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Verwaltungsrat der KSK gratuliert Dieter Zimmermann zu seinem neuen Amt als Landesobmann der rheinland-pfälzischen Sparkassen

Ahrweiler – Der Verwaltungsrat der KSK Ahrweiler Horst Gies MdL, gratuliert Dieter Zimmermann zu seinem neuen Amt als Landesobmann der rheinland-pfälzischen Sparkassen. Anlässlich eines Treffens am 01. Oktober 2021 wählten die Vorstände der rheinland-pfälzischen Sparkassen Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler, einstimmig zum Landesobmann der rheinland-pfälzischen Sparkassen ab 1. Januar 2022. Hierzu gratulierte ihm Erster Kreisbeigeordneter Horst Gies MdL als derzeitiger Verwaltungsratsvorsitzender der KSK zu dem neuen Amt. „Herzlichen Glückwunsch zu dieser herausragenden Position. Ich bin überzeugt, dass Dieter Zimmermann dieses verantwortungsvolle Amt mit großem Engagement und Erfolg im Interesse aller rheinland-pfälzischen Sparkassen ausüben wird.“ Dieter Zimmermann hat derzeit das Amt des stellvertretenden Landesobmanns seit 2014 inne.

Dieter Zimmermann tritt am 1. Januar 2022 die Nachfolge des am 31. Dezember 2021 in den Ruhestand tretenden Sparkassendirektors Siegmar Müller, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Südpfalz, an. Zum stellvertretenden Landesobmann wurde Sparkassendirektor Bernd Jung gewählt, der am 1. Januar 2022 auch den Vorsitz im Vorstand der Sparkasse Südpfalz übernehmen wird.

Der Landesobmann und sein Stellvertreter vertreten die Interessen aller rheinland-pfälzischen Sparkassen in den Gremien des Sparkassenverbands Rheinland-Pfalz und wirken bei der geschäftspolitischen sowie strategischen Ausrichtung der Sparkassen-Finanzgruppe in einflussreicher Position mit. Sie stehen für die Vorstände der rheinland-pfälzischen Sparkassen auch auf Bundesebene im Landesobmänner-Ausschuss beim Deutschen Sparkassen- und Giroverband in Berlin.

Die 21 rheinland-pfälzischen Sparkassen führen 1,9 Mio. Girokonten, haben über 51 Mrd. Euro Kundeneinlagen und über 48 Mrd. Euro Kundenkredite im Bestand. Dazu unterstützen sie mit über 21 Mio. Euro gemeinnützige Zwecke und beschäftigen 11.206 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 618 Auszubildende und Trainees.

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Bruno Schmidt mit Bundesverdienst-Medaille ausgezeichnet

Düren/Linnich – Bruno Schmidt ist am vergangenen Mittwoch im Linnicher Rathaus von Landrat Wolfgang Spelthahn in Vertretung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit der Bundesverdienstmedaille ausgezeichnet worden. Der in Gereonsweiler lebende Bruno Schmidt leidet seit sieben Jahren an ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) und setzt sich für die Erforschung der Krankheit ein.

Als Bruno Schmidt am 19. Dezember 2014 die Diagnose ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) erhielt, veränderte sich sein Leben radikal – vom begeisterten und durchtrainierten Radsportler bis hin zur kompletten Unbeweglichkeit und Beatmung in nur sieben Jahren. Doch aufzugeben kam für Schmidt nicht infrage. Nach kurzer Zeit akzeptierte er seine Krankheit und gründete den Verein „ALS – Alle lieben Schmidt“ e. V., mit dessen Hilfe er seitdem unermüdlich Spenden für die Erforschung der Krankheit sammelt.

Seine Lebens- und Leidensgeschichte ist so beeindruckend, dass er für die Bundesverdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland vorgeschlagen wurde und diese nun in einer Feierstunde am 15. Dezember im großen Sitzungssaal des Rathauses Linnich durch den Landrat des Kreises Düren in Vertretung für den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier verliehen bekam.

In seiner Laudatio würdigte Landrat Wolfgang Spelthahn den Verdienst von Bruno Schmidt als außergewöhnlich und äußert ehrenhaft.

