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Tourismus

Tourist-Info Maria Laach startet in die neue Saison 2023

Maria Laach – Anfang April startet die Tourist-Info der Vulkanregion Laacher See in die neue Saison. Bürgermeister Johannes Bell, Vorsitzender des Tourismusverbandes Laacher See, wie auch das gesamte Touristiker-Team sehen der neuen Saison mit großer Freude und Spannung entgegen!

Seit Eröffnung im Jahr 2015 konnten passend zum Saisonabschluss 2022 bereits die 400.000sten Besucher in der Tourist-Info Maria Laach begrüßt werden – eine beeindruckende Zahl, die den Erfolg des Projektes verdeutlicht. „Wir wollen die Gäste dort abholen, wo sie sich in der Region besonders gern aufhalten, unserem Herzstück Maria Laach, und von hier für weitere Freizeitmöglichkeiten in der Vulkanregion begeistern“, ist der stellvertretende Vorsitzende des Zweckverbandes, Bürgermeister Johannes Bell, überzeugt.

Die ruhigeren Wintermonate konnten zur Optimierung und Erweiterung der Gästeangebote genutzt werden, unter anderem erwarten wieder zahlreiche geführte Wanderungen und Kurse kleine und große Besucher.

Qualität wird dabei in der Tourist-Info Maria Laach großgeschrieben – erneut wurde die Besucheranlaufstelle erfolgreich mit den Auszeichnungen „Reisen für alle“ & „Barrierefreiheit geprüft“ nach bundesweit einheitlichen Kriterien zertifiziert.

„Das Team der Tourist-Information Maria Lach freut sich, den Gästen bei der Planung eines Aufenthaltes in der Vulkanregion Laacher zur Seite stehen zu dürfen, auch für Einheimische lohnt sich ein Besuch der Räumlichkeiten, um sich beispielsweise für Wandertouren, Freizeittipps, aktuelle Veranstaltungen oder kulturelle Angebote zu informieren“, zeigt Johannes Bell auf.

Bis Ende Oktober heißt das Team der Tourist-Info Maria Laach nun wieder täglich von 10 bis 17 Uhr Gäste willkommen.

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Tourismus

Aachener OBin Sibylle Keupen: „Der Urlaub am Bushof“ ist eine tolle, kreative Idee

Aachen – Der „Urlaub am Bushof“ soll einen Perspektivwechsel anstoßen. Urlaub am Bushof – das ist für viele Aachener*innen ein geradezu undenkbarer Urlaub. Denn der Bereich um den Bushof steht mit seinen diversen Problemlagen seit Jahren ausgesprochen negativ im Fokus der Öffentlichkeit. Seit fast fünf Jahren arbeitet die Koordinationsstelle Bushof jedoch unter dem Motto „Gemeinsam mehr erreichen“ zusammen mit einem großen Netzwerk von Nutzer*innen und Anlieger*innen des Bushofs an der Aufwertung dieses Bereichs. So erfolgreich und wirksam, dass man hier jetzt sogar Urlaub machen kann …

Mit einem Augenzwinkern soll die Aktion „Urlaub am Bushof“ deshalb vor allem den Blick der Aachener*innen auf die Stärken des Gebiets richten und zeigen, wie reichhaltig und vielfältig das Leben rund um den Bushof, von der Promenadenstraße bis zur Komphausbadstraße, von der Alexander- über die Sandkaulstraße bis hin zum Hansemannplatz tatsächlich ist. Die Koordinationsstelle verlost deshalb gemeinsam mit dem Netzwerk für den 5. Mai einen Bushof-Stadtteil-Trip mit viel urbanem Charme. Inklusive Hotel-Übernachtungen für jeweils zwei Personen sowie einer Auswahl an Gutscheinen für Einkäufe, Gastronomie und Veranstaltungen rund um den Bushof.

