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Gute Nachrichten für über 700 Unternehmen im Kreis Euskirchen

Euskirchen – Glasfaseranschluss für über 700 Unternehmen –
Dank Sonderförderprogramm können in den kommenden zwei Jahren fünf Gewerbegebiete ausgebaut werden – Gesamtkosten liegen bei rund 3,4 Millionen Euro.

Gute Nachrichten für über 700 Unternehmen im Kreis Euskirchen: Dank eines Sonderförderprogramms erhalten sie in Kürze einen für sie kostenlosen Glasfaseranschluss. Der symbolische Spatenstich für das rund 3,4 Mio. Euro schwere Projekt erfolgte jetzt im Euskirchener Gewerbegebiet EURO-Park.

Achim Blindert, Allgemeiner Vertreter des Landrats, betonte dabei die Bedeutung des Projekts für den Wirtschaftsstandort Kreis Euskirchen: „Das ist ein richtungsweisendes Projekt, von dem in den kommenden zwei Jahren mehr als 700 Unternehmen in fünf Gewerbegebieten kreisweit profitieren werden. Nur so können wir gemeinsam die digitale Transformation der hiesigen Wirtschaft vorantreiben und zugleich dafür sorgen, dass ein ländlicher Kreis wie der Kreis Euskirchen dank modernster Technik zukunftsfähig aufgestellt ist.“
Auch Sacha Reichelt, Bürgermeister von Euskirchen, freute sich über den Startschuss: „Der Ausbau im EURO-Park ist ein weiterer wichtiger Baustein auf dem Weg zu einem flächendeckenden Breitbandausbau im Stadtgebiet Euskirchen. Insbesondere stellt dies eine weitere Verbesserung für gewerbliche Ansiedelungen in Euskirchen dar.“

Im Rahmen des kreisweiten Breitband-Förderprojektes werden seit 2018 alle stark unterversorgten Gebiete mit Glasfaser erschlossen. Dank eines Sonder-Förderprogrammes ist es jetzt auch möglich, fünf bislang unterversorgte Gewerbegebiete mit einem gigabitfähigen und symmetrischen Breitbandanschluss ausbauen. Neben dem Gewerbegebiet von Euskirchen profitieren noch die Gewerbegebiete in Schleiden, Blankenheim, Nettersheim und Mechernich von dem geförderten Ausbau.

Insgesamt 3.380.434 Euro an Bundes- und Landesmitteln fließen in den Ausbau. Die Kommunen leisten dabei einen zehnprozentigen Eigenanteil. Die Deutsche Telekom konnte sich im Auswahlverfahren durchsetzen und wird innerhalb der nächsten zwei Jahre die fünf Gewerbegebiete ausbauen.

„Wir freuen uns, dass wir mit unserem Angebot überzeugen konnten und der Kreis Euskirchen uns mit dem geförderten Glasfaserausbau beauftragt hat“, sagt Ursula Schauf-Paschek, Regionalmanagerin der Telekom. Ein ganz wichtiger Punkt für das Unternehmen: Damit die Telekom die Glasfaseranbindung herstellen kann, benötigt sie das Einverständnis der Eigentümer, „denn wir müssen für den Ausbau privaten Grund betreten. Nur wer dem Ausbau aktiv zustimmt, hat die Möglichkeit, einen hochmodernen, zukunftssicheren und energiesparenden FTTH-Glasfaseranschluss zu bekommen. Und das kostenlos, wenn man jetzt den Hausanschluss beauftragt“, so Schauf-Paschek.

Die Eigentümer werden dazu vom Kreis Euskirchen angeschrieben. Wer nicht warten möchte, kann jetzt schon unter www.telekom.de/glasfaser den Hausanschluss bestellen. Auch Verwalter oder Mieter können den Anstoß für den Anschluss geben. Die Telekom kontaktiert dann den Eigentümer und bespricht, wo die Glasfaser ins Gebäude kommt.

„Wir treiben den Ausbau zügig voran“, sagt Gerd Wolter, Technischer Leiter für den Breitbandausbau des Förderprojektes im Kreis Euskirchen. „Die Beeinträchtigungen für die Anwohner halten wir so gering wie möglich. Wir gehen immer in überschaubaren Bauabschnitten vor.“ Entsprechend können auch die Glasfaseranschlüsse nach und nach in Betrieb genommen werden. Ende dieses Jahres soll der Ausbau in den Euskirchener Gewerbegebieten bereits abgeschlossen sein.

