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„Silberne Sterne des Sports“ – TV Eintracht 1862 Cochem fährt zum Bundesfinale nach Berlin

Region/Mainz – Diesen Tag werden die Verantwortlichen des TV Eintracht 1862 Cochem so schnell nicht vergessen. Der Verein aus der 5.300-Einwohner-Gemeinde an der Mosel ist der 2021er Gewinner des „Großen Stern des Sports“ in Silber für Rheinland-Pfalz. Der mit 2.500 Euro dotierte Preis wurde der innovativen Eintracht von den Volks- und Raiffeisenbanken des Landes, dem Landessportbund sowie der Landesregierung im Festsaal der Mainzer Staatskanzlei für sein Projekt „Wenn Dir Steine im Weg liegen, male sie an und schaffe damit Bewegung für alle!“ überreicht.

Über je einen „Kleinen Stern in Silber“ durften sich die VIKINGS MUAY THAI aus dem nordpfälzischen Marnheim mit ihrer „COIN-JAGD“ als Zweitplatzierter (1.500 Euro Preisgeld) und die LLG Hunsrück auf Platz drei mit ihrer „Köhlerhütte“ (1.000 Euro Preisgeld) freuen. Von der Fachjury mit Förderpreisen von je 500 Euro dekoriert wurden der TC Limburgerhof („Grenzenlos bewegen trotz Corona“), der FSV Trier-Tarforst („Gemeinsam durch Corona mit dem FSV Trier-Tarforst und neues Vereinsprojekt“) und der FSV Eschfeld („Support your locals – gemeinsam gegen Corona“). Insgesamt wurden von den Volksbanken Raiffeisenbanken also einmal mehr Preisgelder wieder in Höhe von 6.500 Euro für das beispielhafte gesellschaftliche Engagement der Klubs vergeben.

Den Vogel aber schossen die findigen Cochemer ab. „Wenn Dir Steine im Weg liegen, male sie an und schaffe damit Bewegung für alle!“, so beschreibt der Verein seine Idee der Bewegungssteine. Sie sollen Menschen generationenübergreifend für Bewegung begeistern und vernetzen. Als Variante für die Hosentasche eignen sich am besten kleine Kieselsteine. Sie werden mit Übungen wie Seilspringen, Hampelmann oder Liegestütz bemalt, dazu kommt der Hashtag #Bewegungssteine. Dann wird der Stein irgendwo im Freien hingelegt. Wer ihn findet, staunt, freut sich, macht die Übung und ein Foto davon und nimmt den Stein mit, um ihn an einer anderen Stelle wieder hinzulegen. Im größeren Format gibt es die Bewegungssteine bei Parcours und Aktivpfaden. Eine XL-Variante ist bereits angedacht. Hier sollen die Steine selbst zum Trainingsgerät werden. Für den TV Cochem ist es ein Herzensanliegen, die breite Öffentlichkeit für den weltweiten Bewegungsmangel zu sensibilisieren und dagegen anzukämpfen.

Zusammen mit den anderen Vereinen waren die Cochemer, angeführt von Peter Raueiser, dem Leichtathletik-Verantwortlichem im Klub, unter Corona-Bedingungen im festlichen Rahmen von Sportminister Roger Lewentz geehrt worden. „Seit 2004 werden die Sterne des Sports jährlich an Vereine verliehen, die sich besonders für das gesellschaftliche Miteinander einsetzen“, verdeutlichte Lewentz, der den Vereinsvertretern gemeinsam mit LSB-Präsident Wolfgang Bärnwick und – als Vertreter der Volksbanken in NRW – Thomas Welter, Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank Eifeltor eG, gratulierte. „Die Vereine bieten nicht nur ein abwechslungsreiches Sport- und Bewegungsangebot an und tragen zu einer gesünderen Lebensweise bei, sondern sie vermitteln auch wichtige Werte wie Toleranz, gegenseitigen Respekt und Hilfsbereitschaft. Hierzu haben sie großartige Projekte auf die Beine gestellt.“ Die „Sterne des Sports“ zeigten jedes Jahr aufs Neue, wie vielfältig und außergewöhnlich das hier eingebrachte Engagement sei. Während Welter sich freute, dass die Preisverleihung diesmal wieder in Präsenzform über die Bühne gehen konnte in hohen Tönen von den Ideen und der Power schwärmte, die in den rheinland-pfälzischen Sportvereinen stecken, bezeichnete LSB-Präsident Wolfgang Bärnwick die „Sterne des Sports“ als den „vielleicht herausragendsten Wettbewerb für die Vereine im Breitensport“. Bärnwick wörtlich: „Hier haben auch kleinere Sportvereine, die sich über das Sportliche hinaus – gerade im gesellschaftlichen Bereich – besonders engagieren, die Chance, eine Auszeichnung zu bekommen.“ Der Wettbewerb mobilisiere Jahr für Jahr zahlreiche Vereine, zusätzlich zu ihrem sportiven Tagesgeschäft „ganz besondere Projekte ins Leben zu rufen, die dann nicht nur für die Vereinsmitglieder von großer Bedeutung sind“.

