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Landespreis OUT OF THE BOX.NRW 2022 – Die zehn Finalisten stehen fest – Dabei 4 Aachener Start-ups

Region/Düsseldorf – NRW Minister Pinkwart: Die Start-ups zeigen unternehmerischen Mut und die Kreativität der Gründerinnen und Gründer in Nordrhein-Westfalen. Der Wettbewerb OUT OF THE BOX.NRW (OOTB) wird dieses Jahr zum dritten Mal vom Wirtschafts- und Digitalministerium des Landes Nordrhein-Westfalen ausgelobt. Ausgezeichnet werden digitale Start-ups aus NRW, die „out of the box“ denken und handeln und damit neue Maßstäbe setzen.

Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Auch in diesem Jahr stellen unsere Start-ups ihre beeindruckende Innovationskraft unter Beweis. Die Vielfalt der qualifizierten Teilnehmer freut uns sehr. Mit unserem Landespreis OOTB wollen wir die digitale Start-up-Szene Nordrhein-Westfalens gezielt ins Rampenlicht setzen und ihr national wie international zu noch größerer Sichtbarkeit verhelfen.“

In der öffentlichen Nominierungsphase wurden 130 Start-ups für den Wettbewerb vorgeschlagen. 41 von ihnen erfüllten die Teilnahmebedingungen und haben eine Bewerbung eingereicht. Im Anschluss daran mussten die Start-ups während der Abstimmungsphase möglichst viele Unterstützer aktivieren und sie mit ihren Ideen überzeugen. Insgesamt über 4800 Menschen haben beim Online-Voting für ihr Lieblings-Start-up abgestimmt. Parallel dazu begutachtete eine Fachjury aus Digitalisierungs-, Start-up- und Investment-Experten die Nominierten. Bewertet wurden Innovationsgrad, Marktpotenzial, Wettbewerbsumfeld und Teamqualifikation.

Jetzt steht fest, welche zehn Start-ups in das große Finale einziehen und beim PIRATE Summit am 07. September in Köln vor über 1.000 Teilnehmenden um das Preisgeld in Höhe von insgesamt 50.000 Euro pitchen werden:

  • ACCURE Battery Intelligence GmbH, Aachen
  • anny UG, Aachen
  • Companyon GmbH, Düsseldorf
  • CUREosity GmbH, Düsseldorf
  • Deutschfuchs GmbH, Köln
  • everwave GmbH, Aachen
  • KNOWBODY UG, Bochum
  • Recommendy UG, Bielefeld
  • tldx Solutions GmbH, Aachen
  • VanSite UG, Bielefeld

Alle Infos und Termine zum Wettbewerb unter: www.outofthebox.nrw

Über den Wettbewerb

OUT OF THE BOX.NRW ist ein Wettbewerb für Start-ups, die ein digitales Geschäftsmodell verfolgen. Mit insgesamt 50.000 Euro Preisgeld ist der OOTB einer der höchstdotierten Start-up-Wettbewerbe in Deutschland. Darüber hinaus verschafft er Start-ups die Möglichkeit, sich vor hochkarätigen Investoren zu präsentieren und damit vielfältige neue Kontakte zu knüpfen.

Über den PIRATE Summit

Der PIRATE Summit gilt als außergewöhnlichste Start-up-Konferenz in Deutschland, zu der auch die besondere Location im Kölner Odonien beiträgt. Die rund 1.000 Teilnehmenden vertreten vor allem junge Start-ups sowie viele hochkarätige Investoren. Im Jahr 2022 feiert der PIRATE Summit nach den Corona-Jahren sein bereits für 2020 geplantes 10-jähriges Jubiläum.

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Top-Events

Kunst im Zeichen der Freiheit – Ausstellung vom 23. April bis 7. Mai 2022

Mayen/Boppard – Lucia Hinz und Andrea Grimm verlosen zwei ihrer Werke zu Gunsten geflüchteter Frauen und Kinder aus der Ukraine. Lucia Hinz, renommierte Künstlerin aus Brasilien, begeistert weltweit seit über 35 Jahren, mit ihren farbenfrohen Werken. Egal, ob New York, Paris oder Brüssel – Lucias Kunst wirkt genau da, wo es Kunstbegeisterte zu schätzen wissen.

