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Spendenaktion für die Ukraine in Mayen

Mayen – Jugendbeirat der Stadt Mayen verkaufte erfolgreich Kuchen auf dem Marktplatz. Seit Wochen begleitet uns der Krieg zwischen Ukraine und Russland in unserem Alltag. Der Jugendbeirat hat es sich daher nicht nehmen lassen und in diesem Zusammenhang am Donnerstag 14. April einen Kuchenverkauf auf dem Mayener Marktplatz durchgeführt, um Spenden für die Flüchtlinge der Ukraine zu sammeln.

Hierbei konnten die Vertreter und Vertreterinnen des Jugendbeirates eine Spendensumme in Höhe von 647,40€ erzielen. Der gesamte Erlös des Verkaufs wird dem Spendenkonto: Hilfe für die Ukraine der Stadt Mayen zugehen und den betroffenen Kindern, Jugendlichen und Familien in Mayen aus der Ukraine zugutekommen.

Auch Oberbürgermeister Dirk Meid ließ es sich nicht nehmen, bei strahlenden Sonnenschein den Stand des Beirates zu unterstützen. „Es freut mich sehr zu sehen wie sich der Jugendbeirat der Stadt Mayen für die Flüchtlinge der Ukraine stark macht und Spenden für die Betroffenen sammelt“, so der Stadtchef.

Der Jugendbeirat und die begleitende Fachkraft Jana Theisen bedankten sich ganz herzlich bei den zahlreichen Kuchenliebhabern und Kuchenliebhaberinnen für die großzügigen Spenden.

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Freier Eintritt in die städtischen Museen Aachens für alle Geflüchteten

Aachen – Ab sofort gilt für die Museen der Stadt Aachen: Freier Eintritt für alle Geflüchteten und ihre ehrenamtlichen Begleiter*innen. Der ukrainische Pass bzw. der Aufenthaltsstatus der Geflüchteten reicht als Nachweis an der Museumskasse.

„Angestoßen durch das Schicksal der ukrainischen Geflüchteten, öffnen wir die Türen zu unseren Kultureinrichtungen“, sagt Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen. „Dies gilt für alle Geflüchteten, woher auch immer sie kommen, alle sind herzlich eingeladen, denn Kultur kennt keine Grenzen.“

Susanne Schwier, Beigeordnete für Jugend, Bildung und Kultur, fügt hinzu:

„Ich freue mich, wenn insbesondere Kinder und Jugendliche gemeinsam kreativ werden und dabei auf andere Gedanken kommen können. Darum halten wir für geflüchtete Kinder und ihre Familien die Bildungsangebote des Museumsdienstes ebenfalls frei zugänglich.“

Diese Regelung gilt zunächst bis zum 31.12.2022

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Tourismus

Erlebnisführung auf Burg Olbrück am Sonntag 01. Mai

Niederzissen/Brohltal – Auch in diesem Jahr kann die mittelalterliche Burg Olbrück, das Wahrzeichen des Brohltals, wieder jeden 1. Sonntag im Monat mit einem begeisternden Vulkanparkführer erlebt werden. Der Rundgang ist für Kinder und Erwachsene gleichermaßen spannend wie informativ. Hier lässt sich Geschichte hautnah erleben und „begreifen“.

Am Sonntag, dem 1. Mai 2022 um 14.00 Uhr, bietet sich die Gelegenheit, an einer Burgführung teilzunehmen. Treffpunkt ist der Spielplatz an der Burg Olbrück. Burg Olbrück steht in beherrschender Lage auf einer 440 Meter hohen Phonolithkuppe, die steil ins Brohltal abfällt. Auf den regelmäßigen Führungen wird jeder Gast eingeladen, Burgluft zu schnuppern und dieses besondere Kleinod besser kennen zu lernen.

Im Mittelpunkt der Burganlage befindet sich der 34 m hohe Bergfried, von dem man bei guter Sicht sogar die Türme des Kölner Doms sehen kann. Die Burgführungen finden in der Saison bis Oktober jeden 1. Sonntag im Monat oder nach Vereinbarung statt.