Eine neunköpfige Jury aus Vertretern von LSB, Sportlern, Sportministerium sowie Journalisten hatte das Projekt Turnverein 1862 Eintracht Cochem unter sämtlichen eingereichten Bewerbungen zum Gewinner des „Großen Stern des Sports“ in Silber und damit zum Sieger auf Landesebene erklärt. Für den Vorzeige-Klub von der Mosel findet der Wettbewerb nun auf Bundesebene seine Fortsetzung. Der Verein wird Rheinland-Pfalz bei der Verleihung der bundesweiten „Goldenen Sterne“ vertreten. Die werden am Montag, 24. Januar 2022 in bewährter Manier von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verliehen, der seine Teilnahme bereits fest zugesagt hat.

„Ich bin sehr gerührt und dankbar, dass die Jury sich für unser Projekt entschieden hat“, sagte Cochems Macher Peter Raueiser, der bei der Verkündung der Entscheidung durch Moderator Christian Döring die Fäuste ballte und sie dann erst gegen die Stirn drückte und unmittelbar danach nach oben riss. „Das ist ein dynamisches Projekt, das davon lebt, weitergetragen zu werden“, konstatierte der Kreativgeist. „Wir werden die Bewegungssteine jetzt nach Berlin mitnehmen und sind gespannt, wie sie in der Bundeshauptstadt ankommen werden…“

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Wirtschaft

Deutsche Meisterschaften im Tischler- und Schreiner-Handwerk vom 08. bis 10. November in Trier

Region/Trier – Anfang November beweisen junge Tischler- und Schreinergesellen/innen unter dem Motto „Profis leisten was“ ihr großes handwerkliches Geschick. Der diesjährige Wettbewerb findet vom 8. bis 10. November in den Werkstätten der Handwerkskammer in Trier mit Unterstützung der Tischlerinnung Trier/Saarburg statt.

Die Deutschen Meisterschaften im Tischler- und Schreinerhandwerk zeichnen jährlich die hohen praktischen Fähigkeiten der besten jungen Gesellinnen und Gesellen ihres Jahrgangs aus. In Trier wird es darum gehen, in zwei Tagen ein Möbel aus Vollholz, welches zahlreiche klassische Verbindungen und knifflige Details beinhaltet, herzustellen. Eine Fachkommission bewertet anschließend die Arbeiten nach Kriterien wie Maß- und Schnittgenauigkeit, dem Passen der Verbindungen sowie dem Verhalten der Teilnehmenden untereinander. Qualifiziert haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei verschiedenen Vorentscheiden auf Innungs-, Kammer- und Landesebene. Erstmals zum Wettbewerb zugelassen werden auch die fünf besten Zweitplatzierten aus den Landesentscheiden. Sie erhalten damit eine zusätzliche Chance auf den deutschen Meistertitel und die Teilnahme an den Berufsweltmeisterschaften. 

Die Handwerkskammer Trier …

bietet im Neubau ihres Berufsbildungs- und Technologiezentrums (BTZ) ein großes Spektrum an überbetrieblicher Ausbildung und Angeboten der Fort- und Weiterbildung. Das neue BTZ ist seit 2019 eine der modernsten Bildungsstätten des Handwerks in Deutschland und ein „Leuchtturm“ für die Attraktivität der dualen Berufsausbildung. Auf über 300 praktischen und 375 theoretischen Schulungsplätzen sorgen jährlich über 6.500 Lehrgangsteilnahmen für eine herausragende berufliche Qualifizierung. Im Holzbereich werden derzeit über 240 Auszubildende unterrichtet. Außerdem besteht für Gesellinnen und Gesellen die Möglichkeit, sich auf die Meisterprüfung im Tischler- und Schreinerhandwerk vorzubereiten. 