Bürgermeisterin Marion Schunck-Zenker ließ es sich nicht nehmen, ebenfalls ein paar Worte an und über Bruno Schmidt zu sagen und schloss in Ihrer Rede auch seine Familie mit ein. Ohne diesen Rückhalt wäre seine Tätigkeit für den Verein nicht in diesem Maße umsetzbar.

Zu guter Letzt ergriff Dr. Patrick Weydt, Forscher am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und Leiter der Ambulanz für ALS und andere Motoneuronerkrankungen am Universitätsklinikum Bonn, das Wort und berichtete über seine Arbeit mit Bruno Schmidt, ohne dessen fachliche und menschliche Expertise sowie auch finanzielle Unterstützung von Seiten des Vereins, die Erforschung der Krankheit ALS nicht so weit fortgeschritten wäre. Für seinen unermüdlichen Kampf gehen die tückische Krankheit wurde Schmidt im kleinen, familiären Rahmen ausgezeichnet.

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„WirFürEuch-Tag“ in Mayen nahm im 2. Jahr der Corona Pandemie einen anderen Verlauf

Mayen – Das Team Jugendarbeit der Stadt Mayen überraschte die Bewohner des Altenzentrums St. Johannes  in diesem Jahr wieder einmal auf eine ganz andere Art und Weise. Im vorigen Jahr überraschte man die Bewohner mit Plätzchen, Kaffee und einem kleinen Videogruß des Nikolauses.

In den vergangenen Jahren fand diese Aktion immer in den Räumen des Mayener Jugendhauses statt. Die Bewohner wurden von Kindern des Jugendhauses, sowie dessen Team am Altenheim abgeholt und ins Jugendhaus gebracht. Dort verweilte man mit Musik und Gesang, Erzählungen, Gedichten, Kaffee und Kuchen ein paar Stunden und feierte gemeinsam die vorweihnachtliche Zeit.

Da auch in der jetzigen Zeit so etwas leider nicht möglich ist, fasste man im Jugendhaus den Entschluss, den Bewohnern des Altenheimes auf eine andere Art wieder etwas Gutes zu tun. Schnell waren ein paar Weihnachtsmänner besorgt und man kaufte Urkundenpapier und Holzbrettchen. Man kontaktierte kurzerhand den Nikolaus und bat ihn ein paar nette Gedichte aufzuschreiben. Die Brettchen wurden mit einem Laserdrucker beschrieben und die Gedichte schön bunt auf das Urkundenpapier aufgebracht.

So ging es nun in Richtung Altenzentrum und man brachte den „WirFürEuch-Tag“ wieder zu den Bewohnern des Altenheimes, die sich sichtlich über diese Überraschung freuten.

„Im nächsten Jahr findet der „WirFürEuch-Tag“ hoffentlich wieder im städtischen Jugendhaus statt. Wir würden uns wieder sehr über ihren Besuch freuen“, so die abschließenden Worte von Jugendpfleger Thomas Mintenig an Christiane Jeub, Einrichtungsleiterin des Altenzentrums St. Johannes bei der Verabschiedung.

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Kreuzauer Vereine und Parteien rufen gemeinsam mit Bürgermeister Ingo Eßer zur Corona-Impfung auf

Kreuzau – Jede Impfung zählt! Gegen Corona zählt jetzt Teamgeist. Corona lähmt uns – keine Vereinsabende, keine Weihnachtsfeiern, kein Jugendtraining, keine Karnevalssitzungen. Immer mehr Veranstaltungen, auch hier in Kreuzau, werden abgesagt. Die Angst vor Ansteckung lässt viele Menschen zuhause bleiben, auch wenn sie selbst schon (mehrfach) geimpft sind.

Wir alle brauchen die sozialen Kontakte. Es tut so gut, miteinander zu lachen, zu musizieren, Sport zu treiben.

Sie haben sich noch nicht impfen lassen? Sie brauchen noch Informationen? Sie haben Bedenken bezüglich der Impfung oder es hat sich noch kein Termin gefunden?

