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Missio Canonica in Aachen erhalten – Höhepunkt war der Gottesdienst im Aachener Dom

Aachen – 39 Religionslehrerinnen und -lehrer haben jetzt im Aachener Dom die kirchliche Beauftragung zur Erteilung des katholischen Religionsunterrichtes (Missio Canonica) erhalten. Es war die zweite Verleihungsfeier in diesem Jahr, den Gottesdienst zelebrierte Weihbschof Karl Borsch. Insgesamt haben 57 Frauen und Männer in diesem Jahr ihre Missio Canonica erhalten.

„Es ist für uns eine Herzensangelegenheit, an diesem Tag mit den neuen Kolleginnen und Kollegen intensiv ins Gespräch zu kommen, etwa über die Glücksmomente und Herausforderungen ihrer Tätigkeit oder ihrer Rolle an der Schule und im Kollegium. Denn nur wenn wir im Gespräch sind, auch über den Tag der Verleihung hinaus, können wir die Kolleginnen und Kollegen bestmöglich unterstützen“, sagt Dr. Alexander Schüller, Leiter des Fachbereichs Religionspädagogik / Katholische Bekenntnisschulen und Leiter des Katechetischen Instituts. „Diese Unterstützung ist uns wichtig, weil dem Bistum Aachen die Religionslehrerinnen und Religionslehrer wichtig sind. Die Einladung nach Aachen soll deshalb auch deutlich machen, wie sehr wir ihre Arbeit schätzen.“ Die Abteilung Erziehung und Schule im Bischöflichen Generalvikariat hatte für die Lehrerinnen und Lehrer auch dieses Mal wieder ein abwechslungsreiches Programm mit viel Gelegenheit zum Austausch zusammengestellt.

Höhepunkt war der Gottesdienst im Aachener Dom, den auch die Familien, Freunde und Kollegen der Neubeauftragten sowie Mitarbeitende der Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung, der Schulämter und des Mentorats für Lehramtsstudierende der RWTH Aachen mitfeierten. Musikalisch gestaltet haben ihn Professor Michael Hoppe (Orgel) und Barbara Lietz (Querflöte).

Der feststehende Begriff für die kirchliche Lehrbeauftragung, die die neuen Religionslehrerinnen und Religionslehrer aus den Händen des Weihbischofs empfangen, lautet „Missio canonica“ – „Kirchliche Sendung“. Denn die Religionslehrerinnen und Religionslehrer sind durch den Bischof gesandt, im Raum der Schule den christlichen Glauben in Gemeinschaft mit der Kirche zu vermitteln. Zudem erfüllen sie ihren Dienst mit staatlicher Unterrichtsbefähigung und als Bedienstete des Landes Nordrhein-Westfalen bzw. eines anderen staatlich anerkannten Schulträgers. Grundlage für ihre Anstellung ist in der Regel die Staatsprüfung für ein Lehramt und in jedem Falle die kirchliche Bevollmächtigung.

Im Bistum Aachen unterrichten mit dieser Bevollmächtigung ca. 3.200 Lehrerinnen und Lehrer Tag für Tag knapp 150.000 Schülerinnen und Schüler an ungefähr 700 Schulen im Fach katholische Religionslehre. Indem diese Lehrerinnen und Lehrer dadurch den Schulen zur Erfüllung ihres Bildungsauftrages verhelfen, leisten sie einen maßgeblichen Dienst an der Gesellschaft. „Gerade die Fragen, die uns im Moment beschäftigen, die Fragen nach Krankheit und Leid, Krieg und Frieden, Gerechtigkeit und Schöpfungsverantwortung, sind genuine Fragen des Religionsunterrichts“, sagt Dr. Alexander Schüller, „und wir sind sehr froh, dass sich die Religionslehrerinnen und Religionslehrer  mit ihren Schülerinnen und Schülern im Unterricht immer wieder neu auf die Suche nach persönlich überzeugenden Antworten auf die zentralen Sinnfragen des Lebens machen.“

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Tourismus-Verband Vulkanregion Laacher See tagt in Maria Laach

Maria Laach – Auf der Mitgliederversammlung des Tourismusverbandes Vulkanregion Laacher See kamen über 30 Mitglieder zusammen, um sich über das vergangene Geschäftsjahr zu informieren und anstehende Projekte des Verbandes zu diskutieren.

