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Uferlichter-Aufbau im Kurpark Bad Neuenahr mit viel Kreativität und Improvisation

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Über 70 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer bauen beleuchtete Installationen auf. Sie waren direkt am Kurpark gelagert und wurden ebenfalls komplett überflutet: Die Weidengeflechte und Ständerwerke des Uferlichter e.V. Vieles ist kaputt, einiges gar nicht mehr zu gebrauchen. Eine große Herausforderung für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Uferlichter e.V., um die am Freitag, 3. Dezember startenden Uferlichter vorzubereiten. „Doch davon lassen wir uns nicht abschrecken“ erklärt Organisator Christian Lersch. „Alle hier sind hochmotiviert, das Beste aus der Lage zu machen und es gibt viele Ideen, wie wir in diesem besonderen Jahr trotzdem ein tolles beleuchtetes Ambiente im und rund um den Kurpark schaffen.“

Dazu sind Kreativität und Improvisation erforderlich. Die Kugeln, die jährlich in den Alleen hängen, wurden bereits in tagelanger Vorarbeit aufgearbeitet. Bei anderen Stellwerken wird derzeit vor Ort im Kurpark geschaut, wie man diese provisorisch herrichten und ansprechend in Szene setzen kann. Die Behelfsbrücke in der Kurgartenstraße ist ebenfalls eingebunden ins Beleuchtungskonzept. „Dank der Unterstützung der Firma PlannIng Plus aus Bad Neuenahr werden spezielle Platten an der Brücke angebracht, die dekoriert werden können“, kündigt Lersch an.

Derweil kümmert sich die Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH um die Aufbauten der Stände und der Eisbahn. Bereits vergangene Woche kamen erste Teile der 450 Quadratmeter-Bahn an. Am Wochenende wurde damit begonnen, die Eisschicht zu erzeugen. Geschäftsführer Jan Ritter: „Um die Uferlichter inklusive Eisbahn aufbauen können, wurde der Kurpark in den letzten Wochen in Zusammenarbeit mit der Landesgartenschau-Gesellschaft, der Stadtverwaltung und der Firma Gartenbau Wershofen wieder provisorisch in Schuss gebracht.“ Termine für das Eisstockschießen am Abend können bereits unter www.ahrtal.de/uferlichter gebucht werden.

Während das Weingut Paul Schumacher die Eisbahn betreibt und Winzerglühwein ausschenkt, bietet sich entlang der Alleen wieder eine bunte Mischung aus Gastronomie und Kunsthandwerk. In der Kleinen Bühne im Kurpark (Gastro-Zelt) können Gäste sich gemütlich am Tisch mit regionalen Köstlichkeiten de Restaurants Billas Novelle verwöhnen lassen. Im Kurpark sind auch Weihnachtsfeiern mit Eisstockschießen, Bewirtung oder Weinprobe möglich.

Die Uferlichter öffnen vom 3. Dezember bis 30. Januar immer freitags bis sonntags. Auch zwischen Jahren vom 27. bis 30. Dezember laden die Uferlichter zu Genuss in weihnachtlichem Ambiente ein. Die Eisbahn ist täglich geöffnet. Alle Infos und die detaillierten Öffnungszeiten finden Besucher unter www.ahrtal.de/uferlichter

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In den Gebäuden der Stadtverwaltung Eschweiler gilt ab Mittwoch 01. Dezember 3G

Eschweiler – In den Gebäuden der Stadt Eschweiler (Rathaus, Feuer- und Rettungswache, Baubetriebshof, Stadtbücherei, Volkshochschule) gilt für Besucherinnen und Besucher ab Mittwoch, 01.12.2021, die 3G-Regel. Alle, die die Gebäude betreten wollen, müssen nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind.

Der passende Nachweis zum Impf- oder Genesenenstatus (in Papierform oder digital in der Corona-Warn-App, der CovPass-App oder der Luca-App) oder zur Negativtestung (maximal 24 Stunden altes Negativergebnis eines offiziellen Schnelltests oder PCR-Tests in Papierform oder digital nicht älter als 48 Stunden) ist hierfür beim Betreten des städt. Gebäudes gemeinsam mit einem Ausweisdokument vorzulegen. Selbsttests werden nicht anerkannt.

