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Petra Hoffmann feiert 40-jähriges Dienstjubiläum bei der Stadt Wittlich

Wittlich – Bürgermeister Joachim Rodenkirch gratulierte vergangene Woche Petra Hoffmann in einer kleinen Feierstunde zum 40-jährigen Dienstjubiläum. Er sprach ihr Dank und Anerkennung für die der Allgemeinheit geleisteten treuen Dienste aus.

Petra Hoffmann ist als Stadtoberinspektorin bei der Stadtverwaltung Wittlich im Fachbereich I eingesetzt und nimmt dort Aufgaben im Standesamt als Standesbeamtin wahr.

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Freude über Nachwuchs-Kräfte bei der Verbandsgemeinde Gerolstein

Gerolstein – Gleich zwei neue Auszubildende konnte Beigeordneter Jüngling Anfang August 2022 begrüßen. Neu im Team der Verbandsgemeindeverwaltung ist Victoria Busch aus Gerolstein: Sie ist in eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten gestartet. Auch das Team der Verbandsgemeindewerke hat Verstärkung erhalten: Im Bereich Abwasser absolviert Konstantin Goubelmann aus Gerolstein eine Ausbildung zur Fachkraft für Abwassertechnik. Bürgermeister Hans Peter Böffgen, Beigeordneter Bernhard Jüngling und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verbandsgemeinde Gerolstein wünschen einen guten Start sowie viel Erfolg und Freude bei ihrer täglichen Arbeit.

Martin Ortner hat seine Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement erfolgreich beendet und wird bei den Verbandsgemeindewerken unter anderem für die Prüfung von Bauabrechnungen, Grundstücks- und Gebäudemanagement sowie Digitalisierung verantwortlich sein. Der Erste Beigeordnete, Bernhard Jüngling, gratulierte ihm im Namen der Verbandsgemeinde Gerolstein  und wünschte ihm für seine Weiterbeschäftigung bei den Verbandsgemeindewerken viel Erfolg.

Daniel Zalfen, ebenfalls Mitarbeiter der Verbandsgemeindewerke, hat mit Erfolg die Schweißerprüfung für den Kunststoff-Bereich nach DVS 2212-1; PE; PB und PP bestanden. Erneuerungen von Druckerhöhungsanlagen, Modernisierungen von Schieberkammern in den Hochbehältern sowie Erneuerungen von Rohrleitungen können die Werke künftig in Eigenregie durchführen. „Weiterbildung und Weiterentwicklung der Fähigkeiten sind eine wichtige Stütze, um den Betrieb der VG-Werke auch in Zukunft zu garantieren“, so Werkleiter Harald Brück. Die Kolleginnen und Kollegen der Werke gratulierten und wünschten viel Erfolg bei der Herstellung neuer Anlagenteile im Trinkwasserbereich.

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Benefizkonzert mit Django Reinhardt bei den Burgfestspielen in Mayen war ein voller Erfolg

Mayen – Der Gesamterlös des Konzertes in Höhe von 8.000 € kommt zum einen der Initiative „Kinderglück“ von Lotto Rheinland-Pfalz, dem Sozialfonds „Theater für alle“ von den Burgfestspielen und zum anderen dem Verein „Kultur und Integration Rheinland-Pfalz e. V. (Betreuung von Sinti, Roma und Menschen in Not) – Eine Initiative von Django Reinhardt“ zu Gute.

Am 15. August fand im Rahmen der Burgfestspiele Mayen zum zweiten Mal nach 2021 ein Benefiz-Konzert für den guten Zweck mit dem Django Reinhardt Orchester statt. Unterstützt wurde die Veranstaltung von Lotto Rheinland-Pfalz und den Sponsoren Brohl Wellpappe GmbH & Co KG, der Kreissparkasse Mayen, der Bürgerstiftung der Volksbank RheinAhrEifel eG sowie Fliesenverlegung Krämer.

Die Zuschauer gingen begeistert mit, als Django Reinhardt und sein Orchester in der phantastischen Atmosphäre des Innenhofs der Genovevaburg Swing vom Feinsten spielten. Egal ob Stücke in deutscher Sprache mit eigenen Texten und Melodien oder Welthits von Fly me to the moon bis hin zu Quando – das Publikum war begeistert.

Das Publikum erfreute sich an einem schönen, ausgelassenen Abend und konnte für diese Zeit alles Negative um sich vergessen. Mit Sicherheit war es nicht das letzte Mal, dass Django Reinhardt die Bühne der Burgfestspiele zum Beben brachte.

