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Bio-Aktion auf dem Recyclinghof Aachen

Aachen – Etwa die Hälfte aller Haushaltsabfälle sind kompostierbar. Und dennoch werden Millionen von Tonnen an Gemüse-, Obst- und anderen Essensabfällen falsch getrennt und landen häufig im Restmüll. Im Gegensatz dazu finden die Müllwerker des Stadtbetriebs in den Biotonnen häufig andere Abfälle, die dort nicht hineingehören: Windeln beispielsweise aber auch mal Elektrokleinteile. „Auf der einen Seite haben wir also verunreinigten Bio-Abfall und auf der anderen Seite eine Verschwendung der wertvollen Bio-Rohstoffe“, fasst Stefanie Tollkamp, Abfallberaterin des Stadtbetriebs, zusammen.

Um die Bürger*innen für diese Thematik noch einmal zu sensibilisieren, waren nun Mitarbeiterinnen des Stadtbetriebs auf dem Recyclinghof an der Kellershaustraße und warben für mehr Aufmerksamkeit. Mit rund 100 Kund*innen kamen sie ins Gespräch, verteilten Sortierhilfen, Bastelbögen für Kinder und gaben Tipps für den Alltag. Dabei betonten sie auch immer wieder, dass kein Plastik im Bioabfall enthalten sein darf, ebenso keine Plastikbeutel oder Produkte, die als „kompostierbar“ oder mit dem Keimlingsymbol gekennzeichnet sind. „Stattdessen können einfache Papiertüten oder Zeitungspapier zur Vorerfassung des Bio-Abfalls genutzt werden“, erklärt Tollkamp. Oder natürlich die kleinen Abfallbehälter, die es an diesem Vormittag ebenfalls als kleines Geschenk gab.

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Osterferien am Nürburgring – Vielseitige Angebote für Tagesausflüge und Kurzurlaub

Nürburg – Vielfältige Angebote am Ring – von actionreich bis spannend. Familien-Bestzeit: ring°kartbahn für große und kleine Rennfahrer. Nürburgring-Geschichte im Museum ring°werk – täglich aktuelle Filme im ring°kino. Die vielfältigen Angebote am Nürburgring bieten großen und kleinen Besuchern aufregende Osterferien-Erlebnistage. Familien und Motorsportfans können sich gleichermaßen auf Spaß und Abenteuer in der Grünen Hölle freuen. Action gibt es bei rasanten Runden auf der ring°kartbahn oder spannende Momente bei der Reise durch die 95-jährige Geschichte im Motorsport-Erlebnismuseum ring°werk. Echte und virtuelle Fahrvergnügen warten bei den Touristenfahrten oder in der eSports Bar im ring°carré und auch für einen Oster-Brunch mit Live-Musik ist gesorgt. Alle Öffnungszeiten finden Besucher und Gäste unter: www.nuerburgring.de

Einmal die Bestzeit in den Asphalt brennen und sich wie ein echter Rennfahrer fühlen. Das ist der Traum vieler Kinder und Motorsport-Fans. Der Nürburgring macht das möglich und bietet im Rahmen der Osterferien jeden Tag Möglichkeiten, die die Herzen der Fans höher schlagen lassen. Auf der ring°kartbahn können große und kleine Rennfahrer mit modernen E-Karts auf Bestzeitenjagd gehen – rasante Beschleunigung und eine abwechslungsreiche Strecke inklusive. Bereits ab 8 Jahren und 1,20 Meter Körpergröße heißt es hier: Vollgas! Auf die Geschichte des Nürburgrings mit historischen und aktuellen Siegerfahrzeugen können sich Ring-Entdecker täglich im ring°werk freuen. Von 10 bis 17 Uhr warten einzigartige Ausstellungsstücke, Simulatoren und Attraktionen. Der Eintritt kostet für Erwachsene 9,90 €, für Kinder 7,90€. Täglich heißt es zudem im ring°kino: Film ab! Montags und dienstags ist hier Kinotag. Das heißt Erwachsene und Kinder zahlen lediglich 6 € Eintritt. Kostenfrei Parken können Kinobesucher im Parkhaus am info°center gegen Vorlage des Parktickets an der Kinokasse. Bei der Backstage-Tour gibt es einzigartige Blicke hinter die Kulissen des Nürburgrings. Unter anderem werden die Boxengasse, das Siegerpodest oder die oberste Terrasse des TÜV Rheinland-Tower besucht. Von hoch oben gibt es hier einen einzigartigen Überblick über die gesamte Grand-Prix-Strecke und Teile der Nordschleife.

