v.l.n.r. Personalratsvorsitzender Jürgen Heinz, Beigeordneter Günter Esch, Bürgermeister Manuel Follmann, Landrat Gregor Eibes und Büroleiter Leo Merges. Foto: Carina Alt-Linden
Wittlich – Im Rahmen einer kleinen Feierstunde gratulierten Landrat Gregor Eibes sowie der Beigeordnete Günter Esch, Büroleiter Leo Merges und Personalratsvorsitzender Jürgen Heinz Bürgermeister Manuel Follmann zu 25 Dienstjahren.
Nach seiner Ausbildung zum Finanzwirt beim Finanzamt in Bernkastel absolvierte Manuel Follmann 1998 zunächst seinen Grundwehrdienst in Idar-Oberstein, bevor er jeweils als Steuersekretär bei den Finanzämtern Bernkastel und Daun arbeitete.
Im Anschluss wechselte er 2001 zur Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich, wo er sein duales Studium zum Diplom-Verwaltungswirt erfolgreich abschloss.
Nach Sachbearbeitertätigkeiten in den Bereichen Sicherheit und Ordnung, Wirtschaftsförderung und Öffentlichkeitsarbeit sowie Kommunales und Recht, übernahm er 2013 die Stelle des Fachbereichsleiters für den Fachbereich Wirtschaftsförderung und Öffentlichkeitsarbeit und wurde persönlicher Referent des Landrates sowie Pressesprecher der Kreisverwaltung.
Mit der im September 2021 gewonnenen Wahl wechselte Manuel Follmann im November 2021 schließlich als hauptamtlicher Bürgermeister zu der Verbandsgemeinde Wittlich-Land.
Region/Mainz – „Michail Gorbatschow hat mit seinem Mut und seinem unerschütterlichen Glauben daran, dass eine freiere Gesellschaft die Kraft für Reformen hat, um Missstände zu überwinden, unsere Welt verändert. Er steht für Glasnost und Perestroika und hat damit nicht nur mehr Freiheit für Millionen Menschen in Mittel und Osteuropa gebracht, sondern auch den Weg frei gemacht für die Wiedervereinigung von Deutschland. Wir haben Michail Gorbatschow viel zu verdanken“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.
Anlässlich der Trauerfeierlichkeiten zum Tode des großen Friedenspolitikers und Staatsmannes Michail Gorbatschow am heutigen 3. September 2022 in Moskau hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer im Einvernehmen mit Innenminister Roger Lewentz für diesen Samstag Trauerbeflaggung für alle obersten Landesbehörden in Rheinland-Pfalz angeordnet.
Region/Berlin – Zu den aktuellen Meldungen von Gazprom zu Nord Stream 1 erklärt eine Sprecherin des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz: „Wir haben die jüngsten Meldungen von Gazprom zur Kenntnis genommen. Wir kommentieren diese in der Sache nicht, aber die Unzuverlässigkeit Russlands haben wir in den vergangenen Wochen bereits gesehen und entsprechend haben wir unsere Maßnahmen zur Stärkung der Unabhängigkeit von russischen Energieimporten unbeirrt und konsequent fortgesetzt.
Dadurch sind wir jetzt wesentlich besser gerüstet als noch vor einigen Monaten. Die Speicher liegen – Stand heute – bei 84,3%. Das Oktober-Speicherziel von 85 Prozent dürfte daher schon in den ersten Septembertagen erreicht sein. Auch bei der Versorgung über andere Lieferwege als russische Pipelines und neue Anlandekapazitäten für Flüssiggas kommen wir gut voran.
Natürlich sind es schwierige Zeiten, aber wir werden die Vorsorge weiterhin konsequent stärken. Es sind weiter große Anstrengungen nötig, aber wir sind wir auf einem guten Weg, um die Lage zu bewältigen.
