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Krieg in Europa – Russland, die imperiale Macht im Osten? – Online Diskussion am Montag 04. April

Aachen – Die EUROPE DIRECT Zentren Aachen, Duisburg-Niederrhein, Lüneburg, Steinfurt und Osnabrück laden am Montag, 4. April um 19 Uhr gemeinsam zu einer Online-Diskussion über den Ukraine-Krieg ein.

Russland marschiert in die Ukraine ein. Neben einer starken Betroffenheit und länderübergreifender Solidaritätsbekundungen gegen die Aggression, wirft der Krieg viele Fragen auf. Sind alle bestehenden Verträge über die Unverletzlichkeit der Grenzen in Europa, die einst noch die Sowjetunion unterschrieb, nur noch Schall und Rauch? Wie geht die Politik in Europa mit der veränderten Lage um? Wie werden unsere europäischen Nachbarn im Osten mit der Bedrohung durch diese neoimperiale Macht Moskau leben können? Wie wirkt sich dies alles auf Deutschland und nicht zuletzt seine Energiesicherheit aus?

Unter der Moderation von Jochen Leyhe werden die Russland-Expertin Gemma Pörzgen sowie der Politologe und Historiker und Siebo Janssen das Geschehen einordnen und mit den Online-Gästen diskutieren. Frau Pörzgen ist Chefredakteurin der Zeitschrift „Ost-West-Perspektiven“ und Mitgründerin und Vorstandsmitglied des Vereins „Reporter ohne Grenzen“.

Die Anmeldung für die kostenlose Veranstaltung erfolgt auf der Website von EUROPE DIRECT Aachen unter https://ogy.de/04-04-2022

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Sonntags kein Citybus mehr – Zu wenig Fahrgäste zwischen Mechernich und Schaven

Mechernich – Seit rund zwei Jahren verkehrt ein kleinerer Citybus als zusätzliches Angebot der Buslinie 808 zwischen dem Bahnhof Mechernich und der Haltestelle am Ortseingang von Mechernich-Schaven. Montags bis samstags alle 30 Minuten, sonntags jede Stunde. Wir berichteten über die Einführung an dieser Stelle im Frühjahr 2020. Nach dem Probebetrieb wurde jetzt Bilanz gezogen.

Großer Bahnhof mit Pressekonferenz bei der Einführung des Citybusses 2020 bei Kommern-Süd. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

„Vor allem sonntags ist der Bus fast immer leer“, berichtete Andreas Glodowski von der Kreisverwaltung jetzt in einer Sitzung des städtischen Ausschusses für Bildung, Kultur und Soziales der Stadt Mechernich. Nicht einmal ein Fahrgast („0,7“) sei pro Fahrt gezählt worden. Dafür lohnt sich die Fahrt nicht. Deshalb wird der Citybus künftig sonntags nicht mehr fahren.

„Alternativ kann man dafür den Taxibus der Linie 809 sonntags über Kommern-Süd verkehren lassen“, schlug Glodowski vor. Dann bestehe für die wenigen Nutzer trotzdem ein Angebot. Wie Thorsten Wirtz von der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft in den beiden im Stadtgebiet erscheinenden Kölner Tageszeitungen schreibt, sollen auch die Werktagabendfahrten des Citybusses um 20.05 und 20.30 Uhr mangels Fahrgästen aufgegeben werden.

27.000 Euro Ersparnis

In der Summe ergebe sich dadurch ein Einsparpotenzial von 11 000 Betriebskilometern oder 27 000 Euro: „Bei den aktuellen Spritpreisen dürfte die Kosteneinsparung sogar noch größer sein.“ Sparen sei allerdings nicht das vorrangige Ziel der Fahrplanänderung, „sondern eine bedarfsgerechte Optimierung des Angebots“, so Andreas Glodowski von der Kreisverwaltung im Mechernicher Ausschuss.

