Plenty Fourty besteht bereits seit über 15 Jahren mit wechselnder Besetzung und insgesamt aus neun bis zwölf Musikern/innen der Region Köln-Bonn.
Wachtberg-Ließem – Im Januar 2022 Corona zum Opfer gefallen freuen sich die Musikerinnen und Musiker der Band Plenty Fourty nun endlich auf ihren Auftritt im Köllenhof. Wer fetzige Bläsersätze liebt, sich gern von einer schweißtreibenden Rhythmusgruppe und von einer Sängerin und einem Sänger mit schwarzem Feeling in der Stimme mitreißen lässt, der liegt mit dieser Band genau richtig und sollte unbedingt am Samstag, 13. August 2022 um 20.00 Uhr in den Köllenhof kommen.
Plenty Fourty spielt Funk und Soul im „Modern Style“ von Tower of Power, Electro Deluxe, Jeff Cascaro bis hin zu Klassikern von Joe Cocker, Aretha Franklin, Van Morrison und vielen anderen. Die Musik von Plenty Fourty geht in Bauch und Beine!
Plenty Fourty besteht bereits seit über 15 Jahren mit wechselnder Besetzung und insgesamt aus neun bis zwölf Musikern/innen der Region Köln-Bonn.
Der Eintritt ist frei, der Hut darf gerne voll werden. Wenn’s nicht regnet, findet das Konzert im Innenhof statt. Samstag, 13. August 2022, 20.00 Uhr Köllenhof, Marienforster Weg 14, 53343 Wachtberg-Ließem.
Helmut König von der Energienetze Mittelrhein kontrollierte an der neuen Gasstation in Remagen-Kripp, ob das H-Gas bereits in den Leitungen vor Ort angekommen ist.
Foto: Sascha Ditscher/evm
Ahrweiler/Ahrtal – Etwas mehr als ein Jahr nach der Flut strömt H-Gas durch die Leitungen. Seit rund zehn Monaten ist das Erdgasnetz im Ahrtal wieder intakt. Die Energieversorgung Mittelrhein (evm) und ihre Tochtergesellschaft Energienetze Mittelrhein hatten nach der Flutkatastrophe die zerstörten Leitungen zügig instandgesetzt. Etwas mehr als ein Jahr nach der Flut strömt jetzt sogenanntes H-Gas durch die erneuerten Leitungen: Die evm-Gruppe hat die gesetzlich vorgeschriebene Umstellung von L- auf H-Gas nun auch im Ahrtal erfolgreich vollzogen. „Das war für uns eine ganz besondere Herausforderung, zumal wir erneut sämtliche Haushalte im Netzgebiet aufsuchen mussten“, berichtet Pressesprecher Marcelo Peerenboom.
Die betroffenen Bürger hatten daher seit der Flut im Juli 2021 oft Besuch von Monteuren, die sich die jeweiligen Gashausanschlüsse anschauen mussten. „Uns ist bewusst, dass wir den Menschen im Ahrtal einiges zugemutet haben“, erklärt Peerenboom. Unmittelbar nach der Flut mussten zunächst alle Hausanschlüsse außer Betrieb genommen werden. Als dann sukzessive das Netz wieder in Betrieb genommen werden konnte, waren die Monteure wieder in den Häusern, um die Anschlüsse zu entlüften und die Anlagen wieder in Betrieb zu nehmen. Kürzlich dann der nächste Besuch: Aus Sicherheitsgründen galt es, alle Anschlüsse zu kontrollieren. Und dann auch noch die Erdgasumstellung, die ebenfalls mit mindestens zwei Hausbesuchen einherging. „Wir möchten uns bei der Bevölkerung für das aufgebrachte Verständnis bedanken und sind froh, dass das Gasnetz so stabil ist und nach dem Hochwasser sehr gut funktioniert“, betont der Sprecher der evm-Gruppe.
