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„Pimp My Future“ – Jugendliche gestalten Aachens Zukunft

Aachen – Beim Abschlussplenum im Aachener Rathaus haben die Jugendlichen ihre Diskussionsergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt und darüber abgestimmt. Nachhaltigkeit, Jugendbeteiligung und Kommunalpolitik standen im Mittelpunkt des Workshops „Pimp My Future“. Drei Tage lang, vom 6. bis 8. November, hatten über 100 Schüler*innen in der Aachener Nadelfabrik die Möglichkeit, ihre Ideen für eine nachhaltige Zukunft einzubringen und aktiv Einfluss auf die kommunalpolitischen Prozesse in Aachen zu nehmen. Gemeinsam mit lokalen Expert*innen und Kommunalpolitiker*innen entwickelten die Jugendlichen im Laufe des Zukunftsworkshops praxisorientierte Lösungsvorschläge zu aktuellen Nachhaltigkeitsthemen. Unterstützt wurden sie von einem Medienteam aus Schüler*innen, das den gesamten Prozess begleitete und die Ergebnisse dokumentierte.

Den Höhepunkt des Workshops bildete das öffentliche Abschlussplenum am Freitag: Fast zwei Stunden hatten alle interessierten Aachener*innen die Möglichkeit, im Krönungssaal des Aachener Rathauses dabei zu sein, als die Jugendlichen ihre Ideen präsentieren und unter der Leitung von Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen über konkrete Anträge abstimmten. Die Oberbürgermeisterin war begeistert: „‚Pimp My Future‘ zeigt, wie kreativ und engagiert Jugendliche bei der Gestaltung ihrer Stadt sind. Sie bringen frische Ideen ein und beweisen, dass sie die Herausforderungen unserer Zeit aktiv mitgestalten möchten.“

Beachtliche Bandbreite der Themen

Hier entstand nicht nur Politik zum Anfassen, sondern auch die Chance, die Stadt mit den Impulsen der jungen Generation neu zu denken. Das konnten auch die Besucher*innen im Rathaus erleben. Die Bandbreite der Themen war beachtlich: 17 sogenannte Komitees hatten sich mit unterschiedlichen Bereichen beschäftigt und am Ende 17 Anträge mit zum Plenum im Rathaus gebracht. Digitalisierung an Schulen, sichere Schul- und Radwege, beleuchtete und rund um die Uhr geöffnete Sportanlagen oder Investitionen in bezahlbaren Wohnraum lauteten nur einige der Themen.

Smilla Marie Görgen vom Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung war im Komitee „Planet“ aktiv, das sich intensiv mit der Entsiegelung von Flächen beschäftigt hatte. „Es gab im Vorfeld schon eine große Auswahl an Themen, aber für mich lag das auf der Hand“, so die Schülerin. Ganz konkret hatten die vier Jugendlichen des Komitees dann auch einen Antrag für die Entsiegelung einer Fläche in der Lothringer Straße erarbeitet – und den Wunsch, mindestens eine Fläche jährlich zu entsiegeln. Lukas Rademacher von der Heinrich-Heine-Gesamtschule und im Komitee „Gleichgewicht“ aktiv, nimmt aus den drei Tagen und den teils intensiven Diskussionen mit anderen Schüler*innen, Politiker*innen und den Expert*innen vor allem eins mit: „Ich weiß jetzt, wie es ungefähr bei der Stadt abläuft.“ Er habe sich – auch dank des städtischen Experten – in das Thema der „Subvention für nachhaltige Entwicklung“ einarbeiten können, vieles gelernt, was ihm bis dahin so nicht bekannt war zu Investitionen oder Infrastruktur.

Die Vorschläge sollen im kommenden Jahr in das Bürgerforum der Stadt Aachen eingebracht werden und so in die kommunalpolitischen Entscheidungsprozesse einfließen. Auf diese Weise haben die Schüler*innen die Möglichkeit, echte Veränderungen anzustoßen. „‚Pimp My Future‘ ist ein tolles Beteiligungsformat für Jugendliche. Über die Ergebnisse des Workshops hinaus erhoffen wir uns wertvolle Hinweise zu geeigneten Formen der Jugendpartizipation in Aachen“, so Heinrich Brötz, Beigeordneter für Bildung, Jugend und Kultur der Stadt Aachen.

Organisiert wurde der Zukunftsworkshop von „Politik zum Anfassen e. V.“, einem unabhängigen, überparteilichen und gemeinnützigen Verein, und gefördert von den städtischen Fachbereichen Bürger*innendialog und Verwaltungsleitung, Klima und Umwelt sowie Kinder, Jugend und Schule der Stadt Aachen.