Grundsätzlich gilt: Wir beobachten die Lage im engen Austausch mit dem Netzbetreibern und der Bundesnetzagentur sehr genau. Die Lage auf dem Gasmarkt ist angespannt, aber die Versorgungssicherheit ist gewährleistet.“
Mit INTO THE MADNESS bringt der in Deutschland führende Hardstyle-Veranstalter Musical Madness ein brandneues Festival in den Seepark Zülpich. Über 25 verschiedene Acts verwandeln den Seepark am heutigen Samstag 03. September 2022 in ein Paradies für alle Hardstyle-Fans. Grafik: Madness @ New Horizons Festival
Zülpich – INTO THE MADNESS erstmalig im Seepark Zülpich. Tagesfestival für elektronische Musik am heutigen Samstag, 03. September. Spektakuläre Show mit über 25 Künstlern auf zwei Bühnen. Mit INTO THE MADNESS bringt der in Deutschland führende Hardstyle-Veranstalter Musical Madness ein brandneues Festival in den Seepark Zülpich. Über 25 verschiedene Acts verwandeln den Seepark in ein Paradies für alle Hardstyle-Fans.
Hardstyle ist ein Subgenre der elektronischen Musikrichtung, das als Kombination von Trance und Hardcore-Techno entstanden ist. Der Veranstalter Musical Madness ist seit über 15 Jahren in der Eventbranche tätig und hat in dieser Zeit neben unzähligen Clubshows und „Hostings“ auf Festivals wie Parookaville und New Horizons auch Großveranstaltungen mit über 10.000 Gästen organisiert.
Die Veranstalter machen deutlich: „Das Projekt Outdoor-Festival steht bereits seit Jahren auf der Wunschliste und wird nun endlich realisiert werden. Der Seepark in Zülpich stellt hierbei die perfekte Location für dieses Vorhaben.“
Mit einem zehnköpfigen Team und etlichen externen Firmen sowie Freien Mitarbeitern wird seit nunmehr neun Monaten daran gearbeitet, das größte Hardstyle- Festival in Deutschland mit einem rund zwölfstündigen Programm durchzuführen. Dazu wurde ein umfangreiches Sicherheitskonzept in Einvernehmen mit allen zu
beteiligenden Behörden, darunter der Kreisverwaltung Euskirchen, erstellt.
Von 12 Uhr am Mittag bis kurz vor Mitternacht verteilen sich die Künstler auf zwei großen Bühnen – mit dabei sind weltweit bekannte DJs und Stars der Szene wie z.B. Headhunterz, Da Tweekaz, Rebelion und viele mehr. Die Gäste dürfen sich zudem auf eine große Überraschung nach 23 Uhr freuen. Zahlreiche Tickets für die Großveranstaltung wurden schon verkauft. Laut Veranstalter kommen die Besucher aus den unterschiedlichsten Regionen Deutschlands und darüber hinaus, darunter Frankreich, Luxemburg, der Niederlande, Finnland und der Schweiz.
Weitere Eintrittskarten sowie Tickets für Parkplätze und Buchungen für die Shuttle Busse sind noch unter folgender Adresse erhältlich: www.intothemadness.de.
Das Ziel von den verantwortlichen Organisatoren in Zusammenarbeit mit dem Seepark- Team, der Stadt Zülpich und weiteren zuständigen Behörden sowie den Anwohnern ist es ein erfolgreiches und nachhaltiges Event auf die Beine zu stellen, welches einen Mehrwert für die gesamte Region darstellt und auf das alle Beteiligten stolz sein können. So nahm der Veranstalter bereits im Vorfeld über verschiedene
Kanäle zu den Anwohnern Kontakt auf, um auf die Lautstärke des Festivals und geänderte Verkehrsführung hinzuweisen.
Auch seitens Stadt Zülpich und Seepark Zülpich gGmbh wird um Verständis der Anwohner gebeten. Ein auf Musikveranstaltungen
spezialisierter Immissionsgutachter wird während der gesamten Veranstaltung vor Ort sein und permanent Messungen durchführen, sodass der zulässige Lautstärke- Grenzwert an den schützenswerten Orten nicht überschritten wird.
Aufgrund der Veranstaltung ist das Seepark Gelände für Parkbesucher am 03.09.22 geschlossen. Ebenfalls können die Aufbauarbeiten der Veranstaltung im Vorfeld und Nachgang teilweise zu Einschränkungen im Parkbereich sowie auf den Parkplätzen führen. Der Familien-Herbstmarkt am 10. Und 11. September wird ohne Einschränkungen
stattfinden.
