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10.000 Euro für Flutopfer gespendet

Kall/Eiserfey/Bonn – Beate Heimersheim aus Eiserfey hatte in ihren zwei Pflegeinrichtungen in Bonn viel Geld gesammelt – Den Spenden-Scheck an die Hilfsgruppe übergeben  – Greuel: „420.00 Euro an betroffene Familien ausgezahlt“ Das Spendenaufkommen für die Flutopfer-Unterstützung der Hilfsgruppe Eifel ist weiterhin recht hoch, wie Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel jetzt bei einer Spendenübergabe in Eiserfey berichtete. Auch fünf Monate nach dem schlimmen Hochwasser sei die Bereitschaft der Eifeler Bevölkerung, von der Flut betroffene Familien zu unterstützen, ungebrochen. Dank der vielen Spenden habe die Hilfsgruppe viele Flutopfer-Familien in den Hochwassergebieten, vornehmlich an  Urft, Olef und Ahr, mit bisher 420.000 Euro unterstützen können. Willi Greuel: „Das zeugt von einer großen Solidarität der Menschen in der Eifel, denen die Schicksale der verzweifelten Menschen, die beim Hochwasser ihr Hab und Gut verloren haben, nicht einerlei ist“.

Zu diesen solidarischen Mitmenschen zählt auch Beate Heimersheim aus Eiserfey, die Willi Greuel jetzt einen Spendenscheck über 10.000 Euro überreichte. Die engagierte Eiserfeyerin, die als Vorstandsmitglied der KG „Feytaler Jecken“ auch als Mitorganisatorin des inzwischen bekannten Karnevals-Lichterzuges agiert, ist Geschäftsführerin von zwei Pflegeinrichtungen in Bonn-Lengsdorf mit 170 Bewohnern.

Sie sei in Eiserfey selbst nicht schwer von der Flut betroffen gewesen. „Aber die Bilder aus den anderen Gebieten des Kreises haben mich betroffen gemacht“, berichtete Beate Heimersheim bei der Spendenübergabe.

Da sie, in Bonn tätig, nicht selbst in den Flutgebieten habe anpacken können, habe sie ein Konto erlöffnet und in ihren Pflegeinrichtungen eine Spendenaktion gestartet. Aufgrund ihrer vielfältigen beruflichen Kontakte seien Spenden von Firmen, Kollegen, Heimbewohnern, Freunden und Bekannten  eingegangen. So seien am Ende annähernd 10.000 Euro zusammengekommen, die sie dann glatt gemacht habe.

„Mir ist es wichtig ist, dass die Spenden auch zu 100 Prozent bei den Betroffenen ankommen. Bei der Hilfsgruppe weiß ich, dass das geschieht“, zeigte sich Beate Heimersheim überzeugt, dass der Kaller Verein die richtige Adresse ist.

http://www.hilfsgruppe-eifel.de

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Neues Hörbuch „Drei Kopfschüsse für Aschenbrödel“

Hillesheim – Mit seinem neuen Hörbuch „Drei Kopfschüsse für Aschenbrödel“ sorgt Ralf Kramp dafür, dass es nicht zu gefühlsduselig wird an den Feiertagen. Ralf Kramp macht vor nichts Halt. Alles, was sich nicht wehrt, wird von ihm literarisch verarbeitet. Als Beobachter des menschlichen Versagens inmitten dieser ganzen weihnachtlichen Herausforderung sieht sich der Autor und persifliert in Reim und Prosa das Fest der Liebe.

Zum Inhalt

Wenn das Jahr zu Ende geht, wenn überall die Lichterketten leuchten und allenthalben »Last Christmas« erschallt, dann sorgt Ralf Kramp mit sicherem Gespür dafür, dass es nicht allzu gefühlsduselig wird. Da trifft der Steakhammer den Weihnachtsmann, da wird die Christbaumspitze zum Mordinstrument, und da findet eine unheilbare Aschenbrödel-Sucht mit ein paar Pistolenkugeln ihr jähes Ende. In vielen bitterbösen Geschichten und Gedichten hat er sich auch immer wieder dem Fest der Liebe gewidmet – selbstverständlich mit dem rabenschwarzen Humor, für den er so berühmt ist. Auf dieser CD bringt er sie nun mit facettenreicher Stimmgewalt und viel Temperament zu Gehör. Ein Gefühl wie Weihnachten …

Autoreninfo

Ralf Kramp … geboren 1963, lebt als Krimiautor und Veranstalter der Krimi-Erlebniswochenenden BLUTSPUR im Herzen der Eifel. Für sein Debüt „Tief unterm Laub“ erhielt er 1996 den Förderpreis des Eifel-Literaturfestivals. In „Spinner“ betrat zum ersten Mal Herbie Feldmann die Szene, der glücklose Held, dem ein nur für ihn sichtbarer Begleiter namens Julius stets auf dem Fuß folgt. Seither erschienen mehrere Kriminalromane und zahlreiche Kurzgeschichten.

