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Kreis Düren lobt Wasserstoffpreis aus und veranstaltet zweite Wasserstoff-Messe

Düren – Der Kreis Düren baut seinen Ruf als Wasserstoff-Modellregion aus. Erstmals wird in diesem Jahr ein Wasserstoff-Preis ausgelobt, zudem wird im September die zweite Wasserstoffmesse in Jülich veranstaltet. „Wir wollen die Bedeutung des Themas noch mehr herausstellen und die Menschen auf dem Weg zur Modellregion mitnehmen“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn am Dienstag 9. August im Kreishaus.

Deshalb wird es nach dem großen Erfolg bei der Premiere im vergangenen Jahr erneut eine große Messe im Brückenkopfpark geben, bei der einerseits viele Firmen und Forschungseinrichtungen dabei sind, aber auch jede Menge Bürgerinnen und Bürger, die sich  über die Zukunftstechnologie informieren können. Die Messe findet am 23. und 24. September statt, der Eintritt ist frei. Präsentiert werden unter anderem Busse, Autos und Fahrräder, die mit Wasserstoff betrieben werden. Vor allem bietet die Messe die Möglichkeit des Austausches und der Information.

Der Preis richtet sich an junge Forscher, Start Ups und etablierte Unternehmen aus der Region. Eine renommierte Fachjury, bestehend aus Landrat Wolfgang Spelthahn, Prof. Wolfgang Marquardt (Vorstandsvorsitzender Forschungszentrum Jülich), Dr. Martin Robinius (umlaut), Dr. Christoph Erdmann (Messer Group), Jens Wulff (NEA Group) und Stefan Sterlepper (RWTH Aachen) sichtet die zahlreichen Vorschläge und wählt die Bestplatzierten aus. Die Preise werden am 22. September bei einer feierlichen Veranstaltung in der Muschel des Brückenkopfparks vor rund 250 Gästen verliehen.

Die Jury-Mitglieder, die heute im Kreishaus zusammenkamen, hoben die enorme Bedeutung des Wasserstoffs für den Kreis Düren und darüber hinaus hervor. Für den Strukturwandel sei es wichtig, dass Wissenschaft und Wirtschaft Hand in Hand arbeiten, um so durch das Ende des Braunkohleabbaus wegfallende Arbeitsplätze zu ersetzen.

„Wir freuen uns sehr über das enorme Interesse an unserem Preis und der Messe“, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn. Es sei enorm wichtig, das Thema weiter einer breiten Öffentlichkeit nahe zu bringen. Im Kreis Düren werden bereits Wasserstoffbusse und –autos eingesetzt, die ersten Züge folgen. Im Bau beziehungsweise in der Planung sind zudem die ersten Wasserstofftankstellen.

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Namenloser Platz unterhalb des Weiertores in Zülpich heißt ab sofort Karl-Josef-Ernst-Platz

Zülpich – Initiator für den Wiederaufbau des Weiertores – Vorplatz unterhalb der Doppeltoranlage heißt nun Karl-Josef-Ernst-Platz. Der Architekt hat sich bei vielen Bauprojekten in Zülpich sichtbar verewigt.
Die feierliche Einweihung erfolgte jetzt im Rahmen des Sommerfestes der Hovener Jungkarnevalisten (HJK). Dass diese beiden Anlässe, Sommerfest und Einweihungsfeier, zusammenfielen, hatte einen guten
Grund. Zwar war Karl-Josef Ernst bis zu seinem Tod im Oktober des vorigen Jahres Mitglied der Blauen Funken, doch die jüngere Geschichte der HJK ist eng mit dem bekannten Zülpicher Architekten verbunden.

„Die Hovener Jungkarnevalisten haben Karl-Josef Ernst viel zu verdanken“, betonte HJK-Präsident Gerd Wallraff in seiner Begrüßungsansprache. „Ohne ihn wären wir nie auf die Idee gekommen, das Weiertor wiederaufzubauen.“

Tatsächlich gilt Karl-Josef Ernst als Initiator für den Wiederaufbau der Doppeltoranlage, die beim Bombenangriff der alliierten Streitkräfte an Heiligabend 1944 weitgehend zerstört und seither nur teilweise
rekonstruiert worden war. Anfang 2019 hatte Ernst bei der HJK angefragt, ob es Interesse gebe, das Projekt „Wiederaufbau des Weiertores“ gemeinsam anzugehen. Nahezu zeitgleich wurde die HJK von der Stadt Zülpich auf das Förderprogramm „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen.“ hingewiesen, das für ein derartiges Projekt eine 90-prozentige Förderung vorsah. „Penetrant – und das meine ich äußerst positiv – ging Karl-Josef Ernst daraufhin die Planung an“, berichtete Vizebürgermeisterin Silvia Wallraff in ihrer Laudatio. Oft, so Wallraff weiter, sei er ungeduldig gewesen, weil die vielen Hürden nicht schnell genug genommen werden konnten.