Informationen über den Glasfaser-Hausanschluss gibt es unter www.telekom.de/glaserfaser. Hier kann abgefragt werden, ob eine Adresse in dem geförderten Glasfaserausbau berücksichtigt wurde. Der Anschluss kann hier auch direkt beauftragt werden.

Mehr Informationen gibt es auch hier:
• Telekom Shop Euskirchen
• www.telekom.de/glasfaser
• 0800 2266 100 (kostenfrei)
• Und speziell für kleine und mittlere Unternehmen 0800 330 1300 (kostenfrei)

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Nachhaltigkeit – Sportvereine in Aachen übernehmen Verantwortung

Aachen – Dreizehn Sportvereine folgten der Einladung des Stadtsportbund Aachens e.V. und kamen zum Thema „Sozial, fair, nachhaltig – Sportvereine übernehmen Verantwortung“ in den Austausch. Der Abend im Tivoli begann dank Alemannia Aachen mit einer Stadionführung, bei der bereits erste Anregungen zur nachhaltigeren Umsetzung von Sportveranstaltungen diskutiert wurden.

Beim anschließenden inhaltlichen Austausch wurde anhand der 17 globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030, den Sustainable Development Goals (SDGs), das bereits bestehende Engagement der Vereine in diesem Bereich schnell sichtbar.

So bieten einige Vereine verringerte Beitragssätze für Personen mit geringem Einkommen, bei anderen wird vermehrt auf vegetarische Kost gesetzt und auch Tauschbörsen für Sportbekleidung gibt es schon. Der Abend zeigte, viele Vereine befinden sich auf dem Weg, durch die Gesprächsrunden kamen viele neue Ideen und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten zum Vorschein.

Vielfältige Umsetzungsideen in den Vereinen

„Sportvereine sind ein wichtiger Teil der Gesellschaft mit dem Potenzial, Veränderungen zu bewirken. Deswegen freuen wir uns, dass Nachhaltigkeit ein Thema ist, das in den Sportvereinen bereits Anklang findet und Aachener Sportvereine Verantwortung übernehmen“, so Björn Jansen, Vorsitzender des Stadtsportbundes Aachen.

Auch Ralf Steigels, Referent der Sportjugend im Landessportbund NRW betonte, „oft passiert in den Sportvereinen schon viel, die mit anderen Vereinen geteilten Erfahrungen und der Austausch machen es oft ganz leicht, für den einzelnen Verein noch weitere Möglichkeiten für nachhaltiges Handeln zu erkennen und dann den nächsten Schritt zu gehen“.

Weiteres Treffen in Planung

Am Ende der Veranstaltung waren sich die Teilnehmenden einig, dies war nur der erste Aufschlag zu einem sehr vielfältigen Thema. Ein nächstes Treffen wird im digitalen Rahmen noch vor den Sommerferien geplant.

Weitere Interessierte aus den Mitgliedsvereinen des Stadtsportbundes Aachen sind herzlich eingeladen, ebenfalls teilzunehmen. Interessierte können sich für weitere Informationen per E-Mail an info@sportinaachen.de wenden.

 

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Politik

Weitere Verlängerung der Rückzahlungsfrist in der NRW-Soforthilfe 2020 bis zum 30. November 2023

Region/Düsseldorf – In der Kabinettsitzung am heutigen Dienstag, 14. März 2023, hat die Landesregierung auf gemeinsamen Vorschlag der Wirtschaftsministerin und des Ministers der Finanzen in der NRW-Soforthilfe 2020 eine weitere Verlängerung der Rückzahlungsfrist für die Soforthilfe über den 30. Juni 2023 hinaus bis zum 30. November 2023 beschlossen. Infolge des Kabinettbeschlusses können Soforthilfe-Empfängerinnen und -Empfänger den zurückzuzahlenden Betrag jetzt bis zum 30. November 2023 ohne weitere Abstimmung mit dem Land Nordrhein-Westfalen überweisen. Die Überweisung kann auch in mehreren Teilbeträgen erfolgen. Bis dahin ist es also nicht erforderlich, individuelle Vereinbarungen zu Stundungen
oder Ratenzahlungen zu treffen.