Zahlreiche Anregungen wurden bei der Podiumsdiskussion ausgetauscht. Foto: Dagmar Luxem / Stadt Mayen
Mayen – Podiumsdiskussion im Burghof mit Staatssekretär und LGBTIQ Landesbeauftragten David Profit. Die Musical Uraufführung „Brigitte Bordeaux“ war für die Burgfestspiele Mayen ein voller Erfolg, der das Publikum mit Humor, Feinfühligkeit und Musik mit Ohrwurmgarantie unterhaltsam an ein sensibles Thema führte.
Im Rahmen der Kooperation mit der Initiative „QueerWein“-Rheinland-Pfalz und der Burgfestspiele in Zusammenhang mit dem Musical „Brigitte Bordeaux“ veranstaltete die Stadt Mayen im Anschluss an eine der letzten Vorstellungen eine Podiumsdiskussion zum Thema Transgender, Toleranz und Identität.
Dazu waren der Staatsekretär des Ministeriums für Familie, Frauen, Kultur und Integration und LGBTIQ-Landesbeauftragten David Profit, die beiden Mitglieder des Ensembles Michael Ophelders und Joel Zupan, Intendant Alexander May sowie die beiden Sensitivity Reader des Stückes Felicia Rolletschke und Vincent Maron geladen.
Stellvertretend für Oberbürgermeister Dirk Meid begrüßte Natascha Lentes, Beigeordnete der Stadt und stellte für die Stadtspitze fest, wie wichtig dieses Thema auch für Mayen ist und betonte, dass es auch neben vielen anderen aktuellen Krisen und Problemen seine Bedeutung nicht verlieren darf. „Es werden tagtäglich Menschen in unzähligen Kriegs- und Krisengebieten dieser Welt getötet. An der Ahr kämpfen sich unsere Freunde und Nachbarn wieder zurück in ihr normales Leben. Das Klima spielt verrückt. Aber: wir sind in der Lage, das eine nicht mit dem anderen zu verwechseln. Wir sind in der Lage multiple Krisen zu bewältigen. Diese Krisen und Probleme können nicht linear angegangen werden. Beim Kampf um Gleichberechtigung geht es vor allem um Menschenrechte, um Freiheit,“ so Lentes und kündigt mit der neuen Gleichstellungsbeauftragten der Stadt, Ina Rüber, bereits konkrete Maßnahmen und Aktionen an.
Die beiden Sensitivity Reader machten deutlich, wie wichtig Sprache im Kampf um Gleichberechtigung ist. „Sprache reflektiert welche unbewussten oder bewussten Vorurteile wir über verschiedene Personengruppen haben. Gerade transgeschlechtliche Personen leiden jeden Tag unter diesen Stereotypen – auf Sprache mehr zu achten kann helfen, diese Vorurteile auszuräumen,“ so Felicia Rolletschke, die sich sowohl als professionelle Workshoptrainerin als auch als politische Aktivistin für die Rechte von transgeschlechtlichen Menschen einsetzt.
Nicht zuletzt im Rückblick auf die erfolgreiche Spielzeit freut sich Oberbürgermeister Dirk Meid über die tolle Resonanz dieser Podiumsdiskussion, die auch weit über die Stadtgrenzen auf sich aufmerksam machen konnte.
„Ich bin froh, dass unser Intendant Alexander May mit „Brigitte Bordeaux“ dieses Thema auch nach Mayen gebracht hat. Unterhaltsam aber auch mit großer Ernsthaftigkeit. Solange in 69 Staaten dieser Welt Homosexualität noch strafrechtlich verfolgt wird. Solange in 11 Ländern dieser Welt die Todesstrafe für lesbische, schwule und trans-Menschen droht. Solange auch in Deutschland Queere Menschen immer noch diskriminiert werden und die rechtliche Gleichstellung noch lange nicht erreicht ist, gehört dieses Thema ganz oben auf unsere Agenda – auch in Mayen,“ so Meid.
Die Projektverantwortlichen Marielle Bruno de Sá (Int. Kunstakademie), Luzia Schlösser (Burgenmuseum), Prof. Frank Günther Zender (Int. Kunstakademie), Hilde Amrein (Burgenmuseum) sowie die jungen Projektfans (stellvertretend für viele andere Teilnehmerinnen und Teilnehmer) Veronika und Said freuen sich über das erfolgreiche Kulturrucksackjahr und die Abschlussaktion in Heimbach. Foto: Brigitte Lerho
Düren – Das Burgenmuseum Nideggen und die Internationale Kunstakademie Heimbach feiern mit vielen Kindern und Jugendlichen Kreativität und Kultur dank des Kulturrucksacks. Das ist ein gefördertes Projekt des Landes NRW, bei dem Türen zu Kunst und Kultur für junge Menschen so früh wie möglich geöffnet werden sollen.