Schulpflichtige Kinder und Jugendliche gelten aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestet. Sie brauchen lediglich ihren Schülerausweis vorzulegen. Kinder bis zum Schuleintritt sind getesteten Personen gleichgestellt.
Während der Ferien wird die Regelung, dass Schüler*innen als getestet gelten, ausgesetzt. In den Ferien müssen Schüler*innen demnach, um die 3G-Regel zu erfüllen, ein negatives Testzertifikat vorlegen, sofern sie nicht geimpft oder genesen sind. Kinder unter zwölf Jahren sind von der 3G-Regel ausgenommen.

Die aktuelle Corona-Schutzverordnung gibt eine Anpassung der arbeitsschutzrechtlichen Vorgaben vor und bietet zudem die Möglichkeit, auch weitere Maßnahmen zum Infektionsschutz zu treffen. Zum Schutz von Kundinnen, Kunden und Mitarbeitenden hat die Stadt Eschweiler daher entschieden, 3G in allen Räumen umzusetzen. Außerdem gilt in den Gebäuden eine Maskenpflicht. Es müssen medizinische Masken, also OP- oder FFP2-Masken, getragen werden. Personen mit Krankheitssymptomen wie Fieber, Erkältungssymptomen oder Geschmacksverlust erhalten keinen Zutritt.

Bürgerinnen und Bürger sollten – wenn möglich – Anliegen vorrangig kontaktlos über das digitale Bürgerportal der Stadt (service.eschweiler.de), per Telefon oder E-Mail mit der/dem jeweiligen Fachdienststelle/Sachbearbeiter*in klären. Kommt es zu einem persönlichen Termin, ist dieser unter Einhaltung der 3G-Regel zu vereinbaren. Für den Besuch des Bürgerbüros und der Stadtbücherei muss nicht zwingend ein vorheriger Termin vereinbart werden, die 3G-Regel besteht hier jedoch selbstverständlich trotzdem.

Die 3G-Regel gilt übrigens selbstverständlich auch für alle Beschäftigten der Stadtverwaltung Eschweiler.

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Neue Wege entdecken: Knotenpunkt-System rund um Haaren und Verlautenheide

Aachen – In Haaren und Verlautenheide hat jetzt jeder die Möglichkeit, individuelle Wanderrouten zusammenzustellen. Wandern entlang der grünen Adern von Wurm und Haarbach, in den Reichswald, über weite Feldflure und auf dem Rand des Aachener Talkessels mit herrlichen Ausblicken über die Stadt Aachen ist dank des beschilderten Wanderwegenetzes von Haaren und Verlautenheide jetzt möglich.

Wie im Aachener Wald stand hier das Knotenpunktsystem für den Ausbau der 28 Kilometer langen Wanderwege Pate. Für die Entwicklung und Einrichtung des geführten Wandersystems wurden im Zusammenhang mit dem integrierten Stadtentwicklungskonzept Haaren Städtebaufördermittel eingesetzt. Zusammen mit dem Fachbereich Klima und Umwelt hat auch der Fachbereich Sport die Planung und die Erweiterung des Knotenpunktsystems in Haaren und Verlautenheide tatkräftig unterstützt.

Die Wanderroute startet beliebig vom Haarener Markt aus oder von Verlautenheide. Ein Blick auf die an fünf Stellen im Stadtbezirk aufgestellten Wandertafeln hilft, einen Wanderweg auszusuchen. Darüber hinaus kann man Interessantes über die Gegend erfahren.

Diese Knotenpunktsysteme sollen auch in weiteren Stadtbezirken eingerichtet werden. Anschlüsse an das ostbelgische und das geplante Wanderknotenpunktsystem in den Niederlanden werden mit einbezogen. Somit entsteht letztendlich ein grenzübergreifendes euregionales Wanderwegesystem.

Wer die neuen Wege rund um Haaren und Verlautenheide erkunden möchte, erhält die kostenlose Wanderkarte im Bezirksamt Haaren, im Verwaltungsgebäude Lagerhausstraße 20, beim Fachbereich Klima und Umwelt oder in der Tourist Info am Elisenbrunnen.