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Das Eifeler Hofgut Sachsen-Wagner aus Geichlingen bietet Hofprodukte mit Hochgenuss

Geichlingen/Prüm – Auf dem Geichlinger Hofgut Sachsen-Wagner gibt’s Bio-Qualität vom Bauernhof. Ob im Ackerbau, in der Rinderzucht oder bei der Veredelung der Produkte: Bei den Produzenten der Regionalmarke EIFEL spürt und schmeckt man die Leidenschaft zur Heimat.

Vor über 20 Jahren stellten Uschi und Wolfgang Wagner ihren landwirtschaftlichen Betrieb auf Bio – mit dem Ziel einer naturnahen und nachhaltigen Bewirtschaftung. Sie setzen seither auf Qualität, verzichten auf chemische Dünger und Pflanzenschutzmittel und sorgen für hohe Tierwohl-Standards. Zudem wirtschaften sie soweit es geht autark: Energie kommt aus PV- und Biogasanlagen, Wärme aus dem Hackschnitzel-Heizwerk mit Holz des eigenen Waldes und auch die 40 Rinder werden dank eigener Nährstoff-Kreislaufwirtschaft mit selbst angebautem Futtermitteln aufgezogen.

Auf heimischen Äckern angebaut, in eigener Manufaktur veredelt

Wer den kleinen Hofladen betritt, findet hier eine feine Auswahl an Fleisch- und Wurstspezialitäten, Wildpasteten, Öle, Senfe, Chutneys und Marmeladen. Alles aus eigenem Anbau und eigener Verarbeitung. So beispielsweise der Senf: „Viele Hersteller verarbeiten Senfkörner aus aller Herren Ländern. Wir bauen die Senfpflanzen selbst an – die gedeihen sehr gut auf unseren kargen Böden hier im Islek“, verrät Wolfgang Wagner und schwärmt von der besonderen Milde seines gelben Senfes. Grundlage für ihre große Speiseöl-Auswahl sind Raps, Sonnenblumenkerne, Hanf und Leindotter – Rohstoffe, die ebenfalls auf den heimischen Äckern wachsen. Eine eigene Ölmühle ist im Familienbesitz, hierauf werden die Pflanzen gepresst, anschließend je nach Gusto mit verschiedenen Gewürzen verfeinert und in edle Flaschen abgefüllt. Mit diesem Bio-Sortiment ist das Hofgut Sachsen-Wagner bereits seit den Anfängen der Regionalmarke EIFEL ein fester Partner dieses Netzwerkes.

Hofschlachtung – dem Tierwohl zuliebe

Familie Wagner veredeltet auch das Fleisch aus der eigenen Landwirtschaft. Die beiden sagen über sich selbst: „Wir sind Rinderzüchter aus Leidenschaft“. Auf den Weiden rund um das Hofgut tummelt sich ihre Black Angus-Mutterkuhherde. Außerdem einige flauschige Galloway-Rinder, die ursprünglich aus dem Südwesten Schottlands stammen und hier für die ganzjährige Pflege der Naturschutzflächen bestens geeignet sind. Man habe eine besondere Beziehung zu den Tieren. Das sei auch der Grund, weshalb man für das eigenvermarktete Fleisch fortan auf Hofschlachtung setze. „Damit ersparen wir unseren Tieren die stressigen Transporte zu den Schlachtbetrieben. Das ist gut für die Tiere und schlägt sich auch im Geschmack des Fleisches nieder.“ Zudem habe man so das gute Gefühl, dass die Tiere bis zum Schluss ein rundum gutes Leben geführt hätten. Für die Hofschlachtung arbeiten die Geichlinger mit der Erzeugergemeinschaft Biorind zusammen, die an den Schlachttagen mit einer mobilen Schlachtbox auf den Hof kommt. Dieses Verfahren sei deutlich teurer als die herkömmliche Schlachtung, doch den Wagners ist es das wert – und sie sind überzeugt, dass auch ihre Kunden diesen Wert für mehr Tierwohl und Fleischqualität zu schätzen wissen.

Die Fleischverarbeitung findet in einem neu eingerichteten Zerlegungs- und Verarbeitungsraum am Hof statt. Hier entstehen dann neben Steaks, Tafelspitz, Gehacktes oder Gulasch auch verfeinerte Fleisch- und Wurstspezialitäten wie Bratwürste oder Rinderpasteten. Alles wird schonend schockgefrostet, die Bolognese als delikates Fertiggericht zubereitet und eingekocht. Geordert werden können beispielsweise 5 kg oder 10 kg Rindfleischpakete mit verschiedenen tiefgekühlten Produkten, darunter auch Hackfleisch-Pattys. „Um nachhaltig zu planen, wollen wir erst dann schlachten, wenn wir das Fleisch eines Tieres vorab verkauft haben“. Ziel sei auch, mit diesem besonderen Qualitätsfleisch die gehobene Gastronomie zu beliefern.

