Das Kresch-Theater Krefeld war zu Gast in der Awo-Kita Kallmuth und begeisterte „Pänz“ und Erwachsene mit einer Aufführung des Kinder-Theaterklassikers „Karius und Baktus“. Foto: Petra Fleer-Booz / Awo/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich-Kallmuth – „Wir hatten einen sehr schönen Abschluss des Kindergartenjahres und endlich mal wieder Theater“, freut sich Petra Fleer-Booz, Leiterin der Awo-Kita in Kallmuth. Am Donnerstag vor den Sommerferien war das Kresch-Theater Krefeld im Kindergarten zu Gast und unterhielt sowohl Kinder als auch Eltern mit einer Aufführung des Theater-Klassikers „Karius und Baktus“.
Philipp Winkler (Karius) und Dorothea Booz (Baktus) glänzten in den Hauptrollen und freuten sich, die erste Aufführung seit Herbst vergangenen Jahres auf ihre mobile Bühne zu bringen. Foto: Petra Fleer-Booz/Awo/pp/Agentur ProfiPress
Die Geschichte dieser beiden Kobolde, gespielt von Philipp Winkler und Dorothea Booz, die mit Spitzhacken und Presslufthammer im Mund ihr Unwesen treiben, zeigt spielerisch, wie wichtig das tägliche Zähneputzen und die Zahnpflege sind. Die Regie und das Bühnenbild kamen von Isolde Wabra.
Schimpfen hilft nicht
Schlechte Essgewohnheiten und eine vernachlässigte Zahnhygiene sind nach wie vor aktuell und Mahnen und Schimpfen helfen bei Kindern nicht immer. Das Theater kann dabei eine sehr gute Unterstützung für Erzieher und Eltern sein, denn die Kinder sollen wollen und verstehen, was nötig ist, um die eigenen Kauwerkzeuge in Schuss zu halten.
Ob „Karius und Baktus“ den Bohrer und das Mundwasser überlisten konnten oder sich doch ein neues Zuhause suchen müssen? Das Ende des Theaters ist in jedem Fall nicht so tragisch wie in dem bekannten Kinderbuch, das Thorbjørn Egner schon 1949 in Norwegen herausbrachte.
Für die beiden Schauspielenden war es die erste „Karius und Baktus“-Vorstellung seit Herbst vergangenen Jahres und deshalb ein besonders schöner Abschluss vor der Sommerpause. „Karius“ a la Philipp Winkler: „Es ist so schön, endlich wieder live mit Publikum zu interagieren und in Kallmuth haben die Kinder auch wirklich toll mitgemacht.“
Die Westnetz GmbH verlegt im Auftrag der Westenergie Breitband GmbH in Teilbereichen von Gerolstein Glasfaserkabel für den Zugang zum schnellen Internet. Foto: Westnetz
Gerolstein – Tiefbauarbeiten starten in der 28. Kalenderwoche. Über 800 Wohneinheiten erhalten Zugang zum schnellen Internet. Die Westnetz GmbH verlegt im Auftrag der Westenergie Breitband GmbH in Teilbereichen von Gerolstein Glasfaserkabel für den Zugang zum schnellen Internet. Der Glasfaserausbau erfolgt in der technisch modernsten Variante „Fiber to the Home“ (FTTH), was bedeutet, dass die Glasfaserkabel direkt bis ins Gebäude verlegt werden. Mit diesem Ausbau sind die Einwohner zukunftssicher aufgestellt, denn jedes Haus erhält seinen eigenen Glasfaseranschluss. Übertragungsraten von 1.000 Megabit stellen dann kein Problem mehr dar, für Gewerbe und Industrie sind spezielle Übertragungsraten im Gigabitbereich möglich.
Die Baumaßnahme betrifft in Gerolstein Teilbereiche folgender Straßen: Aloys-Schneider-Straße, Bahnhofstraße, Bergstraße, Burgstraße, Burgring, Eichenweg, Frankensteinstraße, Gymnasialstraße, Hauptstraße, Heiligensteinstraße, In den Weiden, Kasselburger Weg, Karlshöhe, Kronenburger Straße,
Lehnenbachtal, Lindenstraße, Lissinger Straße, Manderscheider Straße, Mühlenstraße, Obere Marktstraße, Raderstraße, Sarresdorfer Straße, Sonnenweg, Stefan-Dohm-Straße, Unter den Dolomiten, Untere Marktstraße, Von Eichendorff- Straße, Waldstraße und Zum Sandborn.
Ab der 28. Kalenderwoche werden die Tiefbauarbeiten im Burgring aufgenommen. Die Arbeiten erfolgen auf einer Trassenlänge von insgesamt 4.400 Metern. Westnetz wird 20 Glasfaserverteilerschränke errichten und somit über 800 Wohneinheiten an das Glasfasernetz anbinden können. Sobald die Leerrohre in den Straßen verlegt sind, wird mit dem Einblasen der Glasfaserkabel begonnen. Danach schließt Westnetz die einzelnen Haushalte ans schnelle Internet an. Die Baumaßnahme wird voraussichtlich bis zum 1. Quartal 2022 andauern. Westnetz führt die Arbeiten im Auftrag der Westenergie Breitband GmbH durch und bittet um Verständnis für Beeinträchtigungen während der Bauphase.
