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Starkregen und Hochwasser im Kreis Ahrweiler++ Update 22.20 Uhr ++

Ahrweiler – Zur aktuellen Lage im Kreis Ahrweiler, an der Ahr sowie ihren kleineren und mittleren Zuflüssen teilen die Kreisverwaltung Ahrweiler und die Technische Einsatzleitung mit (Stand 15. Juli, 22:20 Uhr):

  • Aufgrund der Unwetterkatastrophe sind im Kreis weitere Todesopfer zu beklagen. Darüber hinaus wird derzeit von rund 1300 Vermissten ausgegangen. Alleine im Gebiet der Kreisstadt Bad Neuenahr-Ahrweiler gab es am heutigen Morgen über 1000 offene Einsätze – aktuell laufen noch immer Rettungseinsätze. Aufgrund der komplexen Schadenslage ist eine abschließende Beurteilung der Situation derzeit noch nicht möglich.
  • Nach wie vor sind über 1000 Angehörige von Feuerwehr, Polizei, Bundeswehr, THW, DRK und weiterer Katastrophenschutzeinheiten aus weiten Teilen von Rheinland-Pfalz, dem südlichen NRW sowie dem angrenzenden Baden-Württemberg im Einsatz. Weitere Einsatzkräfte, unter anderem Sanitäts- und Transporteinheiten sowie Kräfte der Bundeswehr, wurden nachgefordert.
  • Alle Beteiligten arbeiten intensiv an der Wiederherstellung der Strom-, Gas- und Wasserversorgung. Durch das THW beispielsweise wird der Aufbau von Trinkwasseraufbereitungsanlagen vorbereitet.
  • Am heutigen Tag waren zehn Hubschrauber im Einsatz. Für die bevorstehenden Nachtstunden stehen drei nachtflugtaugliche Hubschrauber mit Seilwinden bereit.
  • Rund 3500 Menschen sind aktuell in mehreren Betreuungseinrichtungen im gesamten Kreisgebiet untergebracht.
  • Alle kreiseigenen Schulen bleiben am Freitag, 16. Juli, geschlossen.
  • Das Polizeipräsidium Koblenz hat eine Hotline eingerichtet, an die sich besorgte Angehörige wenden können, wenn sie jemanden vermissen. Sie ist unter 0800 / 656565-1 zu erreichen. Der Notruf ist derzeit überlastet. Bitte rufen Sie den Notruf nur in dringenden Fällen an, beispielsweise wenn Menschen in Gefahr sind. Der Schwerpunkt der Einsätze liegt in der Rettung von Menschenleben.
  • Auf der Seite https://www.bonn.de/ wurde ein Portal geschaltet, das Betroffene, die kurzfristig eine Unterkunft suchen, und Helfende in und aus dem Kreis Ahrweiler (Privatpersonen, Pensionen, Hotels etc.) zusammenbringt.
  • Wir weisen – nach Rücksprache mit dem Kreis Euskirchen – zudem noch einmal darauf hin, dass die Steinbachtalsperre nicht gebrochen ist. Selbst bei einem Dammbruch hätte dies voraussichtlich keine Auswirkungen auf das Ahrtal.
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Fotoeindrücke einer Naturkatastrophe im Eifelkreis Bitburg-Prüm

Bitburg – Am heutigen Donnerstag hat die Landesfacheinheit PUMA Fotos und Videos vom Katastrophengebiet Eifelkreis aufgenommen, teilweise im Überflug per Hubschrauber. Der Beigeordnete Rudolf Rinnen, der die kreisübergreifende Krisenarbeit seit Beginn der Ereignisse ohne Unterbrechung leitet, konnte sich somit nochmals einen Überblick über die Gesamtlage mit ihren maßlosen Schäden verschaffen.

