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Familien-Herbstmarkt im Seepark Zülpich

Zülpich – Inmitten der herbstlichen Farbpracht unseres Parks findet der Familien-Herbstmarkt am Wochenende des 10. und 11. September im Seepark Zülpich statt. Die Gäste dürfen sich auf ein unterhaltsames Erlebnis für die ganze Familie freuen.

Geboten wird ein buntes Programm-Potpourri, unter anderem mit Kunsthandwerkerständen, Oldtimer-Traktoren, Kinderschminken, Streichelzoo und vielen weiteren Highlights für Jung und Alt. Für das musikalische Bühnenprogramm konnten unter anderem Fragile Matt, Uwe Reetz und Ed Stevens Voices verpflichtet werden.

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Konzert mit Diva Delight am Samstag 10. September 2022 in der Propstei Buchholz

Niederzissen/Brohltal – Nach drei Jahren Corona Pause ist es wieder so weit: Die Damen von Diva Delight kehren am Samstag, den 10. September 2022 um 19:30 Uhr mit ihrem Programm „Märchen schreibt die Zeit“ in die Propstei Buchholz zurück.

Dieses Mal haben sie neben einem märchenhaften und besonderen Programm auch noch einen ganzen Chor mitgebracht. Eingewoben in eine hübsche Geschichte erwarten den Zuhörer wunderschöne Melodien aus Filmen und Musicals, die Jung und Alt bekannt sein sollten und bei vielen von uns Kindheitserinnerungen wecken werden.

Wie immer darf dabei viel gelacht, viel geträumt und in der wunderbaren Musik geschwelgt werden!

Diva Delight – das sind Dawn Marie Flynn und Nicole Wolke: Dawn Marie Flynn wurde in Philadelphia geboren. Ihre Ausbildung absolvierte sie an der Eastman School of Music in New York und an der Musikhochschule Hamburg. Nach zahlreichen Opernengagements in Bielefeld, Krefeld, Kaiserslautern, Hamburg und Aachen arbeitet die gebürtige Amerikanerin seit einigen Jahren freischaffend als Sängerin und Gesangslehrerin. Dem Ensemble kommt, neben ihrem herausragenden Können im Repertoire von Oper, Operette und Kunstlied, ihre Liebe zur Musik ihrer Heimat Amerika zugute. Nicole Wolke stammt aus Euskirchen. Nach ihrer Ausbildung in Freiburg und Köln konzentrierte sie sich als freischaffende Sängerin zunächst auf Kirchenmusik. Dem rheinischen Publikum ist sie durch zahlreiche Solopartien in den Passionen und Oratorien bekannt. An der Musikschule ihrer Heimatstadt unterrichtet Nicole Wolke Gesang. Ihre Leidenschaft gehört dennoch der Bühnenmusik. Sie verleiht Diva Delight musikalisch eine besondere Note mit ihrem Faible für Chansons, die sie gerne in die Programme des Ensembles einbaut.

Kartenvorverkauf zu 13,00 € Euro zzgl. Vorverkaufsgebühren (Abendkasse 16,00 €):

www.ticket-regional.de

Weitere Infos: Tourist-Informationen Vulkanregion Laacher See

Weitere Infos: Tel. 02636-19433 oder info@vulkanregion-laacher-see.de | www.divadelight.de

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evm-Gruppe begrüßt 25 neue Auszubildende – Über „Speed-Dating“ schon die ersten Stellen für 2023 vergeben

Region/Mayen-Koblenz – Sie starten in einer sehr herausfordernden Zeit ins Berufsleben: Insgesamt 25 junge Menschen haben am 1. September ihre Ausbildung in der Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe) begonnen. Ob Industriekaufleute, Elektroniker, Anlagenmechaniker oder solche, die ein duales Studium absolvieren: Die Palette bei der evm-Gruppe ist groß. Umso freut sich das Unternehmen, dass alle Ausbildungsplätze besetzt werden konnten. Vorstandsvorsitzender Josef Rönz: „Qualifizierte Fachkräfte sind immer gefragter und unsere Branche steht in einem ständigen Wandel. Wir freuen uns, den jungen Menschen eine Ausbildung mit Perspektive zu bieten, in der ihre Ideen gefragt sind und ihre Talente gefördert werden.“