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3G Regelung im Mayener Rathaus ab Mittwoch 01. Dezember

Mayen – Ab dem 01. Dezember, gilt auch für Besucherinnen und Besucher beim Betreten des Mayener Rathauses und der Außenstellen die 3G Regelung (geimpft, genesen oder getestet). Ebenso ist in der gesamten Verwaltung eine medizinische Maske oder FFP2-Maske zu tragen.

Folgende Personengruppen sind von der 3G Regel betroffen: Einwohner/-innen mit einem Anliegen an die Verwaltung im Rahmen der gesetzlichen Zuständigkeiten, Teilnehmerinnen und Teilnehmer dritter Institutionen und Organisationen an Besprechungen, Fortbildungen und ähnlichen Veranstaltungen, Vertreter/-innen der von der Stadt beauftragten Dienstleistungsunternehmen oder deren Handlungsgehilfen einschließlich entsprechender Unterauftragnehmer sind von dieser Regelung betroffen.

Die Mitarbeiter*innen am Empfang der Stadtverwaltung Mayen führen eine Kontrolle der entsprechenden Nachweise während der regulären Öffnungszeiten durch. Sollten Termine außerhalb der regulären Öffnungszeiten liegen oder bei einer Außenstelle stattfinden, wird die Kontrolle durch die jeweilige Organisationseinheit durchgeführt.

Die gewohnten Servicezeiten sind montags bis mittwochs von 08.30 – 12.00 Uhr, donnerstags von 08.30 – 18.00 Uhr durchgehend und freitags von 08.30 – 12.00 Uhr. Das Einwohnermeldeamt hat zudem am ersten Samstag im Monat geöffnet.

Es wird darum gebeten Termine vorzugsweise online unter: https://www.mayen.de/Rat-und-Verwaltung/Corona/Kontaktmoeglichkeiten-und-Oeffnungszeiten/ zu vereinbaren. Ein Termin kann selbstverständlich auch telefonisch unter 02651-88-4013 vereinbart werden. Im Übrigen steht für einfache Auskünfte auch die Behördenhotline 115 zur Verfügung.

Mit Hilfe der Terminvereinbarungen kann sichergestellt werden, dass es zu keinen Warteschlangen kommt und jeder zur vereinbarten Zeit sein gewünschtes Anliegen erledigen kann. . „Bitte machen Sie daher von unserem Angebot Gebrauch und vereinbaren Sie einen Termin, bevor Sie das Rathaus aufsuchen“, appelliert auch Oberbürgermeister Dirk Meid an die Bevölkerung.

Weiterhin macht der Stadtchef darauf aufmerksam, die geltenden Hygienerichtlinien und Kontaktbeschränkungen beim Besuch des Rathauses zu berücksichtigen.

Neben diversen digitalen Formularen, weist die die Stadtverwaltung weiterhin darauf hin, dass eine Reihe von Verwaltungsleistungen auch vollständig online in Anspruch genommen werden können: An- und Abmeldung beim Umzug, die Beantragung einer einfachen und erweiterten Meldebescheinigung, das Einrichten einer Übermittlungssperre, die Statusabfrage zum beantragten Pass oder Personalausweis, der Antrag auf Ausstellung eines Führungszeugnisses, der Antrag auf Auskunft aus dem Gewerbezentralregister, An- und Abmeldung eines Hundes, die Meldung eines Fund- und Verlustgegenstandes, die Beantragung von Akteneinsicht in Bau-und Teilungsgenehmigungen, die Beantragung eines Bewohnerparkausweises sowie die Anmeldung einer Verbrennung von pflanzlichen Abfällen (Verbrennungsanzeige).

Gerne können Sie bei Fragen oder Anregungen auch unser Kontaktformular unter https://desktop.rlpdirekt.de/#/anfragen/stellen nutzen.

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Malteser und Stadt Schleiden arbeiten an „Hilfszentrum Schleidener Tal“

Schleiden – Gebündelte Hilfe und Unterstützung nach der Flut für alle Themenbereiche und einen Ort der Begegnung und der Nähe, das wollen der Malteser Hilfsdienst e.V. und die Stadt Schleiden mit ihrem neuen Hilfszentrum Schleidener Tal bieten.