Die Gebühr für die ca. 1,5stündige mittelalterliche Erlebnisführung beträgt für Erwachsene 5,- € und für Kinder 2,50 €. Weitere Informationen: Tourist-Information Vulkanregion Laacher See, Telefon: 02636 / 19433

info@vulkanregion-laacher-see.de; www.vulkanregion-laacher-see.de

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Nahtlos unterwegs zwischen Aachen und Maastricht

Aachen/Düsseldorf – Verkehrsministerium NRW fördert grenzüberschreitendes E-Ticket „easyConnect“ Entspannt mit dem Zug über die Grenze von Aachen in die Niederlande fahren – das wird ab Sommer ganz „easy“. Dank dem vom Land Nordrhein-Westfalen mit 2,23 Millionen Euro geförderten Ticketing-Projekt „easyConnect“ wird es künftig für ÖPNV-Nutzerinnen und -Nutzer in Nordrhein-Westfalen möglich, per App des Aachener Verkehrsverbunds (AVV) ein Ticket für die Regionalbahn nahtlos bis nach Maastricht zu buchen.

Gleichzeitig können niederländische Reisende Tickets bis nach Aachen über die in der Provinz Limburg genutzte niederländische App „Glimble“ kaufen. Verkehrsministerin Ina Brandes hat sich im Beisein von AVV-Geschäftsführer Hans-Peter Geulen am Hauptbahnhof Aachen über das neue E-Ticket-Projekt informiert, das grenzüberschreitendes Reisen mit dem ÖPNV zwischen Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden noch einfacher macht.

Verkehrsministerin Ina Brandes: „Tippen, einsteigen, losfahren, fertig! Dank ‚easyConnect‘ wird es viel einfacher, mit dem Zug zwischen Aachen und Maastricht nahtlos zu pendeln – zum Studieren, zum Arbeiten oder zum Kulturbesuch. Mit dem grenzüberscheitenden E-Ticket ‚easyConnect‘ nutzen wir die großen Chancen der Digitalisierung, um Nahverkehre in Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden besser miteinander zu vernetzen. Wir schaffen attraktive Angebote, damit mehr Menschen das Auto stehen lassen und klimafreundlich mit Bus und Bahn fahren.“

„Das Projekt ,easyConnect‘ ermöglicht ein durchgängiges Buchen von Tickets auch über Grenzen hinweg“, sagte Vivianne Heijnen, Staatssekretärin im niederländischen Verkehrsministerium, anlässlich des Termins. „Das macht Europa aus – die Freiheit, grenzenlos zu reisen. Es ist wichtig, dass die Menschen in den Grenzregionen leichter mit öffentlichen Verkehrsmitteln zwischen den Niederlanden und Deutschland reisen können, aber auch, dass es einfacher ist, Carsharing- oder E-Scooter-Angebote über die Grenze hinweg zu nutzen.”

Die erste Pilotphase zum Test des Systems startet im Sommer 2022 auf der Strecke des RE 18 zwischen Maastricht und Aachen. Mit dem innovativen Ansatz des easyConnect-Projektes werden dann die bestehenden Systeme auf der deutschen und der niederländischen Seite derart verknüpft, dass ein durchgängiges Buchen von Tickets auch über Grenzen hinweg ermöglicht wird. Bisher ist es nur möglich, mit Tickets des eigenen Tarifverbunds ein kleines Stück über die Grenze zu fahren, wenn der Gültigkeitsbereich bis in die nächste Stadt reicht – etwa im Westfalen-Tarif nach Enschede oder im VRR-Tarif nach Venlo.

„Einfach und digital ist die Mobilität der Zukunft“, so Hans-Peter Geulen, Geschäftsführer des Aachener Verkehrsverbunds. „Mit ‚easyConnect‘ ebnen wir den Weg hin zu einem nahtlosen Nahverkehr über nationale Grenzen hinweg. Für Fahrgäste aus Nordrhein-Westfalen wird es künftig spürbar einfacher, ihr Ticket für eine Fahrt in die Niederlande zu kaufen. Gleiches gilt für Niederländer, die mit dem ÖPNV nach Nordrhein-Westfalen reisen. Durch die intelligente Vernetzung der zugehörigen Systeme sollen Grenzen im ÖPNV bald der Vergangenheit angehören.“

Anfang 2023 sollen dann weitere technische Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass Kundinnen und Kunden über einfaches Check-in und Check-out in ihrer jeweiligen App grenzüberschreitende Fahrten in einem länderübergreifenden eTarif durchführen können. Die Preisbildung erfolgt automatisch durch Kombination der eTarif-Module auf niederländischer und deutscher Seite.