„Insgesamt war zu beobachten, dass sich die Fahrgastzahlen auf der Hauptlinie 808 zwischen Sommer 2020 und Herbst 2021 etwa halbiert haben“, eine Folge von Corona, weil weniger Leute den ÖPNV benutzt hätten. Insgesamt könne die Nachfrage sowohl beim Linienbus als auch beim Citybus jedoch als positiv bewertet werden, weshalb der Kreis der Stadt auch eine Verlängerung des Probebetriebs empfiehlt.

Wie „Kölnische Rundschau“ und „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichten, beantragte Marco Kaudel von der Union eine Verlängerung des Citybusses unter den geänderten Modalitäten um zwei Jahre, ein Vorschlag, dem auch die übrigen Ratsfraktionen im Ausschuss zustimmten.

An den Haltestellen der RVK soll es künftig eine digitale Fahrgastinformation geben. Ähnlich wie an Bahnsteigen werde in Echtzeit über die kommenden Fahrten oder eventuelle Verspätungen informiert.

Der City-Kleinbus fährt sechs Haltestellen in Kommern-Süd an (Peter-Milz-Straße, An den Eichen, Am Bruch, An den Kiefern, Kommern-Süd und Falkenhorst), drei in Kommern (Erzstraße, Schützenplatz und Schützenweg) sowie das Einkaufszentrum Rewe/Aldi an der Kölner Straße und Schaven. Der Citybus endet in Schaven.

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Aquarelle von leichter Hand – Werke von Norbert Bogusch im Rathaus Wachtberg

Wachtberg-Berkum – Wer nicht bereits Fan von Norbert Bogusch und dessen Aquarellen ist, wird es ja vielleicht beim nächsten Besuch im Rathaus. Einige Werke des Niederbachemer Künstlers hängen als Leihgabe seit kurzem im Treppenaufgang der ersten Etage.

Boguschs Aquarelle begeistern immer wieder aufs Neue durch deren Farbigkeit und einer ganz besonderen Leichtigkeit. So scheint der Künstler Alltagsszenen und Landschaftsimpressionen „en passant“ einzufangen, nicht selten reduziert auf einen Teilausschnitt. Und doch fängt er das große Ganze dabei auf unverwechselbare Weise ein. Die im Rathaus ausgestellten zehn Aquarelle zeigen eine kleine Auswahl aus seinem riesigen Fundus, unter anderem Impressionen aus Italien, Vietnam und China, aber auch heimische Stadtansichten wie Mainz und Köln sind dabei.

 

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10,9 Millionen Euro Sanierung der Franziskus-Grund- und Realschule plus in Irrel auf der Zielgeraden

Irrel/Bitburg-Prüm – Die weitreichenden Bauarbeiten an der Franziskus Grund- und Realschule plus in Irrel können voraussichtlich Ende dieses Jahres abgeschlossen werden. Nachdem bereits die Mensa sowie das Erdgeschoss von zwei Gebäudeteilen im vergangenen Jahr in Betrieb genommen wurden, konnten kürzlich die Sanierung der zentralen WC-Anlagen, des gesamten Verwaltungs-bereiches sowie eines weiteren Gebäudeteils abgeschlossen werden.

Derzeit erfolgt die Sanierung des Gebäudeteils 5. Anschließend werden im letzten nun vorgesehenen Bauabschnitt die Arbeiten an der Aula sowie den Obergeschossen der Gebäudeteile 1+2, deren Erdgeschosse bereits saniert sind, abgeschlossen. Auch die Außenanlagen werden in Kürze fertiggestellt.

Für die gesamte Maßnahme, bestehend aus Bestandssanierung, energetischer Sanierung, Brandschutzmaßnahmen, Unfallschutzmaßnahmen, sowie der barrierefreien Erschließung des gesamten Schulgebäudes steht ein Budget von etwa 10,9 Mio. Euro zur Verfügung.

Die Arbeiten wurden trotz teilweise erheblicher Lärm- und Staubbelastung während des laufenden Schulbetriebes durchgeführt. Die Verwaltung bedankt sich deshalb ausdrücklich bei dem pädagogischen Personal der Schule und bei allen Schülerinnen und Schülern für die Nachsicht und die Unterstützung, ohne die die Umsetzung dieses Projektes in dieser Form sonst nicht möglich gewesen wäre.