Echte Emotionen – bei einer Fahrt auf der Nordschleife und beim Oster-Brunch mit Live-Musik
Bei den Touristenfahrten kann jeder die legendäre Grüne Hölle unter die eigenen Räder nehmen. Nahezu täglich öffnet die Nordschleife ihre Schranken. Am Osterwochenende, 15. bis 18. April, gibt es sogar vier ganze Tage Touristenfahrten am Stück auf der Nordschleife und der Grand-Prix-Strecke. Wer einmal mit einem rasanten Rennauto auf der Rennstrecke unterwegs sein möchte, kann in der eSports Bar im ring°carré Gas geben. In den einzigartigen Simulatoren, die jede Bodenwelle und G-Kräfte wiedergeben, wird die Fahrt zum echten Adrenalin-Erlebnis. Und für die Stärkung danach wartet eines der gastronomischen Angebote direkt nebenan. Das “LUCIA – il pollo italiano“ oder das Bitburger Gasthaus begrüßen ihre Gäste mit frischen und leckeren Kreationen. Und wenn der Aufenthalt doch etwas länger dauern soll, findet sich mit etwas Glück noch kurzfristig ein Zimmer in einem der Nürburgring Hotels managed by Lindner. Der Nürburgring Ferienpark unweit der Rennstrecke ist restlos ausgebucht. Wer Live-Musik und gutes Essen verbinden möchte, ist beim Oster Soul Brunch bestens aufgehoben. Am Sonntag, 17. April, findet dies von 11:30 Uhr bis 14:30 Uhr im Restaurant Nuvolari im Nürburgring Congress Hotel statt. Ein besonderes Highlight ist der Hamburger Soul Sänger Dennis Durant, der für die musikalische Begleitung und tolle Stimmung sorgt.

Informationen zu allen Events und Angeboten sowie alle Termine und Öffnungszeiten gibt es unter: www.nuerburgring.de

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First Responder jetzt in der gesamten Verbandsgemeinde Mendig aktiv

Mendig – Im Notfall schnell am Einsatzort – Ehrenamtliche Teams des DRK unterstützen Rettungsdienst und Notarzt. Ein Notfall-Versorgungssystem, das in Rieden und Volkesfeld bereits erfolgreich praktiziert wird, wird nun auch in Mendig, Bell und Thür fest eingeführt: Die First Responder. Zahlreiche Einsätze konnten die First Responder-Einheiten in Mendig und Rieden bereits verbuchen. Das First Responder-System wird parallel zum Rettungsdienst alarmiert, wenn in der Nachbarschaft Hilfe gebraucht wird.

Hierbei werden jene Helfer in einem medizinischen Notfall alarmiert und fahren mit privaten Fahrzeugen zu den Hilfesuchenden, wo sie unter Zuhilfenahme des mitgeführten medizinischen Materials eine bestmögliche Hilfe zur Erstversorgung des Patienten leisten. Zielsetzung dieser ausgebildeten Ersthelfer ist es, im Ernstfall im Wege einer Sicherstellung bzw. Wiederherstellung der Vitalfunktionen die therapiefreie Zeit bis zum Eintreffen des Notarztes oder Rettungsdienstes zu minimieren.

„Ich freue mich sehr, dass wir in unserer Verbandsgemeinde nunmehr flächendeckend auf die First Responder-Einheiten zählen können. In medizinischen Notfällen geht es unter Umständen um jede Minute. Entsprechend wichtig ist, dass Hilfe schnell vor Ort ist“, weiß Bürgermeister Jörg Lempertz um diesen weiteren bedeutenden Schritt zur Optimierung des Katastrophenschutzes. Aus diesem Grunde haben Bürgermeister Lempertz sowie die Beigeordneten Joachim Plitzko und Alexander Müller den beiden First Responder Einheiten in Mendig bzw. Rieden/Volkesfeld künftig eine jährliche laufende Unterstützung von 2.750 Euro durch die Verbandsgemeinde mittels Zuschussbescheid zugesichert, für die der Verbandsgemeinderat jüngst den Weg frei gemacht hat.

Der Ortsverein Mendig des Deutschen Roten Kreuzes hat seit dem 1. März dieses Jahres eine First Responder Einheit für die Gemeinden, Bell, Thür und die Stadt Mendig etabliert. Im Bereich Rieden und Volkesfeld ist seit Dezember 2020 bereits ein First Responder Dienst aktiv, der bislang unter der Federführung des DRK Ortsvereines Ettringen geführt wurde. Seit 1. April 2022 ist diese Einheit gleichfalls im DRK Ortsverein Mendig integriert. Seit Jahresbeginn bzw. seit März sind die Ehrenamtlichen beider Einheiten mehr als 40 Einsätze gefahren und haben in medizinischen Notfällen, bei denen höchste Eile geboten war, um Menschenleben zu retten oder schwere gesundheitliche Schäden abzuwenden, wichtige Hilfe geleistet.

