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ABC-Tüte für zwei komplette Jahrgänge in Euskirchen

Euskirchen – Seit 2005 verteilen die Stadtbibliothek Euskirchen und die Volksbank Euskirchen eG gemeinsam „ABC-Tüten“ an alle Schulanfänger*innen in Euskirchen. Die I-Dötzchen und ihre Eltern werden von der Bibliothek und der Volksbank mit Bibliotheks-Ausweisen und netten Kleinigkeiten zum Schulanfang beschenkt. Die Kooperationspartner möchten den Kindern und ihren Eltern damit den Zugang zu Büchern und vielen anderen Medien erleichtern. Sie betonen mit ihrer Aktion die Bedeutung von Büchern, Medien und Informationskompetenz für das viel beschworene „Lebenslange Lernen“.

Am Dienstag, 6. September 2022, eröffnete der Bürgermeister der Stadt Euskirchen, Sacha Reichelt, im Beisein von Andreas Krämer, Volksbank Euskirchen eG, und Mitarbeiterinnen der Stadtbibliothek die ABC-Tüten-Aktion 2022 in der Aula der Paul-Gerhardt-Grundschule. 110 Schüler*innen der Grundschule bekamen in Begleitung ihrer Schulleiterin Daniela Müller und ihrer Lehrer*innen die ABC-Tüten überreicht. In diesem Jahr wurden neben den ersten Schuljahren auch die zweiten bedacht, da die ABC-Tüten-Aktion 2021 aufgrund der Flut ausgefallen war. Zunächst sprach Bürgermeister Reichelt angeregt mit den Kindern über die Angebote der Stadtbibliothek. Großer Jubel kam zum Schluss auf, als die Inhalte der Tüte vorgestellt wurden und zu guter Letzt die enthaltenen Gummibärchen an der Reihe waren.

In diesen Tagen sind Mitarbeiter*innen der Stadtbibliothek und der Volksbank gemeinsam in allen Grundschulen Euskirchens unterwegs, um fast 1.300 Kindern die Tüten persönlich vorbeizubringen. In den vergangenen 17 Jahren wurden insgesamt über 9.000 ABC-Tüten in Euskirchen verteilt. In den Tüten befindet sich ein Bibliotheksausweis der Stadtbibliothek für die Kinder sowie eine dreimonatige kostenlose Schnuppermitgliedschaft für deren Eltern. Außerdem liegt eine eigens erstellte Empfehlungsliste „Erstlesebücher 2022“ bei sowie ein Elternbrief in Einfacher Sprache. Die Volksbank Euskirchen gibt wieder einige passende Überraschungen dazu – zum Beispiel Wachsmalstifte und Gummibärchen in Buchstabenform.

Darüber hinaus werden alle ersten Klassen zum Schuljahresbeginn zu einer besonderen Veranstaltung in die Stadtbibliothek im Kulturhof eingeladen: einer Bilderbuchkino-Vorstellung. Die Lehrer*innen können dazu einen Termin in der Stadtbibliothek vereinbaren. Für den Weg zur Bibliothek steht als besonderer Service einmal pro Jahr der Bibliobus der SVE kostenlos für jede Klasse außerhalb der Kernstadt zur Verfügung.

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Debatte um „Zufallsgewinne“ – Horper sieht Abschöpfung bei erneuerbaren Energien kritisch

Region/Koblenz – Am ersten Septemberwochenende hat die Ampelkoalition ihr drittes Entlastungspaket vorgestellt. Die Bundesregierung sieht darin starke Eingriffe in den Energiemarkt vor, die für die Endkonsumenten preisdämpfend wirken sollen. Geplant sind unter anderem Gewinnabschöpfungen bei erneuerbaren Energien. Negativ betroffen wären durch die Maßnahmen Energieanlagen, die ihren Strom direktvermarkten oder eine Marktprämie erhalten. In Rheinland-Pfalz wären vor allem Bauern und Winzer mit Biogasanlagen, kleineren Freiflächen- und Dach-Photovoltaikanlagen sowie kleineren Windenergieanlagen betroffen.