Alle Anwohner, die einen schnellen Internetanschluss erhalten können, werden per Post von Westenergie Breitband über den Ausbau und das Produktangebot informiert. Geschäftskunden im Ausbaugebiet erhalten die entsprechenden Informationen von der VSE Net GmbH. Darüber hinaus gibt es unter der kostenlosen Rufnummer 0800 99 000 66 bereits Auskunft über die Produkte und Leistungen. Weitere Informationen finden Interessierte auch unter www.eon-highspeed.com.
Kurt Krautscheid, Präsident der Handwerkskammer (HwK) Koblenz bei der Vereidigung. Foto: HwK Koblenz
Region/Mayen-Koblenz – Handwerkskammer Koblenz führt Sachverständigentag mit Neuvereidigung in Präsenz durch. „Ich freue mich sehr, Sie zum Sachverständigentag mit Neuvereidigung in Präsenzform begrüßen zu dürfen“, eröffnete Kurt Krautscheid, Präsident der Handwerkskammer (HwK) Koblenz, die Veranstaltung mit 80 geladenen Gästen im Zentrum für Ernährung und Gesundheit. Das fachübergreifende Forum für Weiterbildung, Erfahrungsaustausch und Kontaktpflege für die öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen im Handwerk aus dem Bereich der HwK stand im Zeichen der Neuvereidigung wie auch des elektronischen Rechtsverkehrs.
Im Rahmen des Sachverständigentages vereidigte die Handwerkskammer Koblenz (am Rednerpult Präsident Kurt Krautscheid) sechs neue Sachverständige. Foto: HwK Koblenz
Die bereits durchgeführte Wiedervereidigung musste aufgrund der Pandemie-Vorschriften im schriftlichen Verfahren stattfinden. „Immerhin konnten wir so gewährleisten, dass unsere Sachverständigen ohne Unterbrechung ihre wichtige Tätigkeit ausüben konnten. Gerade für die Gerichte war das wichtig, die Sie in fachlicher Hinsicht unterstützen“, hob Krautscheid eine Schlüsselrolle der Sachverständigen heraus. Denn sie werden von Gerichten zur Gutachtenerstattung beauftragt und helfen so, strittige Handwerkerleistungen nach deren Qualität und Preis zu beurteilen. Entsprechend hoch sind die Anforderungen vor einer Vereidigung durch die Handwerkskammer: Meister im Handwerk mit Berufserfahrung ist grundsätzliche Voraussetzung. Außerdem wird ein besonderes Bestellungsverfahren durchlaufen und die besondere Sachkunde überprüft. Selbst die Erstellung eines Probegutachtens, eine schriftliche Prüfung und ein Fachgespräch zählen dazu, wobei der zuständige Fachverband hinzugezogen wird. Die Handwerkskammer entscheidet dann über die öffentliche Bestellung und Vereidigung. „Das gesamte Verfahren ist umfangreich, anspruchsvoll und soll eine unabhängige, weisungsfreie, persönliche sowie gewissenhafte Ausübung der Sachverständigentätigkeit sicherstellen“, erklärt Susanne Terhorst als HwK-Justiziarin die Hintergründe. „Sachverständige übernehmen eine hohe Verantwortung. Das möchten wir auch mit dieser Veranstaltung verdeutlichen, die in feierlichem Rahmen stattfindet und die geleistete Tätigkeit dieser Experten honoriert.“
Entsprechend anspruchsvoll wurde auch das Rahmenprogramm gestaltet. Marcus Schönemann, Regierungsrat im rheinland-pfälzischen Ministerium der Justiz, erläuterte in seinem Fachvortrag „Kommunikation in Zeiten der Digitalisierung – e-Akte und elektronischer Rechtsverkehr“ damit verbundene Entwicklungen und Vorschriften, die auch in das Sachverständigenwesen hineinwirken. Denn ab 1. Januar 2022 müssen auch Behörden einen elektronischen Rechtsverkehr sicherstellen, darunter die Handwerkskammer Koblenz. Die Teilnahme daran ist für Sachverständige noch freiwillig. Doch in der Praxis wird bereits jetzt vieles elektronisch versandt und vorgehalten. „Monatlich umfasst der elektronische Rechtsverkehr rund 100.000 Vorgänge. Im Jahr 2020 waren es 1,3 Millionen“, nannte Schönemann bereits jetzt erreichte Zahlen. Künftig wird die Digitalisierung auch hier die zentrale Rolle spielen – eine Ausrichtung, auf die sich auch die Sachverständigen einstellen müssen.