Am 27. April 2021 konnte sich Karl-Josef Ernst dann mit den Hovener Jungkarnevalisten über den von NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach überbrachten Bewilligungsbescheid für den Wiederaufbau des Weiertores freuen. „Schön, dass er zumindest diesen Tag glücklich und voller Stolz erlebt hat“, sagte Silvia Wallraff. Denn am 7. Oktober 2021 verstarb Karl-Josef Ernst im Alter von 86 Jahren. Nur wenige Tage nach seinem Tod stellten die Hovener Jungkarnevalisten den Antrag, den Vorplatz am Weiertor nach Karl-Josef Ernst zu benennen. „Mit diesem symbolischen und verdienten Geschenk soll Herrn Karl- Josef Ernst […] posthum ein angemessener Dank ausgesprochen und seine Leistung für die Nachwelt gewürdigt werden“, heißt es im Antragsschreiben des HJK-Vorstandes.

Die Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung, Tourismus und Demografie der Stadt Zülpich folgten diesem Antrag in ihrer Sitzung
am 14. Dezember 2021 einstimmig. Karl-Josef Ernst, der 1934 im Severinsklösterchen in Köln das Licht der Welt erblickt hatte, war ein
leidenschaftlicher Architekt, der sich in seiner Heimatstadt Zülpich an vielen Bauprojekten sichtbar verewigt hat, beispielsweise an der Restaurierung der Marienkapelle am Bildchen sowie an der Herrichtung des Kölntores und des Münstertores, wo die Blauen Funken beziehungsweise die Prinzengarde bereits seit vielen Jahren ihre Heimat gefunden haben. Karl-Josef Ernst war aber auch ein Familienmensch. „Er sorgte sich treu um seine Ehefrau. [….] Nicht weniger liebevoll ging er mit seinen fünf Kindern um. […]

Und ganz besonders lagen ihm seine acht Enkel und ein Urenkel am Herzen“, berichtete Silvia Wallraff. Bevor die Vizebürgermeisterin zusammen mit Stephanie Ernst, der einzigen Tochter von Karl-Josef
Ernst, im Beisein der Familienangehörigen und zahlreichen geladenen Gästen das Straßenschild enthüllte und Pfarrer Guido Zimmermann und Pfarrer Ulrich Zumbusch die Einsegnung des Karl-Josef- Ernst-Platzes vornahmen, zitierte Silvia Wallraff ihren Vizebürgermeister-Kollegen André Heinrichs: „Nur wenige Bürger der Stadt haben es so verdient wie Karl-Josef Ernst, dass er den nachfolgenden
Generationen in Erinnerung verbleibt.“

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Neue Azubis bei der VR-Bank Nordeifel

Blankenheim – „Es ist schwierig, sich nach der von Theorie geprägten Schulzeit für einen Beruf zu entscheiden. Wir wollen unsere Auszubildenden überzeugen, dass sie die richtige Wahl getroffen haben“, sagte Kai Zinken, Vorstand der VR-Bank Nordeifel eG, bei der Vorstellung der zukünftigen Bankkaufleute in Blankenheim. Die Bankenwelt wandele sich, hin zu einem Arbeitnehmermarkt: „Mit einer qualifizierten Ausbildung steht Ihnen die Welt offen.“

Eliza Maliqi, Isabel Willms, Manuel Marx und Lukas Koll haben zum August ihre Ausbildung zur Bankkauffrau beziehungsweise zum Bankkaufmann bei der VR-Bank Nordeifel begonnen. Eliza Maliqi aus Nettersheim-Zingsheim ist 20 Jahre alt und besuchte zuvor das Sankt Michael Gymnasium in Bad Münstereifel. „Ich freue mich vor allem auf die vielen Möglichkeiten, die mir hier offenstehen, um mich zum Beispiel in den verschiedenen Bereichen der Bank, aber auch in der Immobilienbranche oder im Marketing auszuprobieren“, so Eliza Maliqi, die künftig in der Filiale Nettersheim eingesetzt wird.

Vielfältiges Aufgabenspektrum

Isabel Willms aus Blumenthal ist 17 Jahre alt und hat das Wirtschaftsgymnasium am Berufskolleg Eifel in Kall besucht. Ihr Interesse für Finanzen gab schließlich den Ausschlag für die Ausbildung zur Bankkauffrau. Ihr neuer Arbeitsplatz ist nun die Filiale Hellenthal. Vom Wirtschaftsgymnasium kommt auch der 20-jährige Manuel Marx aus Mechernich-Kommern. Aus seinem Interesse für Mathematik heraus beginnt er nun die Ausbildung zum Bankkaufmann, bei der er in der Kaller Filiale eingesetzt werden soll.