Wirtschaftsministerin Mona Neubaur: „Mit der weiteren Verlängerung der Rückzahlungsfrist bei der NRW-Soforthilfe 2020 gibt die Landesregierung Unternehmerinnen und Unternehmern sowie Soloselbstständigen größeren Spielraum für eine Rückzahlung der Soforthilfe. Die wirtschaftliche Lage im Land bleibt weiter angespannt. Immer noch stehen viele Unternehmerinnen und Unternehmer vor erheblichen Herausforderungen vor allem wegen der Folgen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine, unterbrochener Lieferketten im internationalen Handelsverkehr und der Spätfolgen der Corona-Pandemie.“

Minister der Finanzen Dr. Marcus Optendrenk: „Die finanzielle Situation für Solo-Selbstständige und Unternehmen ist vielfach nach wie vor angespannt. Mit der Verlängerung der Rückzahlungsfrist bei der NRW-Soforthilfe helfen wir unbürokratisch und zielgerichtet den Menschen und Unternehmen in unserem Land.“

Mit der Entscheidung, die Rückzahlungsfrist für die Soforthilfe weiter zu verlängern, bekräftigt die Landesregierung zugleich, dass die vorläufig gewährte Soforthilfe zurückzuzahlen ist, sollten die Bewilligungsvoraussetzungen nicht erfüllt sein. Gegenstand des Kabinettbeschlusses ist auch, dass alle Schlussbescheide, die bestandskräftig geworden sind – gegen die also nicht fristgerecht Klage erhoben wurde – aufrechterhalten werden. Aus einem Schlussbescheid folgt in Fällen einer Überkompensation die Verpflichtung des Antragstellenden zur Rückzahlung der Soforthilfe in dem Umfang der Überkompensation. Eine andere Bewertung ergibt sich auch nicht aus den erstinstanzlichen Urteilen der Verwaltungsgerichte Düsseldorf (Az.: 20 K 7488/20, 20 K 393/22, 20 K 217/21), Köln (Az.: 16 K 125/22, 16 K 499/22, 16 K 406/22, 16 K 505/22, 16 K 127/22, 16 K 412/22) und Gelsenkirchen (Az.: 19 K 317/22, 19 K 297/22) zu Schlussbescheiden in der NRW-Soforthilfe 2020. Die Urteile bewirken keine Änderung der Rechtslage und haben lediglich für diejenigen Antragstellenden unmittelbare Auswirkungen, die fristgerecht gegen den Schlussbescheid geklagt hatten.

Wirtschaftsministerin Mona Neubaur: „Die bestandskräftigen Schlussbescheide aufrechtzuerhalten, ist keine ungerechtfertigte Härte für die Antragstellenden. Nach Abschluss des Rückmeldeverfahrens durch den Schlussbescheid hätte jeder Antragstellende die Möglichkeit gehabt, Klage gegen die Entscheidung der Bezirksregierung zu erheben und diese durch die Verwaltungsgerichte überprüfen zu lassen. Davon haben aber nur rund ein Prozent der Antragstellenden Gebrauch gemacht. Im Rückmeldeverfahren wurde für jeden Antrag nach den gleichen einheitlichen Kriterien durch die Bezirksregierungen ermittelt, ob die vorläufig als Pauschalbetrag ausgezahlte Soforthilfe behalten werden darf oder zurückzuzahlen ist. Durch die erneute Verlängerung der Rückzahlungsfrist bis zum 30. November 2023 steht den Unternehmerinnen und Unternehmern in Nordrhein-Westfalen weiterhin die benötigte Liquidität zur Verfügung.“

Die NRW-Soforthilfe ist mit mehr als 430.000 bewilligten Anträgen und ausgezahlten Zuschüssen in Höhe von rund 4,5 Milliarden Euro das größte Hilfsprogramm der Landesgeschichte. Um den Unternehmerinnen und Unternehmern so schnell und unkompliziert wie möglich zu helfen, wurde im Rahmen der NRW-Soforthilfe 2020 zunächst bei jedem bewilligten Antrag die maximale Fördersumme als pauschaler Abschlag ausgezahlt. Die tatsächlichen Förderhöhen der Soforthilfe-Empfängerinnen und -Empfänger wurden bis zum 31. Oktober 2021 in einem digitalen Rückmeldeverfahren bestimmt.

