Unter dem Titel „Kurpark on Ice“ sind Groß und Klein wieder zum Schlittschuhlaufen und Eisstockschießen eingeladen. Foto: Dominik Ketz
Bad Neuenahr-Ahrweiler – Schlittschuhlaufen und Eisstockschießen bei Kurpark on Ice – Am Freitag, 29. November, um 15 Uhr eröffnet die Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH die 450 Quadratmeter große Eisbahn im Kurpark. Unter dem Titel „Kurpark on Ice“ sind Groß und Klein dann wieder zum Schlittschuhlaufen und Eisstockschießen eingeladen. Zusammen mit den am 6. Dezember startenden Uferlichtern entsteht im Kurpark eine einzigartige Weihnachts- und Winterwelt für alle Generationen.
Bis 12. Januar wird die Eisbahn im Kurpark täglich zu folgenden Zeiten geöffnet sein: montags bis donnerstags von 15 bis 19.30 Uhr, freitags von 15 bis 21 Uhr sowie samstags und sonntags von 11 bis 21 Uhr. „Auch am ersten und zweiten Weihnachtstag und an Neujahr werden wir die Eisbahn anbieten – jeweils von 13 bis 19 Uhr“, kündigt Dominik Kremer, Leiter Veranstaltungsmanagement an. Geschlossen bleibt die Eisbahn somit nur an Heiligabend und Silvester. Wer keine eigenen Schlittschuhe mitbringen kann, hat die Möglichkeit, sich vor Ort ein Paar auszuleihen. Dazu gibt es ein kleines Getränkeangebot mit Winzerglühwein und Kinderpunsch.
Das Eisstockschießen kann montags bis donnerstags in der Zeit von 15 bis 20 Uhr über ticket.ahrtal.de gebucht werden. Pro Timeslot von 60 Minuten können maximal zehn Personen zu einem Preis von 80 Euro auf einer Bahn in einem abgetrennten Bereich teilnehmen. Am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag und an Neujahr wird kein Eisstockschießen angeboten.
Auch Schulen und Kindergärten in Bad Neuenahr-Ahrweiler dürfen sich wieder freuen: Sie sind herzlich eingeladen, mit Gruppen und Klassen kostenlos an den Vormittagen Zeiten auf der Eisbahn zu buchen – als abwechslungsreiches Alternativprogramm zum Sportunterricht, als Ausflug oder einfach als Auszeit vom Schulalltag. Die Schulen und Kindergärten erhalten in Kürze die Buchungsinformationen.
Ohne eine große Spendenbereitschaft wären der Betrieb der Eisbahn und das Angebot für Schulen und Kitas nicht möglich. Kremer dankte daher herzlich den Unterstützern: dem Rotary-Club Bad Neuenahr-Ahrweiler, dem AWO Bezirksverband Rheinland, dem Spenden-Shuttle, der interevent GmbH und vielen weiteren regionalen Unterstützern.
Alle zusammen machen sich für den Kinderstadtplan stark: Bürgermeister Alfred Sonders, Stefan Hanrath, geschäftsführender Gesellschafter des Alsdorfer Sportforums und Vertreter des Bock-auf-Alsdorf-Teams, Sabine Schäfer, Leiterin des Alsdorfer Jugendamtes, Dana Esser, Energeticon Alsdorf Bildungsmanagement, Franz-Josef Kochs, Künstler au Alsdorf, Mairna Brants, Inhaberin der Agentur Brants Design Alsdorf, Agnes Migenda, Jugendamt Alsdorf, Tim Krämer, Dezernent für Jugend, Schule und Soziales der Stadt Alsdorf (von links). Foto: Stadt Alsdorf
Alsdorf – „Ich finde den neuen Kinderstadtplan richtig klasse, sehr gelungen!“ Das Lob kam aus berufenem Munde, nämlich von Diana Esser, ihres Zeichens für das Bildungsmanagement im Alsdorfer Energeticon zuständig. Die Frau kennt sich also aus und sprach allen aus dem Herzen, die den neuen Kinderstadtplan der Stadt Alsdorf jetzt gemeinsam vorstellten. Und es war ein echtes Gemeinschaftsprojekt, das ohne seine zahlreichen Unterstützerinnen und Unterstützer heute nicht existieren würde. Das unterstrich Bürgermeister Alfred Sonders.