Belastungen, aber auch viel Gutes

„Die Ressourcen dieses Gebiets sind wirklich erstaunlich“, sagt Heidemarie Ernst von der Koordinationsstelle Bushof. Und weiter: „Natürlich sehe ich auch die Belastungen, aber ich habe gleichzeitig erleben können, wie viel Gutes es hier gibt.“ So findet sich zum Beispiel das einzige Spielgerät in der Innenstadt an einem neu geschaffenen Platz an der Alexanderstraße. So haben sich inzwischen mehr als 35 Gewerbetreibende und Gastronomen rund um die Hotmannspief zu einer aktiven Interessengemeinschaft zusammengeschlossen, die regelmäßig Aktionen und Feste veranstaltet. Auch rund um die Promenadenstraße wurden die gewachsenen Nachbarschaften mit verschiedenen Veranstaltungen gestärkt.

Am Bushof gibt es inzwischen sowohl eine Toilette als auch ein Urinal, verschiedene kleine Baumaßnahmen wurden umgesetzt, die Beleuchtung verbessert und für mehr Bepflanzung gesorgt. Stadt und RWTH realisierten gemeinsam den Stadtsaal im Treppenbereich der alten Unterführung als beliebte Eventlocation. Regelmäßige Konzerte, Lesungen, ein jährliches Filmfest und natürlich die ausgesprochen beliebte kabarettistische Bushofführung mit „Manni d’r Huusmeäster“ runden das Bild der positiven Veränderungen des Bushofs ab.

Den Blick für Details schärfen

„Wir wollen mit diesem Angebot die Situation vor Ort nicht schönreden, sondern einen Perspektivwechsel anstoßen und den Blick für Details schärfen“, erläutert Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen. „Der ‚Urlaub am Bushof‘ ist eine tolle, kreative Idee, die zeigt, dass der Bushof an vielen Stellen eine neue Aufenthaltsqualität bekommen hat. Dies ist hilfreich für die rund 70.000 Menschen, die den Bushof aktuell täglich passieren, während wir die Entwicklung des Gebiets vorbereiten.“

Ab sofort kann sich jeder und jede, ob Aachener*in oder nicht, an der Verlosung beteiligen. Potenzielle Urlauber*innen müssen lediglich eine der 9.000 Citycards in den Aachener Gaststätten und Kneipen mit dem Motto der Koordinationsstelle Bushof sowie der eigenen Adresse versehen und diese in den nächst gelegenen Briefkasten werfen. Online kann man über den QR-Code auf den rund 100 Plakaten, die in der Innenstadt und den Außenbezirken die Stromkästen zieren, oder über die Internetseite www.aachen.de/bushof teilnehmen. Einsendeschluss ist der 18. April. Die Gewinner*innen der Aktion werden am 22. April im Rahmen des „Films for Future“-Festivals im Stadtsaal am Bushof ermittelt. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen wird sie am 5. Mai nach dem Check-in in einem der teilnehmenden Hotels am Bushof empfangen und ihnen die Voucher für das Wochenende überreichen. Darunter ein Lachyogakurs in der VHS, ein Biercocktail in der Promenadenstraße, wertvolle Einkaufs-Gutscheine und nicht zu vergessen, eine Currywurst mit Pommes aus dem legendären Currypalast.

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News

Homepage der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz hat ein neues Layout

Region/Mayen-Koblenz – Die neue Homepage der Kreisverwaltung www.kvmyk.de ist online. Seit Kurzem erstrahlt sie im neuen Gewand. Neben einer modernen Optik und serviceorientierten Struktur ist auch der Chatbot „myKI“ online gegangen. „myKI“ steht für ‚meine künstliche Intelligenz‘. Der Chatbot wird den Nutzern künftig viele Fragen rund um die Kreisverwaltung beantworten.