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5000 Euro an die Mechernich-Stiftung – Gutes bewirken in der direkten Nachbarschaft

Mechernich – Statt einer Jubiläumsfeier und Kundenpräsenten spendet die Kanzlei Müller, Eicks und Winand 5000 Euro an die Mechernich-Stiftung – Für die Jugend – An die 50 haben Jochen und Siegfried Müller mit ihrem Team noch zwei Nullen drangehängt. So wurde aus dem Goldenen Jubiläum der Kanzlei Müller, Eicks & Winand eine gute Tat für die Mechernich Stiftung.

„Das Geld soll insbesondere der Jugend zugutekommen. Wir wollen Kindern und Jugendlichen, deren Eltern es sich vielleicht nicht leisten können, soziale Teilhabe ermöglichen“, sagt Jochen Müller. Gemeinsam mit seinem Vater und Kanzleigründer Siegfried Müller hat er daher einen Scheck über 5000 Euro an Stiftungsvorstand Ralf Claßen und seine Stellvertreterin Maria Jentgen übergeben.

Die Beiden sind dankbar für die großzügige Spende und wollen das Geld ganz im Sinne der Spender an eine Kita und an Schulen im Stadtgebiet weitergeben. „Was sie heute spenden, kann schon zwei Tage später etwas Gutes bewirken“, betonte Ralf Claßen die kurzen und unbürokratischen Wege der Stiftung. Zudem kommt durch die ehrenamtliche Arbeit des Vorstands jeder Euro da an, wo er gebraucht wird.

Stiftungszweck: Helfen

Denn die Mechernich-Stiftung hat das Ziel, bedürftige Menschen sowie sozial schwache Familien und Einrichtungen zu unterstützen – und zwar in der eigenen Nachbarschaft. „Viele Menschen trauen sich oft nicht, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ich würde mir wünschen, dass uns diese Menschen kontaktieren, damit wir helfen können“, betont Maria Jentgen.

Dass die Hilfe bei bedürftigen Menschen in Mechernich ankommt, ist für Kanzleigründer Siegfried Müller von besonderer Bedeutung. Denn in der Stadt am Bleiberg hat er 1972 seine Kanzlei gegründet und ist ihr beruflich immer treu geblieben. Aus dieser Verbundenheit heraus hat die Mechernich-Stiftung auch den größten Spendenanteil erhalten. Doch auch andere Einrichtungen werden von der Kanzlei Müller, Eicks & Winand bedacht.

Das Geld dafür ist zusammengekommen, weil das Kanzleiteam einerseits auf Kundenpräsente zu Weihnachten verzichtete und andererseits keine Jubiläumsfeier zum 50. Bestehen veranstaltet hat. „Wir fanden, dass das einfach nicht in die Zeit passte“, berichten Jochen und Siegfried Müller: „Lieber wollten wir mit dem Geld etwas Gutes tun – für die Jugend.“

 

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Glückspilz aus dem Eifelkreis gewinnt 640.000 Euro im Lotto

Region/Koblenz – Zum Jackpot fehlte nur die richtige Superzahl – In der Ziehung am Samstagabend gewann ein Tipper oder eine Tipperin aus dem Eifelkreis Bitburg-Prüm über 640.000 Euro im LOTTO 6aus49. Gespielt wurde ein Schein mit sechs Feldern für fünf Ausspielungen mit Super 6 und Spiel 77. Die genaue Gewinnsumme beträgt 640.926,70 Euro. Eingesetzt wurden dafür lediglich 54,75 Euro.

Der Gewinner oder die Gewinnerin tippte die sechs richtigen Zahlen 17, 20, 22, 23, 27 und 32 und hatte den Tipp in einer Annahmestelle im Eifelkreis Bitburg-Prüm abgegeben. Zum Gewinn des Jackpots in Höhe von rund 27 Millionen Euro fehlte die richtige Superzahl 7.

Da der Schein ohne Kundenkarte abgegeben wurde, muss sich der oder die Glückliche bei Lotto Rheinland-Pfalz melden, um den Gewinn geltend zu machen.

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Kreissparkasse Bitburg-Prüm ist attraktiver Arbeitgeber!