24.190 Geräte betroffen
Insgesamt umfasst der Umstellbezirk im Rahmen der Erdgasumstellung Haushalte in Bad Neuenahr-Ahrweiler, Grafschaft, Sinzig und Remagen sowie auf der anderen Rheinseite Linz, Ockenfels, Kasbach-Ohlenberg und Kretzhaus. Insgesamt rund 24.190 erdgasbetriebene Geräte galt es in diesem Bereich anzupassen. Im Vorfeld waren die erforderlichen Ersatzteile und Umrüst-Sets für die jeweilige Heizungsanlage beschafft worden. Hintergrund: H-Gas hat einen höheren Brennwert als L-Gas, sodass in der Regel Düsen getauscht werden müssen. „Bei der Erhebung dieser Geräte gab es glücklicherweise nur einen sehr kleinen Teil, der nicht anpassbar war; es handelt sich um rund 490 Geräte“, so Marcelo Peerenboom. Die meisten Haushalte bekommen nach der erfolgten Netzschaltung auf H-Gas erneut Besuch von einem Monteur, der die neuen Düsen einbaut oder die Einstellungen am Gerät entsprechend anpasst. Diese Arbeiten finden in den nächsten Wochen statt. Betroffen sind rund 17.000 Geräte. Die restlichen 6.700 Geräte konnten aufgrund ihrer Bauart schon einige Tagen und Wochen vor der Schaltung angepasst werden.
Django Reinhardt am 15. August in Mayen. Foto: Klaus Manns
Mayen – Der Sänger im Einsatz für den guten Zweck auf der Bühne der Burgfestspiele in Mayen. Am 15. August 2022, 20.00 Uhr, findet auf der Bühne der Mayener Burgfestspiele wieder ein Benefizkonzert mit Django Reinhardt statt. Er bleibt seiner Lebensdevise treu, immer wieder für Menschen in Not da zu sein. In diesem Jahr werden die Erlöse des Konzertes drei Spendenzwecken zu Gute kommen: Der Initiative ‚Kinderglück‘ von Lotto Rheinland-Pfalz, dem Sozialfonds ‚Theater für alle‘ der Burgfestspiele und dem Verein ‚Kultur und Integration Rheinland-Pfalz e.V.‘. Unterstützt wird das Konzert von Lotto Rheinland-Pfalz, den Burgfestspielen Mayen sowie weiteren Sponsoren.
Freuen Sie sich auf ein musikalisches Highlight von Django Reinhardt. Der Koblenzer Musiker startete 2017 einen neuen Teil seiner musikalischen Karriere. Nach inzwischen 50 Jahren auf der Bühne hat sich Django Reinhardt für einen neuen, eigenen musikalischen Stil entschieden.
In den vergangenen Jahrzehnten sammelte er sehr viele schöne Erfahrungen bei seinen Konzerten mit Welthits bis hin zu mehrfach ausverkauften Hallen, zum Beispiel mit der Rheinischen Philharmonie und anderen Orchestern.
Seine neuen Konzerte gibt Django Reinhardt seit zwei Jahren unter „DJANGO REINHARDT- ZURÜCK ZUM SWING“. Es ist die Musik seiner Väter, zu der er zurückkehrte.
Die neue Musik von Django Reinhardt ist SWING in deutscher Sprache und besteht aus eigener Musik und eigenen Texten. Diese wurden eigens für ihn komponiert und arrangiert.
Künstlerische Unterstützung erfährt Django H. Reinhardt von namhaften Größen wie Schlagzeuger Peter Lübke (Udo Jürgens & Pepe Lienhard) oder von Trompeter Axel Schlosser und Musikern der Bigband des Hessischen Rundfunks. Sein Freund Charles Herrig übernahm die musikalische Gesamtkonzeption. Außerdem konnte Django Pavel Klimashevsky als Arrangeur für das Projekt gewonnen werden.
Aber der Sänger Reinhardt ist noch viel mehr. Django Reinhardt ist der Integrationsbeauftragte des Landes Rheinland-Pfalz für Sinti und Roma. Aus seinem Büro in Koblenz begleitet er seine Landsleute bei vielen wichtigen Fragen des Lebens. Für seinen Einsatz um Sinti und Roma wurde Django Reinhardt 2021 von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Berlin mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.
Helfen Sie mit und freuen Sie sich über ein musikalisches Highlight von Django Reinhardt. Karten für diesen unvergesslichen Musikabend vor der fantastischen Kulisse der Genovevaburg gibt es gibt es bei Bell Regional Touristikcenter in der Rosengasse 5 in 56727 Mayen, unter der Ticket-Hotline: 02651 / 494942 oder auch per Mail an tickets@touristikcenter-mayen.de. Informationen zum Programm der Festspiele gibt es unter www.burgfestspiele-mayen.de.