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Geflüchtete aus der Ukraine – Kreis Ahrweiler und Land ermöglichen Familien Solidarität mit der Ukraine

Ahrweiler – Landrätin und hauptamtliche Bürgermeister appellieren an AW-Bevölkerung. Seit rund vier Wochen sind die Schreckensbilder aus der Ukraine rund um die Uhr in den Medien. Die Menschen im Kreis Ahrweiler fühlen mit den Menschen mit, die ihr Zuhause nicht verlassen möchten oder können, genauso wie mit den Menschen, denen die Flucht gelungen ist, die jetzt vor dem Nichts stehen und um ihre Familien in der Ukraine bangen müssen.

Die Solidarität, die so viele Menschen im Kreis Ahrweiler zeigen, ist außergewöhnlich und bemerkenswert. Zahlreiche Menschen aus unserer Region sind selbst schwer von den Folgen der Flutkatastrophe betroffen, auch für sie ist ein „normaler“ Alltag noch in weiter Ferne. Dennoch möchten viele von ihnen jetzt andere unterstützen und die Hilfe, die ihnen zuteilwurde, weitergeben. Das gilt besonders für Menschen, die Familienmitglieder aus der Ukraine in ihren Haushalt aufnehmen möchten.

Der Kreis Ahrweiler und die Städte Bad Neuenahr-Ahrweiler, Remagen und Sinzig, die Verbandsgemeinden Adenau, Altenahr, Bad Breisig und Brohltal sowie die Gemeinde Grafschaft unterstützen dieses Engagement. „Besteht im Rahmen familiärer Bindungen die Möglichkeit, Flüchtlinge aus der Ukraine im eigenen Haushalt aufzunehmen und diese im Idealfall mithilfe von entsprechenden Sprachkenntnissen zu betreuen, werden Land, Kreis und Kommunen dies abweichend von den bestehenden Landesregelungen zum Aussetzen der Fluchtaufnahme ermöglichen. Darauf habe ich mich im Gespräch mit Staatssekretär David Profit vom zuständigen Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration geeinigt“, sagt Landrätin Cornelia Weigand.

Gleichzeitig appellieren die Landrätin und die hauptamtlichen Bürgermeister: „Wer aufnimmt, muss sich klarmachen: Die Menschen, die uns erreichen, haben oft furchtbare Dinge gesehen und erlebt. Sie sind oftmals erschöpft, haben körperliches und seelisches Leid erfahren, sind traumatisiert, haben ihre Heimat und geliebte Menschen verloren. Jetzt sind sie in einem fremden Land, sprechen die Sprache meist nicht und wissen nicht, was auf sie zukommt. In dieser humanitären Notlage fühlen sich viele Menschen verpflichtet zu helfen.

Zu dieser Hilfe gehört aber weitaus mehr, als die bloße Erstversorgung. Wer im Landkreis aufgenommen wird, wird dies bis zur Rückkehr in die Ukraine dauerhaft. Derzeit ist nicht absehbar, ob diese Menschen eine längerfristige Unterstützung benötigen. Vor Aufnahme muss daher geprüft werden, ob die Geflüchteten vor Ort einen geregelten Alltag leben können. Dazu gehören unter anderem geeignete Rückzugsmöglichkeiten, die Teilnahme an Sprachkursen, eine Beschäftigung, bei Kindern der Kita- und der Schulbesuch sowie gegebenenfalls eine psychosoziale Unterstützung durch Fachpersonal. Vieles davon kann der Kreis Ahrweiler derzeit nicht leisten, da die entsprechenden Kapazitäten aufgrund der Auswirkungen der Flutkatastrophe erschöpft sind. Das Land Rheinland-Pfalz hat aus diesem Grund bereits im Sommer des letzten Jahres einen Verteilstopp für Flüchtlinge im Kreis Ahrweiler erlassen und diesen jüngst nochmals bekräftigt.“