Im April startete die Kulturrucksack-Auftaktaktion im Burgenmuseum Nideggen. Seit neun Jahren kooperieren die Internationale Kunstakademie Heimbach und das Burgenmuseum bei der Auftakt- und Abschlussveranstaltung eines jeden Jahres. In diesem Jahr widmen sich die Kinder und Jugendlichen dem Thema der Vielfalt in all ihren Facetten und Farben.
Der Start erfolgte im Burgenmuseum mit der Künstlerin Andrea Wycisk aus Köln und der Museumspädagogin Daniela Rösing. Die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer kreierten tolle Acrylmalereien und Banner. Die Motive zieren nun farbenfrohe Roll-Ups. Das Thema „Die des Sommers“ wurde Anfang August von zwanzig Kindern und Jugendlichen mit Begeisterung und Kreativität auf Burg Nideggen umgesetzt. Es entstanden farbenfrohe Wappen und Gemälde. Die Pädagoginnen Hilde Amrein und Daniela Rösing begleiteten den Tag. Zahlreiche Workshops der Internationalen Kunstakademie motivierten viele Kinder und Jugendliche ihre Kreativität in Farbe und Form umzusetzen.
Die gemeinsame Abschlussaktion zwischen Internationaler Kunstakademie Heimbach und Burgenmuseum Nideggen startet am Samstag, 19. November, ab 11 Uhr in der Kunstakademie. Alle Kinder und Jugendlichen sind herzlich willkommen. Die Aktion am 19. November ist kostenfrei ist kostenfrei und wird dankenswerterweise gefördert vom Land Nordrhein-Westfalen. Anmeldungen für die Abschlussveranstaltung werden erbeten bei der Internationalen Kunstakademie unter 02446/ 809700.
In diesem Jahr steht die Ausstellung unter dem Motto „Wundersame Waldwesen“. Lassen Sie sich überraschen, wie tausende große und kleine, gelbe, grüne und orange Kürbisse die Formen dieser wundersamen Waldwesen annehmen und die Fläche rund um den Krewelshofer See in eine farbenfrohe Herbstkulisse verwandeln.
Mechernich – Für Frederick wäre der Krewelshof Eifel im Moment das Paradies. Überall wärmende Sonnenstrahlen und an jeder Ecke herrliche Farben. All das könnte die kleine Feldmaus aus dem beliebten Kinderbuch sammeln. „Vielleicht macht das auch die Faszination Kürbis aus. Diese herrlich leuchtenden Farben, die man im Herbst in sich aufsaugen kann, um im Winter davon zu zehren“, sagt Danielle Bieger bei einem Rundgang zur Eröffnung von Nordrhein-Westfalens größter Kürbisausstellung.
Die Nacht auf den 1. November kann kommen: Der Weiße Halloween eignet sich bestens als Laterne und lässt sich auch wunderbar bemalen. Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress
Rund 100.000 Kürbisse verwandeln dort Figuren aus Holz und Draht in bunte Waldwesen. Der Fuchs leuchtet im orangefarbenen Kürbispelz, ein weißes, hier und da geflecktes Kaninchen scheint sich mit seiner leicht geduckten Haltung vor ihm zu verstecken. Gleich daneben können die Besucher durch einen „Wald“ aus bunten Pilzen schlendern, um dann vor einer majestätisch dreinblickenden Eule zu stehen. „Sie hat gerade noch ihre lilafarbenen Federn als Ohren erhalten. Unsere Tochter Bibi hat ein tolles Gefühl für solche Accessoires“, sagt Krewelshof-Chefin Danielle Bieger.
