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Tourismus

Ahrtal-Mobil weckt großes Interesse bei Messebesuchern

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Teilnahme an der regionalen Radreisemesse des ADFC in Siegburg – Mit einem vollgepackten Ahrtal-Mobil präsentierte sich der Ahrtal-Tourismus im März bei der regionalen Radtouristikmesse „Rad & Freizeit“ des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs Bonn/Rhein-Sieg e.V. (ADFC) in Siegburg. Die Messe begrüßte nach drei Jahren Corona-Pause über 3000 Besucher, die sich über die Möglichkeiten von Radfahren und Freizeitmöglichkeiten in der Region informierten. Das Ahrtal-Mobil mit vielen Informationen sowie Produkten aus der Ahrtal-Kollektion war im direkten Eingangsbereich zum Messergelände platziert und zog die Besucher regelrecht an. „Wir haben sehr großen Zuspruch erfahren. Das Interesse am Ahrtal und unseren Angeboten war enorm“, freut sich Meike Carll, Tourismus-Referentin beim Ahrtal-Tourismus.

Besonders nachgefragt war der neue Flyer zum Thema Radtouren im Ahrtal, in dem die aktuell befahrbaren Strecken des von der Flut teilweise zerstörten Ahr-Radweges sowie weitere alternative Routen in der Region aufgeführt sind. Doch nicht nur das Thema Radfahren war von Interesse. Der gerade neu erschienene Ahrtal-Guide stieß ebenfalls auf ein großes Echo. Der 84 Seiten starke Katalog gibt einen Überblick über alles, was in diesem Jahr im Ahrtal möglich ist: Ob Wanderwege oder Weinbau, Gästeführungen oder Gruppenangebote, Freizeitaktivitäten oder Veranstaltungs-Highlights. Daneben präsentieren sich Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und Gastronomiebetriebe, die bereits wieder geöffnet sind oder in Kürze öffnen. Die Produkte der Ahrtal-Kollektion, beispielsweise Magnete, T-Shirts, Hoodies und Präsente kam bei den Besuchern ebenfalls gut an.

„Auch wenn das Thema Radfahren im Ahrtal derzeit noch eingeschränkt ist, ist es gelungen, dem  tourismusaffinen und aufgeschlossenen Publikum das Ahrtal und die derzeitigen Möglichkeiten schmackhaft zu machen“, so Carll. Gemeinsam mit dem Stand der Tour de Ahrtal, der von der Mittelahr Touristik, der Verbandsgemeinde Altenahr, der Tourismusregion Hocheifel-Nürburgring, der Gemeinde Blankenheim sowie der Touristik GmbH Gerolsteiner Land im Innenbereich betrieben wurde, habe das Ahrtal somit eine große Bandbreite präsentieren können. Die Tour de Ahrtal lädt am Sonntag, 18. Juni, dazu ein, das obere Ahrtal zwischen Blankenheim und Ahrbrück autofrei per Rad zu erkunden.

 

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News

450 Euro für den letzten Orden – Den Erlös jetzt an die Hilfsgruppe Eifel übergeben

Kall/Mutscheid – Närrischen Besuch hatte die Hilfsgruppe kürzlich beim Monatstreffen im Restaurant Zagreb in Roggendorf. Keine Geringeren als die Tollitäten des Damen-Dreigestirns der Karnevalsgemeinschaft Mutscheid hatten sich aus dem Bad Münstereifeler Höhengebiet auf den Weg gemacht, um den Mitgliedern der Kaller Kinderkrebshilfe einen Spendenscheck über 450 Euro zu bringen. Anlass war das 50-jährige Bestehen des Mutscheider Damen-Elferrats gewesen, das in der Session 2022/23 gefeiert wurde.

Nachdem Prinz Anja (Falkenstein), Jungfrau Nicole (Hofmann) und Bauer Claudia (Radünz) über Wochen hinweg das Narrenvolk in der „Mötsched“ auf Trab gehalten hatten, wurde anlässlich des Fischessens am Ende der Session der letzte Abend dem sozialen Zweck gewidmet. Im Verlauf der Session hatte das närrische Damen-Trio bei zahllosen Auftritten 169 Orden mit dem Motto „Lang jov et nur Verdruss, jetzt losse mer de Sau erus“ unters Volk gebracht.