Ihre künstlerische Heimat, festigte sie im Jahr 2020, mit ihrer eigenen Galerie in Boppard. Auf über 280 m² Aufstellungsfläche, zeigt sie neben ihrer zeitgenössischen Kunst, auch Werke von internationalen Künstlern, sowie aufstrebenden Newcomern. So präsentiert die Galerie Lucia Hinz vom 23. April bis 7. Mai 2022 die Mayener Künstler Andrea Grimm, die unter dem Motto: „Freiheit in Farben“ ihrer Werke ausstellt. Die Vernissage findet am 23.4 um 16 Uhr statt und heißt alle Kunstinteressenten herzlich Willkommen.

Andrea Grimm malt seit ihrem 14. Lebensjahr und ist seit 2020 mit ihrer abstrakten Kunst öffentlich präsent. Seitdem, feiert sie tolle Erfolge, wie zum Beispiel zwei Nominierungen für einen internationalen Kunstpreis. Ihre Bilder sind bunt, farbenfroh und keines gleich dem anderen.

Andrea Grimm: „Ich fühle mich sehr geehrt, mit Lucia ausstellen zu dürfen. Lucia ist eine großartige Künstlerin und eine absolut lebensfrohe Persönlichkeit. Als wir uns bei einem Event kennengelernt haben, waren wir sofort auf einer Wellenlänge und wir wussten, dass wir ein gemeinsam Projekt machen müssen“.

Lucia Hinz: „Freiheit ist ein hohes Gut, gerade in der aktuellen Zeit. Ich freue mich auf die Ausstellung mit Andrea, das wird toll“.
Gemeinsam möchten die Künstlerinnen Hoffnung in dieser schwierigen Zeit schenken und zwei ihrer Werke, für den guten Zweck verlosen. Der Erlös wird dem Verein donum vitae, zur Gute kommen. Einem Verein, der sich im Moment sehr für das Leid geflüchteter Frauen und Kinder aus der Ukraine einsetzt.

Andrea Grimm: „Lucia und mir war klar, dass wir einen Beitrag leisten wollen. Auch möchten wir ein Zeichen setzen. Jeder kann etwas tun und helfen. Jede Hilfe ist wichtig!“

Lucia Hinz: „Ich kenne den Verein donum vitae sehr gut und weiß, dass jeder Cent dort in den richtigen Händen ist.“ Die Lose können für 10 Euro pro Los an folgenden Stellen, in der Zeit vom 23.4 bis 7.5 erworben werden:
-Galerie Lucia Hinz, Oberstraße 130, 56154 Boppard
-Einig Unternehmensberatung, Im Bannen 11, 56727 Mayen

Die Verlosung findet am 07. Mai 2022 um 16:00 Uhr live in der Galerie und bei Instagram statt. Weitere Informationen erhalten Sie über www.galerie-lh.com

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Jahrestag der Flutkatastrophe – Gemeinsames Gedenken von Kreis und Kommunen – Menschenkette soll Solidarität zeigen

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Zum Jahrestag der Flutkatastrophe wird es am Donnerstag, den 14. Juli 2022, um 18 Uhr, in Bad Neuenahr-Ahrweiler eine zentrale öffentliche Gedenkveranstaltung geben. Darauf haben sich Landrätin Cornelia Weigand und die hauptamtlichen Bürgermeister der flutbetroffenen Kommunen verständigt.

Daneben soll es am Folgetag in allen flutbetroffenen Städten und Ortsgemeinden auch ein dezentrales Gedenken geben. Denn für viele Flutbetroffene ist es wichtig, an diesem Tag in Erinnerung an die Flut vor Ort zu sein und diesen Moment in  kleinerem Kreis zu begehen. Um 18 Uhr soll mit einer Menschenkette symbolisch die enorme Solidarität und der Zusammenhalt von Betroffenen und Nicht-Betroffenen sowie ehrenamtlichen und hauptamtlichen Helferinnen und Helfern gezeigt werden. Darüber hinaus werden als Zeichen der gemeinsamen Trauer und Hoffnung  an diesem Abend in allen Ortschaften die Glocken läuten.

Landrätin Cornelia Weigand begrüßt das gemeinsame Vorgehen: „Wenn wir Hand in Hand dort stehen, wo das Wasser war, ist es für alle ein wichtiger Moment des Innehaltens. Zugleich setzen wir so ein weithin sichtbares Zeichen für unseren Zusammenhalt und für unseren gemeinsamen Aufbruch.“

Einzelheiten zu beiden Veranstaltungen werden in den nächsten Wochen bekanntgegeben.