Nordrhein-Westfalens größte Kürbisausstellung auf dem Krewelshof Eifel in Obergartzem ist eröffnet. Die Besucher erwarten wunderbare Waldwesen in bunten Farben. Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress
Schneckenhaus mit Fenster
Die mittlere Tochter Kim ist im Vorfeld der Ausstellung für das Design der Tiere zuständig. Dafür fotografiert sie die Holzfiguren von Künstler Pit Ruge und macht sich Gedanken, wie die Kürbisse darauf angeordnet werden sollten, damit es wunderschöne Waldwesen werden. Das Eichhörnchen besticht etwa mit einem charakteristischen, buschigen Schwanz, bei dem sich die Farben Weiß und Hellorange abwechseln. Bei der Schnecke sind orangefarbene und grüne Kürbisse so auf dem weißen Haus angeordnet, dass sie ein Fenster darstellen – inklusive Blumenkette. Und der Specht nagt an einem grün-orange changierenden Baumstamm.
Auf über 15 Hektar bauen die Biegers die Kürbisse für die alljährliche Schau selbst an. Da staunen Ingrid, Gerhard, Marianne, Ludwig und Renate nicht schlecht, als sie von Danielle Bieger erfahren, dass es über 100.000 Stück sind. Die Fünf sind zum Geschwistertreffen aus Daun und Köln extra zum Krewelshof gereist und sind ganz begeistert von den meterhohen Tieren und der Atmosphäre. Sie bitten Danielle Bieger noch um ein Gruppenfoto unter der Blumengirlande. Wird gemacht. Und weil die fünf Besucher auf dem Weg ins Café sind, bekommen sie noch schnell ein paar kulinarische Tipps mit auf den Weg. Denn von Kürbissuppe über Kürbiskuchen bis hin zu Kürbissekt hat der Krewelshof zahlreiche Verarbeitungsvarianten zu bieten.
Zum Verzehr geeignet
Schließlich arbeiten die Biegers nur mit zertifiziertem Saatgut, damit garantiert ist, dass alle Kürbisse zum Verzehr geeignet sind. Dunkelgrüne Rondinis, weiße Babyboos, gesprenkelte Bischofsmützen, mehrfarbige Ufos oder knallige Hokaidos sind zudem fantastische Sorten zum Dekorieren. So wird eine riesige Pyramide aus Kürbissen zum besonderen Hingucker. Auf dem Weg dorthin sehen die Hirschkäfer je nach Perspektive zwar bedrohlich aus, sind aber gänzlich ungefährlich. Der König des Waldes, ein Hirsch, ist ganz in Weiß mit einem grünen Hubertuskreuz eine imposante Erscheinung. Er zeigt keine Angst vor dem Jäger, der seinen Geländewagen am See geparkt hat.
Das Fahrzeug ist ebenso eine beliebte Kulisse für Fotoshootings wie die Pyramide, eine Hütte aus Kürbissen oder der historische Leiterwagen mit Strohballen und Kürbisdekorationen. Wer dann immer noch nicht genug Farben gesammelt hat, hat auf dem Weg zum Auto noch reichlich Gelegenheit, sich an verschiedenen Kürbissorten satt zu sehen oder sie für die eigene Dekoration zu erwerben. Auf den ansprechenden Schildern gibt es zu den Kürbissen dann auch gleich die passenden Rezeptvorschläge dazu. Man muss ja – anders als Feldmaus Frederick – von irgendetwas satt werden.
Kürbisschnitzen am Wochenende
Für Besucher ist die Kürbisausstellung täglich von 11 bis 17.30 Uhr geöffnet (letzter Einlass 17 Uhr). Der Eintritt zur Kürbisschau kostet an Wochentagen sechs Euro sowie am Wochenende sieben Euro pro Person. Darin enthalten ist auch der Besuch im Maislabyrinth, in dem ein Quiz mit Infotafeln dazu einlädt, die heimischen Waldtiere wie Wolf, Luchs und Eule besser kennenzulernen. Wer noch nicht lesen kann, darf sich am Bilder Bingo versuchen.
An jedem Wochenende im September und Oktober können Kinder und Erwachsene außerdem beim Kürbisschnitzen auf dem Erlebnisbauernhof ihre eigenen Kürbisfiguren gestalten. Samstags und sonntags um 14 Uhr heißt es dann „Sucht Euch einen fussballgroßen Kürbis aus, malt ein gruseliges Gesicht oder Euer Lieblingstier drauf – und dann geht’s los mit dem Schneiden und Schnitzen“.