„Der letzte und 170. ist der Wertvollste“, berichtete Anja Falkenstein. Den habe man beim Fischessen zugunsten eines guten Zwecks versteigert,  und dabei den stolzen Betrag von 450 Euro erzielt. Weil man den Spendenbetrag an eine soziale Einrichtung in der Region vergeben wollte, sei man auf die Hilfsgruppe gekommen, die im Münstereifeler Raum einen guten Ruf genieße.

Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel bedankte sich für diese außergewöhnliche Spendenaktion.  Es ei immer wieder beeindruckend, was sich Menschen einfallen ließen, um die Arbeit der Hilfsgruppe zu unterstützen. Durch die Spendenbereitschaft der Eifeler Bevölkerung sei es der Hilfsgruppe in den 30 Jahren des Bestehens gelungen, soziale Projekte mit neun Millionen Euro zu finanzieren. Greuel: Das ist viel Geld, das uns die Eifeler anvertraut haben“. (Reiner Züll)

 

 

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Tourismus

Zwei neue Liegebänke an der Rheinischen Apfelroute in Meckenheim

Meckenheim – Bequeme Möbel laden zum Verweilen in der Natur ein –  Die Rheinische Apfelroute erfreut sich seit ihrer Eröffnung im Mai 2019 großer Beliebtheit. Hierzu tragen auch die entlang der Strecke und ihrer kommunalen Nebenschleifen aufgestellten geschwungenen Liegebänke bei. Zwei dieser bequemen und attraktiven Sitzmöbel befinden sich nun auch an der Meckenheimer Nebenschleife der Apfelroute und laden zum Verweilen und Ausruhen ein.

Zur offiziellen Übergabe fanden sich die Akteurinnen und Akteure am Hofladen Obsthof Cremerius ein, in dessen direkter Nachbarschaft eine der beiden Bänke errichtet wurde. „Ich freue mich über die neuen Liegebänke, die die Apfelroute und unsere Meckenheimer Nebenschleife noch einmal zusätzlich aufwerten“, sagte Bürgermeister Holger Jung. Nicht zuletzt ob ihrer attraktiven Standorte und der hochwertigen Qualität „bin ich mir sicher, dass die Bänke ab sofort rege genutzt werden“, ergänzte Jung. Herzlich bedankte sich der Bürgermeister bei allen Beteiligten, bei Familie Cremerius für die Bereitstellung der Fläche für einen Bank-Standort, bei Sonja Hertel, Regionaldirektorin der Kreissparkasse Köln, und Burchard Kraus, Vorstandssprecher der Raiffeisenbank Voreifel, für das Sponsoring der beiden Regionalbanken, und bei Monique Lebahn von der Rhein-Voreifel Touristik und Sonja Crämer von der städtischen Wirtschaftsförderung für die Arbeit im Hintergrund.

Seit Sommer 2020 arbeitet der Rhein-Voreifel-Touristik e.V. daran, die Rheinische Apfelroute mit diesen schönen Ruhegelegenheiten noch attraktiver zu gestalten. Die erste Liegebank, die in Wachtberg aufgestellt wurde, fand so viel Zuspruch, dass der Tourismusverein beschloss, weitere Liegebänke entlang der Apfelroute zu platzieren. Er ist dazu aktiv an mögliche Sponsoren in der Region herangetreten und stieß mit der Idee auf große Resonanz. Gemeinsam mit den Kommunen wurde geschaut, wo man an schönen Plätzen entlang der Rheinischen Apfelroute oder einer ihrer Nebenschleifen noch weitere solcher gemütlichen Rastmöglichkeiten platzieren könnte.

Für Meckenheim fand Bürgermeister Holger Jung mit der Raiffeisenbank Voreifel und der Kreissparkasse Köln Sponsorinnen, die den Aufbau von gleich zwei Liegebänken in Meckenheim innerhalb kürzester Zeit pünktlich zur Obstblüte und zum Blütenfest (23. April) ermöglichten. Die gestifteten Bänke sind jeweils mit einer Plakette versehen, mit der auf die freundlichen Spenderinnen hingewiesen wird. Der Rhein-Voreifel Touristik e.V. stellt zu jeder Liegebank zusätzlich einen Fahrradständer sowie eine Infotafel bereit. Darauf sind ausführliche Informationen zur Apfelroute, aber auch Hinweise auf einen gegenseitig rücksichtsvollen Umgang von Radfahrenden, Wandernden und landwirtschaftlichen Fahrzeugen aufgeführt.