Mit „myKI“ nimmt der Kreis eine Vorreiter-Rolle ein, denn bei dem Chatbot handelt es sich um ein Pilotprojekt der Firma Chamaeleon in Zusammenarbeit mit der Firma Mercury. Neben MYK, als einzigem Kreis, waren folgende Kommunen mit in der Pilotierung: die VG Weißenthurm, die VG Freinsheim und die VG Bad Bergzabern.

Sukzessive werden zusätzliche Fragen in das System eingepflegt, sodass der Chatbot mit der Zeit immer mehr dazulernt. Da der „myKI“ gerade erst gestartet ist, kann es sein, dass die ein oder andere Frage noch unbeantwortet bleibt. Unbeantwortete Fragen können von den Bürgern über das Kontaktformular auf der Homepage gemeldet werden. Zudem wird der neue Internetauftritt schrittweise mehr Möglichkeiten bieten, Verwaltungsvorgänge online zu erledigen. Federführend begleitet und gesteuert wurde das Projekt von der hausinternen Koordinierungsstelle Digitalisierung.

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News

Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG und TÜV Rheinland verlängern Partnerschaft bis 2027

Nürburgring – TÜV Rheinland und der Nürburgring setzen ein starkes Zeichen für ihre weitere Zusammenarbeit: Der eigentlich noch bis 2024 laufende Vertrag wurde jetzt von beiden Partnern vorzeitig um drei Jahre bis 2027 verlängert. Dr. Matthias Schubert, Executive Vice President Mobility bei TÜV Rheinland und die beiden Geschäftsführer der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG, Christian Stephani und Ingo Böder, unterzeichneten die Vertragsverlängerung.


Der Kontrakt beinhaltet das Namens- und Werberecht für den Tower und das Service Center direkt an der Grand-Prix-Strecke. Der Name TÜV Rheinland-Tower mit Logo und Schriftzug am Gebäude machen den Prüfdienstleister an prominenter Stelle wahrnehmbar. Die vertraglichen Rechte gelten darüber hinaus auch für die virtuelle Welt der Rennspiele und –simulationen. Damit ist TÜV Rheinland nicht nur vor Ort am Nürburgring deutlich sichtbar, sondern auch auf den Bildschirmen der Gamer in der detailgetreuen Spieleversion der Rennstrecke.

Der TÜV Rheinland-Tower an der Start-und-Zielgeraden ist sowohl ein Bestandteil der Rennstrecken-Infrastruktur als auch ein Wahrzeichen des Nürburgrings. „Der Mythos und seine Strahlkraft machen den Nürburgring für uns seit vielen Jahren zum Mittelpunkt emotionaler Kundenevents“, erklärt Dr. Matthias Schubert, Executive Vice President bei TÜV Rheinland.

„TÜV Rheinland ist ein fester und verlässlicher Partner des Nürburgrings. Die frühzeitige Verlängerung des Vertrages ist ein gegenseitiger Vertrauensbeweis, der die gute Zusammenarbeit unterstreicht“, erklärt Christian Stephani zur langjährigen Partnerschaft zwischen der Rennstrecke und dem technischen Prüfdienstleister. Ingo Böder fügt hinzu: „Der bis 2027 verlängerte Vertrag ist mehr als nur die Fortsetzung der langjährigen Historie. Er verkörpert auch gemeinsame Werte unserer Partnerschaft, zu denen vor allem der Einsatz für Sicherheit und Nachhaltigkeit im Straßenverkehr und im Rennsport zählen.“

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Wirtschaft

Wittlicher Bürgermeister Joachim Rodenkirch besucht neue Geschäftsräume von Schaaf Homefeeling

Wittlich – Vom Rollladenhersteller und Fensterbauer zum Dienstleister rund um die Themen Bauen, Wohnen und Einrichtung: Vor über 60 Jahren wurde die Schaaf GmbH in Wittlich-Bombogen gegründet, seinerzeit als Spezialist für Rolläden, später für Fensterbau, heute steht die zweite Generation des Familienunternehmens gleich für zwei Firmen: Schaaf Homefeeling und Business Decoration mit den Geschäftsführerinnen Beate Schaaf und Monika Roth. Im Mai 2022 begann für die familiengeführten Traditionsfirmen eine neue Ära mit dem Umzug aus Bombogen in die Max-Planck-Straße 25 im Industriegebiet Wittlich.