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Westenergie unterstützt die Stadt Zülpich

Zülpich – Mehr Sicherheit durch Verkehrsmessanlagen. Das Thema Verkehrssicherheit ist für die Stadt Zülpich ein wichtiger Baustein in der Verkehrsplanung. Daher wurde nun eine weitere Anlage zur Messung von Geschwindigkeiten im Straßenverkehr angeschafft. Dabei
handelt es sich um eine solarbetriebene Anlage, die den Verkehr in beiden Richtungen verdeckt aufzeichnet – und zwar sowohl die Art und Anzahl der Fahrzeuge als auch die gefahrenen Geschwindigkeiten.

Die Westenergie AG hat die kompletten Anschaffungskosten in Höhe von 2300,- Euro über ihr Förderprogramm „Kommunales Energiekonzept“ (KEK) gefördert. Durch umweltfreundliche Solarmodule benötigt die Verkehrsmessanlage keinen eigenen Stromanschluss und ist so vielfältig einsetzbar.

Besonders für Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg zur Schule und Kindergarten soll hierdurch die Sicherheit erhöht und der Verkehr beruhigt werden. Einsatzorte sind daher vornehmlich vor Schulen und Kindergärten, daneben aber auch an Ortseingängen und sonstigen sensiblen Verkehrspunkten denkbar.

So wie im Ortsteil Enzen, wo bei Ortsvorsteher Christoph Neuhaus immer wieder Beschwerden wegen zu schnell fahrender Autos, Motorräder oder Lastwagen auf der sehr engen Ortsdurchfahrt (Firmenicher Straße – L61) eingehen! „Manche rasen hier mit 70 Stundenkilometern und mehr durch den Ort.

Ich hoffe, dass die jetzigen Messungen belastbare Daten liefern, damit anschließend Maßnahmen zur Verbesserung der Situation getroffen werden können.“ Damit verfügt die Stadt Zülpich nunmehr über zwei verdeckt messende Anlagen und zwei so genannte „Smiley“-Geräte. Letztere präsentieren jedem vorbeifahrenden Autofahrer in Sekundenbruchteilen, was der Tacho geschlagen hat. Knöllchen oder Bußgelder werden durch die Messung nicht ausgelöst. Allerdings
werden die Geschwindigkeiten der Vorbeifahrenden auch hier anonymisiert gespeichert.

Bürgermeister Ulf Hürtgen ist überzeugt, dass mit dem Einsatz der Messanlagen die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer erhöht wird: „Wenn Autofahrern signalisiert wird, dass sie zu schnell unterwegs sind, nehmen sie hoffentlich den Fuß vom Gas und fahren bewusster. Das ist das Ziel.“ Die Anlagen dienen als präventive Maßnahme. Sie kommen also einem moralischen Zeigefinger gleich und stellen keine Sanktion dar.

Westenergie-Kommunalbetreuer Achim Diewald stellt fest: „Ich freue mich, dass wir als regionaler Energieversorger gemeinsam mit den Kommunen Maßnahmen zur Energieeffizienz umsetzen. Dadurch leisten wir einen Beitrag für mehr Standortqualität und – wie in diesem Fall – zugleich auch zur Verkehrssicherheit.“

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Wirtschaft

Frühjahrsumfrage 2022 der Handwerkskammer Koblenz

Region/Koblenz – Wirtschaftslage im Handwerk: Konjunktur trotz Ukrainekrieg stabil. Stimmung bleibt positiv trotz multipler Störfaktoren. Die negativen Faktoren für eine Gesamtbetrachtung der Wirtschaft sind in dieser Kombination selten wie massiv: der Ukrainekrieg mit seinen geopolitischen Auswirkungen, steigende Energiepreise, Störungen weltweiter Lieferketten und Verknappung wichtiger Ausgangsmaterialien, die immer noch beachtlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie wie auch eine Inflation auf Rekordniveau, zudem eine Verunsicherung mit Blick auf die weitere Entwicklung der Krisenherde drücken die Gesamtstimmung deutlich.