Neben den Praxen der niedergelassenen Ärzte gibt es vielfältige Impfangebote. Der Kreis Düren hat Impfstellen und „Drive-In“-Möglichkeiten in Jülich, Niederzier, Düren und Nideggen eingerichtet, in denen täglich geimpft werden kann. Damit sind im nördlichen, südlichen und im zentralen Kreisgebiet Angebote vorhanden, die jeden Tag Erst-, Zweit- oder Drittimpfungen ermöglichen. Eine Terminvereinbarung ist nicht erforderlich.

Folgende Impfmöglichkeiten im Kreisgebiet gibt es:

  • Düren, Annakirmesplatz

(Öffnungszeiten, Mo-Do 14 bis 18 Uhr, Fr und Sa 14-21 Uhr, So 14-20 Uhr)

  • Stadtmitte, Zehnthofstraße 4

(Öffnungszeit: Mo-So von 14 bis 20 Uhr)

  • Gewerbegebiet „Im Großen Tal“ – Johanniter, Am Langen Graben 25

(Öffnungszeit: Sa+So von 9 bis 17 Uhr)

  • Nideggen: Mehrzweckhalle, Konrad-Adenauer-Straße

(Öffnungszeit: Mo-So von 14 bis 20 Uhr)

Geben Sie sich einen Ruck – für Ihre Gesundheit und unser Miteinander!

Bitte lassen Sie sich impfen!

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Eifel-Kulturtage 2022 – Elke Heidenreich im KulturRaum Bad Bertrich – Tickets noch vor Weihnachten sichern

Daun/Bad Bertrich – Am Samstag, den 9. April 2022, eröffnet Elke Heidenreich mit ihrem Programm „Männer in Kamelhaarmänteln“ in Bad Bertrich im Kursaal des KulturRaums die Eifel-Kulturtage 2022.

„Wir vergessen die Namen, die Geschichten, aber fast nie vergessen wir die Kleider“ sagt die große Erzählerin Elke Heidenreich über die schönste Nebensache der Welt. Elke Heidenreich kennt sich aus, mit Jacke und Hose, mit Rock und Hut – vor allem aber mit den Menschen. Gut aussehen wollen alle, aber steckt nicht noch viel mehr dahinter? Warum sind einem die Jugendfotos im Faltenrock so peinlich? Warum kauft man sich etwas, was einem weder passt noch steht?

Wenn Elke Heidenreich von Kleidern erzählt, dann erzählt sie vom Leben selbst: von sich mit sechzehn, von Freundinnen und Freunden, von Liebe und Trennung, erzählt Geschichten, komisch und traurig, wie nur sie es kann, in denen jeder sich wiedererkennt: sei es in ausgeleierten Jeans, sei es in der wunderbaren Bluse, die schon keine Farbe mehr hat, oder schlimmstenfalls im Kamelhaarmantel.

Tickets sind noch vor Weihnachten über www.ticket-regional.de, an allen Ticket Regional Vorverkaufsstellen sowie in den GesundLand Tourist Informationen Daun, Bad Bertrich und Manderscheid erhältlich.

Elke Heidenreich „Männer in Kamelhaarmänteln“ Samstag, 9. April 2022, 20.00 Uhr Großer Kursaal, Kurfürstenstr. 32A, 56864 Bad Bertrich, 24 EUR p.P. im Vorverkauf inkl. Gebühren

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„Aachen hilft!“ – Vereine erhalten weiterhin Unterstützung – Über 250.000 Euro stehen noch zur Verfügung

Aachen – Das Spendenkonto „Aachen hilft!“ wird zum 31. Dezember 2021 geschlossen. Nach der Flutkatastrophe im Juli 2021 bis heute spendeten Bürger*innen über 360.000 Euro.

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen bedankt sich bei allen Spender*innen: „Es ist überwältigend zu sehen, wie sehr die Menschen in der Not fest zusammen stehen. Mein Dank gilt Allen, die mit großen oder kleinen Beträgen dazu beigetragen haben, Hilfe zu leisten wo sie dringend benötigt wird. Das zeigt eindrücklich wie groß die Solidarität in unserer Gemeinschaft ist.“

Vereine, Verbände und bürgerschaftliche Initiativen aus Stadt und Region Aachen sowie der Stadt Eupen, die hochwasserbedingt in Not geraten sind, konnten und können weiterhin Hilfen aus dem Spendenkonto „Aachen hilft!“ beantragen.