Lukas Koll (22) aus Hellenthal-Felser ist schließlich der Vierte im Bunde. Er hat Politik und Geschichte studiert und bei der vergangenen Kommunalwahl für den Gemeinderat kandidiert. Aber die Ausbildung zum Bankkaufmann hatte ich trotzdem immer im Kopf“, so der 22-Jährige, der künftig in der Blankenheimer Filiale arbeiten soll.

Die jungen Bankkaufleute erwartet ein vielfältiges Aufgabenspektrum: Beratung, Personalwesen, Marketing, Informationstechnik, Controlling – die Möglichkeiten sind vielfältig.

Infokasten:

Schon jetzt bewerben für 2023!

Du arbeitest gerne mit Menschen zusammen und interessierst dich für Wirtschaft und Finanzen? Dann bewirb dich für die Ausbildung zum/zur Bankkaufmann/Bankkauffrau in deiner Region – bei der VR-Bank Nordeifel.

Ansprechpartner: Maximilian Koenn (Telefon 02445-9502-572; E-Mail maximilian.koenn@vr-banknordeifel.de)

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Statusbericht zum Breitbandausbau in Rheinland-Pfalz macht Fortschritte deutlich

Region/Mainz – Der „8. Statusbericht Rheinland-Pfalz“ informiert über aktuelle Entwicklungen des geförderten Ausbaus der Breitbandnetze in Rheinland-Pfalz und gibt einen Überblick über den Zwischenstand der Infrastrukturprojekte im Land. Aktuell befinden sich 50 Projekte auf Ebene der Landkreise und kreisfreier Städte in unterschiedlichen Stadien der Umsetzung. „Die Statusberichte sind eine gute und offene Darstellung der Ausbaufortschritte im Land. Mit jedem Statusbericht werden die gemeinsamen Erfolge der im Netzbündnis für Rheinland-Pfalz vertretenen Akteure deutlicher sichtbar“, sagte Digitalisierungsminister Alexander Schweitzer.

Durch die 50 Projekte sollen 128.419 Haushalte, 14.101 Firmen, 988 Schulen und 12.636 öffentliche Institutionen in Rheinland-Pfalz mit schnellem Internet versorgt werden. Werden die Projekte wie geplant umgesetzt, werden über 13.339 Kilometer Glasfaser auf Trassen in Rheinland-Pfalz, seinen Kommunen und im ländlichen Raum neu verlegt werden. Somit würden die vor Start der kombinierten Bundes- und Landesförderung im Sommer 2015 vorhandenen 16 Ortsgemeinden mit FTTB-Anschlüssen auf voraussichtlich 1.797 Ortsgemeinden nach Abschluss der Ausbauprojekte anwachsen.

Kennzeichnend für den Bericht in seiner aktuellen Auflage ist außerdem der Übergang von der weißen-Flecken-Förderung zur grauen-Flecken-Förderung: „Rheinland-Pfalz kommt voran beim Ausbau der Glasfasernetze. Die aktuell 50 Projekte entwickeln sich kontinuierlich und gleichzeitig können durch den Übergang von der weißen-Flecken-Förderung zur graue-Flecken-Förderung neue Projekte auch in Gebieten gestartet werden, die bisher nicht förderfähig waren. Im Juli wurde die hierfür notwendige Landesförderrichtlinie erlassen“, sagte Minister Schweitzer mit Blick auf den 8. Statusbericht. Gleichzeitig betonte er, dass nur dort gefördert werde, wo der Markt verbindlich erkläre, dass ein eigenwirtschaftlicher Ausbau nicht infrage komme. So werde sichergestellt, dass sich eigenwirtschaftlicher und geförderter Ausbau sinnvoll ergänzen.

Um dies zu erreichen werden Stand Juli 2022 mindestens 808,4 Millionen Euro durch die Branche und unterstützt durch Mittel der öffentlichen Hand in geförderte Breitbandprojekte in Rheinland-Pfalz investiert. Hiervon beteiligen sich Bund, Land und Kommunen nach derzeitigem Stand mit insgesamt 641,1 Millionen Euro Fördermitteln an den sich in Umsetzung befindlichen und derzeit geplanten Projekten.

Das Land wird sich mit rund 127 Millionen Euro an der Umsetzung der Förderprojekte aus dem 1. bis 5. Förderaufruf des Bundes beteiligen. Zusätzlich wurden im Rahmen des 6. Förderaufrufs und der Sonderaufrufe Fördermittel des Landes in vorläufiger Höhe von 108,3 Millionen Euro bewilligt. Auch die Kommunen in Rheinland-Pfalz leisten einen signifikanten kommunalen Anteil in Höhe von 67,4 Millionen Euro.