Uschi und Wolfgang Wagner sind nicht nur Vollblut-Landwirte, sondern echte Genussmenschen, wie man in ihrem Restaurant und Boutiquehotel „Genusswerk“ selbst erfahren kann. Das Paar hat noch einiges vor – und freut sich, dass ihre beiden Kinder in die Fußstapfen treten und ihre Mission für eine nachhaltige Land- und Nahrungswirtschaft fortführen wollen.

“Unsere Philosophie ist es, Naturschutz, Tierwohl, Regionalität und Genuss in Einklang zu bringen. Das passt perfekt zur Regionalmarke EIFEL – dieses Label tragen wir mit Stolz und Verantwortung.“

Uschi und Wolfgang Wagner – Landwirte und Direktvermarkter

https://www.genusswerk.de/hofgut/

“Das Hofgut Sachsen-Wagner in Geichlingen ist eine Konstante für das Regionalmarke EIFEL BIO Lebensmittel-Segment. Seit Anfang an im Netzwerk, starke Direktvermarktung mit exklusiven Produkten und ein innovativer Familienbetrieb, der durch und durch BIO lebt!

Markus Pfeifer – Regionalmarke EIFEL

www.regionalmarke-eifel.de

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Vier neue Stolpersteine erinnern in Alsdorf an jüdische Opfer des NS-Regimes

Alsdorf – Der Schrecken und Gräueltaten während der Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurde auch in Alsdorf gedacht. Unter großer Anteilnahme hat zunächst der Arbeitskreis „Wider das Vergessen“ vier weitere Stolpersteine in Erinnerung an jüdische Opfer des NS-Regimes verlegt.

Rund 60 Personen haben die Verlegung der Steine begleitet, darunter zahlreiche Schülerinnen und Schüler. Eine Musikgruppe des Heilig-Geist-Gymnasiums untermalte die Verlegung mit Klezmer-Musik, auch kurze Texte, die an die Opfer erinnerten, trugen die Jugendlichen an der Jakobstraße 43 in Alsdorf-Warden vor. Dort, wo Mitglieder der Familie Mimetz lebten. Die 1912 in Eschweiler geborene Jenny Elkan, die den 1906 geborenen Kaufmann Friedrich Mimetz heiratete und nach Warden zog. Beiden gelang zunächst die Flucht in die Niederlande, doch auch dort konnten sie sich dem Zugriff der Nationalsozialisten nicht entziehen. Am 16. Juli 1943 wurde Jenny Mimetz in das Vernichtungslager Sobibor deportiert und ermordet. Das Todesdatum von Friedrich Mimetz ist nicht bekannt, doch wird er ebenfalls als Opfer der Shoah geführt. Auch an die 1901 geborene und am 31.12.1945 für tot erklärte Sophie Mimetz und an die 1905 in Warden geborene und am 1942 ins Warschauer Ghetto deportierte Emmi Mimetz erinnern zwei Steine. In den Gehweg vor dem Gebäude an der Jakobstraße eingelassen wurden sie von Bürgermeister Alfred Sonders, dem heutigen Hauseigentümer Peter Beckers und Schülern. „Ich freue mich von Herzen, dass heute so viele junge Menschen teilnehmen und zeigen, dass auch sie die Ereignisse von damals nicht vergessen und dafür kämpfen, dass sie sich niemals wiederholen mögen“, sagte Alfred Sonders.

Dem pflichtete sein Stellvertreter Friedhelm Krämer bei, der im Anschluss bei der Gedenkveranstaltung an der Hoengener Schillerstraße sprach. Dort, wo in der Reichspogromnacht eine Synagoge der Zerstörungswut der Nazis zum Opfer fiel, erinnert heute ein Gedenkstein. „Wir müssen nicht nur an Tagen wie dem heutigen zeigen, dass wir als Demokraten gemeinsam einstehen für Freiheit, Toleranz und Respekt“, sagte Friedhelm Krämer, nachdem er auf dem Gedenkstein einen Kranz niedergelegt hatte. Abgerundet wurde das Gedenken durch Reflexionen von Pastoralreferentin Bärbel Schumacher und Pfarrer Wolfgang Willnauer-Rosseck. (apa)

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1 Million Euro für die Sicherheit in der Region Wittlich-Land

Wittlich – Verbandsgemeinde Wittlich-Land nimmt neue Drehleiter in Empfang, die ab sofort in Manderscheid stationiert ist – Die Verbandsgemeinde Wittlich-Land freut sich über die erfolgreiche Anschaffung einer modernen Drehleiter, die am 6. November 2024 bei der Firma Rosenbauer in Empfang genommen wurde. Das neue Einsatzfahrzeug, das ab sofort in Manderscheid stationiert ist, wird einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit der Region leisten.

Vertreter der Verbandsgemeinde, der Feuerwehr Manderscheid und der Wehrleitung führten die Abnahme vor Ort durch und bestätigten die technische Leistungsfähigkeit des Fahrzeugs, das den aktuellsten Anforderungen für Feuerwehreinsätze entspricht.