In einer Publikumsdiskussion nannten die Plus und Minus dieses Verfahrens. Gerade die Frage der Zugangsrechte in elektronische Rechtssysteme und die Umwandlung von Papier in e-Akten seien Hürden. Die Anschaffung entsprechender Programme und Gerätschaften, deren Implementierung in Erstellungsprozesse von Gutachten und ein technisch einheitlicher Austausch zwischen Gerichten und Sachverständigen wurden als Probleme genannt. Hier dürfe die Justiz mit Vorschriften nicht an den Realitäten vorbei einen „Generalplan“ entwickeln.
Die Gewinnung junger Sachverständiger stand im Mittelpunkt des Vortrages von Dachdeckermeister Herbert Gärtner, der selbst vor vielen Jahren zum öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen ernannt wurde. Als Sachverständigen-Obmann des Landesinnungsverbandes des Dachdeckerhandwerks Rheinland-Pfalz ging er auf seinen eigenen Werdegang ein und machte über das Beispiel von Dachdeckermeister Christian Gilles anderen Handwerksmeistern Mut, sich als Sachverständige zu bewerben. Gilles und Gärtner haben gemeinsam einen kollegialen Weg zurückgelegt, auf dem Erfahrungen und Wissen von einer Generation an die andere weitergegeben wurde. „Ich habe so unglaublich viel gelernt“, lobte Gilles die Unterstützung von Mentor Gärtner, der humorvoll, aber auch mit Nachdruck auf die Wichtigkeit dieser Arbeit einging. „Wir Handwerker sind als Meister und Sachverständige in vielen Fragen die einzigen Experten, die Leistungen und Hintergründe bewerten können. Das sollten wir in der Beurteilung nicht anderen, fachfremden Bereichen überlassen!“ Insofern komme der Gewinnung und Schulung junger Sachverständiger aus dem Handwerk eine wichtige, perspektivische Bedeutung zu, „der wir uns gerne, mit voller Leidenschaft und Wissenshunger widmen müssen“, griff Gärtner einen Aspekt auf, den er als Bereicherung empfindet. „Man lernt immer wieder dazu und jeder Fall ist anders. Das eigene Wissen wird so erweitert und fließt in die alltägliche Praxis ein.“
Höhepunkt der Veranstaltung war die Vereidigung sechs neuer Sachverständiger aus fünf Gewerken: Klempner- und Dachdeckermeister Reiner Bachenberg (Puderbach; LK Neuwied), Dachdeckermeister Christian Gilles (Rüber; LK Mayen-Koblenz), Maurer- und Betonbauermeister Marcel Groß (Spessart; LK Ahrweiler), Orthopädieschuhmachermeister David Haßler (Weiskirchen; LK Merzig-Wadern), Dachdeckermeister Lars Hennig (Emmelshausen, Rhein-Hunsrück-Kreis) und Kälteanlagenbauermeister Torsten March (Bullay; LK Cochem-Zell). Nach dem feierlichen Eid übernahmen sie die Insignien der Sachverständigen: Ernennungsurkunde, Ausweis und Rundstempel mit Siegel.
Mehr Informationen zum Sachverständigenwesen bei der Handwerkskammer Koblenz: Julia Appelmann, Tel. 0261/ 398-205, julia.appelmann@hwk-koblenz.de
Bezirksamtsleiter Martin Freude (hinten links) freut sich gemeinsamen mit Bezirksbürgermeisterin Elke Eschweiler (hinten 2.v.l.), den stellvertretenden Bezirksbürgermeisterinnen Astrid Vogelheim (vorne links knieend) und Fabia Kehren (3.v.l) sowie den drei Projektleiterinnen Ursula Müller, Nicole Reuter und Barbara Kirchbrücher stehend (4.v.l. nach rechts) im Rahmen der Betreuerinnen und Kinder der Kita St. Apollonia über die angelegte Wildblumenwiese. Foto: Stadt Aachen / Andreas Herrmann
Aachen – Drei tolle Projekte der Engagementkampagne „Aachen blüht“ werden in Eilendorf vorgestellt. Die Kitas St. Apollonia und St. Severin bringen ihren Kindern spielend die Natur bei. Im Urban Gardening Projekt „Johannesgarten“ entsteht zwischen dem Gemeindezentrum und der Urbanstraße ein Gemeinschaftsgarten. In Eilendorf freut man sich über Zuwachs in der Pflanzenwelt. Am 6.
Juli sind in der Kita St. Apollonia drei neue Projekte der Aktion „Aachen blüht“ vorgestellt worden. Bezirksbürgermeisterin Elke Eschweiler lobt das „gesunde, natürliche und ehrenamtliche Engagement“ im Bezirk, wodurch die unterschiedlichen Projekte entstanden und gefördert wurden. Auch Bezirksamtsleiter Martin Freude freut sich über das große Engagement in seinem Bezirk.
Nicole Reuter, Leiterin der Kita, präsentiert diverse Einzelprojekte, die vor Ort entstanden sind. Ursula Müller, Leiterin der Kita St. Severin, stellt Projekte ihrer Kita vor und Barbara Kirchbrücher das Gemeindeprojekt „Johannesgarten – Gemeinschaftsbeete an der Versöhnungskirche“.