Foto: Landesfacheinheit PUMA

Am Ende eines langen und belastenden Tages für alle im Einsatz befindlichen Einheiten dankte Rudolf Rinnen den zahlreichen Rettungskräften von DRK, THW, Feuerwehr, DLRG und Polizei: „Allen beteiligten Organisationen spreche ich meinen großen Dank und meine hohe Anerkennung für die kräftezehrenden Einsätze aus. Auch den vielen Bürgerinnen und Bürgern, die anpacken und helfen, gilt mein ausdrücklicher Dank. Nach jetzigem Stand haben wir glücklicherweise keine Verletzten oder Vermissten zu beklagen. Dennoch sind meine Gedanken bei denjenigen, die in den schwierigen zurückliegenden Stunden harte Verluste erlitten haben“, so Rudolf Rinnen.

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Hochwasser-Situation in Jülich++ Update 21.45 Uhr ++

Jülich – Die Stadt Jülich appelliert an alle die von der Evakuierung betroffen sind: Nehmen Sie die Warnungen ernst. Wer sich zu spät oder gar nicht auf den Weg macht, wird in seinem Haus eingeschlossen. Eine Evakuierung wird u.U. unmöglich.

Dies ist keine Übung, sondern der Ernstfall.

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Dramatische Lage im Kreis Ahrweiler und Update aktuelle Lage

Ahrweiler – Am heutigen Vormittag hat Landrat Dr. Jürgen Pföhler gemeinsam mit Innenminister Roger Lewentz, dem Brand- und Katastrophenschutzinspekteur (BKI) des Kreises Ahrweiler, Michael Zimmermann, sowie Vertretern der Polizei, der Bundeswehr und den Katastrophenschutzorganisationen die Öffentlichkeit über die dramatische Lage im Kreis Ahrweiler informiert. „Dieses Hochwasser ist die größte Katastrophe im Kreis Ahrweiler seit dem 2. Weltkrieg“, so der Landrat.

Michael Zimmermann beschrieb die kritische Lage mit eindringlichen Worten. „Es sind Menschen gestorben oder werden aktuell noch vermisst, hunderte Häuser sind unbewohnbar und weite Teile des Kreises Ahrweiler aktuell ohne Trinkwasser-, Strom- und Gasversorgung“, so der BKI. „Eine erste Bilanz kann aktuell noch nicht gezogen werden, da einige Gebiete zum jetzigen Zeitpunkt  immer noch nicht zugänglich sind“, führt Zimmermann weiter aus.

Update zur aktuellen Lage:

  • Landrat Dr. Jürgen Pföhler hat bereits am gestrigen Abend Alarmstufe 5 und damit den Katastrophenfall ausgerufen. Dies ermöglicht die Unterstützung durch die Bundeswehr, die bereits mit entsprechenden Kräften im Einsatz ist.
  • Aktuell sind über 1.000 Angehörige von Feuerwehr, Polizei, Bundeswehr, THW, DRK und weiterer Katastrophenschutzeinheiten seit mehr als 24 Stunden im Einsatz.
  • Die Kreisverwaltung Ahrweiler und die Außenstellen der KFZ-Zulassungen bleiben am Freitag, 16. Juli, geschlossen. Bürgerinnen und Bürger erreichen die Verwaltung telefonisch unter der Hotline-Nummer 02641 / 975-0 oder unter der Durchwahl der jeweils zuständigen Sachbearbeiterin oder des zuständigen Sachbearbeiters. Informationen hierzu finden Sie auch unter https://kreis-ahrweiler.de/mitarbeiter/.
  • Auch die kreiseigenen Schulen bleiben am morgigen Freitag geschlossen.
  • Der Notruf ist derzeit überlastet. Bitte rufen Sie den Notruf nur in dringenden Fällen an, beispielsweise wenn Menschen in Gefahr sind. Der Schwerpunkt der Einsätze liegt in der Rettung von Menschenleben.
  • Aus aktuellem Anlass stellt die Kreisverwaltung Ahrweiler nach Rücksprache mit dem Kreis Euskirchen Folgendes klar:
    1. Die Steinbachtalsperre ist nicht gebrochen.
    2. Selbst bei einem Dammbruch hätte dies voraussichtlich keine Auswirkungen auf das Ahrtal.
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Aktuelle Lage in der Kupferstadt Stolberg