Auch Vorstandswahlen standen in der Aula des Klosters Maria Laach auf der Agenda. Bereits seit über 35 Jahren bündeln aktive touristische Leistungsträger ihre Kräfte und arbeiten im Tourismusverband Vulkanregion Laacher See e.V. erfolgreich zusammen. Über 150 Mitglieder konnte der Verband dabei 2021 zählen. Stets wurden die Aufgaben und der Vereinszweck zielgerichtet verfolgt. Auch fortschrittliche und innovative Neuerungen wurden vom Verband immer positiv unterstützt.

Zu Beginn der Versammlung berichtete Nikolas Junglas, Mitarbeiter der Arbeitsgemeinschaft Mühlsteinrevier RheinEifel, spannend und gekonnt zum aktuellen Sachstand des UNESCO-Welterbe Antrages „Mühlsteinrevier RheinEifel“ – ein Projekt mit Strahlkraft für die gesamte Vulkanregion Laacher See. Sodann wurde der Geschäftsbericht 2021 vorgestellt und auch ein Ausblick auf die kommende Saison gewährt, wonach die Kassenprüfer über die ordnungsgemäße Kassenführung berichteten und der Haushalt 2022 vorgestellt wurde.

Tourismusverband wählt neuen Vorstand

Auch Vorstandswahlen standen auf der Agenda der Mitgliederversammlung. Neben Johannes Bell, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Brohltal, der als Vorsitzender wiedergewählt wurde, freute sich auch Alexander Rüber vom Hotel Hansa in Mendig über die Wiederwahl zum stellvertretenden Vorsitzenden. Neben den bekannten Vorstandsmitgliedern Elke Dahm, Philipp Lohse, Klaus Schwarz und Norbert Nett gestalten auch zwei neue Gesichter die kommende Legislaturperiode mit: Andreas Walz von der Vulkanstube Bahnhof Engeln und Sven-Dirk Kreuz vom Vulkan-Expreß.

Der Fahrplan für die kommenden vier Jahre steht für den neuen Vorstand bereits fest: Gemeinsam und Hand in Hand möchte der Tourismusverband mit dem Zweckverband, dem touristischen Zusammenschluss der Verbandsgemeinden Brohltal, Mendig und Pellenz, welcher touristische Kräfte über Gemeinde- und Kreisgrenzen hinweg bündelt, an der kontinuierlichen Qualitäts- und Marketingentwicklung zur Steigerung des Bekanntheitsgrades der Vulkanregion Laacher See arbeiten. 

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Ab sofort E-Bike-Sharing in Kall-Keldenich

Kall-Keldenich – Mit dem „Eifel e-Bike“ erhielt der Kreis Euskirchen im Jahr 2021 einen klimafreundlichen, alternativen Mobilitätsservice mit enger Verknüpfung zum ÖPNV. In Kall-Keldenich gibt es im Rahmen eines Probebetriebs unter dem Titel Dorfrad ab sofort eine verstärkte Verfügbarkeit des Angebots.

Nach dem Auftakt des Eifel e-Bikes im gesamten Kreis Euskirchen im Sommer 2021 startete kurz danach auch das Dorfrad-Pilotprojekt in Bürvenich / Eppenich (Stadt Zülpich). Nun zieht das Angebot planmäßig nach einem Jahr Laufzeit weiter nach Keldenich in der Gemeinde Kall. Mit dem Dorfrad sollen gezielt Potentiale für ein Nahmobilitätsangebot in kleineren Ortschaften untersucht werden, die etwas abseits der ÖPNV-Hauptachsen liegen. Das Angebot zeichnet sich durch ein dichteres Netz an Stationen aus, die die lokale Mobilität autofrei per Leih-E-Bikes ermöglichen und unterstützen.