So sind durch die Flut alleine zehn Kitas mit mehr als 800 Plätzen und sieben der 13 Kreisschulen stark beschädigt oder aber zerstört worden, sodass in vielen Fällen die Betreuung und der Unterricht nur in Provisorien möglich ist. Mehr als 5.900 Schülerinnen und Schüler (rund 75 Prozent der Schülerschaft in Kreisschulen) sind hiervon betroffen. Und es gibt Wartelisten für einen Kitaplatz im gesamten Kreis. „Wir können den ukrainischen Kindern und Jugendlichen, die hier schulpflichtig oder aber schulberechtigt sind, keine reelle Perspektive bieten, so gerne wir das auch möchten. Es fehlt uns an Platz, Personal und Unterstützung, zum Beispiel durch Dolmetscher und Psychologen. Am Ende sind die Geflüchteten die Leidtragenden“, betont Weigand.

Auch im Hinblick auf die seelische Gesundheit ist das noch immer in vielen Teilen zerstörte Ahrtal kein geeigneter Ort, an dem Menschen aus einem Kriegsgebiet Kraft und neuen Mut schöpfen können. Zugleich sind die nicht von der Flut betroffenen Kommunen im Rahmen des Aufbaus stark involviert und leisten Außergewöhnliches.

Der Kompromiss mit dem Land umfasst daher, dass Familienangehörige aus der Ukraine aufgenommen werden können, wenn die dauerhafte Unterbringung im eigenen Haushalt gewährleistet ist. Andere Anträge auf Wohnungsmeldung sowie eine Aufenthaltserlaubnis nach § 24 des Aufenthaltsgesetzes können die Städte, Verbandsgemeinden, die Gemeinde und der Landkreis nicht annehmen. Es erfolgt eine Weitervermittlung an eine Aufnahmeeinrichtung des Landes.

Eine organisierte, koordinierte und bedarfsgerechte Weitervermittlung über die offizielle Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA) in Trier ist zum jetzigen Zeitpunkt in vielen Fällen die beste Lösung, um den Geflüchteten gerecht werden zu können. Daher appellieren das Land, der Kreis und die Kommunen, nur dann Geflüchtete aufzunehmen, wenn sichergestellt werden kann, dass sie längerfristig in einem geschützten familiären Umfeld leben können. Dies schließt nicht nur die Unterkunft, sondern auch das soziale Leben (Kita, Schule, Ausbildung, Vereine, etc.) mit ein.

Staatssekretär David Profit unterstreicht: „Gerne unterstütze ich den Vorschlag des Landkreises. Es zeigt wahre Größe der Menschen und der Kommunalpolitik im Landkreis Ahrweiler, dass sie acht Monate nach der Flut Menschen aus der Ukraine helfen.“

Weitergehende Informationen

Die rheinland-pfälzische Landesregierung stellt auf der Seite www.ukraine.rlp.de ein Informationsangebot für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine bereit, das rechtliche Informationen rund um den Aufenthalt zur Verfügung stellt, und darüber hinaus wichtige Fragen – beispielsweise zur Anmeldung in Kita und Schule, zur Arbeitserlaubnis und vielen weiteren Anliegen – beantwortet. Auch wer helfen möchte, findet hier Informationen. Viele Inhalte der zentralen Informationsseite www.ukraine.rlp.de sind in ukrainischer und russischer Sprache verfügbar.

Auch Inhalte von www.Germany4Ukraine.de sind dort verlinkt. Germany4Ukraine ist das offizielle Hilfeportal der Bundesregierung und anerkannter Hilfsorganisationen. Hier werden Informationen zu Aufenthaltsstatus, zur Suche nach Unterkunftsmöglichkeiten außerhalb des Landkreises Ahrweiler sowie zur medizinischen Versorgung in Deutschland in vier Sprachen zur Verfügung gestellt.