Acht Feuerwehrkräfte werden nun in einer intensiven zweitägigen Schulung auf die sichere und effiziente Bedienung der Drehleiter vorbereitet.

Die Anschaffung der Drehleiter stellt eine Investition von rund 1.000.000 Euro dar und wurde innerhalb von nur acht Monaten realisiert. Der reibungslose Beschaffungsprozess ist das Ergebnis der engen Zusammenarbeit zwischen der Feuerwehr Manderscheid, der Wehrleitung und der Verwaltung. Besonderer Dank gilt der Firma Schmitt aus Neuwied und der Firma Rosenbauer aus Karlsruhe für ihre maßgebliche Unterstützung während des gesamten Projekts.
Ein herzliches Dankeschön geht ebenfalls an die Feuerwehr der Stadt Wittlich, die während der Beschaffungsphase mit ihrer Drehleiter aushalf, nachdem die Drehleiter der Feuerwehr Manderscheid infolge eines Unfalls nicht mehr einsatzbereit war. Diese Unterstützung trug entscheidend dazu bei, dass die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr in der Region durchgängig gewährleistet blieb.

Mit der neuen Drehleiter ist die Feuerwehr Wittlich-Land optimal auf zukünftige Herausforderungen vorbereitet und kann ihre wichtige Aufgabe zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger weiterhin zuverlässig erfüllen.

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Politik

Patrick Haas kündigt erneute Kandidatur für die Bürgermeisterwahl 2025 in Stolberg an

Stolberg – Nach der Stichwahl am 16.06.2019 stand fest: Patrick Haas ist neuer Bürgermeister der Stadt Stolberg und Nachfolger des jetzigen Städteregionsrates Dr. Tim Grüttemeier. „Damals konnte ich noch nicht ahnen, welche Ereignisse meine Amtszeit prägen werden“, blickt Bürgermeister Patrick Haas zurück. „Die Corona-Pandemie, die Energie-Krise und vor allem die schreckliche Flutkatastrophe waren riesige Herausforderungen, die uns noch auch noch Jahre beschäftigen werden.“ Stolberg habe aber großen Zusammenhalt und einen gemeinsamen Blick nach vorne bewiesen.

„Vieles von dem, was ich in meinem Wahlkampf angekündigt habe, haben wir auch schon umsetzen können“, so Haas weiter. Besonders hervorzuheben sei hier die Umsetzung des dritten beitragsfreien Kitajahres, die Einführung eines Sportgutscheins und die sehr erfolgreiche Belebung der Innenstadt mitsamt neuer Veranstaltungen und der Aufwertung der Burg durch das Burgkonzept. „Insbesondere der nachhaltige Wiederaufbau, der Ausbau des Offenen Ganztages an unseren Schulen, die weiteren Schritte der Innenstadtbelebung und die Fortführung der Förderung der Dörfer sind aber zukunftsweisende und schon angestoßene Projekte, die uns als Stadt Stolberg noch lange begleiten werden und für die weitere positive Entwicklung unserer Stadt elementar sind.“

Nach ausgiebigen Gesprächen mit seiner Familie habe er deshalb eine Entscheidung getroffen: „Ich möchte mich bei der Kommunalwahl im kommenden Jahr gerne wieder als Bürgermeister zur Wahl stellen und Stolberg weiter erfolgreich nach vorne bewegen. Stolberg ist meine Heimat, für die ich mehr brenne als jemals zuvor und für die ich mich weiter mit ganzer Kraft und gemeinsam mit den vielen engagierten Menschen in unserer Stadt einsetzen möchte.“ Über eine erneute Nominierung der SPD als Kandidaten für das Bürgermeisteramt würde sich Haas folglich sehr freuen.

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Tourismus

Viele Aktionen und Angebote beim Shopping-Genuss-Abend in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Am Donnerstag, 21. November, von 17 bis 21 Uhr in Bad Neuenahr-Ahrweiler – Nach Feierabend durch stimmungsvoll dekorierte Geschäfte flanieren, herbstliche Mode und Accessoires entdecken, ein Glas Wein in gemütlichen Gasträumen trinken oder schon das erste Weihnachtsgeschenk kaufen: All das ist möglich beim neuen Shopping-Genuss-Abend am Donnerstag, 21. November, von 17 bis 21 Uhr in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die teilnehmenden Geschäfte und Gastronomiebetriebe in den Innenstädten von Bad Neuenahr und Ahrweiler haben sich eine Menge einfallen lassen, um ihren Gästen ein außergewöhnliches Shopping-Erlebnis verbunden mit Genuss und Gemütlichkeit zu bieten.