Vergangene Woche haben sich Wittlichs Bürgermeister Joachim Rodenkirch, Rainer Wener, Fachbereichsleiter Wirtschaftsförderung der Stadt Wittlich, und Mario Wellenberg Ortsvorsteher des Stadtteils Bombogen, bei einem Rundgang einen Einblick über beide Unternehmen verschafft. „Eine tolle Ausstellung, in der man viele Inspirationen für die Innen- und Außengestaltung findet“, meinte Rodenkirch. Weiteres Thema war der Austausch über den Wirtschaftsstandort Wittlich. Die Geschäftsführerinnen Beate Schaaf und Monika Roth gaben Einblicke in die Firmengeschichte und das Portfolio der beiden Unternehmen.

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News

Verstärkung im Vorstand – Neuwahlen bei der LG Laacher See

Laacher See – Die letzten Jahre waren für die Vereine im Leichtathletikverband Rheinland nicht einfach – Im März lud der Vorstand der LG Laacher See zur Jahreshauptversammlung ein. Dieser Einladung sind zahlreiche Mitglieder gefolgt. Nach dem Geschäftsbericht des Vorsitzenden Klaus Jahnz und dem Kassierer Thomas Schütz fanden satzungsgemäß Neuwahlen an.

Helga Laux, Axel Schäfer und Thomas Schütz standen nicht mehr zur Wahl. Als stellvertretenden Vorsitzenden wurde Daniel Bölts bestätigt. Daniel gehört dem Vorstand schon zwei Jahre an und weiß, was auf ihn zukommt. Heike Ziss wurde als stv. Schriftführerin gewählt. Tanja Ewen, Anne Lormes und Bernd Fuhrmann werden ebenfalls im Vorstand mitarbeiten. Die anwesenden Mitglieder und der Vorstand bedankten sich bei den bisherigen Vorstandsmitgliedern für ihr Engagement der vergangenen Jahre.

Die Teilnehmerzahlen bei Volksläufen sind nach der Pandemie stark gesunken. Viele Vereine haben die Reißleine gezogen und bieten keine Veranstaltungen mehr an. Der neu gewählte Vorstand hat es sich für dieses Jahr auf die Fahne geschrieben, dass Aufgeben keine Option ist. Der Lohners Vulkan Marathon am 1. Mai und der Lauf „rund um den Laacher See mit dem PSD Bank Cup“ am 17.Sept., sowie die KSK-Winterläufe am 9. Dez. und am 13. Jan. 2024 sollen planmäßig durchgeführt werden.

Ob der Verein diese Veranstaltungen auch 2024 anbieten wird, entscheiden die Mitglieder voraussichtlich am 22. September im Rahmen einer Mitgliederversammlung

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Top-Themen

Die Region Aachen bereitet sich auf Abriss und Neubau der Haarbachtal-Brücke vor

Aachen – Die nächste Brückenprüfung ab dem 17. April kann eine Vollsperrung zur Folge haben. Die Kommunen der Städteregion stellen sich im Schulterschluss den Herausforderungen des Neubaus der Haarbachtalbrücke. Die Brücke der A544 über das Haarbachtal in Aachen ist marode, muss abgerissen und neu gebaut werden. Diese Situation bringt große Einschränkungen mit sich, die sich auf die Stadt, die Städteregion und andere Nachbarregionen auswirken werden.