Besonders besorgt zeigt sich der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau (BWV), Michael Horper, um die Zukunft der Biogas- und Biomethananlagen im Verbandsgebiet: „Es ist nicht einsichtig, warum gerade die Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien, die maßgeblich zur Energiewende und zudem noch zur Verbesserung der Gasversorgung beitragen, benachteiligt werden. Für ein Gelingen der Energiewende ist es kontraproduktiv, wenn mögliche höhere Erlöse, die vor allem zur Tilgung und Tätigung neuer Investitionen benötigt werden, abgeschöpft werden.“

Der BWV setzt sich für eine Mindestanlagengröße bei der Abschöpfung von sog. „Zufallsgewinnen“ ein. Diese könnte beispielsweise bei 3 Megawatt liegen und neben den Biogasanlagen auch kleinere, aber für die Stabilität der Energieversorgung sowie der regionalen und dezentralen Energiegewinnung wichtigen Photovoltaikanlagen und Windenergieanlagen berücksichtigen.

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DJK im Bistum Trier verleiht Ethikpreis in Ochtendung

Ochtendung – „Sein Bestes geben, wie es Papst Franziskus Sportlerinnen und Sportlern mit auf den Weg gegeben hat, das soll Ansporn und Orientierung für unser ehrenamtliches Handeln sein“, hat der Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters bei der Verleihung des DJK-Ethikpreis im Bistum Trier betont. Im Park der Generationen in Ochtendung wurden elf Personen und Initiativen ausgezeichnet. Gewinner des Hauptpreises „Der Mensch im Sport 2022“ war Ewald Orthen aus Wissen-Selbach. Weihbischof Peters ermutigte alle Preisträger dazu, auch in Zukunft ehrenamtlich aktiv zu sein und sich einzubringen. Der Preis des katholischen Sportverbandes wurde zum sechsten Mal ausgelobt.

Für sein Lebenswerk bei der DJK wurde Ewald Orthen ausgezeichnet. „Nicht nur, dass er seit 70 Jahren aktives Vereinsmitglied ist und für fast 30 Jahre Vorsitzender der DJK Wissen-Selbach, sondern er hat dem Verein eine Seele gegeben“, so die Laudatoren. Er sei maßgeblich daran beteiligt gewesen, ein Vereinsheim herzurichten und umzubauen. „Sein Kernanliegen war es stets, den Mitgliedern einen Raum für Gesellschaft und Gemütlichkeit zu ermöglichen, um die DJK und damit die für ihn so wichtigen Werte erlebbar zu machen.“ Orthen sei es immer wichtig, dass die DJK Wissen-Selbach ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht wird und eben nicht nur ein Sportverein wie jeder andere sei.

Drei weitere Ethikpreise wurden verliehen: Brunhilde Geisen wurde ausgezeichnet für ihr langjähriges Engagement im Dienste des Sports und der Kirche. Sie engagiert sich seit Jahrzenten in der DJK Ochtendung, der Pfarrgemeinde Ochtendung und in der Katholischen Frauengemeinschaft (kfd); Winfried Weires trainiert für den DJK Konz trotz seiner körperlichen Behinderung jugendliche Leichtathletinnen und Leichtathleten. Walburga und Günther Rudolph zeigen seit mehr als 40 Jahren soziales und sportliches Engagement unter anderem als Abteilungsleiterin und Vorsitzende bzw. als Übungsleiter.

Sonderpreise gab es für das Projekt „Wir sind da!“, einem Integrationsprojekt des Caritasverbandes Saarbrücken und der Gemeinde Kleinblittersdorf sowie für die Fußballabteilung des DJK 08 Rastpfuhl-Rußhütte, die sich seit Jahren durch eine gelebte Integrationsarbeit auszeichnet. Anerkennungsurkunden für ihre Verdienste um die Würde des Menschen im Sport gab es für den Taekwondo-Trainer Manuel Skora aus Neuwied, für Paul Bell für sein Engagement in der Tischtennis-Abteilung und der Schützenbruderschaft in Kirchwald, Berthold Rehne von der DJK Saarbrücken-Rastpfuhl, Kurt Rings, DJK Utscheid, für ein Benefizspiel mit einem Spendenergebnis von 16.000 Euro und Helmut Hein, dem langjährigen Vorsitzender des DJK St. Matthias Trier.