Vom Hochbeet bis zum Ameisenbär
Im Außenbereich der Kita St. Apollonia wurde ein Bienenkorb und Hochbeet aufgestellt, ein Ameisenbeet in Form einer Kräuterspirale gebaut, diverse Beerensträucher und Tomatenpflanzen für den kleinen Hunger zwischendurch in niedrigen Kübeln angesiedelt sowie eine bunte Wildblumenwiese angelegt. „Sogar ein Ameisenbär ist in den großen Garten eingezogen“, erklärt Reuter. Das zutrauliche Stofftier beantwortet Briefe der Kinder und verschenkt Blumensamen. Teilweise finden die Projekte auch in Zusammenarbeit mit den Eltern der betreuten Kinder statt.
„Die Projekte wurden nachhaltig angelegt und werden in den kommenden Jahren weitergeführt“, betont Reuter. So lernen die Kinder nicht nur, wie man Pflanzen säht und pflegt, sondern auch über zahlreiche Insektenarten und dem friedlichen Umgang mit ihnen. „Die vor Beginn des Projektes von Eltern geäußerte Sorge, dass ihre Kinder von Bienen gestochen werden könnten, war unbegründet.“ Zudem wurde die umfangreiche Arbeit in – und mit – der Natur belohnt: Die Kita St. Apollonia landete beim letzten Wettbewerb der Initiative „Deutschland summt“ auf dem ersten Platz.
Auf dem kleineren Gelände der Kita St. Severin werden mit Unterstützung der Bezirksvertretung aktuell Hochbeete angelegt, in denen zahlreiche Gemüsearten von Mangold bis Kohlrabi und Wildblumen gepflanzt und ausgesät werden. Auch hier sollen den Kindern dadurch naturnahe Themen vermittelt und die Wissenslücke zwischen Acker und Nahrungsmittel geschlossen werden. Müller beschreibt das Projekt mit den Worten: „Aus den Blüten ist eine Frucht geworden – und zwar nicht aus dem Supermarkt, sondern selbst angepflanzt!“.
Gemeinschaftsbeete an der Versöhnungskirche Im Urban Gardening Projekt „Johannesgarten“ wird in der Johannesstraße ein Bereich der Rasenfläche zwischen dem Gemeindezentrum und der Urbanstraße aufbereitet und mit Gemüse, Obststräuchern und -bäumen bepflanzt. Dabei entstanden laut Kirchbrücher anfänglich große
Herausforderungen: „Die Wiesenfläche war durch eine vorherige Nutzung als Standort eines Planschbeckens und davor eines Beachvolleyballfeldes stark verdichtet. So musste unter anderem eine dicke Sandschicht abgetragen werden.“ Davon haben sich die Gärtner*innen jedoch nicht abhalten lassen.
Im Schatten eines bereits vorhandenen Wallnussbaumes soll ein grüner Aufenthaltsraum geschaffen werden. Auch Kirchbrücher betont die zukunftsorientierte Planung des Projektes: „Nächstes Jahr soll es weiter gehen, das Gelände kann noch erweitert werden“. Freude erläutert ergänzend die Kooperation mit einem Imker, der im Gemeinschaftsgarten einen geeigneten Standort für drei Bienenstöcke gefunden hat. Die Gartengruppe des „Johannesgartens“ freut sich auf neue Mitstreiter*innen im gemeinschaftlichen Gärtnern. Jede*r ist willkommen – auch ohne gärtnerische Vorerfahrung.
Das leerstehende Gebäude und der triste Kreuzungsplatz von
Eifeldomstraße, Limbacher und Eichener Straße um den Dorfbrunnen wirkt wenig einladend. Foto: SPD Bad Münstereifel
Bad Münstereifel-Houverath – Die Visitenkarte des Hauptorts am Hochthürmer-Berg soll nach dem Willen der SPD attraktiver und
sicherer werden. Dabei wird beklagt, dass die Stadtentwicklung zu sehr nur auf die Kernstadt konzentriert ist. Bereits vor fünf Jahren hat sich der Stadtentwicklungsausschuss bereits mit einer Umgestaltung der
Flächen am alten Dorfbrunnen nach einem SPD-Antrag beschäftigt.
„Ein Planungsbüro hatte zuvor auf mein Betreiben hin einen Mobilitätscheck durchgeführt und viele Schwächen innerhalb des Dorfes aufgezeigt. Gerade im Bereich der Dorfmitte gibt es Handlungsbedarf.“ beschreibt Karl Michalowski die Situation. Der SPD-Fraktionsvorsitzende moniert, dass das Projekt zwar in das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) gekommen ist, doch bislang nichts passiert sei.