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Kreis Düren wird nicht umbenannt – Das Ergebnis des Bürger-Entscheides steht fest

Düren – Der Kreis Düren wird nicht umbenannt. Das ist das Ergebnis des Bürgerentscheides, an dem sich knapp 120.000 Wahlberichtige aus dem Kreisgebiet beteiligten. 83 Prozent stimmten dafür, beim Namen „Kreis Düren“ zu bleiben. 17 Prozent hatten sich für den alternativen Namen „Rurkreis Düren-Jülich“ entschieden. 546 Stimmen waren ungültig.

Der Kreistag hatte im Dezember 2021 mit großer Mehrheit für die Bezeichnung „Rurkreis Düren-Jülich“ votiert. Gegen die Umbenennung formierte sich Widerstand in Form eines Bürgerbegehrens, das in den am vergangenen Donnerstag, 18. August in der Arena Kreis Düren ausgezählten Bürgerentscheid mündete.

Die Auszählung der Stimmen begann am vergangenen Donnerstag um 16 Uhr und war um 19.45 Uhr beendet. Eine Prüfung der Abstimmungsscheine hatte bereits von Montag an im Kreishaus stattgefunden, um möglichst schnell die Stimmzettel auszählen zu können. Rund 250 Menschen waren daran beteiligt.

Abstimmungsleiter Peter Kaptain bedankte sich bei den Kolleginnen und Kollegen, die die Stimmen ausgezählt haben. Die Organisation des Bürgerentscheides sei auch für die Kreisverwaltung ein großer Kraftakt gewesen, so Kaptain, der nochmals darauf hinwies, dass die gesamte Verwaltung den Bürgerentscheid professionell und rechtlich korrekt abgewickelt hat.

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Mobilität von morgen in Aachen – OBin Sibylle Keupen prämiert Studierenden-Entwürfe in Haaren

Aachen – Mehrere Studierenden-Teams haben sich im Frühsommer 2022 intensiv mit der Mobilität von morgen in Haaren beschäftigt. Die drei besten Konzepte hat Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen gemeinsam mit Bezirksbürgermeister Daniel Hecker und weiteren Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung am Mittwoch, 17. August im Rahmen eines kleinen Empfangs auf dem idyllischen Innenplatz des Bezirksamtes mit Geldpreisen prämiert.

Das Bezirksamt Haaren hatte nach erfolgreichen Vorgänger-Wettbewerben erneut in Kooperation mit der RWTH Aachen, Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur, ein gemeinsames Studierendenprojekt im Masterstudiengang initiiert. Diesmal standen voll und ganz aktuelle Mobilitätsfragen in Haaren und Verlautenheide im Fokus. Immer vor Augen: das wichtige Ziel der Klimaneutralität. Dazu suchten die Teilnehmenden intelligente Lösungen für die Neustrukturierung der bestehenden Verkehrsinfrastrukturen sowie gute Konzepte und Ideen für den Umstieg auf den ÖPNV und die Fuß- und Radmobilität.

OBin Keupen: „In Haaren passiert unglaublich viel!“

Dazu haben die Studierenden Gestaltungsvorschläge für Smart Mobil Hubs im Rahmen der Neustrukturierung und -belebung der Alt-Haarener Straße und der Endstraße entwickelt und innovative Ideen präsentiert. Das Betreuerteam konnte sich über viele gelungene Vorschläge freuen. Die Ergebnisse lobte auch Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen: „In Haaren passiert derzeit unglaublich viel. Die Studierenden zeigen uns mit ihren Entwürfen, wie Haarens Mobilität von morgen und übermorgen aussehen kann. Hier erleben wir Innovation zum Anfassen und zum Ausprobieren – das tut dem Stadtteil sehr gut!“ Das Ziel sei es, so Keupen weiter, dass Pläne wie nun die Gewinnerentwürfe der Studierenden nicht nur in der Schublade schlummern, sondern dass sie etwas vor Ort verändern. Verwaltung und Politik werden daher nun in folgenden Schritten beraten, wie konkrete Smart Mobil Hubs in Haaren realisiert werden können.