Neben dem Festnetzbereich beleuchtet der 8. Statusbericht auch den Ausbau der Mobilfunkinfrastruktur sowie die Aktivitäten der Clearingstelle Mobilfunk im Land und die Aktivitäten der Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft des Bundes (MIG) für Rheinland-Pfalz. Die Clearingstelle hat seit ihrem Start insgesamt 124 Fälle aufgenommen, von denen bereits 91 Fälle abgeschlossen werden konnten. So unterstützt die Landesregierung den Mobilfunkausbau vor Ort und leistet einen Beitrag zur Verbesserung der Mobilfunkversorgung in Rheinland-Pfalz.

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Mithilfe im Natur- und Geopark Vulkaneifel gesucht

Daun – Vulkanseismologisches Experiment in der Eifel – Jüngste seismologische und geodätische Forschungen in der Eifel und Labormessungen an Steinen aus der Eifel haben die Vermutungen der Vulkanologen erhärtet, dass die Vulkane der Eifel nicht erloschen sind, sondern eher als „langzeitschlafend“ bezeichnet werden sollten. So werden seit einiger Zeit neben tektonischen Beben auch Erdbeben in 30-40 km Tiefe beobachtet, die auf Fluide im Untergrund hinweisen. Hinzu kommt, dass sich die Eifel um bis zu 1 mm pro Jahr hebt. Das deutet auf starke, dynamische Kräfte im Untergrund hin, deren Ursache und Gefährdungspotential erforscht werden soll.

Das Deutsche GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ) plant in Zusammenarbeit mit den Landesämtern für Geologie und Bergbau RLP und NRW ein seismologisches Experiment, das mittels 350 Messstationen die vulkanischen Systeme der Eifel untersucht, um eine bessere Einschätzung der vulkanischen Gefährdungen zu erreichen. Die Landratsämter Mayen-Koblenz, Ahrweiler und Vulkaneifel sind informiert. Auch der Naturpark und UNESCO Global Geopark Vulkaneifel unterstützt dieses Vorhaben.

Für die Durchführung des Projektes sind die Institutionen auf die Mithilfe und Ortskenntnis vor Ort angewiesen, da aktuell entsprechende Standorte für die Messstellen gesucht werden. Das Experiment beginnt im September und dauert ein Jahr. Bei der Suche nach „ruhigen“ und „halbwegs sicheren“ Standorten für die Seismometer brauchen die Forschenden die Hilfe von den Gemeinden oder Einrichtungen. Mögliche Standorte wären ein ruhiger Keller oder ein ruhiges Nebengebäude abseits der Hauptverkehrswege, oder ein Plätzchen in Grünanlagen. Die Messgeräte brauchen ca. 50cm x 50cm Platz, das Seismometer wird ca. 50 cm bei Installation im Freien eingegraben, ansonsten gegen Wind und Wetter geschützt. Eine Plastik-Box mit Weidezaun-Batterie und Datenerfassungsgerät steht neben dem Seismometer.

Genauere Informationen zum Projekt erhalten Sie online unter

www.gfz-potsdam.de/sektion/erdbeben-und-vulkanphysik/projekte/eifel-vulkanseismologisches-experiment

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Der Konsum von Drogen wie Cannabis gehört zu den großen Risiken im Straßenverkehr

Region/Stuttgart – Erkenntnisse aus dem DEKRA Verkehrssicherheitsreport 2022 – Regelmäßiger Cannabiskonsum erhöht das Risiko von Unfällen mit Personenschaden. Neben Fahren unter dem Einfluss von Alkohol gehört auch der Konsum von Drogen wie Cannabis zu den großen Risiken im Straßenverkehr. Das Problem: Die Cannabispflanze und damit auch die Cannabisprodukte beinhalten den Wirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC), der psychoaktiv auf das gesamte zentrale Nervensystem wirkt und somit sämtliche menschlichen Sinne beeinflusst.

„Das darf keineswegs auf die leichte Schulter genommen werden“, sagt Dr. Thomas Wagner, Fachbereichsleiter der amtlich anerkannten Begutachtungsstellen für Fahreignung bei DEKRA. „Denn Konsumenten von Cannabisprodukten, die nach Aufnahme dieser psychoaktiven Substanz ein Kraftfahrzeug führen, gefährden zum einen die Verkehrssicherheit und begründen zum anderen auch Zweifel an ihrer Fahreignung.“ Dies gelte erst recht beim häufigen oder regelmäßigen Konsum der vermeintlichen „Lifestyle-Droge“. Cannabis im Straßenverkehr ist eines der Themen, die der DEKRA Verkehrssicherheitsreport 2022 „Mobilität junger Menschen“ beleuchtet.