Den Standort der unterhalb vom Café Landlust bzw. vom Hofladen Obsthof Cremerius gelegenen Ruhebank stellte dankenswerterweise die Familie Cremerius bereitwillig zur Verfügung. Die zweite Liegebank befindet sich auf einer städtischen Fläche unmittelbar an der Meckenheimer Nebenschleife in der Nähe des Bonhoefferwegs. Der am Waldrand gelegene Standort bietet einen schönen Blick über das Meckenheimer Obstanbaugebiet.

Inzwischen laden insgesamt elf Bänke entlang der 124 Kilometer langen Rheinischen Apfelroute zum Rasten ein, zwei weitere werden noch bis zum Sommer aufgestellt. Die Liegebänke können durch interessierte Einzelpersonen oder auch Unternehmen gespendet werden. Den Aufbau und die Pflege der Standorte übernehmen die Bauhöfe der Kommunen.

Wer eine Bank spenden oder einen Vorschlag für einen weiteren schönen Standort entlang der Apfelroute in Meckenheim machen möchte, kann sich gerne bei Sonja Crämer von der Wirtschaftsförderung der Stadt Meckenheim (E-Mail sonja.craemer@meckenheim.de) oder bei Monique Lebahn vom Rhein-Voreifel Touristik e.V. (E-Mail monique.lebahn@rhein-voreifel-touristik.de) melden.

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Politik

BMWK schafft neuen Ausbildungsberuf „Gestalterinnen und Gestalter für immersive Medien“

Region/Berlin – In virtuelle Welten eintauchen – Zum Start des neuen Ausbildungsjahres am 01.08.2023 startet der neue dreijährige duale Ausbildungsberuf „Gestalter/-in für immersive Medien“. Damit wird erstmals ein Berufsbild zur professionellen Gestaltung von Medien mit komplexer, virtueller Umgebung geschaffen. Denn in den vergangenen Jahren haben sich die Einsatzmöglichkeiten sogenannter immersiver Medien deutlich erweitert. Hierzu zählen insbesondere Augmented Reality, Virtual Reality, Mixed Reality sowie 360°-Anwendungen. Daher ist wichtig hier auch die Ausbildungsberufe anzupassen und durch ein klares Ausbildungsprofil zu hoher Qualität und Professionalität beizutragen. Das Bundeswirtschafts- und Klimaschutzministerium hat im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung dazu die „Verordnung über die Berufsausbildung zum Gestalter für immersive Medien und zur Gestalterin für immersive Medien“ erlassen (Veröffentlichung am 13.04.2023 im Bundesgesetzblatt).

Die neue Ausbildung orientiert sich am Produktionsprozess immersiver Medien. Dieser beginnt bei der Beratung von Kundinnen und Kunden und mündet in die anschließenden Konzeptions- und Umsetzungsphasen, in denen Auszubildende immersive Medien mit Autorenwerkzeugen und in Entwicklungsumgebungen gestalten, 3D-Daten modellieren und Prototypen entwickeln. Auch das Durchführen von Bild- und Tonaufnahmen in realen und virtuellen Produktionen sowie das Gestalten von Animationen und virtuellen Klangwelten hat einen großen Stellenwert. Gestalter/-innen für immersive Medien arbeiten überwiegend in Projektteams, häufig auch international. Deshalb sind Kommunikation und Kooperation wichtige Bestandteile der Tätigkeit, für die Auszubildende qualifiziert werden. Die Ausbildung endet in der Regel nach drei Jahren mit einer Abschlussprüfung, in der die Prüflinge ein eigenes Projekt erstellen müssen.

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung stehen Gestalterinnen und Gestaltern für immersive Medien zahlreiche berufliche Tätigkeiten offen: Sie arbeiten in Unternehmen der Produktion immersiver Medien (Augmented Reality/Virtual Reality/Mixed Reality/360-Grad-Video) und anderen Unternehmen der „virtual production“. Sie werden Teil der Teams in Produktionsbetrieben der audiovisuellen Medien genauso wie in Broadcasting Enterprises, wie zum Beispiel Fernsehanstalten. Sie können dieses Tätigkeitsfeld auch in Werbeagenturen, in der Games-Branche oder in Unternehmen mit großen Marketing- und Werbebudgets ausüben.