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Termintipp – 40 Jahre Narzissenfest am 24. April 2022 in Hellenthal und Monschau

Hellenthal/Monschau – 40 Jahre Narzissenfest am 24. April 2022 im Perlenbach- und Fuhrtsbachtal bei Monschau-Höfen und im Oleftal bei Hellenthal-Hollerath. Alljährlich im April feiert die NRW-Stiftung das einmalige Naturschauspiel, wenn die Blüten der wildwachsenden Narzissen die naturnahen Bachtäler entlang der deutsch-belgischen Grenze in gelbe Blütenteppiche verwandeln.

Am Sonntag, den 24.04.wird gleich doppelt gefeiert. Gemeinsam mit der Gemeinde Hellenthal und der Stadt Monschau, dem Naturpark Nordeifel und den Nationalpark Eifel lädt die NRW-Stiftung zum großen Jubiläum ein: rund um das Nationalpark-Tor in Höfen und im Perlenbach- und Fuhrtsbachtal und gleichzeitig im Oleftal bei Hellenthal-Hollerath.

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Sechs Direkt-Maßnahmen für Hochwasserschutz in Schleiden

Schleiden – Öffentlich-rechtliche Vereinbarung zur gemeinschaftlichen Entwicklung eines Hochwasserschutzkonzeptes in den Einzugsgebieten von Olef und Urft einstimmig beschlossen – sechs Direktmaßnahmen zum Hochwasserschutz sollen im Stadtgebiet Schleiden ab 2023 umgesetzt werden

 Die Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 hat nicht nur in Teilen des Schleidener Stadtgebietes, sondern auch in den weiteren Einzugsgebieten der Urft und Olef innerhalb des Kreises Euskirchen große Schäden angerichtet.

Aus diesem Grund werden die künftigen Hochwasserschutzmaßnahmen in einem kommunenübergreifenden abgestimmten Konzept entwickelt und koordiniert.

Hierzu beschloss der Schleidener Stadtrat am 7. April einstimmig eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung zur gemeinschaftlichen Entwicklung eines Hochwasserschutzkonzeptes in den Einzugsgebieten von Olef und Urft. An der interkommunalen Kooperation sind die Kommunen Blankenheim, Dahlem, Hellenthal, Kall, Nettersheim und Schleiden sowie der Kreis Euskirchen und der der Wasserverband Eifel-Rur beteiligt.

Neben den noch zu entwickelnden umfangreichen Hochwasserschutz-Maßnahmen nach dem Hochwasserschutzkonzept haben die Städte und Gemeinden die Möglichkeit, bereits vorab, sogenannte kleinere No-Regret-Maßnahmen (Direktmaßnahmen) zum Hochwasserschutz durchzuführen.

„Die Direktmaßnahmen wurden so ausgewählt, dass zeitnah mit relativ geringem Aufwand ein großer Nutzen für die unmittelbar betroffenen Anlieger entsteht“, so der Erste Beigeordnete, Marcel Wolter. Der Ursprung der Flutkatastrophe seien die völlig überschwemmten kleinen Nebenbäche der Olef und Urft gewesen, daher werden sich die Hochwasserschutzmaßnahmen sowohl auf die Urft und die Olef, die größere Ausdehnungs- bzw. Retentionsflächen benötigen, als auch auf die Nebenbäche ausdehnen müssen.

Aus diesem Grund versucht die Verwaltung, die privaten Grundstückseigentümer, die über geeignete Retentionsflächen im Schleidener Tal verfügen, zu überzeugen, ihre Flächen der Stadt Schleiden zu diesem Zweck zu veräußern. Größere Retentionsflächen könnten vor allem in den unbebauten Bereichen „Herr Loosauel“ (Anstois-Mauel), „Im Hargarten“ (Nierfeld), „In den Obersten Weisen“ (zwischen Schleiden und Olef) sowie „Im Auel“ (Oberhausen) geschaffen werden.

Die Fertigstellung des interkommunalen Hochwasserschutzkonzeptes werde voraussichtlich bis zu drei Jahre dauern. Erst im Anschluss erfolge die bauliche Umsetzung der darin enthaltenen priorisierten Hochwasserschutzmaßnahmen. „Das Thema ist sehr komplex und für die Konzeption eines abgestimmten Hochwasserschutzkonzeptes im Einzugsbereich der Urft und Olef sind viele Fachexpertisen, Berechnungen und Analysen notwendig. Mit den Direktmaßnahmen haben wir die Möglichkeit, zeitnah, das heißt bereits 2023 und 2024 effektive Hochwasserschutzmaßnahmen im Schleidener Tal selbst vorzunehmen“, so Wolter abschließend.