In Hillesheim in der Eifel unterhält er zusammen mit seiner Frau Monika das »Kriminalhaus« mit dem »Deutschen Krimi-Archiv« (30.000 Bände), dem „Café Sherlock“, einem Krimi-Antiquariat und der „Buchhandlung Lesezeichen“. www.ralfkramp.de

Drei Kopfschüsse für Aschenbrödel – Hörbuch gelesen von Ralf Kramp – MP3-CD, 200 Minuten – ISBN: 978-3-95441-586-1
Preis 12,00 € (D)

Auch als Download bei den gängigen Hörbuch – Portalen!

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„Das ist ein historischer Tag für die Kirchen Musikalische Arbeit in Maria Laach“

Maria Laach – Vertrag zur Renovierung der Orgeln unterzeichnet.
Nach über fünf Jahren Planungsphase ist neuer Meilenstein erreicht.
Instrumente in der Abteikirche dringend renovierungsbedürftig. Am vergangenen Freitag, 10. Dezember 2021, wurde in der Abtei Maria Laach der Vertrag zur Renovierung der historischen Stahlhuth-Orgel und der Schwalbennest-Orgel unterzeichnet.

Nach einer Planungsphase von über fünf Jahren ging, in Kooperation mit der Landesdenkmalpflege, der Zuschlag an die renommierte Werkstätte für Orgelbau Mühleisen in Leonberg. Die Renovierung, die ab dem Jahr 2023 beginnen soll, umfasst Restaurierungsarbeiten an den beiden Instrumen-ten, klangliche Anpassungen sowie die Installation zweier baugleicher Generalspieltische.

Abteiorganist Gereon Krahforst freute sich: „Das ist ein historischer Tag für die kirchenmusikalische Arbeit in Maria Laach.“ Pater Philipp Meyer OSB, Kantor und Chordirektor der Abtei, erklärte: „Der Aufbau der Kirchenmusik in den vergangenen Jahren hat auch den Stellenwert der Orgeln in der Abteikirche verdeutlicht. Beide Instrumente dienen vielfältigen Aufgaben in Liturgie und Konzert.“

Eine ganz wichtige Neuerung stellt in Zukunft die Spielbarkeit beider Orgeln von zwei Generalspieltischen aus dar; einer wird auf der Orgelempore aufgestellt, einer wird im Chorgestühl positioniert.
Zahlreiche Privatspender und der Freundeskreis der Abtei haben einen großen finanziellen Beitrag geleistet, die anstehenden Renovierungsarbeiten zu ermöglichen.

Außerdem fördert die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien das Projekt mit nahezu 150.000 Euro. „Wir sind dankbar für diese großzügige Unterstützung, ohne die dieses Projekt nicht zu realisieren wäre“ freut sich Pater Philipp.

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474 stationäre Luftfilter-Anlagen für Grundschulen in Aachen – Einbaukosten 11,43 Millionen Euro

Aachen – Der Aachener Stadtrat hat in seiner letzten Sitzung des Jahres am Mittwochabend (15. Dezember) einstimmig beschlossen, dass insgesamt 474 stationäre Lüftungsanlagen in 31 Grundschulen installiert werden sollen. Damit wird das Paket nach einer ersten Entscheidung der Politik im Sommer 2021 noch einmal erweitert. Damals wurde zunächst beschlossen, 342 stationäre Anlagen anzuschaffen. Nachgehende tiefergehende Analysen und Planungen führen dazu, dass die Stadt Aachen nun noch mehr in die Ausstattung ihrer Grundschulgebäude investieren kann.