Die in dem Projekt eingesetzte ID-Ticketing-Technik ist nicht nur auf „klassische“ Bus- und Bahn-Angebote beschränkt: Sie schafft auch die Grundlage zur grenzüberschreitenden Nutzung multimodaler Verkehrsträger wie Carsharing- oder E-Scooter-Angeboten.

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Top-Themen

E-Bürgerauto startet bald in Mayen-Koblenz

Region/Mayen-Koblenz – Acht Elektro-Autos stehen den Mayen-Koblenzern ab Mitte Mai zum Ausleihen zur Verfügung. Die Vorbereitungen für das Projekt „e-Bürgerauto“ befinden sich in den letzten Zügen. Dabei stellt der Landkreis Mayen-Koblenz seinen Städten und Verbandsgemeinden für die Dauer von drei Jahren jeweils ein Elektroauto zur Verfügung, das sich alle Einwohner der jeweils teilnehmenden Gemeinde kostenlos ausleihen können. Ab Mitte Mai sollen die Fahrzeuge in den Verbandsgemeinden Mendig, Pellenz, Maifeld, Rhein-Mosel, Weißenthurm sowie in den Städten Andernach, Mayen und Bendorf zur Verfügung stehen.

Innerhalb der Städte und Verbandsgemeinden werden die Fahrzeuge während der drei Jahre in unterschiedlichen Stadtteilen und Ortsgemeinden stationiert sein. „In einigen Kommunen erfolgt der Wechsel jährlich, in anderen nach einigen Monaten. Durch die unterschiedlichen Standorte sollen möglichst viele Mayen-Koblenzer in den Genuss kommen, die Autos nutzen zu können“, sagt Nico Hickel, Klimaschutzmanager im Kreishaus. Die Fahrzeuge sind für Alltagsfahrten vorgesehen, Nutzungsdauer und Kilometerleistung werden grundsätzlich nicht begrenzt. Es wird jedoch von ehrenamtlichen Kümmerern darauf geachtet, dass die Fahrzeuge nicht nur von einer Person dauerhaft oder für regelmäßige Fahrten gebucht werden. „Erwünscht sind kürzere Ausleihzeiträume von ein paar Stunden oder auch ein- bis zweitägige Buchungen, bei denen die Nutzer ein besseres Verständnis für den Umgang mit den Elektrofahrzeugen entwickeln können, inwieweit ein solches Fahrzeug den eigenen Bedürfnissen entspricht“, erklärt Nico Hickel.

Für die Nutzer ist das Ausleihen kostenlos. Die Leasing-Kosten der Fahrzeuge trägt der Landkreis Mayen-Koblenz, die Kosten für das Laden an den jeweiligen Standorten die Gemeinde. Bei den „E-Bürgerautos“ handelt es sich um das Modell Kona Elektro von Hyundai, das unter anderem mit Heckfahrkamera, Parksensoren und Navigation und genügend Stauraum für den Alltag ausgestattet ist und eine Reichweite von rund 300 Kilometern bietet. Buchen kann man die Autos online oder per App über den Carsharing-Anbieter Regio.Mobil. Der Zutritt zu den Autos erfolgt in der Regel ebenfalls per App. Darüber hinaus besteht für Bürger ohne Smartphone die Möglichkeit, mittels einer Karte das Auto freizuschalten. Diese kann im Rahmen der Registrierung angefordert werden. Die genauen Standorte und weitere wichtige Informationen werden zeitnah veröffentlicht.

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Top-Events

„53. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy“ am Wochenende auf dem Nürburgring

Meuspath/Nürburgring – Das Eifeler Haupt Racing Team tritt mit zwei Fahrzeugen beim dritten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie an. HRT wird beim dritten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) erneut mit zwei Fahrzeugen an den Start gehen. Dabei möchte das Team nicht nur ein gutes Ergebnis einfahren, sondern das Rennwochenende auch zur Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring Ende Mai nutzen.

Bei der „53. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy“ – so der offizielle Name des dritten Saisonlaufs – werden Manuel Metzger und Luca Stolz (beide GER) den Mercedes-AMG GT3 #12 im blau-gelben Bilstein-Design durch die „Grüne Hölle“ steuern. Verzichten muss das Fahrer-Duo diesmal auf Raffaele Marciello (SUI), der beim ersten Lauf ebenfalls im Cockpit saß: Der 27-Jährige geht am Wochenende zeitgleich beim ADAC GT Masters an den Start.