Die Direktmaßnahmen werden nicht über die kommunale Wiederaufbauhilfe gefördert – hier greift eine andere Förderrichtlinie mit einem Fördersatz von bis zu 80 Prozent.

Direktmaßnahmen im Überblick

Hochwasserangepasste Flächennutzung in Gemünd, Mauel

Die Fläche des ehemaligen Bolzplatzes in Mauel ist prädestiniert, um dem Gewässer bei höherem Wasserstand mehr Raum zu geben und die nachfolgende Bebauung der Innenstadt zu schützen. Durch eine Absenkung des Geländeniveaus kann eine Retentionsfläche entstehen, so dass die Urft sich künftig in diesem Bereich „schlängeln“ kann.

Raum für den Fluss in Gemünd, Malsbenden

Die ehemalige Kindertagesstätte „Wingertchen“ wurde durch die Flutkatastrophe schwer beschädigt, so dass sie an dieser Stelle nicht wieder aufgebaut wird. Durch die beabsichtige Folgenutzung des Gebäudes als Vereinsstätte der KG Rot-Weiß Gemünd wird die Außenfläche nicht mehr im ursprünglichen Umfang benötigt. So kann das Geländeprofil zwischen der Urft und dem Gebäude abgetragen werden, so dass der Urft künftig mehr Raum gegeben werden kann.

Eindeichungsmaßnahme in Gemünd, Lompig-Bach

Der „Lompig“-Bach entspringt weit oberhalb der Jugendherberge Gemünd, nahe der Ortschaft Wolfgarten. Er fließt mit starkem natürlichem Gefälle durch ein schluchtenartiges Tal zum Einlauf in eine Verrohrung oberhalb der Jugendherberge. Das Einlaufbauwerk wurde bei der Flutkatastrophe zerstört, so dass die Verrohrung die ankommenden Wassermengen nicht mehr abführen konnte. Die im Frühjahr 2020 eröffnete Jugendherberge wurde von Wasser und Schlamm durchströmt und ist schwer beschädigt worden. Durch die Errichtung einer Regenrückhaltung als kaskadenförmige Deiche oder in Form einer Schutzmauer kann in diesem Bereich der Hochwasserschutz erheblich verbessert werden.

Gewässerrückhaltung in Schleiden, Holgenbach

Der Holgenbach in Schleiden verläuft rund 500 Meter verrohrt durch den Kernort Schleiden, bevor er in die Olef mündet. Die Dimension des Rohres reichte in der Flutnacht nicht aus, so dass Wasser und Schlamm aus den Schächten austraten und die Straßen bergab flossen. Oberhalb der Bebauung ist zur Rückhaltung die Anlegung eines Deiches oder der Bau einer Schutzmauer möglich. Zudem könnte eine Auenlandschaft mit überschwemmbaren Flächen angelegt werden, indem das Gelände in dem Bereich abgetragen wird.

Gewässerrückhaltung in Oberhausen, Rinkenbach

Der Rinkenbach im Ortsteil Oberhausen fließt von seiner Quelle offen durch Gärten, bis zur Verrohrung, die unter dem Dorfgemeinschaftshaus mit Kindertagesstätte und der Bundesstraße herführt, bis er in die Olef mündet. Das Einlaufbauwerk vor der Kindertagesstätte konnte die Wassermassen der Flutkatastrophe nicht aufnehmen, so dass Wasser und Geröll durch den Kindergarten und andere Gebäude flossen. Oberhalb der Bebauung kann durch Deichbau und/oder Geländeabtrag mit Auenlandschaft für eine Rückhaltung des Baches gesorgt werden.

Gewässerrückhaltung in Olef, Selbach

Der Selbach mündet verrohrt im Ortsteil Olef in den gleichnamigen Fluss. Bei der Flutkatastrophe hat die Verrohrung die Wassermassen nicht ableiten können und es kam zur Überflutung des historischen Ortskernes von Olef und der angrenzenden Bebauung. Oberhalb der Ortschaft fließt der Selbach bereits verrohrt durch ein Tal. Mit dem Ausbau der Verrohrung, könnte ein naturnaher Gewässerlauf entstehen, der die hydraulische Belastung des Gewässers im Ort entzerrt und Sedimente im Ufer und Auenbereich zurück hält.

 

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Dach- und Fassaden-Begrünung – Neues Förderprogramm im Landkreis Mayen-Koblenz

Region/Mayen-Koblenz – Der Klimawandel schreitet voran und die generelle Erwärmung, aber vor allem auch Wetterextreme, wie Hitze- und Starkregenereignisse, nehmen weiter zu. Dieser Bedrohung gilt es entgegenzusteuern. Aus diesem Grund hat der Kreistag Mayen-Koblenz ein neues Förderprogramm zur Dach- und Fassadenbegrünung beschlossen.