Die evm-Gruppe bietet Nachwuchstalenten ein Spektrum von insgesamt zehn kaufmännischen und technischen Ausbildungsberufen und Dualen Studiengängen – von IT-Systemelektroniker/-innen über Anlagenmechaniker/-innen bis zu Industriekaufleuten oder zu den dualen Studiengängen Bachelor of Engineering Elektrotechnik und Bachelor of Science Business Administration.

„Als Unternehmen, das hier seine Wurzeln hat, übernehmen wir Verantwortung für die Region – und dazu gehört selbstverständlich, dass wir jungen Menschen eine Chance geben und sie zu Expertinnen und Experten in ihrem jeweiligen Fachgebiet entwickeln“, betont Josef Rönz zum Start des neuen Ausbildungsjahres. Viele Bewerberinnen und Bewerber wurden dabei bei der jährlich stattfindenden „Woche der Ausbildung“ der evm-Gruppe auf das Unternehmen aufmerksam. Seit der Pandemie findet sie digital statt. Bei Facebook, Instagram und Youtube gibt die evm-Gruppe dabei Einblicke in ihren Arbeitsalltag inklusive eines Job-Speed-Dates, bei der sich Interessierte direkt ihren Ausbildungsplatz für das kommende Jahr sichern können. Mit Erfolg: Denn zwei der insgesamt 25 Neulinge haben hierbei schon für 2023 ihren Ausbildungsvertrag unterzeichnet.

Für den Ausbildungsstart im September 2023 nimmt die evm-Gruppe bereits jetzt schon Bewerbungen entgegen. Alle Informationen zu den angebotenen Ausbildungsberufen sowie das Online-Bewerbungsformular finden Interessierte unter www.evm.de/karriere.

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„Man muss auch hingehen!“ – Reichlich Zulauf auf der Mechernicher Herbstkirmes

Mechernich – Auf der Mechernicher Herbstkirmes war was los. Vereinskartell und Schausteller waren hochzufrieden, besonders die großen Fahrgeschäfte, Raupe und Autoscooter, aber auch „Flieger“ und „Kinderkarussell“ vor dem Rathaus waren gut besucht. Darüber hinaus wurden umlagerte Bierstände und Imbissgelegenheiten, Schieß- und Pfeilwurfbuden gesichtet.

Menschen waren gottseidank ebenfalls reichlich anwesend. Zugegeben: Auf den Kirmesplätzen mehr als in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist, in die Pfarrer Erik Pühringer gemeinsam mit Fahnenabordnungen der Mechernicher Vereine einzog.

Sich verbal zur Gemeinschaft mit anderen zu bekennen alleine genüge nicht, so der GdG-Leiter am Sonntag während der Kirmesmesse: „Man muss auch hingehen!“ Damit meinte der Geistliche nicht nur das Sonntagshochamt, sondern auch den Kirmesplatz.

Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick war offensichtlich der gleichen Meinung, er war sowohl im Gottesdienst, als auch nachher beim Platzkonzert vor dem Rathaus mit von der Partie, wo er gemeinsam mit Angehörigen der Vereinskartelle Mechernich und Kommern sowie der Bergkapelle auf eine gelungene Herbstkirmes anstieß.

Freude über Freunde aus Kommern

Die war bereits am Freitag um 16 Uhr eröffnet worden, aber der Kirmesknochen wurde erst am Samstag, um 18 Uhr „auf der Kier“ ausgegraben, was im Vorfeld der Herbstkirmes für einige Verwirrung in den Medien gesorgt hatte. „Aber freitags haben wir keine Musik zur Verfügung“, rechtfertigte sich Vereinskartellchef Marcel Hembach.