Bitburg – Dies beweist eindrucksvoll die langjährige Treue der Beschäftigten, die bereits seit 25 und sogar 40 Jahren Teil der Sparkassenfamilie sind. Diesem besonderen Anlass wurde in einem feierlichen Rahmen Rechnung getragen. Die den Jubilaren überreichten Dankurkunden sind dabei Symbol für die hohe Wertschätzung ihrer persönlichen Leistungen.

Gerade in der heutigen Zeit unterstreicht die langjährige Betriebszugehörigkeit insbesondere die Sicherheit und die beruflichen Perspektiven, die die Sparkasse ihren Beschäftigten als attraktiver Arbeitgeber bietet.

Die Feierstunde verbrachten die Jubilare gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden Rainer Nickels. Glückwünsche überbrachten ebenfalls Andrea Kleis (Personalratsvorsitzende) und Stefan Krämer (Personalleiter).

 

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Gesundheit

Was tun, wenn sich Gelenke melden – Dr. Rudolf Auen, Chefarzt der Orthopädie beantwortet Fragen

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Im Rahmen einer Experten-Hotline am 21. März 2023 beantworten Spezialisten aus dem Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr Fragen zum Thema Arthrose und Gelenkersatz – von Schulter- bis Sprunggelenk, mit Fokus auf Knie und Hüfte. Die einen merken es beim Treppensteigen, andere schaffen es kaum noch, sich die Schuhe zu binden: Fangen Gelenke an zu schmerzen, wird Alltägliches zur Herausforderung.

In der Regel steckt Gelenkverschleiß – sprich Arthrose – hinter den Beschwerden, die sich meist mit zunehmendem Alter einstellen und Betroffene massiv beeinträchtigen. „Sind alle konservativen Therapien ausgeschöpft, steht unweigerlich das Thema Gelenkersatz im Raum“, sagt Dr. Rudolf Auen, Chefarzt der Orthopädie am Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr. Die Endoprothetik – sprich der künstliche Ersatz eines Gelenks durch eine Prothese – gehört zu den Schwerpunkten seiner Fachabteilung. Am 21. März nehmen sich die Experten persönlich Zeit, um Betroffene telefonisch zu beraten. Die Hotline-Nummer 02641 83-5752 ist zwischen 17 und 18.30 Uhr freigeschaltet.

Sowohl Prothesen als auch Operationsmethoden haben sich im vergangenen Jahrzehnt rasant weiterentwickelt. Beim Einsatz künstlicher Hüftgelenke setzen Dr. Auen und sein Team auf eine besonders innovative Technik, die deutschlandweit in nur wenigen speziell geschulten Zentren angeboten wird. Sprunggelenksprothesen werden mithilfe von patientenindividuell angefertigten Instrumenten implantiert. Bei Kniegelenk-OPs kommt eine sogenannte Augmented-Reality-Navigation zum Einsatz. Dabei tragen die Operateure eine High-Tech-Brille, die sie optisch dabei unterstützt, die Prothese mit nur wenigen Instrumenten exakt zu positionieren.

Die Gelenk-Experten am Krankenhaus Maria Hilf verwenden ausschließlich moderne Implantate führender Hersteller. Eingesetzt werden sie meist minimalinvasiv – sprich möglichst gewebeschonend mit kleinen Schnitten. Vorteile wie eine kurze Operationsdauer, ein geringer Schmerzmittelbedarf sowie ein rascher Heilungsprozess helfen speziell älteren Patientinnen und Patienten, ihre Mobilität und damit ihre Selbstständigkeit schnell wieder zu erlangen. Zunehmend behandelt das Endoprothetikteam aber auch jüngere Patienten, die nach Unfällen oder gescheiterten Voroperationen ein neues Gelenk benötigen.

Näheres erläutern die Fachärzte gerne im Rahmen der Telefonsprechstunde. Für Fragen zur Rehabilitation nach Gelenk-OPs steht zudem Michael Robert, Leiter der Motorik-Abteilung, zur Verfügung: Wie werde ich möglichst schnell wieder mobil? Was muss ich im Alltag mit einem künstlichen Gelenk beachten? Ab wann darf ich wieder Sport treiben?

Die Experten-Hotline des Krankenhauses Maria Hilf rückt jeden Monat ein anderes Krankheitsbild in den Fokus. Zu den genannten Zeiten stehen Ansprechpartner aus den unterschiedlichen Fachabteilungen bereit, um Betroffene, Angehörige und Interessierte telefonisch zu beraten. Weitere Informationen sowie Themen und Termine für das erste Halbjahr 2023 finden Interessierte auf der Homepage des Klinikums: www.marienhaus-klinikum-ahr.de.

Thema: Von Knie bis Hüfte: Was tun, wenn sich Gelenke melden
Termin: Dienstag, 21.03.2023
Hotline-Nummer: 02641 83-5752
Am Telefon: Experten aus der Orthopädie und Physiotherapie

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Kunst & Kultur

Theatergruppe Niederscheidweiler zeigt erstmals „Hugos Heldentat“

Niederscheidweiler – In den letzten Wochen wurde fleißig geprobt, das Bühnenbild entworfen und Kostüme zusammengestellt. Am Samstag, den 25. März zeigt die Theatergruppe Niederscheidweiler nun erstmals „Hugos Heldentat“ – eine Komödie in 3 Akten von Walter G. Pfaus.

Feuerwehrkommandant Hugo, aus zweifelhaften Gründen nächtens unterwegs, wird wegen Trunkenheit am Steuer kurzerhand der Führerschein entzogen. Welches Chaos dieses Ereignis hinter sich zieht, und was ausgerechnet „die Zeitung“ damit zu tun hat, ist bei den diesjährigen Aufführungen zu sehen.

Die Aufführungstermine:

  • Samstag, 25. März
    •Sonntag, 26. März
    •Freitag, 31. März
    •Samstag, 1. April
    •Sonntag, 2. April
    •Ostersonntag, 9. April
    •Ostermontag, 10. April

-Jeweils 20 Uhr –

Eintrittskarten zum Preis von jeweils 10 Euro sind erhältlich bei Katharina Krämer unter 0160 97535096, telefonisch und per WhatsApp. Veranstaltungsort: Bürgerhaus Niederscheidweiler.

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Top-Events

„Von Stülp Revival“ – Am 1. April gastieren die Musiker im Saal Gier in Kall

Kall – Oldie-Abend mit „Von Stülp Revival“ – Von 50 Jahren als Schüler-Band gegründet – Sie standen im März 2010 bei der 13. Oldienacht der Hilfsgruppe Eifel mit musikalischen Größen wie dem Schlagersänger Michael Holm und der legendären Band „The Lords“ auf der Bühne. Die Rede ist von der Band „Von Stülp Revival“, die weit über die Grenzen des Kreises hinaus bekannt ist und die in diesem Jahr auf ihr 50jähriges Bestehen zurückblicken kann. Vor allem im Raum Mechernich und Kall hat die Band eine große Fangemeinde.

Am Samstag, 1. April, ist „Von Stülp Revival“ im Saal Gier in Kall zu Gast, wo sie vor etwa 20 Jahren schon einmal für Furore gesorgt hatte. „Es war damals ein 50. Geburtstag, der dort gefeiert wurde“, erinnert sich Bandleader Willi Schmitz, der sich darauf freut, nach so langer Zeit wieder einmal bei einem Oldie-Abend im Saal der Kultgaststätte aufspielen zu können. Den Besuchern verspricht der Bandgründer einen Abend mit handgemachter Livemusik.

Die inzwischen in die Jahre gekommene Band wurde 1973 von Schülern des Gymnasiums Mechernich gegründet. Der ursprüngliche Name der Band lautete zunächst nur „Von Stülp“. Die Namensfindung und die Gründung der Band fanden 1973 bei einem Ferienaufenthalt der Gründungsmitglieder in Mechernichs Partnerstadt Nyons in Frankreich statt, berichtet Willi Schmitz.

Die Band habe damals aus vier Musikern (Keyboard, Schlagzeug, Bass und Gitarre) bestanden, der erste öffentliche Auftritt sei Sylvester 1973 erfolgt. Mit Tanz- und Unterhaltungsmusik hatte die Band in den folgenden Jahren zahlreiche Auftritte im Eifeler, sowie Köln-Bonner Raum. Als fünfter Musiker sei 1977 ein Saxofonist dazugestoßen, und auch drei Sängerinnen hätten zu unterschiedlichen Zeiten in der Band mitgewirkt.

Berufliche und familiäre Gründe führten schließlich dazu, dass die Band sich 1987 offiziell auflöste. Aber inoffiziell ging es weiter. Willi Schmitz, der Gründer der Band, scharte immer mal wieder ehemalige Musiker um sich, und es kam zu kleineren Gigs im privaten und auch öffentlichen Bereich. Schmitz: „Die große Wende kam 1996 als sich die Band unter dem Namen „Von Stülp Revival“ neuformierte.

Der Namensteil „Revival“ sollte deutlich machen, dass sich auch – in Anlehnung an die Band Creedence Clearwater Revival – die Musikrichtung geändert hatte. Willi Schmitz: „Rock- und Popmusik der 60er bis 80er Jahre war ab jetzt angesagt“. Auf der Playlist ständen seitdem Stücke, die in ihrer musikalischen und textlichen Ausgestaltung ein Spiegelbild dieser spannenden und von enormen Veränderungen geprägten Zeit sind.

Die Band ist vielseitig: Bis heute gehören zum Repertoire weltbekannte Hits von Rock-Legenden wie etwa Eric Clapton, Joe Cocker, Deep Purple, CCR, Slade, BAP oder Manfred Mann. Die Band besteht aus den fünf Musikern Willi Schmitz (Keyboards, Gesang), Günther Rau (Bass, Gesang), Frank Weiermann (Schlagzeug), Rainer Pütz (E-Gitarre, Gesang) und Eric Guicherit (Akustik- und E-Gitarre, Gesang). Oberstes Gebot des musikalischen Arrangements ist die möglichst naturgetreue Wiedergabe dieser legendären Musik; also der weitgehende Verzicht auf allen neumodischen elektronischen Schnickschnack.

Bandgründer Willi Schmitz: „Wer Von Stülp Revival engagiert, erhält keine Konserve in Form von Midi-Files oder mp3-Dateien, sondern frisch zubereitete und handgemachte Livemusik aus einer Zeit, in der die Rockmusik begann, die Welt und auch die Menschen in vielerlei Hinsicht zu verändern“.

Der Oldie-Abend mit Von Stülp Revival im Saal Gier beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei(willig), der Hut geht rund. (Reiner Züll)

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Kunst & Kultur

Peter Nüesch bei den Burgfestspielen 2023 in Mayen

Mayen – Von 2007 bis 2016 hat er die Geschicke der Mayener Burgfestspiele gelenkt – im Festspielsommer 2023 kehrt er in ganz anderer Funktion auf die Bühne der Genovevaburg zurück: Peter Nüesch, dem Mayener Publikum noch gut in Erinnerung als Intendant und durchaus auch als Schauspieler, ist wieder Teil des Burgfestspiele-Teams! Der aktuelle Intendant Alexander May hatte seinen Vorvorgänger im Leitungsamt bereits zu Beginn seiner Intendanz als Überraschungsgast engagiert. In diesem Jahr ist es nun soweit: Das Mayener Publikum darf sich auf Auftritte des beliebten Künstlers freuen.

In der diesjährigen Musical-Produktion THE BLACK RIDER spielt er den Förster Bertram, der sich für seine Tochter Käthchen einen gestandenen Mann wünscht, am besten ebenfalls einen Jäger. Käthchen aber hat sich in den Amtsschreiber Wilhelm verliebt, der sich leider beim Schießen als völlig untalentiert erweist. Er trifft trotz aller Bemühungen mit keiner Kugel. Aber alles ändert sich, als Wilhelm von dem geheimnisvollen Stelzfuß magische Kugeln bekommt, die ihr Ziel immer treffen. Nun ist auch Wilhelm ein erfolgreicher Jägersmann, wie sein Schwiegervater es sich wünscht – wenn nur der Preis für die mit teuflischer Hilfe erworbene Treffsicherheit nicht so hoch wäre….

Das weltbekannte Kultmusical THE BLACK RIDER mit Peter Nüesch als Förster Bertram ist ab dem 1. Juli auf der Bühne in der Genovevaburg zu sehen. Regisseur Alexander May freut sich bereits auf die Zusammenarbeit mit seinem Vorgänger: „Es ist eine Riesenehre, dass er Lust auf diese Rolle hat und dass er wieder auf die große Bühne kommen wird!“

Weiterhin wird Peter Nüesch im Rahmen der Festspiel-Exxtras auf der ‚Kleinen Bühne der Burgfestspiele‘ im Alten Arresthaus zu sehen sein. Die Karten für den Karl-Valentin-Abend sind jedoch schon ausverkauft!