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Diakonie-Station Euskirchen feierte 25-jähriges Bestehen

Euskirchen – „Die Diakonie ist der verlängerte Arm aus dem Gottesdienst heraus in unser Leben.“ Mit diesen Worten segnete Pfarrer Ulrich Zumbusch von der evangelischen Christuskirche Zülpich die Räume der Diakonie-Station An der Vogelrute in Euskirchen ein. Die offizielle Eröffnung des neuen Diakonie-Standortes fiel zusammen mit dem Jubiläum der Diakonie-Station am 1. April.

Walter Steinberger, Geschäftsführer und Pflegedienstleitung der Diakonie-Station Euskirchen, bedankte sich bei seinen Mitarbeitern: „Ohne dieses Team wären wir nicht so ein Segen für die Region“. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens fasste Walter Steinberger, Geschäftsführer und Pflegedienstleitung der Diakonie-Station Euskirchen, die Motivation seines Teams in einem Satz zusammen: „Unsere vielen verschiedenen Angebote entstehen aus der Nächstenliebe heraus als helfende Tat des Glaubens.“

Tatsächlich sind in den Jahren seit Gründung der Diakonie-Station immer mehr soziale Angebote, ausgerichtet am Bedarf und an den Nöten der Menschen, entstanden. Von der häuslichen Pflege, die zu Beginn drei Gemeindeschwestern übernahmen, hat sich die Diakonie-Station zu einem breit aufgestellten sozialen Dienstleister mit einem Team aus inzwischen 150 Mitarbeitern entwickelt. „Ohne dieses Team wären wir nicht so ein Segen für die Region“, betont Walter Steinberger, während am Jubiläumstag Rosen an die Mitarbeiterinnen verteilt werden.

Gemeindeschwester 2.0

„Aus einer kleinen Station ist eine große Arbeit entstanden – wir haben gemeinsam die »Gemeindeschwester 2.0« gestartet“, so Steinberger, der in seinem ersten Arbeitsvertrag – aus Mangel einer passenden männlichen Berufsbezeichnung – selbst als „Gemeindeschwester“ tituliert wurde. Zum Arbeitsspektrum einer solchen „Gemeindeschwester 2.0“ gehören bei der Diakonie-Station also neben der häuslichen Pflege auch die ambulante Palliativpflege, die hauswirtschaftlichen Hilfen, die Beratung und Schulung von pflegenden Angehörigen, die Beratungsstelle Demenz, die Krankenhaushilfe (Grüne Damen), Selbsthilfegruppen zum Beispiel für Betroffene von Alzheimer oder Multiple Sklerose sowie die beliebten Seniorenfahrten und der Hausnotruf. Dabei wird die Arbeit der Diakonie-Station Euskirchen vom Evangelischen Förderverein hilfreich unterstützt.

„Die Anerkennung für Ihre Arbeit bekommen Sie mit dem Vertrauen, dass Ihnen die Menschen und ihre Familien entgegenbringen“, betonte Euskirchens Landrat Markus Ramers. Er fügte hinzu: „Es fühlt sich an, als sei die Diakonie-Station schon immer dagewesen – sie ist aus dem Kreis Euskirchen nicht mehr wegzudenken.“

Ähnlich äußerte sich auch Euskirchens Bürgermeister Sacha Reichelt, der der Diakonie-Station für ihre wichtige Arbeit, die sie im Heimatstädtchen leiste, seinen Dank aussprach. Zum Jubiläum waren auch Vertreter der Stadt Zülpich und der Stadt Bad Münstereifel gekommen – alle aus dem großen Wirkungsgebiet der Diakonie-Station.