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Schulte & Lang bei PAPSTAR im Käfig – Das Literaturfestival „Nordeifel – Mordeifel“ wirft Schatten voraus

Kall/Euskirchen – Der bekannte Krimiautor Andreas J. Schulte aus Andernach und Lokalautor Manni Lang (Mechernich) bestreiten während des Krimifestivals „Nordeifel – Mordeifel“ am Donnerstag, 8. September, ab 19.30 Uhr einen literarischen Abend an wirklich außergewöhnlichem Ort, nämlich im Hochregallager der Firma PAPSTAR im Kaller Gewerbegebiet.

Dieser Tage trafen sich der gelernte Radio- und Fernsehjournalist Schulte und sein Redakteurskollege Lang mit der Public-Relations-Abteilung von PAPSTAR, Bernd Born und Jana Schmitz, zu einem (Tat-) Ortstermin im Subterrain des 40 Meter hohen Riesenkomplexes, in dem Tausende zumeist Einmalartikel gelagert und wie von Geisterhand sortiert, gestapelt und zu Lkw-Ladungen zusammensortiert werden.

Alle kamen mit Hubert Pütz, Betriebsleiter Lager, überein, dass „Drahtkäfige“ am Boden der Regallager-Gassen 6 und 7 eine ganz ausgezeichnete Location für Krimilesungen sind. Es soll dort unten mit Blick in schwindelerregende Höhen des Hochlagers auch einen kleinen Empfang zu Beginn der Veranstaltung geben, so Pressechef Bernd Born. Außerdem sind ein kleiner Imbiss zur Pause und ein Büchertisch mit Signiermöglichkeiten durch die Autoren des Abends geplant.

„Wir waren schon etwas baff, als die Nordeifel Tourismus bezüglich der Location angefragt hat“, so Born: „Die Idee hat uns aber so gut gefallen, dass wir die damit einhergehenden Herausforderungen gerne angenommen haben und uns jetzt sehr sicher sind, an diesem speziellen September-Abend ein schaurig-guter Gastgeber sein zu können!“

Dank des vollautomatisierten Zentral- und Hochregallagers in Kall mit über 70.000 Paletten- und 100.000 Karton-Stellplätzen kann PAPSTAR die permanente Lieferfähigkeit seiner gesamten Produktpalette (Einmalgeschirr/Serviceverpackungen, Gedeckter Tisch sowie Haushalt & Hygiene) sicherstellen – tagtäglich und flächendeckend in ganz Europa. Neben dem konsequenten Einsatz nachwachsender Rohstoffe für die Produkte, widmet sich das Unternehmen verstärkt auch nachhaltigen Lösungen im Sinne eines kreislauforientierten Stoffstrommanagements (Recycling, Kompostierung).

Mord und Holzeinschlag

Andreas J. Schulte will unter dem Stichwort „Mörderische Eifel“ verschiedene Kurzgeschichten aus seinem gleichnamigen Buch sowie Beiträge vom Festival „Tatort Eifel“ lesen. Auch Manni Lang präsentiert bei „Nordeifel – Mordeifel“ Shortstories. Bei ihm geht es allerdings meistens nicht um Mord, sondern um mysteriöse Ereignisse, Wilderei, Schwarzbrennen und Holzdiebstahl.

Andreas J. Schulte wurde 1965 in Gelsenkirchen geboren, ist im Ruhrgebiet aufgewachsen, begann mit 15 Jahren erste längere Hörspiele zu schreiben und zu produzieren, wurde Radio- und TV-Journalist und arbeitete als Etatdirektor in einer Bonner PR- und Medienagentur.

18 Jahre betrieb der Ehemann und zweifache Vater ein eigenes Redaktionsbüro, bevor er sich verstärkt auf seine Arbeit als Schriftsteller konzentrierte. 2013 veröffentlicht er seinen ersten historischen Kriminalroman. Neben seinen historischen Romanen schreibt er moderne Krimis, darunter die Eifel-Krimi-Reihe rund um den ehemaligen Militärpolizisten Paul David, außerdem Thriller und Kurzgeschichten.