Dabei schwebt ihm nicht nur eine Verbesserung der Verkehrssicherheit besonders für Kinder und ältere Menschen vor. „Auch eine Verbesserung des Dorfbildes und der Aufenthaltsqualität sei hier angebracht.“ so Michalowski. Eine attraktive Umgebung könnte
auch wieder dazu beitragen, dass in den vor Jahren geschlossenen Gasthof wieder Leben einkehrt. Die Dorfkneipe diente den Orten am
Hochthürmer-Berg als wichtiger Treffpunkt für den sozialen Austausch sowie als Veranstaltungsmöglichkeit.
Das leerstehende Gebäude und der triste Kreuzungsplatz von
Eifeldomstraße, Limbacher und Eichener Straße um den Dorfbrunnen wirkt wenig einladend. Eine Finanzierungsmöglichkeit böte das Dorferneuerungsprogramm des Landes NRW. Die Sozialdemokraten wollen, dass eine Stadtentwicklung auch in den Dörfern sichtbar wird. Sie befürchten, dass die Akzeptanz der teuren ISEK-Projekte leiden würde. Diese waren bislang nur auf die Kernstadt beschränkt. Daher sollten nach dem Willen der SPD die Dörfer als Lebens-, Arbeits-,
Erholungs- und Naturraum ebenso gestärkt werden.
Wachtbergs Wälder sind dank massiver Aufforstungen gut aufgestellt. Foto: Gemeinde Wachtberg/es
Wachtberg – Die zuletzt heißen, trockenen Sommer und der Borkenkäfer haben unseren Wäldern arg zu schaffen gemacht. An vielen Stellen, wo bisher noch dichter Baumbestand herrschte, finden sich vermehrt teils große Lichtungen. Fichten, des Borkenkäfers Lieblingsplatz und Nahrungsgrundlage, fänden sich kaum noch hier, so der zuständige Revierleiter Willi-Josef Wild in seinen Ausführungen über den aktuellen Zustand des Wachtberger Waldes im letzten Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität.
Aber diese vermeintlich schlechte Nachricht führt auch zu einer guten Nachricht: Die Aufforstungen der entstandenen Freiflächen mit nun verschiedenen, dem Klimawandel besser gewachsenen Holzarten ist weitestgehend abgeschlossen. Rund 5000 Hektar misst die Gemeindefläche Wachtbergs, davon sind circa ein Sechstel, gut 800 Hektar, Wald. Dieser ist entweder im Besitz der Gemeinde Wachtberg oder dem sich in der Forstgemeinschaft Drachenfelser Ländchen zusammengeschlossenen Großteil der privaten Waldbesitzer. Daneben gibt es einige, die keiner Organisation angehören. Insgesamt gibt es in Wachtberg fast 600 Waldbesitzer.
Wald in Gemeinde-Besitz
Der Gemeinde Wachtberg gehören 82 Hektar Wald, also rund 10 Prozent des Gesamtbestandes. Der überwiegende Teil des gemeindlichen Waldes, 85 Prozent, besteht aus Laubbäumen, der restliche Anteil von 15 Prozent aus Nadelbäumen. Der Holzeinschlag ist in den letzten Jahren aufgrund sich ändernder klimatischer Bedingungen und nicht zuletzt auch wegen des Borkenkäferbefalls stark angestiegen. Wurden 2017, also vor gut drei Jahren, nur gut 500 Festmeter Holz geschlagen, so hatte sich dies ein Jahr später schon annähernd verdoppelt und in 2019 und 2020 beinahe jeweils verdreifacht auf knapp 1500 Festmeter. Parallel zu dieser Entwicklung begannen die ersten größeren Aufforstungen. Wurde 2018 gerade mal ein Drittel Hektar aufgeforstet, vergrößerten sich derlei Flächen in 2019 und 2020 auf jeweils rund dreieinhalb Hektar. Oder, in Bäumen gesprochen, in 2017 wurden keine Bäume neu gepflanzt. In 2018 begannen vermehrt Aufforstungen, insgesamt 1.000 neue Bäume. 2019 betrug die Anzahl der Neuanpflanzungen bereits knapp 4.200, 2020 wurden sogar 9.300 neue Bäume gesetzt und seit Jahresbeginn 2021 sind auch schon 4.800 Neuanpflanzungen erfolgt. In Summe wurden in den letzten dreieinhalb Jahren rund 19.300 neue Bäume gepflanzt.