Im Mercedes-AMG GT3 #6, das in den Farben von Teampartner PAUL antritt, wechseln sich Lucas Auer (AUT), Philip Ellis (SUI) und Hubert Haupt (GER) am Lenkrad ab. Dabei nimmt Auer den Platz von Nico Bastian (GER) ein, der gemeinsam mit Ellis und Haupt das erste NLS-Rennen bestritten hatte.

Der dritte NLS-Lauf ist die letzte Gelegenheit für Teams und Fahrer, vor der 50. Ausgabe der ikonischen 24h Nürburgring (26. bis 29. Mai) und dem zugehörigen Qualifikationsrennen (6. bis 8. Mai), Testkilometer und wichtige Daten auf der Nordschleife zu sammeln. Die NLS-Saison wird ab dem 25. Juni mit sechs weiteren Rennen fortgesetzt – darunter auch der auf November verschobene zweite Saisonlauf. Ob HRT dann erneut an den Start geht, wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

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Top-Events

Zehn Jahre „Kultur in der Wallfahrtskirche“ Klausen

Klausen – Ehrenamtliche Initiative feiert Jubiläum und wartet mit prominenten Gästen auf. Kultur und Kirche sind in Klausen bei Wittlich von jeher eng miteinander verbunden: Eine über 600-jährige Pilgertradition hat den Ort zu einer der bekanntesten Marienwallfahrtsstätten im Bistum Trier gemacht. Doch inzwischen steht das 1.500-Seelen-Dorf auch für eine ganz besondere ehrenamtliche Kultur-Initiative, die sich im Umfeld der Wallfahrt gebildet hat. In diesem Jahr feiert sie ihr zehnjähriges Jubiläum – und bringt dafür erneut bekannte Größen aus Politik und Gesellschaft auf die Bühne.

Die „Kultur in der Wallfahrtskirche“ sei eine Bewegung, die das Gewohnte und Überkommene mit der Kultur unserer Zeit in Kontakt und ins Gespräch bringen wolle, schreibt der Trierer Weihbischof Franz Josef Gebert im Vorwort zum Jubiläumsprogramm. „Kunst, Beiträge und Fragestellungen im politischen und sozialen Umfeld, welche die Menschen existenziell betreffen, sollen hier ihren Platz haben. Dazu gehört das Feiern ebenso wie das bisweilen mühevolle Nachdenken – und auch der Streit um den guten Weg. Mit viel Engagement und Fantasie gelingt es, christliche Botschaft und heutige Kultur auf einem guten Niveau miteinander ins Gespräch zu bringen.“

So ergänzt das ehrenamtlich organisierte Programm „Kultur in der Wallfahrtskirche“ die kirchlichen Angebote und hat sich über Jahre mit Buchlesungen, Vorträgen, Konzerten und anderen Veranstaltungen zu einem überregional bekannten Kulturzentrum entwickelt. „Die Idee war seinerzeit schon, den Ort der Begegnung in Klausen weiter zu stärken und um eine neue moderne Facette zu ergänzen“, berichtet Wallfahrtsrektor Pater Albert Seul OP. Gemeinsam mit dem ehrenamtlichen Veranstaltungskoordinator Tobias Marenberg blickt er auf 117 Veranstaltungen mit 104 Kunstschaffenden und fast 20.000 Gästen zurück. Unterstützt werden die beiden von einem 15-köpfigen engagierten Helferteam, die „Fleißigen Hände“.

Begonnen hat alles vor zehn Jahren mit einem Orgelkonzert des Pianisten Dr. Najim Hakim aus Paris. Seitdem hat sich das Veranstaltungsprogramm ständig erweitert und umfasst inzwischen jedes Jahr einen Erziehungsvortrag, ein Gespräch mit bekannten Politikern, Picknickveranstaltungen und besondere Weihnachtskonzerte. Die Mischung aus Prominenten und regionalen Persönlichkeiten und die intime, familiäre Atmosphäre für Gäste und Künstler im Kirchenraum mache das Programm zu etwas Besonderem, sagt Marenberg. Und die Referenzliste ist lang: Musiker wie Die Prinzen, Patricia Kelly, Guildo Horn waren zu Gast und es fanden Lesungen und Vorträge mit Günther Jauch, Joey und Jimmy Kelly, Sebastian Krumbiegel, Gregor Gysi, Samuel Koch, Willi Weitzel, und Isabel Varell statt.