Wohlfühlen in schwierigen Situationen

„In Krisenzeiten zeigt sich, auf wen man sich verlassen kann – und in Euskirchen gehört die Diakonie-Station dazu“, so Reichelt. Zwar seien die Anforderungen mehr und die Schwierigkeiten der Menschen immer individueller geworden, aber „die Diakonie-Station ist immer am Ball geblieben, zum Beispiel mit ihrem Fluthilfe-Büro“. Darüber hinaus erledige man bei der Diakonie die Arbeit in einer Weise, wie er sich das für viel mehr Unternehmen wünschen würde: „Hier steht nicht der Profit im Vordergrund, sondern der Wunsch, den Menschen zu helfen.“

Pfarrer Mathias Mölleken, Superintendent des evangelischen Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel betonte, dass die Menschen, die sich hilfesuchend an die Diakonie-Station wendeten, in den neuen Räumen eine Wohlfühlatmosphäre vorfänden. Auch dies sei eine Hilfe, denn „die Situationen, zu denen sich die Menschen in der Diakonie-Station beraten lassen, sind nicht immer einfach“.

Die Räumlichkeiten im Gebäude An der Vogelrute wurden jetzt eröffnet – coronabedingt zwei Jahre nach dem eigentlichen Umzug. „Wir übergeben die Räume ihrer Bestimmung, die sie schon längst erfüllen“, fasste es Pfarrer Ulrich Zumbusch bei der Einsegnung zusammen. Aufgrund des gewachsenen Bedarfs bei den Menschen und des damit gewachsenen Angebotes der sozialen Hilfen hat sich die Diakonie vor zwei Jahren auf zwei Standpunkte erweitert: Während sich das Diakonische Werk weiterhin in der Kaplan-Kellermann-Straße in Euskirchen befindet, bezog die Diakonie-Station die neuen Räume An der Vogelrute.

Seit der ersten Stunde dabei

Zu Eröffnung und Jubiläum waren Mitarbeiter und Angehörige, Vertreter aus Kirche und Kommunen, Freunde und Wegbegleiter gekommen. Auch einige Mitarbeiter und Ehemalige waren gekommen, die schon von der ersten Stunde der Diakonie-Station an dabei waren – Gründungsmitglieder sozusagen. Mit einem riesigen Buffet selbstgemachter Kuchen und Torten von Mitarbeitern und den „Grünen Damen“ sowie zwei Food-Trucks mit heißem Flammkuchen konnte gemütlich und gemeinschaftlich gefeiert werden.

Geplant war mit Jubiläum und Eröffnung aber eigentlich noch ein weiterer Festakt: Pfarrer Edgar Hoffmann der seit 1988 Vorsitzender des Diakonischen Werkes ist, und seit der Gründung 1997 auch der Diakonie-Station vorstand, sollte am 1. April als seinem offiziell letzten Tag in diesem Amt, in den Ruhestand verabschiedet werden. Da Pfarrer Hoffmann sich aber ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt in Corona-Isolation begeben musste, soll diese Verabschiedung nun im Sommer bei seiner Verabschiedung aus dem Gemeindedienst nachgeholt werden.

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DFB-Pokalfinale der Frauen – Vorverkauf gestartet

Region/Hennef – Die Vorfreude auf das DFB-Pokalfinale der Frauen in Köln am Samstag, 28. Mai (Anstoß um 16.45 Uhr), ist riesig. Denn nach rund zwei Jahren sind wieder Fans zum Highlight im nationalen Vereinsfußball zugelassen. Los geht der Fußballtag bereits ab 11.11 Uhr mit einem großen Fan- und Familienfest auf den Kölner Stadionvorwiesen und den Mädchenfußballturnieren des Fußball-Verbandes Mittelrhein.

Ab sofort können sich Interessierte Tickets für das Endspiel im Vorverkauf sichern. Sitzplatzkarten der Kategorie 1 sind für 30 Euro (ermäßigt 25 Euro), in der Kategorie 2 für 20 Euro (ermäßigt 15 Euro) und in der Kategorie 3 für 15 Euro (ermäßigt 10 Euro) erhältlich. Kinder bis einschließlich 14 Jahren zahlen für alle drei Kategorien jeweils 8 Euro.  Alle Informationen finden Interessierte unter www.fvm.de/dfb-pokalfinale-der-frauen.

Gruppentickets für 8 Euro über den FVM

Gruppentickets ab zehn Personen kosten ebenfalls 8 Euro pro Person und können über den Fußball-Verband Mittelrhein (ebenfalls unter www.fvm.de/dfb-pokalfinale-der-frauen) bestellt werden.