Das Team der Eifel-Therme Zikkurat (v. l.: Verena Kremer, Nina Ernst und Christian Klein) ermuntert Eltern, ihre Kinder aktiv und mit Spaß ans Wasser zu gewöhnen. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich-Firmenich – An einem warmen Sommertag ist das kühle Wasser im Schwimmerbecken der Eifel-Therme Zikkurat in Firmenich genau das Richtige. Während einige Schwimmer routiniert ihre Bahnen kraulen, trainiert der siebenjährige Maximilian Sauder zusammen mit seiner Mutter Kathrin und Bruder Sebastian für das Seepferdchen-Abzeichen. „Ob die Kinder mit ihren Eltern oder im Schwimmkurs das Schwimmen lernen – wichtig ist, dass sie das Element Wasser schon vorher spielerisch kennenlernen“, sagt Verena Kremer, Kursleitung in der Eifel-Therme Zikkurat.
„Für alle Beteiligten – Kursgeber, Eltern und vor allem die Kinder – ist es einfacher, wenn das Kind zu Beginn eines Schwimmkurses schon grundlegende Dinge beherrscht, zum Beispiel den Kopf unter Wasser tauchen kann“, erklärt Christian Klein, Betriebsleiter der Eifel-Therme Zikkurat. Für die Wassergewöhnung sei es erst einmal wichtig, dem Kind Sicherheit zu geben. „Eltern können mit ihren Kindern auf dem Arm erstmal ohne Schwimmhilfen ins Wasser gehen, ein bisschen auf und ab hüpfen, ins Wasser blubbern oder mit einer Gießkanne Wasser über Arme, Hals und Kopf laufen lassen“, so Verena Kremer.
Seepferdchen: Neue Regeln seit 2020
Mit der Wassergewöhnung beginnt auch ein Schwimmkurs für Anfänger – allerdings sind diese vorerst noch ausgebucht. „Wir haben unsere Warteliste vor einem Jahr geschlossen und arbeiten die Anfragen immer noch ab – aber es ist ein Ende in Sicht“, betont Christian Klein. Unabhängig von der Warteliste finden in den Schulferien zusätzliche Crash-Kurse statt, in denen Schwimm-Anfänger noch einen der begehrten Plätze ergattern können.
Nach der Wassergewöhnung geht es im Schwimmkurs an die Technik: nach dem Gleiten im Wasser kommen Arm- und Beinbewegungen dazu. Seit 2020 gilt außerdem die neue Regel, dass beim Bauchschwimmen erkennbar ins Wasser ausgeatmet werden muss. „Das gibt dem Kind mehr Sicherheit, weil es lernt, den Kopf unterzutauchen“, sagt Verena Kremer und Christian Klein ergänzt: „Das befürworten wir, schließlich macht man ein Schwimmabzeichen, um sich danach auch sicher im Wasser bewegen zu können.“
Tauchen und springen
Für das Seepferdchen-Abzeichen müssen die Kinder schließlich noch vom Beckenrand ins tiefe Wasser springen und nach einem Ring im Nichtschwimmerbecken tauchen. „Auch hier können die Eltern ihre Kinder vorbereiten, lassen sie vom Beckenrand in ihre Arme springen oder einen Ring von der ersten Stufe am Beckenrand hochholen, sodass erstmal nur der Mund unter Wasser ist“, schlägt die Kursleiterin vor. Viele Kinder schaffen ihr Seepferdchen-Abzeichen dann sogar ohne Schwimmkurs. Wichtig sei nur, keinen Druck aufzubauen, sondern den Spaß am Schwimmen zu fördern.
Dass Schwimmen Spaß macht, zeigt sich schon an der Anzahl der Kurse in der Eifel-Therme Zikkurat. An vier Wochentagen finden aktuell insgesamt 33 Kurse statt, vom Baby- bis zum Erwachsenenschwimmen. Und auch der siebenjährige Maximilian hat ganz offensichtlich Spaß – und ist zurecht stolz, wenn er wieder eine Bahn ganz alleine geschwommen ist.