Große Freude hatte er daran, dass die Kollegen aus Kommern „erstmals seit Menschengedenken“ über den Greesberg/Altusknipp vors Rathaus gefunden hatten, um gemeinsam mit den Mechernichern und dem gemeinsamen Bürgermeister auf die Mechernicher Herbstkirmes anzustoßen. Seit dem Stadtfest Anfang August herrscht eine ausgesprochen entspannte Atmosphäre zwischen den Kartellen.

Pfarrer Erik Pühringer erinnerte Kirmes an das Gemeinschaft Stiftende des Christentums, zu dem Jesus jeden einzelnen eingeladen habe: „Nicht nur zur Mahlgemeinschaft mit ihm, sondern auch untereinander!“ Das ungeheuer trostvolle sei das Bewusstsein: „Du bist nicht allein!“ Die Gemeinschaft der Glaubenden bilde die Christenheit ab, „nicht die Amtskirche“.

Der Pfarrer rief auch zum „Gemeinschaftsleben außerhalb der Kirche“ auf, zu Solidarität und Zusammenhalt in der Bürgerschaft der Stadt Mechernich: „Wir sind aufeinander angewiesen und aufeinander verwiesen“, so Pühringer. Es sei schon viel gewonnen, „wenn wir ein wenig mehr aufeinander achten…“, so der Leiter der Gemeinschaft der Gemeinden Sankt Barbara Mechernich.

Runde um den Bürgermeister

Den Pfarrer beim Wort nahmen anschließend Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, sein Stellvertreter Günter Kornell, die Vereinskartellchefs Marcel Hembach (Mechernich) und Rolf Jaeck (Kommern) sowie deren Mitstreiter Friedel Meuser und Björn Schäfer, Günter Schmitz von der KG „Greesberger“, Festausschuss-Präsident Albert Meyer und Ratsfraktionschef Peter Kronenberg sowie Frank Weiermann und andere Musiker der Bergkapelle, die nach der Messe beim Platzkonzert vor dem Rathaus aufspielten.

Besondere Freude hatte Kartellchef Marcel Hembach nicht nur, dass die Schaustellerfamilie Loosen mit dem frisch erworbenen zurzeit modernsten Autoscooter Europas angereist war, sondern auch die Zusage hinterließ, dass man in Zukunft die Mechernicher Jahrmärkte wieder regelmäßig beehren werde.

Nicht ganz so viel zu tun wie bei der Maikirmes hatte die Jahrmarktbereitschaft des Roten Kreuzes um den Gemeinschaftsleiter Sascha Suijkerland. Der Ortsverein Mechernich war am Wochenende bei mehreren Veranstaltungen als Gesundheitsaufsicht mit von der Partie und sozusagen seit mehreren Tagen im ehrenamtlichen Dauereinsatz.

Weil der eigene Fuhrpark der Mechernicher teilweise außerhalb im Einsatz stand, hatte man auch einen schmucken Hauben-Mercedes- Mannschaftswagen des DRK-Landesverbandes Nordrhein aus Düsseldorf leihweise an den Bleiberg holen können.

Eine moderne Form des Kraftmessers „Hau den Lukas“ auf dem Kirmesplatz sorgte allerdings auch bei der Herbstkirmes 2022 wieder für eine ganze Reihe behandlungsbedürftiger Handverletzungen vornehmlich männlicher und junger Jahrmarktbesucher.

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Dr. Uwe Friedl in Euskirchen geehrt

Euskirchen – Eine seltene Auszeichnung wurde am vergangenen Freitag an den ehemaligen Bürgermeister Dr. Uwe Friedl im Stadttheater übergeben. 21 Jahre lang war Friedl Bürgermeister der Stadt Euskirchen und hat in dieser Zeit vieles für die Stadt erreichen können. Deshalb hatte der Rat der Stadt Euskirchen beschlossen, dass Friedl zum Ehrenbürgermeister der Stadt Euskirchen ernannt werden solle. Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, war dafür nach Euskirchen gekommen und hielt die Laudatio auf den Bürgermeister a.D., in der sie die Leistungen und den Einsatz von Dr. Uwe Friedl herausstellte.