Angesiedelt wird das Hilfszentrum Schleidener Tal in der Kölner Straße 10 in Gemünd. Künftig sollen dort Antragsberatungen, psychologische Betreuungsangebote und wenn möglich auch bauliche oder juristische Beratungen angeboten werden. „Aus vielen Gesprächen wissen wir, dass viele Betroffene auch heute noch ganz viele individuelle Fragen zu klären haben, bei deren Beantwortung wir im Hilfszentrum gerne zentral Hilfestellungen bieten wollen“, so Ingo Pfennings, Bürgermeister der Stadt Schleiden.

Die beiden Kooperationspartner werden daher möglichst viele weitere Partner dazu holen, um möglichst breit aufgestellt zu sein. Es sei daher toll zu sehen, wie viele andere Akteure schon proaktiv mit Hilfsangeboten an die Kooperationspartner herangetreten wären. „Das Hilfszentrum soll außerdem eine konstante Säule im Bereich der Spendenvermittlung und der Koordination von Hilfsgesuchen und -angeboten werden,“ ergänzt der Bürgermeister. Daneben wird das Hilfszentrum aber auch ein lebendiger Treffpunkt für alle Menschen in Schleiden und darüber hinaus sein.

Das wünscht sich auch Frank Waldschmidt, Leiter der Beratungs- und Koordinierungsstelle Schleidener Tal der Stadt Schleiden, der die Situation der Menschen im Tal seit Monaten im Blick hat. Als Psychologe weiß er, wie wichtig Begegnungen und Gespräche in dieser Situation sind und einen Anlaufpunkt für die Menschen gäbe es seit der Flut gerade in Gemünd einfach nicht mehr. „Die Akutphase der Krise ist nun vorbei, das gilt aber längst nicht für die psychologische Verarbeitung. Diese wird die Menschen der Region noch Monate und Jahre begleiten“, so Waldschmidt.

„Das Konzept des Hilfszentrums ist es, alle entstandenen Bedürfnisse der Bevölkerung unter einem Dach bedienen zu können. Wir möchten dabei natürlich auch die Kommunen in ihrem Regelbetrieb unterstützen“, so der Kreisgeschäftsführer des Malteser Hilfsdienstes, Emanuel von Boeselager.  Mit der Kommune selbst, so von Boeselager, bestünde eine sehr positive Zusammenarbeit, was ihn und das ganze Team sehr freuen würde.  „Seit Beginn der Flutkatastrophe ist die Kommunikation nie abgebrochen. Hier ist ein enges Netzwerk entstanden, das Früchte für die Menschen trägt.“ Deswegen sei es auch der Wunsch der Kooperationspartner, möglichst viele andere Akteure zu beteiligen, um einen großen Mehrwert für die Menschen zu erzielen.

Das Hilfszentrum ist für eine Dauer von zunächst zwei Jahren geplant, mit der Option, um ein drittes Jahr zu verlängern. Sämtliche Angebote werden für die Betroffenen unentgeltlich durchgeführt. Für die Finanzierung stehen ausreichend Mittel zur Verfügung, ergänzt der Projektleiter der Malteser Fluthilfe NRW, Axel Rottländer, für den dieses Projekt in Schleiden Leuchtturmcharakter in NRW hat. „Wir bleiben, solange die Menschen uns brauchen!“, unterstreicht er mit Nachdruck.

Das gemeinschaftliche Projekt wird am 6. Dezember offiziell eröffnet. Ab dem 7. Dezember wird das Hilfszentrum dann seinen Betrieb aufnehmen. Informationen wie Kontaktdaten, Öffnungszeiten und Ansprechpartner werden Anfang Dezember veröffentlicht.

Die Bürgerinnen und Bürger des Schleidener Tals haben am Montag, dem 06. Dezember von 14.00 – 18.00 Uhr die Gelegenheit, das neue Hilfszentrum der Stadt Schleiden und der Malteser in Gemünd, Kölner Straße 10, zu besuchen. Hier werden künftig die Unterstützungsangebote verschiedenster Organisationen, wie Malteser, Caritas, Awo, Diakonie, etc. für die Betroffenen der Hochwasserflut gebündelt angeboten. Bei Reibekuchen und Getränk kann die Gelegenheit genutzt werden, Gespräche mit den Mitarbeitern zu führen und sich persönlich einen ersten Eindruck über die Angebote und Räumlichkeiten zu verschaffen. Für Kinder ist außerdem der Besuch des Nikolaus geplant. Die Veranstaltung findet unter 2G Bedingungen und überwiegend draußen statt.