Pendler*innen, Unternehmen und Bewohner*innen werden massiv von den Bauarbeiten betroffen sein. Hinzu kommt, dass nach den Osterferien eine nächste Brückenprüfung ansteht und die Autobahnbrücke eventuell kurzfristig komplett gesperrt werden muss, wenn das Gutachten es erforderlich macht. In einem Pressegespräch am Mittwoch, 5. April, äußerten sich Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, Städteregionsrat Tim Grüttemeier, der Würselener Bürgermeister Roger Nießen sowie Isabel Strehle und Marc Hamblock (beide Stadt Aachen) ausführlich zur aktuellen Sachlage.

Gemeinsame Suche nach den besten Lösungen

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen formulierte in deutlichen Worten die große Herausforderung ebenso wie die notwendige Gemeinschaftsleistung der Betroffenen, die angesichts der massiven Einschränkungen im Rahmen des Neubaus anstehen. Die Bedeutung der A544 reiche bis weit in die Region, weil sie von vielen Pendler*innen genutzt werde: „Wir arbeiten mit allen Akteur*innen der Region intensiv zusammen, können aber heute noch keine rundherum fertigen Lösungen präsentieren. Wir unterstützen daher die Idee einer By-Pass-Lösung parallel zur heutigen Autobahnbrücke, die von Unternehmen und Kammern an uns herangetragen worden ist.“ Mit einem gemeinsamen Schreiben werden die Kommunen das Bundesministerium für Digitales und Verkehr mit Nachdruck auffordern, die Idee aus der Gruppe der Kammern, Unternehmen und Hochschule intensiv zu prüfen.

Keupen wies im Pressegespräch auch auf die zahlreichen Maßnahmen hin, die seit der Information im November 2022 erfolgt sind oder noch laufen, darunter die Erstellung eines Verkehrsmodells zur Optimierung der Verkehrssteuerung, die Prüfung, ob Fördergelder für betroffene Unternehmen zur Verfügung stehen könnten, erweiterte ÖPNV-Angebote, alternative Arbeitszeitmodelle und neue Wegeführungen. Sie betonte zudem das große Entgegenkommen der Autobahn GmbH, die an vielen Stellen in diesem Projekt neue Wege geht.

Der sachliche Austausch ist notwendig und wichtig

Städteregionsrat Tim Grüttemeier betonte: „Ich bin froh, dass wir uns gemeinsam positionieren und so dazu beitragen, die Diskussion zu versachlichen. Wir brauchen nicht in den Krisenstabsmodus zurückkehren, wie vereinzelt schon gefordert wurde. Die Sperrung der Haarbachtalbrücke ist nicht gleichzusetzen mit der Corona-Krise, dem Hochwasser oder anderen Katastrophen, bei denen Menschenleben konkret in Gefahr sind. Es stehen zwei gut ausgebaute Autobahnen, die A4 und die A44, als Alternativstrecken zur Verfügung. Trotzdem sind Abriss und Neubau der Haarbachtalbrücke der A544 eine massive Belastung für die Region. Deshalb soll sich die Autobahn GmbH mit allen guten Anregungen der Region konstruktiv auseinandersetzen. Wir suchen nach einem Best-Case-Szenario, das auch ein Modell sein kann für andere Brückenbaustellen im Land.“

Der Würselener Bürgermeister Roger Nießen wies auf die Ängste der betroffenen Menschen hin und zeigte sich gleichzeitig erfreut über das geschlossene Auftreten: „Dass die Anschlussstelle Würselen/Verlautenheide offenbleibt, ist eine gute Entscheidung. Vor allem auch deshalb, weil damit die Anschlussstelle und Ortslage Broichweiden sowie die B57 in Würselen nicht zusätzlich belastet werden. Wir müssen alles prüfen, was möglich ist. Wir können darauf hinwirken, dass die beste Lösung für alle gefunden wird. Wenn die Sperrung dennoch kommt, müssen wir reagieren, vor allem auch bei Staus an Stellen, mit denen wir heute noch nicht rechnen. Wir müssen die Einschränkungen minimieren, das verkehrliche Chaos können wir aber nicht komplett verhindern.“