Zusätzlich zum ehemaligen Bürgermeister wurden auch zwei Stadtverordnete geehrt, die 25 Jahre und länger im Stadtrat aktiv waren. So wurde Irmgard Preißmann-Jung geehrt, die für die CDU von 1979 bis 2004 Mitglied des Rats war und dabei gerade zu Beginn ihrer Ratszeit Pionierarbeit für Frauen im Rat leistete und später den Ausschuss für Tiefbau und Verkehr leitete. Ebenfalls zum Ehrenstadtverordneten ernannt wurde Leo Pelzer, der 41 Jahre für die SPD im Rat der Stadt Euskirchen mitarbeitete und sich dabei vor allem für soziale Themen einsetzte.

Bürgermeister Sacha Reichelt hielt für die langjährigen Ratsmitglieder die Laudatio und überreichte den drei Geehrten die Urkunden sowie ein kleines Präsent der Stadt Euskirchen. Außerdem wurden die Ehrengäste eingeladen, sich ins Goldene Buch der Stadt Euskirchen einzutragen.

„Wir werden uns in Zukunft ja häufiger sehen“, verabschiedete Bürgermeister Sacha Reichelt die drei Geehrten – in ihrer neuen Position werden sie nämlich zu allen repräsentativen und kulturellen Terminen der Stadt Euskirchen eingeladen.

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Trierer Weihbischof eröffnet Wallfahrtszeit in Barweiler

Barweiler – „Die Wallfahrt hat besonders an Aktualität gewonnen.“ Das hat der Trierer Weihbischof Franz Josef Gebert zu Beginn des Pontifikalamtes in der Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Gertrud in Barweiler gesagt. In die Gemeinde am Nürburgring pilgern seit dem 18. Jahrhundert Menschen, um beim Gnadenbild „Unserer Lieben Frau mit der Lilie, der Königin des Friedens“ um Heilung von Krankheiten und um Hilfe in anderen Lebenslagen zu bitten. Gebert hat am 3. September gemeinsam mit Gläubigen einen Gottesdienst in der Wallfahrtskirche St. Gertrud gefeiert und somit die 296. Wallfahrtszeit eröffnet.

„Wir sind Teil der Schöpfung und ihrer Gesetze“, gab Gebert in seiner Predigt zu bedenken. Da gehe es immer um das Überleben in der Natur. „Daher tun wir uns mit dem Frieden oft schwer.“ Doch Jesus lehre den Menschen, dass jeder und jede Einzelne groß sei, ohne andere klein zu machen. „Die Königin des Friedens hier zeigt uns, dass es mehr als ein Gegeneinander gibt.“ Jesus habe das selbst gelebt, „er ist ein König, der nicht mit Waffen in den Krieg zieht.“ Der Weihbischof rief den Gottesdienstteilnehmenden ins Gedächtnis, dass man Hass nicht mit noch größerem Hass begegnen könne, das sei die Weisheit Gottes.

Weihbischof Gebert wünschte den Pilgerinnen und Pilgern, dass die Wallfahrt eine Zeit der Hoffnung und Zuversicht werde.

Peter Scheid, der Küster- und Lektorendienste in Barweiler übernimmt, wies auf die vielfältigen und stets aktuellen Dankes- und Bittworte im Anliegenbuch hin, das an der Holzskulptur der Muttergottes ausliege. „Sie zeigen den tiefen und unerschütterlichen Glauben, dass Maria an unsrer Seite ist. Wir dürfen uns ihr anvertrauen“, betonte Scheid.

Der Abschluss der vier Wallfahrtswochen findet am Sonntag, 2. Oktober, um 15 Uhr mit einer feierlichen Eucharistiefeier statt.

Für den Konzelebranten Pater Mathew Kureekattil ist es die letzte Wallfahrt in Barweiler. Der Kooperator wird nach sieben Jahren zukünftig an anderer Stelle im Bistum wirken. Sein Nachfolger ist Pater Richard Antony Francis Antony Anandraj, der bisher in der Pfarreiengemeinschaft Idar-Rhaunen-Bundenbach tätig war.