So laden Verkostungen von Sekten, Ahrweinen, Olivenölen oder Dips zum Probieren ein. Gerichte von der Gans, heiße Suppen, Glühwein, Punsch und Hot Aperol wärmen von innen, Waffeln und Gebäck sorgen für süße Genüsse. Viele Geschäfte präsentieren frische Neuheiten – ob aktuelle Brillen-Kollektionen, neu eingetroffene Accessoires, besondere Dekoartikel oder Wolle-Sortimente. Eine Apotheke bietet Stärkung mit Vitamin-C-Heißgetränken, bei einer anderen kann man eine Hautmessung durchführen. Für junge Familien gibt es Beratung in Sachen Babymassage, für Bücherfreunde Lesungen, für Spiele-Fans Vorstellungen von Brettspielen. Die Straßen werden in gemütliche Beleuchtung getaucht sein und stimmungsvolle Feuerschalen weisen den Weg zu den geöffneten Läden und Restaurants.

„Der Shopping-Genuss-Abend soll in herbstlich, vorweihnachtlicher Atmosphäre eine kleine Auszeit vom Alltag sein, eine Einladung zum Schauen, Staunen und Genießen und eine Gelegenheit, gemeinsam mit Familie, Freunden oder Kollegen eine gute Zeit zu verbringen“, so Volker Danko, Vorsitzender der Gewerbegemeinschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. (GWG). „Außerdem möchten wir darauf aufmerksam machen, dass die Innenstädte von Bad Neuenahr-Ahrweiler nach der Flut eine rasante Entwicklung erlebt haben. Auch wenn noch nicht alle Geschäftslokale wieder belegt sind, die zahlreichen geöffneten Geschäfte präsentieren sich überaus vielfältig, mit vielen neuen Ideen und in frischen, modernen Designs. Hier bei uns wird individuelles Shopping großgeschrieben. Beratung und Austausch mit den Kundinnen und Kunden stehen im Mittelpunkt.“

Auch an die Mobilität wurde an an dem Abend gedacht: Ein kostenloser Busshuttle verbindet die beiden Innenstädte miteinander. Dabei wird auch der große Parkplatz am Apollinaris-Stadion wieder in die Shuttle-Runde mit einbezogen, um die Parkplatzsuche zu erleichtern. Die Busse verkehren zwischen 16.23 Uhr und 21.30 Uhr halbstündlich.

Alle Aktionen und den Fahrplan des Busshuttles finden Besucher ahrtal.de/shopping-genuss-abend

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Hasenpest im Kreis Mayen-Koblenz aufgetreten

Region/Mayen-Koblenz – Bei einem Feldhasen aus dem Jagdbezirk Ochtendung ist der Erreger der Hasenpest (Tularämie) nachgewiesen worden. Darauf weist das Veterinäramt der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz hin und empfiehlt Spaziergängern und Wanderern, tote oder krank wirkende Hasen und Wildkaninchen auf keinen Fall anzufassen. Auch Hunde sollten nicht mit diesen in Kontakt kommen.

Die ansteckende Erkrankung war aufgefallen, nachdem ein Jäger ein bereits schwer krankes Tier erlegt und aufgrund eines Verdachts ins Landesuntersuchungsamt nach Koblenz gebracht hatte. Dort konnte der Erreger der Hasenpest Francisella tularensis in Leber und Milz nachgewiesen werden. Hauptsächlich betroffen sind von der Krankheit Hasen, Kaninchen oder Nagetiere, jedoch kann sie auch auf andere Tiere oder Menschen übertragen werden.

„Im Gegensatz zu gesunden Feldhasen zeigen an Hasenpest erkrankte Tiere in der Regel kein typisches Fluchtverhalten, sondern lassen Menschen scheinbar ohne Scheu an sich herankommen. Hohes Fieber und Schwäche sowie eine schnelle Atmung sind weitere Hinweise auf eine Erkrankung bei dem betroffenen Tier. Man darf dennoch keinesfalls die Tiere anfassen“, erläutert Dr. Simone Nesselberger, Leiterin des Veterinäramtes MYK.  Die Ansteckung des Menschen ist über offene Wunden, die Schleimhäute, die Bindehaut der Augen oder auch durch Einatmen von erregerhaltigem Staub möglich. Hat man doch ein Tier angefasst, sollten die Hände gut gereinigt und desinfiziert werden. Die Krankheitssymptome beim Menschen sind ähnlich wie bei einer Grippe: Es zeigen sich Fieber, Abgeschlagenheit und geschwollene Lymphknoten, manchmal auch Übelkeit und Durchfall. Komplikationen mit Lungenentzündung oder Beteiligung anderer Organe wie Leber, Niere und Herz können vorkommen. Nach Kontakt und ersten Anzeichen sollte man umgehend einen Arzt aufsuchen. Hunde können sich grundsätzlich infizieren und den Erreger weitergeben, besitzen jedoch eine hohe natürlich Resistenz. Nicht verwechselt werden sollte die Tularämie mit der Myxomatose, bei der die erkrankten Tiere Schwellungen und Entzündungen im Bereich der Augen zeigen. Die Myxomatose ist im Gegensatz zur Tularämie für den Menschen ungefährlich.