Der Verwaltungschef dankte allen, die zum Gelingen des wunderschön gestalteten Heftes beigetragen haben. Allen voran dankte Sonders Marina Brants von der Alsdorfer Firma Brants Design, die viel Herzblut, Arbeit, Zeit und viel, viel Kreativität in das Projekt gesteckt hatte. „Die Gestaltung, die vielen großen und kleinen Ideen, die liebevollen Details – alles made in Alsdorf“, freut sich Alfred Sonders. Der neue Kinderstadtplan ist ungewöhnlich, nicht einfach ein Stadtplan für Kinder. Er stellt vielmehr Alsdorf und seine einzelnen Stadtteile vor – alles für die kleinen Alsdorferinnen und Alsdorfer gedacht, die ihren Stadtteil und ihre Stadt kennenlernen und erkunden sollen.
Grafisch ist die bunte Broschüre auch geprägt von der Handschrift des Alsdorfer Künstlers Franz-Josef Kochs, der das Maskottchen Franzi beisteuerte, das die Kinder durch die Stadtteile führt. Egal ob Schaufenberg oder Ofden, die Begau oder Bettendorf, Mitte oder Blumenrath: Die Kinder können Burgen und Schlösser kennenlernen, Reithallen und Kitas besser finden, Jugendtreffs und die Stadtbücherei mit dem Plan aufspüren und erkunden. Nicht fehlen dürfen natürlich Spielplätze, Fußball- und Bolzplätze, die Kirchen und das Hallenbad. Und auch Feuerwehr, Polizei und das Forsthaus sind im Plan natürlich dabei. Und vieles mehr. Und es gibt neben der Vorstellung der Stadtteile mit Plan auch einen großen Übersichtsplan. Eine neue Idee, die auch die Sponsoren überzeugt hat: Die AWA Entsorgungs GmbH unterstützte das Projekt ebenso wie Regionetz, ein Unternehmen von Stawag und EWV.
Als Sponsor mit an Bord ist natürlich auch ein bekanntes Netzwerk aus Alsdorfer Unternehmen, die sich mit dem Motto „Bock auf Alsdorf“ für ihre Stadt engagieren. Dazu gehören: Das Sportforum Alsdorf, vertreten durch den geschäftsführenden Gesellschafter Stefan Hanrath, das Energeticon, Cineplex Alsdorf, Eisfreunde Alsdorf, die Aktionsgemeinschaft Stadtmarketing Alsdorf e. V., die Stadthalle Alsdorf und der Alsdorfer Tierpark. Auch der Alsdorfer Jugendhilfeverein Vor Ort e. V. unterstützte den Kinderstadtplan, der sich in erster Linie an Kinder im Grundschulalter richtet.
Entstanden war die Idee durch den Anruf einer Alsdorfer Lehrerin im Jugendamt der Stadt. Und das Jugendamt mit dem Dezernenten für Jugend, Schule und Soziales Tim Krämer an der Spitze nahm die Anregung gern auf. Agnes Migenda betreute das Projekt. Der Kinderstadtplan ist in einer ersten Auflage von 1000 Stück entstanden und ist bei Agnes Migenda, Tel.02404/50-406, agnes.migenda@alsdorf.de erhältlich. ( apa )
Region/Aachen/Berlin – Der Präsident des Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) Dr. Oliver Grün kommentiert den Bruch der Koalition wie folgt: „Nach dem Aus der Ampel ist die Bundespolitik in ihrer Wirksamkeit gelähmt. Deshalb sind schnellstmögliche Neuwahlen das Beste für unser Land. Ein monatelanges Zuwarten bis Ende des ersten Quartales birgt die Gefahr, dass eine neue Koalition erst zur Sommerpause 2025 steht und Deutschland erneut ein halbes Jahr verliert.