Denn: Begrünte Dächer und Fassaden helfen, die negativen Folgen des Klimawandels zu reduzieren. Sie kühlen Gebäude bei Hitze und halten insbesondere bei starken Regenfällen Niederschlagswasser zurück. Begrünungen binden darüber hinaus Staub und Luftschadstoffe und verbessern das Mikroklima. Im Winter stellt die Begrünung eine zusätzliche Dämmung dar. Nicht zuletzt wird dadurch Lebensraum für Insekten und andere Lebewesen geschaffen.

Durch den Landkreis gefördert wird nur eine freiwillige Begrünung von Dächern und Fassaden. Eine Begrünung, die in Bebauungsplänen oder ähnlichen Regelungen festgesetzt ist, ist von einer Förderung ausgeschlossen. Gefördert wird bei Wohn- und Nebengebäuden wie Garagen oder Carports sowohl im Gebäudebestand als auch bei Neubauten. Die Förderung erfolgt in Form eines Festzuschusses wobei die Förderhöhe maximal 50 Prozent der als förderfähig anerkannten Kosten beträgt. Dach- und Fassadenbegrünungen werden mit maximal 2.000 Euro pro Grundstück gefördert. Bei Solargründächern, das heißt einer gleichzeitigen Nutzung von Dächern für Photovoltaik und Dachbegrünung, erhöht sich die maximale Förderung auf 3.000 Euro.

Da einige Gemeinden im Landkreis Mayen-Koblenz mehr von Belastungen durch extreme Hitze betroffen sind als andere, erfolgt die Förderung vorrangig für stark belastete Orte. Eine Liste aller Gemeinden, die beim Förderprogramm berücksichtigt werden können, gibt es ebenso wie den Förderantrag auf der Internetseite der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz unter der Adresse www.kvmyk.de/gebaeudegruen. Hilfe und weitere Auskünfte gibt es zudem bei Rüdiger Kape, Tel. 0261/108-420, ruediger.kape@kvmyk.de oder Lina Jaeger, Tel. 0261/108-417, lina.jaeger@kvmyk.de von der Integrierten Umweltberatung im Landkreis.

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Eifel-Gäng im Schützenhaus – Zwerchfell-Attacke startet am Samstag 14. Mai – Vorverkauf gestartet

Zülpich-Schwerfen – Wann wird es wieder wie früher sein? Nie wieder, verlasst Euch drauf, aber die Eifel-Gäng macht unbeirrt weiter, treibt ihren Schabernack mit der Obrigkeit, quält die Lachmuskulatur der Untertanen, plündert Geldbörsen und Spartrümpfe und scheut vor keinem noch so deftigen Scherz zurück. Ihre nächste Attacke auf die Zwerchfelle freiwilliger Opfer reitet die berüchtigte Bande am Samstag, 14. Mai, um 20 Uhr – und zwar mitten in der Schwerfener Schützenhalle.

Karten gibt es ab sofort für 14 Euro im Zeitschriften-/Tabakwaren- und Lottogeschäft Winter-Thelen im Kommerner Rewe-Markt sowie jeden Freitag ab 20 Uhr im Schwerfener Schützenhaus. Bereits erworbene Tickets für den ursprünglich am 12. März geplanten Überfall behalten ihre Gültigkeit. Wer beim neuen Termin im Mai nicht können (oder wollen) sollte, kann seine Karten bei Winter-Thelen gegen Erstattung des Eintrittspreises auch zurückgeben – oder zu horrenden Preisen auf dem Schwarzmarkt anbieten.

Die Eifel-Gäng präsentiert in der Schützenhalle am 14. Mai zu Herzen gehende Lieder, Eifeler Platt zum Brüllen und jede Menge schwarzen Humor. Die Veranstaltung mit vielen neuen Programmnummern reiht sich in das von Nordeifel-Touristik, Kreis Euskirchen und VR-Bank Nordeifel geförderte Mundartprojekt „Mir kalle Platt“.

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Stadt Zülpich und Westenergie zeichnen Engagement für die Umwelt mit dem Klimaschutzpreis aus

Zülpich – Gewinnergruppen erhalten Preisgelder über insgesamt 2.500 Euro. Erster Preis für Technikkurs der Karl-von-Lutzenberger-Realschule. Der Klimaschutzpreis der Westenergie würdigt jedes Jahr Initiativen, die in besonderem Maße Energie effizient einsetzen oder die Umweltbedingungen in den Kommunen erhalten oder verbessern. Strom sparen, Luft und Wasser verbessern, Lebensräume erhalten: Klimaschutz erstreckt sich auf viele Gebiete. Entsprechend
vielfältig waren die Ideen. Unter den acht eingegangenen Bewerbungen – so viele wie in keiner anderen Kommune – hat die Stadt Zülpich jetzt drei Preisträger für den „Klimaschutzpreis 2021“ ausgewählt.