Pressekonferenz am Dienstag

Am zweiten Wettkampftag laden Tischler Schreiner Deutschland und die Handwerkskammer Trier interessierte Pressevertreterinnen und -vertreter zu einer Pressekonferenz während des laufenden Wettbewerbs ein. Neben allgemeinen Hintergrundinformationen zu den Deutschen Meisterschaften im Tischler- und Schreinerhandwerk sowie weiterführende Auskünfte zum aktuellen Wettbewerb wird es auch ein kleines Zeitfenster für Live-Eindrücke vom Wettbewerb und Interviewfragen an die Teilnehmenden geben.

Zeit: 9. November, 11.30 Uhr

Ort: Berufsbildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer (BZT) Trier, Raum 1.20.1

Anmeldung: Constanze Knaack-Schweigstill, E-Mail: cknaack@hwk-trier.de, Tel. 0651 207-116

Den Wettbewerb digital verfolgen

Tischler Schreiner Deutschland berichtet ab Sonntag auf nachfolgenden Kanälen live vor Ort:

www.tischler-schreiner.de/plw-2021

www.tischler-schreiner.de/plw-2021-live (Newsticker)

www.facebook.com/tischlerschreinerdeutschland

www.instagram.com/tischler_schreiner_blog

www.youtube.com/user/TischlerSchreinerD

Die Deutschen Meisterschaften im Tischler- und Schreinerhandwerk 2021 werden von Mitausrichter und TSD-Zukunftspartner Signal Iduna sowie den Sponsoren Festool, SPAX International, Christoph & Oschmann, Leyendecker HolzLand und HEES + PETERS unterstützt.

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Westenergie Autokino für einen guten Zweck

Adenau/Nürburgring – Westenergie und Nürburgring spenden 8.000 Euro an den Bürgerfond der Verbandsgemeinde Adenau zugunsten der Flutopfer im Ahrtal. Die Verbandsgemeinde Adenau kann sich über eine Spendensumme in Höhe von 8.000 Euro vom Energieunternehmen Westenergie freuen. Bei der Spende handelt es sich zum einen um die Reinerlöse des Westenergie Autokinos, welches im Oktober am Nürburgring stattgefunden hat und zum anderen um eine Spende der Westenergie. Fabian Vocktmann, Regionalmanager von Westenergie, überreichte heute den Spendenscheck an Guido Nisius, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau.

Erwachsene, Jugendliche und Kinder hatten am 8. und 9. Oktober 2021 in über 360 Fahrzeugen das Westenergie Autokino am Nürburgring auf der Parkfläche B3 besucht und unterhaltsame Stunden bei den beliebten Kinofilmen „Black Widow“ und „Fast & Furious 9“ erlebt. Das ausverkaufte Event wurde von Westenergie erstmalig in Zusammenarbeit mit dem Nürburgring organisiert und angeboten. Den entstandenen Reinerlös spendet Westenergie nun gemeinsam mit dem Nürburgring an den Bürgerfond der Verbandsgemeinde Adenau zugunsten der Flutopfer im Ahrtal. Westenergie verdoppelt die Einnahmesumme, so dass den Flutopfern eine Spende in Höhe von 8.000 Euro zugutekommt.

„Wir freuen uns, dass wir mit dem Westenergie Autokino und durch die gute Zusammenarbeit mit dem Nürburgring nicht nur einen kulturellen Mehrwert in der Region, sondern gleichzeitig auch eine finanzielle Unterstützung für den Wiederaufbau im Ahrtal leisten konnten. Ich bin begeistert, dass an den beiden Kinoabenden eine ansehnliche Spendensumme zugunsten der Flutopfer zusammengekommen ist“, so Fabian Vocktmann, Regionalmanager bei Westenergie.