Wer dann noch nicht genug hat von Kürbissen in allen Farben und Formen – und vor allem Größen – sollte sich die beiden Sonntage, 11. und 18. September, im Kalender vormerken. Am 11. September findet ab 12 Uhr die NRW Riesen-Kürbis-Wiegemeisterschaft auf dem Krewelshof Lohmar statt. Am 18. September startet die beliebte Kürbis-Regatta auf dem See am Krewelshof Eifel, ebenfalls ab 12 Uhr. Anmeldungen für beide Events sind schon jetzt über die Homepage www.krewelshof.de/kuerbisschau möglich.
Der Stoff- und Tuchmarkt lädt am 02. September in die Innenstadt von Mayen ein. Foto: Stadt Mayen
Mayen – Am heutigen Freitag 02. September von 10-17 Uhr, hüllt der Deutsch-Holländische Stoffmarkt den Marktplatz in Mayen wieder in ein buntes Meer aus Farben und Mustern. Vollkommen egal ob man nun auf der Suche nach einem neuen frühlingshaften Outfit ist oder den eigenen vier Wänden einen neuen Look verpassen will, am heutigen Freitag finden Selbermacher ausreichend Inspiration um die Nähmaschine heiß laufen zu lassen.
Viele Besucher schätzen auch den kreativen Austausch mit anderen Nähbegeisterten und die Möglichkeit die Stoffe nicht nur zu sehen, sondern auch in die Hände zu nehmen. Dies ist ein großer Vorteil des Stoffmarktes gegenüber dem Online-Handel, denn Stoffe muss man schließlich fühlen.
Im Schatten der historischen Genovevaburg, die fast wachend über den Marktplatz blickt, entwickelt der Deutsch-Holländische Stoffmarkt einen ganz besonderen Flair, welcher die Besucher schnell in seinen Bann zieht. Das Gesamtpaket macht den Besuch zu einem wahren Erlebnis.
Der Stoffmarkt in Mayen ist am heutigen Freitag, den 02. September von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
Von der „Kier“, „Mechernichs Altstadt“, so Vereinskartellchef Marcel Hembach, setzt sich der Festzug am heutigen Freitag, 2. September, um 18 Uhr zum eigentlichen Kirmesplatz in Bewegung. Hier tragen auf einem Archivbild Angehörige des Jugendrotkreuzes den die Kirmes symbolisierenden „Kirmespitter“ zum Ort des Geschehens. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich – Am heutigen Freitag, 2. September, um 18 Uhr wird die Mechernicher Traditions-Herbstkirmes auf althergebrachte Art mit Kirmesknochen-Ausgraben und Kirmespitter eröffnet. Die Herbstkirmes am Fuße des Johannesbergs ist die ältere und ursprünglichere – die „Maikirmes“ oder „Frühjahrskirmes“ kam erst in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts dazu. Am heutigen Freitag, 2. September, um 18 Uhr wird „op de Kier“ der Kirmesknochen ausgegraben, der die Mechernicher Traditionskirmes am ersten Wochenende im September symbolisiert.
Von dort setzt sich der Festzug mit Kirmesgesellschaft, Knochen und „Kirmespitter“ zum Kirmesplatz zwischen Weierstraße und Nyonsplatz in Bewegung. Für die Musik unterwegs sorgt traditionell ein Ensemble, das sich laut Vereinskartellchef Marcel Hembach aus Musikern der Bergkapelle und der Bigband der Prinzengarde zusammensetzt.
Platzkonzert vor der Volksbank
Der Kirmessonntag beginnt um 10.45 Uhr mit einer heiligen Messe und anschließender Kranzniederlegung am Ehrenmal. Ein Festzug führt die Gäste danach zum Kirmesplatz. Dort spielen mehrere Musikkapellen zu einem Platzkonzert vor der Volksbank auf.
Geöffnet sind die Fahrgeschäfte am Freitag ab 16 Uhr, am Samstag ab 15 Uhr, am Sonntag von 11 Uhr an Kirmesmontag wieder ab 15 Uhr. Marcel Hembach ist es gelungen, Europas derzeit modernsten Autoscooter auf den Marktplatz zu holen. Die Traditions-Schaustellerfamilie Lossen (seit 1928) betreibt das Fahrgeschäft mit 30 Selbstfahrern und High-End-Dolby-Surround-Anlage. Ebenfalls mit am Start: eine große Raupenbahn. Hinzu kommen Getränke- und Imbissstände, Kinderkarussells, Flieger, Schieß- und Pfeilwurfbuden sowie Entenangeln.