Wir müssen aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage aber sofort neue Weichenstellungen in der Wirtschafts- und Digitalpolitik einleiten. Mit Donald Trump als US-Präsident wird zudem eine digital souveräne Strategie für Deutschland noch dringlicher, um unsere Abhängigkeit von ausländischen Digitalprodukten zu reduzieren.“
Über den Bundesverband IT-Mittelstand:
Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 2.500 Unternehmen der Digitalwirtschaft und ist damit der größte IT-Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.
Tiertrainerin Anne Krüger-Degener bei ihrem Auftritt beim CHIO Aachen 2023. Foto: Andreas Steindl/CHIO Aachen
Aachen – Bei der Masterclass am 23. November in der weihnachtlich geschmückten Albert-Vahle-Halle können die Zuschauer diese besondere Trainingsmethode hautnah erleben. Tierfreunde und Pferdeliebhaber aufgepasst! Eine weihnachtlich geschmückte Halle sowie Pferde, Hunde, Enten und weitere Tiere erwarten die Zuschauer am 23. November, wenn die renommierte Tiertrainerin Anne Krüger-Degener in die Soers kommt. Beim CHIO Aachen CAMPUS wird sie Einblicke in ihre Trainingsphilosophie geben, die auf Vertrauen, Kommunikation und Körpersprache beruht.
Ihr Besuch im November ist nicht der erste auf dem berühmten Reitsport-Turniergelände. Es ist allerdings das erste Mal, dass Krüger-Degener dort ein ganz besonderes Live-Training gibt. Unter anderem zeigt die 56-Jährige, wie eine gelungene Partnerschaft zwischen Mensch und Tier entsteht. Die richtige Interpretation körpersprachlicher Signale der Pferde ist dabei genauso wichtig wie das korrekte Einsetzen der eigenen Körpersprache, um Missverständnisse zu vermeiden.
Die Ergebnisse dieser Bindungsarbeit hat Anne Krüger-Degener in der Vergangenheit bereits mehrfach bei „Pferd & Sinfonie“ im Rahmen des CHIO Aachen präsentiert. Für ihre viel beachteten Auftritte brachte sie wahlweise Enten und Ziegen oder Hunde und eine ganze Schafherde mit in die Aachener Soers und verzauberte mit ihrem einzigartigen Programm das Publikum.
Ihrer besonderen Arbeit geht Anne Krüger-Degener bereits seit 1987 nach. „In meinem Leben als Tierwirtschaftsmeisterin bin ich auf die tägliche Zusammenarbeit mit meinen Tieren angewiesen. Dadurch habe ich, nach den Lernmustern der Natur, einen liebevollen und fairen Umgang mit den Tieren, basierend auf kommunikativen Grundlagen, konzeptioneller Schulung und systematischem Vorgehen entwickelt“, erläutert die 56-Jährige ihre Philosophie.
Unter anderem arbeitet sie mit der Vierfach-Olympiasiegerin in der Dressur, Jessica von Bredow-Werndl, und ihrem Bruder Benjamin Werndl zusammen, die bei einem unterhaltsamen und lehrreichen Live-Training im Deutsche Bank Stadion im September gezeigt haben, wie sie ihre Pferde ausbilden und worauf es ihnen in der Zusammenarbeit ankommt.
Bei der Masterclass am 23. November in der weihnachtlich geschmückten Albert-Vahle-Halle können die Zuschauer diese besondere Trainingsmethode hautnah erleben. Tickets gibt es hier. Für Gruppen ab acht Personen gibt es einen vergünstigten Preis.
Ehrung der Sportabzeichen-Prüfer*innen in Aachen. Foto: Stadtsportbund Aachen e.V. / Theresa Hirtz
Aachen – Der Stadtsportbund Aachen e.V. würdigt gemeinsam mit der Sparkasse Aachen mit großer Dankbarkeit, die rund 45 ehrenamtlich tätigen Sportabzeichen-Prüfer*innen mit einem Präsent für ihren teilweise schon jahrzehntelangen Einsatz. Die Ehrenamtler*innen sind in den vergangenen Jahren von April bis Oktober wöchentlich bei Wind und Wetter an den sieben über das Stadtgebiet verteilten Stützpunkten von der Aachener Bevölkerung anzutreffen und nehmen die Prüfungen des Deutschen Sportabzeichens ab.