Weitere Informationen:

Gestalter/-in für immersive Medien (gestaltung-immersiv.de)

Foraus.de/Immersive Medien

 

 

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Top-Events

Beliebte SWR-Sendung „MARKTFRISCH“ auf dem Mayener Marktplatz

Mayen – Am 13. Mai macht die beliebte SWR-Sendung MARKTFRISCH Station auf dem Mayener Wochenmarkt. Im Pressetext des SWR heißt es dazu: David gegen Goliath, Kocherfahrung gegen Küchenlatein, Wortwitz auf Augenhöhe: es ist ein spannendes Duell auf den Märkten in Rheinland-Pfalz! Moderator Jens Hübschen und Profikoch Frank Brunswig haben gemeinsam eine Stunde Zeit, mit einem Gericht in den Wettbewerb zu treten. Die Zutaten sind MARKTFRISCH und direkt vor Ort ausgesucht, eingekauft und inspirieren zu spontanen, kreativen Rezeptideen. Damit der Moderator eine Chance gegen den Profikoch haben kann, sucht er sich Hilfe auf dem Markt.

Eine mobile Showküche, zwei ungleiche Köche, Kochen zu dritt mit einem Gast: Gewonnen hat am Schluss, wer die spontane Jury vor Ort überzeugen kann. Marktmeisterin Yvonne Müller freut sich auf das Kochduell der besonderen Art: „Wir sind mit unserer schönen Innenstadt natürlich gerne Gastgeber für dieses Format und sind gespannt, welche Gerichte die beiden mithilfe der Marktbesucher zaubern werden. Möge der Bessere gewinnen!“

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News

Esel starb bei Brand – Ställe eines Hofes in Urfey fingen Feuer

Mechernich-Urfey – Fünf Bewohner mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung, zwei Feuerwehrleute wegen Verdachts auf Knalltrauma behandelt – Zahlreiche Tiere konnten gerettet werden – Schaden im unteren sechsstelligen Bereich geschätzt – Am Dienstagabend führte ein Brand auf einem Bauernhof in Urfey zu einem größeren Einsatz für die Mechernicher Feuerwehr und Polizei. Der Viehstall im hinteren Bereich hatte Feuer gefangen. Vier Löschzüge rückten nach Urfey aus. Unter der Leitung von Jörg Opielka waren laut Kölner Stadt-Anzeiger mehr als 85 Feuerwehrleute im Einsatz.

Fünf Bewohner wurden vor Ort wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung behandelt. Und: Zwei Feuerwehrleute des Mechernicher Angriffstrupps der Löschgruppe Vussem mussten aufgrund von Verdacht auf ein Knalltrauma ins Krankenhaus gebracht werden. In ihrer Nähe waren Batterien explodiert. „Dieses konnte allerdings nicht bestätigt werden und sie wurden bereits wieder entlassen“, so Opielka.

Glücklicherweise konnten die im Stall untergebrachten Kühe und Schweine durch Einsatzkräfte und Ersthelfer auf eine Wiese in Sicherheit gebracht werden, darunter laut Journalist Tom Steinicke vom Kölner Stadt-Anzeiger auch dreißig Rinder. Leider musste aber ein Esel aufgrund von Verbrennungen durch einen Tierarzt von seinem Leiden erlöst werden. Als das Feuer plötzlich drohte, auch auf den vorderen Bereich des Hofes überzugreifen, konnte die Feuerwehr dies verhindern, wie Einsatzleiter berichtete.

„Da laut Opielka der Wasserversorger zügig den Druck in der Leitung erhöhte, war die Löschwasserversorgung gewährleistet“, berichtete Steinicke. Im Pendelverkehr fuhren indes Tanklöschfahrzeuge, auch ein Tank-Lkw war im Einsatz. Eine Drohne des Kreises Euskirchen half der Einsatzleitung, sich ein Bild aus der Luft zu machen.

Für Teile des Stalls besteht weiterhin Einsturzgefahr. Der Sachschaden wird auf einen unteren sechsstelligen Euro-Betrag geschätzt. Über die Brandursache ist noch nichts bekannt, Brandexperten der Euskirchener Polizei haben die Ermittlungen bereits aufgenommen.