Schulte ist außerdem Teil des erfolgreichen Autorenduos „Barbara Erlenkamp“. Zusammen mit seiner Frau Christine Schulte schreibt er unter dem Pseudonym Barbara Erlenkamp romantische Liebeskomödien und unterhaltsame Frauenromane. Unter dem Pseudonym Andreas Erlenkamp schreibt er Mosel-Krimis, die bei Lübbe erscheinen.

Andreas J. Schulte ist Mitglied im Syndikat (Verein zur Förderung deutschsprachiger Kriminalliteratur) und der britischen CWA (The Crime Writers‘ Association). Infos unter www.krimiautor.com

Manfred Lang, Jahrgang 1959, ist Bauernsohn, Journalist und PR-Agentur-Betreiber in Bleibuir. Er hat bislang 20 Bücher veröffentlicht, meist über sein Lieblingsthema, die Eifel. Er kennt wie kaum einer Land und Leute und ist nicht zuletzt als katholischer Diakon, Native-Speaker und Kolumnist („Manni kallt Platt“) in der gesamten Nordeifel bekannt.

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Engagement-Newsletter des Landes Nordrhein-Westfalen am heutigen 31. März gestartet

Region/Düsseldorf – Engagierten, zivilgesellschaftlichen Organisationen, Initiativen und Interessierten bietet der ab dem heutigen Donnerstag, 31. März 2022 zunächst quartalsweise erscheinende Engagement-Newsletter des Landes Nordrhein-Westfalen weitere praxisorientierte Informationen rund um das Thema Engagement. Der Newsletter informiert die engagierte Leserschaft unter anderem über aktuelle Förderprogramme im Land Nordrhein-Westfalen, Qualifizierungs- und Weiterbildungsangebote und anstehende Wettbewerbe und Preise. Neben Veranstaltungstipps werden auch rechtlich relevante Aspekte für bürgerschaftlich Engagierte regelmäßig thematisiert. Unter www.engagiert-in-nrw.de/newsletter können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger für den Newsletter anmelden.

Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, sagte: „Der Engagement-Newsletter ermöglicht es, aktuelle Meldungen und Themen in die breite Engagementlandschaft in Nordrhein-Westfalen hinauszutragen. Damit wollen wir insbesondere die zahlreichen Förderprogramme für Engagierte und zivilgesellschaftliche Organisationen in Nordrhein-Westfalen bekannt machen. Engagierte erhalten mit dem neuen Newsletter zusätzlich zu unserem Portal www.engagiert-in-nrw.de eine weitere Informationsquelle für ihre wertvolle Arbeit. Reinlesen lohnt sich. Wir freuen uns über eine Weiterleitung des Newsletters an Interessierte“.

In Ergänzung zum Newsletter gibt es unter www.engagiert-in-nrw.de eine neue Rubrik zu Förderprogrammen und Förderzugängen, welche erste Informationsangebote enthält.

Im Zuge des breiten Beteiligungsprozesses bei der Entwicklung der Engagementstrategie für das Land Nordrhein-Westfalen hatten Engagierte und zivilgesellschaftliche Organisationen den Bedarf an zusätzlichen Informationen zu bestehenden Förderprojekten, Programmen und Unterstützungsangeboten formuliert. Der Newsletter leistet einen Beitrag, diesem Anliegen nachzukommen und damit das bürgerschaftliche Engagement zu stärken.

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Hybrides Netzwerkevent „Hier lang! – Karriere zieht Kreise“ am Freitag 01. April

Düren – Der diesjährige Frauen-Business-Tag „Hier lang – Karriere zieht Kreise“ lädt Personalverantwortliche, Geschäftsführerinnen aus kleinen und mittleren Unternehmen der Region sowie weibliche (Nachwuchs-) Führungskräfte für Freitag, 01. April, von 14 bis 17 Uhr zu einem hybriden Netzwerkevent ein. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