Keldenich, mit etwa 860 Einwohnern drittgrößter Ortsteil von Kall, erhält nun für ein Jahr ein Netz von acht virtuellen E-Bike-Stationen über den Ort verteilt. Insbesondere werden Alltagsziele der Bürgerinnen und Bürger wie der Sportplatz, der Friedhof oder der zentrale Kirchplatz angebunden. Auch der Freizeitverkehr wird mit einer Station an der Eifel-Höhen-Route bedacht, der als Rundkurs 230 km durch die Eifel führt und dabei auch Keldenich tangiert.

Landrat Markus Ramers begrüßt das neue Angebot: „Mit dem Dorfrad haben wir im Kreis Euskirchen ein einzigartiges und innovatives Angebot im Rahmen eines großräumigen Fahrradverleihsystems. Damit bringen wir dieses moderne, digitale und vor allem klimaschonende Mobilitätsangebot, wie man es sonst nur aus den Großstädten oder von Mobilstationen kennt, auch in kleinere Ortschaften unseres schönen Kreises.“

An den neuen virtuellen Stationen in Keldenich, die vor Ort beschildert und in der App per Ortsmarker gekennzeichnet sind, können E-Bike-Mieten begonnen und beendet werden, so zum Beispiel mit Start oder Ziel an der festen Eifel e-Bike-Station am Bahnhof Kall. Ebenfalls sind Fahrten zu jeder anderen festen oder virtuellen Station im gesamten Kreis Euskirchen und sogar bis in den linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis möglich.

Im Zuge der Einrichtung des Dorfrads in Keldenich wurde nun auch das Kaller Gewerbegebiet mit einer virtuellen Station auf der Hüttenstraße an das System angebunden. In Bürvenich / Eppenich wurde das Dorfrad in den vergangenen zwölf Monaten rund 470-mal frequentiert.

Um weitere Erkenntnisse aus dem Projekt Eifel e-Bike ziehen zu können, bitten die Projektpartner Kreis Euskirchen, Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) und nextbike um Teilnahme an einer anonymisierten Umfrage unter folgendem Link:

https://wupperinst.limequery.net/858258?lang=de

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Die Schönheiten des Ahrtals im Ohr – EU-Förderung für barrierefreien Tourismus im Ahrtal

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Neue Audioguides informieren Besucher über Highlights im Ahrtal – Akustische Ergänzung für den barrierefreien Tourismus in der Modellregion. Ab sofort gehen die kulturellen Höhepunkte des Ahrtals direkt ins Ohr: Mit den neuen Audioguides bietet der Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. interessante Informationen über die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten auch zum Nachhören.

An historisch bedeutsamen Orten wie dem Kurpark in Bad Neuenahr, der Saffenburg oberhalb von Mayschoß oder dem Zehnthof in Sinzig können Besucherinnen und Besucher zukünftig auf speziellen Schildern QR-Codes mit ihrem Smartphone scannen. Klickt man anschließend auf den angezeigten Internet-Link, offenbart eine angenehm-sympathische Stimme spannende Hintergrundinformationen zur jeweiligen Location.

Hier erfährt der aufmerksame Zuhörer beispielsweise, dass der Weiße Turm das älteste Gebäude in Ahrweiler ist, die Pfarrkirche St. Peter auf dem Sinziger Kirchplatz zu den eindrucksvollsten Sakralbauten der Spätromantik im Rheinland zählt und Altenahr mit seiner bizarren Felslandschaft und seiner rund 1000jährigen Geschichte einen der Hot Spots an der Mittelahr bildet. Ebenso spannend ist die Geschichte rund um das erweiterte Mündungsgebiet der Ahr in den Rhein und warum dieses als „Goldene Meile“ bezeichnet wird. Alternativ zum Smartphone lassen sich die Audiosequenzen auch direkt über die Homepage https://www.ahrtal.de/barrierefreier-urlaub abrufen.

Dort finden Nutzer auch die gesprochenen Texte zum Nachlesen. „Die touristischen Attraktionen in unserer Heimat sprechen schon immer viele Sinne an. Umso glücklicher sind wir, allen Ahrtal-Fans ab jetzt auch ‚in den Ohren zu liegen ‘ und somit einen weiteren Meilenstein in Sachen barrierefreier Tourismus zu setzen“, freut sich Christian Lindner, Vorsitzender des Ahrtal-Tourismus.