Patrick Ley, Kommunalmanager von Westenergie (1. v. l.) und Elisabeth Wallbaum, Geschäftsführerin Hilfsfonds Rest Cent bei E.ON (2. v. l.), überreichen gemeinsam mit Uwe Genn, Betriebsratsvorsitzender am Standort Rauschermühle (2. v. r.) und Fabian Vocktmann, Regionalmanager bei Westenergie (1. v. r.), mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Westenergie und Westnetz die Spendenschecks aus der E.ON-Hilfsaktion „Mitarbeiter helfen Mitarbeitern“ an sechs Vereine und gemeinnützige Organisationen aus dem Ahrtal. Foto: Westenergie
Saffig – Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Westenergie und Westnetz spenden im Rahmen der E.ON-Hilfsaktion. Vereine und gemeinnützige Organisationen im Ahrtal werden unterstützt. Nach der Flutkatastrophe im Sommer 2021 hat der E.ON-Konzern zusammen mit dem Konzernbetriebsrat die Hilfsaktion „Mitarbeiter helfen Mitarbeitern“ auf den Weg gebracht, um die vom Hochwasser betroffenen Kolleginnen und Kollegen mit einer finanziellen Soforthilfe unterstützen zu können. Für diese Hilfsaktion standen insgesamt 250.000 Euro zur Verfügung. Darüber hinaus haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von E.ON deutschlandweit in Summe rund 55.000 Euro gespendet. An der Hilfsaktion beteiligten sich auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des E.ON-Tochterunternehmens Westenergie und des dazugehörigen Verteilnetzbetreibers Westnetz.
Insgesamt 67.000 Euro aus der Hilfsaktion kommen nun 15 Vereinen und gemeinnützigen Organisationen zugute, die von der Unwetterkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen betroffen waren und größtenteils noch sind. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Westenergie und Westnetz konnten diese Vereine und Organisationen vorschlagen.
Uwe Genn, Betriebsratsvorsitzender am Standort Rauschermühle, und Fabian Vocktmann, Regionalmanager bei Westenergie, übergaben heute gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die einen Spendenvorschlag eingereicht hatten, Spendenschecks an sechs Vereine und gemeinnützige Organisationen aus dem Ahrtal. „Die Spendenbereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im E.ON-Konzern und insbesondere bei Westenergie und Westnetz war nach der Flutkatastrophe enorm. Wir freuen uns, dass wir mit der Hilfsaktion ‚Mitarbeiter helfen Mitarbeitern‘ nun auch Vereine und gemeinnützige Organisationen in den Flutgebieten unterstützen können. Mit dem Spendenbeitrag beweisen unsere Kolleginnen und Kollegen echte und gelebte Solidarität und helfen, das materielle Leid der Betroffenen zu lindern und den Wiederaufbau zu unterstützen“, sagte Uwe Genn.
Fabian Vocktmann überreichte die Schecks mit den Worten: „Die Hochwasserkatastrophe hat in Deutschland für enormes Leid und hohe Schäden gesorgt. Als Energieunternehmen übernehmen wir nicht nur Verantwortung für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern auch für unsere Region und unsere Heimat. Im Ahrtal unterstützen wir Vereine und gemeinnützige Organisationen mit einer Spendensumme in Höhe von 33.000 Euro.“
Das Geld wird von den Spendenempfängern für den Wiederaufbau und die Sanierung von Vereinsstätten und Gebäuden sowie für die Neuanschaffung von Materialien eingesetzt. Über die Spende aus der E.ON-Hilfsaktion freuen sich aus dem Ahrtal: Lebenshilfe Kreisvereinigung Ahrweiler, Fluthilfe und Wiederaufbau Rech, Förderverein des Peter-Jörres-Gymnasium, Aloisius-Jugend Ahrweiler, Oberahrtaler Sportfreunde und Sportfreunde Monreal.
Stefanie Langen Leiterin der Katholischen Familienbildungsstelle in Andernach (1.v.r.) freut sich gemeinsam mit Kursleiterin Andrea Roggenfelder (2.v.r.), und Dorothee Geishecker vom Fachdienst Kindertagespflege (4.v.l.) über die neuen ausgezeichneten Tagesmütter.
Region/Mayen-Koblenz – Zertifikate für erfolgreiche Teilnehmer des Kurses Tagespflege. Mit der qualifizierten Tagespflege soll Eltern ein flexibles Angebot der Kinderbetreuung gemacht werden. Sie ist ein zentrales Element für den „Familienfreundlichen Landkreis“ Mayen-Koblenz. In Kooperation mit der Katholischen Familienbildungsstelle in Andernach erhielten nun neun Teilnehmerinnen ihre Zertifikate als qualifizierte Tagespflegepersonen.
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stellt einen immer größeren Stellenwert in Familien dar. Neben der institutionellen Betreuung in Kindertagesstätten kann der Landkreis Mayen-Koblenz auf 70 Tagespflegepersonen zurückgreifen, die 319 Betreuungsplätze für Kinder im Alter zwischen 0-14 Jahren zur Verfügung stellen. Die 23. Qualifizierungsrunde wurde in Kooperation mit der Katholischen Familienbildungsstätte Andernach berufsbegleitend angeboten. Da die Betreuung der Kinder in Kindertagespflege immer anspruchsvoller wird, wurden Fachkenntnisse im pädagogischen, rechtlichen, kommunikativen und kaufmännischen Bereich vermittelt.