So erlauben die zwischenzeitlich aufgestellten Förderprogramme von Bund und Land, dass neben Klassenräumen auch weitere Orte wie Differenzierungs-, Aufenthalts-, Speiseräume etc. in die Förderung einbezogen werden können. Abhängig von den baulichen Voraussetzungen in den jeweiligen Schulgebäuden und Klassenzimmern werden 301 als fest installierte Standgeräte und 173 als ebenso fest installierte Deckengeräte eingesetzt. Beim aufwendigen Einbau müssen unter anderem Aspekte des Denkmalschutzes und statische Gegebenheiten der Deckenkonstruktion berücksichtigt werden. Die erforderlichen Förderanträge werden in diesem Jahr noch auf den Weg gebracht.

Die Stadt kalkuliert für den Einbau der insgesamt 474 Anlagen nach heutigem Stand mit Kosten in Höhe von 11,43 Millionen Euro. Hiervon werden 80 Prozent – also rund 9,14 Millionen – gefördert. Der Eigenanteil der Stadt Aachen liegt bei 2,29 Millionen Euro. Der Einbau von stationären dezentralen Lüftungsgeräten dient nicht ausschließlich der aktuell vielfach öffentlich diskutierten Raumluftverbesserung. Die Anlagen tragen auch zum Schutz der Gebäudesubstanz und – über das Prinzip der Wärmerückgewinnung – zur Verringerung des Energieverbrauchs bei. Aus diesen Gründen ist ihr Einbau verbindlicher Bestandteil jeder energetischen Sanierung von städtischen (Schul-)Gebäuden.

Lieferung der letzten mobilen Luftfilteranlagen

Bei den mobilen Luftfiltern hat die Stadt Aachen in den vergangenen Monaten insgesamt 280 Anlagen für 1. und 2. Klassen sowie für Mehrzweckräume in Grundschulen bestellt. Die letzten mobilen Anlagen werden noch vor Weihnachten geliefert und aufgestellt. Die Kosten für die mobilen Luftfilteranlagen belaufen sich auf rund 1,7 Millionen Euro. Mit dem Einbau der stationären Anlagen wechseln die mobilen Anlagen nach Bedarf in Räume anderer Klassen über und werden damit weiter genutzt.

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Miniermotten-Bekämpfung in Mechernich-Wachendorf geht weiter

Mechernich-Wachendorf – Über 40 freiwillige Helfer sind der seit fast 15 Jahren in Wachendorf erfolgreich im Zaum gehaltenen Rosskastanienminiermotte auch dieses Jahr wieder mit chemiefreien Waffen zu Leibe gerückt. Hinzu kamen Mitarbeiter des städtischen Mechernicher Bauhofs, wie Ortsbürgermeister Christof Jansen lobend erwähnt.

Beim Mehrgenerationendeal für den Erhalt der ortsbildprägenden Wachendorfer Kastanienallee waren selbstverständlich auch Angehörige der jüngeren Generation mit am Start. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Die gesammelten Blätter wurden zur Heißkompostierung auf die Kreismülldeponie gebracht. Dort sollen die Eier und Larven der Miniermotte bei über 60 Grad Celsius absterben. „Die Rosskastanien-Miniermotte ist eigentlich eine Falterart aus Südosteuropa“, so Jansen. „Nach Eiablage und Schlupf fressen die Raupen Fraß-Gänge in das Blatt. Das führt zum Absterben des Laubs und schwächt die Bäume, die in Wachendorf eine wunderbare Allee vom und zum Schloss bilden“, so der Ortsbürgermeister.

Radlader und Hochleistungssauger

Die Helferinnen und Helfer waren mit Rechen, leichten Traktoren, Radlader und einem Hochleistungslaubsauger der Stadt angerückt. Unter schwierigen Witterungsverhältnissen wurde eifrig auf allen Abschnitten der Kastanienallee, aber auch in den angrenzenden Gärten gearbeitet.

Jansen: „Wer eine Pause machte, wurde mit Pausenproviant versorgt und konnte sich stärken.“ Der Ortsbürgermeister freute sich über die vielen Helfer, darunter auch neue Gesichter. Er hält solche Gemeinschaftsaktionen gerade in Pandemiezeiten für enorm wichtig. Sie zeigten Zusammenhalt und über den Tag hinausweisende gemeinsame Ziele.

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ISB spendet 5.000 Euro an Verein der Verwaisten Eltern Rhein-Ahr-Eifel e.V.