Zurzeit steht vor allem der Notfall im Fokus

Isabel Strehle, Leiterin des Fachbereichs Stadtentwicklung, -planung und Mobilitätsinfrastruktur der Stadt Aachen sagte, dass die Stadt durch Abriss und Neubau der Brücke Turmstraße bereits Erfahrung damit habe, wie sich eine solche Situation bewältigen lasse. Sie ist überzeugt: „Mit positiver Routine, fachlicher Expertise und viel Vorbereitung können wir die Auswirkungen der Sperrung der Haarbachtalbrücke lindern. Und zurzeit haben wir vor allem den Notfall im Blick, der mit der bevorstehenden Brückenprüfung eintreten kann. Wir wollen grundsolide informieren.“

Die Notfallpläne seien vorbereitet und ausgearbeitet, so Strehle. Vier bis sieben Tage seien nötig, um alle Maßnahmen rund um die Brückensperrung umzusetzen. „Mit dem Verkehrsmodell der Stadt Aachen haben wir eine gute Ausgangslage, alle Verkehrsbewegungen in der Region auszuweisen. Wir sind gut im Zeitplan.“

Marc Hamblock von der Straßenverkehrsbehörde der Stadt Aachen erläuterte, was passieren wird, wenn die Haarbachtal-Autobahnbrücke tatsächlich im Rahmen der nächsten Brückenprüfung von heute auf morgen gesperrt werden muss: „Im Notfall sperrt zunächst die Autobahnpolizei ab. Die Autobahnmeisterei ist bereits jetzt im Alarmzustand und sorgt dafür, dass das Absperrmaterial in den nächsten zwei Wochen vor Ort sein wird“.

Er verwies auch darauf, dass die Autobahn A4 zwischen dem Autobahnkreuz und der Anschlussstelle Aachen-Zentrum in beiden Fahrtrichtungen dreispurig geführt werde. Die Autobahn GmbH werde auf den Autobahnen A4 und A44 Alternativrouten und eventuelle Verzögerungszeiten ausweisen. Solche Informationen sind auch in den Niederlanden und in Belgien an den Autobahnen geplant. Im Netz von Stadt und Städteregion Aachen werden rund 50 Schilder auf die Sperrung der Haarbachtalbrücke und die Alternativrouten hinweisen. „Dennoch werden Reisezeitverluste nicht zu vermeiden sein“, schloss Hamblock seine Ausführungen ab.

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Tourismus

Start der digitalen Gästekarte am 15. Mai in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Übernachtungsgäste in der Kreisstadt erhalten Gästekarte aufs Handy – Mit der digitalen Gästekarte geht der Tourismus in Bad Neuenahr-Ahrweiler einen weiteren Schritt in Richtung Digitalisierung. Ab dem 15. Mai kommt die digitale Gästekarte als Alternative zur bisherigen Karte in Papierform. Übernachtungsgäste in der Kreisstadt können die Gästekarte dann als pdf oder Wallet-Datei auf ihrem Smartphone mit sich führen. Mit der Gästekarte erhalten Besucher zahlreiche Vorteile und Ermäßigungen. Hauptleistung ist die freie Fahrt mit Bus und Bahn im gesamten VRM-Gebiet. Auch die Konzerte im Park im Kurpark Bad Neuenahr-Ahrweiler sind kostenfrei. Bei zahlreichen Freizeitaktivitäten und Veranstaltungen gibt es für die Gäste Vergünstigungen.