Hintergrund: Die Wallfahrt in Barweiler geht auf eine Begebenheit im Jahre 1726 zurück: Im Sommer schmückten Mädchen aus dem Ort ihre Pfarrkirche mit Blumen und gaben der Statue der Muttergottes eine Lilie in die rechte Hand. Sie welkte und verdorrte schließlich. Doch um das Fest Mariä Geburt begann der Stängel wieder zu grünen. Dieses sogenannte Lilienwunder wiederholte sich in den darauffolgenden zwei Jahren. Bis heute pilgern insbesondere von Anfang September bis Anfang Oktober zahlreiche Menschen zur Darstellung der Muttergottes.

Weitere Informationen zur diesjährigen Pilgerzeit gibt es auf www.pfarreiengemeinschaft-adenauer-land.de oder unter Tel.: 02691-9329500. (jf)

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Mit Unterstützung der FVR-Stiftung – Neu gebaute Mini-Spielfelder im Ahrtal feierlich eröffnet

Bad Neuenahr/Ahrbrück – Ein erfreulicher Lichtblick für viele Fußballerinnen und Fußballer, gerade auch die jüngeren Kicker: Knapp 14 Monate nach der verheerenden Flutkatastrophe wurden in Bad Neuenahr und Ahrbrück am vergangenen Samstag zwei Mini-Spielfelder eröffnet. Die Stiftung des Fußballverbandes Rheinland „Fußball hilft!“ hatte beide Vereine mit einem Scheck über jeweils 90.000 Euro beim Bau eines Mini-Spielfeldes unterstützt – möglich wurde dies durch die vielen Spenden, die die FVR-Stiftung nach der Flutkatastrophe für die betroffenen Fußballvereine erhalten hat.

Das Foto zeigt das Mini Spielfeld in Bad Neuenahr

„Wir freuen uns sehr, dass die ersten beiden Spielfelder nun genutzt werden können und dass insbesondere die Kinder wieder in ihrem Ort Fußball spielen können. Ein besonderer Dank geht an die Volksbank RheinAhrEifel sowie an den Deutschen Fußball-Bund und die Deutsche Fußball-Liga, die mit ihren großen Spenden an unsere Stiftung diese Unterstützung ermöglicht haben“, sagte Walter Desch, Vorsitzender der FVR-Stiftung „Fußball hilft!“ und Ehrenpräsident des Fußballverbandes Rheinland. „Der Bau von weiteren Spielfeldern im Ahrtal, aber auch in der Eifel, ist bereits in der Umsetzungsphase.“

Auch wenn der Wiederaufbau im Ahrtal in vielen Bereichen voranschreitet, sieht es im Hinblick auf die zerstörten Sportplätze noch schlecht aus. Spielerinnen und Spieler müssen auch in dieser Saison weite Fahrten zu Ausweichplätzen für Training und Spiele auf sich nehmen. So war die Freude beim Ahrweiler BC und beim ABK 54 Ahrbrück sehr groß, dass von nun an zumindest ein kleiner Fußballplatz im Ort genutzt werden kann.

Zu Eröffnung des Spielfeldes in Bad Neuenahr konnte der Ahrweiler BC neben Walter Desch und dem Dieter Sesterheim (Kreisvorsitzender Rhein/Ahr) zahlreiche Gäste begrüßen, darunter von der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler Peter Diewald und Gregor Terporten, Michael Nisius und Thomas Theisen von der Volksbank RheinAhrEifel sowie Vertreter von arche noVa – Initiative für Menschen in Not e.V. Der ABK Ahrbrück lud zu einem Kleinfeld-Turnier für Hobby-Mannschaften ein, und viele Hobby-Kicker folgten dem Aufruf. Vor Turnierstart wurde das Spielfeld in Anwesenheit von Landrätin Cornelia Weigand, Verbandsgemeindebürgermeister Dominik Gieler und Ortsbürgermeister Walter Radermacher feierlich eröffnet.

 

 

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Bischof Joseph Mar Thomas (70) besuchte das Mutterhaus des Ordo Communionis in Christo in Mechernich

Mechernich – Bischof Joseph Mar Thomas, Oberhaupt der indischen Diözese Bathery in Kerala, besuchte am Montag während einer Europareise Mechernich und feierte mit der Kommunität des Ordo Communionis in Christo Heilige Messe in der Gründungskapelle.