Die Urkunden und das symbolische Preisgeld von insgesamt 2.500 Euro wurden von Bürgermeister Ulf Hürtgen und Achim Diewald, Kommunalbetreuer der Westenergie, übergeben.

Über die Auszeichnung mit dem 1. Platz und 1.250 Euro Preisgeld freuten sich die Schülerinnen und Schüler der Karl-von-Lutzenberger-Realschule. In ihrem Klimaschutzprojekt „Mobilität ohne Benzin und Öl – Ist ein Pedelec eine echte Alternative zum Mofa“ hatten die Schülerinnen und Schüler des Technikkurses unter der Leitung von Techniklehrer Peter Schick ein gebrauchtes Fahrrad zu einem Pedelec umgebaut. Bei den folgenden Testfahrten ermittelten sie für das Pedelec durchschnittliche Verbrauchskosten in Höhe von 0,27
Euro auf 100 Kilometern, während sich die Kosten für das Mofa auf mindestens 2,19 Euro pro 100 Kilometer beliefen. Sie konnten damit belegen, dass das Pedelec tatsächlich wesentlich preiswerter fährt als ein Mofa oder Mofaroller.

Das Franken-Gymnasium und hier konkret das Projekt „Grüner Strom – Zülpich 2.0 – Die Öko-Stadt“ der Schüler Florian Späth und Florian Tempel wurde mit dem 2. Platz beim Klimaschutzpreis 2021 ausgezeichnet. Foto: Stadt Zülpich / Torsten Beulen

Mit dem 2. Platz und einem Preisgeld in Höhe von 750 Euro wurde das Franken-Gymnasium Zülpich und hier konkret das Projekt „Grüner Strom – Zülpich 2.0 – Die Öko-Stadt“ ausgezeichnet. Die Schüler Florian Späth und Florian Tempel haben eine umweltbewusste Öko-Stadt im Miniaturformat gestaltet, die nur von erneuerbaren Energien betrieben wird. „Zülpich 2.0“ zeichnet sich nicht nur durch die Gewinnung und die Nutzung von „grüner Energie“ aus, sondern auch durch weitläufige Grünflächen und kaum asphaltierte, für
Autos geeignete Straßen. Dadurch wird die CO2-Belastung erheblich minimiert.

Der 3. Platz beim Klimaschutzpreis 2021 ging an den Kindergarten „Kleine Freunde“ in Hoven für das Projekt „Von Huhn, Ei und CO2“. Foto: Stadt Zülpich / Torsten Beulen

Der 3. Platz und 500 Euro Preisgeld gingen an den Kindergarten „Kleine Freunde“ in Zülpich-Hoven für das von den Erzieherinnen Heike Greuel und Diana Beulen vorgestellte Projekt „Von Huhn, Ei und CO2“. Zunächst war es nur ein zeitlich begrenztes Miniprojekt zum Thema „Hühner“, doch mittlerweile leben die Hühner Henriette, Trude und Vroni dauerhaft in einem großzügigen Gehege auf dem Kindergarten-Gelände.

Die Haltung der Tiere bildet den krassen Gegenpol zur Massentierhaltung in der Landwirtschaft, die einen hohen Anteil an der Entstehung von Treibhausemissionen in Deutschland hat. Das Futter stammt aus heimischem Anbau, und die Ausscheidungen der Hühner werden als Dünger für den „Kleine Freunde“- Garten verwendet. Die Kinder lernen durch „ihre“ Hühner die Nahrungskette und den Kreislauf der Natur besser kennen. Und nicht zuletzt kommen im Kindergarten regelmäßig Eier von drei glücklichen Hühnern auf den Tisch.

Bürgermeister Ulf Hürtgen dankte den Preisträger-Gruppen für ihr Engagement und sagte: „Es ist schön zu sehen, dass Sie ihr Engagement für die Umwelt in unserer Stadt so kreativ und begeistert ausleben.“

Westenergie-Kommunalbetreuer Achim Diewald stellte fest: „Ich bin immer wieder überrascht, wie vielfältig umweltbewusstes Verhalten im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung sein kann.“ Seit 1995 macht der Westenergie-Klimaschutzpreis regelmäßig zahlreiche gute Ideen und vorbildliche Aktionen aus dem lokalen und regionalen Umfeld für die Öffentlichkeit sichtbar. Er regt damit auch zum Nachahmen an und macht Mut, selbst aktiv zu werden.