Region/Mainz – Weihnachtsspende unterstützt Selbsthilfe für betroffene Eltern. Seit vielen Jahren unterstützt die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) mit ihrer Weihnachtsspende soziale Projekte und Initiativen, von deren Engagement die rheinland-pfälzische Gesellschaft profitiert. In diesem Jahr spendet die Förderbank 5.000 Euro an den Verein Verwaiste Eltern Rhein-Ahr-Eifel eG in Bad Bodendorf.

„Wir freuen uns sehr darüber, mit unserer Spende einen Beitrag zur wertvollen Arbeit des Vereins der Verwaisten Eltern Rhein-Ahr-Eifel e.V. leisten zu können. Unsere Wahl fiel auf den Verein, da er trauernden Eltern, deren Kind gestorben ist, die nötige Hilfe anbietet, sie bei diesem Schicksalsschlag berät und unterstützt“, sagte Ulrich Dexheimer, Sprecher des Vorstandes der ISB.

Der Verein der Verwaisten Eltern Rhein Ahr Eifel e.V. bietet betroffenen Eltern eine begleitete Selbsthilfegruppe an, in der sie ihren schmerzlichen und chaotischen Gefühlen Ausdruck geben können und sich damit in ihrer Trauer verstanden und angenommen fühlen. Außerdem werden Seminare mit unterschiedlicher Ausrichtung einschließlich kreativen Elementen, Spaziergänge (walk and talk) und Gedenkgottesdienste angeboten. Auch stehen Bücher zum Ausleihen zur Verfügung.

„Eltern fühlen sich oft durch den Tod eines geliebten Kindes beraubt. Sie haben ihr Kind als Geschenk empfangen, in Liebe für es gesorgt, Freude mit ihm gehabt, Kummer, vielleicht auch Krankheiten durchstanden, und dann ist alles weg! Unwiederbringlich – das ,Nie-Wieder‘ scheint unerträglich“, so Gisela Meier zu Biesen, 1. Vorsitzende. „Deshalb ist es uns ein großes Anliegen, betroffenen Eltern etwas Wohltuendes zu bieten. Wir freuen uns sehr über die großzügige Spende der ISB, mit der wir unter anderem ein kostenloses Trauerwochenende für Betroffene planen.“

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Fußballjugend verkauft wieder Weihnachts-Bäume am Samstag 18. Dezember in Mechernich

Mechernich – Große, kleine, mittlere Weihnachtsbäume verkauft die Fußballjugend der JSG Mechernich/Feytal/Weyer auf dem Platz vor der Volksbank in der Weierstraße – und zwar am morgigen Samstag, 18. Dezember, ab 9 Uhr.

Innerhalb Mechernichs gibt es den Transportservice sofern gewünscht gleich mit dazu. Trainer Nico Schmitz: „Im Stadtgebiet liefern wir den Weihnachtsbaum gerne persönlich nach Hause. Natürlich unter Einhaltung der gültigen Coronaschutzverordnung. Über eine kleine Spende würden wir uns freuen.“

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GK-Mittelrhein bietet spezielle Zusatz-Weiterbildung an

Region/Mayen-Koblenz – Mediziner können sich in Koblenz im Bereich Klinische Akut- und Notfallmedizin qualifizieren. Das GK-Mittelrhein fühlt sich als Maximalversorger und Akademisches Lehrkrankenhaus der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in jeder Hinsicht der Lehre verpflichtet. Im medizinischen Bereich geht es dabei von der Famulatur, über das Praktische Jahr, bis hin zur Weiterbildung zum Facharzt (m/w/d) und darüber hinaus zu den Spezialdisziplinen. Mit mehr als 20 verschiedenen Fachabteilungen und 22 zertifizierten Zentren deckt das GK-Mittelrhein fast alle medizinischen Fachbereiche ab und hält damit auch eine Vielzahl an unterschiedlichen Weiterbildungsoptionen inklusive Spezialisierungen bereit.

Eine davon ist die die Zusatz-Weiterbildung Klinische Akut- und Notfallmedizin. Für eben diese gibt es in Rheinland-Pfalz bisher nur wenige Weiterbildungsstellen. Eine davon ist im GK-Mittelrhein. Karin Stahl, Chefärztin Zentrale Notaufnahme Kemperhof und Ev. Stift, ist Fachärztin für Allgemeinchirurgie und besitzt die Zusatz-Weiterbildung Klinische Akut- und Notfallmedizin. Zudem ist sie Managerin Klinische Notfall- und Akutmedizin (Deutsche Gesellschaft für Interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin).