„Hier lang“ bietet neben einem attraktiven Programm die Möglichkeit, sich zu vernetzen und über die Karriereentwicklung von Frauen in der Region zu diskutieren. Potenzial erkennen und fördern – das geht im Alltag häufig unter. Obwohl Karriereförderung – sowohl die persönliche, als auch die der Mitarbeiter – ein bedeutsames Instrument für die langfristige Bindung an das Unternehmen ist, wird das Potenzial der eigenen Kreise nicht ausreichend genutzt. Insbesondere bei der Besetzung von Führungspositionen ist die Spanne zwischen Frauen und Männern noch immer enorm. Um von den Fähigkeiten aller Beschäftigten zu profitieren, ist es deshalb wichtig, auch die weiblichen Karrieren von Anfang an zu fördern. So gewinnt man mehr Talente, die für spätere Führungspositionen infrage kommen.

In der hybriden Veranstaltung erfahren (Nachwuchs)Führungskräfte, wie sie auf sich aufmerksam machen können, um die eigene Karriere zu fördern. Personalverantwortliche erhalten Tipps für ein gendersensibles Talentmanagement und das Erkennen von Potenzialen.

Der Frauen-Business-Tag „Hier lang – Karriere zieht Kreise“ ist eine Veranstaltung des Kreises Düren (Amt für Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung, job.com und Gleichstellungsstelle) in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Frau und Beruf Region Aachen, dem BVMW – Bundesverband mittelständische Wirtschaft, der Bundesagentur für Arbeit Aachen-Düren und der Regionalagentur Region Aachen.

Eine Anmeldung ist online möglich unter: https://regionaachen.de/events/hier-lang%e2%86%91-karriere-zieht-kreise-2022-04-01-1400/

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Wie geht es weiter? – Zukunfts-Werkstatt der Pfarrei Bad Neuenahr-Ahrweiler

Grafschaft-Ringen/Bad Neuenahr-Ahrweiler – „Hochseilgarten unter dem Dach“, „Für Bedürftige: Duschen, Waschmaschinen, Übernachtungsmöglichkeiten“ oder „Gemeinderadio“ – lauten ein paar Beispiele für Ideen und Wünsche von Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Zukunftswerkstatt. Zu dieser hatte die Pfarrei Bad Neuenahr-Ahrweiler am 24. März in das Zelt des Helfer-Shuttles in Grafschaft-Ringen eingeladen. Wie geht es weiter mit „Kirche“ in der Kreisstadt? Diese Frage hat beim kreativen Austauschtreffen im Mittelpunkt gestanden.

„Die Situation im Ahrtal ist schwierig und einzigartig“, begrüßt Pfarrer Jörg Meyrer die rund 50 Gäste. „Wir möchten eine Kirche, die offen ist, auf die Menschen zugeht und für sie da ist“, formuliert er eine Zukunftsvision, die Kooperator Heiko Marquardsen unterstreicht: „Sie soll ein Ort sein, wo Menschen mit allem aus ihrem Leben hinkommen können.“

Die Pfarrei steht vor einer riesigen Aufgabe: 22 überflutete Gebäude, darunter vier Kindergärten und Pfarrheime, fünf Kirchen, zwei Pfarrhäuser sowie weitere Objekte. Es gehe nicht um den bloßen Wiederaufbau, sondern um den Aufbau von Kirche im Allgemeinen und damit auch um das Leben der Menschen in der Stadt. „Wir brauchen eure Ideen, eure Kreativität“, sagte Meyrer. Der Veranstaltung war eine Umfrage vorausgegangen, an der sich etwa 200 Menschen beteiligten. Diese war entworfen worden, um abzufragen, was die Menschen vor Ort brauchen, was sie schätzen, was sie verändern und wo sie Kirche konkret mitgestalten und mitaufbauen wollen.