Der 1920 gegründete DJK-Sportverband vertritt in ökumenischer Offenheit rund 500.000 Mitglieder in über 1.000 DJK-Vereinen in Deutschland. Er hat sich das Ziel gesetzt, die Gemeinschaft und die Orientierung an den Werten der christlichen Botschaft im Sport zu fördern. Der DJK-Sportverband im Bistum Trier erstreckt sich über alle Sportarten und umfasst 84 Vereine in Rheinland-Pfalz und im Saarland mit rund 28.500 Mitgliedern, 13.500 davon Kinder und Jugendliche. Zu den Preisträgern gibt es ausführliche Laudationes auf der Homepage unter https://djk-dv-trier.de/de/werte-leben/djk-ethikpreis-im-bistum-trier/(red)

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Stolberger Stadtarchiv schenkt „Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen“ Erinnerungen an die Flut

Stolberg – Das „Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen“ ist ebenso wie die Kupferstadt Stolberg und insbesondere das Archiv der Kupferstadt Stolberg darum bemüht, die Flut als größte Naturkatastrophe der Stolberger Stadtgeschichte museal darzustellen und als Erinnerung zu erhalten. Deshalb sammelt das „Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen“ zahlreiche Objekte aus den von der Flut betroffenen Städten in Nordrhein-Westfalen.

Das Archiv der Kupferstadt Stolberg hat das „Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen“ bei der Sammlung entsprechender Ausstellungsstücke aus Stolberg intensiv unterstützt. Zahlreiche Erinnerungsstücke hat Stadtarchivar Christian Altena nun an das „Haus der Geschichte“ übergeben. Dazu gehören beispielsweise eine zerstörte Stahlblechverkleidung der Rollregalanlage des Stadtarchivs, ein Baluster-Trümmerstück des zerstörten Brückengeländers der Pont de Valognes und vielfältige Erinnerungen an Spendenaktionen und ehrenamtliche Hilfe.

„Es ist wissenschaftlich belegt, dass keine Katastrophe so schnell vergessen wird wie ein Hochwasser. Dem wollen und müssen wir entgegenwirken, damit das Ausmaß der Zerstörung aber auch die Erinnerungen an die unglaubliche Hilfsbereitschaft und den Aufbruchswillen in unserer Stadt erhalten bleibt, auch auf Landesebene“, erklärt Michael Ramacher als für das Stadtarchiv zuständiger Beigeordneter die Unterstützung der Kupferstadt Stolberg.

Dr. Gabriele Uelsberg, Präsidiumsmitglied der Stiftung Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen, bedankte sich bei der Kupferstadt Stolberg für die hervorragende Kooperation und die Übergabe der Gegenstände: „Die Objekte der Flutkatastrophe, die uns die Stadt Stolberg großzügiger Weise für die Sammlung des Hauses der Geschichte Nordrhein-Westfalen überlässt, dokumentieren nicht nur die enorme Zerstörung in der Region und die Not der Menschen nach dieser furchtbaren Naturkatastrophe, sondern auch die Hilfsbereitschaft und den großen Zusammenhalt der Stolbergerinnen und Stolberger in dieser schwierigen Zeit. Sie werden einen wichtigen Platz in unserem Sammlungsbereich über die Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen einnehmen.“

Infotext Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf

In den nächsten Jahren entsteht im Behrensbau am Rheinufer in Düsseldorf das Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen – ein Museum für alle, das zum Austausch einlädt und ein Forum für gesellschaftliche Debatten bietet – mit einer zeithistorischen Sammlung zur Geschichte des Landes, einer großen Dauerausstellung, lebendigen Wechselausstellungen und breitgefächerten Vermittlungsangeboten. Mit „UNSER LAND. 75 Jahre Nordrhein-Westfalen“ konnte 2021/2022 zum 75. Landesjubiläum eine erste Ausstellung im künftigen Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen gezeigt werden.