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Politik

Deutschland beendet das Zeitalter der Atomkraft

Region/Berlin – Die drei letzten Atomkraftwerke – Emsland in Niedersachsen, Isar 2 in Bayern und Neckarwestheim 2 in Baden-Württemberg – stellen spätestens zum 15. April 2023 endgültig den Leistungsbetrieb ein. Damit endet die Atomkraftnutzung in Deutschland und die nukleare Sicherheit hierzulande wird deutlich erhöht. Die sehr hohe Zuverlässigkeit der Stromversorgung in Deutschland bleibt gewährleistet. Für die nukleare Sicherheit verbleiben Herausforderungen über Jahrzehnte.

Steffi Lemke, Bundesministerin für Umwelt und nukleare Sicherheit: „Der Atomausstieg macht unser Land sicherer, die Risiken der Atomkraft sind letztlich unbeherrschbar. Ich danke allen, die sich für den Ausstieg engagiert haben, wie auch allen Kraftwerksmitarbeiter*innen für ihr verantwortungsvolles Handeln beim Betrieb und Rückbau. Vor uns liegen nun einerseits Jahrzehnte voller Herausforderungen, bis wir die atomaren Hinterlassenschaften sicher und verantwortbar beseitigt haben. Mit dem Abschalten der letzten drei Atomkraftwerke brechen wir auf in ein neues Zeitalter der Energieerzeugung. Arbeiten wir also weiter an Lösungen für ein atomares Endlager und setzen alle Kraft auf den Ausbau der erneuerbaren Energien.“

Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz: „Wir setzen mit dem Atomausstieg um, was Union und FDP 2011 beschlossen haben. Wie im Atomgesetz festgelegt, werden Emsland, Neckarwestheim 2, Isar 2 am 15.04.2023 stillgelegt und dann zurückgebaut. Die Energieversorgungssicherheit in Deutschland ist und bleibt gewährleistet; sie ist auch im internationalen Vergleich weiterhin sehr hoch. Gemeinsam haben wir es geschafft, die Füllstände in den Gasspeichern hoch zu halten und neue Flüssiggasterminals an den norddeutschen Küsten zu errichten. Hinzu kommen weitere Maßnahmen zur Leistungsfähigkeit der deutschen Stromnetze. Und schließlich sorgt vor allem der massive Ausbau der Erneuerbaren Energien für zusätzliche Sicherheit. In 2030 wollen wir 80 Prozent des Stroms hier in Deutschland aus erneuerbaren Energien erzeugen. Dafür stellen wir nun die Weichen und passen die rechtlichen Grundlagen an.“

Der beschleunigte Atomausstieg wurde 2011 in einem breiten Konsens gesetzlich beschlossen, die im Jahr davor beschlossene Laufzeitverlängerung damit zurückgenommen. Hierdurch wurden hochradioaktive Abfälle in einer Größenordnung von rund 500 Castor-Behältern vermieden. Im Herbst 2022 beschlossen Bundesregierung und Bundestag, für die drei AKW Emsland, Isar 2 und Neckarwestheim 2 einen zusätzlichen Streckbetrieb bis spätestens 15. April 2023 zu gestatten. Dieser Streckbetrieb verursacht keinen zusätzlichen hochradioaktiven Atommüll. Gemäß Atomgesetz sind nun die Atomkraftwerke unverzüglich stillzulegen und zurückzubauen. Der erste Stilllegungsantrag für Neckarwestheim 2 wurde bereits Anfang April bewilligt.

Verschiedene Studien der Übertragungsnetzbetreiber und der Bundesnetzagentur zeigen, dass die sehr hohe Stromversorgungssicherheit in Deutschland gewährleistet bleibt. In Zukunft wird immer mehr Strom aus erneuerbaren Energiequellen die konventionelle Stromerzeugung verdrängen und ersetzen. Die Bundesregierung hat in den vergangenen Monaten durch eine Vielzahl von Maßnahmen die Energieversorgung gestärkt. Der Ausbau der erneuerbaren Energien wird konsequent vorangetrieben, die Stromnetze werden ausgebaut und die bestehende Transportkapazität besser ausgenutzt, bestehende Kraftwerke können ihre Stromerzeugung ausweiten, gleichzeitig wird die Stromnachfrage flexibilisiert, um den Strom aus erneuerbaren Energien optimal zu nutzen. Mit dem klaren Zielmodell der Klimaneutralität bis 2045 wird das gesamte Energiesystem auf die Nutzung von erneuerbaren Energien umgestellt.