  • Erstkontakt mit so genannten „Lifestyle-Drogen“ oft schon in jungen Jahren
  • Beeinträchtigung der Leistungsbereitschaft und der Leistungsfähigkeit
  • THC-Grenzwert im Straßenverkehr sollte in Deutschland unverändert bleiben

Die Zahlen des Drogen- und Suchtberichts des Bundesministeriums für Gesundheit lassen aufhorchen: Danach haben in Deutschland zehn Prozent aller Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren, 42,5 Prozent der jungen Erwachsenen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren und rund 28 Prozent der Erwachsenen bis zum Alter von 64 Jahren in ihrem Leben schon Cannabis konsumiert. 1,6 Prozent der Jugendlichen und 6,9 Prozent der jungen Erwachsenen tun dies sogar regelmäßig. Wie diverse Studien zeigen, liegt die Hochrisikozeit für den Erstgebrauch zwischen 16 und 18 Jahren.

Neben reduzierten Bildungschancen und Gefahren für die eigene Gesundheit ist mit dem Cannabiskonsum auch ein erhöhtes Unfallrisiko im Straßenverkehr verbunden. „Das Ausmaß des Cannabiskonsums steht dabei in engem Zusammenhang mit dem Fahren unter Substanzeinfluss und riskantem Fahrverhalten“, gibt Dr. Thomas Wagner zu bedenken. Anfällig hierfür seien zum Beispiel Menschen, die auf der Suche nach Grenzerfahrungen sind, über geringe Selbstkontrollfähigkeiten verfügen oder eine risikoaffine Persönlichkeitsstruktur aufweisen.

„Die Folgen eines häufigen, regelmäßigen und insbesondere chronischen Cannabiskonsums sind vielschichtig und können sowohl Komponenten der Leistungsbereitschaft als auch der Leistungsfähigkeit beinhalten“, betont der DEKRA Experte und verweist unter anderem auf eigene Forschungsergebnisse und Studien, die er gemeinsam mit Professor Dieter Müller vom Institut für Verkehrsrecht und Verkehrsverhalten in Bad Dürrenberg für einen aktuellen Beitrag zum Thema Cannabis im Straßenverkehr in der Zeitschrift für Verkehrssicherheit zusammengetragen und ausgewertet hat.

„Beeinträchtigt sein können all jene kognitiven Prozesse, die für das sichere Autofahren wichtig sind“, führt Dr. Wagner aus. Also Konzentration, Aufmerksamkeit, Reaktionsvermögen, Kurzzeit- und Arbeitsgedächtnis, Psychomotorik sowie Zeit- und Raumwahrnehmung. Im Bereich der Leistungsbereitschaft sei bereits seit Langem das so genannte „Amotivationssyndrom“ bei Dauerkonsumenten bekannt. Dieses zeigt sich durch Apathie sowie durch Antriebs-, Motivations- und Interessenverlust und beeinträchtigt die sichere Ausführung der Fahraufgabe.

Auswirkungen auf die Fahrsicherheit
Nach Cannabiskonsum beobachtete Fahrunsicherheiten betreffen vor allem das Spurhalten, die Regulierung der Fahrgeschwindigkeit sowie den Umgang mit Vorrangregelungen an Ampeln oder Kreuzungen. Speziell bei jungen Autofahrenden sind im Zusammenhang mit dem Konsum von Cannabis Auffälligkeiten wie langsameres Fahren, häufigere Mittellinienüberquerungen mit vermehrt abrupten Lenkradbewegungen und verlängerte Reaktionszeiten festzustellen.

Was Deutschland anbelangt, liegen bisher zwar keine amtlichen Statistiken über Unfallzahlen, Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten im Zusammenhang mit Cannabis vor. Allerdings hat sich nach Angaben des Statistischen Bundesamts die Zahl der Unfälle mit Personenschäden, die auf den Einfluss berauschender Mittel (außer Alkohol) zurückzuführen sind, zwischen 1975 und 2020 mehr als versiebenfacht – von 323 auf 2.366. Auf Männer entfielen dabei mit 2.110 fast 90 Prozent dieser Unfälle. Epidemiologische Studien aus anderen Ländern zeigen übereinstimmend ein erhöhtes Unfallrisiko mit Körperverletzungen um den Faktor 1,26 bis 2,66 sowie ein erhöhtes Risiko für tödliche Unfälle um den Faktor 1,31 bis 2,10 für Fahrer nach Aufnahme von Cannabisprodukten.

„Daher gibt es durchaus gute Gründe für die Festsetzung eines Grenzwerts für THC, der eine zuverlässige Identifikation von Risikoträgern im Straßenverkehr ermöglicht“, sagt Dr. Thomas Wagner. In Deutschland liege dieser Wert bei 1,0 Nanogramm pro Milliliter Blutserum und markiere aktuell sowohl den Grenzwert für eine Ordnungswidrigkeit als auch die Indikation für abklärungsbedürftige Zweifel an der Kraftfahreignung, da eine Beeinträchtigung der Fahrsicherheit nicht hinreichend sicher ausgeschlossen werden könne. Von einmaligen, sporadischen oder seltenen Cannabiskonsumenten gehe dagegen keine erhöhte Gefahr für die Verkehrssicherheit aus.