„Durch ein Praktikum und die tätigkeitsbegleitende Qualifizierung wurden die Tagespflegepersonen sehr gut auf die Praxis vorbereitet“, erklärt Dorothee Geishecker vom Fachdienst Kindertagespflege. Eltern ist es besonders wichtig, ihre Kinder fachlich gut qualifiziert betreut zu wissen. Die flexible und familiennahe Betreuung gibt vielen Eltern ein gutes Gefühl und führt dadurch zu einem reibungsloseren Arbeitsalltag.
Pascal Badziong, Erster Kreisbeigeordneter, begrüßt das Engagement der Tagespflegepersonen: „Die Bereitstellung der Betreuungsplätze durch die Kindertagespflege ist eine wichtige Ergänzung zur institutionellen Betreuung.“ Neben der vorwiegend selbständigen Tätigkeit, können Tagespflegepersonen auch in Festanstellung in Betrieben oder Unternehmen arbeiten. So ist es seit 2013 den Tagespflegepersonen möglich in anderen Räumen, außerhalb der eigenen familiären Räume zu betreuen.
Im September 2022 startet der 24. Qualifizierungskurs in Kooperation mit der Katholischen Familienbildungsstätte Mayen. Wer Interesse hat sich als Tagespflegeperson zu bewerben oder an der Vermittlung einer Tagespflegeperson interessiert ist, kann sich an den Fachdienst Kindertagespflege wenden. Weitere Informationen gibt es bei Dorothee Geishecker, dorothee.geishecker@kvmyk.de, Tel.: 0261/108-164 oder Annette Rühle, annette.ruehle@kvmyk.de, Tel.: 0261/108-166.
Unterzeichnet: Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen hat im Beisein von Umweltdezernent Heiko Thomas, Bodo Middeldorf, Geschäftsführer der Zukunftsagentur Rheinisches Revier und Dieter Begaß, Fachbereichsleitung Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalisierung und Europa (v.l.n.r), den Gigawattpakt unterschrieben. Foto: Stadt Aachen / Linda Plesch
Aachen – Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen hat gestern, Donnerstag 4. August im Beisein von Bodo Middeldorf, Geschäftsführer der Zukunftsagentur Rheinisches Revier, im Aachener Rathaus den Gigawattpakt unterschrieben. Die Stadt Aachen ist eine der Gründungskommunen, des im März 2022 geschlossenen Gigawattpakts mit der Landesregierung.
Für Keupen ist es selbstverständlich, dass die Stadt Aachen beim Gigawattpakt dabei ist: „Eine enge regionale Zusammenarbeit, auch zwischen dem Revier und der Stadt, ist Grundlage dafür, dass wir gemeinsam die gesteckten Klimaziele erreichen. Ein wichtiger Baustein ist dabei der Ausbau der erneuerbaren Energien.“
Middeldorf freut sich, dass die Stadt Aachen als Gründungsmitglied mitwirkt: „Die Prominenz Aachens und der vielen anderen Gründungsmitglieder trägt wesentlich dazu bei, unsere ehrgeizigen Ausbauziele für die Erneuerbaren Energien im Revier massiv voranzutreiben.“
Rund 50 Landkreise, Kommunen, energiewirtschaftliche Unternehmen und Projektträger wollen den Ausbau der Erneuerbaren Energien im Rheinischen Revier durch eigene Beiträge beschleunigen. Ziel ist es, die Stromerzeugungskapazitäten aus Erneuerbaren bis 2028 auf fünf Gigawatt mehr als zu verdoppeln und gleichzeitig den Ausbau der Erneuerbaren zur Wärmeerzeugung zu forcieren. Der Gigawattpakt ist wie die Energiewende ein gesellschaftliches Gemeinschaftsprojekt, bei dem jeder Akteur seinen Beitrag einbringen kann und soll. Der Gigawattpakt ist ein offener Prozess, der mit der Unterzeichnung des Paktes durch die Gründungsmitglieder eingeleitet wird. Nun geht es darum, die Beiträge zum Pakt zu konkretisieren und umzusetzen. Selbstverständlich können künftig auch weitere Akteure aus der Region dem Gigawattpakt beitreten und sich mit ihrem Beitrag einbringen.