Dem Denken sind keine Grenzen gesetzt. Ideen beziehen sich speziell auf Kirchengebäude wie Kirche als Mehrzweckraum für (Rock-)Konzerte, Disco und sonstige Veranstaltungen wie Weinproben oder für Yoga und Tanzen, „Barrierefreiheit“ lautet ein weiteres Stichwort in dem Zusammenhang. Wünsche an „Seelsorge“ lauten zum Beispiel „Frauen-Auszeit/Teenie/Familienwochenenden“. Es wird aber auch erwähnt, was beibehalten werden soll: „‘Messe anders‘ fortführen. Kirche ist, wo die Menschen sind“. Dem schließt sich auch Peter Kriechel an. Das Konzept der „anderen Gottesdienste“ begrüße er. „Kirche liegt mir am Herzen“, daher bringe er sich an diesem Kreativtreffen gerne ein, so der 38-Jährige.

Niklas Sebastian wünscht sich mehr Offenheit und Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Jugendarbeit. „Es fehlen durch die Flut viele Räume und durch die Pandemie ist vieles weggefallen“. Er hoffe, die Situation mit anderen gemeinsam meistern zu können. Das Thema Jugendarbeit liegt auch Jörn Thiele am Herzen, hinzukommt, dass Sport seine Leidenschaft ist. Daher könne er sich vorstellen, dass zum Beispiel Kirchtürme als Kletterturm genutzt werden könnten. „Ich habe da die sozialen Belange im Blick. Sportliche, aber auch musikalische Angebote kann ich mir gut vorstellen.“

An einem anderen Tisch brüten zehn Frauen und Männer über der Frage, auf welchen Feldern sich Kirche engagieren sollte. „Ich fände es gut, wenn Kirche Wohnraum anbieten würde und zwar in Formen, die das Gemeinschaftsgefühl, das es direkt nach der Flut gab, stärkt“, sagt Anke Sattler. Sie ist Teil der Malteser und engagierte sich in diesem Zusammenhang an der Ahr. Auch das war den Organisatoren wichtig: In der Umfrage und auch an diesem Abend sind nicht nur Anwohnerinnen und Anwohner zum Mitmachen eingeladen, sondern auch Freundinnen und Freunde des Ahrtals. Bei all den positiv formulierten Gedanken, gab es auch die Möglichkeit, Ängste und Befürchtungen zurückzumelden.

Die zahlreichen und vielfältigen Ergebnisse werden nun aufbereitet und dem Pfarrgemeinde- und Verwaltungsrat vorgelegt, die dann über die weiteren Schritte entscheiden werden. „Wir wissen noch nicht genau, wo wir landen, wie so oft im Ahrtal“, sagt Meyrer abschließend. „Aber wir sind auf einem gemeinsamen Weg. Das ist Synode. Ich hoffe, dass macht Schule im Bistum Trier.“

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Städte-Partnerschaft zwischen Aachen und russischer Stadt Kostroma ruht bis auf Weiteres

Aachen – Mit großer Mehrheit hat der Rat der Stadt Aachen in seiner Sitzung vom 30. März beschlossen, die Städtepartnerschaft zwischen Aachen und der russischen Stadt Kostroma bis auf Weiteres ruhen zu lassen. Die Zusammenarbeit muss überprüft werden, da die Partnerschaft auf russischer Seite eng von der Duma begleitet wird.

Viele Partnerschaften deutscher und russischer Städte wurden seit Beginn des Krieges ausgesetzt, um ein deutliches Signal zu setzen. Aufgrund des Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine hat die Aachener Verwaltung in Abstimmung mit dem Partnerschaftsverein Aachen-Kostroma dem Rat der Stadt empfohlen, die Städtepartnerschaft derzeit ruhen zu lassen. Dieser Empfehlung ist der Rat gefolgt.

Das Partnerschaftskomitee Aachen-Kostroma e.V. ist bestrebt, auf der persönlichen Ebene die Kontakte in die bisherige Partnerstadt, insbesondere zu den zivilen Akteur*innen, aufrechtzuerhalten.

Die offizielle Partnerschaft wurde 2005 besiegelt, nachdem die Bürgermeister von Aachen und Kostroma bereits 2001 einen Vertrag über freundschaftliche Beziehungen unterschrieben hatten. In Folge dieses Vertrags wurde „Der Verein Aachen-Kostroma e. V.– Verein zur Förderung der Partnerstadt und Freundschaft“ gegründet.