Björn Jansen, Vorsitzender Stadtsportbund Aachen e.V., betont dankbar: „Unsere Prüfer*innen bilden mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit das Fundament für das Sportabzeichen. Ohne ihren freiwilligen Einsatz könnten die vielen Teilnehmer*innen das Sportabzeichen nicht ablegen. Sie ermöglichen in allen Altersgruppen Leidenschaft und Passion für den Sport.“
Die Sparkasse Aachen ist seit vielen Jahren treuer Partner des Stadtsportbundes im Bereich Sportabzeichen. Peter Schanz von der Sparkasse findet anerkennende Worte für die Prüferinnen und Prüfer: „Ihr Engagement ist von unschätzbarem Wert. Sie motivieren Menschen jeden Alters, sportliche Ziele zu erreichen. Neben der Leistung, die durch ihre fachkundige Anleitung möglich wird, stehen vor allem die Freude an der Bewegung und das Miteinander im Vordergrund.“
Im Jahr 2024 haben bereits 600 Teilnehmer*innen das Deutsche Sportabzeichen erfolgreich abgelegt; davon 10 Personen mit einer Beeinträchtigung.
Über das Deutsche Sportabzeichen:
Das Deutsche Sportabzeichen ist ein Ehrenzeichen der Bundesrepublik Deutschland mit einer langen Tradition und wird als höchste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports vergeben.
Lebenshilfe-Vorsitzender Ulrich van Bebber (3. v. r.) und Michael Jünger (2. v. r.), Vertreter der Kreissparkasse Ahrweiler, freuten sich über den großen Besucherandrang und das rege Interesse an der Veranstaltung. Foto: Marco Seydel – Kreissparkasse Ahrweiler
Ahrweiler – Die Kreissparkasse Ahrweiler unterstützte die Lebenshilfe Kreis Ahrweiler mit einer großzügigen Spende bei der Filmvorführung im Kino-Center Rhein-Ahr „Was ist schon normal?“. Bereits kurz nach Beginn der Einlasszeit meldete Kinobetreiber Juri Stroeve ein „volles Haus“ in seinem Kinocenter. Der gezeigte Film „Was ist schon normal?“ zog rund 150 Zuschauer an, die sich von der Geschichte des Films berühren ließen.
„Es ist normal, verschieden zu sein“, betonte der Vorsitzende der Lebenshilfe, Ulrich van Bebber, in seiner Begrüßungsrede. Diese Worte fanden besonderen Anklang bei den Anwesenden, da sie den Kern der Botschaft der Lebenshilfe widerspiegeln: die Akzeptanz und Wertschätzung von Menschen mit Behinderungen als gleichwertige Mitglieder unserer Gesellschaft.
Der Film thematisiert auf eindrucksvolle Weise das Leben von Menschen mit und ohne Behinderung und zeigt, dass Vielfalt eine Bereicherung für die Gesellschaft ist. In emotionalen, humorvollen und nachdenklichen Momenten regt der Film dazu an, die eigenen Vorstellungen von „Normalität“ zu hinterfragen und mit einem offenen Blick auf die Unterschiedlichkeiten von Menschen zu schauen.
„Mit diesem Film wird die Tradition fortgeführt, durch Kinovorführungen den Blick auf Menschen mit Behinderungen zu öffnen und deutlich zu machen, dass auch sie nur Menschen sind, aber eben mit ganz besonderen Eigenschaften“, erklärte van Bebber weiter. Er betonte, wie wichtig es sei, solche Initiativen fortzusetzen, um das Bewusstsein und die Sensibilität für die Belange von Menschen mit Behinderungen in der breiten Öffentlichkeit zu stärken.