„Die Zusatz-Weiterbildung dauert 24 Monate. Die Absolventen erlangen Fachkompetenz im Bereich der interdisziplinären Diagnostik und Behandlung von Notfallpatienten aller Fachbereiche im Krankenhaus“, berichtet Karin Stahl. Dazu müssen sie 18 Monate in einer Zentralen Notaufnahme, in der eine Person mit entsprechender Weiterbildungsermächtigung wie bei Karin Stahl arbeitet, tätig gewesen sein. Zudem sind 6 Monate auf einer Intensivstation nachzuweisen. „In der Regeln bringen die Ärzte diese bereits mit ihrer abgeschlossenen Facharztweiterbildung mit““, erläutert Stahl.

„Die Notfallmedizin ist ein extrem spannendes medizinisches Fachgebiet, weil unsere Patienten täglich mit einer Vielfalt an Krankheitsbildern von uns behandelt werden. Unsere Aufgaben ist es, bei jedem einzelnen Patienten nach der Stabilisierung anhand der Symptome , die Diagnostik und eine entsprechende Behandlung in die in die Wege zu leiten “, weckt Karin Stahl das Interesse für diese Weiterbildung.

Informationen gibt es auch hier: https://www.gk.de/beruf-und-karriere/facharzt-gk/

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Impfangebote der Kreise und kreisfreien Städte für Kinder zwischen fünf und elf Jahren heute Freitag 17. Dezember gestartet

Region/Düsseldorf – Kinderimpfung bei Kinderärzten und kommunalen Angeboten möglich. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW teilt mit: Die Impfung von Kindern zwischen fünf und elf Jahren startet in Nordrhein-Westfalen im Verlauf der kommenden Woche. Damit die Impfungen möglichst kindgerecht verlaufen und um dem besonderen medizinischen Beratungsbedarf der Eltern zu entsprechen, wird der Schwerpunkt der Kinderimpfungen in den Praxen der Kinder- und Jugendmedizinerinnen und -mediziner liegen und um das Angebot der Hausärztinnen und Hausärzte ergänzt. Die Ärztinnen und Ärzte führen die Impfungen eigenständig durch. Zusätzlich werden die Kreise und kreisfreien Städte spezielle Angebote für die Impfung der Fünf- bis Elfjährigen schaffen. Diese Angebote werden von den Kreisen und kreisfreien Städten dezentral vor Ort organisiert und starten am heutigen Freitag, den 17. Dezember.

„Es ist eine sehr gute Nachricht, dass wir jetzt auch für Kinder von fünf bis elf Jahren eine Impfung anbieten und damit auch sie bestmöglich vor einer Corona-Infektion schützen können. Die Coronaschutzimpfung ist für viele Eltern ein sensibles Thema. Es wird daher auch in den kommunalen Impfstellen ausreichend Beratungsmöglichkeiten durch Ärztinnen und Ärzte geben. Wichtig ist aber auch, dass wir Erwachsenen als gutes Vorbild vorangehen und uns ebenfalls um unseren Impfschutz – ob Erstimpfung oder Booster – kümmern”, sagt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Eltern, die ihre Kinder impfen lassen möchten, können sich daher entweder an die niedergelassenen Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte wenden oder die kommunalen Impfangebote ihres Kreises oder ihrer kreisfreien Stadt wahrnehmen. Informationen dazu sind rechtzeitig auf den entsprechenden Informationsseiten der Kommunen zu finden. Um die Planbarkeit für die Eltern zu erhöhen, werden bei den kommunalen Impfstellen mindestens die Hälfte der Kinderimpfungen mit Termin vergeben.

Dieses nordrhein-westfälische Impfangebot richtet sich an alle Kinder zwischen fünf und elf Jahren. Die Kinder sollen im Abstand von drei Wochen die zweite Impfung erhalten. Booster-Impfungen sind für unter 18-Jährige hingegen derzeit nicht vorgesehen. Für die Kinderimpfungen verwenden die Ärztinnen und Ärzte und die kommunalen Impfstellen ausschließlich den BioNTech-Kinderimpfstoff, der sich von der Handhabung und Dosierung von dem regulären Impfstoff unterscheidet. In die Impfung der Kinder müssen die Sorgeberechtigten einwilligen.