Die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler hat das Projekt in Auftrag gegeben und übernimmt sowohl die Anschaffungskosten als auch die Lizenzkosten der Folgejahre. Mit der Projektkoordinierung ist die Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH beauftragt, die dieses Projekt gemeinsam mit dem Ahrtal-Tourismus umsetzt, auf dessen Initiative die Digitalisierung der Gästekarte und die Idee einer AhrtalCard zurückgeht. „Die Gästekarte in Papierform ist einfach nicht mehr zeitgemäß. Zudem bietet die digitale Variante nun Vorteile sowohl für die Gäste als auch für uns als Touristiker“, so Geschäftsführer Christian Senk. Für Übernachtungsgäste hat das Suchen nach der Gästekarte in den Untiefen von Handtaschen und Portemonnaies ein Ende, denn sie können diese dann auf dem Smartphone mit sich führen. Der Ahrtal-Tourismus kann mit der digitalen Gästekarte die Kundenbindung ausbauen. „Dies ist nicht nur für die Produktentwicklung und Marketingmaßnahmen entscheidend. Weitergedacht erlaubt die Digitalisierung zum einen eine intensivere Kommunikation mit den Gästen und zum anderen ganz praktische Anwendungen wie Zutrittskontrollen zu Veranstaltungsflächen oder an öffentlichen WC-Anlagen“, erklärt Digitalmanager Matthias Rausch.

Die digitale Gästekarte Bad Neuenahr-Ahrweiler macht technisch auch den Weg frei für eine regionale Kundenbindungskarte, die AhrtalCard. Im Rahmen einer Ahrtal-App könnten die Gäste dann zukünftig sowohl ihre Gästekarte als auch alle Leistungen und Angebote im Tourismus problemlos übers Smartphone abrufen. Der Ahrtal-Tourismus arbeitet bereits an der Umsetzung einer so genannten „Progressive Web App“. „Die Ahrtal-Card ist für die Zukunft des Tourismus im Ahrtal von enormer Wichtigkeit. In vielen Regionen ist eine solche Karte schon seit Jahren Standard. Das Ahrtal muss jetzt hier nacharbeiten – auch, um den Zielen seiner Tourismusstrategie als innovative und gästeorientierte Destination gerecht werden zu können“, ergänzt Senk.

Für Übernachtungsbetriebe sowie Inhaber von Ferienwohnungen und Pensionen bietet der Ahrtal-Tourismus am Montag, 24. April, um 18 Uhr eine Schulung zur digitalen Gästekarte in der Kleinen Bühne im Kurpark an. Akzeptanzstellen der Gästekarte sind für Dienstag, 25. April, um 18 Uhr dorthin eingeladen. Sie erhalten vor Ort spezielle Scanner, mit der die Kartendaten eingelesen werden.

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Top-Events

Eifel-Troubadour Günter Hochgürtel konzertiert am Donnerstag 13. April im Nettersheimer Kloster

Nettersheim/Mechernich – Wenn der Vater mit dem Sohne…Der aus Mechernich-Vollem stammende „Wibbelstetz“ – Frontmann, „Eifel-Gängster“ und Eifel-Troubadour Günter Hochgürtel eröffnet gemeinsam mit seinem Sohn, dem Sänger und Gitarristen Valentin Hochgürtel, die diesjährige Saison der „Klosterkonzerte“ in der Nachbargemeinde Nettersheim. Das teilt Lea Blindert von der Gemeindeverwaltung den örtlichen Medien mit.

Das Konzert findet am Donnerstag, 13. April, um 19 Uhr in der Klosterkapelle, Klosterstraße 12, in Nettersheim statt. Karten zu 13 Euro gibt es im Vorverkauf telefonisch unter (0 24 86) 78 930 und (0 24 86) 78 931). Es ist das mittlerweile dritte gemeinsame Konzert von Vater und Sohn.

Valentin Hochgürtel (23) ist Sportstudent in Köln, hat sich aber in den vergangenen Jahren auch als Musiker und Sänger enorm entwickelt. Er will beim Nettersheimer Gig neben so bekannten Songs wie „The house of the rising sun“ und „Can’t help falling in love with you“ auch aktuelle Hits, unter anderem von Ed Sheeran, sowie eigene Kompositionen in Englisch und Deutsch singen und spielen.