Siegerehrung PSD Bank Cup 2021 (v.li. Klaus Jahnz, Siegerin 10 km Franziska
Rennecke, Peter Greiner Vorstandsmitglied der PSD Bank Koblenz, Sieger bei den
Männern Julien Jeandree u. Axel Schäfer).
Laacher See/Region – Wer sich bis zum 28.08.22 anmeldet erhält eine Startnummer mit seinem Vornamen. Laufen und Walken in der Vulkanregion Laacher See. Veranstaltungsgelände wieder auf dem Klosterparkplatz Maria Laach. Wer gewinnt den siebentägigen Winterurlaub in Südtirol?
Unter dem Motto: „Laufen und Walken, da wo andere Urlaub machen,“ veranstaltet die LG Laacher See e.V. am Sonntag, den 18.09.22, den 46. Volkslauf „Rund um den Laacher See“ mit dem 17. PSD Bank-Cup.
„Das Event zählt seit über vier Jahrzehnten zu den größten und erfolgreichsten im nördlichen Rheinland-Pfalz“, berichtet der Vorsitzende Klaus Jahnz. Im letzten Jahr mussten wir auf das Schwimmbadgelände in Mendig ausweichen und Alternativstrecken anbieten. Auch die Kinder- und Jugendläufe mussten ausfallen. Wir freuen uns, dass wir wieder den Klosterparkplatz Maria Laach als Veranstaltungsgelände nutzen können. 2019 konnten wir dort fast 1000 Aktive begrüßen.
Schirmherr Pater Petrus Nowak freut sich auf die Zusammenarbeit mit der LG Laacher See und ist sich sicher, „wer hier an den See kommt, erfährt die Landschaft als eine Gegend, die zum Laufen einlädt“. Als Benediktiner Mönch ist er auch ein Laufender, der dem Aufruf: Lauft, solange ihr das Licht des Lebens habt. Das Leben im Glauben wird verglichen mit einem Menschen, der unterwegs ist. Wer läuft, hat ein Ziel vor Augen.
Mit dem angebotenen Sport- und Rahmenprogramm werden Walker und Läufer aller Leistungsgruppen angesprochen und zur Teilnahme eingeladen
Bei den 10 km Hauptläufen erfolgt eine Siegerehrung der drei schnellsten Frauen und Männer, sowie der ersten Drei jeder Altersklasse. Außerdem werden die schnellsten Mannschaften m/ geehrt. Hierbei gibt es Preise der „Vulkanregion Laacher See“ im Gesamtwert von 380,00 Euro zu gewinnen.
Beim Jedermannlauf werden ebenfalls die drei schnellsten Männer und Frauen prämiert. Alle Sieger*innen der einzelnen AK Klassen erhalten einen Sachpreis.
„Wir haben waldreiche und landschaftlich schöne Lauf- und Walkingstrecken, faire und nachvollziehbare Startgelder. Dabei bieten wir unseren Gästen eine preiswerte und gute Verpflegung“, informiert Kassierer Thomas Schütz schon jetzt einige Trümpfe auf. Außerdem gibt es viele weitere wertvolle Preise zu gewinnen. Für alle vorangemeldeten (Nordic-)Walker gibt es bei einer zusätzlichen Verlosung tolle Preise zu gewinnen.
Wer sich bis zum 28.08.22 anmeldet, erhält eine Startnummer mit seinem Vornamen und zahlt 2,00 € weniger Startgeld bzw. 3,00 € beim Hauptlauf (nicht für Kinder-/Jugendwettbewerbe) und erhält ein Gratislos für die große Verlosung. Voranmelder bis zum 16.09.22 erhalten eine nicht personalisierte Startnummer und ein Gratislos für die große Verlosung. Alle (Nordic-) Walker bekommen ein zweites Los für eine zusätzliche Sonderverlosung für die Walker.
Als besonderes Highlight wird unter allen vorangemeldeten Sportlern eine Woche Winterurlaub im Panoramahotel Huberhof in Meransen/Südtirol (inklusive Busfahrt und ¾ Pension) für Januar 2023 verlost.
Peter Schilles, Achim Blindert, der gebundene Vertreter von Landrat Markus Ramers, und Hubert Schilles (v.l.) vor dem Kreishaus. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich – Zentrum für behinderte Menschen in der Mitte des Kreises und mit ÖPNV und fußläufig von überall her zu erreichen – Exklusive Wohnung in der Turmspitze – Stadtverwaltung freut sich über die Privatinitiative Floisdorfer Unternehmer. „Wir haben unser Getreide zeitlebens an die Rheinische Warenzentrale geliefert und von ihr auch unseren Güterbedarf für den landwirtschaftlichen Betrieb bezogen“: Hubert und Peter Schilles (68), erfolgreiche Unternehmer und Bauern aus Floisdorf, haben den markanten RWZ-Siloblock entlang der Bahnlinie Köln-Trier seit Kindesbeinen nicht aus den Augen verloren.