Während der Corona Pandemie entdeckten die Veranstalter das Außengelände rings um die Wallfahrtskirche neu, sodass nun auch  Picknick- und Außenveranstaltungen fester Bestandteil des Kulturprogramms geworden sind. „Wir verstehen uns als Bindeglied in der Gesellschaft und auch als Botschafter der Kirche und Region“, sagt Marenberg.

So wurden etwa die gesamten Getränke-Einnahmen aus den Picknickveranstaltungen 2021 für die Flutopfer in Rheinland-Pfalz gespendet, während Einnahmen und Spenden aus der Eröffnungsveranstaltung 2022 an den Maltester Hilfsdienst für die Ukraine-Hilfe übergeben wurden.

Zum Jubiläum „10 Jahre Kultur in der Wallfahrtskirche Klausen“ werden unter anderem Reiner Calmund, Bundespräsident a. D. Joachim Gauck, Henry Maske, Andreas Englisch, Pater Anselm Grün und Kirk Smith in Klausen erwartet. Einen Rückblick auf das bisherige Programm mit Grußworten von Malu Dreyer und Weihbischof Gebert gibt es unter: www.wallfahrtskirche-klausen.de/jahresprogramm. Karten sind zu erwerben bei: www.ticket-regional.de/WallfahrtskircheKlausen und an allen Vorverkaufsstellen von Ticket Regional sowie im Dorfladen Klausen.

 

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Eifel CarSharing – Verlängerung um sechs Monate

Euskirchen – Die meiste Zeit fahren Autos nicht – sie stehen. In der Garage, an der Straße, auf dem Parkplatz. Im europaweiten Durchschnitt fährt ein Auto statistisch täglich nur eine Stunde, und wenn, dann sitzt meistens nur eine Person drin. Besonders effizient ist das nicht. Zumindest für diejenigen, die nur gelegentlich ein Auto benötigen, gibt es mit Carsharing eine Alternative. Auch angesichts der extrem gestiegenen Spritpreise wird das „Autoteilen“ daher immer attraktiver – auch im ländlichen Raum wie dem Kreis Euskirchen, wo es seit Herbst 2021 das kreisweite Angebot „Eifel CarSharing“ gibt. Das ursprünglich bis Ende April befristete Pilotprojekt wird nun um sechs Monate verlängert.

Am 25. Oktober 2021 fiel der offizielle Startschuss für den neuen Mobilitätsdienst „Eifel CarSharing“ im Kreis Euskirchen. Seit diesem Zeitpunkt war es möglich, in allen elf Kommunen des Kreises Euskirchen Fahrzeuge der Anbieter „cambio“ und „stadtmobil“ über die Website www.eifel-carsharing.de zu buchen. Einer der Gründe für die Einrichtung des CarSharing-System im Kreis Euskirchen war die Unterstützung der durch die Flut im Juli 2021 betroffenen Menschen. Hierdurch konnte eine Alternative zum Neukauf eines Autos angeboten werden.

Das NRW-Verkehrsministerium hat hierfür eine Förderung von 80 Prozent zur Verfügung gestellt. Die Bereitstellungskosten für das Projekt werden vom Kreis Euskirchen übernommen. Das Projekt wurde zunächst befristet für die Dauer von sechs Monaten eingeführt und läuft zum 25.04.2022 eigentlich aus.

In einzelnen Kommunen, wie zum Beispiel Bad Münstereifel, Kall, Weilerswist und Zülpich ist bereits eine hohe Nachfrage zu verzeichnen. Auch in den anderen Kommunen ist von einem Anstieg auszugehen, da die Nachfrage in den letzten Monaten erheblich gestiegen ist. Daher hat sich der Kreis Euskirchen entschieden, das Projekt um weitere sechs Monate, also bis zum 24.10.2022, zu verlängern, um das Angebot besser zu etablieren und den Kommunen mehr Zeit zu gewähren, nach Projektende das CarSharing-Angebot in Eigenregie fortzuführen. Das Verkehrsministerium unterstützt dieses Projekt weiterhin und hat die entsprechende Förderung um weitere sechs Monate verlängert.

Infos zu Anmeldung, Nutzung und Kosten von Eifel CarSharing: www.eifel-carsharing.de. Die Stationen in allen elf Kommunen sind in der entsprechenden Karte auf der Homepage zu finden.