Wer ein auffälliges Tier entdeckt, sollte dieses dem Veterinäramt der Kreisverwaltung melden. Dort werden weitere Maßnahmen eingeleitet. Meldungen an die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz unter Tel. 0261/108-459 oder 108-455. Bei Nichterreichbarkeit sollte man sich an die örtlichen Ordnungsbehörden oder die Polizei wenden, die dann den entsprechenden Jagdpächter informieren.

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Stadtbetrieb Aachen ist einsatzbereit für den Winterdienst – 1.600 Tonnen Salz und 100 Tonnen Granulat sind eingelagert

Aachen – Mit Beginn des Novembers gilt auch die Winterdienstpflicht. Wochenlang wurden die Fahrzeuge auf dem Betriebsgelände des Aachener Stadtbetriebs dafür vorbereitet. Räumschilder und Aufbauten für Streumittel wurden montiert, etwa 1.600 Tonnen Salz und 100 Tonnen Granulat sind eingelagert. Die Winterdienstprofis des Stadtbetriebs sind gut gerüstet.

Sichere Straßen, Wege und Plätze im Winter sind eine wichtige Aufgabe. Auf Grundlage der gesetzlichen Vorschriften haben dabei neben der Verkehrssicherungspflicht vor allem der Umweltschutz und die Wirtschaftlichkeit Priorität. 310 Mitarbeitende des Stadtbetriebs sind im Winterdienst eingesetzt und rücken sofort aus, wenn Schnee und Glätte entstehen.

Maschineller Winterdienst

Wenn die meisten noch schlafen, schieben und streuen die Fahrer*innen des Winterdienstes mit insgesamt 90 Fahrzeugen, darunter Großstreufahrzeuge, Kleinstreufahrzeuge, und Traktoren, die Straßen frei und sorgen im gesamten Stadtgebiet auf rund 1.200 Straßen mit einer Streckenlänge von etwa 1.500 Kilometern für sichere Verhältnisse. Da es nicht möglich ist, bei Schnee und Glatteis alle Straßen gleichzeitig zu betreuen, arbeitet der maschinelle Winterdienst nach einem Dringlichkeitsplan.

Ab 3 Uhr werden die Fahrbahnen mit besonderer Verkehrsbedeutung von Schnee und Eis befreit. Hierzu zählen etwa Hauptverkehrs- und Durchgangsstraßen, Straßen für den öffentlichen Personennahverkehr sowie Zufahrtstraßen zu Krankenhäusern. Ist diese Dringlichkeitsstufe 1 gegen 7 Uhr abgearbeitet, haben die Winterdienstfahrer bereits eine Strecke von 555 Kilometer zurückgelegt. Im Anschluss werden die rund 457 Kilometer der Dringlichkeitsstufe 2 betreut. Hierzu zählen vornehmlich Verbindungs- und Wohnsammelstraßen.

Zur Dringlichkeitsstufe 3 gehören reine Wohn- und Anliegerstraßen. Der Winterdienst auf diesen Straßen wird im Anschluss an die Stufe 2 durchgeführt und umfasst eine Streustrecke von 423 Kilometern.

Manueller Winterdienst

Parallel zum maschinellen Winterdienst kümmern sich etwa die Mitarbeitenden des manuellen Winterdienstes in der Regel schon ab 3 Uhr um die Verkehrssicherheit an 223 Kreuzungsbereichen, 27 Fußgängerzonen, 183 Fußgängerüberwegen, 410 Gehwegen, 18 Brückenanlagen und 64 Treppenanlagen.

Winterdienst auf Radwegen

Auch auf den Radwegen übernimmt der Stadtbetrieb die Winterdienstpflicht. Dies betrifft im Stadtgebiet eine Streckenlänge von 90 Kilometern in der Dringlichkeitsstufe 1, hinzu kommen weitere 25 Streckenkilometer in der Dringlichkeitsstufe 2.

Grundstückseigentümer*innen

Verantwortlich für die Schnee- und Glättebeseitigung auf Gehwegen sind die jeweiligen Grundstückseigentümer. Als Streumittel dürfen dabei nur abstumpfende Mittel wie Sand oder Splitt eingesetzt werden. Ausnahmen von dieser Regelung sind nur erlaubt, wenn der Einsatz von abstumpfenden Streumitteln nicht ausreicht, keine Wirkung erzielt und dadurch eine Gefahr für die Gesundheit der Fußgänger*innen gegeben ist, beispielsweise bei Eisglätte, Treppenanlagen und in starkem Gefälle. Die Gehwege sind in einer für Fußgänger*innen erforderlichen Breite von eineinhalb Metern von Schnee freizuhalten und bei Glätte zu bestreuen.