Guido Nisius, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau freut sich über die Spende: „Wir danken den Kinobesuchern und den Veranstaltern Westenergie und Nürburgring für die Unterstützung. Unser Bürgerfond der Verbandsgemeinde Adenau hilft Mitbürgerinnen und Mitbürger, die im Bereich der Verbandsgemeinde durch außergewöhnliche, existenzbedrohende Lebenssituationen unverschuldet in Not geraten sind – und das schnell und unbürokratisch. Mit der Spende können wir einen enormen Beitrag leisten.“

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Ausstellung „Haus der Kunst“ vom 10. bis 26.11.2021 – Kreissparkasse Mayen unterstützt bildende Künstler

Mayen/Region – Die Kreissparkasse Mayen (KSK) hat Künstlerinnen und Künstler des Landkreises Mayen-Koblenz eingeladen, ihr Kunstwerk, in dem sie Corona verarbeiten oder eines, welches einen schönen Ausblick auf die Zeit danach gibt, in den Räumlichkeiten der KSK in Mayen zu präsentieren.

Vom 10. bis 26.11.2021 wird die KSK-Hauptstelle in der St.-Veit-Straße in Mayen zum „Haus der Kunst“ verwandelt, wo die Werke ausgestellt und auch zum Kauf angeboten werden.

Zur Einstimmung präsentiert die KSK nun eine Postkartenaktion in ihren Filialen. Hierzu wurde das auszustellende Kunstwerk mit einer kurzen Biografie der Künstler auf eine Postkarte gedruckt.

Diese sind in allen BeratungsCentern kostenlos erhältlich. „So haben unsere Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, sich schon vorab ein Stückchen Kunst mit nach Hause zu nehmen und sich auf November zu freuen, wenn wir unsere Türen zum „Haus der Kunst“ öffnen“, so Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der KSK Mayen. „Kunst und Kultur und damit die Menschen, die sie gestalten, sind und bleiben wichtiger Teil unseres gesellschaftlichen Lebens, das wir aktiv fördern. In dieser Zeit, die gerade die Kulturbranche besonders hart getroffen hat und noch immer trifft, wollen wir ein Zeichen setzen und Raum schaffen für Begegnungen.“ ergänzte Karl-Josef Esch.

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Tourismus

Kurpark on Ice mit echter Eisbahn in Bad Neuenahr

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Schlittschuhlaufen und Eisstockschießen für Klein und Groß. Eine Premiere erwartet die Gäste im Winter im Kurpark Bad Neuenahr, denn für große aber insbesondere auch kleine Besucher bietet die Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH etwas Besonderes: Erstmals wird es eine echte Eisbahn im Kurpark geben. Eislauffans können auf einer 450 Quadratmeter großen Eisfläche vom 3. Dezember bis 30. Januar ihre Runden drehen. „Die Idee, eine richtige Eisbahn in den Kurpark zu holen, gibt es schon seit Jahren, insbesondere in Kombination mit den Uferlichtern. Allerdings scheiterte das Vorhaben bisher noch an den Kosten zur Anmietung und für den Betrieb mit Eisaufbereitung“, erklärt Geschäftsführer Jan Ritter. In diesem Jahr wird der Wunsch dank vielfältiger Unterstützung nun Wirklichkeit.

Aufgebaut wird die Anlage von der Firma interevent GmbH aus Dorsten, die Kühltechnik für das Eis stammt von der AST Eis- und Solartechnik GmbH. Beide Firmen sponsern große Teile der Eisbahn. Der Kontakt entstand über den Helfer-Shuttle. Thomas Hein, Inhaber von interevent, hat sich dort ehrenamtlich als Busfahrer engagiert und die Idee entwickelt, vor allem den Familien im Ahrtal mit einer Eisbahn ein tolles Highlight für den Winter zu bieten.

Die Eisbahn ist von montags bis freitags ab 15 Uhr geöffnet, samstags und sonntags ab 10 Uhr. Jeweils ab 19 Uhr abends können die Schlittschuhe gegen Eisstöcke eingetauscht werden, denn dann wird die Fläche fürs Eisstockschießen freigegeben.

Als Betreiber der Eisbahn konnte das Weingut Schumacher gewonnen werden. Paul und Anne Schumacher und ihr Team sorgen für den Schlittschuhverleih, aber auch für einen heißen Glühwein oder Kinderpunsch passend zum „eisigen“ Vergnügen. Daneben bieten der Kaffeespezialist Il Barista sowie das Restaurant Billas Novelle im Gastrozelt ein weiteres gastronomisches Angebot rund um die Eisbahn.