Masterarbeit zu Eifel CarSharing

Auch die Technische Universität Dortmund zeigt Interesse am CarSharing-Modellprojekt im Kreis Euskirchen. Die Studentin Antonia Strasser von der Fakultät Raumplanung untersucht daher im Rahmen ihrer Masterarbeit, wie das Projekt angenommen wurde und wo es noch Verbesserungsbedarf gibt. „Die Bürgerinnen und Bürger haben nun die Chance, ihre Anregungen, Meinungen und Wünsche zu äußern, wie das Mobilitätskonzept weitergeführt werden kann“, erklärt die Studentin. „Sie verhelfen damit gleichzeitig dem Kreis Euskirchen, ein Mobilitätskonzept mit Beteiligung der Bürgerschaft zu entwickeln.“

Antonia Strasser plant Interviews mit zwei Personengruppen: Carsharing-Nutzern und Personen, die durch die Flutkatastrophe ein Fahrzeug verloren haben und sich seit Juli 2021 ein neues Fahrzeug gekauft haben. Für die Datengrundlage ihrer wissenschaftlichen Arbeit sucht sie daher aktuell dringend Interviewteilnehmer aus dem Kreis Euskirchen, die sich mindestens einer der zwei Personengruppen zuordnen können. Interessenten wenden sich per E-Mail an: antonia.strasser@tu-dortmund.de

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Till-Holger Borchert gibt seinen Einstand als Leiter des Suermondt-Ludwig-Museums in Aachen

Aachen – Für viele Aachener ist er ein guter alter Bekannter. Zwischen 2000 und 2002 lehrte er an der RWTH Kunstgeschichte. Und als Spezialist für niederländische Malerei des 14. und 15. Jahrhunderts hat er zum Erfolg der gefeierten Dürer-Ausstellung beigetragen. Jetzt tritt Till-Holger Borchert seinen Dienst als neuer Leiter des Suermondt-Ludwig-Museums (SLM) in Aachen an. Der 55-jährige Hamburger hat in Bonn Kunstgeschichte, Musik- und Literaturwissenschaft studiert. Von 2002 bis 2013 war er Kurator und schließlich Direktor des Groeningemuseums in Brügge. Seit 2014 leitete er als Generaldirektor die Städtischen Museen in Brügge – und pflegte von dort aus Kontakte in alle Welt, so auch zum SLM: „Immer wieder stand ich in den vergangenen Jahrzehnten als Leihnehmer, Leihgeber und Katalogautor in Verbindung zu Aachen und diesem einzigartigen Museum, das bis weit über die Grenzen des Rheinlandes hinaus einen ausgezeichneten Ruf genießt“, sagte Borchert heute in seiner ersten Pressekonferenz am neuen Arbeitsplatz. Sehr zur Freude von Kulturdezernentin Susanne Schwier: „Ich freue mich außerordentlich, dass Herr Borchert nun als neuer Direktor des Suermondt-Ludwig-Museums, für mich der Schmuckkasten Aachens, seine Arbeit beginnen wird. Damit verbunden ist aber auch mein herzlicher und großer Dank an Herrn Michael Rief, dem ich für seine tolle Arbeit in der Zwischenphase nach Peter van den Brink danken möchte.“

Auch für Kulturbetriebsleiter Olaf Müller war rasch klar, dass mit Borchert der richtige Mann für das „Schatzhaus der Aachener Bürgerschaft“ gefunden war: „Er hat schlichtweg alle in der Expertenjury überzeugt und ich bin sicher, genau den Richtigen für das Suermondt-Ludwig-Museum gefunden zu haben.“

Borchert: „Neupräsentation der Schausammlung auf internationalem Niveau“

Wie will der neue Leiter das SLM künftig positionieren? Hat er schon Ausstellungsideen in petto? „Zunächst einmal gilt es, den guten Ruf des Hauses zu wahren und – mittels neuer Akzente – weiter auszubauen. Ich könnte mir durchaus eine Ausstellung in der Zukunft vorstellen, in der es rund um Arbeit und Arbeitende geht – ein Thema, welches sich ständig veränderte“, sagte Borchert und ergänzte: „Zunächst interessiert mich aber auch, was die Mitarbeiter*innen meines Hauses denn zukünftig im Hause sehen möchten. Das ist mir sehr wichtig.“ Und zeigte sich zugleich von der Arbeit beeindruckt, die Interimsdirektor Michael Rief und sein Team seit letztem Jahr geleistet haben: „Die Neuaufstellung der ständigen Sammlung, die unlängst von dem kleinen, aber formidablen Aachener Museumsteam um Michael Rief realisiert werden konnte, ist innovativ“, sagt er. „Saal für Saal folgt einem chronologisch ausgerichteten Narrativ, dass die zahlreichen Meisterwerke ebenso anschaulich wie ausführlich in ihrem größeren kunst- und kulturgeschichtlichen Kontext deutet. Es bereitet Vergnügen, die Schausammlung auf diesem die allerbesten internationalen Praktiken spiegelnden Niveau vermittelt zu sehen.“