Es stehen noch über 250.000 Euro zur Verfügung, die an die passenden Empfänger ausgezahlt werden sollen. Die Verwendung und Auszahlung der Spenden erfolgen in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK).

Alle Betroffenen sind weiterhin herzlich eingeladen, unter https://www.aachen.de/de/stadt_buerger/aktuell/aachen_hilft/thema2/index.html Hilfen zu beantragen.

Schon über 90.000 Euro konnten bisher an zehn Vereine und gemeinwohlorientierte Institutionen in Aachen und den betroffenen Städten Eschweiler und Stolberg sowie der Gemeinde Roetgen überwiesen werden. „Ich freue mich für die Vereine, die bereits Unterstützung erfahren haben. Immer noch fehlt es an Ausstattung oder Hilfe für bauliche Maßnahmen und vieles andere, dafür können jetzt noch weitere Hilfen beantragt werden“, fordert Keupen alle Betroffenen zur Antragstellung auf.

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Wiederaufbau Landkreis Ahrweiler – Weitere 18,68 Millionen Euro Förderung für den Kreis Ahrweiler

Ahrweiler/Dernau/Mainz – Die Wiederaufbaubeauftragte des Landes, Staatssekretärin Nicole Steingaß, hat dem ersten Beigeordneten des Landkreises Ahrweiler, Horst Gies, einen weiteren Förderbescheid in Höhe von rund 18,68 Millionen Euro übergeben. Die Bescheidübergabe erfolgte im Rahmen einer Informationsveranstaltung für Ahrtal-Kommunen in Dernau. Die Bewilligung dient der Erstattung der im Nachgang der Flutkatastrophe geleisteten Erfassungs- und Entsorgungskosten der Abfälle von Straßen, Wegen, Plätzen sowie Gewässern aus dem Gebiet des Landkreises. Bei der Förderung handelt es sich um eine Zuwendung aus dem Sondervermögen „Aufbauhilfe 2021“.

„Der Landkreis Ahrweiler wurde durch die Naturkatastrophe im Juli schwer getroffen. Die Zerstörungen durch die Flut waren gewaltig, sodass große Berge aus Sperrmüll viele Straßen, Plätze, Parks und Brücken zerstörten, beschädigten oder unpassierbar machten. Die Beseitigung dieser Müllberge ist ein wichtiger Schritt im Rahmen des Wiederaufbaus im Ahrtal. Mit der einhundertprozentigen Förderung aus dem Aufbauhilfefonds wird der Landkreis dabei umfassend unterstützt“, sagte Staatssekretärin Steingaß bei der Bescheidübergabe.

Bereits im Oktober 2021 hatte Innenminister Roger Lewentz dem Landkreis Ahrweiler eine Förderung in Höhe von 67,3 Millionen Euro für die Abfallentsorgung aus dem Aufbauhilfefonds bewilligt, sodass sich die insgesamt aus dem Aufbauhilfefonds an den Landkreis Ahrweiler bewilligten Mittel auf 85,98 Millionen Euro belaufen.

Darüber hinaus wurden auch der Verbandsgemeinde Altenahr zur Finanzierung der Abfallerfassung und -entsorgung in vier Bescheiden Förderungen aus dem Aufbauhilfefonds in Höhe von insgesamt 34,95 Millionen Euro gewährt.

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Mit den Augen des Christkinds…

Mechernich – Ebenso eindrucks- wie humorvoller Impulsvortrag des Jünkerather Salesianer-Paters Paul Thörner bei der Communio in Christo in Mechernich. Einen ebenso schwung- wie humorvollen „Zwischenstopp vor Weihnachten“ legte Salesianer-Pater Paul Thörner am Donnerstagabend beim monatlichen „Impulsabend“ der Communio in Christo in Mechernich ein.