Obwohl die Finalpaarung noch nicht feststeht, ist schon klar, dass erneut ein hochkarätiges Endspiel ansteht: Im Halbfinale treffen am Osterwochenende der Titelträger VfL Wolfsburg auf den Deutschen Meister FC Bayern München, Bayer 04 Leverkusen empfängt Turbine Potsdam.

Mädchenturniere auf den Stadionvorwiesen

Im Vorfeld des DFB-Pokalfinals der Frauen trägt der Fußball-Verband Mittelrhein am Veranstaltungstag auf den Stadionvorwiesen wieder ein großes Fußballturnier für E-/D-Juniorinnen-Mannschaften aus. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Mannschaften können sich bis spätestens 20. April 2022 anmelden. Alle Informationen finden Interessierte ebenfalls unter www.fvm.de/dfb-pokalfinale-der-frauen.

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Europa am Dienstag mit einem Blick auf ein Europa nach dem Ukraine-Krieg

Aachen – Die Rückkehr der europäischen Einheit und des freien Westens? Der niederländische Historiker und Politikberater René Cuperus ist am 05. April um 19 Uhr zu Gast bei der nächsten Folge der Reihe ‚Europa am Dienstag‘. In der Online-Veranstaltung wagt der Referent einen Blick auf das mögliche Europa nach dem Ukraine-Krieg. Der von Putins Russland entfesselte Krieg hat eine „Zeitenwende“ ausgelöst, nicht nur in der deutschen Außen- und Verteidigungspolitik, sondern auch für die Europäische Union insgesamt.

Die russische Einkreisung Kiews hat das „geopolitische Europa“ auf einen Schlag näher zusammengebracht. Wo Putin auf Spaltungen in Europa und im transatlantischen Bündnis gesetzt hatte, ist er über eine beispiellose europäische und westliche Einheit gestolpert. Die NATO wird energisch wiederbelebt. Die EU hat sich auf ein hartes Sanktionspaket gegen Russland geeinigt.

Was bedeutet das deutsche geopolitische Aufwachen für die europäische Sicherheitslage? Welche Folgen wird dies für die Zukunft der Europäischen Union haben? Welche Spannung besteht zwischen einem geopolitischen Europa und der EU als Wertegemeinschaft? Erleben wir die Rückkehr des Westens oder gar einen neuen Kalten Krieg zwischen liberalen Demokratien und autoritären Mächten? Und was bedeutet das für die Stärkung der Demokratie innerhalb der liberalen Demokratien selbst?

Bei der Online-Diskussion können die Gäste ihre Fragen und Kommentare per Tastatur eingeben und die Moderatorin Eva Onkels wird die Fragen aufgreifen. Die Anmeldung für die kostenlose Veranstaltung erfolgt auf der Website von ‚Europa am Dienstag‘ unter www.europa-dienstag.de.

Die Veranstaltungsreihe ‚Europa am Dienstag‘ wird zusammen durchgeführt vom Informationszentrum EUROPE DIRECT, dem Europäischen Klassenzimmer der Route Charlemagne und der Bischöflichen Akademie Aachen.

Direkter Link zur Anmeldung: https://ogy.de/Weg-fuer-die-EU

Facebook: https://www.facebook.com/events/359203905768521

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BMWK setzt Bundesnetzagentur als Treuhänderin für Gazprom Germania ein

Region/Berlin – Erwerb der Gazprom Germania GmbH durch JSC Palmary schwebend unwirksam. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) setzt die Bundesnetzagentur vorübergehend als Treuhänderin für die Gazprom Germania Gruppe ein. Die entsprechende Anordnung wird heute im Bundesanzeiger veröffentlicht. Hintergrund der Entscheidung sind unter anderem unklare Rechtsverhältnisse sowie der Verstoß gegen die Meldepflicht im Rahmen der Außenwirtschaftsverordnung. Die Gazprom Germania GmbH betreibt in Deutschland kritische Infrastruktur und hat damit eine herausragende Bedeutung für die Gasversorgung.