Die Verpflichtung zur Winterwartung auf Gehwegen erstreckt sich auch auf den Bereich der Haltestellen für öffentliche Verkehrsmittel und Schulbusse sowie an allen für Fußgänger*innen eingerichtete Überwege. Dazu gehören Ampeln, Zebrastreifen und Bordsteinabsenkungen. An diesen Stellen müssen die Gehwege bis zur Bordsteinkante so von Schnee befreit und bei Glätte bestreut werden, dass ein möglichst gefahrloser Zu- und Abgang gewährleistet ist.

An Werktagen müssen in der Zeit von 7 bis 20 Uhr gefallener Schnee und entstandene Glätte unverzüglich nach Ende des Schneefalls und nach dem Entstehen der Glätte entfernt werden. Nach 20 Uhr gefallener Schnee und entstandene Glätte müssen bis 7 Uhr (an Sonn- und Feiertagen bis 9 Uhr) des folgenden Tages beseitigt werden.

Besondere Vorsicht im Straßenverkehr

Auch bei bester Organisation bringt die Winterzeit auch immer Beeinträchtigungen des Fahrzeug- und Fußgängerverkehrs mit sich. Alle Verkehrsteilnehmer sollten bei Schnee und Eis entsprechende Vorsicht walten lassen. Eine dem Straßenzustand angepasste Fahrgeschwindigkeit vermindert das Risiko von Unfällen. Je nach Wetterlage ist es besser, das eigene Fahrzeug stehen zu lassen. Autos sollten so geparkt werden, dass die breiten Winterdienstfahrzeuge gut durch die Straßen kommen.

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Jobmesse am Nürburgring begeistert – 60 Aussteller treffen auf 2.500 interessierte Besucher

Nürburgring – Alleine am Freitag kamen rund 600 Schüler von vier weiterführenden Schulen aus Kelberg, Adenau, Ahrweiler und Andernach. Am Samstag zog es zudem weitere interessierte Fachkräfte und Quereinsteiger an den Ring. Insgesamt 2.500 Besucher kamen zur Jobmesse an den Nürburgring und nutzten an beiden Messetagen die Möglichkeit für persönliche Gespräche, umfassende Informationen und eine Reihe spannender Mitmach-Aktionen.

Die Möglichkeiten zum Austauschen und Ausprobieren waren riesig. So konnten die Besucher zum Beispiel am Stand von Krämer Bau aus Kelberg mit ferngesteuerten Baufahrzeugen in einer großen Sandkiste ihre Geschicklichkeit testen. Manthey beeindruckte derweil mit einem attraktiven Porsche als Blickfang und präsentierte sein Portfolio, das weit über den Motorsport hinausgeht. Ebenfalls ein echter Hingucker: Der Messestand der Bundeswehr. Dieser war auf Basis der positiven Erfahrungen bei der letztjährigen Jobmesse am Nürburgring dieses Mal noch größer ausgefallen.

Der Nürburgring selbst nutzte ebenfalls die Gelegenheit, um sein umfangreiches Jobangebot vorzustellen. Besucher konnten im Cockpit eines Formel-Fahrzeugs oder im Elektro-Kart Platz nehmen und mehr über die facettenreichen Berufsmöglichkeiten in der Destination Nürburgring erfahren. Hierzu gehören die Jobangebote der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG als Betreiberin der Rennstrecke, der Nürburgring Hotels und des Nürburgring Ferienpark, der Nürburgring eSports Bar sowie des Video-Produktionsunternehmens Nürburgring TV. Letzteres dokumentierte das Messegeschehen vor Ort, um anschließend wieder einen emotionalen Clip – ein sogenanntes After-Movie – über die Messe zu erstellen.

„Nach der dritten Ausgabe können wir festhalten, dass sich die Jobmesse powered by Nürburgring zu einer unverzichtbaren Plattform für Karrierechancen in der Region entwickelt hat. Diese positive Entwicklung zeigt nicht nur, wie wichtig eine solche Plattform ist, sondern auch, wie attraktiv der Nürburgring als Veranstaltungsort wahrgenommen wird“, erklärt der Geschäftsführer der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG, Ingo Böder und ergänzt: „Es ist wirklich beeindruckend, wie kreativ und vielseitig die Unternehmen ihre Jobangebote präsentieren und wie groß das Interesse der Besucher ist. Wir sind stolz darauf, mit dieser Messe einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen und beruflichen Entwicklung in der Region zu leisten und freuen uns schon jetzt auf die nächste Ausgabe.“

Diese wird 2025 aller Voraussicht nach wieder im November stattfinden – und wer weiß, vielleicht präsentiert dann einer der diesjährigen Besucher das Job-Portfolio seines neuen Arbeitgebers auf der Jobmesse powered by Nürburgring. Alle Unternehmen, die in diesem Jahr mit dabei waren, und die Links zu den Webseiten, finden sich unter www.nuerburgring.de.