Dennoch zeigt sich die aktuelle Wirtschaftslage im Handwerk im nördlichen Rheinland-Pfalz insgesamt weiter stabil und auf einem guten Niveau. Von den 2.800 befragten Betrieben aus dem Kammerbezirk der Handwerkskammer (HwK) Koblenz melden aktuell 88 Prozent (Vorjahreswerte in Klammern: 73 %) eine gute oder befriedigende Geschäftslage. Einzelne Konjunkturindikatoren wie der Auftragseingang und die Umsatzentwicklung stellen sich ebenfalls positiv dar. Nur die Einschätzungen für die nächsten drei Monate sind verhaltener. Dafür gehen noch 80 Prozent (86 %) der Befragten von einer zufriedenstellenden Geschäftslage aus. „Der Krieg in der Ukraine macht uns sehr betroffen. Viele Menschen sind auf der Flucht und haben ihr zu Hause verloren. Die Auswirkungen dieses Krieges sind auch international zunehmend von Bedeutung. Lieferengpässe unterschiedlichster Materialien und Vorprodukte, steigende Preise von Rohstoffen und im Energiesektor belasten unsere Betriebe, der Preisdruck auf die Unternehmen steigt. Dennoch blicken viele Handwerker optimistisch und zufrieden auf ihre Geschäftslage“, kommentieren HwK-Präsident Kurt Krautscheid und Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich die neuesten Ergebnisse der Konjunkturbefragung.

Beurteilung der Geschäftslage nach unterschiedlichen Gewerkegruppen

Über alle Branchen hinweg wird die Geschäftslage mit gut und befriedigend in einer Bandbreite von 59 bis 95 Prozent (28% bis 90 %) bewertet. Von den Bauhandwerken wie Maurer und Betonbauer, Zimmerer, Dachdecker oder Straßenbauer informieren 94 Prozent und von den Betrieben der Ausbauhandwerke wie Tischler, Maler, Installateure und Heizungsbauer, Elektrotechniker oder Fliesenleger 95 Prozent über eine gute oder zufriedenstellende Geschäftslage. Bei den Handwerkern für den gewerblichen Bedarf wie etwa Feinwerkmechaniker, Kälteanlagenbauer, Metallbauer oder Gebäudereiniger bewerten aktuell 90 Prozent die Lage mit gut oder befriedigend. Von den Betrieben der Nahrungsmittelhandwerke wie Bäcker, Konditoren und Fleischer geben 83 Prozent und von den Betrieben aus dem Kfz-Handwerk 72 Prozent der Befragten eine gute oder befriedigende Einschätzung ab. Nur 59 Prozent der Betriebe der personenbezogenen Dienstleistungsgewerbe wie Friseure, Kosmetiker oder Schumacher sind mit ihrer aktuellen Geschäftslage zufrieden.

Betriebsauslastung und Umsatzentwicklung zufriedenstellend

Die Kapazitätsauslastung hat sich im Frühjahr 2022 verbessert. 77 Prozent (64 %) der Handwerksbetriebe im Kammerbezirk Koblenz geben an, mindestens zu 70 Prozent ausgelastet zu sein. Der Auftragsvorlauf hat sich ebenfalls auf 14,2 Wochen (10,8 Wochen) erhöht. Auch die Umsatzentwicklung hat sich leicht verbessert: aktuell geben 30 Prozent (15 %) der Befragten an, dass die Umsätze gestiegen sind, 41 Prozent (41 %) geben gleich hohe Umsätze gegenüber dem Vorquartal an, 29 Prozent (44 %) müssen weiterhin Umsatzeinbußen hinnehmen.

Beschäftigungsentwicklung verhalten, zunehmende Investitionsbereitschaft

10 Prozent (10 %) der befragten Betriebe stellen im ersten Quartal diesen Jahres Mitarbeiter ein, 17 Prozent (13 %) müssen Personal entlassen. 73 Prozent (77 %) der befragten Betriebe haben in diesem Jahr noch keine personellen Veränderungen vorgenommen. Perspektivisch befürchten 9 Prozent (10 %) in den nächsten drei Monaten Personal entlassen zu müssen, 15 Prozent (12 %) möchten mehr Personal beschäftigen.

Die Investitionsbereitschaft ist im ersten Quartal 2022 gestiegen. Der Anteil investierender Betriebe im Kammerbezirk beträgt aktuell 50 Prozent (46 %) bei einer durchschnittlichen Investitionssumme pro Betrieb von 36.000 Euro (20.000 Euro).