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Wirtschaft

Die meisten Haushalte im Kreis Vulkaneifel vertrauen bei Erdgas der evm

Region Vulkaneifel – Energieversorgung Mittelrhein hat im enm-Netzgebiet die meisten Kunden. Jetzt ist es amtlich: Die Energieversorgung Mittelrhein (evm) hat im Netzgebiet der Energienetze Mittelrhein die meisten Haushaltskunden. Im Kreis Vulkaneifel handelt es sich bei Erdgas um 19 Kommunen. Somit bleibt die evm dort im Zeitraum vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2024 weiterhin der zuständige Grundversorger für Erdgas. Diesen Status hat stets das Unternehmen, das die meisten Haushaltskunden in einer Kommune mit Energie beliefert. „Wir sind mit diesem Ergebnis mehr als zufrieden“, erklärt evm-Unternehmenssprecher Christian Schröder. „Unsere kontinuierliche Arbeit im Sinne der Kunden und unser Engagement in der Region zahlen sich aus. Wir freuen uns über das Vertrauen, das die Bestätigung des Grundversorgerstatus‘ dokumentiert.“

Mit der evm als Energiepartner beziehen Kunden nicht nur 100 Prozent Ökostrom aus erneuerbaren Energiequellen und umweltschonendes Erdgas. Sie stärken auch das Engagement der evm für den Klimaschutz und die heimische Region. Durch die Zahlungen von Steuern und Abgaben, Löhnen, Gehältern und Sozialabgaben sichert jeder Arbeitsplatz bei der evm-Gruppe weitere 1,8 Jobs in der Region. Das Unternehmen steigert auch die Wertschöpfung direkt vor Ort. Von jedem Euro, den die evm einnimmt, bleiben 24 Cent in der Region. „Das unterscheidet uns deutlich von allen Wettbewerbern“, so Christian Schröder. „Wir kommen aus der Region und wollen diese erhalten. Dafür leisten wir unseren Beitrag in Form von attraktiven und sicheren Arbeitsplätzen, durch Steuern und Abgaben, aber durch Spenden und Sponsorings.“ Insgesamt vertrauen beim Erdgas knapp 124.000 und beim Strom 211.000 Kunden der evm und setzen damit auf örtliche Nähe und besten Service.

Als Grundversorger ist die evm verpflichtet, jeden Haushalt mit Strom und Erdgas zu versorgen, der keinen Vertrag mit einem anderen Anbieter hat. Konkret bedeutet dies: Wer von außerhalb in das Versorgungsgebiet der evm zieht und sich nicht anderweitig entscheidet, wird automatisch von ihr mit Strom und Erdgas beliefert. Doch auf diesem Erfolg möchte sich das Unternehmen nicht ausruhen: Mobilitätswende, Smart Citys, die Wasserstofftechnologie und erneuerbare Energien sind für die evm wichtige Zukunftsthemen. „Wir bauen unser Dienstleistungsangebot stetig aus und investieren kontinuierlich in unsere Netze“, sagt Christian Schröder. „So gewährleisten wir auch weiterhin eine sichere, zukunftsfähige und effiziente Versorgung mit Strom und Erdgas.“

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Wirtschaft

Über 1.300 Handwerks-Betriebe bieten online ihre Hilfe beim Wiederaufbau im Ahrtal an

Region/Ahrtal/Koblenz – Die Internetplattform „handwerk-baut-auf.de“ zählt mittlerweile über 1.300 Handwerksbetriebe aus ganz Deutschland, die beim Wiederaufbau des Ahrtals ihre Dienst- und Werkleistungen anbieten. „Gerade mit Blick auf die immer stärker gefragte handwerkliche Fachkompetenz auf Deutschlands größter Wiederaufbaustelle ist diese Plattform ein wirkungsvolles und absolut effektives Instrument“, macht Ralf Hellrich als Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer (HwK) Koblenz deutlich.

Den Aufräumarbeiten folgten vorbereitende Maßnahmen für den Wiederaufbau, was in weiten Teilen Aufgabe des Fachhandwerks ist. „Entsprechend flexibel wurde die Internetplattform angelegt und verändert sich nun permanent, immer orientierend an den aktuellen Ansprüchen der von der Flut Mitte Juli betroffenen Bewohner im Ahrtal“, so Hellrich. Die HwK weiß auch: „Viele Betroffene wenden sich an ihnen bekannte, ortsansässige Betriebe, die so natürlich schnell an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Um diese Engpässe abzudecken, bieten sich verschiedene Modelle der kollegialen Unterstützung an.“ Die Bandbreite reicht von Kooperationen bis hin zur gelegentlichen Überlassung einzelner Mitarbeiter in Betriebe vor Ort. „Was natürlich auch rechtliche Aspekte einschließt. Dazu informieren wir auf der Internetseite hwk-koblenz.de unter dem Punkt kollegiale Hilfe“, informiert HwK-Justiziarin Susanne Terhorst.