Der Bund stellt bundesweit zunächst 2,4 Millionen Impfdosen für die Impfungen der Kinder zur Verfügung. Eine Verteilung auf die Bundesländer erfolgt nach dem Anteil der Kinder in der Altersgruppe. Die Bestellungen der Ärzte und Kommunen mussten bis gestern erfolgen. Die Zuteilung der Impfstoffmengen auf den Großhandel durch den Bund wird nach dem Eingang der Bestellungen bis Donnerstag, den 9. Dezember, vorgenommen. Erst im Anschluss können Apotheken und Leistungserbringer durch den Großhandel über die jeweiligen Auslieferungsmengen informiert werden.

Eine Empfehlung der Ständigen Impfkomission (STIKO) für Kinder zwischen fünf und elf Jahren wird zeitnah erwartet. Das Impfangebot der Kreise und kreisfreien Städte steht für alle Kinder zwischen fünf und elf Jahren zur Verfügung stehen. Die Entscheidung über die Impfung treffen die Ärztinnen und Ärzte gemeinsam mit den Sorgeberechtigten in eigener Verantwortung.

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Eifelkreis Bitburg-Prüm startet mit neuer Online-Beteiligungs-Plattform

Bitburg – Seit Mittwoch, den 15. Dezember 2021, ist die neue Online-Beteiligungsplattform für den Eifelkreis Bitburg-Prüm aktiviert. Diese bietet allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit, digital an der Mitgestaltung ihres Landkreises mitzuwirken. Die Nutzung der Dialogplattform ist kostenlos und wird zunächst im Rahmen des Digitalprojekts EIFELKREIS VERBINDET eingesetzt.

 Gerade in der andauernden Corona-Pandemie hat sich gezeigt, dass die digitale Teilhabe ein immer wichtigeres Werkzeug ist, um der Bürgerschaft trotz strenger Kontaktbeschränkungen die Möglichkeit zu bieten sich an demokratischen Prozessen einzubringen und mitzuentscheiden. „Nachdem die Auftaktveranstaltung des Projekts EIFELKREIS VERBINDET verschoben werden musste, ist es uns besonders wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger auch zu Corona-Zeiten ihr Leben vor Ort aktiv mitgestalten können“, betont Landrat Andreas Kruppert.

Genau dies möchte der Eifelkreis Bitburg-Prüm nun mit dem Start der Online-Beteiligungsplattform „Zukunft-Eifelkreis“ erreichen, der für nächste Woche geplant ist. Ab dann können sich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger auf digitalem Wege an der Weiterentwicklung des Eifelkreises einbringen. Die Plattform richtet sich dabei ausdrücklich an alle Menschen im Landkreis, unabhängig ihres Alters, ihres Geschlechts oder ihrer Herkunft.

Zu Beginn wird sich die Bürgerbeteiligung um das Thema der Digitalisierung drehen und wie digitale Technologien und Angebote den Alltag der Menschen im Landkreis sinnvoll unterstützen können. Hierzu können bis Mitte Februar 2022 einzelne Handlungsfelder des Digitalprojekts EIFELKREIS VERBINDET priorisiert sowie Ideen und Vorschläge zum Thema eingereicht werden. Darüber hinaus sind alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer dazu eingeladen, die verschiedenen Anregungen konstruktiv zu diskutieren. Die Ergebnisse der digitalen Beteiligung werden anschließend in verschiedenen Workshop-Formaten aufgegriffen und fließen letztendlich in die integrierte Digitalstrategie ein.

In weiteren Schritten wird es ab nächstem Jahr auch weitere Beteiligungsformate im Rahmen des integrierten Kreisentwicklungskonzepts für den Eifelkreis geben.

Zukunft-Eifelkreis – Gestalten Sie mit!

Die Bürgerbeteiligungsplattform ist seit dem 15. Dezember 2021 über die Internetseite www.zukunft-eifelkreis.de erreichbar sein. Für die aktive Teilnahme ist im ersten Schritt eine Registrierung erforderlich. Anschließend erhält man einen Bestätigungslink per E-Mail. Nach der Bestätigung steht die digitale Bürgerbeteiligung auf jeglichen Endgeräten über den Browser bereit. Die erste Phase der Online-Beteiligung zur Digitalstrategie des Projekts EIFELKREIS VERBINDET wird zwei Monate lang verfügbar sein. Weitere Partizipationsmaßnahmen diverserer Themenbereiche werden nach und nach ergänzt.