Prognosen im Handwerk eher verhalten

Aktuell erwarten 80 Prozent (86 %) der Handwerksbetriebe in den nächsten drei Monaten eine gute und zufriedenstellende Geschäftslage. Für den Sommer rechnen 82 Prozent (79 %) der befragten Handwerker mit Wachstumsimpulsen, 18 Prozent (21 %) befürchten Umsatzrückgänge. 27 Prozent der befragten Unternehmen (30 %) gehen in den nächsten drei Monaten von einem steigenden Auftragsvolumen, 57 Prozent (53 %) von Konstanz aus. Die zukünftige Investitionsbereitschaft wird von 65 Prozent (66 %) der Betriebe als konstant oder steigend angegeben, 35 Prozent der Befragten möchten geringere Investitionen tätigen.

Beratungsangebot der HwK Koblenz

Mit passgenauen Beratungsleistungen unterstützt die HwK ihre Mitgliedsbetriebe, ob in betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Fragen, technologischen Transformationsprozessen oder Digitalisierungsvorhaben sowie zu den aktuellen Themen rund um das Coronavirus, die Hochwasserhilfe oder den Ukrainekonflikt.

Zahlen und Fakten zur Wirtschaftskraft des Handwerks

Aktuell sind bei der Handwerkskammer Koblenz rund 20.860 Betriebe eingetragen. Dies entspricht 39 Prozent aller Handwerksbetriebe in Rheinland-Pfalz. 7.809 Handwerkslehrlinge werden momentan durch das Handwerk im Kammerbezirk Koblenz ausgebildet, 2.876 neue Ausbildungsverhältnisse konnten im Jahr 2021 abgeschlossen werden.

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Fußball-Verband Mittelrhein verzichtet auf Erhöhung von Grundbeiträgen und Meldegebühren

Region/Hennef – Der Fußball-Verband Mittelrhein wird erneut auf eine Erhöhung der Grundbeiträge und Meldegebühren von Vereinen verzichten. Das hat der Beirat des FVM in seiner Frühjahrstagung beschlossen, um die Vereine weiterhin so gut wie möglich zu entlasten. Die Abgaben der Vereine an den FVM sind damit seit 2016 unverändert geblieben.

„Zwar haben die Vereine trotz der Corona-Pandemie erfreulicherweise keine sinkenden Mitgliederzahlen und damit -beiträge zu verzeichnen, gleichwohl sind sie durch die Corona-Pandemie insgesamt sehr belastet“, erklärt FVM-Schatzmeister Ewald Prinz. „Denn den Vereinen fehlen insbesondere die Einnahmen aus Sportwochen und weiteren Vereinsaktivitäten, über die sie Gelder für ihre Arbeit generieren. Zudem sind sie durch erhöhte Energiekosten belastet“, so Prinz. „Daher wollen wir in dieser für alle schwierigen Phase auf die in unserer Finanzordnung festgelegte, grundsätzlich jährliche Erhöhung der Beiträge und Abgaben verzichten.“

 

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Mobile Endgeräte für alle Schülerinnen und Schüler an Schulen in Trägerschaft des Eifelkreises Bitburg-Prüm

Bitburg – Bei den mobilen Endgeräten handelt es sich um ein iPad ab der 8. Generation mit mindestens 64 GB Speicher, einer robusten Hülle und einem digitalen Stift. Für die Nutzung der Geräte wird ein Entgelt in Höhe von monatlich 10,00 Euro und damit insgesamt 120 Euro (inkl. MwSt.) jährlich erhoben.

Dieses Angebot betrifft folgende Schulen (ab der 5. Klasse):

  • Otto-Hahn-Realschule plus Bitburg
  • Grund- und Realschule plus Neuerburg
  • Kaiser-Lothar-Realschule plus Prüm
  • Realschule plus Bleialf
  • Franziskus Grund- und Realschule plus Irrel
  • Willibrord-Gymnasium Bitburg
  • Regino-Gymnasium Prüm
  • Maximin-Schule Bitburg
  • Astrid-Lindgren-Schule Prüm
  • Martin-Schule Bitburg
  • Theobald-Simon-Schule Berufsbildende Schule Bitburg
  • Berufsbildende Schule Prüm

Alle interessierten Schülerinnen und Schüler können sich über nachfolgenden Link registrieren:

https://www.terminland.de/kv-bitburg2/

Bis dato wurden insgesamt rund 2.400 Verträge (rund 40% aller Schülerinnen und Schüler) abgeschlossen und hiervon rund 1.800 Geräte (rund 30% aller Schülerinnen und Schüler) ausgehändigt.