Insgesamt erhielten bereits mehr als 7.000 Projekte die Auszeichnung. Der Preis wird in den Städten und Gemeinden jährlich ausgelobt und ist je nach Größe der Kommune mit bis zu 5.000 Euro dotiert. Die Gewinner ermitteln eine Jury aus Vertretern der Kommune und von Westenergie. Voraussetzung ist, dass das Projekt dem Allgemeinwohl dient.

Und das Besondere:
Keiner der Bewerber geht leer aus. Erhält ein Bewerber keine Auszeichnung, gibt es einen Sachpreis. Über derartige Sachpreise durften sich diesmal beispielsweise die Kindertagesstätte Blayer Straße, die Kindergärten Sinzenich und Ülpenich sowie die Grundschule Ülpenich freuen.

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Übung macht den Meister – Marienhaus Klinikum vermittelte praktisches Know-how

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Das gilt auch für angehende Gastroenterologen. In einem Endoskopie-Workshop am Schweinesimulatur vermittelte das Team um Prof. Jörg Heller, Chefarzt der Inneren Medizin am Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler, praktisches Know-how an junge Kolleginnen und Kollegen.

Unter fachkundiger Anleitung trainierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Bio-Simulatoreinheiten, wie im Notfall eine akute Blutung in der Speiseröhre, im Magen oder im Zwölffingerdarm gestillt werden kann. Foto: Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler

Übung macht den Meister, sagt ein altes Sprichwort. Nur: Wie bekommen Ärztinnen und Ärzte die nötige Erfahrung, um ihr Handwerk sicher oder gar meisterlich zu beherrschen? Gut, dass es dafür Simulatoren gibt, in diesem Fall Schweinemagenmodelle, an denen unter realistischen Bedingungen geübt werden kann. Eben solche Simulatoren kamen Anfang April im Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler zum Einsatz. Im Rahmen eines Trainingskurses, zu dem Prof. Jörg Heller und sein Team der Gastroenterologie geladen hatten. Der Fokus: Endoskopie des oberen Intestinaltrakts. Darunter fällt zum Beispiel die Magenspiegelung.

Unter fachkundiger Anleitung trainierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an drei Bio-Simulatoreinheiten – zum Beispiel wie im Notfall eine akute Blutung in der Speiseröhre, im Magen oder im Zwölffingerdarm gestillt werden kann. Die erfahrenen Internisten, die die überwiegend jungen Mediziner an diesem Tag begleiteten, machten die Teilnehmer vertraut mit Hands-on-Injektionstechniken, bei denen blutungshemmende Medikamente gespritzt werden, ließen sie das endoskopische Abklammern von Magenblutungen üben und unterwiesen sie darin, wie blutende Krampfadern in der Speiseröhre abgebunden werden können. Kurzreferate ergänzten das praktische Training mit fundiertem Hintergrundwissen.

Viele der 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen aus trägereigenen Kliniken und zwar „von Aachen bis Andernach“, so Heller. Der Trainingskurs war dank Sponsoren kostenlos. Auch der Förderverein des Krankenhauses Maria Hilf beteiligte sich mit einer Spende. „Eine wertvolle Investition in unsere medizinische Zukunft“, betont Vereinsvorsitzender Dr. Gerhard Kreuter.

 

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Osterferien – Vulkanpark bietet Familien eine Vielzahl an Aktivitäten

Region/Mayen-Koblenz – Info- und Erlebniszentren freuen sich auf viele Besucher. Keine Frage – die vergangenen beiden Jahre waren auch in der vulkanischen Osteifel maßgeblich von der Corona-Pandemie geprägt: Schließungen, ausgefallene Veranstaltungen und mehr schränkten das „Erlebnis Vulkanpark“ für die zahlreich erschienen Besucher deutlich ein. Mit Blick auf die Saison 2022 machen sich aber Vorfreude und Optimismus breit. Sechs der insgesamt sieben interaktiven Info- und Erlebniszentren sind bereits geöffnet und versprechen für die ganze Familie einmal mehr Spaß, Erlebnis und Abenteuer rund um die heiße Entstehungsgeschichte der vulkanischen Osteifel.

Vulkanpark Infozentrum – Eine Reise in die Vergangenheit

Im Vulkanpark Infozentrum in Plaidt begeben sich Besucher auf eine Zeitreise in die Welt der Eifelvulkane. In den beiden Ausstellungsbereichen „Vulkanologie“ und „Archäologie“ veranschaulichen zwei Filme, große Leuchttafeln und andere Exponate zum einen die heiße, vulkanische Entstehungsgeschichte der Eifel und zum anderen die 7.000-jährige Geschichte des Gesteinabbaus. Unmittelbar hinter dem Infozentrum liegt mit dem Rauscherpark eines von insgesamt 17 Natur-, Kultur- und Industriedenkmälern des Vulkanparks. Die rauschende Nette, die sich hier wildromantisch durch ein enges Tal windet, ist gerade im Frühjahr und Sommer ein beliebter Anlaufpunkt für Gäste des Vulkanparks. Unser Tipp: Mit dem Kombiticket können Besucher das Vulkanpark Infozentrum und das Römerbergwerk Meurin besichtigen.