Ein Corona-bedingt auf große Abstände gesetztes Auditorium, hier zur ein Teil der Zuhörer, quittierte die geist- und glaubensreichen Bemerkungen des Jünkerather Don-Bosco-Priesters mit langanhaltendem Applaus. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Ein Corona-bedingt auf große Abstände gesetztes Auditorium quittierte die geist- und glaubensreichen Bemerkungen des Jünkerather Don-Bosco-Priesters teilweise mit lautem Lachen und am Ende mit langanhaltendem Applaus.

Seinen Zuhörern riet Pater Thörner ausdrücklich zum Gebrauch der Augen, allerdings mit Perspektivwechsel, wie im Film „Club der toten Dichter“, in dem Robin Williams seine Schüler auf die Schulbänke steigen lässt, um die Dinge einmal von oben zu betrachten. „Schauen Sie das Christkind in der Krippe an und wenn Sie sich sattgeschaut haben, dann schauen sie mit den Augen des Christkinds aus der Krippe heraus…“

„Erste Liebe neu entfachen“

„Anschauen ist mehr als sehen“, verriet Thörner: „Anschauen hat etwas Göttliches…“ Wer es nicht glaube, solle sich daran erinnern, wie Verliebte einander zeit- und ortsvergessen anschauen. Apropos: Wer seine erste Liebe verloren habe, solle sich nicht in Weltschmerz verzehren: „Vielleicht haben Sie Ihre erste Liebe ja auch verlassen…“

Womit nicht unbedingt eine bestimmte Person gemeint sein muss, sondern das Faszinosum der Liebe selbst. „Entfachen Sie sie neu“, riet der Pater aus dem Jünkerather Don-Bosco-Haus der Salesianer. Menschen mit gescheiterten Beziehungen, das bemerkte Pater Thörner eher beiläufig, brauchten „Akzeptanz, keine Verurteilung“.

Bei der Pflege von schwächelnden menschlichen Beziehungen könne es durchaus eine Hilfe sein, sich zu fragen, was der andere liebt. Indem man sich mit der Frage beschäftige, wachse die Aufmerksamkeit und auch die Phantasie, wie und womit man anderen eine Freude machen kann.

Im Alltag solle man Hirn, Herz und Hände gebrauchen, so Paul Thörner SDS – und zwar exakt in dieser Reihenfolge. Nachdenken, mitfühlen und handeln, aber nicht halbherzig oder kaltherzig, so Pater Paul: „Um Gottes willen nie herzlos werden!“ Die religiöse Auslegung dieser Regel stamme vom aufgeklärten Regenburger Bischof Johann Michael Sailer (1751 – 1832): „Lass Dein Herz vorbeten und Dein Handeln im Alltag nachbeten – Dein Mund kann nur mitbeten!“

„Schönheitssalon Beichtstuhl“

Die Liebe Gottes, die alles durchziehe und die selbst jedem Mörder eine zweite Chance zubillige, so der ehemalige Gefängnisjugendseelsorger, gelte auch jenseits der Gräberschwellen: „Unsere Toten sind zwar abwesend, aber nicht untätig…“ Sie existierten außerhalb von Zeit und Raum „in der beständigen Anschauung Gottes“, so Thörner, der damit unausgesprochen deutlich machte, dass sie im Angesicht des Allmächtigen Gutes für uns bewirken können.

Die Beichte bezeichnete der an der Küste Norddeutschlands aufgewachsene bekennende „Diaspora-Katholik“ als „Schönheitssalon der katholischen Kirche“. Wo sonst bekomme man nicht nur eine zweite Chance, sondern jede Möglichkeit der Rehabilitation und Wiedergutmachung als bei Gott?! „Lassen Sie andere spüren, wenn Sie beichten waren, man darf Ihnen das ansehen!“

„Machen Sie kleine Geschenke, überraschen Sie Ihre Mitmenschen“. Und noch einer von Pater Thörners SDS brauchbaren Ratschlägen: „Wenn ich bete, dann atme ich mich aus – und Gott ein“.

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Eifel-Traumpfad-Wanderer unterstützen die Wildvogel Pflegestation in Kirchwald

Laacher See – Die Wildvogel-Pflegestation in Kirchwald ist in Not – diesem Aufruf folgte die LG Laacher See und überlegte, wie sie helfen können. Das Projekt „Sieben Eifeltraumpfade in sieben Wochen“ bot hier die beste Gelegenheit. 176 Aktive unterstützten die Aktion und wanderten fleißig die Eifel-Traumpfade. Neben einem geringen Startgeld von einem Euro spendeten viele Teilnehmer*innen zusätzlich für die Wildvogel-Station. Außerdem gab es zahlreiche wertvolle Preise zu gewinnen.