Auf der Hilfsplattform „handwerk-baut-auf.de“ wurde unter dem Stichpunkt „Handwerk hilft Handwerk“ eine neue Funktion „kollegiale Hilfe“ freigeschaltet. Wer personelle Unterstützung benötigt oder diese anbietet, kann ab sofort eine entsprechende Ergänzung in seiner Registrierung bei „handwerk-baut-auf.de“ vornehmen. So finden hilfsbereite und hilfsbedürftige Betriebe zügig und unkompliziert zusammen.

Zu dieser neuen Funktion bietet die HwK Koblenz wir am Montag, 8. November, um 17 Uhr ein Webseminar an (Anmeldung unter www.hwk-koblenz.de/handwerk-hilft-handwerk). Inhalte sind dann die Registrierung, Möglichkeiten wie auch rechtliche Voraussetzungen der kollegialen Zusammenarbeit wie auch die praktische Umsetzung und vertragliche Gestaltung.

Eine Präsenzveranstaltung mit gleichem Inhalt findet am Dienstag, 9. November, 18 Uhr in der Ahr-Akademie der HwK in Ahrweiler statt (Wilhelmstr. 20, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler). Aufgrund der begrenzten räumlichen Kapazitäten bittet die HwK um Anmeldung bis spätestens Freitag, 5. November per Mail: recht@hwk-koblenz.de.

Weitere Infos gibt die Rechtsberatung der Handwerkskammer Koblenz: recht @hwk-koblenz.de, Tel. 0261/ 398 201.

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Die 27. Corona-Bekämpfungs-Verordnung gilt ab Montag 08. November

Region/Mainz – Mehr Schutz für Alten- und Pflegheime – Booster-Impfungen steigern – Weniger Beschränkungen im Freien. Der Ministerrat hat die 27. Corona-Bekämpfungsverordnung erörtert. Diese gilt ab Montag, den 8. November. Danach gilt ein Dreiklang: Mehr Boosterimpfungen, Testpflicht für Ungeimpfte im Bereich Pflege, Lockerungen im Außenbereich. Zwar verfüge der überwiegende Teil der erwachsenen Bevölkerung inzwischen über einen vollständigen Impfschutz. Allerdings drohe angesichts steigender Infektionszahlen eine deutliche Belastung in den Krankenhäusern. Aktuell sehe man eine Pandemie der Ungeimpften.

Der Warnstufenmechanismus der Verordnung trage dem Rechnung: Bei weiter ansteigenden Zahlen werden weitere Einschränkungen nur für ungeimpfte Menschen gelten. Im Ministerrat wurde heute zudem beschlossen, Boosterimpfungen massiv auszubauen, mit Unterstützungsangeboten für Altenpflegeeinrichtungen und der schriftlichen Aufforderung für Menschen über 70. In Rheinland-Pfalz könne außerdem jeder Erwachsene, dessen Zweitimpfung mehr als sechs Monate zurückliegt, künftig unkompliziert an den Impfbussen des Landes eine Boosterimpfung bekommen, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Gesundheitsminister Clemens Hoch am Dienstag in Mainz.

„Wir haben erneut die Leitplanken angepasst, um gut und sicher durch den Winter zu kommen. Wir brauchen auch weiterhin Schutzmaßnahmen – wie Masken, Abstand und 2Gplus-Regeln – auch dann noch, wenn der Deutsche Bundestag sich entscheiden wird, die ‚epidemische Lage von nationaler Tragweite‘ zum 25. November 2021 auslaufen zu lassen. Das Ende der epidemischen Lage nationaler Tragweite heißt nicht: Ende der Pandemie. Dort, wo Menschen weiterhin besonders geschützt werden müssen, erhöhen wir die Testpflicht für Ungeimpfte und forcieren die Boosterimpfungen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Daher regele die Verordnung, dass zum Schutz der besonders vulnerablen Personen eine tägliche Testpflicht für nicht geimpftes Personal in Krankenhäusern vorgesehen ist. Dies gelte auch für Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe sowie in ähnlichen Einrichtungen.