Die Kreisverwaltung weist darauf hin, dass eine fristgerechte Ausstattung zum Schuljahresbeginn 2022/2023 nur für Registrierungen bis zum 20.05.2022 sichergestellt werden kann. Für im Anschluss erfolgte Registrierungen erfolgt die Ausstattung in Abhängigkeit der aktuell bekannten Lieferzeiten ggfs. erst im Laufe des Schuljahres.

Für Rückfragen können sich alle interessierten Schülerinnen und Schüler gerne an das Team der Schul-IT wenden: ipad-ausleihe@bitburg-pruem.de.

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Zahlreiche Interessierte nutzen Tag der Begegnung

Region/Mayen-Koblenz – Depressionen, Suchterkrankungen, Pandemie-bedingte Probleme, Belastungen und mehr – wer das Gefühl hat, seine eigene Situation, oder die einer nahestehenden Person, nicht mehr alleine meistern zu können, kann sich vertrauensvoll an den Sozialpsychiatrischen Dienst des Gesundheitsamtes Mayen-Koblenz wenden. Wie genau man Hilfe erhält, beziehungsweise Rat und Tat von Profis aussehen, davon konnten sich Interessierte jüngst selbst ein Bild beim Tag der Begegnung am neuen Standort des Sozialpsychiatrischen Dienstes in Andernach machen.

Rege genutzt wurde dieses Angebot nicht nur von vielen wissbegierigen Bürgern, sondern auch von Kooperationspartnern des Gemeindepsychiatrischen Verbundes. So ergriffen etwa auch Mitarbeiter der Rhein-Mosel-Fachklinik, der Barmherzigen Brüder Saffig, von Selbsthilfegruppen, aber auch der Stadt Koblenz sowie des Jobcenters die Gelegenheit zum intensiven Austausch vor Ort. In den neuen Räumlichkeiten in der Breite Straße informierte der Sozialpsychiatrische Dienst über diverse Krankheitsbilder. Vorgestellt wurden außerdem flankierende Hilfesysteme und deren Angebote, wie zum Beispiel Lebensberatungsstellen, Selbsthilfegruppen und spezielle Gruppen für Kinder psychisch kranker Eltern. Besonders im Fokus stand an diesem Tag das Thema Resilienz. Dabei geht es um die Fähigkeit, schwierige Lebenssituationen ohne anhaltende Beeinträchtigungen zu überstehen. Musikalisch unterstützt wurde der Tag der Begegnung von zwei betroffenen Personen, die die Veranstaltung mit drei Darbietungen bereicherten.

Der Sozialpsychiatrische Dienst des Gesundheitsamtes Mayen-Koblenz ist generell Ansprechpartner für Personen in seelischen Belastungssituationen. Er berät, hilft bei der Klärung der Situation und vermittelt bei Bedarf weitere Hilfen. Der Dienst ist zuständig für den Landkreis Mayen-Koblenz und die Stadt Koblenz. Neben dem zentralen Standort in Andernach, Breite Straße 109, besteht die Möglichkeit, nach Terminvereinbarung auch Gespräche in den Standorten Mayen, Bannerberg 6, und Koblenz, Mainzer Straße 60a, zu führen. Folgende Mitarbeiter stehen im Gesundheitsamt Mayen-Koblenz beratend zur Seite:

Karl-Heinz Abel, Tel. 02632/2516-23

E-Mail: karl-heinz.Abel@ kvmyk.de

Gabriele Bößler-Nick, Tel. 02632/2516-15

E-Mail: gabriele.boessler-Nick@kvmyk.de

Susanne Breitbach, Tel. 02632/2516-24

E-Mail: susanne.breitbach@kvmyk.de

Lara Kiefer, Tel. 02632/2516-21

E-Mail: lara.kiefer@kvmyk.de

Fabian Schmidt, Tel. 02632/2516-17

E-Mail: fabian.schmidt@kvmyk.de

Daniela Zimmer, Tel. 02632/2516-16

E-Mail: daniela.zimmer@kvmyk.de

Weitere Informationen zu den Beratungsangeboten des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Landkreise Mayen Koblenz und der Stadt Koblenz gibt es im Internet unter der Adresse www.kvmyk.de

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Ortsgemeinde Plaidt rüstet gesamte Straßen-Beleuchtung auf LED-Technik um

Plaidt – Moderne Technik von Westenergie senkt Kosten und schont die Umwelt. Weniger Watt, mehr Klimaschutz: Im Auftrag der Kommune rüstet die Westenergie die Straßenlaternen in der Ortsgemeinde Plaidt um. Insgesamt werden im Rahmen des Straßenbeleuchtungsvertrages „Licht & Service“ alle 990 Straßenleuchten ausgetauscht und durch energieeffiziente LED-Leuchten ersetzt.