Hintergründe zum Thema ebenso wie viele weitere Informationen zur Verkehrssicherheit liefert der aktuelle DEKRA Verkehrssicherheitsreport 2022 „Mobilität junger Menschen“. Er steht online unter www.dekra-roadsafety.com zum Download zur Verfügung. Dort finden sich auch sämtliche Vorgänger-Reports inklusive weitergehender Inhalte, etwa in Form von Bewegtbildern oder interaktiven Grafiken.

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Stefan Köhler zum Notfall-Seelsorger für die Freiwilligen Feuerwehren in der Vordereifel bestellt

Mayen/Vordereifel – „Ich möchte gerne helfen.“ Mit diesen Worten hat sich der Feuerwehrkamerad Stefan Köhler aus Hausten in der Verbandsgemeindeverwaltung Vordereifel vorgestellt. Der hauptamtliche Bundeswehrsoldat absolvierte im Jahr 2022 erfolgreich die mehrwöchige Ausbildung zum Notfallseelsorger bei der Evangelischen Kirche Rheinland und möchte diese Unterstützung nun gerne seinen Kollegen in den freiwilligen Feuerwehren der Verbandsgemeinde Vordereifel anbieten.

Nach einer kurzen internen Beratung zwischen Verwaltung und Wehrleitung war man sich sehr schnell darin einig, diese Hilfe dankend anzunehmen. Um Stefan Köhler und dessen Tätigkeit als Notfallseelsorger besser kennen zu lernen, wurde er gemeinsam mit dem stellv. Wehrleiter Udo Mohr und dem Wehrführer der Feuerwehr Hausten, Benedikt Bell, zu einem Gespräch in den Sitzungssaal der Verbandsgemeinde Vordereifel eingeladen.

„Wir sind sehr froh dass wir mit Herrn Köhler jemanden gefunden haben, der bereit ist, eine solch belastende Aufgabe zu übernehmen. Da er auch Feuerwehrmann ist, kann er die Nöte und Sorgen der Kameradinnen und Kameraden nach Einsätzen gut nachvollziehen“, betonte Bürgermeister Alfred Schomisch.

Herr Köhler wurde daher kürzlich offiziell als Notfallseelsorger für die Feuerwehren in der Verbandsgemeinde Vordereifel eingeführt.

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Mechernicher feiern ihre Stadt – Großes Stadt- und Brunnenfest ab Samstag 13. August

Mechernich – 50 Jahre nach der „Hochzeit“ zwischen Großgemeinden und Kreisen ist, so Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, „zusammengewachsen, was zusammengehört“. Brunnenfest und interkommunale „Goldene Hochzeit“ von Mechernich werden am Samstag in Kommern und Sonntag in Mechernich groß gefeiert. Aber das Ereignis wirft bereits am Freitag, 12. August, seine sportlichen Schatten voraus, wenn ein Feld französischer Radrennfahrer aus der Partnerstadt Nyons gegen 16 Uhr vor dem Mechernicher Rathaus einläuft.

Ebenfalls bereits am Freitagabend wird eine Gemeinschaftsausstellung Mechernicher Künstler unter dem Titel „Kommernich“ in der Galerie im Rathaus von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und Kurator Franz Kruse eröffnet. Samstag, 13. August, ab 14 Uhr beginnt in der Pfarrkirche St. Severinus ein Orgelkonzert mit Jörg Schreiner.

Ab 15 Uhr startet ein Non-Stopp-Open-Air-Bühnenprogramm auf dem Arenbergplatz, bei dem unter anderem der Männergesangverein 1858 Kommern e. V., Peter Zülls Ü-50-Blasorchester, die Kölsch-Rockband „El Dorado“, die regionale Liveband „Shout“ und als Topact Dieter Kirchenbauers Band „Decay & The ToneKings“ mit sechs Musikern und drei Sängerinnen aus der RTL-Show „Let‘s Dance“ auftreten.

In Mechernich ist am Sonntag, 14. August, die gesamte Innenstadt von der Bahnstraße und der Bergstraße bis zu den drei Plätzen in der City, vor allem aber der Bereich vor Rathaus und Polizeigebäude in Beschlag. Um 9.30 Uhr zelebriert auf dem Brunnenplatz der lange in Mechernich wirkende nigerianische Priester Dr. Innocent Dim eine Freiluft-Messe, die Predigt hält Diakon Manfred Lang. Thema ist die Hochzeit von Kanaan. Die Bergkapelle umrahmt den Gottesdienst musikalisch. Es werden Liedhefte zum Mitsingen verteilt.