„Wir sehen zunehmend wieder Infektionsfälle bei den vulnerablen Gruppen, insbesondere bei älteren pflegebedürftigen Menschen“, so die Ministerpräsidentin. In Rheinland-Pfalz laufen die Boosterimpfungen insbesondere über die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte sowie mobile Impfteams. Bis Ende Oktober wurden bereits 107.768 Menschen drittgeimpft. Auch an das Fachpersonal in Krankenhäusern sowie Alten- und Pflegeeinrichtungen wird appelliert, den eigenen Impfstatus zu überprüfen. „Auch, wenn es keine allgemeine Impfpflicht gibt, so stehen wir alle in der Pflicht, Verantwortung für unsere Nächsten zu übernehmen. Meine klare Bitte: Lassen Sie sich bitte impfen“, betonte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „Mit einer täglichen Testpflicht für ungeimpfte Personen in diesen Einrichtungen werden wir für zusätzliche Sicherheit sorgen.“

Gesundheitsminister Clemens Hoch kündigte in einem 5-Punkte-Papier an, die Drittimpfungen generell beschleunigen zu wollen: (1) Jede Alten- und Pflegereinrichtung wird erneut sensibilisiert, (2) es werden verstärkt weitere mobile Teams eingesetzt, (3) alle Menschen in Rheinland-Pfalz über 70 Jahren werden gemeinsam mit der Ärzteschaft angeschrieben und zur Impfung eingeladen, (4) es wird zehn Krankenhausstandorte geben, an denen wir gemeinsam mit der Krankenhausgesellschaft dezentrale Impfzentren an speziellen Impftagen öffnen. Diese sollen Mitte November an den Start gehen. (5) Es werden 500 weitere Impfbustermine bis zum Jahresende angeboten. Das entspricht einer Verdopplung der ursprünglichen Planung.

„Nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) sind diese insbesondere für Menschen über 70 Jahre unter anderem nach sechs Monaten möglich. Dies kann und wird in Rheinland-Pfalz hauptsächlich durch die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte erfolgen. Schauen wir allein auf die Impfzahlen im Mai 2021, so sollten theoretisch im November mehr als 282.241 Drittimpfungen durchgeführt werden können. Wir arbeiten hier Hand in Hand mit der verfassten Ärzteschaft und vertrauen auf die Zusage, dass dieser Bedarf gedeckt werden kann und unterstützen mit zusätzlichen Angeboten des Landes“, so die beiden Politiker.

Erleichterungen soll es im Freien geben. So können Weihnachtsmärkte und Martinsumzüge ohne Maske, Abstand und Kontakterfassung stattfinden können.

Die Änderungen in der 27. Corona-Bekämpfungsverordnung im Überblick:

Allgemeines

Die Regelung zur Kontaktbeschränkung im öffentlichen Raum entfällt. Gleiches gilt für die Personenbegrenzung (1 Person pro 5 qm), die bislang noch in öffentlichen und gewerblichen Einrichtungen galt.

Weniger Beschränkungen im Freien

Für Veranstaltungen im Außenbereich gibt es nur noch Beschränkungen, wenn die Teilnehmer feste Plätze einnehmen und eine Einlasskontrolle oder Ticketverkauf gegeben sind. In diesen Fällen gilt die Testpflicht. Die Begrenzung auf 25.000 Zuschauerinnen und Zuschauer entfällt. Nach dieser Regelung sind Martinsumzüge und Weihnachtsmärkte ohne Einschränkungen, d.h. ohne Abstand, ohne Maske und ohne 3G-Regeln.

Klare Regeln für den Innenbereich

In den übrigen Bereichen (z.B. Sport, Freizeit, Gastronomie, Kultur) beschränken sich die Schutzmaßnahmen auf den Innenbereich. Darüber hinaus sieht die 27. Corona-Bekämpfungsverordnung in Innenräumen relativ wenig Anpassungen vor. Hier bleibt es bei Veranstaltungen vor allem bei der 2Gplus Regelung.

Hotellerie

Die erlaubte Anzahl von 25, zehn oder fünf nicht-immunisierten Personen, die zum Wegfall des Abstandsgebots und der Maskenpflicht führt, wird künftig auch in Einrichtungen des Beherbergungsgewerbes angewandt.