Wald in der Forstgemeinschaft Drachenfelser Ländchen
480 Hektar, mehr als die Hälfte des gesamten Waldbestandes, wird von den 191 Mitgliedern der Forstgemeinschaft Drachenfelser Ländchen verwaltet. Auch hier sind Laubbäume deutlich stärker vertreten. Mit 80 Prozent dominiert der Laubholzanteil, die restlichen 20 Prozent entfallen auf Nadelhölzer. Der Holzeinschlag ist ebenfalls angestiegen. Im Zeitraum von 2017 bis 2020 hat er sich mehr als verdoppelt. Waren es 2017 noch knapp 1.500 Festmeter, so betrug dies in 2020 bereits über 3.000 Festmeter. Ähnlich sieht es bei den Aufforstungen auf. Gegenüber 2017 hat sich die damalige Zahl der Neuanpflanzungen von 0,34 Hektar in 2018 auf 0,60 Hektar verdoppelt, in 2019 fast versechsfacht auf 1,75 Hektar. Im letzten Jahr stieg die Zahl der Aufforstungen nochmals um ein Vielfaches auf insgesamt 6,6 Hektar in 2020. Laubholz-Anpflanzungen stehen auch hier im Fokus, so wurden 2020 insgesamt 17.100 Laubbäume und nur 700 Nadelbäume neu gesetzt. Und auch dieses Jahr hat gut angefangen. Knapp 17.000 neue Laubbäume und 450 Nadelbäume wurden bisher neu angepflanzt. In Summe sind das innerhalb der letzten viereinhalb Jahre 46.730 neu gepflanzte Bäume.
Fazit Willi-Josef Wild: „Der Wachtberger Wald ist auf einem guten Weg!“ (mm)
Ein Highlight im Programm sind die zwei Meisterschaftsläufe der IDM Superbike 1000. Foto: Nürburgring
Nürburgring – Motorsport ohne Fans ist wie die Eifel ohne den Nürburgring. Wenn am 17. und 18. Juli 2021 die 35. Auflage des ADAC Truck-Grand-Prix gemeinsam mit der IDM Superbike 1000 auf dem Ring startet, sind auch Zuschauer wieder herzlich willkommen. Da es im Gesamtprogramm noch Einschränkungen gibt, wurden die Eintrittspreise für den Mega-Event mit Trucks und Motorrädern fast halbiert.
Die rheinland-pfälzische Landesregierung hat den Nürburgring erst kürzlich als Modellprojekt für Veranstaltungen mit Zuschauern im Freien benannt. Das vom Nürburgring entwickelte kontaktlose Hygienekonzept für Zuschauer ermöglicht das sichere Live-Erlebnis auf den geöffneten Tribünen. Dieses Konzept greift auch am dritten Juli-Wochenende.
Im Mittelpunkt des sportlichen Teils stehen auf dem Nürburgring die Läufe zur FIA-Europameisterschaft. 20 Trucks mit bis zu 1500 PS fahren um Punkte. Ein Highlight im Programm sind die zwei Meisterschaftsläufe der IDM Superbike 1000. Es handelt sich um die Königsklasse in Deutschlands höchster Straßenrennsportserie. Die Motorräder haben über 200 PS und Fahrer aus ganz Europa kämpfen um den Titel. Die Leistungsdichte ist enorm und die Meisterschaft in der dieser Saison so offen wie schon lange nicht mehr. Vor den beiden Läufen beim ADAC-Truck-Grand-Prix führt der Schweizer Dominic Schmitter auf Yamaha vor dem Franzosen Valentin Debise auf Kawasaki. Dahinter lauern mit Bastien Mackels (BEL) und Vladimir Leonov (RUS) zwei erfahrene Yamaha-Piloten auf ihre Chance. Dahinter folgt der IDM-Supersport 600-Meister Luca Grünwald (Waldkraiburg) als schnellster BMW-Pilot. Für sein GP-erfahrenes Team Kiefer Racing aus Bad Kreuznach ist der Start auf dem Nürburgring das Heimspiel. Zu den Top Sieben der IDM-Königsklasse gehört außerdem der Italiener Alex Polita auf der Honda.
Allein zehn Fahrer kommen für Rennsiege in Frage. Der erste IDM-Lauf findet am Samstag, 17:05 Uhr, statt. Der zweite beginnt am Sonntag, 14:20 Uhr. „Nach der erfolgreichen Premiere in der Saison 2019 gehen die IDM Superbikes nun zum zweiten Mal im Rahmen des Truck-Grand-Prix an den Start, worüber wir uns als Promoter sehr freuen“, so Bert Brandenburg Leiter Events und Veranstaltungen bei der Motor Presse Stuttgart
Das Country-Festival und ein offenes Fahrerlager wird es dieses Jahr aus Corona-Gründen nicht geben. Aufgrund des gekürzten Rahmenprogramms wurden die Ticketpreise aber um rund 50 Prozent reduziert. Die Eintrittskarten kosten nun zwischen 20,00 und 45,00 Euro. Alle Tickets werden personalisiert, sitzplatzgenau vergeben und sind ausschließlich online im Ticketshop unter www.nuerburgring.de erhältlich.
Der Werbekombi Eifelschau.de und Eifel-Mosel-Zeitung.de ist eine der meistgenutzten Plattformen in der Region, wenn es um Ihre Online-Werbung geht. Unsere Hotline: Daun – 06592 929 8080 Foto: Gerd Altmann
Düren – Wir haben gehofft, haben gebangt, und haben nun Gewissheit. Die aktuelle Pandemiesituation und die darauf fußende Coronaschutzverordnung des Landes NRW in ihrer gültigen Fassung lassen keine verlässliche Planung unseres beliebten Open-Air-Festivals auf der Burg Nideggen zu. Die Bühne unter Sternen muss in den Sommer 2022 verlegt werden.