Bundesminister Robert Habeck erklärte dazu. „Die Anordnung der Treuhandverwaltung dient dem Schutz der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und der Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit. Dieser Schritt ist zwingend notwendig. Die Versorgungssicherheit ist aktuell gewährleistet.“

Die Treuhandverwaltung durch die Bundesnetzagentur wird auf Grundlage des Außenwirtschaftsgesetzes bis zum 30. September 2022 angeordnet. Dies betrifft sämtliche Stimmrechte aus Geschäftsanteilen an der Gazprom Germania GmbH. Die Wahrnehmung der Stimmrechte der Gesellschafter der Gazprom Germania GmbH wird ausgeschlossen. Die Stimmrechte aus den Geschäftsanteilen an der Gazprom Germania GmbH gehen auf die BNetzA über. Die BNetzA ist insbesondere berechtigt, Mitglieder der Geschäftsführung abzuberufen und neu zu bestellen sowie der Geschäftsführung Weisungen zu erteilen. Die Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis in Bezug auf das Vermögen der Gazprom Germania GmbH wird beschränkt und steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Bundesnetzagentur.

Dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) war der mittelbare Erwerb der Gazprom Germania GmbH durch JSC Palmary (Russland) und Gazprom export business services LLC (GPEBS, Russland) zur Kenntnis gelangt. Da die Gazprom Germania GmbH kritische Infrastruktur betreibt, muss jeder Erwerb durch einen Nicht-EU-Investor vom BMWK genehmigt werden. Unklar ist, wer wirtschaftlich und rechtlich hinter den beiden genannten Unternehmen steht. Zudem hat der Erwerber die Liquidierung der Gazprom Germania angeordnet, was, so lange der Erwerb nicht genehmigt ist, nicht rechtmäßig ist.

Das BMWK hat die Genehmigung zum Erwerb nicht erteilt. Somit ist jede damit verbundene Rechtshandlung und auch der Erwerb als solcher schwebend unwirksam (§ 15 Abs. 3 AWG). Die Palmary ist damit nicht neue mittelbare Eigentümerin der Gazprom Germania GbmH. Das BMWK führt ein Investitionsprüfungsverfahren und setzt die Bundesnetzagentur (BNetzA) für eine Übergangszeit als Treuhänderin ein. So ist sichergestellt, dass das Prüfrecht effektiv ausgeübt werden kann und keine vollendeten, gesetzeswidrigen Fakten geschaffen werden.

Bundesminister Robert Habeck betonte: „Die Bundesregierung tut das Notwendige, um die Versorgungssicherheit in Deutschland zu gewährleisten. Dazu zählt auch, dass wir Energieinfrastrukturen in Deutschland nicht willkürlichen Entscheidungen des Kremls aussetzen. Die ordnungsgemäße Wahrnehmung der Geschäfte in Deutschland muss gesichert sein. Das ist auch wichtig, damit die Versorgung in europäischen Partnerländern funktioniert. Die unklaren Rechtsverhältnisse, Verstöße gegen die Meldepflicht und die Ankündigung der Liquidierung der Gazprom Germania zwingen die Bundesregierung nun zu diesem Schritt. Wir haben die Genehmigung für den Erwerb nicht erteilt. Stattdessen übernimmt die Bundesnetzagentur als Treuhänderin die Funktion einer Gesellschafterin. Sie kann alle nötigen Maßnahmen ergreifen, um weiter die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.“

Gazprom Germania fungierte bisher als Holding für Aktivitäten von Gazprom in Deutschland und anderen europäischen Ländern, insbesondere auch beim Betrieb von kritischer Infrastruktur. Dazu zählen der Energiehandel sowie der Gastransport und Betrieb von Gasspeichern. Daher ist die Einsetzung eines Treuhänders erforderlich, um die Geschäfte fortzuführen und so die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Zur Versorgungssicherheit gibt die Bundesnetzagentur einen täglichen Lagebericht heraus.

Die Anordnung wird im Bundesanzeiger veröffentlicht und ist dann dort einsehbar.