EU-Förderung für barrierefreien Tourismus im Ahrtal

Die Audioguides wurden im Rahmen des Modellprojekts „Tourismus für Alle“ realisiert, das die Städte Bad Neuenahr-Ahrweiler und Sinzig sowie die Verbandsgemeinde Altenahr bereits vor der Flutkatastrophe gestartet hatten. Ziel des durch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung geförderten Projekts ist die Umsetzung eines ganzheitlichen Konzepts für einen barrierefreien Tourismus im Ahrtal. Im Rahmen dieses Modellprojekts wurde bereits die Homepage ahrtal.de barrierefrei gestaltet.

„Auch im Zuge des Wiederaufbaus bleibt die Barrierefreiheit der touristischen Attraktionen eine wichtige Voraussetzung für eine innovative und nachhaltige Zukunft der Modellregion Ahrtal“, betont Meike Carll, Projektleiterin „Tourismus für Alle“ beim Ahrtal-Tourismus e.V. „Barrierefrei“ meint die Entwicklung von Angeboten, die auch Gäste mit Behinderung vollumfänglich genießen können. Dies sei auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit des Ahrtals und seiner Gastgeber.

Die ersten Schilder mit den QR-Codes für die Audioguides sind bereits montiert und werden je nach Stand des Wiederaufbaus regelmäßig ergänzt.

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Bitburger bleibt zwei weitere Jahre Premium-Partner des Fußball-Verbandes Mittelrhein

Region/Hennef – Vertragsverlängerung: Der FVM und Bitburger gehen gemeinsam in weitere Spielzeiten. Bitburger bleibt zwei weitere Jahre Premium-Partner des Fußball-Verbandes Mittelrhein (FVM). Damit wird die seit 2011 bestehende Zusammenarbeit bis 2024 verlängert und der FVM-Pokal der Herren sowohl auf Verbands- als auch auf Kreisebene in den kommenden Jahren weiterhin als Bitburger-Pokal bzw. Bitburger-Kreispokal ausgetragen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir die langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit mit Bitburger über zwei weitere Spielzeiten fortsetzen können. Bitburger ist ein sehr namhafter und wichtiger Partner an unserer Seite und ein starker Förderer des Amateurfußballs“, freut sich FVM-Präsident Christos Katzidis über die Verlängerung der Zusammenarbeit. „Der Bitburger-Pokal ist für die Herren-Mannschaften im FVM auf Verbands- wie auf Kreisebene seit Jahren der wichtigste Wettbewerb. Die Unterstützung von Bitburger weit über den Bitburger-Pokalwettbewerb hinaus unterstreicht, wie sehr das Unternehmen mit dem Fußball in der Region verbunden ist. So ein Engagement im Amateurfußball ist toll.“

„Langfristige und partnerschaftliche Beziehungen haben für uns eine große Bedeutung. Umso mehr freuen wir uns, dass wir die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem FVM erneut verlängern und unser Engagement im regionalen Spitzen- und Breitensport auch in dieser für uns wichtigen Region fortsetzen können“, betont Marco Boor, Sponsoring-Leiter Bitburger.

Seit 2011 engagiert sich Bitburger als Premium-Partner im FVM. Neben seinem Engagement als Haupt- und Titelsponsor des Bitburger-Pokals sowie des Bitburger-Kreispokals unterstützt Bitburger den Amateurfußball im FVM mit der jährlichen Verlosung von je einem Trikotsatz in jedem der neun Fußballkreise des FVM für eine Vereinsmannschaft im Senioren-Spielbetrieb. Die TV-Livekonferenz der ARD, in der das diesjährige Bitburger-Pokalfinale im Rahmen des bundesweiten „Finaltags der Amateure“ zwischen dem S.C. Fortuna Köln und Viktoria Köln (0:2) übertragen wurde, verfolgten in der Spitze zwei Millionen Zuschauer*innen. Die Partie lockte knapp 6.000 Fans in den Sportpark Höhenberg in Köln.