„Die Vereine und das Vereinsleben sind ein essentieller Bestandteil unserer Gesellschaft und unserer Region. Ohne Vereine und das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitglieder wären viele Dinge nicht mehr möglich. Daher freuen wir uns, die Lebenshilfe Kreis Ahrweiler bei der Durchführung des Kinotags unterstützen zu können. Hierdurch ist es uns möglich unseren Beitrag zur Förderung des Vereinslebens, der Menschen vor Ort und der gesamten Region leisten zu können“, erklärt Michael Jünger, Bereichsleiter der Firmen- und Immobilienkunden der Kreissparkasse Ahrweiler und führt weiter aus: „Der Film behandelt tiefgründige und wichtige Themen, auf die aufmerksam gemacht werden muss. Das Engagement der Lebenshilfe unterstützen wir daher gerne.“
Partnerschaftliches Willkommen: Bei einem Empfang im Rathaus von Reims tauschten Bürgermeister Arnaud Robinet und Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen Gastgeschenke aus. Foto: Stadt Aachen / Luise Clemens
Aachen – Der Partnerschaftsverein Aachen-Reims reiste in diesem Jahr in die französische Partnerstadt. Bei einem Empfang im Rathaus würdigte Reims‘ Bürgermeister Arnaud Robinet gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen das Engagement, das die Vereine für die langjährige deutsch-französische Freundschaft zeigen. Beide betonten die Bedeutung dieser Partnerschaft als Zeichen für Zusammenhalt und europäische Verbundenheit. „Heute stehen unsere beiden Länder im Herzen Europas und tragen Verantwortung, für den Frieden und Zusammenhalt unseres Kontinents einzutreten. Diese Verantwortung wird angesichts der Herausforderungen unserer Zeit immer bedeutsamer“, so Oberbürgermeisterin Keupen.
Ein Schwerpunkt der Begegnung lag auf zukünftigen Projekten, insbesondere auf der Unterstützung der gemeinsamen Partnerstadt Chernihiv in der Ukraine. Im kommenden Jahr ist eine Jugendfreizeit geplant, um jungen Menschen aus dem kriegsbetroffenen Gebiet eine Perspektive des Austauschs und der Erholung zu bieten.
Gemeinsam mit dem stellvertretenden Bürgermeister Dimitri Odin legte Oberbürgermeisterin Keupen eine Rose zum Gedenken an die historische Übereinkunft von 1962 zur Freundschaft der Völker zwischen Charles de Gaulle und Konrad Adenauer an der Gedenktafel vor der Kathedrale von Aachens Partnerstadt nieder. Außerdem besichtigte die Gruppe auf ihrer jährlichen Mitgliederreise die Kathedrale und das traditionsreiche Champagnerhaus Taittinger.
Die Städtepartnerschaft zwischen Aachen und Reimes existiert bereits seit 1967 und wurde durch die damaligen Bürgermeister Hermann Heusch und Jean Taittinger initiiert. Sie geht auf den Élysée-Vertrag von 1963 zurück, der den kulturellen Austausch und die Versöhnung zwischen den zwei Völkern voranbringen sollte. Seit 1992 hält das Partnerschaftskomitee Aachen-Reims diese Freundschaft lebendig und macht sich zur Aufgabe, durch kulturelle Beiträge und Begegnungen ein tieferes gegenseitiges Verständnis zu fördern. Es leistet damit einen Beitrag für ein friedliches, vereintes Europa.
Die vollständige Rede von Oberbürgermeisterin Keupen finden Sie hier:
Gemeinsamer Spatenstich zum Glasfaserausbau im Gewerbegebiet Mausbach (v.l.: Peter Wackers (Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung, Ursula Schauf-Paschek (Regionalmanagerin der Telekom), Patrick Haas (Bürgermeister), Timo Abels (Amt für Wirtschaftsförderung). Foto: Tobias Schneider / Kupferstadt Stolberg
Stolberg – Die Planungen für das schnelle Internet in allen Stolberger Gewerbegebieten sind abgeschlossen. Rund 50 Kilometer Glasfaser und 8 Verteilerstandorte sorgen nach dem Ausbau in den bislang noch nicht versorgten Gewerbegebieten für höhere Bandbreiten und mehr Wettbewerbsfähigkeit. Rund 1,5 Millionen Euro Fördermittel wird die Kupferstadt Stolberg zur Anbindung der Gewerbegebietszuschnitte 4 & 5 erhalten. Los geht es nun im ersten Schritt mit dem Zuschnitt 5.