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Klassenpodium für Eifeler HRT-Team beim Saisonstart der GT World Challenge Europe

Meuspath/Imola – Das Haupt Racing Team ist erfolgreich in die neue Saison der GT World Challenge Europe gestartet. Auf dem Autodromo Enzo e Dino Ferrari in Imola zeigte der Mercedes-AMG GT3 #5 von nu concept ein starkes Rennen und sicherte sich Rang drei im neu geschaffenen Gold Cup.

Auch die #777 von Al Manar Racing by HRT, angetreten in den Farben von Al Manar Financial Investments, lag im Silver Cup lange auf Podiumskurs, musste sich nach einer unglücklichen Zeitstrafe jedoch mit Platz fünf in der Klassenwertung zufriedengeben. Das Schwesterfahrzeug mit der Startnummer vier, im Design von Teampartner PAUL, fuhr auf P13 in der Silver-Cup-Wertung über die Ziellinie.

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Auftakt zum Bitburger 0,0% Läufercup in Schweich

Laacher See – Der Bitburger 0,0% Läufercup ist das Highlight in der Region Eifel/Mosel im Kreis. Bereits seit 1994 begeistert die Laufserie Spitzen- und Hobbyläufer aller Altersklassen gleichermaßen. Die Kombination aus zehn anspruchsvollen 10-km-Strecken durch die schönsten Gegenden der Eifel und der spannenden Serienwertung verspricht von März bis November eine sportlich-abwechslungsreiche Zeit.

Der Auftakt zur Serie fand wie gewohnt beim Fährturmlauf in Schweich statt. In den vergangenen Jahren war alles anders. 2020 fiel der Lauf komplett aus und 2021 wurde er unter Corona-Bedingungen im Herbst ausgetragen. Unter strengen Auflagen konnte der Lauftreff Schweich die 10. Veranstaltung in diesem Jahr wieder im Frühling anbieten.

Von der LG Laacher startete Elisabeth Waldorf nach langer Wettkampfpause beim 5 km Fitnesslauf. Überrascht mit ihrer Zeit lief sie nach 40 Min. über die Ziellinie. Auf Platz zwei  der AK lief Michael Krämer (M50) in 39:46 Min. Roland Wesche (5. M65, 62:37 Min.) und Klaus Jahnz (M70, 63:58 Min.) nutzten den Wettkampf als Trainingsvorbereitung für den anstehenden Halbmarathon Anfang April.

Mit 992 Aktiven zählt der Fährturmlauf zum größten Laufevent in der Region Trier Die Strecken über 5 und 10 km führen entlang der Mosel. Bei Top Sonnenschein und angenehmen Temperaturen machte es doppelt so viel Spaß hier mit im Rennen zu sein. Zur Belohnung erhielten alle Aktiven eine leckere Erfrischung in Form von 0,0% Bitburger.

Lauftreffzeiten

Mit der Sommerzeit ändern sich die Lauftrefforte der LG Laacher See wie folgt:

Dienstags 18:25 Uhr, Maria Laach, Parkplatz am Naturkundemuseum

Donnerstags 18:25 Uhr, Mendig, Richtung Thürer Wiesen, Am alten Fort  gegenüber Reginaris)

Samstags  13:55 Uhr, Mayen, Ostbahnhof Lichtblitz, Parkplatz Autohaus Nett, hinter Fa. Würth

Bitte vormerken:

 01 Mai 2022 „Lohners Vulkan Marathon“ in Mendig. Anmeldung und weitere Informationen unter www.vulkan-marathon.de/

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Klimawald in Plaidt – Auf kleinsten Raum eine Oase der Vielfalt

Plaidt – Auf Initiative der VOR-TOUR der Hoffnung hat der Park, direkt hinter der Brücke am Seniorenzentrum, nun auch einen “Klimawald”. Hier stehen nicht wirtschaftliche, sondern ökologische Vorteile im Fokus, und so ein Miniwald-Konzept ist vielfältig einsetzbar. Was den Klimawald so besonders macht, ist die Tatsache, dass er auf kleinsten Raum eine Oase der Vielfalt ist und viele neue Lebensräume bietet. Dafür ist es wichtig, sehr viele verschiedenen Sträucher und Baumarten zu pflanzen. Damit erreicht man eine maximale Vielfalt.