Zu Beginn der Arbeiten kam Peter Wilkes, Ortsbürgermeister von Plaidt gemeinsam mit Fabian Vocktmann, Regionalmanager bei Westenergie und Wolfgang Koch, Netzplaner beim Verteilnetzbetreiber Westnetz zusammen, um sich vorab ein Bild der Modernisierungspläne zu machen. „Die Erneuerung der Anlagen auf energiesparende LED-Technik ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende, sowie ein garantierter Erfolgsfaktor für Energieeinsparung und Energieeffizienz“, erläuterte Peter Wilkes. „Wir freuen uns, dass wir durch die Umrüstung in Plaidt zukünftig Energie und Kosten einsparen.“

„Vor fünf Jahren haben wir bereits einen Teil der Leuchtstellen auf LED umgerüstet, die dank geringerer Wattzahl weniger Energie verbrauchen und die Umwelt entlasten.“, erklärt Wolfgang Koch, Netzplaner bei Westnetz. Zudem wird ein jährlicher Ausstoß von rund 38 Tonnen des klimaschädlichen Treibhausgases CO2 durch die Gemeinde vermieden. Neben dem Plus für die Umwelt rechnet sich die Sanierung für die Kommune auch finanziell. Durch die Umrüstung von 338 Straßenlaternen auf moderne Technik reduzieren sich die Stromkosten um 60 Prozent. Zukünftig spart die Ortsgemeinde Plaidt jährlich einen großen Teil ihrer Betriebskosten, die Umrüstung rechnet sich bereits nach wenigen Jahren. „Die modernen LED-Laternen haben eine längere Lebensdauer und sind damit auch deutlich günstiger als die zuvor verbaute Technik. Eine komplette Umstellung auf LED-Beleuchtung rechnet sich bei den rapide steigenden Energiekosten umso schneller“, so Fabian Vocktmann von Westenergie.

Im gesamten Versorgungsgebiet engagiert sich Westenergie mit den Kommunen derzeit vielerorts als Dienstleister im Bereich der Wartung und des Betriebes von Straßenleuchten. Dabei unterstützt Westenergie die Modernisierung der Anlagen auf hochmoderne LED-Technologie mit einem Innovationszuschuss. So konnte auch die Ortsgemeinde Plaidt für diese Maßnahme zur Steigerung der Energieeffizienz finanziell unterstützt werden.

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Johanniter helfen Hochwasser-Geschädigten – Jeden Dienstag nach telefonischer Anmeldung

Mechernich-Kommern/Satzvey – Ein Infoabend für Betroffene des Julihochwassers 2021 veranstalteten jetzt Johanniter-Unfallhilfe und Stadt Mechernich in der Bürgerhalle Kommern. Der Abend diente der Klärung von Fragen und der Vorbereitung regelmäßiger Sprech- und Beratungsstunden, die ab Mai im Pfarrheim Satzvey und in der Bürgerhalle Kommern stattfinden sollen.

Und zwar jeden Dienstag zwischen 10 und 17 Uhr nach vorheriger telefonischer Anmeldung bei Luisa Mertens, der Projektleiterin Hochwasserhilfe bei der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.  unter der Telefonnummer (0 22 41) 23 423 -34, oder per Mail an hochwasserhilfe.bonn@johanniter.de

36 Interessenten stießen an dem Informationsabend zu den Johannitern und den Vertretern der Stadt. Dezernent Ralf Claßen machte die Einführung. Luisa Mertens und Kai Imsande beantworteten viele Fragen rund um die staatlichen Fördergelder für Betroffene der Hochwasserschäden.

Der Diplomingenieur und Bausachverständige Horst Irmler berichtete über Tücken beim Wiederaufbau und bei Baumängeln. Das Interesse der Gäste war groß, berichtete Manuela Holtmeier, die Teamleiterin Bürger & Politik bei der Stadtverwaltung Mechernich. Es wurden bereits zahlreiche weitere Kontakttermine vereinbart.