Offizielle Eröffnung um 11 Uhr

Um 10.15 Uhr treffen sich Fahnenabordnungen der Vereine auf dem Nyonsplatz und ziehen mit Musik über die „Festmeile“ bis zur Bühne vor dem Rathaus. Die offizielle Eröffnung ist dort für 11 Uhr vorgesehen. Dabei wollen dem Mechernicher Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick die Verwaltungschefs der europäischen Partnerstädte zur Seite stehen, Pascal Lantheaume, der stellvertretende Bürgermeister von Nyons, und Jacek Pauli, der Bürgermeister von Skarszewy.

Dr. Schick sagte bei einer Pressekonferenz, für die heutige Stadt Mechernich sei die zweite kommunale Neugliederung bedeutsamer gewesen als die erste, bei der zunächst zwei selbstständige Großgemeinden dies- und jenseits des Altusknipps bzw. Greesbergs gebildet wurden.

Der „Hochzeit“ dieser Großgemeinden Mechernich und Veytal werde nun 50 Jahre später mit einem großen Fest gedacht, zu dem er, so Dr. Schick, alle Bürger der Stadt, aber auch Menschen aus dem Umland ganz herzlich einlade. Der erste Bürger: „Wir wollen zeigen, dass zusammengewachsen ist, was zusammengehört…“

Es wird nebenbei auch 25 Jahre Brunnenfest gefeiert. Bei der aktuellen Auflage dieses legendären Events in der City von Mechernich sind ein Handwerkermarkt in der Bahnstraße, Oldtimershow, Gewerbepräsentation, drei Bühnenprogramme (vor dem Rathaus und auf dem Bleibergplatz) und eine Vereins- und Ehrenamtsstraße mit Selbstdarstellung und Angeboten der reichen städtischen Vereinswelt, der Schulen, Institutionen und Kindergärten vorgesehen.

Verkaufsoffene City

Auch Feuerwehren, Rotes Kreuz, Rettungsdienst, Technisches Hilfswerk und Bundeswehr wollen sich präsentieren. Der altgediente Brunnenfestmanager Heinz Schmitz und Petra Himmrich und Margret Eich von „Mechernich aktiv“ haben eine große Zahl von Gewerbetreibenden, die beim Stadt- und Brunnenfest mitmachen wollen.

Auf den Plätzen gehe es um die Schwerpunkte Klima, Umwelt, Nachhaltigkeit, Hilfsorganisationen (Feuerwehr, Rotes Kreuz und THW) mit Polizei und Bundeswehr, Oldtimer und Traktoren sowie um unverzichtbare Mechernicher Dienste und Institutionen (Kirchengemeinden, Kreiskrankenhaus, Pflegedienste, Krewelshof, Stände, Fitnessangebote und so weiter). Die Geschäfte haben verkaufsoffenen Sonntag.

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Open-Air beim Kino-Picknick am Samstag 13. August in Bad Bertrich erleben!

Bad Bertrich – Filmgenuss unter Sternen: Im Rahmen des Open-Air Kino-Picknicks ist am 13. August der Film „Tatort Falkenlay – Lippis Erben“ im Landschaftstherapeutischen Park Römerkessel Bad Bertrich zu sehen, der in und um den Bertricher Ortsteil Kennfus produziert wurde. Im beschaulichen Kennfus in der Eifel lebt es sich normalerweise höchst entspannt. Fast vergessen sind die Jahrhunderte alten Mythen über den alten Lippi, – einer Sagengestalt, über die Schauergeschichten am Lagerfeuer erzählt werden.

Doch von wegen Dorfidylle: Ein Mord unmittelbar vor den Steinzeithöhlen Lippis reißt das träge Dorf aus seinem Dornröschenschlaf und setzt eine Reihe schockierender Ereignisse in Gang. Peter Hornbach, Polizeiobermeister der Kennfuser Dienststelle zählte eigentlich schon die Tage bis zu seiner Rente, sieht sich aber nun mit nie dagewesenen Herausforderungen konfrontiert und muss beweisen, dass in seinen Adern echtes Ermittlerblut fließt. Zusammen mit seinem Team, bestehend aus Teilzeitpolizist Hans Mörtel und der Putzfrau Alexa macht er sich an die Arbeit.

Als das LKA aus Mainz zur Unterstützung in der Eifel eintrifft ist das Chaos perfekt: Die heile Welt von Peter und seinen Kollegen verwandelt sich in eine waschechte Krimikulisse aus Mord, Drogen und Dorfgeflüster. Liebevoll geschrieben und arrangiert von Dietmar Johann, einem echten Kennfuser Jung und einer motivierten Gruppe von 78 Laienschauspielern, die die Eifel in ihrer schönsten Form auf die Leinwand bringen.