Auf der 100m² großen Fläche im Park wurden auf engsten Raum Bäume und Sträucher zusammen gepflanzt. Die Pflanzdichte ist sehr hoch und beträgt 3 Pflanzen pro Quadratmeter. Diese Dichte ist möglich, da sie sich an der natürlichen Dynamik von Naturverjüngungen orientiert.

Die ersten 1-3 Jahre werden wir im heißen und trockenen Sommer regelmäßig noch wässern, um den Bestand zu sichern. Danach ist der Klimawald autark und braucht keine Hilfe mehr, er wird ein stabiles Ökosystem.

Ein herzliches Dankeschön für diese gelungene Klimaaktion an Heike Boomgaarden, Werner Ollig, Volker Jungbluth sowie die Sponsoren!

Alle Beteiligten wären auch dankbar, wenn die Pflanzungen in der Erde belassen würden und nicht für private Zwecke entfernt werden.

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Wirtschaft

Lotto Rheinland-Pfalz und der Fußballverband Rheinland bleiben auch in Zukunft starke Partner

Region/Koblenz – Auch in diesem Jahr stehen die Lotto Rheinland-Pfalz GmbH und der Fußballverband Rheinland (FVR) wieder Seite an Seite für den Amateurfußball im Verbandsgebiet. Starke Partner sind insbesondere in Krisenzeiten von enormer Wichtigkeit – so haben der FVR und Lotto Rheinland-Pfalz seit Beginn der Corona-Pandemie ihre Zusammenarbeit unter anderem im Thema Digitalisierung forciert und im Rahmen des Finaltags der Amateure 2021 erfolgreich fortgesetzt.

Die Lotto Rheinland-Pfalz GmbH ist sich darüber hinaus auch ihrer sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. „Lotto Rheinland-Pfalz ist seit vielen Jahren ein verlässlicher und starker Partner des Fußballverbandes Rheinland und seiner Vereine. Wir freuen uns und sind dankbar, dass die Unterstützung von Lotto auch in den schwierigen Zeiten der Corona-Pandemie gewährleistet wurde und wird. Das verdeutlicht die Flexibilität dieser freundschaftlich geführten Partnerschaft, die seit jeher die Bedeutung des Amateurfußballs betont und auch viele gemeinnützige Aktivitäten außerhalb des Platzes beinhaltet“, sagt Walter Desch, Präsident des Fußballverbandes Rheinland.

Auch Jürgen Häfner, Geschäftsführer der Lotto Rheinland-Pfalz GmbH mit Sitz in Koblenz, freut sich über die Fortschreibung der erfolgreichen Kooperation: „Als Partner des Sports auf vielen Ebenen schon seit Gründung des Unternehmens 1948 ist es naheliegend, die große Strahlkraft von Verbänden und Vereinen zur optimalen Wahrnehmung unser Marken und Produkte zu nutzen. Das Unternehmen profitiert nachweislich stark von der langjährigen Zusammenarbeit mit beiden Fußballverbänden des Landes und ist gerne ein treuer Partner.“

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Nine Steps Rhythm & Brass im Köllenhof in Wachtberg am Freitag 08. April – Anmeldung erforderlich

Wachtberg-Ließem – Endlich! Schon 2021 sollte „Nine Steps Rhythm & Brass“ im Köllenhof für jazzige Stimmung sorgen, Corona machte einen Strich durch diese Planung. Am Freitag, 08. April 2022 ab 20.00 Uhr soll dies nun gelingen. Der musikalische Köcher der Band „Nine Steps Rhythm & Brass“ ist gut gefüllt. Bossa, Blues, Balladen, Jazz-Klassiker und eigene Kompositionen haben die Musiker*innen in ihrem Gepäck. Neunköpfig besetzt, bestehend aus Piano, Drum, Bass, vier Saxophonen, Posaune und Trompete/FH, hat die Band ihren spezifischen Sound gefunden.