Bezirksbürgermeister Hecker dankt allen Teilnehmenden

Bezirksbürgermeister Daniel Hecker hieß neben Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen auch Nika Stützel, Lehrende der RWTH Aachen, und die Studierenden in Haaren willkommen: „Herzlichen Dank, dass Sie alle mitgemacht haben! Wir freuen uns sehr über Ihre Ideen, wie die Mobilität von morgen in unserem Bezirk aussehen kann.“ Zu den Gratulanten gehörten neben Bezirksvertreter*innen auch Bezirksamtsleiter Ron-Roger Breuer, der einen zusätzlichen Dank an Dr. Armin Langweg, Verkehrsplaner der Stadt Aachen, aussprach, der das Projekt begleitete.

Alle Entwürfe des „Smart Mobil Hubs“-Studierendenprojekts sind weiterhin im Bezirksamt Haaren ausgestellt und können während der Öffnungszeiten besichtigt werden. Auch in diesem Jahr hat die Bezirksvertretung Haaren finanzielle Mittel bereitgestellt, die den studentischen Wettbewerb ermöglichte. Der Fokus lag auf der Neustrukturierung und Gestaltung zweier Bushaltestellen, die als Smart Mobil Hubs den Umstieg zwischen den Verkehrsträgern optimieren, die Sicherheit und die Aufenthaltsqualität verbessern und neue Kommunikationsräume schaffen sollen.

Die Gewinner-Teams:

  1. Preis (350 Euro): Mirjam Krump, Simon Jochade, Atemafac Morfaw
  2. Preis (250 Euro): Alina Sattler, Johann Isselstein, Domenic Schneck
  3. Preis (150 Euro): Laura Becker, Hanna Lena Willems, Sandra Agnieszka Kik

Neuer Spielplatz, weitere Pläne

An vielen Ecken von Haaren passiert derzeit etwas. So hat die Stadt erst vor wenigen Tagen den komplett neu gestalteten Spielplatz am alten Friedhof eröffnet. In einem weiteren Schritt wird der Freizeitbereich des Parks, in dem der Spielplatz liegt, erneuert. Und schließlich wird eine Brücke über die Wurm gebaut, über die ein Fuß-Radweg zur Alt-Haarener-Straße führen wird. Neben dem Bezirksamt nimmt unterdessen ein lauschiger Bezirksgarten zusehends Gestalt an. Zentrales Element des ISEK Haaren wird schließlich die Umgestaltung des Kirchenumfeldes St. Germanus sowie weiterer Plätze sein.

Der Stadtteil Haaren liegt ungefähr vier Kilometer nordöstlich von der Aachener Innenstadt. Geprägt ist Haaren durch eine hohe Frequentierung des Pendlerverkehrs, der den Ort belastet. Jedoch zeichnet sich Haaren auch durch eine heterogene Geschäftswelt aus, die von vielen Pendler*innen genutzt wird. Der Stadtbezirk Haaren online: www.aachen.de/haaaren.

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Podiums-Diskussion im Anschluss an die „Brigitte Bordeaux“ Vorstellung am heutigen Sonntag 21. August in Mayen

Mayen – „Wofür ich lebe? Die Rebe! Woran ich glaube? Die Traube!“ Zusatzvorstellungen von „Brigitte Bordeaux“ und Extra-Veranstaltung „Queer“-Podiumsdiskussion“ auf der Genovevaburg in Mayen. Seit dem 02. Juli begeistert die Musical-Uraufführung „Brigitte Bordeaux“ von Tom van Hasselt (Stückvorlage: Sergej Gößner) in der Regie von Alexander May das Festspielpublikum auf der Burgbühne. Kein Wunder, dass die humorvoll und einfühlsam erzählte Geschichte rund um die Winzerfamilie Treves aus dem idyllischen Örtchen Moselheim zum diesjährigen Publikumsliebling avancierte! Die beiden im Spielplan für die erfolgreichste Burgbühnen-Produktion vorgesehenen Zusatztermine am 24. und 25. August gehen daher an „Brigitte Bordeaux“; Tickets können über die üblichen Wege reserviert werden.

Im Anschluss an die Vorstellung am 21. August laden die Burgfestspiele ihr Publikum zu einem besonderen Highlight ein. Im Musical geht es um den Winzer Herbert, der seiner Familie eines Tages verkündet, von nun an als Frau leben zu wollen und sich Brigitte zu nennen. Für ihren mutigen Schritt erntet Brigitte neben viel Anerkennung auch ordentlich Gegenwind.