Dabei gedachte der 70jährige einstige Lehrer des stellvertretenden Generalsuperiors Father Jaison Thazhathil ganz besonders seines hochverehrten Freundes, des am 17. Januar 2022 verstorbenen Communio-Oberen Karl-Heinz Haus.

Der am 13. Mai 1952 als Joseph Konnath in Vadaserikkara im Distrikt Pathanamthitta geborene Geistliche nannte Karl-Heinz Haus einen „Mann Gottes“ und einen „Mann der Nächstenliebe und des Mitgefühls“. Er spüre im Mechernicher Mutterhaus auch nach seinem Tode förmlich seine Anwesenheit. Karl-Heinz Haus sei von tiefer Spiritualität und Liebe zu Gott geprägt gewesen.

An der Seite von Bischof Joseph Mar Thomas konzelebrierten der stellvertretende Generalsuperior Jaison Thazhathil, Pfarrer Joseph Chelamparambath, der Seelsorger der syro-malankarisch-katholischen Christen im Erzbistum Köln, der ugandische Pfarrer Patrick Mwanguhya und der indische Father Sabu Purayidathil.

„Alle Bischöfe kennen Communio“

Es assistierte Diakon Manfred Lang. Schwester Little Flower, die Obere der seit 2010 bei der Communio lebenden und wirkenden syro-malabarischen Samaritan-Schwestern, lektorierte. Der stellvertretende Generalsuperior Father Jaison Thazhathil sagte, Bischof Joseph Mar Thomas sei auf der Durchreise von Rom nach Großbritannien eigens nach Mechernich gekommen, um der Gemeinschaft, dem Ordo und dem verstorbenen Generalsuperior seine große Wertschätzung und Freundschaft auszudrücken.

Der zum Gottesdienst in der Gründungskapelle versammelten Kommunität sagte Father Jaison, alle Bischöfe in Kerala würden die Communio in Christo kennen, viele von ihnen seien schon zu Besuch gewesen, so auch Joseph Mar Thomas zum insgesamt dritten Mal nach 2011 und 2019. Der stellvertretende Generalsuperior hieß seinen ehemaligen Professor am St. Aloysius Seminary herzlich im Mutterhaus willkommen.

Ebenfalls mit nach Mechernich gekommen war sein indischer Landsmann Saji, der während eines Aufenthalts des Bischofs in New York in der Nachbarschaft wohnte und mit dem der Theologe Freundschaft schloss. Er begleitet ihn auch auf seiner Weiterreise in die Schweiz und nach England.

Und am Schluss ein Schuss Humor

Am Ende des Gottesdienstes verabschiedete sich der Bischof auf sehr humorvolle Art und Weise von seinen Konzelebranten und auch von dem unter der Kommunität weilenden Spiritual Pater Rudolf Ammann ISch. Während die Pfarrer Mwanguhya und Chelamparambath das Prädikat „brilliante Priester“ verliehen bekamen, erhielt Pater Sabu Purayidathil diesen „Titel“ nur mit der Einschränkung „obwohl er zu den Kapuzinern gegangen ist…“ Und Pfr. Patrick Mwanguhya wandte er sich zu mit den Worten, er sei der „beste Priester“.

Den nicht zölibatär lebenden Diakon Manfred „Manni“ Lang beförderte der Bischof von Bathery kurzerhand zum „besten Diakon“ und sagte ihm unter Protest von Schwester Lidwina und seiner ebenfalls anwesenden Ehefrau Sabine Roggendorf das Potenzial zu, noch ein guter Priester zu werden.