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Stadt Aachen stellt ihre neue Ausbildungs-Kampagne vor

Aachen – Was für ein Trubel im Haus Löwenstein: Scheinwerfer und Schminkutensilien nehmen die dritte Etage ein. Denn hier fand am Dienstag ein Foto-Shooting statt. Nafisat, Auszubildende bei der Stadt, ist ziemlich aufgeregt, lässt sich aber nichts anmerken. Wie ein Profi geht die 22-Jährige in die Maske und posiert an Bildschirm und Besprechungstisch. Und wozu das Ganze? Sie lässt sich für die aktuelle Kampagne zur Gewinnung von neuen Auszubildenden für die Stadt Aachen ablichten. In ein paar Monaten wird sie hier – toi, toi, toi – selbst Verwaltungsfachangestellte sein. Bis dahin surft sie durch verschiedene Fachbereiche und lernt alle drei Monate neue Aufgabenfelder und Kolleg*innen kennen. Doch jetzt ist erst mal Modeln angesagt, ein echtes Abenteuer: „Als die Anfrage kam, als Testimonial bei der Kampagne mitzumachen, habe ich sofort ja gesagt. Weil ich meine Arbeit mag, im Büro und im direkten Kontakt mit den Bürger*innen.“

Radiospots, Videos und Sportsocken

Heute, am Aktionstag Ausbildung der Stadt Aachen im Elisengarten, geht die Kampagne an den Start. Nafisat und andere Auszubildende sind bis Ende August und dann wieder ab Mitte Oktober auf Plakaten, City Screens und Monitoren der ASEAG-Busse in der gesamten Stadt und Städteregion zu sehen. Es gibt Radiospots, Posts in den sozialen Medien (@stadtaachen), gebrandete Sportsocken, Trinkflaschen und Müsliriegel. Die neue, responsive Website zeigt Interviews mit den Testimonials, stellt die Ausbildungsberufe der Stadt vor und hat, logisch, jede Menge Stellenanzeigen im Angebot.

„Nie war eine Ausbildung im öffentlichen Dienst so attraktiv wie heute – topaktuelle Themen und Projekte, ein attraktives Ausbildungsgehalt und aussichtsreiche Zukunfts- und Karriereperspektiven. Eine Ausbildung bei der Stadt bietet alles, was das Azubi-Herz höher schlagen lässt“, sagt Personaldezernent Dr. Markus Kremer, der die Kampagne heute vor der Presse präsentierte.

40 Ausbildungsberufe, gutes Geld

Nicht nur Nafisat hat letzten Monat im Dienst der Stadt gemodelt: Der 21-jährige Oliver zum Beispiel war auch dabei, ein angehender Verwaltungsfachangestellter, der sich auf den Bereich Ordnungs- und Sicherheitsdienst spezialisiert hat. Miriam, 25, die dual unterwegs ist: Parallel zu ihrer Ausbildung als Stadtinspektoranwärterin erlernt sie im Studiengang „Bachelor of Laws“ juristische und wirtschaftswissenschaftliche Grundlagen. Beste, 23, ist jetzt schon Erzieherin, Maximilian, 35, lernt Feuerwehrmann. Und Max, 21, wird Kfz-Mechatroniker im Stadtbetrieb. Sie sind jetzt auf Plakaten in Stadt und Städteregion zu sehen. Und sie alle stehen für die Energie, die Überzeugung und den Biss, als Teil des Teams „Stadtverwaltung“ dafür zu sorgen, dass die Stadt top funktioniert und Aachen noch lebenswerter wird.

Studieren ohne Studiengebühren und dann auch noch für gutes Geld. Wo gibt’s denn sowas? „Na, bei uns!“, sagt Dr. Markus Kremer, der als Personaldezernent der Stadt Aachen heute die neue Ausbildungskampagne der Presse präsentierte. 40 Ausbildungsberufe, zum Teil dual, bietet die Stadt an: „Neben den klassischen Verwaltungsberufen haben wir durchaus auch Überraschendes im Angebot“, so Kremer. Denn auch Notfallsanitäter*innen, KFZ-Mechatroniker*innen oder Fachangestellte für Bäderbetriebe (im Volksmund Bademeister*innen genannt) werden händeringend gesucht. 40 Ausbildungsberufe, zum Teil dual, bieten die Stadt und ihre Eigenbetriebe an: Man kann Gärtner*in werden, Kfz-Mechatroniker*in, Maskenbilder*in.