Vater Günter will Kostenproben aus seinem weitgefächerten, mehrsprachigen Repertoire auswählen und im Duett mit dem Sohn präsentieren, darunter ein ganz neues Lied („Am Engk witt alles joot“), das sich mit den Sorgen von Eltern um ihre Kinder auseinandersetzt.

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Karfreitag – Trierer Bischof Ackermann predigt über Jesu letzte Worte

Region/Trier – In seiner Predigt setzte sich der Bischof mit den letzten Worten Jesu, wie sie der Evangelist Johannes berichtet, auseinander. Dem Gekreuzigten seinen Gott zu glauben – auch das ist ein Weg, an Gott zu glauben. Diese Botschaft hat Bischof Dr. Stephan Ackermann in der Karfreitagsliturgie am 7. April der Gottesdienstgemeinde mit auf den Weg gegeben. Jesus sei “die offene Tür, durch die wir nicht nur die neue Welt Gottes sehen können, sondern die wir durchschreiten können, um Anteil zu bekommen an seinem Leben, an seinem Licht, an seinem Frieden. Die Tür, die Christus mit dem ‚Kreuzschlüssel‘ ein für alle Mal geöffnet hat, wird sich nie wieder schließen“.  

In seiner Predigt setzte Bischof Ackermann sich mit den letzten Worten Jesu, wie sie der Evangelist Johannes berichtet, auseinander: „Es ist vollbracht.“ Erhaben und feierlich klängen diese Worte, und passten damit zum Stil der Passion nach Johannes, in der trotz der Ausweglosigkeit der Situation immer wieder auch die Hoheit des Gottessohnes und seine Souveränität aufscheine, sagte Ackermann. Er bot zwei Deutungen der letzten Worte an: Jesus habe den Auftrag des Vaters bis zum Schluss ausgeführt, sei nicht ausgewichen oder geflohen, „als es eng wurde“. Um seine Botschaft durchzusetzen, habe er keine Gewalt angewendet, „sondern ist seiner Verkündigung insbesondere den Prinzipien der Bergpredigt treu geblieben“.  

Gleichzeitig sei der Satz aber auch als „Aussage über das Geschick der Welt und der Geschichte insgesamt“ zu verstehen: Es geht um die Erlösung der Welt. Doch so sehr Christinnen und Christen überzeugt seien, dass sich mit dem Tod und der Auferstehung Jesu Christi die Situation der Welt und der Menschen grundlegend geändert hätten, so sehr sei ihnen auch bewusst, „dass man das der Welt nicht oder kaum“ ansehe. Auch an Gläubigen nage immer wieder der Zweifel, etwa angesichts des millionenfachen Leids von Menschen in Syrien, im Jemen oder Ukraine, beim Gedanken an geschändete Frauen und verschleppte Kinder, oder im Wissen um Menschen, die jahrelang körperliche oder seelische Qualen litten und keine wirksame Hilfe fänden. 

„Wir spüren die Spannung, die bleibt, und die nicht fromm zu übertünchen ist“, gab der Bischof zu. Da helfe der Blick in die Passionserzählungen der anderen Evangelisten, die vom Hilferuf „Mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“ oder dem vertrauensvollen „Vater, in Deine Hände lege ich meinen Geist“ als letzte Worte Jesu berichteten. So bleibe beides wahr: Der berechtigte Eindruck, dass noch längst nicht alles vollbracht ist. Und „die Hoffnung, die den Mund vollnimmt und sagt: Doch, es ist vollbracht.“ Denn mit Jesus sei der gestorben, „von dem wir glauben, dass sich in ihm Himmel und Erde berühren und den wir deshalb ‚Sohn Gottes‘ nennen“. 

Bischof Ackermann lud die Gläubigen dazu ein, in der Kreuzverehrung den zu ehren, „der besser weiß als wir, was alles noch nicht in dieser Welt vollbracht ist, wo Mensch und Schöpfung leiden. Zugleich ist er der, der uns vom Kreuz her bittet, ihm zu glauben trotz unserer Fragen und unseres Zweifels“.