„Bei aller aktuellen Entspannung und sommerlichen Vorfreude ist uns klar, dass Konzerte mit voll besetztem Auditorium und der dazu gehörigen Euphorie, wie wir sie auf der Burg Nideggen kennen, mittelfristig noch nicht möglich sind. Wir sind deshalb konsequent und gönnen uns noch ein weiteres Jahr der Vorfreude. Und vergessen an dieser Stelle nicht unsere treuen Sponsoren, ohne die das Festival in dieser Qualität nicht möglich wäre“, sagt der Schirmherr der Bühne unter Sternen, Landrat Wolfgang Spelthahn.
Im Sommer 2022 wird es wieder wunderbare Konzerte unter dem berühmten Sternenhimmel der Burg Nideggen geben. Unser Dank geht an alle Künstlerinnen und Künstler, die uns bei der Neuterminierung so flexibel entgegengekommen sind.
Die neuen Termine – soweit feststehend – für den Sommer 2022 im Einzelnen:
Freitag, 19. August 2022: Milow
Samstag, 20. August 2022: Max Giesinger
Das Konzert mit Joss Stone ist noch nicht neu terminiert, wir arbeiten daran.
Weitere Termine nach separater Ansage. Alle bisher gekauften Tickets behalten ihre Gültigkeit, und der Vorverkauf geht natürlich unvermindert weiter. Karten und Infos zu allen Konzerten gibt´s unter www.buehne-unter-sternen.de
Bleibt alle weiter gesund und passt gut auf Euch auf! Euer Team der „Bühne unter Sternen“ V.i.S.d.P.: creatEvent Christian mourad
Mitglieder der Spielplatzkommission waren gemeinsam auf Besichtigungstour: E. Willkomm-Laufs, U. Becker, N. Bataille, E. Fasel-Rüdebusch, W. Krieger. Foto: Stadt Jülich
Jülich – Kurz vor den Sommerferien traf sich die Spielplatzkommission der Stadt zu einer Begehung der erneuerten Spielplätze in vier Dörfern Jülichs. Bereits im Frühjahr startete der Aufbau der neuen Geräte in Mersch, Pattern, Merzenhausen und Koslar. Aber bis alles vom TÜV abgenommen war und damit zum Spielen freigegeben werden konnte, war es ein langer Weg, der die Geduld der Kinder auf eine harte Probe stellte. Die Kommission überzeugte sich nun selbst davon, dass sich mit den neuen Geräten das Spielerlebnis in den vier Dörfern gesteigert hat.
Mitglieder der Spielplatzkommission waren gemeinsam auf Besichtigungstour, oben Mersch, unten Pattern. Fotocollage: Stadt Jülich
Die Spielplatzkommission setzt sich aus Vertretern des Stadtrates zusammen, die gemeinsam mit zwei Mitarbeitern der Stadt beraten, wie man die Spielplätze attraktiv machen kann. In den letzten Jahren konnten zahlreiche Spielplätze mit spannenden neuen Geräten ausgestattet werden. Und viele Familien machen an den Wochenenden oder in den Ferien Radtouren mit Stopps an verschiedenen Spielplätzen.
Hier in Merzenhausen in der Prämienstr. Foto: Stadt Jülich
Auf allen Spielplätzen sind Tische und Bänke aufgestellt und viele haben angenehme Schattenbereiche, so dass der Besuch dort gut mit einem Picknick verbunden werden kann. Wer nach einem Besuch auf einem Spielplatz Anregungen oder Fragen hat, kann sich gerne bei Elisabeth Fasel-Rüdebusch, Amt für Kinder, Jugend, Schule, Sport telefonisch unter 02461-63411 oder per Mail unter EFasel@juelich.de melden.
Am Dienstag wurde im Zülpicher Forum wieder fleißig Blut gespendet. Gerade im Sommer ist dies wichtig, weil viele Leute in Urlaub sind, also Spender fehlen, und andererseits im Sommer statistisch viel passiert, bei dem Blutkonserven gebraucht werden. Aus diesem Grund ließ sich der Zülpicher Bürgermeister Ulf Hürtgen (m.) als Schirmherr der jüngsten Blutspende-Aktion auch selbst „anzapfen“, hier mit Rotkreuz-Gemeinschaftsleiter Thomas Heinen (l.) und dem Rot-Kreuz-Ortsvereinsvorsitzenden Lothar Henrich. Foto: Henri Grüger /pp/Agentur ProfiPress
Zülpich – Freiwillig gespendeter Lebenssaft ist gerade im Sommer Mangelware. Blutspende: Nicht nur wegen Corona, sondern generell vereinbart man jetzt einen Termin um besser planen zu können und Wartezeiten zu vermeiden. Dienstagmorgen war noch einiges frei an Terminen für den Abend im Zülpicher Forum. Doch dann trudelten die Anmeldungen nur so ein! Ob es daran lag, dass diesmal „Bürgermeister-Blutspende“ angesagt war? 254 Spender konnten am Dienstag, 6. Juli, gezählt werden.
Bürgermeister Ulf Hürtgen hat durch seine Rolle als zweiter Vorsitzender des Ortsvereins einen persönlichen Bezug zum DRK und zur Blutspende. Für ihn ist es „Ehrensache“, sich zwei bis dreimal im Jahr je einen halben Liter Lebenssaft abnehmen zu lassen. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
Ulf Hürtgen, der erste Bürger der Römerstadt, hatte im Vorfeld öffentlichkeitswirksam bekanntgegeben, dass er die Blutspende des Roten Kreuzes nicht nur ideell und moralisch, sondern auch mit eigenem Lebenssaft unterstützen wolle. Das nahmen sich offensichtlich eine ganze Reihe Römerstädter zum Vorbild.
Viele Kurzentschlossene kamen
„Es ist wunderbar, wie viele Leute sich doch noch – und das auch kurzfristig – dazu entschieden haben, zur Blutspende zu kommen“, freute sich Thomas Heinen, Rot-Kreuz-Gemeinschaftsleiter in Zülpich. Heinen hatte die Spende zusammen mit dem Ortsvereinsvorsitzenden Lothar Henrich organisiert und gemeinsam mit dem Schirmherrn, Bürgermeister und zweitem Rotkreuz-Vorsitzenden Ulf Hürtgen kräftig die Werbetrommel gerührt.
Vier Mal im Jahr findet eine Blutspende im Zülpicher Forum statt, zwei Mal im Pfarrzentrum St. Peter und einmal im Sankt-Nikolaus-Stift Füssenich. Meist kommen dabei um die 1200 Spender pro Jahr zusammen. Die Spenden finden meist von 15.30 bis 20 Uhr statt, im Sankt-Nikolaus-Stift sind die Zeiten an den Schulbetrieb des Berufskollegs angepasst. Dort wird meist von 9 bis 13 Uhr Lebenssaft bei den freiwilligen Lebensrettern „abgezapft“.
Denn Blutspender sind tatsächlich Lebensretter. „Blutspenden sind unersetzbar und unglaublich wichtig. Ohne ausreichend Blutkonserven können keine Operationen und Krebstherapien stattfinden. Menschliches Blut ist nicht synthetisch herstellbar und durch nichts zu ersetzen“, so Thomas Heinen. Darum ist es wichtig, dass Blutspendetermine, gerade im Sommer, gut besucht werden. Lothar Henrich und Thomas Heinen lassen sich deshalb mit ihren Mittstreitern im Ortsverein seit anderthalb Jahrzehnten motivierende öffentlichkeitswirksame Sammelspenden einfallen.
Mal sind es die zahlreichen Schützenvereine der Römerstadt, die zum kollektiven Aderlass auffordern, manchmal Prinz, Jungfrau und Bauer samt Anhang und Gefolge, dann wiederum die Pastöre und Kirchenfunktionäre – und diesmal der Bürgermeister in höchsteigener Person.
Nach erfolgreicher Anmeldung muss vor Ort ein ärztlicher Fragebogen ausgefüllt werden, um zu klären, ob der Spender wirklich gesund und tauglich ist. Dann kann es losgehen.
Schirmherr spendet regelmäßig
Bürgermeister Ulf Hürtgen hatte im Vorhinein per Presseaufruf, im Rathaus, der Politik und privat die Werbetrommel gerührt, denn für ihn ist das Ganze eine „Herzensangelegenheit“, wie er betonte. Als zweiter Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Zülpich setzt er sich seit Jahren für die Belange des Roten Kreuzes und seiner Schutzbefohlenen ein. Er ist auch regelmäßiger Blutspender, „so zwei, dreimal im Jahr“.
„Nicht nur wegen der tollen fähigen Truppe im Rotkreuz-Ortsverein ist das Ganze eine gute Sache“, so Hürtgen. Gerade jetzt zu Beginn der Sommerferien seien Blutspenden sinnvoll: „Viele Leute sind im Urlaub, es fehlen also Spender und folglich Blut.“
Auch Ortsvereinsvorsitzender und Mitorganisator Lothar Henrich war vor Ort und kontrollierte, ob alles gut und sicher funktionierte. Mit einem sehr guten Hygienekonzept war das Ganze auch gefahrlos für die Spender und das Zülpicher Rote Kreuz kann auf insgesamt 254 erschienene Blutspender, davon 17 Erstspender, zurückblicken. Trotz des Erfolges wird Blut immer gebraucht und jeder, der kann, ist aufgerufen, mitzuhelfen und Leben zu retten. Der nächste Spendetermin ist am Donnerstag, 15. Juli, im Pfarrzentrum Zülpich. Eine Anmeldung kann ganz einfach im Web unter www.blutspende.jetzt.de erfolgen.
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