Nach oben offen

Auch gut zu wissen, dass der weitere Karriereweg offen angelegt ist: Je nach Abschluss kann man in verschiedensten Bereichen arbeiten und auch wechseln; Weiterbildungen und Führungspositionen winken.

Und Nafisat? Für welchen Fachbereich sie sich letztlich auch entscheidet, eines ist schon jetzt klar: „Ich freue mich, einen echten Impact auf die Stadt zu haben, in der ich lebe. – Und es wäre toll, wenn sich viele spannende, nette Leute als Auszubildende bei der Stadt bewerben.“ karriere.aachen.de/ausbildung

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Tausende Gäste beim Bürgerfest zum 50-jährigen Bestehen des Kreises Euskirchen

Euskirchen – Eine Geburtstagsfeier der Extraklasse. Mit tausenden Geburtstagsgästen feierte der Kreis Euskirchen am Sonntag sein 50-jähriges Bestehen. Stimmungsvolle Musik, Spiel und Spaß für Kinder, ein informativer Nachhaltigkeitsmarkt, E-Bike-Testparcours und eine imposante Ausstellung von „antiken“ und top-modernen Einsatzfahrzeugen bildeten den Rahmen für eine schwungvolle Geburtstagsfeier. „Das war eine tolle Veranstaltung“, freute sich Landrat Markus Ramers. „Bevölkerungsschutz und Nachhaltigkeit waren unsere Top-Themen auf dem Fest, aber wir wollten natürlich gerade auch den Familien ein buntes Programm bieten. Für sie war die Pandemiezeit besonders hart.“

Das Orga-Team der Kreisverwaltung rund um Tamara Empt und Corinna Lawlor hatte bereits Anfang des Jahres mit der Planung des Bürgerfestes begonnen. Coronabedingt stand das Fest lange unter Vorbehalt und wurde zunächst nur mit angezogener Handbremse geplant. Doch nachdem die Pandemielage sich im Laufe des Jahres zunehmend entspannte, nahm das Projekt immer mehr Fahrt auf. „Die Resonanz der Bürgerinnen und Bürger zeigt uns, dass wir damit richtiggelegen haben“, so Landrat Ramers mit Blick auf die vielen positiven Reaktionen. „Ich glaube, dass die Mischung einfach perfekt war. Wir hatten für alle etwas im Angebot.“

Gleich zum Beginn der Veranstaltung füllte sich das Gelände am Kreishaus, das ansonsten als Parkplatz genutzt wird. Landrat Markus Ramers eröffnete das Fest mit einer kurzen und humorvollen Ansprache und dankte insbesondere den beiden Hauptsponsoren, der Kreissparkasse Euskirchen und dem Verein für Jugendzahnpflege. Den passenden musikalischen Aufgalopp zur Eröffnung lieferten die Jugendlichen des Offbeat-Projektes rund um Achim Sondermann. Anschließend nahmen sich Landrat Ramers und sein Amtsvorgänger Günter Rosenke viel Zeit, um gemeinsam eine Runde über das Festgelände zu drehen.

Viele nutzten dann das schöne Wetter, um gemütlich über den Nachhaltigkeitsmarkt zu flanieren und sich die eine oder andere Anregung zu holen. Andere schwangen sich gleich auf eines der vielen Eifel e-Bikes, um am Stand der RVK eine Runde über den Testparcours zu drehen. Währenddessen informierten die Nordeifelwerkstätten (NEW) gemeinsam mit dem Kreissportbund und der Lebenshilfe sowie dem KoBIZ über das inklusive Sportfest, das im kommenden Jahr stattfinden wird. Mit mehreren beeindruckenden Tänzen zeigte die NEW, wie gut sich Sport und Inklusion verbinden lassen.

Spannend auch die Fahrzeugausstellung der Feuerwehren und Hilfsorganisationen. Hier waren ebenso alte Schätzchen aus den „Kindheitstagen“ des Kreises Euskirchen zu bewundern wie die neuen Hochleistungsfahrzeuge. „Warnengel“ der Kreisverwaltung standen den Gästen zur Seite, um sie über die WarnApps NINA und KATWARN zu informieren. Weitere Vorführungen wie der „Löschtrainer“, Informationen rund um den Katastrophenschutz oder die Corhelper-App rundeten das Programm ab.