Übersicht über den 150 Meter langen Neubauteil mit Siloturm, links die Bahnstrecke Köln-Trier-Saarbrücken, rechts die in Tieflage gehenden Bundesstraße 477. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Nachdem das landwirtschaftliche Handelsimperium am Mechernicher Bahnhof mit Niederlassungen und Silos der Firmen Strottkötter, Speuser, RWZ und früher zudem noch Paul Esser (Marienau) untergegangen ist, hat zunächst die Stadt die „hochinteressante Lage“, so Hubert Schilles, zwischen Deutscher Mechatronics und Bahnanlage erworben.
Hubert Schilles an der Baustelle auf dem früheren RWZ-Gelände am Bahnhof: Gerade hat der polnische Subunternehmer den „Deckel“ auf die 82 Stellplätze fassende Tiefgarage gelegt. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Und später zur Entwicklung des Terrains an den 31 Minuten älteren Peter und seinen jüngeren Bruder Hubert Schilles weiterveräußert. Die beiden Zwillingsbrüder, die ihrer Mutter einst versprachen, trotz erfolgreicher Tiefbauunternehmung den Ackerbau zeitlebens nicht an den Nagel zu hängen, wollen die RWZ-Anlagen samt umliegendem Gelände zu einem angemessenen Entree in die sich beständig verjüngende und moderner werdende Kernstadt Mechernich entwickeln.
Erster Beigeordneter Thomas Hambach begrüßt das Investment der Floisdorfer Unternehmer aus Sicht der Stadt Mechernich sehr: „Aufgrund unserer langjährigen sehr guten Geschäftsbeziehungen und Erfahrungen untereinander, kann ich sagen, dass die Stadt davon ausgeht, dass das in der Realität auch etwas wird, was die Gebrüder Schilles anpacken.“
„Mechernich in der Mitte“
Dass es auch noch ein Bauprojekt ist, das zu einem großen Teil der Behindertenarbeit von Lebenshilfe HPZ und Nordeifel-Werkstätten dient, erfüllt den stellvertretenden Stadtverwaltungschef mit Genugtuung. „Beide Einrichtungen sind fast über das ganze Kreisgebiet verteilt und finden nun in Mechernich ihre natürliche Mitte“, so Thom,as Hambach: „Wie das Projekt insgesamt in unmittelbarer Nähe zu dem dank unserer Eigeninitiative barrierefrei ausgebauten Bahnhof die zentrale Bedeutung von Mechernich im Kreisgebiet und darüber hinaus unterstreicht.“
„Die Schornsteine der Metallhütte und die Silotürme der Landhandfelsfirmen haben die Silhouette von Mechernich einst geprägt. Der Turm der RWZ soll nun auch in Zukunft ein Wahrzeichen von Mechernich bleiben“, erklärte Hubert Schilles dem Mechernicher „Bürgerbrief“.
Die Pläne für das Langhaus des kombinierten Werkstatt-, Büro- und Wohnkomplexes wurden mehrfach angepasst und fortgeschrieben. Jetzt läuft alles auf einen viergeschossigen Komplex hinaus, der den für Mechernich charakteristischen Siloturm an seiner Spitze Richtung Innenstadt integriert.
Zwei der vier Etagen haben die für behinderte Menschen sorgenden Nordeifelwerkstätten langfristig angemietet, eine das ebenfalls in seiner Sorge um gehandicapte Menschen aller Altersgruppen aktive Heilpädagogische Zentrum Lebenshilfe mit Hauptsitz in Bürvenich.
Generalunternehmer Eggersmann
Auch das dritte Obergeschoss bzw. die vierte Etage ist bereits in festen Händen. Das auf zehn Millionen Euro geschätzte Projekt soll im Dezember 2023 bezogen werden. Zurzeit wird die Tiefgarage mit 82 Stellplätzen von 15 Fachleuten eines polnischen Subunternehmers des im Auftrag der Gebrüder Schilles wirkenden Generalbauherrn Eggersmann (Marienfelde) im Sieben-Tage-Betrieb fertiggestellt und die Maurerarbeiten am Erdgeschoss begonnen.