Das Ensemble „MUSIca ALcheMIca“ unter der Leitung der spanischen Violinistin Lina Tur Bonet. Foto: Veranstalter
Jülich – Konzert mit dem international renommierten Ensemble „MUSIca ALcheMIca“ unter der Leitung von Lina Tur Bonet. Das Konzertprogramm „La Belleza“ versammelt verschiedene Werke des so genannten „Stylus Fantasticus“ aus der Zeit des Frühbarocks. Der „Fantastische Stil“ entwickelte sich durch die Kombination der Musikarten, die in zwei der kulturell aktivsten Zentren dieser Zeit, Italien und Mitteleuropa, gespielt wurden.
Das Ensemble MUSIca ALcheMIca unter der Leitung der spanischen Violinistin Lina Tur Bonet präsentiert eine Zusammenstellung dessen, was man als „die schönste Musik, die je komponiert wurde“ bezeichnen könnte. Die Kompositionen versetzen mit ihrer Symbolik und ihren Klängen die Zuhörerinnen und Zuhörer in Erstaunen und ziehen sie unwiderstehlich in ihren Bann.
An diesem Abend besteht die Gelegenheit, Imitationen von anderen Instrumenten als den gespielten zu hören: „Scordatura“ von seltsam gestimmten Geigen, „Follies“ in Form von fast dionysischer Musik und himmlische „Passacaglia“ – ein wahrhaft überschwängliches Repertoire für die Sinne aus einer Zeit, in der die Seelen mit Sphärenklängen berührt wurden. Zur Aufführung kommen Werke von Gian Paolo Cima, Dario Castello, Biagio Marini, Heinrich Ignaz F. Biber, Johann H. Schmelzer, Marco Uccellini, Johann Paul Von Westhoff, Biagio Marini und Andrea Falconiero.
Lina Tur Bonet gilt international als eine der faszinierendsten Violinisten ihrer Generation. Von der internationalen Presse für ihre Virtuosität und Musikalität gelobt, hat sich Lina Tur Bonet als eine vielseitige Geigerin und Dirigentin etabliert. Lina Tur Bonet ist Gründerin und Direktorin des Ensembles MUSIca ALcheMIca, das durch ihre preisgekrönten Aufnahmen international anerkannt ist. MUSIca ALcheMIca entstand aus der Idee heraus, die Musik aller Zeiten zu spielen und multidisziplinäre Projekte in Angriff zu nehmen.
Das Konzert, das durch die Spanische Botschaft Berlin ermöglicht wird, findet in der Schlosskapelle der Zitadelle Jülich am Dienstag, 6. September 2022, um 19.00 Uhr, im Rahmen der Ausstellung „Weltreich und Provinz. Die Spanier am Niederrhein 1560–1660“ statt, die im Museum Zitadelle Jülich zu sehen ist. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Cookie EinstellungenZustimmen
Datenschutz & Cookie Richtlinien
Datenschutzübersicht
Diese Website verwendet Cookies um Ihre Erfahrung zu verbessern, während Sie durch die Website navigieren. Von diesen Cookies werden die Cookies, die nach Bedarf kategorisiert werden, in Ihrem Browser gespeichert, da sie für das Funktionieren der grundlegenden Funktionen der Website wesentlich sind.
Aktuell verwenden wir keine Cookies von Drittanbietern.
Sollte sich dies allerdings ändern, werden diese nur mit Ihrer Zustimmung in Ihrem Browser gespeichert. Sie haben dann auch die Möglichkeit diese Cookies zu deaktivieren. Das Deaktivieren einiger dieser Cookies kann sich jedoch auf Ihre Browser-Erfahrung auswirken.
Notwendige Cookies sind unbedingt erforderlich, damit die Website ordnungsgemäß funktioniert. Diese Kategorie enthält nur Cookies, die grundlegende Funktionen und Sicherheitsmerkmale der Website gewährleisten. Diese Cookies speichern keine persönlichen Informationen.