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„Freunde“ blieben Museum treu

Euskirchen-Kuchenheim – Auf zwei in jeder Hinsicht bemerkenswerte Jahre blickte der Förderverein des Rheinischen Industriemuseums Euskirchen im Gästehaus „Mottenburg“ des Museums bei seiner Mitgliederversammlung zurück. Bemerkenswert nicht unbedingt im positiven Sinne, denn es ist wegen der Corona-Pandemie fast alles seit 2020 an Ausflügen, Exkursionen, Lesungen und Sonderveranstaltungen ausgefallen, was der Vorstand um Heinz-Otto Koch zuvor mühevoll geplant und arrangiert hatte.

Unter Pandemiebedingungen nach 2G-Eingangstests und mit Maskenpflicht hielt der von Heinz-Otto Koch (r.) geführte Verein der Freunde und Förderer des LVR-Industriemuseums Euskirchen jetzt seine Mitgliederversammlung in der „Mottenburg“ des Museums, einem modernen Kongress- und Vortragsgebäude. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Das gleiche galt für das Museum selbst – bis auf die Ausstellung „Mode 68“ aus den „Revolutionsjahren“ der Studenten gegen das Establishment der jungen Bundesrepublik Ende der 60er Jahre. Und: Seit Anfang November nun läuft die Sonderausstellung „Must Have“ zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Konsums, durch die Museumsleiter Detlef Stender die Fördervereinsmitglieder vor Beginn der Versammlung führte.

Stabile Kassenlage

Trotz der vielen Museumsschließungen wegen Corona und Hochwasser und der erst organisierten und dann wieder abgesagten Veranstaltungen ist die Zahl der Vereinsmitglieder seit 2019 nahezu konstant geblieben, im Gegenteil: Ende 2019 waren 322 Museumsfans im Förderverein, Ende 2020 sogar 325, so Schatzmeister Karl-Heinz Daniel. Er konnte folgerichtig eine stabile Kassenlage melden, denn die Beiträge und Spenden flossen kontinuierlich, Chancen, Geld auszugeben, hatte der Förderverein hingegen kaum.

Hauptförderer des von Heinz-Otto Koch erst als zweitem Vorsitzenden in der fast 25jährigen Vereinsgeschichte geführten Fördervereins – der erste war sein KSK-Vorstandskollege Hans Bösch – sind die Kreissparkasse Euskirchen und die e-regio. Die größte Rolle aber spielen die Mitglieder selbst, die trotz Coronabedingungen auch wieder zahlreich zur Mitgliederversammlung in der „Mottenburg“ erschienen waren.

Vorsitzender Heinz-Otto Koch begrüßte sie mit dem Hinweis: „Niemand sollte sich verpflichtet fühlen, heute teilzunehmen. Wem nicht ganz wohl bei dem Gedanken ist, sollte sich melden oder gehen.“ Koch war sogar bereit, die gesamte Versammlung zu verschieben, aber alle, die gekommen waren und ihren 2G-Status Detlef Stender nachgewiesen hatten, wollten auch bleiben.

So konnte in großer Harmonie getagt und gewählt werden. Dem amtierenden Vorstand wurde nach zwei Jahresberichten und dem beanstandungsfreien Testat der Revisoren Christa Thelen und  Wolfgang H. Picard einstimmig bei Enthaltung der Betroffenen Entlastung erteilt. Damit bleiben die Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern, das Führungsgremium des Fördervereins wird für die Dauer von drei Jahren gewählt, erneut in 2022. Die Revisoren wurden per Akklamation für ein weiteres Jahr wiedergewählt.