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Tag des offenen Denkmals am Sonntag 11. September 2022

Aachen – Bundesweiter Aktionstag steht in diesem Jahr unter dem Motto „KulturSpur – ein Fall für den Denkmalschutz”. Das Aachener Programm umfasst über 38 Veranstaltungen, Führungen, etc. Die Stadt ermöglicht gemeinsam mit Institutionen wie dem Verein „Os Oche“, dem Kaleidoskop Filmforum, der RWTH Aachen und vielen anderen spannende Einblicke hinter sonst oftmals verschlossene Türen. Besucher*innen können in Aachen auf spannenden Kulturspuren wandeln.

„KulturSpur – ein Fall für den Denkmalschutz” lautet das Motto des diesjährigen Tags des offenen Denkmals, der bereits zum 30. Mal im Rahmen der European Heritage Days stattfindet. Die Bürgerinnen und Bürger können sich am Sonntag, 11. September, auf ein vielfältiges Programm freuen. Das städtische Organisationsteam freut darauf, dass es dieses Jahr wieder viele Denkmale zum hautnahen Erleben gibt.

Isabel Strehle, Leiterin des Fachbereichs Stadtentwicklung, -planung und Mobilitätsinfrastruktur, stellte gemeinsam mit Monika Krücken, Leiterin der städtischen Denkmalpflege, die vielfältigen Angebote des Aachener Aktionstages vor.

Dirk Dannenberg vom Verein „Os Oche“ zeigte in einer kurzen Führung durch den Bunker Scheibenstraße Einblicke in die wechselnden Nutzungen des Bunkers.

Ein Ort voller Geschichte(n)

Sie sind an vielen Stellen in Aachen ein Fall für den Denkmalschutz: alte Bunkeranlagen Aber nirgendwo in unserer Stadt können Besucher*innen wohl so eindrücklich nachempfinden wie im Hochbunker an der Scheibenstraße, wie in dunklen Kriegstagen und auch danach das Leben der Menschen darin aussah. 60 Prozent des Wohnraums ist während des Krieges in Aachen komplett zerstört worden. Ganze Familien waren daher auf die Bunker als Notunterkunft angewiesen. Vor rund drei Jahren begann der Verein „Os Oche“ auf Initiative von Stadtführer Dirk Dannenberg und seinen Mitstreitern damit, den Hochbunker an der Scheibenstraße zur Dauerausstellung herzurichten – dank großzügiger Unterstützung des Eigentümers Manfred Gaspers. Wie lebten die Menschen damals im Bunker? Welche Tische, welche Stühle, welche Betten hatten sie? Wie beengt waren die Verhältnisse? Was machte es mit den Menschen, wenn sie zum Teil über mehrere Jahre in einem Bunker wohnen mussten. Auf diese und viele weitere Fragen weiß Dirk Dannenberg Antworten. Bei Führungen im Rahmen des Denkmaltages bietet er am 11. September an, dieser spannenden Kulturspur im Bunker nachzugehen. „Das Interesse der Menschen an diesem Bunker ist riesig. Wir erzählen nicht nur, wie breit, wie hoch, wie lang dieses Gebäude ist. Wir berichten vor allem von den Geschichten der Menschen, die in diesem Bunker Schutz gesucht haben.“ Und dass, wie Dannenberg betont, nicht nur in den schlimmen Wochen, als Aachen im Herbst 1944 bombardiert worden ist. Auch nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs lebten hunderte Menschen auf beengten Raum über viele Jahre im Bunker, da viele Häuser komplett zerstört waren.

Vom Lousberg bis zum Gut Muffet

Der Hochbunker mit der markanten Malerei auf der Außenfassade ist nur einer von über 38 Orten und Programmpunkten an diesem Tag in Aachen. Stadtkonservatorin Krücken freut sich, gemeinsam mit vielen engagierten Akteurinnen und Akteuren wieder solch ein umfangreiches Programm auf die Beine stellen zu dürfen. Die Denkmal-Spuren ziehen sich durch die ganze Stadt. Wer auf sie stößt, kann sich die verschiedensten Fragen stellen: Wie hat der Architekt Benno Schachner das Gießerei-Institut entwickelt? Was hat der Wardsche Kasten, benannt nach dem englischen Botaniker und Arzt Nathaniel Bagshaw Ward, auf dem Lousberg verloren? Und welche Geschichtsspuren verbergen sich in Gut Muffet? Antworten erhalten alle Denkmal-Detektive am 11. September!