Familien steuerten unterdessen zielstrebig den Kinderbereich an, der alles bot, was Kinderaugen strahlen lässt: Von der Hüpfburg über das Kinderkarussell bis hin zur Sandküche und der Bastel- und Malecke ließ das Kinderparadies keine Wünsche offen – dank der großzügigen Unterstützung des Vereins für Jugendzahnpflege, der in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum feiert. Dazu gehörte im Übrigen auch der Auftritt des Kinderliedermachers Uwe Reetz, der die „Rasselbande“ wie immer bestens bei Laune hielt.

Apropos Musik: Auch für die Erwachsenen gab es ein stimmungsvolles Bühnenprogramm. Den Startschuss gaben die „Show Fanfares“ aus Ripsdorf mit flottem Bigband-Sound. Anschließend sorgte die Coverband „Die Lückenfüller“ rund um Bandleader und Frontman Frank Jenniches für beste Stimmung, bevor „Die Domstürmer“ einen rund einstündigen Auftritt der Extraklasse hinlegten. „Das war ein furioses Finale und der gelungene Abschluss einer großen Geburtstagsparty“, freute sich Landrat Markus Ramers, der gleichzeitig mit einem Augenzwinkern versprach: „Bis zum nächsten Bürgerfest warten wir sicherlich nicht bis zum 100-Jährigen…“

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Die Fledermaus-Nacht in der Zitadelle Jülich am Samstag 27. August 2022 – Anmeldung erforderlich

Jülich – Sie sind hellwach in der Nacht, sehen mit den Ohren und schlafen mit dem Kopf nach unten. Fledermäuse leben in einer verkehrten Welt, zumindest aus der Sicht von uns Menschen. So wundert es nicht, dass viele nur wenig über Fledermäuse wissen. Doch wer sich auf die fremdartige Welt der Fledermäuse einlässt, wird von den fliegenden Kobolden fasziniert sein. Perfekt haben sich die kleinen Flugsäuger an die nächtliche Insektenjagd angepasst. Zielsicher orten und fangen sie ihre Beute auch in absoluter Dunkelheit, wobei sie pro Nacht bis zu einem Drittel ihres Körpergewichts fressen.

Wer die streng geschützten Tiere live erleben will, kann das am 27. August tun. Der Arbeitskreis Fledermausschutz Aachen, Düren, Euskirchen (NABU/ BUND/ LNU) und das Museum Zitadelle stellen zur Internationalen Fledermausnacht das Leben der nächtlichen Jäger vor. Die Zitadelle ist eines der wichtigsten Quartiere für Fledermäuse im Jülicher Land. Hunderte von ihnen nutzen die alten Festungsmauern als Unterschlupf, deren Gänge mit ihren Spalten und Fugen ein optimales Rückzugsgebiet für die scheuen Tiere sind.

Ab 20:30 Uhr bieten wir jede halbe Stunde eine Führung zu den Lebensräumen in der Zitadelle an, bei der einzelne Arten und deren Lebensweise vorgestellt werden. Mit etwas Glück und einem Fledermausdetektor beobachten wir die Tiere beim Ein- und Ausfliegen. Aus der Nähe können die Tiere bei einem Lebendfang betrachtet werden, den der Arbeitskreis Fledermausschutz im Rahmen des Projekts zur Erforschung der Fledermäuse in der Zitadelle durchführt. Mehr über Fledermäuse erfährt man an dem Infostand, an dem den ganzen Abend Fledermausexperten Rede- und Antwort stehen. Mit dabei ist auch der Deutsche Amateur Radio Club e.V. mit dem Bat-Detektor und der künstlichen Fledermaus, die es aufzuspüren gilt.

Einlass ist um 20:00 Uhr, die erste Führung startet um 20:30 Uhr und ab dann alle halbe Stunde bis 23:00 Uhr. Führung und Live-Beobachtung am Netz dauern insgesamt ca.1 Stunde. Bitte bringen Sie eine Taschenlampe und festes Schuhwerk mit.