Stolberg – ++Minister Dr. Stamp erkundigt sich nach der aktuellen Lage++Container für Abfall- und Schuttbeseitigung werden aktuell aufgestellt++Zentrale Koordination freiwillige Helfer++Wasser für Nahrungsmittelzubereitung sollte vorher aufgekocht werden++

Dr. Joachim Stamp, stellvertretender Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen und Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, informiert sich aktuell im Krisenstab über die Lage in der Kupferstadt Stolberg. In den nächsten Tagen und Wochen wird es entscheidend darauf ankommen, dass wir schnelle und unkomplizierte Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen erhalten.

Minister Stamp bedankt sich ausdrücklich bei allen Einsatzkräften für die unglaubliche Leistung bei der Bekämpfung der Lage. Aktuell werden entlang des gesamten Überschwemmungsgebietes Rollcontainer zur Schutt- und Abfallbeseitigung aufgestellt, die regelmäßig geleert werden. Die Container sind selbstverständlich frei nutzbar.

Uns erreichen sehr viele Hilfsangebote aus der Bevölkerung. Alle, die helfen wollen, können sich bei der Koordinationsstelle der freiwilligen Helfer*innen des DRK melden unter 02405 603 93 38 oder hochwasserhilfe@drk-aachen.de

Herzlichen Dank für die unglaubliche Hilfsbereitschaft! Aufgrund der aktuellen Hochwasserlage ist auch die Trinkwasserversorgung in Stolberg weiterhin beeinträchtig. Selbstverständlich arbeiten wir aktuell mit Hochdruck an der Lokalisierung und Behebung der Schäden.
Durch die Schäden am Trinkwassernetz kommt es derzeit zu einem Druckabfall, der dazu führt, dass weniger oder gar kein Wasser aus den Leitungen kommt.

Wichtig ist: Sobald die Wasserversorgung wiederhergestellt ist, besteht die Möglichkeit, dass die gewohnte Trinkwasserqualität eingeschränkt ist. Anwohner*innen des gesamten Stolberger Stadtgebietes sollten das Wasser zur Nahrungszubereitung unbedingt vor Nutzung vorsorglich abkochen. Die übrige Nutzung ist auch ohne Abkochen möglich. Sollte die Stromversorgung weiterhin eingeschränkt sein, bittet enwor auf  Flaschenwasser umzusteigen. Dabei handelt es sich derzeit um eine rein vorsorgliche Maßnahme.

Wir arbeiten derzeit mit Hochdruck an der Einrichtung von Frischwasserausgabestellen im gesamten Stolberger Stadtgebiet. Wir bitten um Verständnis und informieren selbstverständlich fortlaufend über die weitere Entwicklung.

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Innenminister Lewentz und OB Meid vor Ort in Mayen

Mayen – Der Wasserstand geht zurück, die Kräfte sind im Einsatz. Innenminister Roger Lewentz besuchte Mayen am Donnerstagmittag. Von den Arbeiten vor Ort in der Bachstraße verschaffte er sich einen persönlichen Eindruck. Wehrleiter Andreas Faber und Oberbürgermeister Dirk informierten über die Lage.

Aufnahme von der Nette im Bereich der Bachstraße am Donnerstagmittag. Foto: Stadt Mayen

In der Bachstraße ging im Laufe des Vormittags das Wasser zurück. Mittlerweile haben die Aufräumarbeiten begonnen. Betroffen vom Hochwasser in der Bachstraße ist auch die Grundschule Clemens, dort wird auch morgen kein Unterricht stattfinden können.