Fachbereichsleiterin Isabel Strehle ist froh, dass der Denkmaltag in Aachen seit Jahren so beliebt ist. „Historische Objekte faszinieren die Menschen. In Aachen denken viele natürlich direkt an den berühmten Welterbe-Bezirk rund um den Dom, aber es zählen selbstverständlich auch die vielen anderen Denkmale wie der Hochbunker an der Scheibenstraße dazu. Sie sind wichtige und identitätsstiftende Bausteine unserer Stadt.“

Es ist also sicherlich für jeden Kulturspur-Geschmack etwas dabei, für Groß und Klein sowie Alt und Jung. „Ich werde jedes Jahr gefragt, ob es eine Lieblingsveranstaltung für mich gibt“, erzählt Monika Krücken. „Die Beiträge sind sehr verschieden und zeigen großartige, aber sehr unterschiedliche Denkmäler. Eines verbindet aber alle Veranstaltungen: In Aachen und im ganzen Land findet an diesem Sonntag eine riesengroße Kulturveranstaltung statt, die auf vielen Schultern getragen wird und immer mehr begeisterte Teilnehmer findet. Die Kulturspur zeigt uns in diesem Jahr aufs Detail zu achten und das Denkmal selbst seine Geschichte erzählen zu lassen. Einige Geschichten sind so spannend wie ein Krimi, das Denkmal wird zum Tatort.“

Die Broschüre zum „Tag des offenen Denkmals“ in Aachen am Sonntag, 11. September, liegt in zahlreichen Verwaltungsstellen und an weiteren öffentlichen Orten aus. Zudem finden Sie das Programm mit allen Infos zu Öffnungszeiten, Anmeldungen, aktuellen Programmergänzungen etc. im Internet unter www.aachen.de/denkmalpflege.

 

 

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Stein- und Burgfest in Mayen lockt mit hervorragendem musikalischem Programm

Mayen – Vom 09. bis 11. September lockt das traditionelle Stein- und Burgfest wieder zahlreiche Menschen aus Mayen und Umgebung in die Innenstadt. Das Stein- und Burgfest lockt auch dieses Jahr mit einem grandiosen Unterhaltungsprogramm in den Biergarten auf dem Marktplatz.

Das Programm am Freitag, 09. September, wird eröffnet mit Live-Musik von »Rebel Folk« mit Irish Folk Musik von 19.00 Uhr bis 20.00 Uhr. Ab 20.00 Uhr heizt die Cover-Rock Band »6 in Flames« den Besuchern des Stein- und Burgfestes mit einem bunten Mix aus Coversongs richtig ein.

Am Samstag, den 10. September, startet ab 20.00 Uhr die „Jukebox-Party“ mit DJ Johannes Held mit beliebten Hits für alle Musikfreunde.

Am Sonntag, 11. September, wird ab 11.30 Uhr die Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr zu hören sein und bietet damit den passenden Rahmen zum Frühschoppen.

Den musikalischen Ausklang des Stein- und Burgfestes bietet sonntags ab 14.00 Uhr das Trio »Straight and Dry«. Seit 2015 ist das Trio deutschlandweit unterwegs. Die erfahrenen Musiker überzeugen durch echte „handmade music“ mit einem abwechslungsreichen Repertoire aus der Welt des Rock, Country und Blues.

Der Eintritt in den Biergarten ist bei allen Veranstaltungen frei.

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In Euskirchen waren fast alle Retter und Fluthelfer

Euskirchen – Das Rote Kreuz in der Kreisstadt Euskirchen wählte einen neuen Vorstand und ehrte langjährige Mitglieder. Die Vorsitzende, Angelika Gräber-Stupp, begrüßte in der Fahrzeughalle des Rotkreuz-Zentrums Kreis Euskirchen/Eifel etwa 70 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Ortsvereins herzlich und dankte ihnen für die Arbeit in den Bereichen Einsatzdienst, Blutspende, Seniorenarbeit sowie Jugendarbeit.