Im Jahr 2020 gab es auf der Wildvogel-Pflegestation 35% mehr tierische Patienten als im Jahr zuvor. In diesem Jahr kamen noch viele Pflegefälle hinzu. Die Kassen der Pflegestation waren leer und die finanzielle Not war absehbar. Mit einem Aufruf in regionalen Zeitungen und im Internet baten die Verantwortlichen um Unterstützung. Zahlreiche Vereine, Schulen, Privatleute usw. fühlten sich angesprochen und starteten Aktionen. Viele Spendengelder wurden gesammelt und die Pflegestation war erst einmal gerettet. Aber ständig kommen verletzte und kranke Tiere wie diverse Vögel, Eulen, Igel und sonstigen seltenen Gäste hinzu. Eine Versorgung muss gewährleistet sein.

Jetzt konnten Axel Schäfer und Klaus Jahnz von der LG Laacher See die Wildvogel Station in Kirchwald besuchen und einen Spendenscheck in Höhe von 650,00 Euro überreichen. Die Mitarbeiter*innen der Station bedankten sich ganz herzlich bei dem Team der Laufgemeinschaft Laacher See.

Bitte vormerken


2. Winterlauf der LG Laacher See in Bell am Sportplatz. Samstag, 8. Januar 2022 ab 13:00 Uhr, Zielschluss 16:00 Uhr
Anmeldung und weitere Informationen: www.winterlaeufe.de

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Direktzahlungen bleiben notwendig – Präsident Horper begrüßt die frühe Auszahlung in Rheinland-Pfalz

Region/Koblenz – Der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Michael Horper, begrüßt die frühe Auszahlung der Direktzahlungen in Höhe von rund 193 Millionen Euro an die rheinland-pfälzischen Landwirtinnen und Landwirte. „Rheinland-Pfalz hat in 2021 als erstes Bundesland die Direktzahlungen ausgezahlt. Das klare Bekenntnis von Landwirtschaftsministerin Daniela Schmitt zum dauerhaften Erhalt der Direktzahlungen in der neuen EU-Förderperiode 2023-2027 befürworten wir ausdrücklich“, so Horper.

Dass auch die Prämien für die Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen und für den ökologischen Landbau in Rheinland-Pfalz am schnellsten ausgezahlt wurden, untermauere die Bedeutung, welche die Landesregierung der Landwirtschaft in Rheinland-Pfalz zukommen lasse. Gerade in diesem Jahr, das neben Corona auch von Unsicherheiten und teils erheblichen Marktschwankungen gekennzeichnet war, sei dieses Signal wichtig. Seinen besonderen Dank spricht Horper den Kreisverwaltungen und dem DLR Mosel aus. Diese stünden den Betrieben bei der Antragstellung zur Seite und legten den Grundstein dafür, dass die Auszahlung der Gelder durch das Landwirtschaftsministerium ohne Verzögerungen erfolgen könne.

Für das kommende Jahr formuliert Horper eine klare Erwartung: „Im Jahr 2022 muss die Agrarverwaltung unsere landwirtschaftlichen Betriebe auf die Neuerungen, die ab 2023 in Form von erweiterter Konditionalität, Eco-Schemes und neuen Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen auf uns zukommen, vorbereiten und fit machen.“

Zum Hintergrund: Am 15. Dezember 2021 hat das Land Rheinland-Pfalz rund 193 Millionen Euro Direktzahlungen an knapp 17.000 rheinland-pfälzische Landwirte aus Mitteln der EU ausgezahlt. Die durchschnittliche Auszahlungssumme liegt bei knapp 11.600 Euro pro Betrieb. Junglandwirte und kleinere Betriebe werden besonders gefördert. Ab 2023 gelten im Rahmen der reformierten Gemeinsamen Agrarpolitik der EU neue Fördergrundsätze.