien sind in Deutschland 378 Menschen ertrunken. Jeder Schwimmkurs könne im wahrsten Sinne des Wortes lebensrettend sein. „Mit dem Projekt „NRW kann schwimmen“ erweisen Sie allen Meckenheimer Kindern einen großen Dienst.“, so der Bürgermeister. Sein Dank galt dem KSB für die koordinierende Rolle und den beiden Meckenheimer Sportvereinen, die die Kurse durchführen.

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Erdgas: Wieder-Versorgung im Ahrtal schreitet weiter voran

Bad Neuenahr – Erdgas in Kürze in weiteren Bereichen von Bad Neuenahr-Ahrweiler verfügbar – Eigentümer müssen sich um Installateure kümmern – Ableser kommen. Weitere Teile von Bad Neuenahr, Ahrweiler und Walporzheim können in Kürze wieder mit Erdgas versorgt werden. Die Monteure der Energienetze Mittelrhein (enm) nehmen am Mittwoch, 27. Oktober, die Sektoren 8d (unter anderem Hauptstraße und Ravensberger Straße) und 11c (unter anderem Wilhelmstraße). wieder in Betrieb. Am Donnerstag, 28. Oktober, folgt dann der Sektor 10b (Teile von Walporzheim) Welche Straßen die jeweiligen Sektoren umfassen, können Anwohner auf der Internetseite des Unternehmens ablesen.

Unter www.enm.de/hochwasser gibt es eine tagesaktuelle und interaktive Karte, in der über die Suchfunktion auch nach einzelnen Adressen gesucht werden kann.

„Bevor hier wieder Erdgas zum Heizen oder für warmes Wasser genutzt werden kann, müssen unsere Mitarbeiter in alle Häuser, um die Hausanschlüsse zu entlüften“, erklärt Pressesprecher Marcelo Peerenboom. „Wir bitten Anwohner, wenn möglich, zu Hause zu sein und den Weg zum Gasanschluss freizuräumen – so geht es für alle schneller.“ Die Experten sind dabei nicht nur in der Woche, sondern auch am Wochenende im Einsatz. So auch am Samstag, 30. Oktober, und auch an dem Feiertag am Montag, 1. November.

Die evm-Gruppe weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass Kunden, bei denen der Gaszähler aufgrund des Hochwassers ausgebaut wurde, einen Installateur beauftragen müssen. Dieser setzt dann den Zähler neu und nimmt die Heizungsanlagen wieder in Betrieb.

Ableser kommen
In Kürze können die bisher schon wiederversorgten Sektoren 8 und 11 sowie die Orte Lantershofen, Karweiler, Vettelhofen, Holzweiler, Esch, Gelsdorf und Eckendorf in der Grafschaft wieder auf die reguläre Erdgasversorgung umgestellt werden. Seit etwa zwei Wochen gab es in diesen Bereichen eine Übergangslösung mit Hilfe von zentral eingespeistem Flüssigerdgas, die vom Land organisiert wurde. Damit die genaue Abnahmemenge des Flüssigerdgases pro Haushalt im Nachgang aus dem Jahresverbrauch gegenüber den Erdgaslieferanten herausgerechnet werden kann, müssen nun, zum Ende der Ersatzversorgung, noch einmal alle Zählerstände erfasst werden. Dafür gehen ab Mittwoch, 3. November, Ableser im Auftrag der evm-Gruppe in den betroffenen Bereichen von Haus zu Haus. Die Ableser können sich ausweisen.

Alle Informationen zu Wiederinbetriebnahme finden Betroffene unter www.enm.de/hochwasser.

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Starker Auftritt der LG’ler bei den Rheinland Meisterschaften im 10km Straßenlauf in Föhren!

Föhren/Laacher See – Ausschließlich Top Ten Platzierungen. Der LG Meulenwald Föhren lud zu den diesjährigen Rheinland Meisterschaften im 10km Straßenlauf nach Föhren ein. 257 Starter in einem sehr starken Teilnehmerfeld gingen bei besten Bedingungen an den Start.

Gleich acht Aktive der LG Laacher See folgten dem Ruf und hatten sich für die Meisterschaft dort angemeldet.

Für viele war es nach langer Zeit der Entbehrung der erste Wettkampf dieser Art und alle gingen hoch motiviert an den Start. Beim Zieleinlauf war es dann auch kein Wunder, dass bei optimalen äußeren Bedingungen, auf einer schnellen Streckenführung, mit Unterstützung der Zuschauer, fast alle Beteiligten neue Bestzeiten erzielt haben.

Das galt nicht nur für die Läufer, sondern auch für die Walker! Frank Monschauer erreichte auf der 5km Strecke mit 38:43 ebenso eine hervorragende Zeit! Alle Aktiven der LG Laacher See waren zum Ende der Veranstaltung sehr zufrieden und freuten sich auf weitere anstehende Volksläufe in der Region. Wer mehr zum Thema Laufen oder Walking wissen möchte. Am 07.11.21 hat die LG Laacher See auf dem Bratapfelfest in Mendig einen Stand und freut sich auf ihren Besuch.

Hier die Platzierungen:

Michael Krämer, 39:46 min (neue Bestzeit); 3. Platz AK50, Erik Blum, 41:48 min (neue Bestzeit); 7. Platz AK35, Herbert Esper, 54:25 min; 8. Platz AK65, Christina Michels, 55:47 min; 6. Platz AK 50, Barbara Monschauer, 56:19 min; 2. Platz AK 70, Constanze Pleinen, 9. Platz AK 45

Neue Lauf- und Walkingtrainingszeiten:

Dienstags:       18:10 Uhr        Mendig, Kreissporthalle Fallerstraße
19:30 Uhr        Funktionelle Gymnastik

Donnerstags:  18:25 Uhr        Laufen und Walken in Mayen, Radweg am Ostbahnhof,
Parkplatz Autohaus Nett

Samstags:       13:55 Uhr        Laacher See, Parkplatz unter der Autobahnbrücke, am
Naturkundemuseumparkplatz noch ca. 200 Meter weiterfahren

Für Rückfragen und weitere Informationen steht Klaus Jahnz 02651-769 07 oder (0175/2962172) allen Interessierten zur Verfügung. www.lglaachersee.de