Weitere Informationen gibt es unter www.mayen.de/hochwasser sowie bei Facebook www.facebook.com/StadtMayen. Das Bürgertelefon ist unter 02651 – 88 6000 erreichbar. Das Bürgertelefon ist nicht für Notrufe gedacht, nutzen Sie hier die 112. Diese Nummer ist auch zu wählen, wenn Sie Hilfe durch die Feuerwehr brauchen.

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Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Land und Bund sagen den betroffenen Regionen schnelle Hilfe zu

Region/Mainz – Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat sich gemeinsam mit Vize-Kanzler Olaf Scholz und Innenminister Roger Lewentz in Ahrweiler ein Bild der Lage nach den verheerenden Unwettern gemacht. „Die Schäden dieser Katastrophe sind beispiellos. Viele Menschen haben alles verloren und leider steigt auch die Zahl der Toten. Noch immer sind die Einsatzkräfte im vollen Einsatz und arbeiten bis an den Rand der Erschöpfung“, sagte die Ministerpräsidentin in der Katastrophenregion.

Die Ministerpräsidentin hat aufgrund der schrecklichen Ereignisse als sichtbares Zeichen der Trauer für Freitag, 16. Juli 2021, im Einvernehmen mit dem Minister des Innern und für Sport für die Dienstgebäude im Land Trauerbeflaggung (halbmast) angeordnet.

Ein erster Hoffnungsschimmer in dieser schlimmen Stunde sei die Zusage des Bundes, den betroffenen Menschen schnell helfen zu wollen. „Ich danke Vizekanzler Olaf Scholz für das starke Signal der Solidarität. Die Schäden in den Kommunen sind immens. Das können wir als Land nicht alleine auffangen und sind dankbar für den Bund an unserer Seite“, so die Ministerpräsidentin.

Auch das Land leiste seinen Beitrag. „Wir werden kurzfristig 50 Millionen Euro Katastrophenhilfe für die Hochwasserschäden an der öffentlichen Infrastruktur vor Ort bereitstellen. Die Einzelheiten wird das Innenministerium mit den betroffenen Landkreisen abstimmen. Sofern von den betroffenen Kommunen keine Versicherungsleistung in Anspruch genommen werden kann, können Hilfen im Rahmen der vorhandenen Förderprogramme des Landes fließen“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Über diesen Weg könnten im Bereich des Investitionsstocks zum Bespiel Hilfen für Schäden an Bürgerhäusern, Dorfgemeinschaftshäusern, Stadthallen, Mehrzweckhallen, Rathäusern, Verwaltungsgebäuden der kommunalen Gebietskörperschaften, Friedhöfen, Spielplätzen sowie Anliegerstraßen inklusive Brücken fließen. Soweit entscheidungsreife Zuweisungsanträge in 2021 vorliegen, sei eine Förderung auch noch in diesem Jahr denkbar. Weitere Hilfen könnten zudem über die Verschiebung der Prioritäten innerhalb der bestehenden Förderprogramme des Landes ermöglicht werden.

In einigen Landesteilen ist der Mobilfunk immer noch ausgefallen, deswegen hat die Landesregierung eine Hotline für psychosoziale Unterstützung unter der Nummer 0800 001 0218 ab sofort freigeschaltet, die zwischen 8 Uhr und 20 Uhr erreichbar ist. Zudem bietet das Polizeipräsidium Koblenz eine Personenauskunftsstelle, an die sich besorgte Angehörige wenden können, die jemanden vermissen. Diese ist erreichbar unter der Telefonnummer 0800 6565651.

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Hochwasser-Situation in Jülich++ Update 19.20 Uhr ++

Jülich – Der Wasserverband Eifel-Rur hat mitgeteilt, dass die Rurtalsperre in Heimbach heute zwischen 20 und 21 Uhr kontrolliert überlaufen wird. Dies führt auch in Jülich zu einer massiven Verschärfung der Hochwassersituation. Rurnahe Anlieger haben mit massiven Schwierigkeiten und Schäden zu rechnen.