Dem derzeit als stellvertretender Generalsuperior kommissarisch an der Spitze des Ordo Communionis in Christo stehenden Father Jaison Thazhathil aber, einst der beste Schüler seiner Klasse am St. Aloysius Seminary, prophezeite der Episkopus noch einen bedeutenden Aufstieg in der kirchlichen Hierarchie…

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Integrations-Preisverleihung 2022 im Weißen Saal des Rathauses Aachen

Aachen – Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen hat am heutigen Dienstag, 6. September, in Zusammenarbeit mit dem Integrationsrat der Stadt den 11. Integrationspreis verliehen. Traditionell wird der Aachener Integrationspreis am Tag der Integration im Aachener Eurogress verliehen. Da der Tag der Integration in diesem Jahr noch nicht im gewohnten Format stattgefunden hat, verlieh Keupen den Preis heute im Weißen Saal des Rathauses.

„Schon seit Karl dem Großen hat die Stadt Aachen immer Menschen willkommen geheißen“, leitet Keupen in die Preisverleihung ein und freut sich, dass „die Innovations- und Integrationskraft der Stadt Aachen kontinuierlich gewachsen ist.“

Das Kuratorium zur Vergabe des Integrationspreises hat aus den zahlreich eingegangenen Vorschlägen drei Preistragende ausgewählt. Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr in der Kategorie Verein der Aachener Verkehrswacht e.V. mit dem Projekt: Interkulturelles Fahrradtraining für Migrantinnen. Seit Ende Oktober 2021 bietet der Verein Migrantinnen die Möglichkeit in einem 3-Monatigem Training das Fahrradfahren neu oder wieder zu erlernen. Es entstanden Freundschaften zwischen Trainierenden und den ehrenamtlichen Integrationshelferinnen, die weit über das Fahrradfahren hinausgehen. Durch eine Vernetzung mit der WABE Aachen e.V. konnten Fahrräder genutzt werden so dass dies keine Hürde zum Erlernen darstellt.

Die Ziele des Projektes sind die eigenständige Mobilität und ein selbstbestimmtes Leben zu fördern, den interkulturellen Austausch und das Freizeitverhalten der Familien zu fördern und die Integration zu erleichtern.

In der Kategorie Person wurde Reiner Bertrand für sein Lebenswerk und sein ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.Bertrand hat bereits selbst viele Preise ins Leben gerufen und vergeben. Sein unermüdliches Engagement für die Völkerverständigung wird besonders lobend erwähnt. „Die Bühnenshows beim Multikulti Fest sind einmalig“ so das Kuratoriumsmitglied Hilde Scheidt.

Bertrand engagiert sich seit Jahrzenten ehrenamtlich bei der Völkerverständigung zwischen den Partnerstädten Sariyer in der Türkei und Aachen. Er arbeitet ehrenamtlich bei der Organisation des Multikultifestes in Aachen jedes Jahr aufs Neue mit. In einem Ausbildungsprojekt hat er ungefähr 80 Migrantenjugendliche in Ausbildungsstellen vermittelt und mit Hilfe von ihm angeworbenen Paten die Ausbildung begleiten lassen. Im Projekt „Abla“ betreute er Migrantenfrauen, die als Kultur- und Sprachmittler in den Aachener Kitas wirkten. Im Projekt „Pro Lotsen“ wurden bilinguale Frauen ausgebildet, die dann ihrerseits als Lotsen in der Stadt tätig waren.

ModuleWorks erhielt den Preis in der Kategorie Unternehmen, weil es Vorbildcharakter hat und wegweisend auch für andere Unternehmen ist. Das Unternehmen beschäftigt ungefähr 250 Mitarbeiter*innen aus rund 14 Nationen und diese bilden einen bunten Mix, dessen Kraft in der Vielfalt liegt.

Die beiden Gründungs-Unternehmer Hava und Yavuz Murtezaoglu sind seit vielen Jahren sehr engagiert und leisten erfolgreiche Integrationsarbeit.

Bei ModuleWorks wird deutlich, dass es sich das auch unternehmerisch lohnt Menschen mit internationaler Familiengeschichte zu beschäftigen. Das Motto der Firma lautet: „mit Vielfalt zum Erfolg“.