Michael Rief hieß den neuen Chef, auch im Namen seiner Kolleginnen und Kollegen, herzlich willkommen, was Till-Holger Borchert gerne aufgriff: „Ich freue mich riesig auf die produktive Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Suermondt-Ludwig-Museums, den Kolleginnen und Kollegen der Route Charlemagne, des Ludwig Forums sowie des Aachener Kulturbetriebs und hoffe, dass wir gemeinsam viel für die Kunst und die Kultur in Aachen und der Euregio erreichen können.“

Da blieb Kulturdezernentin Susanne Schwier nur eines hinzuzufügen: „Herzlich willkommen und alles Gute – als neuer Direktor des Suermondt-Ludwig-Museums, Till-Holger Borchert!“

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Bauarbeiten für die temporäre Sporthalle Regino-Gymnasium Prüm im Zeitplan

Bitburg-Prüm – Seit Jahren investiert der Eifelkreis Bitburg-Prüm im Rahmen einer Schulbauoffensive erhebliche Summen in seine Schulgebäude. Als Projekte mit besonderem Innovations- und Nachhaltigkeitsanspruch gelten die Maßnahmen, die sich derzeit in Prüm in der Bau- und Umsetzungsphase befinden.

Die Flut im Juli 2021 hatte die Sporthalle des Regino-Gymnasiums Prüm stark in Mitleidenschaft gezogen. Eine Sanierung des Gebäudes wäre unwirtschaftlich gewesen. Der Kreistag hat deshalb beschlossen, eine neue Sporthalle am Schulstandort Hahnplatz zusammen mit weiterem Raumbedarf für die Ganztagsschule mittelfristig zu errichten. Allerdings steht für den Neubau noch ein komplexer Planungs- und Genehmigungsprozess an. Kurzfristig kann auf dem Schulgrundstück am Hahnplatz eine neue Sporthalle in der benötigten Größe nicht hergestellt werden, zumal es sich hier um ein herausgehobenes städtebauliches Umfeld innerhalb einer Denkmalzone handelt und besondere Anforderungen an die Architektur gestellt werden.

Damit der Schulsport bis zum Neubau der Halle am Hahnplatz gewährleistet werden kann, hat sich der Schulträger für den Bau einer temporären demontierbaren Sporthalle in Holzsystembauweise in der Wandalbert-Straße (Schulzentrum) in unmittelbarer Nähe zur geplanten Holzmodulschule des Regino-Gymnsiums entschieden.

Bereits wenige Tage nach der Flut wurden die Vorbereitungen für die Errichtung der temporären Sporthalle angegangen. Dabei geht der Eifelkreis neue Wege, denn die temporäre Sporthalle ist als demontierbare Holzsystemhalle konzipiert und trägt dem Gedanken der Nachhaltigkeit besonders Rechnung. Denn der klimaneutrale Baustoff Holz bindet langfristig CO2 und die PV-Anlage auf dem Dach sorgt für erneuerbaren Strom und die hohe Bauqualität für eine tolle Raumatmosphäre.

Die ersten Bauaufträge wurden noch im Dezember 2021 erteilt. Nach dem Herrichten des Baufeldes und der Herstellung der Fundamente werden zurzeit die Zimmerer- und Holzbauarbeiten für die Aufstellung des Grundgerüstes der Halle ausgeführt. Damit der Schulbetrieb so schnell wie möglich aufgenommen werden kann, werden im ersten Bauabschnitt die Grundhalle, die Umkleideräume und die Sportfelder hergestellt. In einem zweiten Bauabschnitt ist angedacht, die Neben- und Sanitärräume herzurichten. Bis zum Abschluss des zweiten Bauabschnittes ist geplant, die Sanitärräume der benachbarten Wandalbert-Sporthalle zu nutzen.

Nach dem Zeitplan soll der 1. Bauabschnitt bis Ende 2022 abgeschlossen werden können.