Dass es gerade in ländlichen Regionen nicht immer leicht ist, queere Identitäten offen zu leben, das wissen die Winzer*innen, die sich in diesem Februar um die Auszeichnung „QueerWein Rheinland-Pfalz“ beworben haben, nur zu genau. David Profit, der LGBTIQ*-Beauftragte der Landesregierung, hatte alle lesbischen, schwulen, bisexuellen, transidenten, intergeschlechtlichen und nichtbinären Winzer*innen eingeladen, gute Weine vorzuschlagen. Aus den eingereichten Weinen wählte eine Jury aus Weinexpert*innen und Vertreter*innen der queeren Community im Frühsommer zwei Weine aus, einen Merlot und einen Riesling, die als „QueerWeine“ Botschafter für Vielfalt und Sichtbarkeit im Bundesland sein sollen. Ein perfekter Anlass, um im Anschluss an die „Brigitte Bordeaux“ Vorstellung am 21. August gemeinsam mit Staatssekretär David Profit und weiteren spannenden Gästen über dieses Thema zu diskutieren.

Die Festspiel-Zuschauer*innen sind herzlich eingeladen, nach der Vorstellung zu der Podiumsdiskussion mit dem Landesbeauftragten und Vertretungen von LGBTIQ*-Einrichtungen in der Burg zu bleiben. Die Burgfestspiele freuen sich sehr, dass die Veranstaltung zum „QueerWein“ auf der Genovevaburg stattfindet und damit ein wichtiges Zeichen für mehr Vielfalt und Toleranz in der Region gesetzt wird. Oder um es mit „Brigitte Bordeaux“ zu sagen: „Zeig´s ihnen, zeig´s ihnen! Lass die Haare wehn im Gegenwind!“

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10. RCB Charity Tour – Etappenpause am heutigen Sonntag 21. August in Jülich

Jülich/Bonn – Großer Empfang vor dem Jülicher Rathaus am heutigen Sonntag 21. August um 14.00 Uhr. Am heutigen Sonntag werden die TeilnehmerInnen der 10. RCB Charity Tour ihre Etappenpause in Jülich einlegen. Die eintägige Tour, die von Bonn nach Heinsberg und zurück nach Bonn führt, ist 210 Kilometer lang. Startgebühren und Spenden fließen an die DKMS.

Am heutigen Sonntag Nachmittag treffen mehr als 70 trainierte RadfahrerInnen vom Radtreff Campus Bonn e.V. (RCB) aus Bonn kommend in Jülich ein. Die FahrerInnen werden vor dem Rathaus in Jülich vom stellv. Bürgermeister Hans Günter Engels erwartet. „Der RCB kann mit dieser Aktion die Patenschaften für rund 375 Spender übernehmen“, so Helmut Thillmann, erster Vorsitzender des RCB.

Bei der Rückankunft am Abend des gleichen Tages, wird er auf dem Bonner Marktplatz einen Scheck über mindestens 15.000 Euro an die DKMS übergeben. Damit erreichen die Organisatoren die Gesamtspendensumme von 120.000 Euro der letzten Jahre.

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Chefarzt vom St. Elisabeth Krankenhaus Mayen informiert am Montag 22. August über künstliche Gelenke

Mayen/Region – Dr. Horst Kray, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im St. Elisabeth Krankenhaus Mayen informiert am Montag, 22. August, im Rahmen eines Online-Vortrags. Gelenkersatz an Hüfte oder Knie – Was ist für Patienten wichtig? Knorpelverschleiß an Knie- und Hüftgelenk endet immer häufiger in einem Gelenkersatz.

Das bedeutet für viele Betroffene nicht nur das Ende eines langen Leidensweges, sondern meist auch eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität. Doch wann ist ein künstliches Gelenk sinnvoll? Worin unterscheiden sich die Implantate? Gibt es noch Alternativen zur Operation? Diesen und weiteren Fragen geht Dr. Horst Kray, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im St. Elisabeth Mayen, am Montag, 22. August, im Rahmen eines Online-Vortrags nach. Interessierte können zwischen 17 und 18 Uhr am Online-Vortrag des zertifizierten Endoprothetikzentrums teilnehmen und im Anschluss ihre Fragen an den Experten richten. Eine weitere Gelegenheit, den Vortrag zu hören, gibt es am Montag, 26. September.

Der Online-Vortrag ist ein Angebot des GK-Mittelrhein, um auch in Zeiten der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen in gewohnt kompetenter Weise mit Patienten und Interessierten in den Austausch zu gehen. Abgedeckt werden ausgewählte Themen der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Wie kann man mitmachen?