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Das neue Winkelschleifer-Zubehör von wolfcraft – Kraftvoll und sicher

Kempenich – Mit dem neuen Winkelschleifer-Zubehör bringt wolfcraft traditionelle Werkzeuge der Holzbearbeitung auf eine leistungsstarke Maschine, die dank ihrer Vielseitigkeit immer beliebter wird.

Das neue Winkelschleifer-Zubehör von wolfcraft eröffnet Hand- und Heimwerkern ganz neue Möglichkeiten der kreativen Holzbearbeitung. Einzeln oder im praktischen Viererset erhältlich sind eine Frässcheibe, eine Kugelraspel, eine Zylinderraspel und eine Absaughaube. Frässcheibe und Raspeln sind TÜV-zertifiziert und nur mit der Absaughaube zu verwenden – die Sicherheit der Nutzer ist bei wolfcraft ein wichtiger Aspekt in der Produktentwicklung.

„Schon seit einiger Zeit beobachten wir, dass Winkelschleifer bei Heimwerkern immer beliebter werden. Vor allem die akkubetriebenen Geräte sind sehr praktisch, flexibel und vielseitig einsetzbar“, berichtet Jörg Zerwas, zuständiger Produktmanager bei wolfcraft. „Jetzt haben wir für alle, die gerne mit Holz arbeiten, passendes, sicheres und robustes Zubehör auf den Markt gebracht.“ Die Frässcheibe und Raspeln erzielen einen aggressiven Materialabtrag und schnellen Arbeitsfortschritt. Sie sind an Weich- wie auch Harthölzern einsetzbar, haben ein M14-Gewinde und sind kompatibel zu allen handelsüblichen Winkelschleifern mit Ø 115 und 125 mm.

Einzeln oder im Allround-Vierer-Set: fräsen, raspeln und schützen

Die Frässcheibe dient zum Fräsen von Kabelschlitzen, Brechen von Kanten, Aushöhlen von Taschen und zur Oberflächenbearbeitung von Weich- und Hartholz. Sie hat einen verlängerten Schaft für die Arbeit in Winkeln und Ecken. Drei Schneidezähne sorgen für einen aggressiven Materialabtrag, den die Raspeln ebenfalls ermöglichen: Mit der Kugelraspel lassen sich Vertiefungen in Weich- und Hartholz raspeln. Die Zylinderraspel ist vor allem für die Freihandarbeit geeignet, beispielsweise zum Abrunden von Kanten oder Fräsen von Aussparungen. Zum Einsatz aller drei Produkte muss die Absaughaube genutzt werden – sie garantiert eine sichere sowie staubarme Holzbearbeitung und ist aus hochtransparentem schlagfesten Kunststoff gefertigt.

 

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Termin für Landratswahl 2022 im Kreis Ahrweiler steht fest

Ahrweiler – Der Kreis- und Umweltausschuss hat in seiner Sitzung am Dienstag, 02. November den durch die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier (ADD) festgelegten Termin zur Wahl eines neuen Landrats/einer neuen Landrätin bestätigt. Die Wahl findet am Sonntag, 23. Januar 2022, statt. Eine gegebenenfalls notwendige Stichwahl ist für Sonntag, 6. Februar 2022, terminiert.

Das Vorgehen bei der Wahl einer Landrätin oder eines Landrates ist im Wesentlichen in der Landkreisordnung, dem Kommunalwahlgesetz und der Kommunalwahlordnung vorgegeben. So bestimmt § 46 Absatz 4 der Landkreisordnung, dass die Wahl des Landrates spätestens drei Monate nach Freiwerden der Stelle erfolgen soll. Landrat a. D. Dr. Jürgen Pföhler wurde mit Ablauf des 31. Oktobers 2021 durch die für ihn zuständige Dienststelle, die ADD, dauerhaft in den Ruhestand versetzt.

Entsprechende Wahlvorschläge von Parteien, Wählergruppen oder auch von Einzelbewerberinnen und -bewerbern können bis zum 48. Tag vor der Wahl eingereicht werden. Über Einzelheiten informiert die Kreiswahlleitung in einer öffentlichen Bekanntmachung bezüglich der Aufforderung zur Einreichung von Wahlvorschlägen, für die gesetzlich als spätester Termin der 69. Tag vor dem Wahltermin vorgegeben ist.