Die hiesige Nutzung der Atomkraft begann mit dem ersten Atomgesetz von 1959. Das erste AKW zur Stromerzeugung war das Versuchsatomkraftwerk Kahl, das 1960 in Betrieb ging. Insgesamt entstanden durch den Betrieb deutscher Reaktoren hochradioaktive Abfälle in einer Größenordnung von rund 27.000 m3. Auch der Großteil der rund 300.000 m3 schwach- und mittelradioaktive Abfälle, die in das Endlager Schacht Konrad sollen, geht auf AKW und Betriebe der kerntechnischen Industrie zurück. Es gilt, den Ausstieg einschließlich des Rückbaus sicher zu vollenden und die Endlagersuche für hochradioaktive Abfälle sowie dauerhafte Lösungen für schwach- und mittelradioaktive Abfälle voranzubringen.

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News

GK-Mittelrhein bleibt erfolgreich auf Kurs – Neue Geschäftsführung gestartet

Region/Mayen-Koblenz – Projekte werden im Sinne der Patienten und Mitarbeitenden fortgesetzt. Seit dem 1. April sind sie als Geschäftsführer im GK-Mittelrhein tätig: Dr. rer. pol. Klaus Goedereis und Christian Straub. „Wir sind dank einer sehr kollegialen und vertrauensvollen Übergabe mit der bisherigen Geschäftsführerin Melanie John gut im GK-Mittelrhein gestartet und haben bereits alle fünf Standorte kennengelernt“, berichtet Geschäftsführer Dr. rer. pol. Klaus Goedereis. „Durch die hohe Kompetenz und das große Engagement der fast 4300 Mitarbeitenden wird das GK-Mittelrhein dem Ruf als Maximalversorger mehr als gerecht.

26 Fachbereiche und 29 zertifizierte Einheiten in 50 Kliniken: Das ist schon sehr vielfältig und beeindruckend“, betont Geschäftsführer Christian Straub und ergänzt: „Zumal das GK-Mittelrhein in allen Sektoren, insbesondere in Medizin und Pflege, stark vernetzt agiert – davon profitieren alle: Mitarbeitende, Patienten, Bewohner, Klienten und externe Kooperationspartner.“ Gemeinsam mit den Führungsteams in den Standorten und in den Geschäftsbereichen haben sich die beiden neuen Geschäftsführer zum Ziel gesetzt, das Unternehmen, welches einer der zehn größten Arbeitgeber in Rheinland-Pfalz ist, auf Kurs zu halten und insbesondere angestoßene Projekte gemeinsam erfolgreich fortzusetzen.

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Wirtschaft

Sifatec aus Bengel startet bei der Arbeitgeber-Marke – EIFEL

Bengel/Prüm – Durch Kooperationen Fachkräfte von morgen gewinnen – 1996 von Karl-Josef Simon gegründet, zählt Sifatec aus Bengel heute zu den Marktführern im Flachdach-Gerüstbau. Ein sicheres Flachdach zum barrierefreien Arbeiten – das war damals der Grundgedanke des Dachdeckermeisters. Der Erfolg ließ dank der innovativen Produkte und des hohen Servicegedankens nicht lange auf sich warten. Das Team wuchs aufgrund der hohen Nachfrage stetig. Mittlerweile sind 5 Montagetrupps im gesamten Bundesgebiet unterwegs und statten täglich 2-5 Flachdächer mit Schutzeinrichtungen aus. Mit der Leidenschaft zum Gerüstbau sind auch die drei Söhne groß geworden und haben ihre Berufung zum Job gemacht. So sind inzwischen auch die Söhne Mathias, Martin und Felix nach den jeweiligen zweifachen Meisterausbildungen im Unternehmen tätig.