Alfred Jaax, der Erste Beigeordnete der Kreisstadt Euskirchen, überbrachte dem DRK-Ortsverein in seinem Grußwort die besten Wünsche von Rat und Verwaltung. Daniel Pöthmann, der Gemeinschaftsleiter des Roten Kreuzes der Kreisstadt, gab einen Jahresüberblick für die Bereiche Blutspende, Einsatzdienst und Jugendrotkreuz.

Dabei wurde deutlich, dass das Rote Kreuz Euskirchen stark und breit aufgestellt ist. Die Anschaffung eines neuen und einzigartigen Gerätewagens Betreuung – auf Basis eines Ford Ranger – bezeichnete Pöthmann als „großes Dankeschön für die Ehrenamtler“. Unter strengen Pandemieauflagen seien sechs große Blutspendetermine im Euskirchener Rotkreuz-Zentrum durchgeführt worden, sowie acht kleinere in Kuchenheim und Kirchheim.

Neuwahlen ohne Überraschungen

Bei der Neuwahl des Vorstandes gab es keine Überraschungen. Daniel Pöthmann als Gemeinschaftsleiter sowie Angelina Hallmann als Leiterin des Jugendrotkreuzes sind geborene Mitglieder im Vorstand. Hallmann löste Tanja Meyer ab. Sie sagte, das Jugendrotkreuz sei trotz der Pandemie stark besetzt, freue sich aber über neue Mitglieder, Kinder und Jugendliche, die mitmachen wollen.

Als Vorsitzende wurde Angelika Gräber-Stupp ebenso einstimmig wiedergewählt wie ihre Stellvertreterin Edeltraud Engelen und dritter Vorsitzender Dirk Bergheim. Beisitzer blieben Johannes Winckler, Marco Voigt und  Dirk Kristahl, Schriftführerin ist nach wie vor Silke Lehnen, und Thomas Moll stellvertretender Gemeinschaftsleiter.

Geehrt wurden Elvira Hellenthal, Nick Raths, Kim Lewandowski, Tanja Meyer, Nadine Lepsien und Hendrik Dahmen für fünf, Anthony Smith, Marlene Hennes, Simone Schmidt, Manuela Rusterberg, Anna-Maria Metze und Angelika Wagner für zehn, Anna Gabriele Kabatnik, Alexander Wrase, Michael Lickfeld, Daniel Hermanns, Monika Artz, und Henning Klein für 15, Erwin Doppelfeld und Simone Pesch für 20, Thomas Moll, Heinz und Irmgard Friedenstab sowie Doris Hannig für 25, Simone Jakobi für 30, Jürgen Lux für 35, Heinz Hannig für 45 und Christine Simon für 55 Jahre verdiente Rotkreuz-Mitgliedschaft.

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Gutes Klima für Kreuzau

Kreuzau – Klimaschutz ist ein wichtiges Thema, auch in der Gemeinde Kreuzau. Doch wie kann Klimaschutz umgesetzt werden? Dieser Herausforderung stellt sich Lisa Claß, die zum 15. August 2022 als Klimaschutzmanagerin eingestellt wurde und gemeinsam mit der Mobilitätsmanagerin Eva Glas die neue Stabstelle „Klimaschutz- und Mobilitätsmanagement“ besetzt.

„Klimaschutz kann und muss in allen Bereichen erfolgen!“, erklärt die Klimaschutzmanagerin Lisa Claß. „Daher ist eine enge Abstimmung zwischen den Fachabteilungen, mit den Bürgerinnen und Bürgern, den politischen Gremien sowie den ansässigen Unternehmen besonders wichtig.“.