Betroffen sind gewerbliche Immobilien in den Ortslagen Mausbach, Gressenich, Schevenhütte, Zweifaller Strasse, sowie Teile von Büsbach, Vicht und Zweifall. Nachdem die Gewerbegebietszuschnitte 1,2 & 3 bereits durch die Firma Relaix Networks GmbH erschlossen wurden, wird die Deutsche Telekom GmbH nun die weiteren Gewerbeflächen an das Glasfasernetz anschließen.
Für die Kupferstadt ist der flächendeckende Breitbandausbau der Gewerbegebiete ein unabdingbarer und wichtiger Standortfaktor: „Uns ist bewusst, dass wegen des technologischen Fortschritts die Reise weitergehen muss. Insofern ist der Ausbau mit Glasfaser-Technologie ein weiterer Schritt auf dem Weg zur flächendeckenden Erschließung des Stolberger Stadtgebietes“, zeigt sich Bürgermeister Patrick Haas beim gemeinsamen Spatenstich im Gewerbegebiet Mausbach zufrieden.
„Wir freuen uns über das entgegengebrachte Vertrauen, diesen Glasfaserausbau in Stolberg durchführen zu können“, sagt Ursula Schauf-Paschek, Regionalmanagerin der Telekom. „Alle Betriebe im Fördergebiet wurden bereits in Vorfeld über die Möglichkeiten des neuen Glasfasernetzes informiert. Wer seine Zustimmung für den kostenfreien Hausanschluss seiner Immobilie bisher noch nicht gegeben hat, kann das jetzt noch machen. Sonst kommt die Glasfaser nicht ins Haus, sondern führt lediglich daran vorbei. Dieses Einverständnis der Eigentümer*innen der Immobilien brauchen wir, da wir das Glasfaser über privaten Grund bis zum Gebäude verlegen.“ Eine Abfrage unter www.telekom.de/glasfaser zeigt, ob die Adresse im Ausbaugebiet liegt. Hierüber kann der Hausanschluss auch direkt bestellt werden. Zum jetzigen Zeitpunkt ist der Anschluss noch kostenfrei. Wer sich später entscheidet, muss die Anschlusskosten von aktuell 799,95 Euro selbst tragen.
Schon lange strebt die Kupferstadt Stolberg Verbesserungen in der Breitbandversorgung an, um für die Herausforderungen des digitalen Wandels gewappnet zu sein. Mit dem heutigen Spatenstich geht das Projekt nun in die finale Phase.
„Wir sind froh, dass der langwierige Prozess nun zu einem erfolgreichen Ende kommt und wir endlich mit dem eigentlichen Ausbau starten können“, erklärt Timo Abels vom Amt für Wirtschaftsförderung der Kupferstadt Stolberg und zuständig für den Breitbandausbau auf dem Kupferstädter Stadtgebiet. „Wichtig ist es“, so ergänzt Bürgermeister Patrick Haas, „dass wir nun eine zukunftsfähige Lösung gefunden haben und keine auf Kupferleitungen basierende Zwischenlösung. Der stadtweite Ausbau mit Glasfaser ist für uns die einzige nachhaltig und sinnvolle Alternative.“
Glückliche Autorinnen und Autoren mit den ersten ausgehändigten Exemplaren. Foto: Pressestelle Kreis Euskirchen / Wolfgang Andres
Euskirchen – Schwerpunktthema „Reisen hier und in der Welt“ – Viele „Herzensprojekte“ aus den Städten und Gemeinden – Palmen am See, ein Sandstrand unter blauem Himmel, dazu ein Strandkorb und Badelatschen: Das Titelbild des neuen Kreis-Jahrbuchs vom malerischen Seepark in Zülpich lässt träumen und weckt Urlaubsgefühle.
Wie in den vergangenen Jahren lag die Verantwortung für das Jahrbuch bei Kreisarchivarin Heike Pütz, hier gemeinsam mit Bürgermeister Ulf Hürtgen und Landrat Markus Ramers. Foto: Pressestelle Kreis Euskirchen / Wolfgang Andres
Und damit wird nicht zu viel versprochen, denn in seiner über 70-jährigen Geschichte dürfte das Jahrbuch die Leserinnen und Leser noch nie zu so vielen Orten rund um Globus mitgenommen haben wie diesmal.