Die Teilnehmerzahl pro Gruppe ist begrenzt, eine Anmeldung ist daher unbedingt erforderlich: www.museum-zitadelle.de/veranstaltungen/fledermausnacht-2022 (Kurzlink: ogy.de/vp7k)

Den Eintritt legen Sie selber fest – „Pay what you want“ – zahlen Sie, was Ihnen die unsere Veranstaltung wert ist.

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Wärmebild-Drohne für den Brand- und Katastrophen-Schutz des Landkreises Vulkaneifel

Daun – Offizielle Vorstellung und Übungsflug des Multicopter DJI Matrice 300 RTK. Vor wenigen Tagen haben Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Harald Schmitz, der stellvertretende Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Karl-Heinz Kunze und die Gefahrstoffzugführung des Landkreises Vulkaneifel Landrätin Julia Gieseking und dem leitenden staatlichen Beamten Klaus Benz die neue Wärmebild-Drohne der Copterstaffel offiziell vorgestellt.

Dabei informierte die spezialisierte und neu gegründete Drohnenstaffel des Landkreises Vulkaneifel – unter der Leitung von Uwe Michels – über die Einsatzmöglichkeiten der Drohne, einem kürzlich angeschafften „Multicopter DJI Matrice 300 RTK“.

Demnach zählen beispielsweise das Erkunden von Einsatzstellen im Rahmen der Führungsunterstützung, die Personensuche, das Feststellen von offenen Bränden oder Glutnestern und das Überfliegen von Einsatzstellen mit Gefahrstoffexposition zu den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten im Brand- und Katastrophenschutz und in der allgemeinen Hilfe.

Im Rahmen der Vorstellung konnten sich Julia Gieseking und Klaus Benz dank eines Übungsfluges auch praktisch einen Eindruck von den Einsatzmöglichkeiten des Multicopters verschaffen. Die leistungsstarke Drohne ist ausgestattet mit einer radiometrischen Wärmebildkamera, einer erhöhten Wettertauglichkeit und einer herausragenden Flugleistung sowie mit einem Echtzeit-Übertragungssystem von Flugdaten und -videos.

Die Aufnahmen sind also während des Fluges live in den Räumlichkeiten der Technischen Einsatzleitung des Landkreises Vulkaneifel in Hillesheim abrufbar.

Bereits vor offizieller Vorstellung war die Wärmebild-Drohne im Rahmen von zwei Personensuchen im Landkreis Vulkaneifel im Einsatz. Hierbei hat sich auch gezeigt, dass die Zusammenarbeit mit anderen Einheiten, wie beispielsweise der Hundestaffel, sehr gut funktioniert.

 

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Statistikstelle der Stadt Aachen meldet erstmalig über 260.000 Einwohner*innen

Aachen – Seit wenigen Tagen ist es amtlich: In der Stadt Aachen leben erstmalig über 260.000 Menschen. Insgesamt 260.102 Aachner*innen zählte die Statistikstelle der Stadt vor einigen Tagen zum Monatsabschluss. Von den 260.102 Bürger*innen, die zur sogenannten „wohnberechtigten Bevölkerung“ gehören, haben 257.641 ihren Hauptwohnsitz in Aachen. Als „wohnberechtigt“ gelten neben allen Personen mit Hauptwohnsitz auch die, die ihren Zweitwohnsitz in der Stadt angemeldet haben.

Aachen-Mitte und Brand zählen mehr Einwohnende

Ein Blick in die allmonatlich-erscheinende Statistik verrät, dass die höchsten Einwohner*innengewinne aktuell die Bezirke Mitte und Brand verzeichnen. Insgesamt leben mit Stichtag 31. Juli 2022 2.295 Menschen mehr als im Vorjahresmonat in Mitte und 405 mehr in Brand. Laut Melderegisterauswertung sind es vor allem die 20 bis 29 Jahre alten Aachener*innen, die die größte Altersklasse in der Stadt ausmachen.

Geflüchtete aus der Ukraine tragen zur Bevölkerungsentwicklung bei

Die Menschen, die aus der Ukraine vor dem Krieg fliehen mussten, tragen in der Stadt Aachen zur Bevölkerungsentwicklung bei. Insgesamt 2.635 Ukrainer*innen leben aktuell in Aachen.