Rezitation und Gespräch

Dr. Maria-Regina Neft ist die Stellvertreterin des Vorsitzenden Heinz-Otto Koch, Karl-Heinz Daniel Schatzmeister, Museumsleiter Detlef Stender ist geborenes Mitglied und wird im März, wenn seine berufliche Laufbahn endet, nicht nur verabschiedet, sondern im Vorstand durch seine/n namentlich noch nicht bekannte/n Nachfolger/in ersetzt.

Beisitzer in der Führungsmannschaft um Heinz-Otto Koch sind Nadja Ginster-Hügele, Dieter Kabatnik und Dr. Reinhold Weitz. Koch dankte den Vorstandsmitgliedern und Revisoren für ihre Unterstützung und Solidarität in den vergangenen Jahren.

Die Planungen für das kommende Jahr werden in der Vereinszeitscrift „Transmission“ 2022 bekanntgegeben, die im Februar den Mitgliedern zugestellt wird. Unter anderem können sich die Mitglieder auf ein Highlight im Mai im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Rezitation und Gespräch“ mit Ex-Regierungssprecher Klaus Vater und Manfred Lang freuen. Die nächste Mitgliederversammlung soll zunächst im März 2022 das neue Jahr eröffnen.

Im Rahmen der Kunstaktion „Welche Zukunft hat die Zukunft?“ der Rheinischen Industriemuseen, so kündigte Detlef Stender an, kommt im Frühjahr eine japanische Künstlergruppe nach Kuchenheim, um das Museum zu sphärischen Klängen zu illuminieren.

Überhaupt brauche das Museum jetzt neue Ideen und Konzepte: „Wir haben das jetzt fast 30 Jahre gut und nach unseren kreativen Potenzialen gemacht, aber wir dürfen nicht glauben, dass das alles war. Jetzt müssen neue Leute mit neuen Ideen und Ansätzen folgen…“

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Auffrischungs-Impfungen im Eifelkreis

Bitburg – 3.840 Termine in wenigen Stunden vergeben, weitere Termine in Vorbereitung. Alle verfügbaren Termine für Auffrischungsimpfungen im Dezember in der eigens dafür in Zusammenarbeit mit dem DRK-Kreisverband eingerichteten „Booster-Impfstelle“ waren bereits am Mittag ausgebucht.

Der künftige Landrat Andreas Kruppert zeigte sich erfreut über die große Nachfrage. Er werde jetzt Gespräche mit dem DRK und den Vertretern des Landes mit dem Ziel führen, noch im Dezember weitere buchbare Termine im Eifelkreis Bitburg-Prüm anbieten zu können, so Andreas Kruppert abschließend. Neue Termine werden rechtzeitig bekanntgegeben.

Weitere Impftermine können ohne Anmeldung bei den Impfbussen wahrgenommen werden. Im Rahmen der Sonderimpfaktion besteht dort für Bürgerinnen und Bürger ab 12 Jahren die Möglichkeit zur Corona Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen. Am heutigen Dienstag, 30.11.21 steht der Impfbus von 9 – 17 Uhr am Gesundheitszentrum in Neuerburg und im Dezember an folgenden Terminen und Standorten im Eifelkreis:

Verbandsgemeinde Arzfeld
Arzfeld, Parkplatz, Luxemburger Str. 6
01.12.2021, 9 bis 17 Uhr
16.12.2021, 9 bis 17 Uhr
27.12.2021, 9 bis 17 Uhr

Stadt Bitburg / Verbandsgemeinde Bitburger Land
Bitburg, Katastrophenschutzzentrum, Else-Kallmann-Str. 16
03.12.2021, 9 bis 17 Uhr
06.12.2021, 9 bis 17 Uhr
10.12.2021, 9 bis 17 Uhr
14.12.2021, 9 bis 17 Uhr

Verbandsgemeinde Prüm
Prüm, Mehrzweckhalle, Ausstellungsgelände
08.12.2021, 9 bis 17 Uhr
22.12.2021, 9 bis 17 Uhr
29.12.2021, 9 bis 17 Uhr

Verbandsgemeinde Südeifel
Neuerburg, Gesundheitszentrum, Bitburger Str. 17
20.12.2021, 9 bis 17 Uhr

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Rund 100 „Ehemalige“ der KSK Mayen folgten der Einladung zum traditionellen Pensionärs-Treffen