„Reisen hier und in der Welt“ lautet das Schwerpunktthema des gerade druckfrisch erschienenen Buches. „Viele planen vielleicht gerade ihren nächsten Urlaub“, sagt Landrat Markus Ramers bei der Vorstellung im Seepark Zülpich. „Genau dieses Fernweh, das sowohl unsere Reisen als auch die Aufenthalte unserer Gäste im Kreis Euskirchen motiviert, ist der Schwerpunkt des diesjährigen Jahrbuchs.“
Pierz in Pierz
Wohin es geht? Den Auftakt macht Andreas Züll, der uns auf den Spuren seiner Vorfahren einmal über den großen Teich in die USA mitnimmt. Auch Peter Pierz zieht es ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten, und zwar in einen Ort, der genauso heißt wie er: „Pierz in Pierz“ könnte man sagen. Rüdiger Bliss berichtet von einer spannenden und aufschlussreichen Reise ins Herz von Afrika, wo er sich auf die Suche nach einer „unbekannten Bahn“ aus der deutschen Kolonialzeit begeben hat – und fündig wurde! Vielen reise- und unternehmenslustigen Menschen aus dem Kreis dürfte „Freizeit-Weltenbummlerin“ Heike Schneider aus der Seele sprechen, wenn sie von ihren Reisen rund um den Globus berichtet – von Hawaii bis Bali. Auch New York gehört zu ihrem Reisetagebuch, und was das mit „Nine Eleven“ zu tun hat, erfahren die Leserinnen und Leser in ihrem Artikel.
Nun sind die Kreisbürger nicht nur rund um den Globus unterwegs, der Kreis Euskirchen selbst ist seit langer Zeit auch ein beliebtes Reise- und Urlaubsziel für die Menschen aus Deutschland und den Nachbarländern. Auch mit dieser Perspektive beschäftigen sich mehrere Artikel im Jahrbuch. So untersucht Harald Bongart, warum Münstereifel schon vor 1.200 Jahren bei Menschen aus ganz Europa ein begehrtes Reiseziel war und wie sich die Motive der Reisenden über die Jahrhunderte geändert haben. Eines ist gewiss: Bad Münstereifel hat sich diese Anziehungskraft bis heute bewahrt. Aber auch zahlreiche andere Orte im Kreisgebiet haben ihre ganz eigenen Reize, was sich nicht zuletzt auch an den Souvenirs festmachen lässt, die die Gäste hier erwerben konnten. Kreis-Archivarin Heike Pütz hat dieses Phänomen näher untersucht und dabei herausgefunden, dass sogar Kaiser Wilhelm II. 1906 bei einem Besuch Andenken von Gemünd gekauft hatte. Ob danach eine kleine Mokka-Tasse mit einem Bild der Urfttalsperre im Berliner Stadtschloss stand?
Interessante Einblicke in eine Pension am Rande des Nationalparks gibt Marion Müller, und Damian Meiswinkel führt die Leser in die Toskana der Eifel, auf die gleichnamige Eifelspur, 2022 zu einem der schönsten Wanderwege Deutschlands gewählt wurde.
Skispringen in Hellenthal
Neben weiteren informativen und lesenswerten Artikeln rund um das Top-Thema Reisen ist das Jahrbuch aber natürlich wie gewohnt breit aufgestellt.
Was wäre ein Jahrbuch ohne die Beiträge und historischen Arbeiten unserer Regionalhistoriker? Das Themenspektrum reicht von der ehemaligen Skisprungschanze in Hellenthal-Hollerath (Jost Mergen) über Erinnerungen an das Kriegsende 1945 (Theo Heinrichs) und die „Zwangswirtschaft für ‚Arier‘ und Juden in Euskirchen“ (Hans-Dieter Arntz) bis hin zu einem Artikel von Manfreds Konrads über „Judentaufen zu Steinfeld“.