Im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss sollen die Nordeifelwerkstätten eine Heimat finden – mit Behindertenwerkstätten, eigener Kantine, aber auch einem Bistro sowie Konferenz- und Versammlungsräumen, die vielfältig genutzt werden können.
Die Lebenshilfe HPZ will im Schilles-Neubau Wohnungen für behinderte Menschen anbieten. „Im 28 Meter hohen Siloturm entsteht ganz oben eine exklusive Wohnung“, verriet Hubert Schilles dem Mechernicher „Bürgerbrief“.
Das Hauptgebäude komme insgesamt auf eine Länge von 150 Meter, Allein 3000 Quadratmeter stünden im Gebäude den Nordeifelwerkstätten und 1500 Quadratmeter der Lebenshilfe zur Verfügung. Das Projekt sei nicht eben klein, betonte Architekt Hans-Jürgen Mertens aus Bad Neuenahr im Mechernicher Planungsausschuss: „Da muss ich den Hut ziehen vor den Bauherren, die die Planung da an der Stelle anpacken.“
Der Backstein des Turms werde als Leitthema für die Architektur des Areals aufgenommen und sich an diversen Stellen des Areals wiederfinden, so die Peter und Hubert Schilles. Eine große Dachterrasse solle den Bewohnern der Lebenshilfe-Wohnungen zugänglich sein und einen „sensationellen Ausblick in die Eifel bieten“, so Architekt Mertens.
Bad Neuenahr-Ahrweiler – Die Kreisverwaltung Ahrweiler macht darauf aufmerksam, dass derzeit vor allem im Stadtgebiet von Bad Neuenahr-Ahrweiler falsche Zensus-Beauftragte unterwegs sind. Mit gefälschten Ankündigungsschreiben versuchen sie vermutlich in unlauterer Absicht, sich persönliche Daten anzueignen oder sich Zutritt zu Wohnungen zu verschaffen. Die Kreisverwaltung rät daher dringend dazu, die Angaben des Interviewers beziehungsweise der Interviewerin zu überprüfen und im Zweifel die Polizei zu informieren.
Wie erkennt man die „echten“ Erhebungsbeauftragten?
Die im Rahmen des Zensus‘ 2022 ausgewählten Haushalte werden in der Regel durch die Interviewerinnen und Interviewer der Zensus-Erhebungsstelle des Kreises per Terminankündigung über die Befragung informiert (Briefkasteneinwurf). Sollten die zu Befragenden vor Ort sein, kann eine Befragung auch unmittelbar stattfinden. Eine Information per E-Mail gibt es nicht. Sollten solche E-Mails im Postfach landen, rät die Kreisverwaltung dazu, sie zu löschen und Links nicht anzuklicken. Die zuständige Erhebungsstelle oder die Polizei sollte darüber hinaus informiert werden.
Die durch den Kreis beauftragten Interviewerinnen und Interviewer können sich mit einem speziell für den Zensus 2022 ausgestellten Dokument ausweisen. Außerdem empfiehlt die Kreisverwaltung, sich neben diesem Ausweis auch den Personalausweis zeigen zu lassen und die Daten abzugleichen.
Auch bei der Art der Fragen ist Vorsicht geboten: Im Rahmen des Zensus 2022 werden ausschließlich Fragen zur Person (zum Beispiel Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit, etc.), zur Ausbildung und dem Erwerbsstatus erfragt. Auskünfte über sensible Daten, wie beispielsweise Kontonummern, den Personalausweis oder gar eine Unterschrift werden nicht gefordert.
Die Interviewerinnen und Interviewer müssen zudem nicht in die Wohnung oder das Haus hereingelassen werden. Das Interview kann alternativ an der Tür stattfinden.
Sollten auch nach befolgen dieser Tipps noch Zweifel bestehen, hilft die Zensus-Erhebungsstelle gerne telefonisch unter 02641 / 975-8250 weiter. Hinweise auf verdächtige Personen sollten dringend der Polizeiinspektion Bad Neuenahr-Ahrweiler unter Telefon 02641 / 9740 sowie per E-Mail an pibadneuenahr@polizei.rlp.de mitgeteilt werden.
Ursprünglich sollten die Befragungen im Rahmen des Zensus‘ 2022 Anfang August abgeschlossen sein. Mit Zustimmung des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz werden die Haushaltsbefragungen im Landkreis Ahrweiler jedoch bis voraussichtlich zum 20. August verlängert und bis dahin noch Interviewerinnen und Interviewer unterwegs sein.
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