Die Stadt Aachen verleiht den Integrationspreis seit dem Jahr 2012 zur Anerkennung und Würdigung des Engagements von Einzelpersonen, Organisationen, Institutionen, Unternehmen und Vereinen, die sich im alltäglichen Leben weit über das übliche Maß hinaus um die Integration und Gleichberechtigung von Bürger*innen mit Migrationshintergrund in der Stadt Aachen verdient gemacht haben und für eine gegenseitige Anerkennung eintreten.

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„Die Enttäuschung ist massiv“ – Der Sport findet keine Berücksichtigung im Entlastungspaket 3

Region/Mainz – Das dritte Entlastungspaket enthält keine Hilfen für den organisierten Sport. Die Lobby des Sports scheint innerhalb der Bundesregierung Potenzial nach oben zu haben. Andere Bereiche wie etwa die Kultur, können in Milliardenhöhe auf Unterstützung aus dem Entlastungspaket zählen.

Christof Palm, Hauptgeschäftsführer des Landessportbundes Rheinland-Pfalz (LSB) und Mitglied der DOSB-Task-Force „Energiekrise“, bewertet das Paket kritisch. „Die Hoffnung war groß, die Notwendigkeit ist riesig, die Enttäuschung ist massiv.“ Bereits als Aussagen zu Schließungen von Sportstätten durch den Deutschen Städtetag veröffentlicht wurden, formulierte der Sport, dass dieser mehr sei als eine Freizeitaktivität. „Der organisierte Sport leistet in schwierigen Situationen immer wieder seinen Beitrag, ob Flüchtlingskrise, ob Corona-Krise oder eben jetzt Energie-Krise. Da müssen im Gegenzug die Belange und Hilferufe des Sports bei allen Entscheidungen berücksichtigt werden“, so Palm weiter.

Bei der Sportministerkonferenz in Hamburg wurde eine Erklärung verabschiedet, die klar machen sollten, dass der Sport eine gesellschaftliche Querschnittsaufgabe ist und in allen Bereichen mitgedacht werden müsse. „Davon ist in dem jetzigen Entlastungspaket nichts zu finden“, moniert der LSB-Hauptgeschäftsführer.

Der LSB ruft trotzdem gemeinsam mit dem DOSB dazu auf, in den kommenden Monaten mindestens 20 Prozent Energie einzusparen, um pauschale Schließungen von Schwimmbädern und Sportstätten zu vermeiden. DOSB und LSB stellen den 90.000 Sportvereinen dazu einen nochmals überarbeiteten detaillierten Stufenplan mit Einsparpotenzialen in Sporthallen, auf Sportplätzen, in Funktionsgebäuden und ganz allgemeiner Natur zur Verfügung.

„Der organisierte Sport leistet seinen Beitrag in dieser schwierigen Situation und übernimmt einmal mehr gesellschaftliche Verantwortung! Sport und Bewegung tragen entscheidend zum physischen und psychischen Wohlbefinden bei, Sport bringt Menschen zusammen und sorgt für den gesellschaftlichen Zusammenhalt“, sagt DOSB-Präsident Thomas Weikert. Man erwarte von den Kommunen, den Sport bei allen Entscheidungen einzubinden, die ihn betreffen. So könne man gemeinsam bestmögliche Lösungen vor Ort entwickeln, falls Schließungen drohen.

„Der organisierte Sport kann mit seinen 90.000 Sportvereinen und den 27 Millionen Mitgliedschaften eine ungeheure Kraft entwickeln – auch beim Thema Energiesparen. Aber auch diese Kraft ist endlich“, sagt DOSB-Vorstandsvorsitzender Torsten Burmester und fügt hinzu: „Nach mehr als zwei Jahren Pandemie sind die Reserven aufgebraucht, viele Vereine werden die explodierenden Energiekosten kaum stemmen können. Umso enttäuschender ist, dass der Sport im dritten Entlastungspaket der Bundesregierung keine Berücksichtigung gefunden hat. Es kann nicht sein, dass die Politik die Fehler der Corona-Pandemie wiederholt und die Bedeutung des Sports für die Gesellschaft so geringschätzt. Unsere Sportvereine brauchen eine spürbare finanzielle Entlastung.“