Mayen/Region – Pensionäre trafen sich im Forum in Polch. Rund 100 Ruheständler der Kreisparkasse Mayen (KSK) waren der Einladung von KSK-Vorstand Karl-Josef Esch und Christoph Weitzel zum inzwischen traditionellen Pensionärstreffen der Kreissparkasse Mayen gefolgt, welches nach einer coronabedingten Unterbrechung des vergangenen Jahres 2020 nun im Forum im Polch unter Einhaltung der aktuellen Hygieneauflagen wieder stattfinden konnte. Entgegen der Vorjahre wurde in diesem Jahr auf ein Rahmenprogamm verzichtet, so dass der persönliche Austausch der ehemaligen Kolleginnen und Kollegen im Vordergrund stand.

Im Rahmen eines gemeinsamen Mittagessens begrüßte KSK-Vorstand Karl-Josef Esch die über die Jahre immer größer gewordene Runde an Sparkassenpensionären, unter ihnen auch einige ehemalige Verwaltungsratsmitglieder sowie die ehemaligen Vorstandskollegen Peter Schaaf und Adolf Rehfisch.

Nach einem kurzen Rückblick über die seit dem letzten Pensionärstreffen im Jahre 2019 vergangenen beiden Jahre leitete der KSK-Chef zum gemütlichen Teil des Treffens bei Kaffee und Kuchen über, bei dem sich die Ehemaligen ausgiebigen über die alten Zeiten unterhalten konnten. „Es ist uns sehr wichtig, den Kontakt zu unseren ehemaligen Kolleginnen und Kollegen intensiv pflegen, insbesondere auch, um deren Engagement der Vergangenen Jahre zu würdigen. Nicht zuletzt sind es unsere Pensionäre und Rentner, die mit ihrem jahrzehntelangen Einsatz den Grundstock für den heutigen Erfolg der Kreissparkasse Mayen gelegt haben“, betonte der Vorstandsvorsitzende Karl-Josef Esch.

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Das Aachener Rathaus als Tangram-Spiel

Aachen – Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen dankt RWTH-Professor Leif Kobbelt für ein ganz besonderes Geschenk. Eine Stadt braucht hin und wieder ein kleines Präsent, dass sie verdienten Bürgerinnen und Bürgern, umtriebigen Vereinsvorsitzenden oder bedeutenden Gästen überreicht, als Dankeschön, als Zeichen der Aufmerksamkeit oder als Erinnerung.

Tangram ist ein über 2000 Jahre altes chinesisches Geduldsspiel. Foto: © Stadt Aachen / Katharina Isabel Franke

Für die Stadt Aachen war etwas ganz Besonderes gesucht: Etwas, das typisch für Aachen ist und in Erinnerung bleibt (aber keine Printe, obwohl an Printen natürlich nichts auszusetzen ist). Etwas, das für Tradition steht, und etwas, das in die Zukunft weist.

Das Thema Tradition war schnell geklärt: Ein Geschenk der Stadt wird künftig eine Schieferschindel vom Dach des Aachener Rathauses sein. Die Schindeln stammen aus dem Fundus, den der Rathausverein bei der letzten Dacherneuerung gerettet hat.

Und das Thema Zukunft? Hat RWTH-Professor Leif Kobbelt geliefert: das Rathaus als Tangram-Spiel. Tangram ist ein über 2000 Jahre altes chinesisches Geduldsspiel, bei dem man aus einfachen geometrischen Formen verschiedenste Schattenriss-Figuren zusammenlegen kann. Das Rathaus-Tangram folgt dem Tangram-Prinzip, durch ganzzahlige Verhältnisse von Winkeln und Längen vielfältige Kombinationen zu ermöglichen. Ausgetüftelt und mit dem 3D-Drucker hergestellt hat es – limitiert und exklusiv für die Stadt Aachen – Professor Dr. Leif Kobbelt mit seinem Team vom Visual Computing Institut der RWTH: “ Es freut mich, dass wir mit diesem Geschenk an eine geometrische Tradition anknüpfen können, die bereits mit der bekannten Figur des Geometers auf der Rathausfassade begann. Nur dass Geometrie-Forschung heute mit dem Computer und nicht mehr mit Zirkel und Lineal betrieben wird. Die dabei entstehen Modelle werden mit 3D-Druckern hergestellt und diese Verbindung von Tradition und modernster Technologie wollten wir mit dem Tangram zum Ausdruck bringen.“