Der erste Schritt wird die Erarbeitung eines Klimaschutzkonzeptes für die Gemeinde Kreuzau sein. Dazu zählt unter anderem die Erfassung der Klimabilanz der Kommune, die Betrachtung der Energieeffizienz von verschiedenen Bereichen, die Bewertung und Optimierung des aktuellen Flächenmanagements, des Gewerbes sowie der privaten Haushalte. Das Klimaschutzkonzept dient als Entscheidungs- und Planungshilfe. Der Leitfaden ist die Arbeitsgrundlage der Klimaschutzmanagerin und dient als Basis für die Planung und Umsetzung von zukünftigen Klimaschutzmaßnahmen.

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Familienfest im Brückenkopf-Park Düren am Sonntag 11. September

Düren – Zu seinem 50. Geburtstag lädt der Kreis Düren die Familien zu einem großen Fest in den  Brückenkopf-Park am Sonntag, 11. September, ein. Zahlreiche Spielstände und Mitmachaktionen garantieren ab 11 Uhr bei freiem Eintritt Spaß und eine tolle Zeit für die ganze Familie.

Die Stars des Kika (Kinderkanals) werden  auf der Bühne durch das Programm führen, bei dem unter anderem auch die beliebten Figuren Biene Maja und Bernd das Brot nicht fehlen werden. Die Familien können sich auf eine Zeitreise durch die vergangenen 50 Jahre des Kreises sowie einen Blick in die Zukunft mit den weiteren Entwicklungen des Kreises freuen. Egal ob Kinderschminken, Dosenwerfen, ein großes 3D-Tetris, Hüpfburgen, Beachvolleyball, Fotoboxen, Gewinnspiele – und vieles mehr – Langeweile wird es beim Familienfest nicht geben. Foodtrucks und Getränkewagen sorgen für das leibliche Wohl. Musikalische Begleitung gibt es von den Bands Miljö, Raderdoll und Schachmatt.

„Unter dem Motto ‚Gestern – Heute – Morgen‘ wollen wir unseren runden Geburtstag mit ganz besonderen Gästen feiern, den Familien. Sie  sind das Herzstück des Kreises und daher widmen wir ihnen diesen Tag“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn, der den Familientag um 11 Uhr offiziell eröffnen wird. Bis 20 Uhr stehen die Tore zum Brückenkopf-Park offen. Ein weiterer Höhepunkt wird die Präsentation des neu bemalten Segels des Ship of Tolerance sein. Die kleinen bunten Segeltücher, die das große Segel bilden, haben Kinder bei einer Sommer-Malaktion des Kreises Düren neu gestaltet und werden dort zum ersten Mal präsentiert.

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Rehafit öffnet am Donnerstag 8. September Bewerbern die Tür

Region/Mayen-Koblenz – Fachkräfte können am Welttag-Physiotherapie potenzielle Arbeitgeber kennenlernen. „Jetzt lernst du uns kennen“ – so begrüßt Rehafit Bewerber am Donnerstag, 8. September, zwischen 16.30 und 18.30 Uhr in Koblenz. Die Rehafit GmbH ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein gGmbH. „Als moderner Gesundheitsdienstleister an den fünf  Krankenhausstandorten Kemperhof in Koblenz, Ev. Stift St. Martin in Koblenz,
St. Elisabeth in Mayen, Heilig Geist in Boppard und Paulinenstift in Nastätten haben wir in Sachen Arbeitgeber eine Menge zu bieten“, betonen die Rehafit-Leiter Frank Haas und Viktor Gstrein.

Das wollen die beiden beim After-Work-Event zeigen und öffnen die Tür am Standort  Ev. Stift in der Südlichen Vorstadt in Koblenz, wo auch das ambulante orthopädische Rehazentrum und eine Praxis für Ergotherapie ihre Leistungen anbieten. „Egal ob Physiotherapeut, Logopäde, Ergo- oder Sporttherapeut – wir erzählen dir vor Ort,
warum du in diesem Job bei Rehafit genau richtig bist“, sagt Frank Haas.

Zudem können die interessierten Fachkräfte und Physiotherapieschüler auch die  Räumlichkeiten kennenlernen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, wohl aber das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Mehr Informationen zu Rehafit gibt es auch online auf www.rehafit-gk.de.