„Wir sind weiterhin auf steilem Wachstumskurs, infolgedessen benötigen wir zuverlässige Arbeitskräfte. Darüber hinaus möchten wir natürlich auch für unsere langjährigen Mitarbeiter weiterhin ein attraktiver Arbeitgeber sein. Damit unser Familienbetrieb langfristig erfolgreich sein kann, ist es von enormer Bedeutung sich im Arbeitsmarkt – gerade in Zeiten des Fachkräftemangels – als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren. Als Eifeler Betrieb haben wir uns aber auch zum Ziel gesetzt, uns mit anderen regionalen Unternehmen zu vernetzen, die vor den gleichen Herausforderungen stehen wie wir. Ich bin überzeugt, dass man z.B. bei der Anwerbung von Fachkräften durch gemeinsame Aktionen eine hohe Strahlkraft erreichen kann. Wir sehen großes Potenzial für uns im Netzwerk der EIFEL Arbeitgeber mit eigener Jobbörse, gezielten Marketing-Kampagnen, gemeinsamen Messeauftritten u.v.m.“, so der Firmengründer und Geschäftsführer Karl-Josef Simon.

„Wir haben uns 2022 erstmalig beim Arbeitgeber-Siegel TOP JOB beworben, das vom Institut für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen wissenschaftlich unterstützt wurde. Mit Hilfe einer Mitarbeiterbefragung konnten wir so herausfinden, was uns als Arbeitgeber ausmacht, wie unsere Arbeitsplatzkultur ist und wo eventuell noch Nachholbedarf besteht“, erläutert Sohn Mathias Simon.

Dass der mittelständische Familienbetrieb aus dem Landkreis Bernkastel-Wittlich sich für eine gesunde und leistungsfähige Arbeitsplatzkultur engagiert und vieles vorbildlich umsetzt, wurde bei der Auswertung der Ergebnisse deutlich. Die Sifatec GmbH & Co. KG gehört sogar zu den besten Arbeitgebern Deutschlands. So werde in die gezielte Aus- und Weiterbildung des Personals investiert, das Unternehmen beteilige sich umfänglich an der betrieblichen Altersvorsorge sowie vermögenswirksamen Leistungen, auf Wunsch wird ein Job-Rad zur Verfügung gestellt und verschiedenste Mitarbeiter-Rabatte werden angeboten. Darüber hinaus erhält jedes Teammitglied hochwertige Teambekleidung nach Wunsch.

„Das TOP JOB-Siegel ist eines von derzeit 13 verschiedenen Arbeitgeber-Management-Systemen, die wir als Schlüssel zur Teilnahme am Fachkräftenetzwerk der EIFEL Arbeitgeber anerkennen“, so Markus Pfeifer, Geschäftsführer der Regionalmarke EIFEL. „Familie Simon und ihr Team leben genau das vor, was unser Netzwerk und unsere Mitgliedsbetriebe ausstrahlen: echtes Engagement für die Mitarbeitenden und die Region. Wenn eine neue Fachkraft dort startet, kann sie sich sicher sein: bei Sifatec gibt es keine leere Worthülsen. Das was kommuniziert wird, wird auch so gelebt. Wir sind stolz solch einen Betrieb als 41. EIFEL Arbeitgeber begrüßen zu dürfen.“

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Moustafa Hindeyah erhält Förderpreis der SparkassenStiftung „Zukunft Kreis Ahrweiler“

Ahrweiler – Vor wenigen Tagen hat Moustafa Hindeyah den Förderpreis der SparkassenStiftung „Zukunft Kreis Ahrweiler“ aus den Händen von Achim Gemein, Vorstand der SparkassenStiftung „Zukunft Kreis Ahrweiler“, erhalten. Der Förderpreis ist mit 500,00 € dotiert und würdigt besondere Leistungen, die Moustafa Hindeyah im Rahmen seiner Gesellenprüfung zum Elektriker gezeigt hat. Seine Ausbildung absolvierte Moustafa Hindeyah in dem Betrieb „Elektrotechnik Schwerter GmbH“ aus Sinzig.

„Wir freuen uns für Moustafa Hindeyah und seinen Ausbildungsbetrieb über den hervorragenden Abschluss. Gut ausgebildete Handwerker sind gerade in Zeiten zunehmenden Fachkräftemangels von besonderer Bedeutung. Die Unterstützung des Handwerks ist daher für uns eine Selbstverständlichkeit. Mit unseren Förderpreisen in 13 Berufsbildern versuchen wir, jungen Menschen einen Anreiz für eine Berufsausbildung im Handwerk zu geben.“, erklärt Achim Gemein das Engagement der SparkassenStiftung.