Für ein unvergessliches Kinoerlebnis sorgt nicht zuletzt die fantastische Atmosphäre des Landschaftstherapeutischen Parks Römerkessel inmitten von Bad Bertrich, der von hoch aufragenden Felswänden umgeben wird, die eine heimelige Stimmung zaubern. Für den musikalischen Rahmen des Abends sorgt der Musiker Alan Graham.

Die Zuschauer können Decken und Kissen selbst mitbringen. Für mobilitätseingeschränkte Gäste steht eine begrenzte Anzahl an Stühlen bereit. Die Mitnahme von Essen und Getränken für das Picknick ist ausdrücklich erwünscht. Früh da sein lohnt sich nicht nur wegen der freien Platzwahl, sondern auch wegen des musikalischen Vorprogramms.

Tickets sind zum Preis von 12,30 € unter www.ticket-regional.de sowie an allen Vorverkaufsstellen von Ticket Regional und in den GesundLand Tourist Informationen in Daun, Manderscheid und Bad Bertrich erhältlich. Kinder zahlen weniger. Weitere Informationen unter www.kulturraum-badbertrich.de oder über die Tourist Information Bad Bertrich: bad-bertrich@gesundland-vulkaneifel.de oder Tel. +49 2674 932 222.

„Tatort Falkenlay – Lippis Erben“: Open-Air Kino-Picknick

  1. August 2022

Einlass: 20.00 Uhr

Filmstart: 21.30 Uhr

Landschaftstherapeutischer Park Römerkessel

56864 Bad Bertrich

 

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Für 2,5 Millionen Schülerinnen und Schüler hat das neue Schuljahr in Nordrhein-Westfalen begonnen

Region/Düsseldorf – Die Schulen in NRW haben die Zeit für einen sicheren Schulstart genutzt. Als erstes Land kehrte Nordrhein-Westfalen am heutigen Mittwoch aus den Sommerferien zurück. Schulministerin Dorothee Feller wünschte allen am Schulleben Beteiligten einen guten Start ins neue Schuljahr: „Nach zweieinhalb Jahren Pandemie verbindet uns alle der Wunsch nach mehr Normalität. Und ich wünsche ganz besonders den Erstklässlerinnen und Erstklässlern einen unbeschwerten Start in eine gute Schulzeit.“ Weiter erklärte Feller: „Angesichts weiterhin hoher Infektionszahlen gilt es, in den kommenden Wochen wachsam zu bleiben. Bereits vor zwei Wochen haben wir den Schulen in unserem Land ein Corona-Handlungskonzept mit den wichtigsten Infektionsschutzmaßnahmen an die Hand gegeben, damit sie frühzeitig alle Vorbereitungen für das neue Schuljahr treffen können. Die Schulen haben die vergangenen Tage intensiv genutzt, um auf dieser Grundlage einen sicheren Schulstart vorzubereiten. Für das große Engagement bedanke ich mich sehr herzlich. Ich bin sicher, dass der Schulstart auf dieser Grundlage gut gelingt.“

Das Handlungskonzept Corona sieht im Wesentlichen vor, dass an den Schulen in Nordrhein-Westfalen im Schuljahr 2022/23 die Empfehlung zum Tragen einer Maske gilt. Diese Empfehlung wird durch anlassbezogene Tests ergänzt, die in der Regel vor dem Schulbesuch zu Hause durchgeführt werden sollen. Weiterhin gelten die an den Schulen bereits eingeübten Regeln zur Einhaltung von Hygiene und Infektionsschutz.

Schulministerin Dorothee Feller: „Mit dem Handlungskonzept haben wir den Schulen Klarheit und Verlässlichkeit gegeben. Unser Ziel ist, die Schulen offen zu halten und den Präsenzunterricht zu sichern. In den kommenden Tagen und Wochen werde ich einige unserer Schulen im ganzen Land besuchen, um mich direkt vor Ort darüber zu informieren, wie unser Handlungskonzept umgesetzt wird. “

Rund 2,5 Millionen Schülerinnen und Schüler starten am Mittwoch in das neue Schuljahr, darunter 171.000 Erstklässlerinnen und Erstklässler. Diese und weitere Daten zum neuen Schuljahr können Sie dem Statistikpaket entnehmen, das Sie hier finden.

Abschließend erklärte Schulministerin Feller: „In den kommenden Wochen werden wir die weitere Entwicklung der Pandemie, die Rückmeldungen aus den Schulen und die Überarbeitung des Infektionsschutzgesetzes auf Bundesebene intensiv verfolgen. Sollten sich hieraus weitere Handlungsmöglichkeiten oder Handlungsnotwendigkeiten für die Schulen ergeben, werden wir darüber wie bisher in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium und unter Einbeziehung der am Schulleben Beteiligten beraten, entscheiden und über die Ergebnisse frühzeitig informieren.“