Es genügt eine E-Mail an veranstaltungen@gk.de mit dem Thema des Vortrags im Betreff. Über alles weitere wird dann rechtzeitig vor der Veranstaltung persönlich per E-Mail informiert.

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Wirtschaft

KSK Mayen will Energie-Einsparung von 20 – 25 % erreichen

Mayen/Region – Interne Arbeitsgruppe erarbeitet gemeinsam mit Belegschaft Vorschläge zu mehr Energieeffizienz. Klimakrise und Energiekriese beschäftigen in diesen Tagen auch die Kreissparkasse Mayen (KSK) mehr denn je. „Insbesondere der Krieg in der Ukraine hat das Thema noch einmal mehr in den Fokus unserer täglichen Arbeit gerückt,“ so der Vorstandsvorsitzende Karl-Josef Esch. „Auch auf höchster Ebene der bundesweiten Sparkassenlandschaft wurden kürzlich alle Sparkassen von Helmut Schleweis, dem Präsidenten des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) aufgefordert, in den nächsten Jahren 20 bis 25 % Energie einzusparen. Selbstverständlich werden wir aktiv daran arbeiten, diese Ziele umzusetzen. Das erwarten sowohl Bevölkerung der Region als auch unsere Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von uns,“ betont Karl-Josef Esch. Ganz wichtig ist dem KSK-Chef, dass die gesamte Belegschaft mit ihren 400 Menschen in diesen Prozess aktiv eingebunden wird, um so einerseits das gesamte Ideenpotenzial der Mitarbeiterschaft nutzen zu können und anderseits alle zu motivieren, ihren Anteil an den Einsparungen beizutragen.

Um unter dem Arbeitstitel „Arbeitskreis Energie“ erste Ideen hierfür zu erarbeiten, traf der Vorstandvorsitzende Karl-Josef Esch kürzlich in einem ersten Schritt mit Karl-Heinz Nigbur, dem Leiter des Bereichs Personalmanagement, Annette Friedrich als Leiterin der Organisationsabteilung sowie Elmar Kanne, verantwortlich für den Baubereich der KSK Mayen zusammen.

Nachdem im März die Frühwarnstufe bei der Gasversorgung ausgerufen wurde und seit Mitte Juni die Alarmstufe gilt, will man bei der KSK auf die nächste Eskalationsstufe vorbereitet sein. Hierzu wird der neue „Arbeitskreis Energie“ zunächst mögliche Notfallpläne erarbeiten, damit im Ernstfall die Betriebsbereitschaft der KSK Mayen innerhalb von 24 Stunden weiterhin gewährleistet werden kann. Hierzu stehe man bereits jetzt in engem Kontakt zu den Energieversorgern in der Region. Ebenso tausche man sich auch mit dem Dachverbänden auf Landes- und Bundesebene aus, wie Elmar Kanne erklärt.

Aktuell werden mit Ausnahme von zwei KSK-Standorten alle BeratungsCenter und BeratungPlus-Filialen direkt oder indirekt mit Erdgas beheizt. So werde z.B. das Hauptstellengebäude in Mayen zwar über das Fernwärmenetz der Stadt Mayen mit Wärme versorgt, jedoch die Wärme aktuell an anderer Stelle zumindest teilweise durch Gasverbrennung erzeugt. Hier soll es in erster Linie darum gehen, in den kalten Monaten den Verbrauch deutlich zu senken, z.B. durch Reduzierung der Raumtemperatur in den Büros auf 19 Grad. Weiterhin steht zur Diskussion, die Heizleistung nach 17:00 Uhr und an Wochenenden deutlich zu reduzieren. Bei den SB-Filialen wird darüber nachgedacht, diese in den Herbst- und Wintermonaten lediglich frostsicher zu halten und ggf. die Abwärme der SB-Geräte zu nutzen. Dementsprechend könnte im Sommer bei vereinzelt vorhandener Klimatechnik die Soll-Temperatur auf 26 Grad erhöht werden.

„Die angestrebten Maßnahmen sollen aber nicht nur auf die Einsparung von Erdgas begrenzt bleiben, sondern breit auf alle Energiethemen bei der Kreisparkasse ausgedehnt werden,“ erklärt Orga-Leiterin Annette Friedrich. „Es wird in den nächsten Schritten auch darum gehen, in unserer Sparkasse diejenigen Bereiche mit hohem Energieverbrauch zu identifizieren, um hier entsprechende Handlungsfelder und Maßnahmen zu definieren. Auch bei der vorhandenen Fotovoltaik-Technik wird geprüft werden, ob hier Erweiterungen möglich sind und ob sich weitere potenzielle Standorte finden lassen,“ unterstreicht Annette Friedrich.

„Unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden wir zudem auch konkrete Handlungsempfehlungen an die Hand geben, die wir laufend aktualisieren, um alle entsprechend für das Thema zu sensibilisieren, z.B. abends die Heizung runter zu regeln, das Licht aus zu schalten und Elektrogeräte nach Benutzung nicht auf „Standby“ stehen zu lassen,“ ergänzt Personalleiter Karl-Heinz Nigbur. Begleitend hierzu werden in den einzelnen Filialstandorten und Fachabteilungen auch Energiebeauftragte benannt, welche die Umsetzung der Maßnahmen im Blick behalten und ggf. an die Eigenverantwortung in den einzelnen Teams appellieren.

Beim Fuhrpark ist die KSK bereits auf dem richtigen Weg. Die inzwischen vier Elektro-, bzw. Hybridfahrzeuge sorgen bereits dafür, den Verbrauch an fossilen Brennstoff zu reduzieren. Nach und nach werden die Dienstfahrzeuge gegen rein elektrisch, mindestens aber hybrid betriebene Fahrzeige ersetzt.

„Wir sehen schon jetzt viele Ansatzpunkte, um die geforderten Ziele zu erreichen und wir sind sehr zuversichtlich, diese auch im Sinne unserer Umwelt erreichen zu können,“ erklärt der Vorstandsvorsitzende Karl-Josef Esch abschließend.

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Rad-Aktionstag geht in die nächste Runde – Durch Vettweiß und Nörvenich

Düren – Auf die Räder, fertig, los: Der beliebte Rad-Aktionstag des Kreises Düren findet am Sonntag, 4. September, statt. Die rund 35 Kilometer lange Radtour führt in diesem Jahr vorwiegend über flache Wege in den Gemeinden Vettweiß und Nörvenich. Start und Ziel ist das Bubenheimer Spieleland. Der Eintritt hierfür sowie die Teilnahme am Rad-Aktionstag sind frei, ein kostenloses Verpflegungspaket sowie Verzehrmarken für den Freizeitpark erhält jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin.

 Landrat Wolfang Spelthahn, der ebenfalls mitfahren wird, hofft auf eine rege Teilnahme. „In diesem Jahr haben wir doppelten Grund zur Freude. Der Kreis Düren feiert seinen 50.Geburtstag und nach zwei Jahren coronabedingter Pause können wir wieder gemeinsam beim Rad-Aktionstag durch die schöne Landschaft im Kreisgebiet fahren.“ Der Rad-Aktionstag wird auch in diesem Jahr wieder von der Sparkasse Düren unterstützt.

Die Fahrradtour startet um 10.30 Uhr am Bubenheimer Spieleland. Bereits ab 9.30 Uhr ist eine Anmeldung vor Ort möglich. Die Route führt zunächst vom Bubenheimer Spieleland über Jakobwüllesheim nach Vettweiß, vorbei an zahlreichen denkmalgeschützten Gebäuden. Von Vettweiß geht es über Müddersheim nach Gladbach, um dort an der Festhalle eine kurze Pause zu machen. Weiter geht es dann über Pingsheim nach Nörvenich, um dort länger zu verweilen. Gestärkt führt der Rückweg durch das Neffelbachtal, weiter entlang der weitläufigen Landschaft der Zülpicher Börde bis nach Jakobwüllesheim und zurück zum Bubenheimer Spieleland, wo bis zur Schließung um
18 Uhr Spiel, Spaß und Erholung möglich ist.

Zusätzlich warten auf die Besucherinnen und Besucher unter anderem Informationsstände der an der Organisation beteiligten Ämter für Demografie, Kinder, Jugend, Familie und Senioren sowie für Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung. Zudem stellen sich der Rureifel-Tourismus, die Kreispolizeibehörde und die AOK vor. Eine Foto-Fun-Aktion der AGFS (Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW), die ebenfalls den Rad-Aktionstag unterstützt, steht zusätzlich bereit.

Parkmöglichkeiten gibt es am Bubenheimer Spieleland. Dort sind auch Abstellmöglichkeiten für Fahrräder vorhanden. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr.