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Bestens qualifiziert – IHK Aachen ehrt erstmalig Fortbildungs-Absolventen

Aachen – Sie sind jetzt IHK-geprüft: Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen ehrte zum ersten Mal die Absolventinnen und Absolventen, die erfolgreich an Fortbildungsprüfungen teilgenommen haben. Im Rahmen der Feierstunde übergab Gisela Kohl-Vogel, Präsidentin der IHK Aachen, den Teilnehmenden eine Urkunde und gratulierte ihnen zu den Abschlüssen. Diese liegen auf dem Niveau von akademischen Bachelor- und Masterabschlüssen.

„Sie alle haben eine Investition gewagt: In Ihr Wissen und damit in Ihre Zukunft. Seien Sie stolz darauf! Sie haben einen neuen Meilenstein auf Ihrem beruflichen und privaten Weg erreicht. Herzlich willkommen im Kreis der beruflichen Professionals!“, sagte Kohl-Vogel.

77 Prüflinge haben seit dem vergangenen Herbst den Weg in Richtung eines neuen Qualifikationsniveaus auf sich genommen.  Kohl-Vogel wertete dies nicht zuletzt als eine gute Nachricht für die Wirtschaft in unserer Region insgesamt: „Wir brauchen dringend solche Macher!“

Folgende Fortbildungsabsolventen nahmen an der Ehrung teil:

Geprüfte Bilanzbuchhalter – Bachelor Professional in Bilanzbuchhaltung

  • Justyna Heinze
  • Anne Lowis
  • Pascal Paulzen
  • Sabrina Uselis

Geprüfte Handelsfachwirte

  • Johanna Moormann

Geprüfte Industriemeister, Fachrichtung Elektrotechnik

  • Marvin Kornetzky
  • Maximilian Frangenheim
  • Kai André Pankratz
  • Dennis Uselis
  • Marcel Hoff
  • Samuel Krohn
  • Marcel Kunisch
  • Viktor Kuske
  • Wolfgang Lange
  • Patrick Mirco Lengersdorf
  • Sebastian Olms
  • Roman Renz
  • Thomas Schwarz
  • Kevin Sorsch
  • Maurice Wahlers
  • René Walraven

Geprüfte Industriemeister, Fachrichtung Metall

  • Marcel Evers
  • Marius Neukirchen
  • Björn Wanschura

Geprüfte Personalfachkaufleute

  • Kevin Brandt
  • Tanja Krebs
  • Sandra Sarkis

Geprüfte Wirtschaftsfachwirte

  • Jenny Butterweck
  • Alexandra Jurjevic

Die IHK nimmt außerdem Prüfungen zu den Abschlüssen „geprüfte Fachwirte im Gesundheits- und Sozialwesen“ und „geprüfte Technische Betriebswirte“ ab.

 

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Gemeinschafts-Klinikum Mittelrhein – Übergangs-Geschäftsführung nimmt ab 01.04. Arbeit auf

Region/Mayen-Koblenz – Die Gesellschafterversammlung der Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein gGmbH hat Christian Straub zum Geschäftsführer und Christian Eckert zum Prokuristen der Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein gGmbH bestellt. Neuer Kaufmännischer Direktor am Standort Mayen wird Markus Bunzel.

Alle drei gehören den Unternehmensberatungsgesellschaften Hospital Management Group GmbH / WMC HEALTHCARE GmbH an, die sich zur Ausübung der Managementleistungen ab dem 01.04.2023 in einem Ausschreibungsprozess durchgesetzt haben.

Mit Dr. Klaus Goedereis wird die Geschäftsführung zusätzlich mit einem im Krankenhausmanagement langjährig tätigen Experten verstärkt.

Landrat Dr. Alexander Saftig, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung, und Oberbürgermeister David Langner, stellvertretender Vorsitzender, freuen sich, dass mit diesen Persönlichkeiten über den 01.04. hinaus ein professionelles Management des Klinikums gewährleistet wird.

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Stadt Aachen passt ihre Energie-Sparmaßnahmen an

Aachen – Die Verwaltung erhöht die Wassertemperatur in den Schwimmhallen sogar schon zum Start der Osterferien am 1. April. Mit dem Ende der Energiesparverordnung am 15. April werden in Aachen historische Gebäude, Denkmäler und Brunnen in den Abendstunden wieder angestrahlt.

Mit großen Kraftanstrengungen und intelligenten Konzepten hat die Stadt Aachen in den vergangenen Monaten verschiedenste Maßnahmen ergriffen, um Energie einzusparen. Ausgangspunkt war in Folge des Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine eine gesetzliche Vorgabe des Bundes. Diese schrieb vor, in zahlreichen öffentlichen Bereichen Energie einzusparen, um eine Mangellage zu vermeiden. Am 15. April 2023 läuft die Energiesparverordnung des Bundes aus. Das bedeutet für Aachen: Die Stadt kehrt grundsätzlich zu ihren vorherigen Regeln zurück. So werden öffentliche Gebäude wie zum Beispiel das Aachener Rathaus in den Abendstunden wieder angestrahlt, auch Denkmäler und Brunnen – so sie über entsprechende Vorrichtungen verfügen – werden mit Inbetriebnahme wieder beleuchtet.

Eine frohe Botschaft gibt es zudem für Besucher*innen aller Schwimmhallen und insbesondere für alle Ferienkinder: Denn die Wassertemperatur wird bereits mit dem Beginn der Osterferien am Samstag, 1. April, wieder auf 28 Grad (Schwimmerbecken) bzw. 32 Grad (Nichtschwimmerbecken) erhöht. In den zurückliegenden Monaten wurden die Temperaturen auf 26 bzw. 30 Grad herabgesenkt.

Heiko Thomas, städtischer Beigeordneter für Klima und Umwelt, Stadtbetrieb und Gebäude, zieht insgesamt eine positive Bilanz: „Viele Menschen haben in den vergangenen Monaten durch ihr Verhalten mit dazu beigetragen, dass wir spür- und messbar den Energieverbrauch senken konnten. Das ist ein gutes Zeichen! In herausfordernden Zeiten zieht Aachen an einem Strang.“ Auch wenn akute Maßnahmen durch den Wegfall der Bundesregeln nun aufgehoben werden, appelliert Thomas: „Ein besonnener Umgang mit den uns zur Verfügung stehenden Energieträgern ist unabhängig davon nötig. Es spart Geld und dient dem Klimaschutz. Die Stadt nimmt hier ihre Vorbildrolle sehr ernst. Bis 2030 wollen wir in Aachen klimaneutral werden. Auf dieses Ziel richtet die Verwaltung ihr gesamtes Handeln aus.“

Die Regelungen ab April im Überblick:

Außenbeleuchtung:
Historische Gebäude und öffentliche Einrichtungen werden ab dem 15. April in den Abendstunden wieder in gewohnter Art angestrahlt. Auch Werbeanlagen können wieder beleuchtet werden. Hier gilt aktuell noch ein entsprechendes Verbot im Zeitraum zwischen 22 und 6 Uhr.

Öffentliche Brunnen:

Wie jedes Jahr im Frühling werden die Aachener Brunnen nach der Winterpause wieder eingeschaltet. Der Brunnendienst des städtischen Gebäudemanagements befüllt in diesen Wochen die mit netzwassergespeisten Brunnen. Bis Ostern sollen sie in Betrieb sein und – wo vorhanden – in den Abendstunden wieder mit Licht in Szene gesetzt werden. Die Stadt hatte als freiwillige Energiesparmaßnahme seit Juli 2022 auf die Beleuchtung der Brunnen verzichtet und die Umlaufpumpen in der Betriebszeit reduziert. Die mit Bachwasser gespeisten Brunnen im Altstadtkern bleiben leider vorerst trocken, da es aktuell Probleme mit der Paubachleitung gibt. Auch der mit Thermalwasser gespeiste Marktbrunnen in Burtscheid muss wegen eines Rohrbruches vorerst außer Betrieb bleiben.

Schwimmhallen und Lehrschwimmbecken:

In allen Schwimmhallen wird die Wassertemperatur für Schwimmerbecken wieder auf 28 Grad und für Nichtschwimmer auf 32 Grad angehoben. Aufgrund der bevorstehenden Ferien greift diese Maßnahmen bereits ab Samstag, 1. April.

So können sich Besucher*innen und insbesondere Familien mit (Ferien-)Kindern bereits rund um die Ostertage auf die gewohnten Wassertemperaturen in den Schwimmhallen freuen.

Heizperiode / Raumtemperaturen:

Die Heizperiode in öffentlichen Gebäuden wird nicht zum 3. April beendet, sondern entsprechend der Außentemperatur weitergeführt. Zudem können die Raumtemperaturen in öffentlichen ab dem 15. April wieder auf Normalbetrieb eingestellt werden: Das bedeutet: In Büros herrscht eine Mindesttemperatur von 20 Grad. Ausnahmeregelungen gab es in den zurückliegenden Wintermonaten für Kinder und Jugendliche. So blieben Schulen und KiTas auf dem bisherigen Niveau beheizt.

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Wiedereröffnung von Büro und Beratungsstelle im Betreuten Wohnen der Lebenshilfe HPZ in Schleiden

Schleiden – Büroräume im Erdgeschoss wurden in Flutnacht 2021 zerstört – Hausgemeinschaft der Bewohner durch Ereignisse zusammengeschweißt. „Ihr seid wieder hier“, freute sich Schleidens Bürgermeister Ingo Pfennings, der zusammen mit Wirtschaftsförderin Bianka Renn zur Wiedereröffnung des Betreuten Wohnens (BeWo) der Lebenshilfe HPZ in Schleiden gekommen war. Das BeWo-Büro, das auch als Beratungsstelle der Lebenshilfe HPZ dient, war in der Flutnacht im Juli 2021 weitgehend zerstört worden. „Nach eineinhalb Jahren können wir jetzt wieder richtig loslegen“, freute sich auch Philipp Krosch, einer der beiden Geschäftsführer der Lebenshilfe HPZ.

Der zweite Geschäftsführer Christian Pfaff bekräftigte: „Das Betreute Wohnen führen wir in Schleiden und Gemünd weiter.“ Damit spielte er auch auf den Neubau der Lebenshilfe HPZ in Gemünd an, in dem künftig in 24 Appartements Betreutes Wohnen mit Hintergrunddienst – also mit ambulanter Betreuung Tag und Nacht – angeboten wird.

In Schleiden lagen die sechs Wohnungen, die sich über dem BeWo-Büro befinden, glücklicherweise oberhalb des Wasserhöchststandes der Flut. Drei Zentimeter fehlten noch, dann hätte das Wasser die erste Wohnung erreicht. Doch auch so war die Flutnacht im Juli 2021 für die Bewohner erschreckend genug. Gemeinsam flüchteten sie sich in die oberste der sechs Wohnungen und harrten dort gemeinsam aus.

Gegenseitig Halt gegeben

„Am Anfang haben wir noch gemeinsam vor dem Haus gesessen und uns über das Wasser lustig gemacht, das durch die Straße floss. Stufe für Stufe wurden wir dann immer weiter nach oben vertrieben, aber erst, als der Innenhof der benachbarten VR-Bank Nordeifel vollgelaufen ist, habe ich registriert, was da passiert“, erinnert sich einer der Bewohner.

Die Hausgemeinschaft gab sich gegenseitig Halt, unterstützt von Lisa-Marie Nübold vom BeWo-Team der Lebenshilfe HPZ, die die Bewohner in dieser Nacht über mehrere Stunden per Handy begleitete. „Das war total surreal, als die Autos durch die Straße schwammen. Da auch die Scheibe im Büro im Erdgeschoss zerbrochen war, wurden die Autos irgendwann sogar dort hineingetrieben und krachten gegen die Wand, sodass das Haus wackelte. Das war für mich der Höhepunkt der Nervosität in dieser Nacht“, gesteht ein Bewohner.

Als sich ein Mann aus der Nachbarschaft gegenüber in einen Hauseingang rettete, leuchteten ihm die Bewohner mit einer Taschenlampe zu, da es nach dem Stromausfall draußen stockdunkel war. „Wir konnten nicht viel helfen“, sagt der Bewohner, aber allein der Umstand, in der Dunkelheit nicht alleine zu sein, war der Beginn einer bis heute dauernden neuen Freundschaft.

Nicht nur die Flutnacht, sondern auch die Zeit danach, in der die Bewohner spontan kostenlos im Hotel Eifelland im belgischen Bütgenbach unterkamen, hat zusammengeschweißt. „Wie uns die Menschen dort begegnet sind – überall wurden wir zum Essen und Trinken eingeladen, in die Eisdiele und zum Minigolf-Spielen – das waren Gänsehautmomente“, erinnert sich Lisa-Marie Nübold.

Sie selbst stand um sechs Uhr morgens nach der Flutnacht in Gummistiefeln vor dem BeWo-Haus in Schleiden, wo das Wasser zu dem Zeitpunkt immer noch bis zur ersten Stufe stand. Ohne lange zu überlegen, sorgte sie für die Unterbringung ihrer Bewohner in Belgien und begleitete sie. „Sie sind nicht nur unser Ansprechpartner vor Ort, sondern unser leuchtender Stern für das BeWo in Schleiden“, bedankte sich Philipp Krosch mit einem Blumenstrauß bei der BeWo-Betreuerin.

Wiedereröffnung nach eineinhalb Jahren

Mit der Wiedereröffnung des BeWo-Büros haben Lisa-Marie Nübold und ihre Kollegen nun endlich wieder normale Arbeitsbedingungen und auch einen Raum für Gemeinschaftsaktivitäten. „Grundsätzlich unterstützen wir die Bewohner hier bei allen Alltagsanforderungen: Wir begleiten sie zu Arztbesuchen, gehen gemeinsam einkaufen, putzen und kochen zusammen und können hier auch über Sorgen sprechen. Jeder Tag ist anders“, so Lisa-Marie Nübold.

Gleichzeitig fungiert das Büro Am Markt in Schleiden auch als Beratungsstelle der Lebenshilfe HPZ. „Hierhin können sich alle Menschen wenden, die Interesse am Ambulant Betreuten Wohnen für Menschen mit geistiger Behinderung, Autismus oder spät erworbener Behinderung haben“, erklärt Monika Thiex, Leiterin des Ambulant Betreuten Wohnens der Lebenshilfe HPZ. Sie ist Ansprechpartnerin für Terminvereinbarungen unter der Telefonnummer 0 22 52 / 8 35 04 – 203 oder der E-Mail-Adresse m.thiex@lebenshilfe-hpz.de.

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Drei Euskirchener Brücken werden wiedereröffnet

Euskirchen – Während der Flutkatastrophe im Juli 2021 wurden einige Euskirchener Brücken zerstört. Die Baumaßnahmen an den drei städtischen Brücken am Narzissenweg, an der Erftstraße und an der Friedrichstraße in Stotzheim sind nun abgeschlossen.

Bürgermeister Sacha Reichelt weihte deshalb am vergangenen Donnerstag symbolisch die Brücke an der Friedrichstraße ein. Dieses Signal dient dazu, der Öffentlichkeit zu zeigen, dass ein weiterer Schritt zurück zur Normalität abgeschlossen ist.

„Die Stadt Euskirchen ist sehr froh, dass die drei Brücken wieder genutzt werden können und die ursprünglichen Wege für Autofahrer, Radfahrer und Spaziergänger wiederhergestellt sind“, betonte der Bürgermeister.

Die Auftragsvergabe für die drei Bauwerke konnte Ende November 2021 an das Büro Doser Kempen Krauser Ingenieure erfolgen. Im März 2022 begannen die Arbeiten, die von der Firma Bauunternehmung Bruno Klein übernommen wurden. Der Abschluss erfolgt nun ein gutes Jahr später in den KWs 12 und 13. Die Kosten betrugen für die Brücke Narzissenweg 700.000 Euro, für die Brücke Friedrichstraße 900.000 Euro und die Brücke Erftstraße wiederum 700.000 Euro.

Am Narzissenweg wurde vom Technischen Hilfswerk Ende 2021 eine Behelfsbrücke als Querung über die Erft angelegt. Sie sollte den Verkehrsfluss nach Roitzheim sicherstellen. Der Rückbau dieser Brücke wird in den kommenden Wochen erfolgen.

Die Brücke Friedrichstraße ist seit Donnerstag wieder befahrbar. Die Brücke Erftstraße kann aufgrund der Baumaßnahme an der Straße Erftbleiche am Freitag nur für den nicht-motorisierten Verkehr geöffnet werden. An der Brücke Narzissenweg müssen noch letzte Anschlussarbeiten vorgenommen werden, aber auch hier soll vor Ende März der Verkehr wieder rollen können.

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Gesundheit

Nuklearmedizin – Ambulante und stationäre Patienten profitieren von hochmoderner PET-CT

Region/Mayen-Koblenz – Die Klinik für Nuklearmedizin am Kemperhof ist wieder im eigenen Klinikverbund des GK-Mittelrhein verankert und wurde nach einer umfassenden Modernisierung mit neuesten technischen Geräten Ende 2022 wiedereröffnet. Nun folgt die Eröffnung der neuen
Therapiestation.
Aber was genau leistet die Disziplin für die Patienten? Chefarzt Dr. med. Alfred Klein, der die Klinik für Nuklearmedizin leitet und mit Facharzt Alessandro Lambertini auch behandelnder Arzt in der Praxis für Nuklearmedizin des MVZ Mittelrhein ist, berichtet: „In der Nuklearmedizin kommen radioaktive Substanzen in verschiedenen Untersuchungs- und Behandlungsverfahren zum Einsatz. Bei den Untersuchungsverfahren besteht die Aufgabe der Nuklearmedizin vor allem darin, Stoffwechselvorgänge mit einer speziellen Kamera abzubilden, um krankhafte Veränderungen zu erkennen und zu lokalisieren – etwa in Schilddrüse, Nieren oder Knochen, aber auch anderen Organen.“ Die Bilder werden im Anschluss ausgewertet, um die Diagnose zu stellen – so wie in der Radiologie. Da sich die Fachgebiete Nuklearmedizin und Radiologie gegenseitig ergänzen, werden bei den modernen Untersuchungsmethoden Kombinationsverfahren verwendet, bei denen die nuklearmedizinische Bildgebung beispielsweise mit einer Computertomografie verbunden werden kann. „Dies nennt man Hybridbildgebung. Sie kommt zum Beispiel bei der sogenannten Single-Photon­Emissions-Computertomografie-CT (SPECT-CT) und der Positronen-Emissionstomografie-CT (PET-CT) zum Einsatz. Die SPECT-CT gibt es am Kemperhof schon seit einiger Zeit. Ganz aktuell wird nun auch die PET-CT, eines der modernsten Verfahren in der Nuklearmedizin, von uns angeboten“, informiert der Chefarzt.

Am häufigsten eingesetzt wird die PET-CT zur Tumordiagnostik. Das Prinzip dieser Untersuchung basiert darauf, dass viele Tumore und Metastasen einen höheren Zuckerstoffwechsel aufweisen als das umgebende Gewebe. Für die PET-Untersuchung wird eine sehr geringe Menge an radioaktivem Zucker injiziert. Nach etwa einer Stunde werden dann Aufnahmen, meist des ganzen Körpers, erstellt. Hier ist erkennbar, wo im Körper Bereiche mit auffällig erhöhtem Zuckerumsatz vorliegen, hinter denen sich Tumore oder Metastasen verbergen können. Um diese genaustens zu lokalisieren, erfolgt zusätzlich eine Computertomografie

(CT). Die PET- und CT-Bilder werden überlagert und liefern so die einmalige Kombination aus Stoffwechselbild- und morphologischer/anatomischer Information. „Hilfreich ist das Verfahren auch zum Beispiel bei der Suche nach einem Infektionsherd bei einer Blutvergiftung, weil Entzündungsherde einen deutlich höheren Zuckerumsatz haben als das umgebende Gewebe“, nennt Dr. Klein ein weiteres Anwendungsfeld.

Von dem umfangreichen Leistungsspektrum im Kemperhof profitieren nun auch gesetzlich Versicherte, weil alle diagnostischen Leistungen und alle ambulanten Therapien nun über die MVZ-Praxis Nuklearmedizin angeboten werden. „Die bislang zu überbrückende Entfernung zum nächsten, kassenzugelassenen PET-CT-Standort in Rheinland-Pfalz lag teilweise bei mehr als 100 Kilometer. Eine solche Reise wird gerade von onkologischen Patienten oft als belastend empfunden und kann nun vermieden werden. Zudem werden die Krebspatienten somit zukünftig wieder unter einem Dach mit unseren onkologisch tätigen Kliniken und somit auf kurzem Weg untersucht und behandelt“, erläutert Dr. med. Alfred Klein und ergänzt: „Es profitieren auch Patienten, bei denen eine stationäre nuklearmedizinische Behandlung erforderlich werden sollte. Dazu gehören unter anderem Patienten, die eine Radiojodtherapie – zum Beispiel bei einer Überfunktion der Schilddrüse oder nach einer Operation wegen eines Schilddrüsenkarzinoms – benötigen. Unser engagiertes Team versorgt die Patienten dann auf der neuen Therapiestation.“

Kontakt: MVZ Mittelrhein, Praxis für Nuklearmedizin, Telefon: 0261 499-2487

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Wirtschaft

Patentsprechtag für Erfinderinnen und Gründer am Donnerstag 30. März in Düren

Düren – Die Wirtschaftsförderung des Kreises Düren lädt am Donnerstag, 30. März, in Kooperation mit der Aachener Gesellschaft für Innovation und Technologietransfer (AGIT) zu einem kostenfreien Patentsprechtag ein. Zur Zielgruppe zählen Erfinderinnen und Erfinder oder Gründerinnen und Gründer, die ihre innovativen Produkte oder Dienstleistungen mit einem Patent absichern möchten, um ihre Erfindung wirtschaftlich erfolgreich umsetzen zu können.

Am Donnerstag, 30. März, stehen von 10 bis 17 Uhr in der Kreisverwaltung Düren (Bismarckstraße 16, 52351 Düren) Experten zu verschiedenen Themenbereichen innerhalb individueller Einzelberatungen zur Verfügung. Es geht unter anderem um Schutzrechte, Patentrechte, Förderungen oder Finanzierungsmöglichkeiten. Fachliche Ersteinschätzungen und Wirtschaftlichkeitsbewertungen der Idee sind ebenfalls möglich. Zudem wird über Strategien zum Schutz des geistigen Eigentums und die Gestaltung von Lizenzverträgen informiert.

Die Beratung erfolgt durch Experten der Wirtschaftsförderung des Kreises Düren, der Aachener Gesellschaft für Innovation und Technologietransfer sowie dem Patent- und Normenzentrum der RWTH Aachen. Darüber hinaus werden Vertreter des Zentrums für Innovation und Technik in Nordrhein-Westfalen, kurz ZENIT, sowie der Patentanwalt Dr. Robert Jaekel bei Fragen unterstützen.

Es wird bis Mittwoch, 29. März, um eine Anmeldung gebeten. Diese ist bei Daniela Pollin unter 0241/963-1028 oder d.pollin@agit.de möglich.

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Top-Events Tourismus

„Jahrmarkt anno dazumal“ im LVR-Freilichtmuseum Kommern vom 04. -16. April 2023

Mechernich-Kommern – Historisches Volksvergnügen – Nachdem 2022 der erste „Jahrmarkt anno dazumal“ nach zwei Jahren corona-bedingter Absagen, mit fast 50.000 Besuchenden ein voller Erfolg war, startet die Veranstaltung 2023 in ihr 28. Jahr.

Eine Neuerung haben sich die Veranstaltungsmacher bezüglich der Öffnungszeiten einfallen lassen: Vom 04.04. bis 16.04.2023 lädt der Jahrmarkt wieder täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr ein. Zusätzlich wird erstmals in der Geschichte des historischen Volksvergnügens im Freilichtmuseum Kommern, die Veranstaltung auch in den Abendstunden stattfinden. Am Freitag, den 14.04. sowie Samstag den 15.04. erwartet die Besuchenden das besondere Flair des beleuchteten Freilichtmuseums, gepaart mit den betriebenen Buden und Fahrgeschäften. Geöffnet ist dann bis 21:00 Uhr, letzter Einlass ist um 20:00 Uhr.

Aber auch inhaltlich wartet die Veranstaltung mit einem neuen Highlight auf. So wird erstmals eine umfangreiche Outdoor-Ausstellung auf das Thema „Jahrmarkt in der Kaiserzeit“ eingehen. Die Baugruppe Westerwald wird für diesen Zweck in einem anderen Gewand erscheinen und dort wird es eben auch andere Vorführungen geben. Moritatensänger sind genauso vor Ort wie Walking-Acts und eine Seiltänzerin. Handwerker, eine Foto-Show und zeitlich passende Schaubuden runden das Angebot ab.

Neben Riesenrad, Raupenbahn, Schwanenflieger, Geister-Express und vielen weiteren Attraktionen, Schaubuden, Verkaufsständen, Vorführungen, historischen Geschicklichkeitsspielen und Illusionsdarbietungen, konnte auch der beliebte „Hurricane“ sowie der „Flohzirkus“ nach einigen Jahren Abwesenheit wieder für die Veranstaltung gewonnen werden. Auch einen neuen Henker konnte das Museumsteam für die beliebte Hinrichtungs-Vorführung engagieren.

Über die gesamte Laufzeit der Veranstaltung konnte Noah Chorny vom Vertical Theater für ein Gastspiel in Kommern gewonnen werden. Dreimal täglich tritt er mit seiner waghalsigen „Nummer“ gegenüber der Dauerausstellung „Wir Rheinländer“ auf.

In der neuen Arena, der Schaubude „Mr. Miller Show“ von Paradox Sideshows, werden im Museumsprogramm der Jonglage-Spezialist „Jeton“ und die Kontorsions-Künstlerin „Rubberbandgirl“ auftreten.

Auch für das leibliche Wohl ist natürlich gesorgt. Neben der museumseigenen Gastwirtschaft „Zur Post“, finden sich viele Gastro-Buden. Hier sollte für alle etwas dabei sein – süß bis herzhaft. Auch der Förderverein des Freilichtmuseums ist wieder mit von der Partie und bietet Waffeln und Getränke an. Vorbeischauen lohnt sich!

An allen Veranstaltungstagen wird zusätzlich zum Eintritt eine Parkgebühr von 3 Euro erhoben. Wer sich dies sparen möchte, kommt besser mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Linie 773 fährt an den Jahrmarktstagen zu festen Zeiten als Linienbus, statt sonst als Taxi-Bus. Der Bus muss daher nicht, wie sonst, telefonisch vorbestellt werden.

Karfreitag, 07. April: Mit Respekt vor dem „Stillen Feiertag“ bleibt der Jahrmarkt geschlossen. Das Museum ist jedoch geöffnet und lädt Kinder zum Ostereierfärben ein.

Das komplette Jahrmarktprogramm ist unter www.kommern.lvr.de zu finden.

Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist der Eintritt frei.

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Tourismus

„Erlebnis Vulkanpark“ bietet Familien eine Vielzahl an Aktivitäten

Region/Mayen-Koblenz – Mit Blick auf die Saison 2023 ist die Vorfreude auf das „Erlebnis Vulkanpark“ groß. Die interaktiven Info- und Erlebniszentren versprechen für die ganze Familie einmal mehr Spaß, Erlebnis und Abenteuer rund um die heiße Entstehungsgeschichte der vulkanischen Osteifel:

Vulkanpark Infozentrum und Römerbergwerk Meurin. Im Vulkanpark Infozentrum in Plaidt erhalten Besucher mit Filmen, Leuchtbildern und Originalexponaten einen lehrreichen Einblick in die vulkanische Entstehung der Osteifel und das Leben der Menschen mit und von den Vulkanen. Bei einem Besuch im Römerbergwerk Meurin bei Kretz erzählen Abbauwände und Schächte vom harten Leben im und um das einstige Untertage-Tuffbergwerk vor 2.000 Jahren. Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags und feiertags von 10 bis 17 Uhr.

Geysir Andernach. Eine Woche vor den Osterferien erwacht der Geysir in Andernach aus seinem Winterschlaf und startet am kommenden Sonntag, 26. März, mit dem traditionellen „Geysir-Frühling“ in die neue Saison. Zum Sprung des höchsten Kaltwassergeysirs der Welt gelangen Besucher per Schifffahrt über den Rhein mehrmals täglich. Öffnungszeiten: täglich von 9 bis 17 Uhr.

Lava-Dome. Einen Vulkanausbruch erleben, ohne sich die Finger zu verbrennen? Kein Problem im Mendiger Lava-Dome! Hier können Besucher einen multimedialen Vulkanausbruch erleben und ihr vulkanologisches Wissen in der Vulkanwerkstatt erweitern – besonders für die jüngsten Besucher ein Highlight. Führungen in die Lavakeller, mitten in einen erkalteten Lavastrom unter der Stadt Mendig sind ein einmaliges Erlebnis für die ganze Familie. Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags und feiertags von 10 bis 17 Uhr; Lavakeller: in den Osterferien täglich Führungen um 12, 13.30 und 15 Uhr; außerhalb der Ferien dienstags bis freitags um 13.30 Uhr und samstags, sonn- und feiertags um 12, 13.30 und 15 Uhr.

Erlebniswelten Grubenfeld. 7.000 Jahre Basaltabbau können in den Erlebniswelten Grubenfeld in Mayen bestaunt werden. Die interaktive Ausstellung vermittelt den harten Arbeitsalltag der Layer im Steinbruch. Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags und feiertags 10 Uhr bis 17 Uhr, in den Osterferien auch montags.

Deutsches Bimsmuseum. Im Deutschen Bimsmuseum in Kaltenengers erfahren Besucher die Geschichte der Bimsindustrie in der originalen Kulisse einer ehemaligen Schwemmsteinfabrik und lernen die aufwendigen Arbeitsschritte von der Gewinnung bis zum Endprodukt kennen. Öffnungszeiten: freitags bis sonntags von 13 bis 17 Uhr.

Grube Bendisberg. Das einzigartige 3-Stollen-Besucherbergwerk Grube Bendisberg bei Langenfeld/St. Jost ermöglicht den Besuchern im Rahmen einer Führung die Befahrung der Stollen mit ihren vielen Besonderheiten. Führungen: samstags, sonntags und feiertags um 11, 14 und 16 Uhr: dienstags bis freitags Führungen gegen Anmeldung.

Weitere Informationen zu allen Vulkanpark-Stationen gibt es auf der Internetseite www.vulkanpark.com. Im Übrigen ist der Vulkanpark auch in den sozialen Medien vertreten. Auf Facebook und Instagram werden Interessierte regelmäßig mit Wissenswertem rund um die vulkanische Osteifel und ihre Info- und Erlebniszentren informiert.

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Gesundheit

Yoga im Kurpark Bad Neuenahr-Ahrweiler – Outdoor-Saison startet am 1. April

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Ab 1. April wieder zwei Kurse pro Woche – Warme Sonnenstrahlen im Gesicht, eine sanfte Brise, die um die Nase weht und dem „Ich“ dabei so nah: Yoga-Begeisterte dürfen sich auf den 1. April freuen, denn dann startet Yoga im Park wieder outdoor vor der einmaligen Kulisse des Kurparks Bad Neuenahr-Ahrweiler. Ein weiterer Grund zur Freude: Ebenfalls ab April verwandelt sich der Kurpark statt einmal wieder zweimal pro Woche in eine Yoga-Oase – freitags um 15.30 Uhr sowie nun auch wieder sonntags um 10.30 Uhr. Sollte das Wetter zu den Kurs-Zeiten nicht mitspielen, steht das Sportzelt im Kurpark als Ausweichmöglichkeit zur Verfügung.

Kursleiterin Jessica Lösch: „Der Kurs ist sowohl für Jung als auch für Alt, für Anfänger sowie Fortgeschrittene, für Einwohner und Gäste gleichermaßen geeignet. Allen, die Spaß haben, sich zu bewegen, kann Yoga im Park zu mehr Flexibilität, Ausgeglichenheit und Harmonie für Körper, Geist und Seele verhelfen.“ Dania Münch, Referentin Gesundheitswirtschaft bei der städtischen Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH, ergänzt: „Yoga im Kurpark ist unsere Einladung, sich eine wohltuende Auszeit zu gönnen und neue Energie zu tanken.“

Das Tragen bequemer Kleidung und das Mitbringen einer Yoga-Matte oder eines Handtuchs wird empfohlen. Die Kursgebühr beträgt 8 € für eine Stunde Yoga im Park. Die Gebühr ist direkt bei der Kursleiterin zu entrichten. Für Inhaber einer gültigen Kulturkarte (Jahreskarte; erhältlich in der Tourist-Information im Kurpark) ist die Teilnahme kostenfrei. Gästekarteninhaber können zum ermäßigten Preis von 4 € teilnehmen.

Infos gibt es unter www.das-heilbad.de.