Die Welle wird voraussichtlich am Freitag, 16.07.2021, zwischen 4 und 7 Uhr, in Jülich eintreffen.

Es ist mit Stromausfall zu rechnen. Die Evakuierungen der betroffenen Straßenzüge beginnen um 20 Uhr.

Bitte melden Sie sich bei der Hotline unter der Nr. 02461 – 63 605 wenn Sie z.B. Hilfe beim Transport von Angehörigen brauchen. Auch wenn Sie von Nachbarn wissen, die evtl. Hilfe brauchen, melden Sie sich bitte.

Auf dem real-Parkplatz (An der Leimkaul) wird ein Shuttleservice ab 20 Uhr eingerichtet werden. Busse werden die Evakuierten von dort zu den Notunterkünften bringen, die derzeit vorbereitet werden.

Ab 20.30 Uhr wird ein Pendelbusverkehr vom Parkplatz Hallenbad (Bongardstraße) zum Parkplatz real (An der Leimkaul) erfolgen.

Ab 24 Uhr ist mit den ersten Auswirkungen der Überflutung zu rechnen.

Freiwillige Helfer

Sie wollen in dieser einmaligen Situation helfen? Dann kommen Sie bitte zum Matthiasplatz (Lich-Steintraß) und tragen eine orange Warnweste, die Sie im Auto haben. Das DRK wird Sie ansprechen und einteilen.

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evm-Kundenzentren geschlossen

Region – Standorte in Gerolstein, Remagen, Bad Neuenahr-Ahrweiler und Sinzig sind bis 16. Juli nicht erreichbar. Das Unwetter in der Nacht von Mittwoch auf den heutigen Donnerstag, 15. Juli, hat auch Auswirkungen auf die Kundenzentren der Energieversorgung Mittelrhein (evm).

Die Standorte in Gerolstein, Remagen, Bad Neuenahr-Ahrweiler und Sinzig bleiben bis einschließlich Freitag, 16. Juli, geschlossen. Kunden erreichen das Unternehmen weiterhin telefonisch, per E-Mail, Fax, WhatsApp oder auch über den evm-Videochat. Ein Wunschtermin lässt sich ganz einfach unter www.evm.de/videoberatung. Kunden können die evm auch über die Telefonnummer 0261 402-11111 oder per E-Mail an serviceteam@evm.de kontaktieren.

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Landwirtschaft und Weinbau von Wassermassen schwer betroffen

Region/Mayen-Koblenz – Der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau (BWV) teilt mit, dass das aktuelle Starkregenereignis die gesamte Region, von der belgischen Grenze bis zur Ahrmündung, hart trifft. Die Wassermassen hätten Gebäude, Straßen und Brücken zerstört und Menschenleben gekostet. Acker- und Grünland sowie Obst-, Gemüse- und Rebflächen seien überflutet, der Aufwuchs vielfach vernichtet, ansonsten durch Ertrags- und Qualitätseinbußen in Mitleidenschaft gezogen.

Betroffen seien auch viele Winzer, vor allem an der Ahr. Dort sei örtlich sogar mit Totalausfällen zu rechnen. „Was wir in den letzten drei Jahren an Regen zu wenig hatten, ist dieses Jahr örtlich zur Katastrophe geworden“, erklärt Michael Horper, der Präsident des BWV. Die Folgen seien enorm, die Höhe der Schäden noch nicht feststellbar, dürften aber die Milliardengrenze überschreiten.

Horper: „Wir müssen nun die Schäden schnell feststellen und die Landesregierung auffordern, gerade den schwer getroffenen Menschen und existenziell gefährdeten landwirtschaftlichen Betrieben dringend finanzielle Hilfen zukommen zu lassen. Die Landwirtschaft arbeitet mit der Natur, aber jährlich wechselnde Naturkatastrophen – von Dürren bis zu Überschwemmungen – kann auch der beste Betrieb auf Dauer nicht überstehen. Hier ist die Solidarität der Gesellschaft gefragt.“