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, die aufgrund der aktuellen gesundheitlichen Lage erst wenige Gäste im Rathaus empfangen konnte, freut sich über die zwei neuen Geschenke: „So verschieden, wie die Gäste, die ich als Stadtrepräsentantin empfange, sind auch die Schindel und das Tangram als Stadtgeschenk. Beide stehen stellvertretend für unsere Stadt. Dass das Tangram aus dem RWTH-Institut des Leibniz-Preisträgers Leif Kobbelt kommt, freut mich dabei besonders.“

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Nürburgring schreibt Rallycross-Geschichte

Nürburg – Herzschlagfinale um WM-Titel in neuer Rallycross-Arena. Johan Kristoffersson gewinnt Rallycross-Weltmeisterschaft am Nürburgring. Gelungene Premiere auf neuer Strecke in der Müllenbachschleife. Rallycross-WM ab 2022 mit Elektrofahrzeugen am Start.

Motorsport bei winterlichen Bedingungen bei der FIA World Rallycross Championship am Nürburgring. Foto: Nürburgring

Beim Saisonfinale am Nürburgring hat Johan Kristoffersson die FIA World Rallycross Championship 2021 gewonnen. An einem packenden Adventswochenende fiel die Entscheidung erst im allerletzten Rennen. Bei winterlichen Bedingungen verfolgten die Zuschauer die Action auf Kies und Asphalt in der Müllenbachschleife. Die Rennstreckenbetreiber zeigten sich nach der gelungenen Premiere zufrieden.

„Das war total verrückt – ein unglaubliches Finale“, sagte ein sichtlich ergriffener Johan Kristoffersson. In einem atemberaubenden Rennen hatte er sich kurz zuvor hauchdünn vor seinen direkten WM-Kontrahenten Timmy Hansen geschoben. Nach den Vorläufen und den beiden Halbfinals trennte die beiden in der Gesamtwertung gerade mal ein Punkt. Somit war klar: Wer im Finale vorne liegt, ist Rallycross-Weltmeister 2021. Und die letzten Runden des Jahres hatten es wirklich in sich. Die beiden Schweden lieferten sich von Start bis zum Ziel ein Duell Stoßstange an Stoßstange – mit dem besseren Ende für den nun vierfachen Weltmeister Kristoffersson. Dementsprechend glücklich zeigte er sich nach dem Zieldurchlauf.

Auch die Betreiber des Nürburgrings schauen zufrieden auf das Premieren-Wochenende bei dem die neue Strecke zum ersten Mal von den besten Rallycross-Piloten der Welt unter die Räder genommen wurde. Mit großem Aufwand war der rund ein Kilometer lange Kurs aus Kies und Asphalt angelegt worden. Gefahren wurde gegen die eigentliche Fahrtrichtung des Nürburgrings. Und am Samstagmorgen wartete noch eine zusätzliche Herausforderung: frisch gefallener Schnee und wechselnde Wetterbedingungen. WM-Dritter Niclas Grönholm sprach sogar vom verrücktesten Rallycross-Rennen seiner Karriere.

Der Auftritt am Nürburgring war gleichzeitig das Ende einer Ära in der Rallycross-Weltmeisterschaft. Ab dem kommenden Jahr steigt die Serie von Verbrenner-Motoren auf reine Elektro-Rennfahrzeuge um. Einen ersten Eindruck bekamen die Fans hiervon ebenfalls am Nürburgring. Die Legende unter den Rallye-Fahrzeugen, der Lancia Delta Integrale, wurde in der E-Version für die Saison 2022 vorgestellt.

Mit dem Rallycross Finale endete auch die Rennsaison am Nürburgring. Nun werden in den nächsten Wochen die Nordschleife und Grand-Prix-Strecke vorbereitet. Bereits im März können sich die Fans wieder auf Motorengeräusche in der Grünen Hölle freuen. Dann mit dem Saisonstart der Nürburgring Langstrecken-Serie (26.03.2022).