Im Bereich „Natur und Umwelt“ geht es u.a. um die Wiederansiedlung des Feldhamsters in der Zülpicher Börde (Rebekka Vogel) und den Umgang mit der Bleithematik im Raum Mechernich und Kall – und der besonderen Rolle, die ein kleiner Maulwurf namens „Plumbi“ dabei spielt (Katja Ziemann). Abgerundet wird das Jahrbuch etwa mit einem Beitrag zur Mundart von Hermann Josef Kesternich („Klüttefritz, Siedemännche und Böll“) und einem Artikel über den Abbau eines Euskirchener Wahrzeichens, der Antennenkuppel Radom in der Mercator-Kaserne.
Herzensprojekte
Zum Abschluss laden die „Herzensprojekte“ aller elf Städte und Gemeinden nochmals zu einer kleinen Rundreise durch den Kreis Euskirchen ein. Auch dieser Abschnitt steht für die bunte Vielfalt im Kreis – vom Wiederaufbau nach der Flut bis zu Projekten zum Umweltschutz ist alles dabei.
Landrat Markus Ramers dankte allen Autorinnen und Autoren für deren Beiträge, dem Weiss-Verlag aus Monschau für die wie immer vertrauensvolle Zusammenarbeit und Kreisarchivarin Heike Pütz, die das Jahrbuch federführend betreut hat. Das 240 Seiten umfassende Jahrbuch ist ab sofort im örtlichen Buchhandel für 9.80 Euro erhältlich.
Ausschank am Stand des Weinguts Lingen. Foto: Max Harrus
Ahrweiler – Erfolgreiche Fortsetzung von „Test the Best“ im Rodderhof – Nach der gelungenen Premiere im letzten Jahr lud der Ahrwein e.V. im Rahmen der Verleihung des anerkannten Preises „Ahrwein des Jahres“ zur zweiten Auflage der Publikumsverkostung „Test the Best“ im Rodderhof in Ahrweiler ein. Die Veranstaltung war erneut ein voller Erfolg und lockte rund 250 Weinfans, die eine Auswahl von über 130 Weinen aus dem Ahrtal probieren konnten. Mit Unterstützung der Kreissparkasse Ahrweiler wurde die Verkostung im Rahmen des Wettbewerbs „Ahrwein des Jahres“ zu einem besonderen Erlebnis für Weinfreunde und Kenner.
Das Event bot den Gästen die Möglichkeit, sich durch die sechs Kategorien beim Ahrwein des Jahres zu probieren: Klassiker, Premium, Kultwein, Blanc de Noir, Frühburgunder und Weiße Burgunder. Insgesamt 22 Weingüter präsentierten ihre Weine, darunter alle drei Genossenschaften, alle VDP-Betriebe im Ahrtal. „Die Vielfalt der angebotenen Weine spiegelt die hohe Qualität und das Potenzial unserer Region wider. Daher freuen wir uns sehr über die große Resonanz auf unser Event“, erklärte Carolin Groß vom Ahrwein e.V., die die Veranstaltung gemeinsam mit dem Team des Rodderhofs organisierte. Daniel Hempen hatte in diesem Jahr weitere Flächen im Erdgeschoss seines Hotels zur Verfügung gestellt, so dass noch mehr Gästen eine Teilnahme ermöglicht werden konnte. Im historischen Weinkeller präsentierten Ahrweinkönigin Annabell Stodden und Ahrweinprinzessin Laura Nietgen die Sieger-Lounge mit den diesjährigen Siegerweinen des Ahrwein des Jahres.
Guido Mombauer, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Ahrweiler, welche die Durchführung der Veranstaltung unterstützt hat, betonte den Erfolg und die Bedeutung von „Test the Best“: „Mit diesem Format setzen wir ein Zeichen für die Zukunft der Region. Der Weinbau trägt maßgeblich zur Attraktivität des Ahrtals bei, und wir sind stolz, als regionale Bank unseren Beitrag dazu leisten zu können.“
Weitere Infos zum Ahrwein des Jahres und alle Siegerweine gibt es unter ahrweindesjahres.de
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