Stimmen der Aussteller zur „Jobmesse powered by Nürburgring“

Tanja Krämer, Marketing | Krämer Bau GmbH

„Mit unserem Standort in Kelberg ist die Eifelregion für uns ein zentrales Einzugsgebiet. Die Jobmesse bietet uns eine ideale Plattform, um unser Unternehmen und die vielfältigen Möglichkeiten für Mitarbeiter zu präsentieren. Besonders schätzen wir die breite Zielgruppe, die hier von jungen Menschen bis hin zu Bewerbern eines jeden Alters reicht. Um Aufmerksamkeit zu schaffen und ins Gespräch zu kommen, setzen wir bei unserem Stand immer auf kreative Ideen: Dieses Jahr haben wir deshalb eine interaktive Sandkiste mit einem ferngesteuerten Bagger aufgebaut. So möchten wir Besucher spielerisch abholen und ins Gespräch kommen, was auch gut funktioniert hat.“

Martin Raeder, Geschäftsführer | Manthey Racing GmbH
„Manthey entwickelt sich als Unternehmen ständig weiter. In diesem Zusammenhang ist es uns wichtig, auch auf Talente aus der Region zu setzen. Die Jobmesse am Nürburgring ist daher eine sehr gute Gelegenheit für uns, unsere Ausbildungsplätze für das kommende Jahr sowie unsere vielfältigen Stellen für berufserfahrene Fachkräfte zu besetzen. Wir freuen uns, auch in diesem Bereich mit dem Nürburgring zusammenzuarbeiten und ein Teil der Messe zu sein. Vor Ort ergeben sich viele interessante Gespräche mit Bewerbern, von denen wir hoffentlich einige in Zukunft bei Manthey begrüßen dürfen.“

Oberstabsfeldwebel Dominik Hermes, Leiter Messestand | Bundeswehr
„Die Vergrößerung unserer Standfläche bei der diesjährigen Messe ist das Ergebnis der positiven Erfahrungen aus dem letzten Jahr. Mit Unterstützung unseres Beratungsbüros in Koblenz haben wir uns dazu entschieden. Die Bundeswehr bietet sowohl militärischen als auch zivilen Quereinsteigern zahlreiche Karrieremöglichkeiten, die wir hier präsentieren. Neben den interessanten Gesprächen vor Ort weisen wir zudem immer auf unser Bewerbungsportal hin. Hier können Interessierte herausfinden, welche regionalen Optionen auch als ziviler Angestellter zur Verfügung stehen.“

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Blitzumfrage zum Aus der Ampel-Koalition – Zwei Drittel der Unternehmen werten Bruch als Chance

Region/Koblenz/Ludwigshafen/Mainz/Trier – Blitzumfrage der IHK Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz zum Aus der Ampel-Koalition – Der Bruch der Ampelkoalition in Berlin und die in Aussicht stehenden Neuwahlen werden von mehr als zwei Dritteln der Unternehmen (69 Prozent) in Rheinland-Pfalz positiv oder eher positiv bewertet.

Das ist das Ergebnis einer Blitzumfrage der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz unter den Mitgliedsunternehmen der Vollversammlungen der vier Industrie- und Handelskammern. Demnach bewerten 14 Prozent der Umfrageteilnehmer den Koalitionsbruch als eher negativ oder negativ. „Das Stimmungsbild aus der Blitzumfrage ist eindeutig: Das Aus der Ampelkoalition und die folgenden Neuwahlen eröffnen Chancen, in anderer parteipolitischer Gewichtung wichtige wirtschaftspolitische Strukturreformen anzugehen“, sagt Arne Rössel, Hauptgeschäftsführer der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz.

Aus Sicht von 88 Prozent der Umfrageteilnehmer ist jedoch der derzeit kommunizierte Termin für die Vertrauensfrage und die nachfolgenden Neuwahlen zu spät. „Die Wirtschaft benötigt nun eine belastbare Perspektive und Planungssicherheit. Zudem muss das beschädigte Vertrauen in die Politik wieder hergestellt werden. Mit einer Minderheitsregierung über ein halbes Jahr und länger wird dies kaum möglich sein. Zudem drängt die Zeit um wichtige aktuelle Fragestellungen, etwa die Beziehungen zu den USA, zu beantworten “, kommentiert Arne Rössel.

Als wichtigstes wirtschaftspolitisches Handlungsfeld wird der Bürokratieabbau genannt. „Für 94 Prozent der Umfrageteilnehmer steht der Bürokratieabbau an erster Stelle. Regulierungen, Berichtspflichten und Formalismus machen der Wirtschaft zu schaffen und entziehen dem Kerngeschäft Ressourcen, hier muss dringend gegengesteuert werden“, erläutert der IHK-Hauptgeschäftsführer. Weitere wichtige Reformgebiete sind Energie (Kosten und Versorgungssicherheit), Steuern (Investitionsanreize), Fach- und Arbeitskräftemangel und Planungsbeschleunigung.