Die Arrangements stammen größtenteils aus der Feder der Bandmitglieder und sind diesen auf den Leib geschnitten. Alle Musiker*innen sind langjährig musikalisch erfahren, zum Teil auch aus dem Profibereich. Funky, soulig, bluesig, swinging – ein frischer Sound ohne „Schnickschnack“, der mit großer Spielfreude präsentiert gute Stimmung garantiert!

Der Eintritt ist frei. Der „Hut“ darf gerne voll werden.
Anmeldung erforderlich: marlies.frech@wachtberg.de.

Das Konzert findet unter den zu diesem Zeitpunkt gültigen Coronaverordnungen NRW statt.

Freitag, 08. April 2022, 20.00 Uhr
Köllenhof, Marienforster Weg 14, 53343 Wachtberg-Ließem

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5,6 Millionen Euro für neuen Betriebshof der Stadt Mayen

Mayen – Mit der Unterzeichnung des Notarvertrages haben die Stadt Mayen und die Firma Winkler & Dünnebier im März den Verkauf des Firmengeländes der ehemaligen Firma BICMA abgeschlossen. Die Stadt Mayen wird dort den städtischen Betriebshof ansiedeln, anstelle des im Etzlergraben geplanten Neubaus. Aufgrund der großen Hochwasserschäden am Betriebshof im letztjährigen Sommer musste schnell Ersatz her, sodass eine mehrjährige Bauzeit für einen Neubau ausgeschlossen war. „Die aktuelle Lösung ist in vielerlei Hinsicht vorteilhaft für die Stadt“, so die Bilanz der Stadtverwaltung.

Für Kauf und Umbau von BICMA sind derzeit ca. 5,6 Millionen Euro eingeplant, der Neubau war zuletzt mit ca. 10 Millionen kalkuliert. Für den Steuerzahler wird die Maßnahme dadurch rund 4,5 Millionen Euro günstiger. Das Land Rheinland-Pfalz gibt aus Mitteln des Wiederaufbaufonds rund 2,6 Millionen dazu. Dazu liegt der Standort von BICMA im Gewerbegebiet am Kottenheimer Weg verkehrsgünstig und abseits jeder Wohnbebauung. Das Gelände im Etzlergraben steht nun als Gewerbegebiet für die Ansiedlung von Unternehmen zur Verfügung. Auch ökologisch ist die Nutzung einer Bestandsliegenschaft von Vorteil: Anstatt neue Flächen zu versiegeln und mit großem Aufwand neu zu bauen wird ein vorhandenes Objekt genutzt.

Auch beim Ausbau wird an die Umwelt gedacht: Dachbegrünung, eine Photovoltaik-Anlage mit Stromspeicher und eine Regenwasserzisterne sind Teil der Ausbaupläne. Die PV-Anlage erzeugt Strom für den laufenden Betrieb der Gebäude, für Elektrofahrzeuge oder akkubetriebene Geräte. Die Zisterne kann lt. Schätzungen pro Jahr mehr als 1.200 Kubikmeter Regenwasser auffangen, das für die Bewässerung des Geländes oder als Brauchwasser für die Kehrmaschinen genutzt werden kann. Die vorhandene Ölheizung soll zügig ersetzt werden. Geplant ist eine Heizung zur Verfeuerung von Hackschnitzeln oder Holzpellets. In den Hallen werden alle Fahrzeuge, Maschinen und Geräte geschützt vor Wind und Wetter stehen. Vor allem aber für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Betriebshofs bietet das Gelände deutlich mehr Platz als der alte Standort im Bannen oder auch der ursprünglich geplante Neubau.

„Der Erwerb des BICMA-Geländes ist in jeder Hinsicht ein Erfolg für Mayen“, so Oberbürgermeister Dirk Meid. „Wir haben am Ende deutlich mehr Platz für weniger Geld.“ Beim Ortstermin bedankte sich der Stadtchef beim Stadtrat, der schon im September 2021 den Beschluss zum Erwerb des Geländes gefasst hatte, sowie beim Land Rheinland-Pfalz für die Förderung aus Mitteln des Wiederaufbaufonds. „Jetzt freue ich mich mit den Mitarbeitern des Betriebshofes auf den bald anstehenden Umzug und die bevorstehenden Umbaumaßnahmen.“