Geysir Andernach – Der höchste seiner Art. Weltweit.

In Andernach befindet sich mit dem höchsten Kaltwassergeysir der Welt ein beeindruckendes Zeugnis aktuellen vulkanischen Geschehens und ein Naturschauspiel, das man einmal hautnah erlebt haben sollte. Los geht es im Geysir Museum, direkt an den Andernacher Rheinanlagen. In der interaktiven Ausstellung folgen Besucher einem CO2-Molekül aus über 4.000 Metern Tiefe bis in die Spitze der Geysir-Fontäne und lernen so die Funktionsweise des Kaltwassergeysirs kennen. Im Anschluss fahren die Gäste mit der MS Namedy zur Ausbruchsstelle des Geysirs im Naturschutzgebiet Namedyer Werth, wo das gewaltige Naturphänomen ungefähr alle zwei Stunden bis zu 60 Meter hoch in den Himmel schießt. Unser Tipp: Jetzt Tickets für die Geysir-Expedition auf www.geysir-andernach.de sichern.

Lava-Dome und Lavakeller – Abenteuer Vulkane

Einen Vulkanausbruch erleben, ohne sich die Finger zu verbrennen? Kein Problem im Mendiger Lava-Dome. Zunächst demonstriert ein multimedialer Vulkanausbruch auf beeindruckende Art und Weise die unglaublichen Kräfte der Erde. Im Obergeschoss lädt die Vulkanwerkstatt mit verschiedenen Experimenten zum spielerischen Entdecken des Vulkanismus ein und die „Sprechenden Steine“ erzählen mitreißende Geschichten bekannter Vulkane und großer Ausbrüche. Im Anschluss geht es für Besucher in unmittelbarer Nähe des Lava-Domes hinab in die Lavakeller. Hier, gut 30 Meter unter der Bierbrauerstadt Mendig, befindet sich ein einzigartiges System aus Stollen und Schächten, das im späten Mittelalter beim Abbau der kostbaren Basaltlava entstand. Alle Infos über das Abenteuer Vulkane gibt es auf der Internetseite www.lavadome.de.

Römerbergwerk Meurin – Vom Steinbruch zum Palast

Ein echtes Untertagebergwerk aus der Vogelperspektive betrachten? Im Römerbergwerk Meurin bei Kretz, ist das möglich. Wo einst die Römer Tuffstein für repräsentative Bauten brachen, kann man heute auf Entdeckungsreise gehen. Beim Abstieg in den originalen Steinbruch aus der Römerzeit werden die Herausforderungen und Arbeitsbedingungen in der Antike deutlich. Große Leuchtbilder und ein spannender Film im „Kinostollen“ zeigen eindrucksvoll die harte und gefährliche Arbeit unter Tage, vor deren Beginn die Bergarbeiter im bergwerkseigenen Heiligtum täglich um göttlichen Beistand beteten. Heute kann die Rekonstruktion eines solchen Heiligtums im Bergwerkinneren begangen und bestaunt werden. Unser Tipp: Jeden Mittwoch und Sonntag kann man im Rahmen von offenen Führungen selbst in die Rolle der Baumeister des Kaisers schlüpfen.

Erlebniswelten Grubenfeld in Mayen

Sich einmal wie ein echter Layer fühlen – möglich ist das in den Erlebniswelten Grubenfeld in Mayen. Besucher werden hier zum Bergarbeiter und lernen den harten Arbeitsalltag mit den Mühen und Gefahren der Basaltgewinnung auf authentische Art und Weise kennen. Nach getaner Arbeit zeigt der Trickfilm „SteinZeiten – 7.000 Jahre Basaltabbau“ viel Wissenswertes über die Besonderheiten der Basaltabbauregion. Unser Tipp: Eine Wanderung durch das angrenzende Mayener Grubenfeld, eines der Natur-, Kultur- und Industriedenkmäler des Vulkanparks, ist quasi ein Muss.

Lohnenswert sind auch Besuche in den übrigen Highlights des Vulkanparks: Ein einmaliges Erlebnis unter Tage bietet das deutschlandweit einmalige Drei-Stollen-Besucherbergwerk „Grube Bendisberg“ bei Langenfeld/St. Jost. Und das Deutsche Bimsmuseum in Kaltenengers erzählt die 150-jährige Geschichte einer Industrie, die das Leben der Menschen und die Landschaft im Neuwieder Becken grundlegend verändert hat.  Mehr Infos: www.vulkanpark.com